Österreich zu Gast in der Jugendberufsagentur Tempelhof-Schöneberg

Informationsbesuch einer österreichischen Delegation mit dem Bundesminister für Inneres, Wolfgang Sobotka, und Vertreter_innen des niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen -und Arbeitnehmerbundes in der Jugendberufsagentur Berlin Standort- Tempelhof-Schöneberg
Am 23.Juni 2016 besuchte eine niederösterreichische Delegation zusammen mit ihrem Bundesminister für Inneres, Wolfgang Sobotka, die Jugendhilfeetage der Jugendberufsagentur Berlin, Standort Tempelhof-Schöneberg. Die österreichische Besuchergruppe wollte sich über das Modell-Jugendberufsagentur Berlin informieren und sich zu dem Thema fachlich austauschen. Dafür besuchten sie stellvertretend den bezirklichen Standort der Jugendberufsagentur. Die fünfzehnköpfige Delegation wurde vom Jugendamtsleiter des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg, Rainer Schwarz, und der bezirklichen Koordinatorin in der Jugendberufsagentur, Birgit Fechner-Barrère, herzlich begrüßt.

Birgit Fechner-Barrère begrüßt Innenminister Sobotka


Margit Zauner und Cornelia Schwarz informieren doe Gäste

Cornelia Schwarz, Leiterin Fachbereich Ausbildungsmarkt/Projektleitung Jugendberufsagentur intern in der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit und Margit Zauner, Referatsleiterin in der Abteilung Arbeit und berufliche Bildung in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, erläuterten den Besuchern in einer kurzen Präsentation die Grundzüge und Ziele des Modells der Jugendberufsagentur Berlin.

Jugendamtsleiter Rainer Schwarz stellt die Sicht des Jugendamtes dar...

...und Birgit Fechner-Barrère ergänzt aus der Vorort-Sicht.

An dem fachlichen Austausch nahmen auch die am Standort vertretenden Partner der Jugendberufsagentur, die Leiterin der Berufsberatung, Beate Dinter, die Geschäftsstellenleiterin des Standortes der Agentur Süd, Ines Petermann, der U25- Teamleiter des Jobcenter Tempelhof-Schöneberg, Thomas Reinke sowie Vertreter_innen des freien Jungendhilfeträgers CheckUp teil.
Die österreichische Gruppe und auch Minister Wolfgang Sobotoka hatten viele Fragen zu dem Konzept und der Kooperation der verschiedenen Institutionen unter einem Dach, so dass es zu einer lebhaften Diskussion zu dem Thema. Eine Frage war in diesem Zusammenhang, „wie die von der Gesellschaft abgekoppelte junge Menschen nachhaltig erreicht werden?“


Wenn Österreich auch eine wesentlich geringe Quote der Jugendarbeitslosigkeit aufzeigen kann, ähneln sich die Berliner Probleme.
Nach einer kurzen Führung durch das Haus und einem Gruppenfoto wurde die Delegation verabschiedet.

Birgit Fechner-Barrère/ToM
Alle Fotos: Thomas Moser





 

10. Juli: Poetische Friedhofsführung "Das Pelzhaus Herpich"

Veranstaltungshinweis Poetische Führungen

Sonntag, 10. Juli, 12 Uhr:

Das Pelzhaus Herpich -

Eine Spurensuche mit Besichtigung des Mausoleums

Das Pelzhaus Herpich, einst ein Begriff in der ganzen Modewelt, gibt es nicht mehr – der von dem großen Avantgarde-Architekten Erich Mendelsohn 1924 errichtete Bau an der Leipziger Straße wurde im Krieg unwiederbringlich zerstört.  Nur die von Alfred Grenander 1911 erbaute Villa Herpich in Babelsberg (in der 1945 während der Verhandlungen zum Potsdamer Viermächte-Abkommen Stalin residierte) sowie das ebenfalls von Alfred Grenander erbaute und von Kurt Kroner ausgestattete Mausoleum der Familie Herpich auf unserem Kirchhof und die Stiftung Herpich sind geblieben von einer einst bedeutenden Berliner jüdischen Kürschner- und Kaufmanns-Familie.

Alter St.Matthäus-Kirchhof

Großgörschenstr.12,  S  Yorckstr./Großgörschenstr.,  U  Yorckstr.

Tel. 0163 / 34 17 053, Gerhard-Moses-Hess@web.de  Vorbestellung erwünscht, Gruppenführungen nach Vereinbarung.

Eine Veranstaltung für den Förderverein EFEU e.V.    www.efeu-ev.de

 

 

15.7.: KONZERT OPEN-AIR: Heimatlieder Allstars in der ufaFabrik

Seit 2013 erobert das Berliner Kunstprojekt „Heimatlieder aus Deutschland“ die Theater- und Opernbühnen mit stets neuen Formationen. Auf der überdachten Open- Air-Bühne in der ufaFabrik kommt es zu gleich zwei Neuheiten: die Heimatlieder Allstars geben erstmals ein Konzert an der frischen Berliner Luft – und zweites interpretieren die rund 40 Künstlerinnen und Künstler Heimatlieder wie sie bisher nicht gespielt wurden. Neben ihrem Repertoire haben sich die in Berlin beheimateten Musikerinnen und Musiker auch des deutschen Liedguts angenommen und Lieder ausgegraben, die nicht jeder kennt. „Ich habe die Nacht geträumet“ wird beispielsweise in der Heimatlieder Allstars Version zu einer orientalischen Reise aus 1001 Nacht mit einer Spur südamerikanischem Son.

Sänger, Musiker und Instrumentalisten treffen auf Berliner Bands und Chöre, portugiesischer Fado trifft auf Volkslieder aus Syrien, vietnamesischer Quan-Họ Gesang auf kubanischen Son, Gnawa-Musik aus Marokko auf arabisch-andalusische Folkmusic und serbischen Ethnogesang. „Schon beim zurückliegenden Konzert im Theaterhaus Stuttgart waren Lava Mouslam und Bashar Ismail mit syrischen Volksliedern dabei und sind seit dem Bestandteil des Heimatlieder aus Deutschland Kollektivs“, sagt Jochen Kühling Initiator und künstlerischer Leiter des Projektes. Außerdem dabei sind: Trio Fado (Berlin/Portugal), die Ethnogruppe Gora (Berlin/Bosnien), der Dao Quan Họ Chor (Berlin/Vietnam), La Caravane du Maghreb (Berlin/Marokko), Ricardo y Rafael y Pedro (Berlin/Kuba). Wie immer in der ufaFabrik wird nach der Show weiter musiziert und gefeiert. Die Aftershow-Sessions der Allstars sind längst legendär und wer nicht schon unter freiem Himmel zu den Grooves aus dem Bauch Berlins tanzte, den wird es spätestens dann auf die Tanzfläche ziehen.

Die „Heimatlieder aus Deutschland“ sind längst modernes und stets begeistert gefeiertes Musikexportgut der Stadt Berlin: Thalia Theater Hamburg, ausverkauft. Theaterhaus Stuttgart: ausverkauft. Schauspiel Köln: ausverkauft. Komische Oper Berlin: ausverkauft. Einen haben sie noch: Rheinisches Landestheater Neuss: ausverkauft. Sie stehen wie kaum ein anderes Musikprojekt für die kulturelle Vielfalt der Hauptstadt und sind dabei stellvertretend für jede andere deutsche Stadt, aus der sie bei Auftritten außerhalb Berlins immer wieder Künstler in ihre Show einladen. Mehr Informationen: www.heimatliederausdeutschland.de

Fr, 15.07. Beginn: 20:00

Eintritt: 19,- erm. 16,- Euro

Überdachte Sommerbühne der ufaFabrik Viktoriastr.  10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84

Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30

www.ufafabrik.de

 

 

Berlinweites „Faires Frühstück“ auf der Zuckmayer Brücke

Das erste faire Frühstück auf Landesebene findet in Tempelhof-Schöneberg statt

Der Faire Handel und die Kampagne Fairtrade Towns ermöglichen es Städten und Gemeinden, zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen und Verantwortung zu übernehmen. Viele Berliner Bezirke haben Beschlüsse gefasst, sich auf den Weg zur Auszeichnung zu machen. Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte und Pankow sind bereits Fairtrade-Bezirke.

Aber auch die Hauptstadt Berlin ist gefragt, globale Verantwortung zu übernehmen und sich zum Fairen Handel zu bekennen.

Seit Gründung der Steuerungsgruppe im März 2015 bewirbt sich auch der Bezirk Tempelhof- Schöneberg um den Titel und ist nun Gastgeber des ersten berlinweiten Fairen Frühstücks.

Das Frühstück findet am 2. Juli 2016 von 11 bis 13 Uhr 

auf der Carl-Zuckmayer Brücke am Rudolph-Wilde-Park in Berlin-Schöneberg statt.

Schirmherrin der Veranstaltung ist Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, sie wird das Frühstück mit einem Grußwort eröffnen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird es auch eine Diskussionsrunde geben, in der Vertreter_innen der Zivilgesellschaft Fragen zum Thema „Fairer Handel“ an Mitglieder  der Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses stellen.

Eingeladen sind alle, die sich für den Fairen Handel in Berlin engagieren oder engagieren möchten, sowie interessierte Bürger_innen aus dem näheren und weiteren Umfeld.

 

Damit es wieder tüchtig „summt“: 2. Juli +++ Der 1. Bienentag mit Alphörnern im Naturschutzpark Marienfelde

Damit es wieder tüchtig „summt“

Stromnetz Berlin engagiert sich für die Bienen und unterstützt den „Bienentag im NaturschutzPark Marienfelde“ am 2. Juli.


Für Naturfreunde ein Ausflugstipp, für Familien willkommene Abwechslung, für Interessierte ein umfassendes Informationsangebot. Das alles bietet der erste Bienentag im NaturschutzPark Marienfelde (Diedersdorfer Weg/ Ecke Straße 478, 12277 Berlin-Marienfelde) am Sonnabend, dem 2. Juli 2016, von 10 bis 17 Uhr. Veranstaltet vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg soll der Bienentag auf unterhaltsame Weise Informationen über den in unserer Region zunehmend bedrohten „Honiglieferanten“ aber auch über andere heimische Tierarten vermitteln. Die Schirmherrschaft hat der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel übernommen.




Auszug aus dem Programm für Jung und Alt:

- Eröffnung durch die Alphörner der Leo Kestenberg Musikschule (weiterer Auftritt im Laufe des Tages)

- Kostenlose Verkostung von Berliner Honig am Stand der Berliner Imker

- Stündliche Führungen durch das „Grüne Klassenzimmer“ (Lehrpfad, der Flora und Fauna der Region erklärt / Anmeldungen sind am Eingangsbereich erforderlich)

- Besichtigung des Bienenlehrstandes, Imker erklären wie der Honig ins Glas kommt. „Schauschleudern des Honigs“

- Naturquiz für Kinder:

   Anhand einer Quizkarte entdecken Kinder den Naturpark Marienfelde und beantworten

   Fragen rund um die dort ansässige Tierwelt. Jede richtig ausgefüllte Karte wird mit 

   einem kleinen Geschenk belohnt

-  Pflanzaktion bienenfreundlicher Balkonblumen (zum Mitnehmen)

- Firmenpräsentationen der Kooperationspartner Stromnetz Berlin GmbH, degewo, Initiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und Edeka sowie der Vattenfall Umweltstiftung

Die Veranstaltung wurde möglich durch das Engagement regionaler Partner, wie degewo, Edeka Schrader, Stilbrand, Initiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und Stromnetz Berlin.

Alle Fotos Thomas Moser

 

 
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