3. bis 5.6. Weinfest in Diedersdorf

 

MedienPoint Tempelhof: Hommage an Bob Dylan 23.5.-6.6.2016




Fotos MP

 

PATRIZIA MORESCO mit "Bissfest - Dolce Vita im Sparschwein"

Der südländische Wirbelwind Patrizia Moresco schöpft gerne aus dem Vollen, denn sie glaubt an das Leben vor dem Tod, jeder Moment ist kostbar, auch wenn man ihn über der Kloschüssel verbringt.

„Wir sind umgeben von lauter lustigen Dingen, nur die traurigen Menschen, wissen nichts damit anzufangen.“ (Max Scheler-Soziologe)

Haben wir wirklich schon alle Mittel zur Grenzüberschreitung ausgereift? Unglaublich wie sich Prüderie und Puritanisierung, wie Efeu über die Friedhofsmauern, langsam wieder in unsere Leben schleichen. Wir sind alle so vernünftig geworden, verdünnen Wein mit Wasser, verzichten auf wilden Sex und Kartoffelchips, gehen ins Pilates, früh schlafen, sind überversichert und ständig bemüht perfekt und politisch korrekt zu sein, sparen wo’s geht, fahren mit Tempomat und behüten, wie Darth Vader, unsere aufgezüchteten Kinder auf gummierten Kinderspielplätzen.

Wo bleibt die Maßlosigkeit, unsere leidenschaftliche Lebensgier?
Wo sind die Wilden, die Sünder, die Unvernünftigen, die Zahnzwischenraum-bürstchen-verweigerer?
Wir rennen von Vorsorge zur Nachsorge, um mit allen Mitteln das Leben um ein Stündchen zu verlängern. Wozu? Um noch ein alkoholfreies Bier zu trinken? Zuviel des Guten kann wundervoll sein, das wusste schon Mae West. Nichts wird mehr dem Zufall überlassen, ein Leben mit durchgeplanten Daseinsstationen, auf der ständigen Suche nach dem Glück, was ein Paradoxum. Nicht so die Moresco, denn für sie kommt es nicht drauf an wie lange man lebt, Hauptsache man hat alles Mögliche rausgeholt. Genießen ist des Lebens Sinn, es ist nie zu spät unvernünftig zu sein!
Spitzzüngig und direkt trifft sie, wie ein schlechter Zahnarzt, den Nerv und bohrt auch noch nach. Unverblümt, direkt und mit großer Selbstironie erzählt die, in Berlin lebende, Schwäbin, mit italienischen Wurzeln, über ihr eigenes Scheitern und was ihr auf dem Herzen liegt. Dafür schlüpft sie in viele Rollen und überzeugt mit hervorragendem Schauspiel, Stand-Up, Slapstick, Gesang und ihrer unvergessliche Mimik. Kurzum: - Komikaze Kabarett
www.patriziamoresco.de

Wann:
8.6.2016 bis 10.6.2016
Wo?
BKA Berlin
Mehringdamm 34
10961 Berlin-Kreuzberg
Beginn:
20.00 h
Eintrittspreis:
20,90€ / 25,30 €
Karten unter:
www.bka-theater.de/karten.php

 

11. und 12. Juni: Hoffest auf dem Kinderbauernhof in Großziethen

 

Te-Damm-Spaziergang des Regierenden

4. Mai 2016 Der Regierende Bürgermeister Michael Müller war in seinem Wahlkreis 4 in Tempelhof unterwegs. Es stand ein Geschäftsstraßenspaziergang auf dem Tempelhofer Damm mit dem Vorstand der Unternehmerinitiative Te-Damm an. Natürlich läutet sich der Berliner Wahlkampf so langsam ein; diese Art von Kiezbesuchen gehören jedoch auch so zum regelhaften Standardprogramm des Regierenden Bürgermeisters.


Foto: vorne v.lks.n.re. Tobias Mette von der UT Te-Damm, vom Einkaufszentrum Tempelhofer Hafen Centermanagerin Victoria Esser, Michael Müller; 2. Reihe Jan Rauchfuß, Frank Zimmermann
Vom Vorstand der Unternehmerinitiative begleiteten Tobias Mette, Robert Hahn und Andrea Jensch den Tempelhofer SPD-Abgeordneten Michael Müller. Die Unternehmer-Initiative Te-Damm ist ein Zusammenschluss mehrerer Geschäftsleute, Anwohner, Eigentümer und Dienstleister am Gewerbe- und Wohnstandort Tempelhofer Damm. Die Initiative ist im Juli 2014 offiziell gegründet wurde. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, die Attraktivität des Te-Damms sowohl für die Wirtschaft, als auch für das Leben, Arbeiten und Lernen in Tempelhof zu erhöhen. Zu den gut 40 Mitgliedern gehören u.a. STADT UND LAND, Karstadt Tempelhof, Tempelhofer Hafen, Hahn Bestattungen, Rausch Gardinen und die BARMER GEK. Das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade arbeitet eng mit der Tempelhofer Initiative zusammen.

Los ging es im Hafengelände...
Beim Spaziergang, der im flotten Tempo absolviert wurde, waren der Mariendorfer SPD-Abgeordnete Frank Zimmermann, MdA, und der SPD-Fraktionsvorsitzender in der BVV Tempelhof-Schöneberg, Jan Rauchfuß, dabei.


Treffpunkt war das Einkaufszentrum Tempelhofer Hafen, wo die Centermanagerin Victoria Esser den Abgeordneten Michael Müller begrüßte und die Situation rund um die Center-Aktivitäten erläuterte. Unmittelbar auf der anderen Seite des Teltowkanals kann man das imposante Ullsteinhaus sehen. Am jetzigen Wochenende findet das Hafenfest statt.

Weiter ging es zur Geschäftsstelle der BARMER GEK, die ihr neues Kundencentrum im Te-Damm Center, Tempelhofer Damm 198-200 hat.




Die 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenversicherung, die nach 15 Jahren wieder an den Te-Damm zurückgekehrt sind, betreuen circa 60.000 Versicherte. Regionalleiter André Stelter und die Landesgeschäftsführerin Gabriela Leyh sprachen mit der Spaziergangs-Delegation über die Situation der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen.


Schräg gegenüber wartete vor dem Karstadt-Eingang die Filialleiterin Gudrun Röpke. Mit der Rolltreppe ging es bis in die oberste Etage. Gudrun Röpke erläuterte Veränderungspläne, dass beispielsweise das im Kiez sehr beliebte Restaurant lichtdurchlässiger gestaltet werden soll. 1967 wurde das Warenhaus am Tempelhofer Damm von der Karstadt AG übernommen. Am 17.10.1991 wurde nach 20 Monaten Bauzeit die Filiale neu eröffnet. Karstadt Tempelhof ist Gründungsmitglied der Unternehmerinitiative Te-Damm.

Peter Huber vom Photo Centrum Huber begrüßt Michael Müller


Weiter ging es zum Photo Centrum Huber, kurz vor dem Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 177. Wer kennt dieses etablierte Photogeschäft nicht? Peter Huber hat das Geschäft Mitte der 80er Jahre übernommen. Das Unternehmen hat in 2016 die Auszeichnung „1a Unternehmen“ in der Kategorie Fotostudio vom Branchendienstverlag „markt intern“ erhalten.


Auf dem weiteren Weg erläuterte Tobias Mette von der Te-Damm-Initiative, dass vor dem Rathaus Tempelhof ein Sommerfest geplant ist. Der Initiative bringt in diesem Jahr auch eine neue vierte Te-Damm-Taler Auflage raus. Dieser Gutschein in Münzenform ist bei den Tempelhofern sehr beliebt und sorgt so auch dafür, dass die Geschäftsstraße zur Adventszeit feierlich beleuchtet werden kann.


Weiter ging es zur letzten Station, der Textilstickerei Avanta, die kurz vor dem S- und U-Bahnhof Tempelhof mit der Hausnummer 121 zu finden ist.




Die junge Firma ist sehr glücklich mit ihren Geschäftsräumen, die sehr zentral liegen und somit gut erreichbar sind. Auch wenn es hier mit freien Parkplätzen durchaus schwierig werden kann. Die Stickerei Avanta ist eine auf Textilveredelung spezialisierte Textilstickerei, die einzige in Tempelhof seit Sommer 2015. Das Familienunternehmen aus Leipzig wurde durch Tugba und Ömer Ayranci, beide gelernte Schneider, gegründet. Vor genau fünf Jahren begab sich das junge Ehepaar mit einer „Einkopfstickmaschine“ in die Stickwelt. Zum Sortiment gehören Embleme, Wappen, Abzeichen und Fahnen. Zum Kundenstamm gehören Polizei, Feuerwehr und auch die Bundeswehr. Das Unternehmen, das auch im Internet präsent ist, sucht für die Werkstatt noch Erweiterungsflächen.

Die Stickerei Avanta ist das jüngste Mitglied der Unternehmerinitiative Te-Damm, eingetreten im April 2016. Auch eher geringe Auflagen, beispielsweise Qualitätshemden mit Logos, werden gerne für Vereine und Firmen bestickt.


Foto v.lks.n.re.: Jan Rauchfuß, unbekannt-gehört zum Geschäft, Frank Zimmermann, Ömer und Tugba Ayranci, Michael Müller, Andrea Jensch, Tobias Mette und Robert Hahn

Bei dem Geschenk für Michael Müller, ein Wappen mit der Berliner Fahne, legt Chef Ömer auch selbst Hand an. Man hat den Eindruck, dass sich Michael Müller in diesem Familienunternehmer sehr wohl fühlte, vielleicht, weil der Betrieb ein wenig an die väterliche Druckerei erinnerte.

Zwei Stunden Te-Damm, fast im Dauerlauf, war für die Te-Damm-Initiative wichtig, denn so konnte sie ihre Bemühungen und auch kleine Sorgen rund um die Entwicklung am Tempelhofer Damm erläutern. Michael Müller hörte interessiert zu und hat so seine Heimat noch etwas näher kennengelernt.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

 
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