Feuerblumen und Klassik 2008 - 10. Jubiläum im Britzer Garten

Und wieder einmal, wie jedes Jahr, war es soweit: Das Feuerblumen und Klassik Open Air im Britzer Garten sollte am 30. August 2008 nun zum 10.Mal stattfinden. Alle Zeichen standen auf gut, nichts sprach dagegen, dass es ein wunderbarer Abend werden sollte, doch waren die Erwartungen aufgrund des Jubiläums nicht gerade gering.

 


Schon Stunden vor Konzertbeginn eine wundervolle Stimmung

Sehr pünktlich um 20 Uhr startete das Hauptprogramm. Es war ein erfrischend klarer und kühler Abend. Die Sonne war schon fast komplett untergetaucht und so hatte man einen tollen Blick auf den Himmel und die leuchtenden Sterne.

Die ersten Töne wurden in die kühle Abendluft geschickt, das Berliner KammerOrchester begann zu spielen. Das Publikum lauschte aufmerksam, ja beinahe andächtig. Igor Morosow sorgte mit seiner kompromisslos kräftigen Stimme für Begeisterung. Er vermochte es seine Stimme schnell auf einen beeindruckenden Pegel zu bringen, ohne jedoch jemals in ein Schreien oder eine Unsauberkeit zu gelangen. Es herrschte während des gesamten Konzertes immer eine entspannte, friedliche und fröhliche Stimmung. Die Menschen hatten sich reichlich Verpflegung, Decken und Stühle mitgebracht. Viele der Zuschauer konnte man dabei entdecken wie sie genüsslich einen Wein tranken, den reinen Klängen lauschten und in diesem Moment einfach voll und ganz zufrieden waren. Es war ein fast familiäres Gefühl. Mit einer derart entspannten Situation hatten wohl auch die Veranstalter gerechnet, denn die auf Konzerten so typischen bulligen Sicherheitsmänner suchte man nahezu vergebens. Für die Sicherheit und Ordnung sorgten junge, zierliche, hübsche Damen; deren Hauptaufgabe bestand darin dafür zu sorgen, dass jeder seinen Platz fand.

Der Blick auf die Bühne. Eintrittskarten gab es schon lange nicht mehr

Silvia Weiss betrat die Bühne: Ihre Stimme ertönte klar und sanft und doch unglaublich kraftvoll. Im Duett mit Herrn Morosow zeigte sie, dass sie ihm durchaus ebenbürtig ist. Die Pianistin Sibylle Briner überzeugte durch hohe Fingerfertigkeit und ihr sehr lebendiges Spiel. Das gesamte Berliner KammerOrchester legte eine tadellose Vorführung hin.

Das Programm war sehr geprägt durch die zahlreichen Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart. Höhepunkte waren ein Stück aus der Zauberflöte (Vogelfänger) und natürlich die amüsante orchestrale Version von Die Berliner Luft, wo selbst das so gesittet wirkende Publikum fröhlich mitpfiff.
Das Berliner KammerOrchester spielt in sinfonischer Besetzung die Mozart-Gala

Das Orchester wurde mit lautem Beifall verabschiedet und dann ging der Donner richtig los. Wundervolle Feuerblumen verzierten den nächtlichen Himmel. Während das Orchester weiterspielte erstrahlte ein herrlich farbenfrohes, kreatives und energetisches Feuerwerk. Großes Lob an den Pyrotechniker. Es war vielleicht ein nicht besonders langes Feuerwerk und auch nicht das größte von allen, aber es gehörte wohl zweifellos zu einem der schönsten feurigen Kunstwerke die je gemalt wurden.

Ein rundum gelungener Abend, der die hohen Erwartungen mit Leichtigkeit übertraf.
Das Feuerwerk zur Feuerwerksmusik von Händel. Jedes Jahr ein Genuss

Felix Moser - BerLi-Press (http://www.berli-press.de ) für http://www.lichtenrade-berlin.de

Fotoauswahl von Felix Moser-2008 (1-3), Thomas Moser aus 2007 (4)

31.08.2008

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