Wer Stimme hören will, geht zu Annette Kruhl

Im Sommer kehrt wieder Leben in die Tempelhofer „ufa-fabrik" ein. In der Viktoriastraße in Tempelhof, direkt am Teltowkanal hinter dem Finanzamt, findet man die Kulturinstitution des Bezirkes.

Menschen sitzen in lauer Abendluft im Restaurant, trinken ihr Bier und essen ein kleines Häppchen. Die Spatzen haben auch ihre Freude an den Speisen. Um acht Uhr kommt Bewegung in den Garten.

Die Premiere von Annette Kruhl beginnt gleich. Das Programm kündigt Musikkabarett an. „Frauen sind auch nicht besser", heißt das neue Solo-Programm.

Die „Frau am Klavier" beginnt mit Power und hält dies den ganzen Abend durch. Die Kraft der Stimme, wie eine Röhre, dringt durch Mark und Bein. Lieder und Chansons ohne Ende. Die meisten Füße wippen mit. Meisten laute, aber auch  gefühlvolle leise Töne sind zu hören.

Mit ausschließlich eigenen Texten ist der Abend bestückt. „Wer ist weniger doof? Frau oder Mann?" - Annette Kruhl versucht eine Antwort zu finden. Aber Kruhl stellt auch „Untersuchungen" an, wie man vom Namen der Kinder auf die Eltern schließen kann.

Wie ein Wasserfall, ohne Punkt und Komma, kann die Ostwestfälin über Kommunikationsprobleme im Alltag berichten und schwärmt von bayerischen Männern: „Vital, brutal und potent". Die „Rolle der Mutter" und die Bahn-Auskunft sind weitere Themen. „Bunt wie der Alltag halt ist" schwärmt ein Besucher.

Ein Energiebündel war auf der Bühne im gemütlichen Wolfgang-Neuss-Salon zu sehen. Die Wahlberlinerin schafft es, dass die letzte Frühjahrsmüdigkeit aus den Knochen vertrieben wird!

 

Thomas Moser (Online-Pressedienst-Lichtenrade für www.lichtenrade-berlin.de)

  

Wer mehr wissen möchte:

www.annettekruhl.de und www.ufafabrik.de

11.05.2006

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