Das herbstliche Farbenspiel lockt in den Britzer Garten

-       Wenn am Wochenende endlich einmal die Sonne scheint, leuchten die Herbstfarben besonders prächtig.

-       Asternblüte, Herbstfärbung und Frühjahrsvorbereitungen gehen im Britzer Garten Hand in Hand.

Der Herbst ist da und der Winter kündigt sich an. Noch zeigt sich der Herbst jedoch farbenprächtig und abwechslungsreich. Im Britzer Garten sind momentan Herbstastern in ihrer ausdauernden Blüte zu bewundern. Das Farbenspektrum reicht bei diesen Arten von weiß über rot und violett bis blau. Zusammen mit den Gräsern und den rotgefärbten Japanischen Fächerahorn-Bäumen bilden sie z.B. im Karl-Foerster-Stauden­garten reizvolle Kompositionen.

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Foto: Thomas Moser -BerLi-Press-

An anderen Stellen im Park ziehen Bäume oder Sträucher mit prächtiger Herbstfärbung unweigerlich die Aufmerksamkeit auf sich. Ein besonders schönes Beispiel ist der Amberbaum am Modellboothafen. Mit seinem intensiv gefärbten Laub, das zwischen rot, gelb und tiefpurpur variiert, ist er selbst über größere Distanz ein faszinierender Blickfang. Der Amberbaum (Liquidambar styraciflua) gehört in Deutschland zu den selten gepflanzten Gattungen. Beheimatet ist er in Nordamerika, wo er eine stattliche Größe von 40 Metern erreichen kann.
Die Beetflächen der Wechselbepflanzung im Britzer Garten sind zu großen Teilen schon abgeräumt und werden für das kommende Frühjahr vorbereitet. Auch die Dahlienschau am Eingang Mohriner Allee wartet in den nächsten Tagen und Wochen auf die neue Bepflanzung mit Hundertausenden Tulpen für „Tulipan im Britzer Garten“.
Da die Dahlienknollen eingelagert werden, können sich die Besucher diese – solange der Vorrat reicht -  gegen eine kleine Spende an den Eingängen zum Britzer Garten abholen und mitnehmen.

Britzer Garten (www.britzer-garten.de),
Sangerhauser Weg 1, 12349 Berlin

 

Eintritt: Erwachsene 2,00 €, ermäßigt 1,00 €

Eingänge:

Mohriner Allee                                     U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                S/U Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg  U6 Bhf. Alt Mariendorf/ Bus 179

 

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Grün Berlin Park und Garten GmbH, Marina Goertz (030/700906-67)

info@gruen-berlin.de, www.britzer-garten.de

 

NIKOLIC: “OH DJAMILA! - BALKANGROOVES UND ALLTAGSARIEN“

Im Heimathafen Neukölln im Saalbau ist in seinem ersten abendfüllenden Soloprogramm Alexander Nikolic, die „goldene Stimme aus Kreuzberg", zu bewundern. Klassikliebhaber und Balkangroover sind begeistert, wenn der junge Tenor klassische Melodien mit Hip-Hop und eigenen skurril-lustigen deutschen Texten kombiniert.
In seinem Programm “Oh Djamila! - Balkangrooves und Alltagsarien“ reichen sich klassische Musik und orientalische Klänge die Hand. Der montenegrinische Tenor kombiniert Operette, Blues, unterschiedliche Volksmusik und Songs im Liedermacherstiel mit modernen oft exotischen Klängen. Im Liebesliedzyklus kann der Zuschauer die romantische Ader des Künstlers mit der schönen Stimme erleben.
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Im weißen Anzug mit Schiebermütze und Tiger-T-Shirt präsentiert der Sänger launige, gefühlvolle, aber auch intelligente Texte aus dem Alltag wie „Besser wenn man seine Klappe hält, dann kriegt man Selbige nicht entstellt!“ oder „Das Wetter in Deutschland ist kalt, ich komme vom Rechtsanwalt“. Nikolic besingt „knusprig und heiß“ den Balkangrill am Kottbusser Tor, Liebesaffären in Fitnessstudios und das antifaschistische Frauenkollektiv. Seine Lieder sind aber immer irgendwie auch Liebeslieder auf seinen Bezirk Kreuzberg. So präsentiert Nikolic mit der Stimme eines Opernsängers seine offizielle Nationalhymne der Republik Kreuzberg.
Der sympathische Künstler erzählt unterhaltsam von Erfahrungen in Berlin und spielt mit dem Publikum den „Gesangstest im Einbürgerungsverfahren“ durch und philosophiert dabei über den gemeinsamen Wortstamm von „Stimme“ und „Stimmung“. Die Zwischentexte und Übergänge wirken anfangs manchmal ein wenig linkisch und unvermittelt. Nach der Pause verwandelt sich dann der Künstler in den „normalen Jeansträger von der Straße“ und steigert noch mal deutlich seine Klasse. Dann ist auch die verständliche Aufregung bei Nikolic, am Abend nach der Premiere, wie weggeblasen.
Diese unterhaltsame Art der Präsentation von Nikolic hat man so authentisch in diesem klassischen Sound mit balkanisch angehauchten Melodien noch nicht gehört. Der „Kreuzberger mit Laib und Seele“ widmet seinem Kiez seine Texte und seine Stimme. Das Publikum ist begeistert, entspannt und klatscht gerne mit. Die Beine der Zuschauer können bei dieser Musik nicht still bleiben und wippen im Takt.
Ein gelungener runder Liederabend der besonderen Art!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

Der Link zum Künstler: http://nikolic-berlin.de

Eintritt: 12-16 Euro

Spielort: Heimathafen Neukölln im Saalbau (dort im Saal), Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße

Weitere Aufführungstermine:
Freitag, 30. Oktober > 20:00 Uhr
Samstag, 31. Oktober > 20:00 Uhr
Mittwoch, 04. November > 20:00 Uhr
Donnerstag, 05. November > 20:00 Uhr
Freitag, 06. November > 20:00 Uhr
Samstag, 07. November > 20:00 Uhr
Sonntag, 08. November > 20:00 Uhr

Über die Spielstätte HEIMATHAFEN NEUKÖLLN im Saalbau

Der Heimathafen Neukölln hat für sein Volks-Programm einen neuen Ankerplatz gefunden: Im Saalbau wird nun endgültig der Staub vom Volkstheater gefegt und Alt-Berliner Possen und Gassenhauern ein neuer Glanz verliehen. Zugleich holt der Heimathafen mit aktuellen Stücken das heutige Neukölln auf die Bühne - aber vor allem: Die Berliner sollen ihr altes Vergnügungsviertel Rixdorf wieder bekommen, und sich hier richtig amüsieren!
Volkstheater ist einfach, direkt und für jeden zugänglich. Und das möchte der Heimathafen Neukölln in Anlehnung an die alten Stücke auch heute fortführen. Mit neuen Inszenierungen von Alt-Berliner Stücken soll an die Vergangenheit des Saalbaus im berüchtigten Vergnügungsviertel Rixdorf angeknüpft werden. Mit Arbeiten von Neuköllner und Berliner Autoren von heute setzt sich der Heimathafen Neukölln gleichzeitig mit den aktuellen Themen des Bezirks auseinander.
Aber zum Volkstheater gehörte schon in den 20er Jahren noch mehr: Kabarett, Musik und natürlich: Tanz. In der Karl-Marx-Straße haben von jetzt an unterschiedliche kulturelle Aktivitäten unter einem Dach Platz. Da ist für jeden was dabei: Neben Eigenproduktionen im Schauspiel und Musiktheater sowie ausgewählten Gastspielen gibt es Konzerte, die samstägliche BallhausDISKO, Lesungen, den größten Neuköllner Dichterwettstreit „Saalslam“, die Open Stage „Avanti Dilettanti“, einen Theaterjugendclub und mehr.

http://www.heimathafen-neukoelln.de

 

Neuköllner Oper: Stadt der Hunde

Eine Hundeoper mit der Musik von Sinem Altan und dem Text von Tina Müller

Deutsche Erstaufführung am 12. November 2009

Stadt der Hunde

Eine Hundeoper – nicht nur für Jugendliche1

mit der Musik von Sinem Altan und dem Text von Tina Müller

Ein Schäferhund, ein Dobermann und ein kleiner Mops treffen sich in einer kalten Winternacht. Statt sich aber in dieser Notsituation gegenseitig beizustehen, bekläffen sie sich mit den übelsten Klischees. Nero spielt sich zähnefletschend als muskelbepackte Kiez-Größe auf, vor dem alle Respekt haben sollen. Schäfer gibt den rechtschaffenen Polizeihund, der die Stadt von Ärger und vor allem von Störenfrieden wie Nero säubern will.

Die Mopsdame Dilara, die niemand auf Grund ihrer Größe ernst nimmt, überspielt ihre Unsicherheit mit lautem Gekläffe. Alle drei Hunde haben etwas gemeinsam: Sie kriegen keine Anerkennung. Sie leben neben ihren Herrchen her und kriegen von ihnen nicht (mehr) die Zuneigung, die sie brauchen. Die Herrchen vernachlässigen ihre Hunde, weil es ihnen selbst an Anerkennung fehlt. Weil ihm so viel fehlt, entscheidet sich Nero abzuhauen. Dilara wurde ausgesetzt. Und der Schäferhund vertrieben.

Alle träumen von einem besseren Leben. Aber sie suchen es woanders. Mopsi glaubt an ein buntes Miteinander, an einen wilden Mix, wo jeder so sein kann, wie er ist. Der Schäferhund möchte aus Neukölln ein ruhiges Charlottenburg machen. Und Nero will hier nur noch Hochleistungshunde sehen, Hunde, die ganz genau wissen, was sie wollen und das auch erreichen.

Langsam kommen sich die Hunde näher und ziehen gemeinsam durch die Neuköllner Nacht, jeder zeigt dem anderen „sein Neukölln“. Sie entwerfen die Utopie eines Stadthunderudels. Als der Schäferhund und der Dobermann sich aber beide in Dilara verlieben und diese nicht zimperlich mit den beiden spielt, brechen mehr und mehr egoistische Bedürfnisse durch und zerstören das gemeinsame Glück. Und doch geht am Ende alles ganz anders aus....

Welturaufführung am 7. November 2009 auf dem „YO! Young Opera Festival Utrecht

Deutsche Erstaufführung. 12. November 2009, 20 Uhr

Spieltermine 12., 18. und 25. November, 2., 6., 9., 19. und 23. Dezember 2009

sowie 7./8., 10. und 14.-17. Januar 2010, 20 Uhr

Spielort NEUKÖLLNER OPER, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin

Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 – Neukölln, Bus 104

Karten 9-21 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter tickets@neukoellneroper.de

sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

 

Herbstspaziergang im Botanischen Garten

Eine Empfehlung ist der der Botanische Garten Berlin besonders im Herbst. Außerdem ist das Große Tropenhaus ist wieder eröffnet:
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Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press- www.berli-press.de

LINK zum Botanischen Garten

 
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