Britzer Mühle mahlt wieder

Mühlensaison hat begonnen

- ab sofort ist die Britzer Mühle wieder geöffnet und auch der Brotverkauf beginnt
- Müller Josef und der Britzer Müller Verein freuen sich auf viele Gäste

Die Britzer Mühle bietet bis Ende Oktober 2010 Führungen für Schulklassen, Kita-Gruppen (ab 4 Jahre) und andere Interessierte. Eine Führung durch das technische Baudenkmal ist ein lehrreiches und kurzweiliges Vergnügen. Unter dem Motto: wer zuerst kommt, mahlt zuerst (!) nehmen Müller Josef und der Britzer Müller Verein ab sofort Terminwünsche entgegen. Die Telefonnummer lautet: 030/604 20 57.

Es gibt aber auch ständige Führungsangebote zu feststehenden Zeiten: sonn- und feiertags (stündlich) von 11 bis 16 Uhr.

Der Brotverkauf startet am Karfreitag, den 02. April 2010 von 11.00 bis 16.00 Uhr und wird ebenfalls bis Ende Oktober durchgeführt: normalerweise freitags von 12.00 bis 17.00 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 11.00 bis 16.00 Uhr.

Die Britzer Mühle am Buckower Damm 130 (Bus M44) wurde 1865 erbaut und zur Bundesgartenschau Berlin 1985 restauriert und wieder in Funktion gesetzt. Seitdem kann dort mit Hilfe der Windkraft tatsächlich wieder Getreide gemahlen werden. Die Zwölfkant-Galerieholländermühle ist aber auch ein beeindruckendes Gebäude. Mit ihrer Höhe von 20 Metern, den fünf Stockwerken und den Flügeln, die von Spitze zu Spitze eine Spannweite von 25 Metern haben, ist sie einen Besuch wert.

Preise:

pro Kind (6 bis 14 Jahre) 1,50 €, Erwachsene 3,00 €, ermäßigt 2,50 €

Familienkarte 6,50 €

Die Britzer-Garten-Jahreskartenbesitzer haben freien Eintritt!

Vorschau: Das Mühlenfest findet in diesem Jahr am 5. und 6. Juni statt!

 

FOLK & WELTMUSIK

FOLK & WELTMUSIK IN DER ALTEN BAHNHOFSHALLE
Bahnhofstr. 4a-d / 12157 / S-Friedenau
Sonntag 11. 
April 2010 / 20:00 Uhr
WILLIE SALOMON - Blues & Roots

Willie Salomon – Gesang / Gitarren / Steel Guitar / Piano / Bluesharp
Brilliantes Fingerpicking und Slidespiel, eine gewinnende, humorvolle Moderation und ein abwechslungsreiches Repertoire zeichnen die Konzerte dieses überaus vielseitigen und international anerkannten Blues-Musikers aus. Ausflüge in Genres wie Ragtime, OldTime Jazz und Folk gehören ebenso dazu wie swingende Boogie-Woogie Einlagen auf dem Piano.

Hörproben: http://www.williesalomon.com/CDS.htm

Eintritt 10,- / erm. 7,- €
Vorbestellungen unter Tel. 030-8560 4818 oder
mailto:fbarniske@t-online.de
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CELTIC COTTAGE
Markelstr. 13 / 12163 Berlin - Steglitz
Samstag 17.
April 2010 / 20:00 Uhr
HOT STRING TRIO - Bluegrass & Western Swing
M. Raatz / F. Barniske / T. Wendorf
www.hotstrings.com
www.myspace.com/hotstringquintet
Eintritt frei!
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SOMMERKONZERTE IM NATUR-PARK SCHÖNEBERGER SÜDGELÄNDE 2010
Open Air im Giardino Segreto - bei Regen unter großen und kleinen Schirmen...
Sonntag 30. Mai 2010 / 16:00 Uhr
...E LA LUNA? präsentiert "STELLA STELLINA" - Italienische Kinderlieder und mehr 
Hörproben: www.elaluna.de/index.php5?node_id=4&lang_id=1&ds_target_id=172&Stella+Stellina+-+Italienische+Kinderlieder
Eintritt 6,- / Kinder bis 13 Jahre frei!
Vorbestellungen unter Tel. 030-8560 4818 oder mailto:fbarniske@t-online.de

Friedrich Barniske / Acoustic Concerts Berlin
030-8560 4818 /
www.acoustic-concerts.de 

 

Mit der S-Bahn in den Westen – Ausstellung in Marienfelde endete

Die erfolgreiche Sonderausstellung in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde „Mit der S-Bahn in den Westen“ endete Ende März 2010 mit einer gelungenen Finissage, die von besonderen Theaterszenen gerahmt war, die sich auf Zeitzeugenberichten, Zeitungsartikel, Polizeiprotokollen, Dienstanweisungen und anderen historischen Dokumenten stützten.
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Die Sonderausstellung begeisterte mit einer Führung auch am letzten Tag die Besucher. Die Ausstellungskonzeption der Kuratorinnen Claudia Rücker und Andrea Szatmary, sowie die ansprechende Gestaltung durch Jürgen Freter, überzeugte die Gäste der Ausstellung. Einige Besucher des letzten Tages der Sonderausstellung hatten eigene Erinnerungen an das Notaufnahmelager Marienfelde und auch an das besondere Gefühl der S-Bahn in der der geteilten Stadt Berlin erlebt.
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Die Theaterszenen wurden extra für die Vernissage und Finisage nur aus authentischen Material zusammengetragen. Die Schauspielerinnen Saskia Kästner, Lale Weisshaar und der Schauspieler Frank Roder setzten Stimmungen und das Gefühl der Zeit wundervoll um.
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Sie erzählten von spektakulären Fluchtgeschichten und Erinnerungen von S-Bahnmitarbeitern.
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Besonders anschaulich erzählt die Schauspielerin Saskia Kästner über die Flucht von Harry Deterling, der mit seiner dampflokbetriebenen S-Bahn am 5. Dezember 1961 die fast einzige Schienenverbindung (auf der Hamburger Interzonenstrecken von Albrechtshof nach West-Berlin/Spandau) durchbrach und so 25 Menschen zur Flucht verhalf. Die Szenen sind unter der Regie von Georg Piller entstanden.
„Die Mauer hat Risse. Durch einen der Risse geht die S-Bahn!“ war das Leitmotiv der Ausstellung. Das unbeschreibbar flaue Gefühl an der Grenze zwischen Ost und West wurde mit der Ausstellung und den gelungenen Theaterszenen mit allen Sinnen ein Stück anschaulicher gemacht. In der Ausstellung wird von über 50.000 bis 80.000 „Grenzgänger“ vor dem Mauerbau am 13. August 1961 berichtet. Auch spätere Boykottbewegungen der von der Reichsbahn betriebenen S-Bahn im Westteil der Stadt wurden aufgezeigt: „Keinen Pfennig für Ulbrichts S-Bahn!“. Aber auch das Glücksgefühl zur Maueröffnung war Bestandteil der Präsentation.
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Auch wenn die Sonderausstellung jetzt unwiederbringlich geschlossen wurde, lohnt sich immer ein Weg in die ständige Ausstellung der Erinnerungsstätte des Notaufnahmelagers Marienfelde.

Thomas Moser (auch alle Fotos) –BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

Info zur Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

Öffnungszeiten: Ständige Ausstellung: Di bis So 10.00 - 18.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

http://www.notaufnahmelager-berlin.de

Mit ihrer ständigen Ausstellung lädt die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde Sie ein, die Geschichte der deutschen Teilung und der deutsch-deutschen Fluchtbewegung von 1949 bis 1990 zu entdecken.

Die Ausstellung ist im ehemaligen Haupthaus des Notaufnahmelagers eingerichtet, wo sich früher Warteräume für die Flüchtlinge und Übersiedler sowie Büros der aufnehmenden Dienststellen befanden. Auf rund 450 Quadratmetern und mit über 900 Exponaten – ergänzt durch zahlreiche Zeitzeugenberichte – erzählt sie anschaulich von Fluchtmotiven, Fluchtwegen sowie von Chancen und Problemen beim Neubeginn in der Bundesrepublik. Daneben ist die Geschichte des Aufnahmelagers von den Anfängen bis heute dargestellt: vom Ablauf des Aufnahmeverfahrens über den Alltag der Bewohner bis hin zur Observierung durch die DDR-Staatssicherheit. Eine original eingerichtete Flüchtlingswohnung rundet das umfassende und zugleich detaillierte Bild der Flucht im geteilten Deutschland ab. (Info aus der Website)

 

Kreuz und Quer durch Tempelhof-Schöneberg Kinder- und Jugendstadtplan

24. März 2010

Noch rechtzeitig vor den Osterferien ist ein Stadtplan von Tempelhof-Schöneberg für Kinder und Jugendliche erschienen. Damit können diejenigen, die in den Ferien zu Hause bleiben, gezielt ihren Bezirk erkunden.

Heute wurde der Stadtplan vorgestellt und Jugendstadträtin Angelika Schöttler das erste druckfrische Exemplar überreicht.

Der Stadtplan für Kinder und Jugendliche wurde von Kindern und Jugendlichen seit dem Frühjahr 2009 methodisch entwickelt. Über 20 Jugendfreizeiteinrichtungen, Kitas und Schulen im gesamten Bezirk beteiligten sich im Sommer und Herbst 2009 mit Interviews, Streifzügen, Rallyes und Checklisten an der Bestandserfassung von Spielplätzen und Freizeitangeboten. Sie überprüften Verkehrssituationen und lernten Angebote in ihren Regionen kennen. Der Kinder- und Jugendstadtplan Tempelhof-Schöneberg geht inhaltlich bewusst über den bestehenden Kiezatlas für den Bezirk hinaus.

Zu diesem Zweck wurden Forschungsaufträge für Kinder und Jugendliche in zwei Mappen erstellt, die an alle Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen verteilt wurden, mit der Bitte, einzelne Bausteine daraus mit den Kindern im Ortsteil durchzuführen. Kinder und Jugendliche waren von Anfang an dabei und wählten Themen und Methoden mit aus. Ausgerüstet mit Videokamera, Fotoapparat oder Tonaufnahmegerät, Forschermappen und anderen wichtigen Erkundungsutensilien wurde Schönes, Spannendes, Interessantes, Merkwürdiges und Verbesserungswürdiges erforscht und eingeschätzt.

Nach der Bestandsaufnahme und Kritikphase konnten die Kinder und Jugendlichen eigene Wünsche, Ideen oder Verbesserungsvorschläge entwickeln und formulieren. Die Ideen und Anregungen der Kinder und Jugendlichen wurden ernst genommen, aufgegriffen und in Rücksprache mit den Beteiligten an verantwortliche Stellen in der Verwaltung und Politik sowie auch ins Kinder- und Jugendparlament weitergegeben. So können finanzielle Mittel effektiv eingesetzt werden - dort, wo sie Kinder und Jugendliche auch wirklich benötigen. Fehlplanungen werden dadurch vermieden.

Nach einer Redaktionszeit, zu der Kinder und Jugendliche eingeladen waren, teilzunehmen, wird seit dem 24. März 2010 der gedruckte Stadtplan im Bezirk verteilt. Der Plan soll Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Orientierung im Bezirk erleichtern und ist kostenlos erhältlich. Es besteht jedoch kein Anspruch auf Vollständigkeit, im Vordergrund stand der Prozess und dass sich Kinder mit ihrem Lebensumfeld auseinandersetzen. Eine Weiterführung im Internet unter www.kidsatlas.de/tempelhof-schoeneberg ist geplant. Informationen zum Verfahrensprozess und ersten Ergebnissen findet man im web-.www.kinderstadtplan-ts.de .

In dem farbigen und sehr übersichtlich gestalteten Plan, der in jede Jeanstasche passt, sind 38 Kinder- und Jugendeinrichtungen des Bezirks eingetragen. 22 Symbole zeigen an, wo es u.a. Bolzplätze, schöne Parks, Büchereien, und Umwelt/Naturschutzangebote gibt, aber auch wo eine gefährliche Verkehrssituation besteht.

Finanziert wurde das Projekt durch den Experimentierfonds der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin und aus Mitteln des Jugendamtes.

 

Hans-Ulrich Schulz forscht in Mariendorf: Aus Freude am Forschen

Mit Hilfe von Belegen rekonstruiert ein Mariendorfer die Geschichte des Ortes.

Der Mariendorfer Hans-Ulrich Schulz (59) sammelt leidenschaftlich Belege, weil er die Geschichte vor der Vergessenheit bewahren will. Von Beruf ist der Philatelist, der sich der Post- und Heimatgeschichte verschrieben hat, Sozialarbeiter. Er arbeitet im Jugendamt Tempelhof-Schöneberg im Bereich der Jugendförderung, ist für die Kinder-, Jugend- und Straßensozialarbeit zuständig und stellt die Kommunikation zu den Schulen her.

Schulz widmet einen Gutteil seiner Freizeit der Post- und Heimatgeschichte. Die Postgeschichte, erklärt er, ist ein Teilgebiet der Philatelie.

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                             Hans-Ulrich Schulz (Foto: c Stephanus Parman)

„Mich interessiert die Geschichte hinter einem Beleg. Das kann eine Briefmarke, eine Postkarte oder gar so genannte Crash-Post sein. Bei Crash-Post handelt es sich unter anderem um angebrannte oder aus dem Meer geborgene Briefstücke, die beispielsweise beim Absturz eines Flugzeuges oder etwa dem Absturz des Luftschiffes Hindenburg  bei New York (1937) entstanden sein können. Schulz macht sich viel Arbeit, denn stets versucht er anhand der Belege die Post- mit der Zeitgeschichte zu verbinden. Auf diese Weise entstand etwa  Schulz letzter Aufsatz:  „Ein Brief erzählt Berliner Blockade Geschichte - Die Rolle Frankreichs im blockierten Berlin.“ Im vergangenen Jahr veröffentlichte er ein Katalog- und Handbuch der Berliner Blockade- und Luftbrückenbelege Berlin 1948/49 unter dem Titel „Im Zeichen der Luftbrücke“ im Verlag editio cortis aquilae ISBN 978-3-940842-58-9 (37.-€). 

Die Wurzel von Schulz` Sammlerleidenschaft und Faszination für Geschichte, reicht bis in seine frühe Kindheit. Seit 1895 oder seit gut vier Generationen lebt die Familie Schulz in Mariendorf. Der Großvater von Hans-Ulrich Schulz besaß im alten Mariendorf eine Bäckerei mit Konditorei und Café. Schulz war oft mit seinem Großvater unterwegs, wenn dieser die Backwaren auf einem Fahrrad mit Anhänger ausfuhr. Dann begleitete der Junge den Großvater  auf dem Roller. Eine Route, nämlich die zu den Kolonien, führte zum Teil über ungepflasterte Straßen entlang der Britzer und Rixdorfer Straße und dem Hausstockweg. Durch die Fahrten quer durch Mariendorf beobachteten Großvater und Enkel die Veränderungen, die sich im Ortsbild im Laufe der Zeit vollzogen. Genau an diesem Punkt wuchs Schulz Interesse, Postkarten,  Ansichtskarten, Fotos und Dokumente zu sammeln, an denen sich die Veränderungen ablesen ließen.

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Im Laufe der Jahre wuchs Schulz Sammlung zu einer Größe, die nach Systematisierung verlangte.  „Bau doch mal eine Sammlung auf und schreib etwas für den Ausstellungskatalog zur Geschichte des Flughafens Tempelhof,“ ermunterte ihn Anfang der 80er Jahre der Vorsitzende des Briefmarkenvereins. „So wurde ich quasi gezwungen, mein Material zu systematisieren“, sagt Schulz und lächelt. Nebenbei wurden Lücken in der historischen Geschichtsschreibung offenbar. Grenzen sind für einen Sammler wie Schulz Ansporn dafür, sie zu überwinden. Entstanden ist so die Publikation „Der Zentralflughafen Tempelhof im II. Weltkrieg.“ Anhand von Abbildungen und Dokumenten wurde damit ein  bedeutendes Stück Geschichte der Region lebendig. Schulz schreibt aber nicht nur Artikel über die Post- und Heimatgeschichte, er hält er ebenso Vorträge in Briefmarkenvereinen.

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Was ihn am meisten an dieser Arbeit fasziniert, fragen wir Schulz: „Die Geschichte wieder lebendig werden zu lassen und vor der Vergessenheit zu bewahren. Das ist mein Hauptanliegen, in unserer globalisierten und schnellelebigen Zeit.“ Insofern freut  sich Schulz   als Sammler, Hobbyhistoriker und Sozialarbeiter im Jugendamt, über Projekte wie „Historische Spurensuche in Mariendorf“. Dabei entdecken Kinder und Jugendliche ihren Ort, indem sie im Museum, in Büchern und im Internet recherchieren oder Zeitzeugen befragen, um später historische Stätten vor Ort aufzusuchen. So wurden im vergangenen Jahr  die Dorfkirche, die Martin-Luther-Gedächtniskirche, der Volkspark, das Ullsteinhaus sowie weitere relevante Orte und Plätze besucht, Streifzüge durch den Ortsteil unternommen, über die Namensgebungen und -änderungen der Straßen und Schulen geforscht und alte Bezirkskarten ausgewertet. Schulz findet, dass die Kinder und Jugendlichen dadurch eine Möglichkeit zur Verortung in der globalen Welt finden. Dies sei umso dringlicher, da Mariendorf leider wenig Geschichtsbewusstsein habe, betont er.

Schulz jedenfalls hinterlässt Spuren im Ort. Im Heimatmuseum Alt-Mariendorf sind  Fotokopien seiner Dokumente über die Zeit von 1933-1945 zu sehen. Eine Besonderheit seiner Sammlung ist eine von insgesamt vier erhaltenen Postkarten eines KZ-Häftlings aus dem KZ-Columbiadamm. Es stand von 1933-1936 am Columbiadamm/Ecke Golßener Straße. 1936 wurde es aufgrund der Erweiterung des Flughafen Tempelhofs abgerissen. „Die letzten Insassen des KZs  wurden gezwungen, das KZ  Sachsenhausen aufzubauen“, weiß er anhand von Belegen. Dass es am Columbiadamm ein KZ gab, ist erst in den 80er Jahren wieder ins Bewusstsein gerufen worden. An diese Geschichte erinnert das Buch „Erinnern und nicht vergessen“, verfasst von Kurt Schilde, zu dem Schulz ebenfalls Dokumente beisteuerte.

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Schulz jedenfalls sammelt nicht für sich, sondern stellt seine Dokumente immer der Öffentlichkeit zur Verfügung. So finden sich viele seiner Exponate im Buch „Berlin- Tempelhof“ von Sabine Kaldemorgen (Sutton-Verlag). Geschichten hinter Belegen wieder lebendig werden zu lassen, weiß jeder Historiker, ist eine Sysiphos-Arbeit. Um sie zu bewältigen, braucht man einen besonderen Antrieb. Bei Schulz ist es die Freude am Forschen. Sie hält ihn auf Trab. So besucht er Flohmärkte, Börsen und Auktionen und forscht im World Wide Web. „Manchmal denkt man, das kriegst du nie, und dann hilft einem der Zufall“, sagt Schulz und weist auf seine stolze Sammlung hin.  Sie umfasst etwa 15 Sachgebiete.

Billig ist das Hobby nicht. Denn allein eine Ansichtskarte des Bezirks kostet etwa 20 bis 50 Euro, beispielsweise eine Karte vom Mariendorfer Damm und seinen Seitenstraßen. Das darf einen nicht wundern, schließlich wurden in der Blütezeit der Postkarte um 1900 etwa Auflagen von 1000 Stück produziert, und die wurden dann von Mariendorf aus in die ganze Welt verschickt.

Stephanus Parmann

Für die Überlassung des Berichtes möchte ich mich herzlich bei Stephanus Parmann bedanken.
Postkarten: U. Schulz

 

April 2010: F40 - English Theatre Berlin + Theater Thikwa

F40 - English Theatre Berlin + Theater Thikwa
Fidicinstraße 40, 10965 Berlin Kreuzberg, Reservierung: 691 12 11 (englisch) + 69 50 50 922 (deutsch), tickets@etberlin.de, tickets@thikwa.de


Sa 10. April 19-1 Uhr
Lange Nacht der Opern und Theater
Theater im 30-Minuten-Takt zeigen English Theatre Berlin und Theater Thikwa auf den zwei Bühnen ihrer gemeinsamen Spielstätte F40:
19 Uhr Große Bühne: Betreuung für Struwwelpeter, Theater Thikwa
19.30 Uhr Studio: Das Zarte wird ja immer überdroht, szenische Montage mit Texten von Thikwa-Ensemble-Mitgliedern, Gastspiel vom Theater zum westlichen Stadthirschen bei Theater Thikwa
20 Uhr Große Bühne: Talking Heads von Alan Bennett, English Theatre Berlin
20.30 Uhr Studio: Kleine Form: Ophelia in der Schachtel, Theater Thikwa
21 Uhr Große Bühne: Kafka am Sprachrand, Koproduktion: Theater zum westlichen Stadthirschen & Theater Thikwa
21.30 Uhr Studio: The Medium & A Hand of Bridge, Two American Chamber Operas,
Öffentliche Probe, Koproduktion: Berlin International Opera & Theater Thikwa & English Theatre Berlin
22.00 Uhr Große Bühne: Buried Child von Sam Shepard,
Öffentliche Probe, Koproduktion: 7 Stages/Atlanta/USA & English Theatre Berlin
22.30 Uhr Studio: Love Puke,
Öffentliche Probe, Gastspiel von Triplicity Theatre bei English Theatre Berlin
23 Uhr Große Bühne: Umbra - Tanztheater, Theater Thikwa
23.30 Uhr Studio: The Medium & A Hand of Bridge,
Öffentliche Probe, Two American Chamber Operas, Koproduktion: Berlin International Opera & Theater Thikwa &
English Theatre Berlin
0 Uhr Große Bühne: Buried Child von Sam Shepard,
Öffentliche Probe, Koproduktion: 7 Stages/Atlanta/USA & English Theatre Berlin
Kombi-Tickets: 15 / 10 erm. / Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.
Die Tickets gelten für alle beteiligten Bühnen, für die Shuttle-Busse und alle öffentlichen Verkehrsmittel im Tarifbereich ABC von 15 bis 5 Uhr.


F40 - English Theatre Berlin, www.etberlin.de
Fidicinstraße 40, 10965 Berlin Kreuzberg, Reservierung: 691 12 11, tickets@etberlin.de
Do 1. April um 20 Uhr
Gastspiel bei English Theatre Berlin: Unexpected Productions/Seattle/USA

Impro 2010: Shakespeare
Shakespeare back to the roots: Man darf gespannt sein, welche Abenteuer Julia, Ophelia, Macbeth, Othello und andere erleben werden, denn am 1. April wird frei improvisiert. Im späten 16. bzw. frühen 17. Jahrhundert improvisierten Shakespeares Schauspieler entlang des von ihm vorgegebenen Handlungsgerüstes und - ähnlich wie bei der parallel zum elisabethanischen Theater entstandenen Comedia dell'arte - gab es feste Figuren mit einer zur Rolle passenden Ausdrucks- und Sprachform. Shakespeares hielt die Ergebnisse hinterher schriftlich fest. Seine Dramen gelten daher als "fixierte Improvisation". Randy Dixon und das eigens für diese Aufführung gecastete Ensemble aus englisch sprachigen Impro-Künstlern, die in Berlin leben, drehen den Spieß wieder um.
Training: Randy Dixon/Unexpected productions/Seattle
Ensemble: Improfestivalensemble
TICKETS: 18,- / 10,- ermäßigt / 3-Euro-Kultur-Ticket

www.unexpectedproductions.org/cast/RandyDixon
www.improfestival.de/2010/index.php?shows
Fr 2.
+ Sa 3. April um 20 Uhr
Gastspiel bei English Theatre Berlin: Fabio Mangolini

Impro 2010: Commedia de'll arte
Improvisation aus der Zeit als diese von den Meistern noch als Geheimwissen vererbt wurde. Einstudiert von Fabio Mangolini, dessen erster Meister Marcel Marceau hieß.
Seit 2004 unterrichtet Mangolini an der RESAD (Real Escuela Superior de Arte Dramático) in Madrid. 2009 wurde er zum Präsidenten der Fondazione Teatro Comunale di Ferrara/It ernannt.
Training: Fabio Mangolini
Ensemble: Improfestivalensemble
TICKETS: 18,- / 10,- ermäßigt / 3-Euro-Kultur-Ticket
www.fabiomangolini.com/ing/index.php
www.improfestival.de/2010/index.php?shows
So 11. April um 20 Uhr im Studio
The Lab: One Way
szenische Lesung mit anschließendem Publikumsgespräch
"Wenn Du die Richtung nicht änderst, endest du dort, wo du los gegangen bist." (Laotse)
... oder wenn wir weiterhin glauben, dass wir die Richtung ändern können, werden wir dort enden, wo wir hin gegangen sind? Mina ist 35 and teilt diesen Glauben nicht mehr mit ihrem Mann Jack. Sie geht auf eine Reise Richtung Norden. Jack folgt ihr. Minas Entscheidung beeinflusst auch Dave, Jacks Therapeut, und dessen jüngere Frau Nina. 28 Jahre später versucht ein Mann Namens Tom die Wahrheit darüber herauszufinden, was mit ihnen allen geschehen ist.
Autor: Michael Müller
2009/2010 wird die Reihe "The Lab" kuratiert von den US-amerikanischen Theatermachern Katie German und Jon Edward Jordan
TICKETS: 5,- / 3-Euro-Kultur-Ticket
mehr lesen: www.etberlin.de/index.php?option=com_content&task=view&id=20&Itemid=25
Do 15. (
Premiere) bis So 18. April um 20 Uhr
Di 20.- Sa 24. und Di 27. April bis  So 2. Mai um 20 Uhr
English Theatre Berlin & 7 Stages Theater/Atlanta/USA
Buried Child
von Sam Shepard
In seinem 1979 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Drama gewährt Sam Shepard nicht ohne Witz makabren Einblick in eine Familie, die ihren amerikanischen Traum durch ein selbst geschaffenes Trauma zerstört hat. Der Vater wurde zum Säufer, die Mutter fand Trost in der Religion, Sohn Tilden drehte von Schuldgefühlen geplagt durch und kam in den Knast. Da taucht der scheinbar unbekannte Enkel Vince mit seiner Freundin auf, und nach und nach drängt die Vergangenheit ans Licht.
Sam Shepard gilt als einer der wichtigsten lebenden US-amerikanischen Bühnenautoren. Mit seiner Mischung aus Witz, Action und trockenem Realismus seziert er die Rituale, das Vokabular und das moralische Korsett der amerikanischen Lower Class.
mit Del Hamilton, Faye Allen, Tomas Spencer, Jeffrey Mittleman, Harvey Friedman, April Small,  Errol  T. Harewood
Regie: Veronika Nowag-Jones, Musik: Errol T. Harewood, Bühne und Kostüme: Tomas Fitzpatrick, Licht: Katri Kuusimäki
TICKETS: 18 / 10 erm.  / 3-Euro-Kultur-Ticket / Friendly Tuesday Dienstags alle Tickets 9

mehr lesen: http://www.kulturkurier.de/veranstaltung_209897.html


F40 -  Theater Thikwa, www.thikwa.de
Fidicinstraße 40, 10965 Berlin Kreuzberg, Reservierung: 69 50 50 922, tickets@thikwa.de
Do 22. (
Berlin-Premiere) - Sa 24. April um 20 Uhr im Studio
Koproduktion: Theater Thikwa & TamS -Theater am Sozialamt/München
Hindernisse auf der Fahrbahn
Ernst Herbecks köstliche, tief gründelnde und zugleich naive Weltbetrachtungen, eingeflochten in eine humorvoll, musikalisch performative Rahmenhandlung.
Seit Jahren trägt die Performerin Ruth Geiersberger ein Buch mit sich herum und zitiert bei Performances daraus: Ernst Herbecks gesammelte Texte "Im Herbst da reiht der Feenwind". Jetzt widmet sie ihm einen Abend.
Heimweh
Ich habe nicht nur Heimweh
sondern sogar mehr
das Heimweh ist eine Qual außerstande
man kann die Auswärtigkeit nicht aushalten
Ich möchte gerne heim

Der Kultautor Ernst Herbeck (1920-91) war durch eine Verkettung von bösen Umständen 1946 für den Rest seines Lebens in der Niederösterreichischen Landesnervenklinik Gugging gelandet. "Weder als Kanonenfutter noch als williger Befehlsausführer taugte Herbeck." so der Literaturwissenschaftler Uwe Schütte. Angeregt von dem Arzt Leo Navratil begann er dort zu schreiben und hinterlies rund 1200 Gedichte und Prosatexte. Seine Gedichte überbrücken den Abgrund seiner Zurückgezogenheit, seines Schweigens - unverhofft angelangte Flaschenpost aus der Ferne, rätselhafte Botschaften, die die Konventionen des Denkens in Frage stellen. Und genau diese Art zu denken, zu formulieren, dreist, provokant aber auch liebevoll, schätzt Ruth Geiersberger auch an den Darstellern von Thikwa.
Die Uraufführung des Stückes ist am 25. März bei den Grenzgänger Theatertagen im TamS in München.
Mit Torsten Holzapfel,Tim Petersen und Ruth Geiersberger, Regie: Ruth Geiersberger, Musik: Klaus Janek, Texte: Gedichte von Ernst Herbeck, bayerische Volkslieder, Berliner Gassenhauer

TICKETS: 12 / 7 erm.  / 3-Euro-Kultur-Ticket
mehr lesen: http://www.kulturkurier.de/veranstaltung_214050.html

Ruth Geiersberger: http://verrichtungen.privat.t-online.de/html/vita.htm


F40 ist die gemeinsame Spielstätte von THEATER THIKWA und ENGLISH THEATRE BERLIN. Theater Thikwa erarbeitet Inszenierungen mit Schauspielern mit und ohne Behinderungen. English Theatre Berlin präsentiert Inszenierungen und Gastspiele im englischen Original. F40 hat zwei Bühnen, eine große mit 90-140 Plätzen und eine Studiobühne mit 50-70 Plätzen. Die große Bühne wurde mit Geldern der Lottostiftung umgebaut und am 28.08.08 als barrierefreies Theater wieder eröffnet.

 

Der Tipp des Jahres: 25 Jahre Mehringhof-Theater

MEHRINGHOF-THEATER

GNEISENAUSTR. 2A

10961 BERLIN-KREUZBERG

TEL. 030/6915099

www.mehringhoftheater.de

Ab Dienstag, dem 06.04 bis zum 17.04 jeweils Di - Sa um 20.00 Uhr ‚25 Jahre Mehringhof-Theater’ – Das Jubi-Programm von und mit Bov Bjerg, Hannes Heesch, Manfred Maurenbrecher und Christoph Jungmann (in seiner Paraderolle als Angela Merkel) vom ‚Jahresendzeitteam’.

Anläßlich des 25jährigen Bestehen des Mehringhof-Theaters präsentieren wir Ihnen die große Geburtstags-Show mit einer Vielzahl von Festrednern und täglich wechselnden Ehrengästen.

Erleben Sie einen Rückblick auf 25 Jahre Mehringhof-Theater, erleben Sie einen Abend mit extrem stimmungsvoller Atmosphäre, festlichen Texten und unglaublichen Liedern, die nur zu ganz besonderen Anlässen zu Gehör gebracht werden - einen Abend, den man nicht verpassen sollte.

Folgende Gäste zeigen ca. 15 Minuten aus ihrem aktuellen Programm:

06.04. Reiner Kröhnert
07.04. Die Gorillas
08.04. Volkmar Staub
09.04.
Michael Sens
10.04. Fil
13.04. Marco Tschirpke
14.04. Arnulf Rating
15.04. Robert Griess
16.04. Jan Koch
17.04.
Marc-Uwe Kling

Die Karten kosten auf allen Plätzen  Di - Do €15,-/10,-  ermäßigt, Fr  €15,-/13,- ermäßigt und Sa € 20,-/15,- ermäßigt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie darauf hinweisen bzw. darüber berichten würden.

Infos, Fotos und Pressekarten liegen für Sie bereit.

Freikartenverlosungen sind möglich.

Direktkontakt: Tel. C. Jungmann 42805263/0175-4148881* B. Bjerg 6925403* M. Maurenbrecher 8210897* Hannes Heesch 8025176 .

 

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JUBILÄUMS-PROGRAMM 25 JAHRE MEHRINGHOF-THEATER 

06.04 – 10.04 BJERG*HEESCH*JUNGMANN

*MAURENBRECHER

Di – Sa 25 Jahre Mehringhof-Theater

20.00 Uhr Jubi-Programm mit Gästen

11.04 DIE SHARKEY SHOW

So mit Fil  & Sharkey

20.00 Uhr Comedy’n Hai

13.04 – 17.04 BJERG*HEESCH*JUNGMANN

*MAURENBRECHER

Di – Sa 25 Jahre Mehringhof-Theater

20.00 Uhr Jubi-Programm mit Gästen

20.04 JAN KOCH

Di Solo

20.00 Uhr Liedermacher

21.04 – 24.04 MARC-UWE KLING

Mi – Sa Die Känguru-Chroniken

20.00 Uhr Kabarett

27.04 – 01.05 SINASI DIKMEN

Di – Sa Islam für Anfänger

20.00 Uhr MultiKultiKabarett

04.05 – 06.05 VOLKER PISPERS (ausverkauft)

Di – Do Bis neulich…

20.00 Uhr Politisches Kabarett

07.05 + 08.05 ROBERT GRIESS

Fr + SamRevolte!

20.00 Uhr Kabarett

09.05 DIE SHARKEY SHOW

So mit Fil & Sharkey

20.00 Uhr Comedy’n Hai

12.05 - 15.05 ROBERT GRIESS

Mi – Sa Revolte!

20.00 Uhr Kabarett

18.05 – 22.05 KRÄHKAMP & ALTMANN

Di – Sa Hartmann & Braun

20.00 Uhr Kult-Comedy

26.05 – 29.05 ZÄRTLICHKEITEN MIT FREUNDEN

Mi – Sa Mitten ins Herts

20.00 Uhr Comedy’n Music

02.06 – 05.06 MICHAEL SENS

Mi – Sa Das Casanova-Prinzip

20.00 Uhr Musik-Kabarett

08.06 – 11.06 FIL

Di – Fr Die Fil Show

20.00 Uhr Comedy’n Music

12.06 DIE SHARKEY SHOW

Sa mit Fil & Sharkey

20.00 Uhr Comedy’n Hai

13.06 – 25.08 THEATERFERIEN

 

 

Heimathafen Neukölln im Saalbau –Premieren und Programm im April 2010

Heimathafen Neukölln im Saalbau –Premieren und Programm im April 2010

>> PREMIEREN IM APRIL >>

La Traviata Exit

"Die schönste Oper der Welt". Und von G. Verdi

Violetta fällt, sie ist schon gefallen, sie gefällt allen, sie ist schön und sie fällt, Alfredo kommt,die  Oboe geht, die Geige auch, viele Geigen sind gar nicht erst gekommen, Violetta fällt, aber alle singen, der Vater kommt, Violetta fällt, eine Entscheidung, die trifft alle, die treffen alle, auch das Horn, es geht, sie singt trotzdem, tiefer jetzt, das geht doch nicht, so steht es nicht da, da steht Violetta ist gefallen, sie fällt und erträgt alles, sie siegt die Liebe, trotzdem, tiefer jetzt, je schöner desto tiefer, je weniger desto mehr, in ihrer Not, bleiben die Noten, sie sind schön, sie gefallen ja allen.

Ein Musiktheaterprojekt von Lotte Greschik (Regie), Fabrizio Tentoni & Sebastian Zidek (Bearbeitung), Lorenzo Pascarelli (Musikalische Leitung), Tobias Walenciak (Chorleitung), Wiebke Horn & Frederik Poppe & Julia Laube (Bühnenbild/Kostüme), Mauricio Veloso (Dramaturgie), Kerstin Dräger (Produktionsleitung) Mit Jenny Rebecca Winans, Uta Runne, Sean Breen, John Wiseman, Kevin Traugott, Deborah Klein u.v.m.

La Traviata Exit

Premiere am 02. April um 19.30 Uhr im Saal

Weitere Termine: 3. April und 25. um 11. 00 Uhr und am 26. April um 20.00 Uhr

Eintritt: 18, ermäßigt 9 Euro.

Mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts, der Galerie Kunstdrucke am Südstern, Interflugs und der Universität der Künste Berlin. www.la-traviata-exit.de

HIGH-HEEL-NOON in Nord-Neukölln

Comedysongshow von und mit Bob Schneider & Gert Thumser

Auge um Auge, Zahn um Zahn, lautet das Motto, wenn Jutta Hartmann (Bob Schneider), Neuköllns singende Glamour-Kneipenwirtin, und Paula Frantz-Kuhn (Gert Thumser), brachiale Tastenvirtuosin und uneheliche Tochter von gleich zwei Starpianisten - Justus Frantz und Paul Kuhn - zum Duell aufeinander treffen. Entsprechend ist diese Begegnung den drei großen Ms des Showbiz‘ gewidmet: Monumental, Monströs, Mannstoll. Dabei geben Jutta und Paula alles und schonen weder sich noch das Publikum ein Rundumschlag zweier Frauen in der Blüte ihres Lebens.

„Zero Tolerance – wenn Frauen richtig hassen!“, hieß das erste erfolgreiche Programm der beiden scharf schießenden Ladies. Die Fetzen flogen, als die mittelfränkische Wuchtbrumme am Klavier auf die Futschiqueen aus der Berliner Bronx traf; aber es gab auch unvergessliche emotionale und musikalische Highlights. Von all dem gibt es im neuen Programm „HIGH-HEEL-NOON in Nord-Neukölln“ noch mehr, denn das streitbare Duo steht vor einer großen Herausforderung: Nach ausgedehnten Tourneen durch Deutschlands Möbelhäuser und Justizvollzugsanstalten müssen Jutta und Paula eine LIVE-CD aufnehmen, um im Geschäft zu bleiben.

Doch dieses Vorhaben gerät in Gefahr, als der Produzent der Pianistin während der Aufzeichnung ein verlockendes Filmangebot unterbreitet. Paula will sich auf der Stelle von Jutta trennen, was die vor Eifersucht rasende Wirtin natürlich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern versucht! Ob es nach diesem Duell Überlebende geben wird?

High-Heel-Noon in Nord-Neukölln

Von und mit: Bob Schneider und Gerd Thumser

Regie: Andreas Bisowski

Premiere am 20. April > 20.00 Uhr im Saal

Weitere Termine: 21. – 25. April und 28. – 30. April > 20.30 Uhr im Studio

Eintritt: 16, ermäßigt 11 Euro

 

Programm Heimathafen Neuköllen im April 2010

Do 01. April

20:00 Uhr Othello Shakespeare Company Berlin

(Heimathafen Reihe) Saal

20:30 Uhr Ilias Eine Inszenierung mit Flüchtlingen aus Bosnien und Herzegowina - Studio

Fr 02. April

19:30 Uhr Premiere: La Traviata Exit "Die schönste Oper der Welt".Und von G. Verdi - Saal

20:30 Uhr Ilias Eine Inszenierung mit Flüchtlingen aus Bosnien und Herzegowina - Studio

Sa 03. April

19:30 Uhr La Traviata Exit "Die schönste Oper der Welt".Und von G. Verdi - Saal

20:30 Uhr Ilias Eine Inszenierung mit Flüchtlingen aus Bosnien und Herzegowina - Studio

So 04. April

20.00 Uhr TV Noir Wohnzimmer der Songwriter –Zu Gast: Gisbert zu Knyphausen und Yasmine

Tourist (Heimathafen Reihe)- Saal

Di 08. April bis So 18. April

20:00 Uhr Open Op Musiktheater-Festival der Neuköllner Oper - Saal

Sa 10. April

20:00 Uhr Lange Nacht der Opern und Theater

Hans Fallada-Lesung, Sisters, Berlin Hermannplatz und HAFEN-LOUNGE ab 23.00 Uhr

Studio und Saal

20:30 Uhr Berlin Hermannplatz Neu-Berliner Volkstheater (Heimathafen-Produktion)- Pier 9

Mo 19. April

20:30 Uhr Saalslam Neuköllner Poetry-Slam (Heimathafen Reihe) - Saal

Di 20. April

20:00 Uhr Premiere: HIGH-HEELNOON in Nord-Neukölln

Comedysongshow von und mit Bob Schneider & Gert Thumser- Saal

20:30 Uhr Sisters Neukölln-Trilogie Zweiter Teil (Heimathafen-Produktion) - Studio

Mi 21. April

20:00 Uhr Die Rixdorfer Perlen – Eine aktivistische Gassenhauer- Saal

retten die Welt Revue (Heimathafen Produktion)

20:30 Uhr HIGH-HEEL-NOON in Nord-Neukölln

Comedysongshow von und mit Bob Schneider & Gert Thumser - Studio

Do 22. April

20:00 Uhr “In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine”

Die Franz Grothe Revue (Heimathafen Produktion) - Saal

20:30 Uhr HIGH-HEEL-NOON in Nord-Neukölln

Comedysongshow von und mit Bob Schneider & Gert Thumser Studio

Fr 23. April

20:30 Uhr HIGH-HEEL-NOON in Nord-Neukölln

Comedysongshow von und mit Bob Schneider & Gert Thumser Studio

20:30 Uhr Berlin Hermannplatz Neu-Berliner Volkstheater (Heimathafen-Produktion) - Pier 9

Sa 24. April

21:00 Uhr Amüsemong im Heimathafen

Ein Kunterbuntes Kulturprogramm (Heimathafen Reihe)- Saal

20:30 Uhr HIGH-HEEL-NOON in Nord-Neukölln

Comedysongshow von und mit Bob Schneider & Gert Thumser Studio

20:30 Uhr Berlin Hermannplatz Neu-Berliner Volkstheater (Heimathafen-Produktion) Pier 9

So 25. April

11:00 Uhr La Traviata Exit "Die schönste Oper der Welt". Und von G. Verdi - Saal

20:00 Uhr GEBURTSTAG FEIERN Der Heimathafen Neukölln feiert

das erste Jahr im Saalbau und das Cafe Rix wird 20 Jahre alt!

Die Rixdorfer Perlen >> Buffet

>> GEBURTSTAGSPARTY- Saal

20:30 Uhr HIGH-HEEL-NOON in Nord-Neukölln

Comedysongshow von und mit Bob Schneider & Gert Thumser Studio

Mo 26. April

20:00 Uhr La Traviata Exit "Die schönste Oper der Welt". Und von G. Verdi - Saal

20:30 Uhr Arabboy Neukölln-Trilogie Erster Teil (Heimathafen Produktion) - Studio

Di 27. April

10:30 Uhr Ran an den Zahn Spielwerkstatt Berlin Saal

20:30 Uhr Arabboy Neukölln-Trilogie Erster Teil (Heimathafen Produktion) Studio

Mi 28. April

10:30 Uhr Ran an den Zahn Spielwerkstatt Berlin Saal

20:30 Uhr HIGH-HEEL-NOON in Nord-Neukölln

Comedysongshow von und mit Bob Schneider & Gert Thumser Studio

Do 29. April

10:30 Uhr Extrakicks Spielwerkstatt Berlin Saal

20:00 Uhr Die Gorillas: Auf Kreuzfahrt

Der Mitmach-Dampfer legt ab(Heimathafen-Reihe) - Saal

20:30 Uhr HIGH-HEEL-NOON in Nord-Neukölln

Comedysongshow von und mit Bob Schneider & Gert Thumser - Studio

Fr 30. April

10:30 Uhr Extrakicks Spielwerkstatt Berlin Saal

21:00 Uhr Tanz in den Mai Das Damenorchester Salome swingt in den Mai - Saal

20:30 Uhr HIGH-HEEL-NOON in Nord-Neukölln

Comedysongshow von und mit Bob Schneider & Gert Thumser – Studio

 

> Heimathafen Neukölln

> Karl-Marx-Str. 141

> 12043 Berlin

> www.heimathafen-neukoelln.de

 

 

Piet Klocke in der ufa-Fabrik

TANZ-VARIETÉ

COMEDY

Piet Klocke

Das Leben ist schön – gefälligst!

Das Leben ist schön – gefälligst!“ Der Mann, der das sagt, muss es wissen...! Der Komödiant und Musiker Piet Klocke hat sich lange rar gemacht, doch jetzt können seine Fans ihn wieder live auf der Bühne erleben. Gemeinsam mit seiner kongenialen Partnerin Simone Sonnenschein (alias Frl. Angelika Kleinknecht) ist er mit seinem neuen Programm „Das Leben ist schön – gefälligst!“ auf Tournee. Es ist, nach dem genialen „HipHop für Angestellte – ein musikalischer Abschlussabend an der VHS“ das zweite Bühnenprogramm der beiden.

Klocke schlüpft in die Rolle eines verschrobenen und verklemmten Wissenschaftlers, der vom Reichtum seiner (vermeintlich unfreiwillig komischen) Wortspiele und Gedanken ebenso erfüllt, wie von der Situation überfordert ist. Charakteristisch für seine Auftritte sind in höchster Aufregung und durch Gesten unterstützte Satzfragmente und philosophische Weisheiten („Das Schicksal will auch seinen Spaß”).

An seiner Seite brilliert Fräulein Kleinknecht. Sie sitzt ohne Murren, gut erzogen, neben Herrn Klocke, ordnet versonnen den Saum ihres Kleides und verharrt weit, weit weg im Universum ihrer Gedankenwelt, bis sie, so unerklärlich wie zuvor ihr Schweigen, das Saxofon nimmt und ein virtuoses Solo bläst. Stille, anrührende Momente werden durch völlig neue Erkenntnisse des Hobby-Tierpsychologen Klocke unterbrochen, der sich wissenschaftlich u. a. mit der Hummelforschung beschäftigt. Er hat herausgefunden, dass die Insekten mangels Intelligenz leider immer wieder gegen Scheiben fliegen und einfach zu dumm sind, großen Gegenständen – z.B. Herrn Klocke – im Flug auszuweichen.

Wie der 1,93 Meter lange, hagere Mann im schrillen Karo-Jackett es schafft, den physikalisch eigentlich unmöglichen Flug einer kleinen, moppeligen Hummel lebensecht zu demonstrieren, ist komödiantische Extraklasse – eben echt Piet Klocke!

www.piet-klocke-tour.de/

Piet Klocke

Das Leben ist schön – gefälligst!

Do-Sa, 1.-3.4 Beginn: 20:30Uhr

Eintritt: 21,-, erm. 18,- Euro Im Theatersaal der ufaFabrik

Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84

Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de

 

Veranstaltungen für Senioren in Tempelhof-Schöneberg

 Französische Chansons

Christophe Bourdoiseau gibt einen französischen Chanson-Nachmittag im traditionellen Sinne. Das Trio SCHO aus dem Osten Europas begleitet musikalisch und bereichert seine romantischen Chansons durch slawische und swingende Noten.

Termin: Dienstag, 23. März 2010, von 14.00 bis ca. 15.40 Uhr

Eintrittskarten: 12,- Euro, ermäßigt: 8,- Euro für Besitzer des Berlin Pass

Ort: Rathaus Schöneberg, Theodor-Heuss-Saal,

John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

Stars in Concert im Hotel Estrel – Las Vegas in Berlin

Erleben Sie eine Show mit Live-Auftritten wie Elvis Presley, Louis Armstrong oder Celine Dion.

Termin: Sonntag, 16. Mai 2010, 17.00 Uhr

Eintrittskarten: 23,00 Euro

Ort: Hotel Estrel, Sonnenallee 225, 12057 Berlin

Karten für beide Veranstaltungen erhalten Sie ab sofort Montag und Donnerstag, von 9.00 bis 12.00 Uhr bei der Seniorenbetreuung im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, Zimmer 305, Telefon 90277-4640.

 

Jazz für Alle e.V.- Session mit Caruso

Datum: Montag 29.03.2010*
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Restaurant Janus, Ordensmeisterstr./Ecke Wenckebachstr., 
Berlin-Tempelhof
12305 Berlin-Tempelhof
Titel: *Jazz für Alle e.V.- Session mit Caruso*
Inhalt: SVA-Band der Leo Kestenberg Musikschule
Anschließend: Session
EINTRITT FREI
 
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