Kindertagsaktion zum „Großen Wagenrennen“

Das Familien-Freunde-Ticket mit Römer-Fanpaket

08.08.2010 Berlin, Rennbahn Mariendorf

Das römische Spektakel „Das große Wagenrennen – Die Legende von Ben Hur“ gastiert an sechs Wochenenden auf den größten Rennbahnen Deutschlands und präsentiert ein Familienevent der besonderen Art. Während römische Legionäre die Besucher an den Toren der Arena begrüßen, laden die traditionellen Händlerstände auf dem römischen Markt zum Flanieren ein. Höhepunkt sind die zahlreichen Wagenrennen im Stil der alten Zeit. Es ist alles echt, kein Schauspiel!

Familien, Freunden und Bekannten präsentiert der Magdeburger Konzertveranstalter Lux concerts.events nun ein besonderes Angebot passend zum Kindertag am 1. Juni 2010. Wer das Große Wagenrennen in großer Runde genießen möchte, sollte sich die aktuelle Ticketaktion nicht entgehen lassen.

Beim Kauf von acht Stehplatztickets für einen beliebigen Termin des großen Wagenrennens in der Zeit vom 15.05.-15.06.2010 legt der Veranstalter vier „Römer-Fan-Pakete“ gratis oben drauf. Die Pakete werden gegen Vorlage der acht Tickets am Veranstaltungstag ausgegeben.

Inhalt „Römer-Fanpaket“:

•          1 Wagenrennen - Veranstaltungsplakat

•          1 Wagenrennen - Karrikatur

•          1 Wagenrennen-Button

•          1 Wagenrennen-Aufkleber

Pro Veranstaltungsort sind die „Römer-Fanpakete“ auf 200 Stück limitiert. Interessierte sollten daher nicht lange zögern und das „Familien-Freunde-Ticket“ jetzt auf www.wagenrennen.com bestellen. Einfach acht Tickets kaufen und das „Römer-Fanpaket“ in der Arena abholen.

Die Tickets sind auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über die bundesweite Tickethotline 01805-570 070 (14ct/Min.; Mobilfunkpreise höher) erhältlich. Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr erhalten freien Eintritt im Stehplatzbereich und erhalten daher kein Ticket.

 

Tempelhofer Park sehr gut angenommen

Begeisterung der Berlinerinnen und Berliner ist ungebrochen: Trotz des schlechten Wetters kamen am Himmelfahrtstag mit über 30.000 Besuchern mehr Gäste als erwartet in den neu geöffneten Tempelhofer Park.

Die Grün Berlin GmbH plant zahlreiche weitere Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität: Besucherinnen und Besucher des Parks können sich demnächst über weitere interessante Angebote für Kinder, einen Fahrradverleih und über weitere Sitzbänke freuen.

Nach 250.000 Besuchern am Eröffnungswochenende folgte für den größten Park Berlins mit dem gestrigen Himmelfahrtstag die erste Bewährungsprobe im Alltag. Mehr als 30.000 Besucher kamen und übertrafen die Erwartungen des Parkbetreibers Grün Berlin, der den Tempelhofer Park in den nächsten Jahren zu einer innerstädtischen Parklandschaft entwickeln wird.

Die ersten Besucher kamen bereits kurz nach sechs Uhr, um den mehr als 300 Hektar großen Park für eine Jogging-Runde zu nutzen. Am Nachmittag war die Zahl der Besucher auf über 30.000 angewachsen. Die Mehrzahl nutzte die riesige Fläche für sportliche Aktivitäten. Besonders hoch im Kurs standen Fahrradfahren und Skaten, aber auch Fußball wurde gespielt und Frisbees geworfen. Zahlreiche bunte Drachen stiegen in den Himmel auf.

Andere Besucher kamen, um das Gelände, das mehr als 80 Jahre nicht zugänglich war, bei einem Spaziergang zu erkunden. Sie interessierten sich für die Informationsschilder zur Geschichte des Tempelhofer Feldes und zur Zukunft der sich jetzt entwickelnden Parklandschaft. Auch die Erläuterungen zu den Naturschutzbereichen, insbesondere zu den gerade brütenden Feldlerchen, stießen auf Interesse. Der neue Biergarten in der ehemaligen Picknick-Area der Amerikaner war stark frequentiert.

Das Fazit nach dieser ersten Bewährungsprobe an einem öffentlichen Feiertag fällt nicht nur wegen der hohen Besucherzahl überaus positiv aus. Sehr erfreulich ist für das Parkmanagement, dass die Parkordnung von den Besuchern problemlos akzeptiert wurde. Nur selten liefen Hunde außerhalb der gekennzeichnet Hundeauslaufbereiche ohne Leine, die Brutgebiete der Feldlerche blieben ungestört und das Grillen außerhalb der ausgewiesenen Grillbereiche war die seltene Ausnahme. Die wenigen Besucher, die wegen derartiger Verstöße gegen die Parkordnung freundlich von der Parkaufsicht angesprochen wurden, zeigten ausnahmslos Verständnis und hielten sich anschließend an die Regeln.

Die positive Resonanz der Besucherinnen und Besucher am Himmelfahrtstag lässt die Grün Berlin GmbH umgehend reagieren. Die Freizeitmöglichkeiten im Tempelhofer Park werden so schnell wie möglich ausgebaut, indem zusätzliche Sitzgelegenheiten, ein Fahrradverleih sowie Angebote für Kinder in Zusammenarbeit mit den umliegenden Kitas eingerichtet werden.

 

Herzlichen Glückwunsch: 25 Jahre Britzer Garten

Von der Bundesgartenschau 1985 zum deutschlandweit bekannten Mehr­generationenpark

Die jährlichen Besucherzahlen von etwa 1 Million beweisen die hohe Anzie­hungskraft dieser grünen Oase im Süden Berlins, die am 26. April 1985 als Bundesgartenschau Berlin vom damaligen Bundespräsidenten, Herrn Richard von Weizsäcker, eröffnet wurde.

Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts sah der damalige Senat von Berlin ein vorrangiges Ziel darin, das Gründefizit in den dichtbesiedelten Bezirken Neukölln, Tempelhof und Kreuzberg auszu­glei­chen. Mit der BUGA Berlin 1985 ist dies gelungen. Sie ist heute als "Britzer Garten" eine bewährte grüne Oase für alle Bewohnerinnen und Bewohner Berlins und ein interessantes Ausflugsziel für Touristen.“

Die Bundesgartenschau 1985, die als Britzer Garten nun auf 25 Jahre Existenz zurückblickt, war ein wirkliches Megaprojekt. 90 Hektar Kernfläche, 875.000 Kubikmeter Erdbewegungen, 200 Millionen Mark Kosten. In Berlin wurde solch ein Grünprojekt seit den 1920er Jahren nicht mehr realisiert.

Der politische Beschluss 1976 zur Ausrichtung einer Bundesgartenschau wurde vor allem vom damaligen Bausenator Harry Ristock getragen, der 1978 den ersten Baum auf der damals baum- und strauchlosen Fläche pflanzte.

Dem Ergebnis des bundesweiten Ideenwettbewerbs 1977 – der zweite Preis­träger Wolfgang Miller, Stuttgart wurde mit Planung und Bau beauftragt – folg­ten intensive Bürgerbefragungen. Die Wünsche der Anwohner wurden weitge­hend in die Planungen des Büros Miller mit eingearbeitet. So konnte eine große Nutzungsvielfalt unter Berücksichtigung der Bevölkerungsinteressen erreicht werden. Vorrangiges Anliegen der Berliner im Südosten der Stadt war dabei eine große Wasserfläche. Den Mittelpunkt des 90 Hektar großen Parks bildet deshalb die zehn Hektar große Seenlandschaft. Aus dem beim Seeaushub ge­wonnenen Boden – eine Million Kubikmeter - wurden drei bis zu 18 Meter hohe Hügel aufgeschüttet.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Bundesgartenschau 1985 mit etwa fünf Millionen Besuchern, traf man in Berlin die politische Entscheidung, den heuti­gen „Britzer Garten“ auf einem hohen Standard zu erhalten und viele Garten­schauelemente im Park zu belassen. Dies wurde nur dadurch möglich, dass der Park weiterhin eingezäunt blieb und gegen ein Eintrittsgeld besucht werden konnte. Ohne Zuschüsse des Landes Berlin wäre der Betrieb des „Britzer Gar­tens“ in der heutigen Qualität jedoch nicht möglich.

Die landeseigene Grün Berlin GmbH, Betreiberin des Britzer Gartens, weiß um die Notwendigkeit, den Park attraktiv zu halten. Dabei dürfen die Kosten nicht aus dem Blick gelassen werden. 1998 betrug der Kostendeckungsgrad 24 % und es wurden 14.517 Jahreskarten verkauft. Im Jahr 2009 konnte der Kosten­deckungsgrad auf 48 % gesteigert werden und 28.743 Berlinerinnen und Berliner entschlossen sich, eine Jahreskarte zu kaufen.

Gärtnerische Sonderschauen bereichern seit 2005 das Angebot des Britzer Gartens. „Tulipan im Britzer Garten“ ist eine Marke, die weit ins Bundesgebiet ausstrahlt. Gäste kommen aus allen Bundesländern – z. T. auch mit Reisebus­sen, um sich die unvergleichliche Tulpenpracht anschauen.

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2006 folgte die große Dahlienschau „Dahlienfeuer“, die von Ende August bis Oktober 200 verschiedene Dahliensorten präsentiert. Auch diese Sonderaus­stellung zieht zehn­tausende Besucher an.

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Im Jahr 2009 wurde dem Britzer Garten eine Erweiterungsfläche in der Park­achse von 0,8 Hektar vom Bezirk Neukölln übertragen. Dieses Ereignis gab Anlass zur Überlegung, den Rhododendronhain umzugestalten. Bereits im Herbst 2009 begannen daher die Arbeiten zur Vorbereitung einer weiteren gärt­nerischen Schau mit dem Titel „Zauberblüten im Rhododendronhain“. Die Son­derschau zum Thema Rhodo­dendren und Azaleen mit dem neu geschaffenen „Feengarten“ wird im Anschluss an die Tulpenblüte zum 25-jährigen Jubiläum des Britzer Gartens neuer Höhepunkt im Gartenjahr.

Am 14. Mai 2010 gibt es zur Eröffnung des neuen Rhododendronhains (Nähe Eingang Buckower Damm) eine Rhododendrontaufe und am 16. Mai 2010 ein „Feenfest“.

Neben dem Ziel, den gärtnerischen Standard hoch zu halten und die Besucher an den Britzer Garten zu binden, soll der Britzer Garten in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden. In den Jahren 2011 und 2012 wird dies u. a. die Er­weiterung des gastronomischen Angebotes sein. Das Thema Gesundheit wird auf verschiedenen Ebenen in den Fokus gerückt und die „in die Jahre gekom­mene“ Gehölzschau überarbeitet – genauso wie die Spiellandschaft am Ein­gang Tauernallee.
Die bereits mit dem „Bistro am Kalenderplatz“ begonnene energetische Gebäu­desanierung soll als Beitrag zum Klimaschutz auf weitere Gebäude ausgedehnt werden.

Außerdem ist es Ziel der Grün Berlin GmbH, in den nächsten Jahren einen zu­sätzlichen Besucherkomfort zu schaffen und die Einlässe durch ein automati­sches Zugangssystem von den Öffnungszeiten zu entkoppeln.
Auf eine ganz besondere Erfolgsgeschichte im Bereich der Veranstaltungen kann „Feuerblumen und Klassik Open Air“ zurückblicken.
1999 mit 4.500 zah­lenden Konzertbesuchern gestartet, ist diese Veranstaltung in den letzten Jah­ren mit mehr als 12.000 Gästen stets ausverkauft.

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Die 12. Veranstaltung am 21. August 2010 steht unter dem Motto: "St. Peters­burger Nacht“ im Britzer Garten. Zum 25. Jubiläum des Britzer Gartens spielt die „RUSSISCHE KAMMER­PHILHARMONIE ST. PETERSBURG“ in sinfoni­scher Besetzung.

Senatorin Junge-Reyer: „Vor allem ist die Zufriedenheit der Besucherinnen und Besucher mit dem Bestehenden wichtig. 39 Prozent der Nutzer sind Stamm­gäste. Hier treffen sich über den Tag Jogger, Langläufer, Schüler, Mütter und Väter mit Kindern, Omas und Opas, Liebespärchen, Vergnügungssüchtige, Ru­hebedürftige und Sonnenhungrige. Britzer-Garten-Enthusiasten unterstützen den Garten mit Geldspenden und ein „Förderkreis der Freunde des Britzer Gartens“ hat sich im Jahr 2002 gegründet. Man fühlt sich gut aufgehoben. Ich wünsche dem Britzer Garten für die Zukunft weiterhin ein treue Fangemeinde und der Leitung des Britzer Gartens viele neue Ideen, die diesen Mehrgenera­tionenpark weiterhin zu einem beliebten Park der Stadt machen.“

Lichtenrader Bürgerinnen und Bürger nutzen auch gerne den Britzer Garten. Herzlichen Glückwunsch!

Alle Fotos: Thomas Moser (ToM) -BerLi-Press (www.berli-press.de)

Website Britzer Garten

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