Das Currywurstfeld: Ein didaktisches Pflanzenlabyrinth des BfR

Das Logo zum Currywurstfeld

Vom 28. August bis zum 3. Oktober öffnet am Diedersdorfer Weg in Berlin das Currywurstfeld - das zweite didaktische Pflanzenlabyrinth des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR). Nach dem großen Erfolg des BfR „RisiKuhLabyRind“ im Sommer 2009 lädt das BfR dieses Jahr zum Besuch eines 5 Hektar großen Labyrinths in Form einer Currywurst ein.

Erkunden Sie das Currywurstfeld

Auf rund 2,5 km langen Wegen und Irrwegen durch einen Dschungel aus verschiedenen Kulturpflanzen und Blumen können Kinder und Erwachsene Wissenswertes über das beliebte Gericht Currywurst mit Pommes Frites, Ketchup und Mayonnaise lernen. Im Labyrinth, das in Form einer übergroßen Currywurst gestaltet ist, geht es dabei um Fragen der Herstellung, der Inhaltsstoffe und der Zubereitung. In einzelnen Abschnitten finden Sie Informationen zu der Wurst, den Pommes Frites, Ketchup, Mayonnaise und zu dem Currypulver. Welche verschiedenen Gewürze verstecken sich im Currypulver? Woraus werden Ketchup und Mayonnaise hergestellt? Antworten auf diese und andere Fragen werden im Labyrinth beantwortet. Am Ende gibt es natürlich auch eine Antwort auf die Frage, wie gesund das Gericht Currywurst eigentlich ist.

Erforschen und Ausprobieren im didaktischen Pflanzenlabyrinth

Unterschiedliche Stationen, wie ein Barfußpfad, Fühlkisten oder auch Tipis, laden Kinder zum Erforschen und Ausprobieren ein. Sie können Lavendel, Sonnenblumen, Amaranth, Phacelia und andere Pflanzen mit ihren abwechslungsreichen Farben, Formen und Gerüchen kennenlernen und sich über die Pflanzen und Blumen des Labyrinths informieren.

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Besucherinfos zum Currywurstfeld

Ort

Sie finden das Currywurstfeld am Diedersdorfer Weg in 12277 Berlin-Marienfelde, Richtung Freizeitberg auf der linken Seite, wenn Sie aus der Richtung Nahmitzer Damm kommen.

Öffnungszeitraum
28. August bis 3. Oktober 2010 jeweils dienstags bis sonntags

Öffnungszeiten
Dienstag-Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr, letzter Einlass: 17:00 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene                           2,00 €
Kinder                                   1,00 €
Familien                                 5,00 €
Gruppen und Schulklassen      kostenlos

Anmeldung für Gruppen und Schulklassen
Bitte wenden Sie sich an Gabriele Restle (Tel.: 030 18412 2552) oder schreiben Sie eine E-Mail mit dem gewünschten Datum und Ihren Kontaktdaten an veranstaltungen@bfr.bund.de

 

20 Jahre Dezentrale Kulturarbeit in Tempelhof-Schöneberg

Ein Fest der Superlative bringt Leben ins Rathaus Schöneberg

Berlin-Schöneberg, 29. August 2010 Im Rathaus Schöneberg wird gefeiert! Was der Bezirk Tempelhof-Schöneberg, der Schwerpunkt lag vor der Bezirksfusion in Schöneberg, in 20 Jahren dezentraler Kulturarbeit aufgebaut hat, sollte nun in einer überwältigenden zentralen Kulturaktion präsentiert werden. Treffend titelte vor 20 Jahren eine Berliner Zeitung: „Wenig Geld, dafür aber viel Elan!“

Cristine Crecelius und Frank Dittmer waren in Schöneberg die ersten sogenannten „Kulturarbeiter“, die sich fortan darum bemühten ein vielfältiges Kulturangebot zu fördern und damit ein dezentrales Angebot für die Menschen im Bezirk zu schaffen. Bis heute hat es sich nicht verändert, dass nur mit viel Kraft, Engagement und einem gut funktionierenden Netzwerk Kulturarbeit im Bezirk überhaupt lebensfähig ist. Ute Knarr-Herriger ist nunmehr die neue Powerfrau an der Spitze der Dezentralen Kulturarbeit. Sie bringt reichhaltige Kontakte mit und sprüht nur so vor Schaffenskraft und Liebe für Ihre Arbeit. Ute Knarr-Herriger ist es gelungen, eine erstklassig abwechslungsreiche Veranstaltung ins Rathaus Schöneberg zu zaubern.
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Wie es sich aber bei so einem Anlass gehört, machten auch Ehrengäste der Veranstaltung, die über fünf Stunden ging, ihre Aufwartung. Die Journalistin Petra Schwarz moderierte die Eröffnung und begrüße Frau Prof. Monika Grütters (MdB, Vorsitzende des Kulturausschusses des Deutschen Bundestages). Die Grußworte von Grütters waren dann wohl auch für den anwesenden Kulturstadtrat Dieter Hapel (CDU) eine Wohltat: „Es ist doch auch mal schön, soviel positives von der Bundesebene zu hören!“ Hapel begrüßte den Vorsitzenden der BVV Tempelhof-Schöneberg Herrn Rainer Kotecki (CDU) und Thomas Schleußner-Schwarz, der sich als Sprecher des Kulturbeirates Tempelhof-Schöneberg auch bei den vielen engagierten Menschen im Bezirksamt bedankte.
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Mit einem fulminanten Einstieg eröffnete das Sinfonie Orchester Schöneberg unter Leitung von Stanley Dodds den Abend. Die Solistin Sevimbike Elibay und das Orchester konnten mit Teilen des 1. Klavierkonzertes von Johannes Brahms den Nachmittag feierlich einläuten. Auf dem Programm standen viele spannende Momente aus den Bereichen Musik, Tanz, Film, Fotografie, Theater und Literatur. Im Foyer, im Paternoster oder hoch oben im berühmten Glockenturm: Künstler und Politiker aus dem Bezirk haben das Publikum an diesem Tag mit einmaligen Aktionen überrascht und unterhalten. So begeisterten in der Promi-Lesung in der ehrwürdigen und etwas verstaubten Verwaltungsbücherei Dieter Hapel, der Bezirksbürgermeister Ekkehard Band (SPD), Dr. Sybill Klotz (Bündnis 90/Die Grünen), der Fotograf Robert Lebeck, der auch Willy Brandt und Romy Schneider ins richtige Licht gesetzt hat, und Juppi aus der ufa-Fabrik.
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Es war überall und immer etwas los. Wer alles mitbekommen wollte, hätte sich gerne an mehrere Orte gleichzeitig gebeamt.
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Der Saxofonist und Komponist Gert Anklam gab Solokonzerte im geschichtsträchtigen Glockenturm des Rathauses Schöneberg, wo die Freiheitsglocke genau im Oktober vor 60 Jahren das erste Mal ertönte. Eine frisch produzierte Klanginstallation von Thomas Gerwin war zu hören, im Paternoster wurde experimenteller Gesang vom Performance-Chor und Rebecca Uhlig gespielt.
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Die „dienstältesten Hausmeister“ des Rathauses Schöneberg, die Schauspieler Klaus Sommerfeld und Hannes Hohgräve, boten einige etwas anders geartete Führungen durch die heiligen Hallen des Rathauses. Im Foyer überraschte der Jodelchor „Urban Yodelling“; Kammermusik, Tanz und Theater wechselten sich halbstündlich ab und begeisterten die vielen Gäste der Veranstaltung. Die Portraitzeichnerin Marina Prüfer, Pressezeichnerei im Kriminalgericht Moabit, präsentierte ihre Kunst, Seifenblasen verzauberten am Rande der Veranstaltung und das lyrische Fingerpuppentheater mit Suse Klemm konnte auch ohne Worte mit leisen Tönen Aufmerksamkeit an sich ziehen. Der Akazienchor, die Kronjuwelen und andere Künstler brachten Leben in den Theodor Heuss Saal.
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ufa-Fabrik-Leckereien für das laibliche Wohl

So wundervolle Kunst und Kultur, in so geballter Form, ist etwas ganz Besonderes! Herzlichen Glückwunsch der Dezentralen Kulturarbeit in Tempelhof-Schöneberg!

Thomas Moser –BerLi-Press -auch alle Fotos_ (www.berli-press.de)

 

Britzer Garten & Co: Die Jahreskarte 2011 ist ab 1. September 2010 erhältlich

Die Jahreskarte 2011 ist ab 1. September 2010 erhältlich und sofort bis 31.12.2011 gültig:

Eine Jahreskarte für drei Parkanlagen mit neun Gärten!

·                     Neuer Rekord in 2010: rund 39.000 Jahreskarten wurden verkauft

·                      Preis bleibt erneut unverändert

·                     Besonders lohnend:

Gilt auch für viele Sonderveranstaltungen mit erhöhtem Eintrittspreis von bis zu 7,00 EUR pro Veranstaltung

          Die Jahreskarte ist für den Britzer Garten, die „Gärten der Welt“ und den Natur-Park Schöneberger Südgelände gültig

Schon wieder gibt es neue Rekorde zu vermelden: Von Jahr zu Jahr erhöht sich die Anzahl der Park- und Gartenliebhaber, die sich entschließen die Vorteile der Jahreskarte zu nutzen. In diesem Jahr (2010) haben rund 39.000 Liebhaber der schönsten grünen Oasen in Berlin eine Jahreskarte gekauft – erneut ein neuer Rekord! Der Wunsch, im Jubiläumsjahr des Britzer Gartens die magische Grenze von 40.000 Jahreskarten zu erreichen, wurde nicht ganz erfüllt, aber die Grün Berlin GmbH freut sich trotzdem sehr über dieses Ergebnis.

Die Jahreskarte 2011 ist sofort ab dem Kauf gültig und bietet zahlreiche attraktive Vergünstigungen bei Veranstaltungen und Festen in den Gärten, aber auch einen respektablen Preisvorteil.

Im Britzer Garten laden beispielsweise die Tulpenschau „Tulipan im Britzer Garten“, die Rhododendron- und Azaleenschau „Zauberblüten“ oder die große Dahlienschau „Dahlienfeuer“ 2011, viele Familienveranstaltungen und Konzerte wie das Sommersonnenwendfest mit Höhenfeuerwerk am 25. Juni 2011 oder „Feuerblumen und Klassik Open Air“ am 13. August 2011 (50-prozentige Ermäßigung auf die Sonderein­trittskarten für Jahreskarteninhaber) zu einem Besuch ein.

Das „Kirschblütenfest“ im Frühling am 17. April, das Fest „Klänge aus 1001 Nacht“ im Sommer am 17. Juli sowie das „Mondkuchenfest“ im Herbst am 10. September 2011, die in den „Gärten der Welt“ veranstaltet werden, können mit der Jahreskarte ebenfalls kostenlos besucht werden – üblicher Eintrittspreis 5,00 EUR.

Außerdem öffnen sich im Frühling 2011 die Tore zum „Christlichen Garten“ dem neunten Garten in den „Gärten der Welt“.

Die Jahreskarte 2011

 

Preise:

Erwachsene 20,00 €, ermäßigt (Kinder von 6 bis 14 Jahre, Schwerbehinderte mit Ausweis) 10,00 €.

 

Wo zu kaufen?

Erhältlich an allen Kassen des Britzer Gartens, der „Gärten der Welt“ und im Natur-Park Schöneberger Südgelände oder im Internet unter

http://www.gruen-berlin.de/britz/jahreskarte.php.

 

Kassenöffnungszeiten der o.g. Parkanlagen:

täglich von 9.00

November bis Februar                   bis 16.00 Uhr

März/Oktober                                   bis 18.00 Uhr

April bis September                      bis 20.00 Uhr

Britzer Garten (www.britzer-garten.de),
Gärten der Welt (www.gaerten-der-welt.de )

Natur-Park Schöneberger Südgelände (www.suedgelaende.de)

 

BRACHLAND. Geschichten vom Nichts

Die Neuköllner Oper erzählt Geschichten vom Nichts und der Veränderung der Städte

Ein Bericht von Thomas Moser –BerLi-Press-

Berlin-Neukölln, 26. August 2010 Das neue Musikstück „BRACHLAND. Geschichten vom Nichts“, in der Berlin-Trilogie der Neuköllner Oper und des Ensembles „leitundlause“, erzählt von der Landflucht in zwei Richtungen. Der Flucht vom Land in die Großstadt und die umgekehrte Flucht aus der Mitte des neuen zugebauten und perfekt gestyltem Berlin, hin zu den Dörfern im Umland der Großstadt. „Die Ideologie des permanenten Wachstums weicht einer Kunst des Schrumpfens“ heißt es zur inhaltlichen Kernaussage des Programms.
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BRACHLAND soll, nach den „Geschichten aus dem Plänterwald“ und „Referentinnen. Geschichten aus der zweiten Reihe“, das Schlüsselstück in der Berlin-Trilogie sein. Ob dieses Stück in der Publikumsgunst diesen Stellenwert erhält, bleibt jedoch abzuwarten. „Diesmal wird die Entwicklung von Stadt und Land und das Leben nach dem Ende der Wachstumsgesellschaft unter die musiktheatrale Lupe genommen“, kann man in der Ankündigung des Musicaltheaters lesen.

BRACHLAND ist ein Stück von Matthias Rebstock, der sich auch für die Inszenierung verantwortlich zeichnet, und Tilman Rammstedt. Von Michael Emanuel Bauer kommt die Musik für dieses Musiktheater. Dazu wird im Pressetext ausgeführt: „Die Musik setzt an der romantischen Naturauffassung, die schon immer eine Projektion der Städter war, an und spannt von hier aus einen weiten Bogen, vom Pionierhaften in der Musik von Charles Ives und Morton Feldman über die musikalische Rhetorik des Neuen, etwa in der ‚Sinfonie aus der Neuen Welt’ oder der Werbemusik der 60er Jahre, bis hin zur Musik deutscher Westernfilme und neu arrangierter Songs.“

Im Mittelpunkt des Abends ist eine Gruppe von städtischen „Raumpionieren“, die auf dem Land Projekte verwirklichen wollen. Die Spezialistinnen für das Nichts suchen Ideen und Projekte, den Sinn der Lücke und den Sinn der Nicht-Lücke. Die Gruppe singt „Wir vermitteln Räume für Träume“ und wollen einen „Komplettservice für die Brache“ liefern. Die Flucht aus der Großstadt mit ihrer Hektik und Lautstärke, das ach so perfekte Leben mit Einkaufszentrum und Pflegeeinrichtungen, ist die Grundidee dieses Stückes. Die acht Performerinnen von leitundlause schlüpfen in unterschiedlichste Rollen, preisen als Maklerinnen Wohnprojekte an, agieren als Experten für Stadtplanung und ländliche Entwicklung, üben sich in Langeweile und Müßiggang, erfinden Projekte über Projekte und begeben sich so auf die Suche nach dem Modell für ein neues Leben. So spricht das Stück von Re-Naturisierung und vom Entsiegeln von Flächen. Es wird der Weg vom Wachstum zu intelligentem Schrumpfen, wenn es sein muss auch mit Fördermitteln, gesucht. „Weit weg, wir kommen nicht mehr zurück“ ist dann der Wunsch der Powerfrauen in der Provinz.

Die manchmal etwas langen und langsamen Text- und Nichttextpassagen, offensichtlich soll so auch Brache und Landleben dargestellt werden, sind bei dem Pausenlosen 2 Stunden-Stück manchmal etwas ausgeprägt (jedenfalls nach dem Eindruck des Verfassers dieses Artikels). Das Ensemble „leidundlause“, vom Begründer Mathias Rebstock, stellt den Wechsel der Empfindungen auf der Bühne der Neuköllner Oper vor einer animierten Leinwand dar. Hier wird der Eindruck für die Umgebung mit Fotos und Filmen, in einer angenehmen und nicht aufdringlichen Art, unterstützt. Beeindruckend ist dann auch, wie im Bühnenbild mit großen offenen Holzkisten abwechslungsreiches Theater präsentiert wurde.

Das Ensemble begeisterte schon bei ihren anderen Auftritten und präsentiert ihre Künste gekonnt zwischen Musik und Theater. Da die Akteure zum Teil Musikerinnen (zwei männliche Bläser will ich nicht verschweigen), zum Teil Schauspielerinnen und teilweise auch in beiden Disziplinen ausgebildet sind, sind die Grenzen der Künste der Gruppe fließend. Auf der anderen Seite wurde es wunderbar verstanden, die Stärken der einzelnen künstlerischen „Zünfte“ im guten Licht erscheinen zu lassen. So begeistern einzelne Frauen mit perfektem Schauspiel, andere verzaubern mit ihrem klassischen Gesang. Zwischen den gespielten Passagen werden immer kleine, von Bläsern meist melodisch intonierte Lieder dargeboten. Diese schönen Musikeinlagen grenzen dann auch die Szenen voneinander ab. Im Verlaufe des Abends verschwimmen diese Grenzen dann. In diesem Stück gibt es auch wieder, in einer bezaubernden Art, kleine Wortspielereien und Wortvariationen. Die Konzentration der Schauspieler ist dabei sicher besonders herausgefordert. Bei den teilweise skurrilen Wortgefechten amüsiert sich das Premierenpublikum besonders.

Die Zuschauer müssen schon tief in dieses Werk eintauchen, um für sich den inhaltlichen Zugang dann auch erfahrbar zu machen. Ob es gelingt, das Nichts und die Brache immer so erlebbar zu machen, bleibt abzuwarten und wird sicher sehr individuell beantwortet werden. Das tiefgründige Stück ist vermutlich nicht jedermanns Geschmack. Die sehr unterhaltsamen Musikparts und die rundum gute künstlerischen Leistung begeistern das Publikum aber zu jeder Zeit. Das Premierenpublikum war am Ende des Abends glücklich und hat heftig applaudiert. ToM–BerLi-Press- www.berli-press.de

 

Spieltermine: 26. und 28./29. August sowie 2.-5., 9.-12. und 16.-19. September 2010 um 20 Uhr

Bauhausbühne (Dessau – Roßlau): 1. und 2. Oktober 2010 um 20 Uhr

 

Karten:

Neuköllner Oper: 9-21 Euro, Vorbestellung unter 030 / 68 89 07 77 oder tickets@neukoellneroper.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen Bauhausbühne: 10, erm. 7 Euro, Vorbestellung unter 0340 / 6508 250 oder service@bauhaus-dessau.de

neuköllner operKarl-Marx-Str. 131-133 • 12043 Berlin • Tel: 030/68 89 07-0 • Fax: 030/68 89 07 89 • info@neukoellneroper.de www.neukoellneroper.de

 

Britzer Mühle sucht Hobby-Windmüller/innen

Interessierte, die sich zum Hobby-Windmüller/in ausbilden lassen wollen, sind in der Britzer Mühle am Buckower Damm 130 - der einzigen mahlfähigen Holländer-Windmühle Berlins - willkommen. „Nach­wuchs“ wird dringend benötigt, um die Britzer Mühle zu unterhalten oder einige der vielen brandenburgischen Mühlen fachgerecht wieder in Betrieb zu setzen. Die Ausbildung dauert ca. 2 Jahre. Bewerber/Bewerberinnen die Spaß an diesem Hobby haben, sollten mindestens 18 Jahre alt und körperlich fit sein.

Die Informationsveranstaltung findet am Samstag, den 28. August ab 11.00 Uhr an der Britzer Mühle statt.

 

Britzer Müller Verein,

Buckower Damm 130,

12349 Berlin.

Tel: 604 20 57.

Weitere Informationen unter www.britzer-muellerverein.de    

Kontakt: m.schillhaneck@t-online.de

 

Ab 16.9.: Ton und Kirschen Theater in der ufaFabrik

Programm Feb – März 2006

 Berlin Premiere am Do, 16.9.2010 | Beginn: 20 Uhr

Ton und Kirschen Theater

KÖNIG UBU

Von Alfred Jarry

König Ubu, ordinär, feige und tückisch ist ein barockes Monster: die gewaltige Fleisch gewordene Lust am Fressen, Rauben und Morden, die sich schamlos zu sich selbst bekennt. Ubu ist das freigesetzte Ungeheuer, das im Menschen steckt.

Der Umgang mit Ubus, in welcher Maske sie auch auftreten, ist immer unbequem. Eher folgt man ihnen, als dass man sie bekämpft. Mit solchen absurden Pointen legt der Autor Alfred Jarry melancholische Gedanken nahe über die Verführbarkeit des Menschen durch das Ungeheuer, das ein Teil seiner selbst ist und dem er nur all zu gern gehorcht.

Alfred Jarry hat das Böse ins Groteske bis dorthin überzeichnet, wo das Grauen ins Gelächter umschlägt. Man kann Jarry’s UBU-Stücke auch als reine Groteske aufnehmen, als Spiel um des Spieles willen, als puren Quatsch über den man lacht – doch meint Jarry schon im Stück: ’Was die kleinen Kinder zum Lachen bringt, macht den großen Leuten Angst.`

Ein Demo zum Stück finden Sie hier: http://www.tonundkirschen.de/?page_id=161

Mehr zu Ton und Kirschen Theater: http://www.tonundkirschen.de

Regie: David Johnston, Margarete Biereye, Daisy Watkiss, Spiel: Margarete Biereye, David Garlick, Regis Gergouin, Thalia Heninger, Richard Henschel, Nelson Leon, David Johnston, Daisy Watkiss. Bühne: Daisy Watkiss, Regis Gergouin, Nelson Leon

Spielzeiten: Do-So, 16.9.-19.9 | Mi-So, 22.9.-26.9. Beginn: Mi-Sa 20 Uhr

Beginn: So,16 Uhr | Eintritt: 19,-, erm. 15,- Euro | Theatersaal

Pressestimmen:

„... hier sieht man die Magie des Theaters und auch seine Hand-Gemachtheit ganz offen vor sich (...) und wir bekommen die Chance auf einen seltenen Blick in das Innere einer fast anachronistischen Bilder-Maschine. rbb Kulturradio

“…Jedes dieser Bilder ist ein grandioses Gesamtkunstwerk, in dem vom Kostüm bis zur Choreografie der sich stets wandelnden Figuren zahllose, immer fantastischere Ideen zu einem bewegenden Theatertraum verschmelzen. ( …) Das Böses böse ist und Gutes gut, vermag natürlich auch anderes Theater zu vermitteln. Ton und Kirschen aber gelingt mit ihrem „König Ubu“ zudem das Wunder, selbst in etwas abgekühlten Seelen das Verlangen nach Sinn und wahrhaft Größerem, ja vielleicht sogar Göttlichem zu wecken.“ Märkische Allgemeine Zeitung, 03.05.2010

 

Dixieland im Grünen im Britzer Garten mit der Band „Jazz Family Berlin“

- Sonntag, 29. August 2010, von 15.00 bis 17.00 Uhr, Festplatz am See -

Der letzte Augustsonntag im Britzer Garten wird jazzig! Dafür sorgen die sieben sympathischen Hobbymusiker der angesagten Berliner Jazz-Band „Jazz Family Berlin“, die ihr Publikum an diesem Nachmittag auf einer einzigartigen Art und Weise „verjazzen“.

Da sich die Musik von „Jazz Family Berlin“ am klassischen „New Orleans“ Stil orientiert, sind in ihrem Repertoire bekannte Musiktitel von u.a. Louis Armstrong, King Oliver, Bix Beiderbecke, Duke Ellington oder auch Sam Morgan, Chris Barber und Benny Moten zu finden.

Die Instrumenten-Kombination von Klarinette, Saxofon, Kornett, Posaune, Banjo, Tuba, Klavier und Schlagzeug verleiht ihren Songs einen authentischen und unverwechselbaren Sound.

Eintritt: Erwachsene 3,00 €, ermäßigt 1,50 €

(erhöhter Eintrittspreis wegen der großen Dahlienschau „Dahlienfeuer im Britzer Garten“

Britzer Garten (www.britzer-garten.de),
Sangerhauser Weg 1, 12349 Berlin

Eingänge:

Mohriner Allee                                     U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                S/U Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg  U6 Bhf. Alt Mariendorf/ Bus 179

 

Berliner Kiez Kalender 2011

Kiez-Kalender mit historischen Postkarten der Luftfahrt und aus Tempelhof

Zwei besonders sehenswerte Kalender mit historischen Postkarten sind als Liebhaberstücke vom Verlag Morgana-Edition herausgekommen.

Der eine Kalender behandelt unter dem Thema „Gruß aus den Lüften - Ansichten aus der Frühzeit der Berliner Luftfahrt“ Flugzeughistorie von 1908 bis 1933. Ein besonderer Augenschmaus ist dabei die farbige Postkarte auf dem Titelblatt, wo neben der „elektrischen Bahn“ auch Ballonfahrerei lustvoll abgebildet ist. Die vorwiegend Schwarz-Weiß-Postkarten der einzelnen Monate behandeln zum Beispiel die Luftschiffe, zeigen historische Fluggeräte und Flugzeuge, den Luftpionier und Flugzeugbauer Orville Wright auf dem Tempelhofer Feld und den Zentralflughafen Tempelhof, fünf Jahre nach seiner Inbetriebnahme, im Jahr 1928. Luftfahrtfans, historisch interessierte Menschen und Postkartenliebhaber sind hier gleichermaßen angesprochen.
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Titelbild vom Kalender: Gruß aus den Lüften

Der zweite Kalender „Gruß aus Tempelhof, Mariendorf und Marienfelde“ zeigt Postkarten der Jahre 1902 bis 1925. Motive sind zum Beispiel die Dorfkirchen, das Lagerhaus am Teltowkanal (heute Hafen Tempelhof), das Tempelhofer Tivoli, das Kaufhaus Tempelhof im Jahre 1925, das Seebad Mariendorf und die Marienfelder Allee (ehemals Berliner Straße). Einige Schmuckstücke sind auch farbig gezeichnete Postkarten, andere historische Schwarz-Weiß-Fotoaufnahmen werden die eine und andere Erinnerung wieder lebendig werden lassen.

Alle Abbildungen sind in einer hohen Qualität gefertigt und auf hochwertigem Papier gedruckt worden.

Der Verlag verlegt vorwiegend Kleinauflagen. Hier kann jeder Autor sein Werk veröffentlichen. Diese zwei Kalender sind dem Mariendorfer Philatelisten und Hobby-Historiker Hans-Ulrich Schulz zu verdanken. Über die Arbeit von Schulz kann man einen interessanten Bericht auf der Lichtenrade-Website unter „Nachbarn-News“ nachlesen (siehe Link unten).

Die Motive der Kalender kann man sich auf der Website www.berliner-kiez-kalender.de betrachten. Hier kann man die Kalender auch bestellen. Mit 10 € je Exemplar sind beide Kalender im Preis-Leistungs-Verhältnis akzeptabel und sicher ein schönes Weihnachtsgeschenk.

ToM, BerLi-Press (www.berli-press.de)

LINK über die Arbeit von Uli Schulz: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2010/03/25/hans-ulrich-schulz-forscht-in-mariendorf--aus-freude-am-forschen.htm

LINK zum Verlag und zu den Kalendern: www.berliner-kiez-kalender.de

Technische Daten für die Kalender:13 Seiten Bilderdruck auf 250 g Papier, Größe 31 x 37 cm; Die Ansichtskarten sind auf 26 x 17 cm vergrößert und mit einem erklärenden Text versehen

 

Petersburger Nacht im Britzer Garten

Feuerblumen und Klassik Open Air „St. Petersburger Nacht“
Ein Bericht von Thomas Moser

Berlin-Britz, 21.8.2010 Das beliebte Konzert „Feuerblumen und Klassik Open Air“ im Britzer Garten bildete im Jubiläumsjahr des Erholungsparkes eines der Höhepunkte! Der Britzer Garten, der für die Bundesgartenschau 1985 aus dem Nichts bzw. nur aus Feldern aus dem Boden gestampft wurde, hatte in diesem Jahr schon viele Programmhöhepunkte. Das Konzert war mit 12.000 Gästen auch im 12. Jahr ausverkauft. Die Konzertreihe mit Feuerwerk soll, wie der Veranstalter im Vorfeld ankündigte, zum 25. Geburtstag des Britzer Gartens „eine besondere festliche Note erhalten.“ Diese Ankündigung wurde dann auch im Verlaufe des Abends mit Leben gefüllt! Rechtzeitig ist dafür auch der Sommer nach Berlin zurückgekehrt.
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Neben einer größeren Zahl von gesonderten Sitzplätzen vor der Bühne ist die Familienveranstaltung wieder davon geprägt, dass der Großteil der Gäste auf mitgebrachten Gartenstühlen oder Decken die Veranstaltung verfolgt. Die Gäste sind mit großen Picknickkörben und üppig gefüllten Campingtischen ausgestattet. Fast kann man sagen, dass einige auf dem Drachenhügel campieren. Bei diesem Konzert treffen sich ganze Familien und große Freundeskreise! Schon frühzeitig, vor Beginn des Konzertes, ist hier kaum noch ein Durchkommen möglich. Auf der Rasenfläche des Hügels hat der geneigte Klassik-Picknick-Fan einen herrlichen Blick auf die Bühne, den dahinter liegenden See und somit auch auf das abschließende Feuerwerk.
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Im Vorprogramm bot das Trio Beaufort, im gleisenden Abendlicht, einen außergewöhnlichen Hörgenuss. Das Trio hat sich im Frühjahr 2004 zusammengefunden und vereint drei hervorragende Kammermusiker der Berliner Musikszene in der klassischen Besetzung mit Oboe, Klarinette und Fagott. Die Namensgebung, eine Anlehnung an die nach Sir Francis Beaufort benannte Windstärkeskala, versinnbildlicht die Bandbreite seiner kammermusikalischen Klangvielfalt und Virtuosität: „von leise säuselnd bis stürmisch bewegt.“ Diese besondere künstlerische Qualität hatte es an diesem Abend schwer, sich auch bis zu den Wiesenplätzen rumzusprechen. Die zarten Töne kamen kaum bis in die letzten Reihen und wurden nicht wahrgenommen. So ließen sich die meisten Zuhörer, zumindestens auf der Wiese, auch bei ihren Gesprächen nicht stören.
Bei dieser Veranstaltung steht nun mal eindeutig der Erlebnischarakter im Vordergrund, was auch gut so ist. So frönte man auch, wie jedes Jahr, das jährliche „Huh-Huh“-Rufen. Einer suchenden Person soll der Standort des Rufers signalisiert werden und die meisten Gäste der Wiesenplätze stimmen in ein gemeinschaftliches „Huh-Huh“ ein. Überflüssig und ärgerlich war dies dann beim Vorprogramm.
Dieses schöne Konzert im Britzer Garten ist von der Akustik und von der Intensität nicht mit Konzertsälen und Arenen zu vergleichen. Aber der Reiz dieser Veranstaltung ist die familiäre Atmosphäre in einer schönen Landschaft.
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Die Aufmerksamkeit steigerte sich dann deutlich im Hauptprogramm. In romantischer Parkatmosphäre spielt die „Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg“ unter Leitung von Juri Gilbo. In sinfonischer Besetzung wurden unter dem Motto „St. Petersburger Nacht“ die populärsten Werke russischer Komponisten zur 12. Veranstaltung von „Feuerblumen und Klassik Open Air“ im Britzer Garten gespielt. Im Programm stand Rimsky-Korsakov, Tschaikowsky, Glinka und Borodin. In den lauten Passagen wurde die Kraft dieses erstklassigen Orchesters spürbar. Bei den Szenen aus Schwanensee konnten sich die Gäste in besonderer Weise, an diesem besonderen Ort, mit der Natur verbunden fühlen. Zum Orchester heißt es in der Ankündigung treffend: „Sein außergewöhnlich breit gefächertes Repertoire, das vom Barock bis zur Moderne reicht, hat es zu einem der gefragtesten Kammerorchester Europas gemacht. Aufgrund seiner viel beachteten Virtuosität und kultivierten Klangkultur arbeitet das Orchester regelmäßig mit internationalen Stars.“
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Traditionell erklingt zum Abschluss des Konzertes die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel. Dazu leuchten am Himmel über dem See zauberhafte Farben und Formen. Das fulminante Höhenfeuerwerk beschließt den Abend. Das Feuerwerk in diesem Jubiläumsjahr kann dann tatsächlich als außergewöhnlich imposant und wunderbar komponiert bewertet werden. Die „Potsdamer Feuerwerk GmbH“ hat hier ganze Arbeit geleistet!
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Besonders hervorzuheben ist in diesem Jahr das erweiterte Sicherheitskonzept des Veranstalters. Es war wesentlich mehr Sicherheitspersonal sichtbar und die Wege zu den Ausgängen und die großen Wegweiser waren im Dunkeln gut beleuchtet und lesbar. Die Steuerung der Zuschauerströme, getrennt nach Sitz- und Wiesenplätzen, kann auch als gelungen bewertet werden.

Eine rundum wundervolle Veranstaltung!

ToM –BerLi-Press (www.berli-press.de) -auch Fotos-

 

Große Dahlienschau „Dahlienfeuer“ im Britzer Garten

- Dahlienausstellung ab Sonntag - 22. August - geöffnet

- die Königin des Spätsommers und Herbstes gibt sich in rund 300 Sorten und mit mehreren Tausend Pflanzen die Ehre

- Informationen über Dahlien auf großen Schautafeln
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Foto: Thomas Moser - BerLi-Press
Spätsommer, Herbst – das hat fast schon etwas Wehmütiges. Aber bevor das Blütenjahr im Britzer Garten im Jubiläumsjahr zu Ende geht, bündelt die Natur noch einmal alle Farben des Sommers in den abwechslungsreichen Blütenformen der Dahlien. Die bunten Mexikanerinnen erinnern an die leuchtenden Gewänder der Indiofrauen in Rot-, Pink-, Gelb- und Purpur-Tönen.

Der Britzer Garten huldigt der Dahlie nun schon zum fünften Mal und zeigt in einer umfangreichen Sonderschau mit mehreren Tausend Pflanzen die Blütenpracht der Dahlien. Anliegen der Gärtner ist es, die Dahlie in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. Rund 300 verschiedene Dahliensorten in allen Farben und Formen sind zu bewundern Mit dabei: z. B. „Stolz von Berlin“, “Kaiser Wilhelm“, „König Artus“ und „Berliner Kleene“– hätten Sie das gedacht?

Eine Informationsschau auf großen Schautafeln ergänzt entlang der Kastanienallee die Dahlienschau. Dort erfährt man Wissenswertes über die Herkunft der Dahlien, ihre Klassifizierung, die Verwendung von Dahlien im Garten, die Kultur und Pflege der Dahlien sowie deren Aufbau und Wuchs.

Sondereintrittspreis: 3,00 EUR, ermäßigt 1,50 EUR

Täglich ab 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr (im August und September) geöffnet.

Britzer Garten (www.britzer-garten.de),
Sangerhauser Weg 1, 12349 Berlin

Eingänge:

Mohriner Allee                                     U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                S/U Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg  U6 Bhf. Alt Mariendorf/ Bus 179

 

28.8. ab 16 Uhr!!! Einfach hingehen! Tag der offenen Kultur - 20 Jahre Dezentrale Kulturarbeit

Wenig Geld, dafür aber viel Elan!
…so titelte vor 20 Jahren eine Berliner Zeitung, als vom Senat berlinweit in allen Bezirken die Dezentrale Kulturarbeit etabliert wurde.
Cristine Crecelius und Frank Dittmer waren in Schöneberg die ersten sogenannten „Kulturarbeiter“, die sich fortan darum bemühten ein vielfältiges Kulturangebot zu fördern und damit ein dezentrales Angebot für die Menschen im Bezirk zu schaffen. Auch heute hat sich an all dem nichts geändert. Auf dem Programm steht weiterhin eine Förderung der im Bezirk lebenden Künstler und das Erstellen eines dezentralen, bunt gestreuten Kulturangebotes für die Menschen, die im Bezirk leben. Eine Aufgabe mit einem hohen Anspruch. Weiterhin ausgeführt mit wenig Geld und viel Elan! Die Akteure haben gewechselt. Frisch im Amt: Ute Knarr-Herriger.


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Kulturstadtrat Dieter Hapel (CDU), Powerfrau Ute Knarr-Herriger, Melanie Kühnemann (Frauenmärz 2009) Foto: Thomas Moser

Mit dem „Tag der offenen Kultur“ lädt die Dezentrale Kulturarbeit am Samstag, den 28. August ab 16 Uhr ins Rathaus Schöneberg ein. Auf dem Programm stehen spannende Momente aus den Bereichen Musik, Tanz, Film, Fotographie, Theater und Literatur. Im Foyer, im Paternoster oder hoch oben im berühmten Glockenturm: Künstler und Politiker aus dem Bezirk werden Sie an diesem Tag mit einmaligen Aktionen überraschen und unterhalten. Hier nur ein kleiner Ausschnitt:

 

- das Schöneberger Sinfonie Orchester nimmt mit 70 Musikern und der Pianistin Sevim Bike Elibay im Foyer Platz.

- die „dienstältesten Hausmeister“ des Rathauses Schöneberg, die Schauspieler Klaus Sommerfeld und Hannes Hohgräve bieten einige etwas anders geartete Führungen durch die heiligen Hallen des Rathauses.

- Wissen Sie, wer das Tai Shi erfunden hat? Oder was es mit dem Geduldsfaden auf sich hat? Roland Albrecht, der Direktor des Museums der „Unerhörten Dinge“ in der Crellestraße in Schöneberg erzählt durch seine Exponate Geschichten auf Fragen, die wir uns so noch nie gestellt haben.

- Ab 17 Uhr startet die sogenannte „Promi – Lesung“ in der Verwaltungsbibliothek. Politiker, wie der Bezirksbürgermeister, Herr Band oder Künstler, wie der Fotograf Robert Lebeck oder Juppi aus der ufa-Fabrik werden literarische oder biografische Kostproben geben.

- Solokonzerte des im Osten Berlins geborenen Saxophonisten und Komponist Gert Anklam im geschichtsträchtigen Glockenturm des Rathauses Schöneberg, wo die Freiheitsglocke genau im Oktober vor 60 Jahren das erste Mal ertönte.

- Chöre in Sälen, auf Treppen und im Paternoster, eine frisch produzierte Klanginstallation von Thomas Gerwin im Souterrain u. v. m.

An diesem Tag gilt es zentral zu feiern, was sonst im Bezirk dezentral zu finden ist: die Kultur!

Alles natürlich bei freiem Eintritt!

Eröffnung 16.00 Uhr

Prof. Monika Grütters, MdB, Vorsitzende des Kulturausschusses des Deutschen Bundestages

Bezirksstadtrat Dieter Hapel, Schule, Bildung und Kultur

Thomas Schleußner-Schwarz, Sprecher des Kulturbeirates Tempelhof-Schöneberg

Moderation: Petra Schwarz, Journalistin

 

18. September: 12. Stadtteilfest in Marienfelde

Das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg veranstaltet am Samstag, dem 18. September 2010 gemeinsam mit anderen in der Kinder- und Jugendarbeit tätigen Organisationen und Einrichtungen öffentlicher und freier Träger, das 12te Stadtteilfest Marienfelde.
Von 13.00 bis 17.00 Uhr werden in der Domagkstraße in Marienfelde zahlreiche Aktivitäten für Kinder und Jugendliche geboten, z.B.: Spiele, Basteln, Sport, Streichelzoo, Schminken und vieles andere.
Es gibt Informationen der beteiligten Organisationen zu ihrer Arbeit. Für Essen und Trinken ist gesorgt und es wird ein kulturelles Rahmenprogramm geboten.
 

Lesungen und Vorträge in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

1. „SPURENSUCHE IM MAUERLAND – Ein Grenzbetrieb am Berliner Flutgraben“
LESUNG UND VORTRAG MIT DEN AUTORINNEN CHRISTINE BRECHT, ELKE KIMMEL UND SVENJA MOOR
Termin:    Do, 19.08.2010 19:00 Uhr
Ort:          Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

                 Marienfelder Allee 66/80 12277 Berlin

Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall finden sich in Berlin nur noch wenige Spuren des DDR-Grenzregimes. Das einzige Grenzhaus, das zu DDR-Zeiten den Auf- und Ausbau der militärischen Sperranlagen überdauert hat, befindet sich am Flutgraben – dort, wo die Bezirke Treptow und Kreuzberg aufeinandertreffen. Der Verein Grenzläufte e.V. macht im Rahmen des Projektes „Grenzspuren am Flutgraben“ seit September 2009 dieses Zeugnis der jüngeren Geschichte durch eine Themenführung für Besucher zugänglich. „Spurensuche im Mauerland“ ist die begleitende Publikation zu diesem Projekt.

An der Mündung zur Spree gelegen, war das neusachliche Fabrikgebäude zu DDR-Zeiten Teil einer Reparaturwerkstatt für Omnibusse und LKWs, die durch den Mauerbau zum Grenzbetrieb wurde. Das Buch erkundet die Geschichte dieses ungewöhnlichen Mauerortes. Es dokumentiert die Spuren, die das militärische Grenzregime im Gebäude hinterlassen hat, und geht ihnen anhand von Archivquellen und Zeitzeugenberichten nach. Die Autorinnen schildern, wie der Betrieb gen Westen abgeschottet und überwacht wurde und dennoch manche Flucht gelang. Auch die Umbrüche, die der friedlichen Revolution 1989 folgten, nehmen die Autorinnen in den Blick.

2. „Folgen einer Flucht - Leben im Zwielicht des kalten Krieges“
LESUNG UND GESPRÄCH MIT DER AUTORIN RENATE KREIBICH

Termin:    Di, 02. September 2010 19:00 Uhr
Ort:          Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

                 Marienfelder Allee 66/80 12277 Berlin

1980 in Berlin-Zehlendorf: Im Morgengrauen dringen Beamte des Staatsschutzes in das kleine Reihenhaus des Präsidenten der Freien Universität ein. Rolf und Renate Kreibich werden ohne Angabe von Gründen verhaftet und stundenlang verhört. Erst später erfahren sie, dass man sie der »Spionage für eine fremde Macht« verdächtigt. Sie ahnen, dass sie das Opfer einer politischen Intrige geworden sind, die ihre gesamte Existenz vernichten könnte…

In ihrem spannenden autobiografischen Bericht über den Mauerbau und seine Folgen für ihre eigene Familie erzählt Renate Kreibich von einer abenteuerlichen Reise nach Bulgarien, von dem riskanten Unternehmen einer detailliert geplanten Flucht aus der DDR und schließlich von einem Spionagevorwurf, der zu einer groß angelegten und medienwirksam inszenierten Ermittlung der bundesdeutschen Staatsschützer führte – und fast in einem familiären Desaster geendet hätte.

Die politischen Hintergründe der »Spionage-Affäre« um den damaligen FU-Präsidenten Rolf Kreibich und seine Frau Renate sind ein Lehrstück deutscher Zeitgeschichte aus der Ära des Kalten Krieges.

Stiftung Berliner Mauer
Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Marienfelder Allee 66/80
12277 Berlin
Tel: 030 / 75 00 84 00
www.notaufnahmelager-berlin.de

 

SOMMERKONZERTE IM NATUR-PARK SCHÖNEBERGER SÜDGELÄNDE 2010

am S-Bhf Priesterweg
Vorbestellungen unter Tel. 030-8560 4818, per Mail an fbarniske@t-online.de
oder unter www.acoustic-concerts.de .
Bei Regen finden die Konzerte unter großen und kleinen Schirmen statt.

Sonntag 22. August 2010 / 16:00 Uhr

THE LUCKY LELES - Flirtuose Ukulelen   
(METROPOLITAN SWING entfällt!)
Eintritt 6,-

Silke Breidbach - Gesang
Andreas David - Div. Ukulelen
Torsten Puls - Bass-Ukulele

Spätestens seit dem Ukulele Orchestra of Great Britain ist die Mini-Gitarre
aus Hawaii auch dem Berliner Publikum bekannt. Lucky Leles - glückliche
Ukulelen: das Trio des Berliner Allround-Musikers Andreas David beschert
mit einem bunten Sortiment der kleinen Instrumente und der ungemein
wandlungsfähigen Stimme seiner buchstäblich hinreißenden Sängerin
großes Sonntagsvergnügen.
Hörprobe: www.lucky-leles.com/
__________________________________________________________________

Freitag 03.09.10 / 19:30 Uhr / Eintritt 10,- / erm. 7,-
MARIA CARVALHO & TRIO FADO - Die musikalische Seele Portugals in Berlin

www.acoustic-concerts.de
 

Heimathafen Neukölln - Programm im September 2010

>> HEIMATHAFEN-PRODUKTIONEN >>

> PREMIEREN im September >

Das blaue, blaue Meer

von Nis-Momme Stockmann

Darko säuft. In einer Plattenbausiedlung am Rande Berlins träumt er von den Sternen. Doch um ihn herum sieht er nur Verrückte und Perverse. Bis er Motte trifft. Motte, Wohnsiedlungsprostituierte, 19 Jahre alt. Für Darko ist sie das Strahlen, das sich durch die Wolken schiebt. „Ein verfluchtes Stück Himmel.“ Gemeinsam schmieden sie ihren Plan vom Glück. Motte will mit ihm nach Norwegen. Wo das Meer so blau ist und die Sterne so klar sind. „Das blaue blaue Meer“ baut Luftschlösser zwischen Sozialbauten. Es erzählt von Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit und Liebe an lieblosen Orten. Ein verstörender, berauschender und oftmals komischer Trip zwischen Neuanfang und tödlichem Stillstand. Ein Stück Realität in Neukölln und anderswo. „Ich hab mal Karate gemacht, ich hab mal Musik gehört, ich hab mal Geschwister gehabt. Aber jetzt sauf ich.“ (Darko)

Nis-Momme Stockmann lebt in Neukölln und ist zur Zeit einer der gefragtesten jungen Dramatiker. Mit seiner Inszenierung zeigt Heimathafen Neukölln das erste Stockmann-Stück in Berlin.

Premiere am 23. September > 20:30 Uhr im Studio

Weitere Termine: 25./26./30. September + 01./02./03. Oktober + 14./15./16. Oktober

Aufführungsrechte bei schaefersphilippen™ Theater und Medien, Köln

SISTERS – DER KAMPF GEHT WEITER

Neukölln Trilogie Zweiter Teil

DIE NEUAUFLAGE!

“Wir sind keine Mädchen. Wir sind Monster!”

Für die Neuköllnerin Miriam und für Claudia aus Charlottenburg steht fest: Damit sie endlich ernst genommen werden, muss eine geschlossene Bewegung her! Also rekrutieren sie Mitglieder und organisieren sich: Die SISTERS sind geboren. Ihr Ziel: der Kampf gegen die Jungs. Die Gang etabliert sich im Bezirk, wird zunehmend brutaler. Claudia und Miriam feiern ihre Siege wie im Rausch. Doch Miriam verliebt sich in Claudias Bruder Tom. Claudia fordert den Beweis, dass der Sisters-Schwur für sie über allem steht, auch über ihren Gefühlen. Mädchen schlagen immer häufiger zu. Davon zeugen Sozialstudien wie Polizeiberichte. Doch woher kommt die Gewalt und wo führt sie hin? Der zweite Teil der Neukölln-Trilogie behandelt ein gesellschaftliches Tabu-Thema, das gerade auch in Neukölln keine Ausnahme darstellt. Am 03. September im Anschluss an das Theaterstück: Podiums-Diskussion, Mädchen-Boxen und Mädchen-Rap-Konzert

Beginn 19.30 Uhr

Am 03. + 05. und 08. + 09. und am 18. + 19. September > 20:30 Uhr im Studio

Eintritt: AK 17 Euro, erm. 12 Euro, VVK 15 Euro, erm. 10 Euro

>> HEIMATHAFEN-REIHEN >>

Romeo und Julia!

Shakespeare-Tag mit der Shakespeare Company Berlin Das Drama um das unglückliche Veroneser Liebespaar gehört zu den erfolgreichsten und meistgespielten Werken der Weltliteratur. Auch bei diesem Shakespeare-Klassiker darf das Publikum große Spielfreude und Musikalität, rasante Rollenwechsel, Witz und den perfekten Einsatz der darstellerischen Fähigkeiten erwarten, die zum Markenzeichen der Shakespeare Company geworden sind. „Sternstunde des Theaters: Spielfreude, Musikalität, Witz und perfekter Einsatz der darstellerischen Fähigkeiten entlockten dem Publikum einen Szenenapplaus nach dem anderen.“ TEMPLINER ZEITUNG (13.7.07) “So hätte Shakespeare inszeniert! Eine Truppe, die umwerfend spielt, gestaltet, spricht und singt!“ SAALE ZEITUNG (15.10.2007)

Am 27. August > 20:00 Uhr im Saal

Eintritt: 17,50 Euro, erm. 12,50 Euro (10 Euro für Paare, die seit 7 Jahren zusammen sind)

Gorilla-Show

… Sie wollen nur spielen!

Professionelles Improvisationstheater in Reinform. Direkt und schnörkellos. 3 Schauspieler, ein Musiker. 4 Meister ihres Fachs. Abwechslungsreich und überraschend. Gefühlvoll und riskant. Auf der Höhe der Zeit und inspiriert vom Publikum. Musikalisch und theatralisch. Berührend und saukomisch. Kurz: Gute Unterhaltung!

Am 02. September > 20 Uhr im Saal

Eintritt: 16 Euro, erm. 13 Euro

TV Noir

Wohnzimmer der Songwriter

Das Publikum kann auch nach der Sommerpause wieder jeden ersten Sonntag im Monat mitverfolgen, wie Moderator Tex liebevoll ausgewählte musikalische Gäste auf seiner wohnzimmerlichen TV Noir-Couch zum schwitzen, lachen, improvisieren und Intimitäten preisgeben bringt.

Im September zu Gast:

BOY + SELIG

SELIG Das Jahr 2009 begann mit einer musikalischen Sensation: Selig haben wieder zueinander gefunden! Damit meldete sich eine der wichtigsten deutschsprachigen Rockbands der neunziger Jahre zurück. Natürlich in der Originalbesetzung, denn Selig haben ja noch nie halbe Sachen gemacht. Und schau: Mit dem im März 2009 erschienen Album „ Und Endlich Unendlich“ ist ihnen ein glückseliges, kompromissloses Album voll großer, unerschrockener und leuchtender Momente gelungen. BOY das sind Valeska Steiner und Sonja Glass. Erstere kommt aus Zürich, zweitere aus Hamburg; die Texte sind englisch, die Songs von Weltformat. Es sind elektrisierende Popstücke. Reich an Facetten, filigran arrangiert.Songstrukturen, die bisweilen an Leslie Feist erinnern. Nina Kinert kommt einem in den Sinn, skandinavisches Songwritertum. Aber auch Indie-Pop. Wie in «Drive». Der Song sagt: volle Fahrt voraus. Valeska Steiner singt «Drive darling, drive». BOY geben Gas.

Am 05. September > 20.00 Uhr im Saal

Eintritt: 7,50 Euro, VVK 6, 50 Euro

Saalslam

Neuköllner Poetry-Slam

Jeden 3. Dienstag im Monat öffnet der Saal des Heimathafens seine Pforten für den größten Dichterwettstreit Neuköllns: 9 Poetinnen und Poeten bekommen jeweils 5 Minuten Zeit, um ihre

selbstverfassten Texte vorzutragen. Danach stimmt das Publikum mittels Wahlchips ab, wer ins Finale kommt. – Ob Kurzgeschichte oder Rap, ob zartes Liebesgedicht oder zynische Stand-Up Nummer; alles ist erlaubt. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt neben der Gunst des Publikums wahlweise eine Flasche Vodka oder ein Büchergutschein. Durch den Abend im prunkvollen Saal führen Tilman Birr und Maik Martschinkowsky.

www.saalslam.de

Am 21. September > 20:30 Uhr

Eintritt: 5 Euro

>> GÄSTE IM AUGUST:SEPTEMBER >>

Die Nächte des Ramadan 2010

Berliner Kulturfest vom 13. August – 12. September Zum dritten Mal feiert Berlin zum Fastenmonat Ramadan ein großes Kulturfest. „Die Nächte des Ramadan“ laden ein, mit Konzerten, Filmen, Tanz und Literatur Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart ganz unterschiedlicher Kulturen zu gewinnen, in denen Muslime zu Hause sind: von Marokko bis zur Türkei, von Syrien bis China. Auf der Museumsinsel, in der Kulturbrauerei und zum ersten Mal auch im „Heimathafen“ im Saalbau Neukölln teilen sich internationale und Berliner Künstler die Bühne und bieten hochkarätigen Kulturgenuss, der in dieser Mischung nur selten zu erleben ist. Zum Ende des Fastenmonats wird am 10. September die „Nacht nach Ramadan“ im Rahmen der „Berlin Music Week“ in der Kulturbrauerei mit einer Konzertnacht gefeiert und am 12. September endet das Kulturfest beim Ramadanfest an der Karl-Marx-Str mit einem Programm für die ganze Familie im Heimathafen.

>> Konzert: Ensemble des Konservatoriums für türkische Musik und Solisten des

Rundfunkchors Berlin

Am 21. August > 20:00 Uhr im Saal

Eintritt: VVK 6 / AK 7 Euro

>> Filmabend: "UYGHUR ROCK“, „CAFICHANTA“

Am 28. August > 20.00 Uhr

Eintritt frei

>> Familienfest: Musik, Workshops, orientalischen Märchen und Theaterperformance

Am 12. September > 12:00 Uhr im Studio, im Foyer und Open Air

Eintritt frei

Hugendubel am Hermannplatz präsentiert:

Sebastian Fitzek - Der Augensammler

Lesung Psychothriller

Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

 Am 06. September > 20:00 Uhr im Saal

Eintritt: VVK 6 , AK 8 Euro

Berlinvision Song Contest

Der Grand Prix der Berliner Bezirke

Die Euphorie für Lenas Sieg beim Eurovision Song Contest ist langsam abgeklungen, da steht schon der nächste Grand Prix an: Berlinvision Song Contest, ist der Grand Prix für die Hauptstadt! Was als Studentenprojekt -BerlinMusicClash- in 2008 begann, geht nun als musikalische Serie weiter: 12 Bands stellen sich stellvertretend für die Berliner Bezirke dem Publikum, das am Ende der Veranstaltung den Sieger küren wird. Und das sind die Teilnehmer: Mitte: The Charcoal Sunset (Folk, Rock, Blues, Indie) Lichtenberg: DAVEMAN (Hip Hop, Reggae, Pop) Marzahn-Hellersdorf: The Mokkers (Garage, 60s, Rockabilly) Pankow: le clap (Electro Pop) Friedrichshain-Kreuzberg: Tom Lüneburger (Singer Songwriter) Tempelhof/Schöneberg: Cosmonautix (Russian Balalaika Speedfolk) Neukölln: Berlinutz (Hip Hop) Steglitz-Zehlendorf: Tonträger (Rock‘n‘Roll Kabarett) Reinickendorf: The Incredible Herrengedeck (Chanson-Punk) Treptow-Köpenick: Pulver Toast Man (Hip Hop, Comedy) Spandau: Stone Dust Engine (Berlin ProgThrashMetal) Charlottenburg/Wilmersdorf: Freddy Fischer (Soul, Funk, Chansonnier)

Aber das ist natürlich nicht alles: es werden Moderatoren durch den Abend führen, zwischen den Auftritten der Teilnehmer wird es Musik zum Schunkeln geben und Cosma, die den Sieg 2008 für Treptow-Köpenick holten, werden ihre musikalische Qualität nochmals zum Besten geben.

Am 07. September > 20:00 Uhr im Saal

Eintritt: 8,99 Euro

Southern Flavor

A Psyfi Opry

Big Hair, Sequined Suits & Southerned Flavored Music, for an international audience looking for damn good music and a damn goodtime. After a year's residence in Kreuzkölns Sin Bar, and Roadshow appearances in various locations this summer, Southern Flavor is setting up shop at Heimathafen Neukölln! Jumping off at the point where Country TV shows, Radio Shows and “Barn Dances” like Hee Haw, The Louisiana Hayride, The Grand Ole Opry etc. left off, SF is a grand stage for the top acts of the “Berlin Americana” scene as well as a showcase for international touring acts - from Bluegrass to Shoegaze Country, Jump Blues to Honkytonk Psychedelia. Also each show will also include a segment called “A Different Flavor” Southern Flavor is about damn fine Southern Flavored music, but presented in new proportions with a special international flair very much at home with Berlin's “Anything Goes” attitude, Sushi, Tiki Cocktails, AND Bourbon and Fried Chicken are all at home here.

Am 08. September > 20.00 Uhr im Saal

Eintritt 8 Euro

Funny van Dannen

"Meine vielleicht besten Lieder..."

Nachdem Funny van Dannen 2009 im Rahmen einer ausgedehnten Tournee vielen Fans in ihren jeweiligen Heimatstädten live persönlich seine Aufwartung machte, ist 2010 nun die Zeit gekommen, diese Besuche zu erwidern: Da der Sänger und Liederschreiber sich dieses Jahr wieder verstärkt der Malerei und dem Geschichtenschreiben widmet, wird es nur wenige Auftritte geben, darunter einen speziellen Abend in Berlin: Am 10. 9.im „Heimathafen Neukölln“ werden ausschließlich die besten Lieder seiner bislang 13 veröffentlichten Alben zur Aufführung kommen. Man kann sich also freuen auf die größten Erfolge und besten Kompositionen aus der bislang 15 Jahren währenden Schaffensperiode Funny van Dannens als Solo-Künstler.

www.funny-van-dannen.de

Am 10. + 11. + 12. September > 20.00 Uhr im Saal

Eintritt: VVK 16 Euro, AK 19 Euro

Hugendubel am Herrmannplatz präsentiert

Corinna Waffender: Töten ist ein Kinderspiel + Antje Wagner:

Schattengesicht

Doppel-Buchpremiere des Querverlages

Corinna Waffender: Töten ist ein Kinderspiel

Die dreiundvierzigjährige Pfarrerin Erika Mangold wird erschossen aufgefunden. Sie hinterlässt einen todkranken Ehemann, eine vierzehnjährige Tochter, einen fast erwachsenen Sohn und jede Menge Unklarheiten über sich selbst. Hauptkommissarin Inge Nowaks zweiter Fall bringt nicht nur ein als bürgerliches Durchschnittsglück getarntes Familiendrama ans Licht, sondern auch eine vergessene Leiche im Keller, die geduldig dreiundzwanzig Jahre auf ihre Entdeckung gewartet hat. Während die Berliner Hauptkommissarin noch immer mit ihrem Coming-out ringt, führen die Spuren im Fall Mangold in eine Zeit, in der Homosexualität tatsächlich gut versteckt werden musste. Corinna Waffender gewohnt stilsicher in literarisch-kriminalistischer Hochform: ein spannender Plot meisterhaft erzählt.

Antje Wagner: Schattengesicht

Mila ist sechsundzwanzig und eigentlich Lehrerin. Doch dann begeht ihre Freundin Polly einen Mord für sie und die beiden flüchten vor der Polizei. Auf ihrer Odyssee geraten Mila und Polly immer wieder an gefährliche Menschen und in lebensbedrohliche Situationen, der Tod scheint sie zu verfolgen. Mit dem wenigen Geld, das Mila mit schlecht bezahlter Schwarzarbeit verdient, halten sie sich überWasser. Sie leben in Abrisshäusern und brechen oft über Nacht alle Zelte ab, nur um in einer neuen Stadt wieder auf Pollys Fahndungsfotos zu stoßen. Etwas Ungreifbares, Rätselhaftes schwebt über den doch so unterschiedlichen Frauen: Ist wirklich allein ihre Freundschaft der Grund für den Zusammenhalt? Antje Wagner nimmt die LeserInnen mit auf eine ungewöhnliche Reise in die Tiefen der menschlichen Psyche und stellt auch in diesem Genre ihr literarisches Können unter Beweis.

Am 14. September > 20:00 Uhr im Saal

Eintritt: VVK 5 , AK 7 Euro

Hugendubel am Herrmannplatz präsentiert

ArabQueen oder der Geschmack der Freiheit

Buchvorstellung und Lesung mit Güner Balci

Mariam führt ein Doppelleben: Zu Hause die folgsame Tochter kurdischer Eltern, in der Welt außerhalb die selbstbewusste, lebenslustige »ArabQueen«, die wie ihre deutsche Freundin Lena gerne Tanzen geht, dies aber durch Lügen vor ihrer Familie zu verbergen weiß. Als der Vater ihr eröffnet, dass ihr Cousin Walid auf dem Weg nach Deutschland ist, um sie zu heiraten, weiß Mariam, dass sie eine Entscheidung treffen muss, an der sie zu zerbrechen droht. Die Journalistin Güner Balci, die selbst jahrelang in einem Mädchentreff in Neukölln gearbeitet hat, erzählt eindrucksvoll am Schicksal Mariams, wie es sich anfühlt, in zwei unvereinbaren, parallelen Welten zu leben und wie dramatisch es ist, wenn man sich für eine entscheiden muss. Eine Situation, die für viele junge muslimische Frauen in Deutschland die bittere Realität ist. Güner Yasemin Balci, 1975 in Berlin-Neukölln geboren war ZDF-Redakteurin und arbeitet heute als freie Journalistin und Fernsehredakteurin. »ArabQueen« ist nach »Arabboy. Eine Jugend in Deutschland oder Das kurze Leben des Rashid A.« ihr zweites Buch.

Am 16. September > 20.00 Uhr im Saal

Eintritt: VVK 5 / AK 7 Euro

A Hiroshima

Gedenkkonzert des Ensembles KU-Hiroshima aus Japan

Gedenkkonzert anlässlich des 65. Jahres des Atombombenabwurfs auf Hiroshima

KU ist einer der Zen-Gedanken aus Hannya-Shinkyo und bedeutet alles Geschehen auf der Welt und gleichzeitig das Nichts. Es ist uns nicht möglich zu sehen, aber alles existiert. Von diesem Motto ausgehend, will KU mit zeitgenössischen Komponisten zusammenarbeiten und ihre Werke uraufführen. Das Trio bat 4 Komponisten unterschiedlichster Herkunft (japanisch, rumänisch, deutsch) unter dem Motto “Hiroshima” neue Komposition zu schreiben. Violine: Sayaka Yonekawa, A/E-Gitarre: Gaku Yamada, Klavier: Noritaka Ito Programm Mayako Kubo - neues Stück für Violine,Klavier und Gitarre Helmut Zapf - neues Stück für Violine,Klavier und Gitarre Gabriel Irany - neues Stück für Violine,Klavier und Gitarre Daisuke Terauchi - Neues Stück für Violine,Klavier und Gitarre Mayako Kubo - BACH Variationen II für Tonband und improvisation

www.web21.webbox187.de

Am 16. September > 20.30 Uhr im Studio

Eintritt: 10 Euro / ermäßigt: 7 Euro

Heimathafen in Flammen!

„Die Helden der Oper“ zu Gast im Heimathafen

Die HELDEN DER OPER und das Phoney Island Orchestra sind zurück: Gemeinsam mit den RIXDORFER PERLEN

laden sie ein zu einer heißen Nacht im Ballsaal des Heimathafens. Im Anschluss an die Gala - Party mit Überraschungsgästen. Die Helden der Oper Die kleinste Gala der Welt. Hilfe! Die Gala stirbt aus. Springer sagt die Bambiverleihung ab, Bayreuth streicht den Festspielempfang und der „Echo“ wird von Oliver Pocher moderiert. Doch aus Berlin naht Rettung. Im berühmt-berüchtigten Neuköllner Kiez, der Heimat der Neuköllner Oper, wurden Sponsoren gewonnen (kleine Läden, Straßenpassanten etc.) und mittels der zusammengekommenen Gelder kann eine illustre Show mit Stars und Prominenten sowie Gästen aus der Welt der Oper und des Pop stattfinden. Durch den Abend führen drei mysteriöse Moderatorinnen. Ein Award für den „besten Sänger aller Zeiten“ wird verliehen...Kammersängerin Waldstabe, Pavarotti, Michael Jackson und viele andere werden erwartet. Elfriede Jelinek - obwohl sie bekanntlich derartige Veranstaltungen normalerweise hasst – gibt sich die Ehre, auch Sigmund Freud ist angefragt. Gefeiert werden natürlich die Stars, das Publikum und Das WAHRE, SCHÖNE UND GUTE. Träumen Sie den unmöglichen Traum mit uns!

Retten Sie die Gala! Yes, we can!

Heimathafen in Flammen

Am 18. + 19. September > 20.00 Uhr im Saal

Eintritt: 15 Euro erm. 9 Euro

Pippi Langstrumpf

Das Berliner Puppentheater

Pippi Langstrumpf ist wohl das stärkste und reichste Mädchen der Welt. Sie lebt mit ihrem Pferd und einem Affen in der Villa Kunterbunt. Pippi hat auch zwei Spielkameraden: Thomas und Annika, die im Nachbarhaus wohnen. Zusammen erleben die drei lustige Abenteuer. Dann ist da noch Frau Prysselius, die möchte, dass Pippi ins Waisenhaus kommt. Die beiden Räuber Blom und Donnerkarlson haben es auf Pippi's Geldtasche abgesehen. Die Tasche ist voll mit Goldtalern, die Pippi von ihrem Vater Kapitän Langstrumpf bekommen hat. Doch Pippi hat natürlich auf lustige Art alles unter Kontrolle, und so erleben wir tolle Abenteuer mit dem stärksten Mädchen der Welt. Liebevoll inszeniert für Kinder ab 4 Jahren.

Spieldauer ca. 50 Minuten

www.das-berliner-puppentheater.de.

Am 21. September > 10.00 Uhr + 16.00 Uhr

Eintritt: Vormittags 3,50 Euro; Nachmittags 5,00 Euro

Karen

Elson

„The Ghost Who Walks“ - Konzert

Karen Elson beweist mit elf eigenen Songs auf unwiderlegliche Weise, was für eine großartige Künstlerin sie ist. Einige Erfahrungen als Musikerin hat sie zwar bereits vor den Aufnahmen zu ihrem Debütalbum gesammelt und auch das Rampenlicht ist ihr alles andere als fremd. Erstmals aber liegt der Fokus hier ganz und gar auf der Songwriterin und Sängerin Karen Elson. Nachdem Jack White (White Stripes; seit 2005 ihr Ehemann) Karen überzeugen konnte, ihr einige der Stücke vorzuspielen, ging alles ganz schnell. Die beiden machten sich mit Musikern aus dem Freundeskreis zusammen auf ins Studio (Jack produzierte und spielt Drums) und entstanden ist „The Ghost Who Walks“, eine dunkle Melange aus Americana, Sixties-Folk und Country, die laut Karen Elson unter anderem von „Murder Ballads“ beeinflusst ist. Denkt man sich zu Nick Caves Klassiker noch ein wenig zusätzliche Bonnie & Clyde-Romantik und das unheilvolle und uramerikanische Flair des „Ode To Billy Joe“-Mythos, dann ist man der gewittrig-schwülen und bittersüßen Spätsommer-Atmosphäre des Albums schon sehr nahe. Karen Elson – auch musikalisch zeitlos schön!

Am 23. September > 20.00 Uhr im Saal

Eintritt: VVK / AK 18 Euro

Der gesamte Spielplan siehe http://heimathafen-neukoelln.de

Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltungs GmbH
Karl –Marx- Str. 141 12043 Berlin

 

 

Der Kampf der Titanen - Wagenrennen in Berlin-Mariendorf

Unter dem Motto „Die Legende von Ben Hur-Das große Wagenrennen“ traten auf der Trabrennbahn Mariendorf etliche Vierspänner zum aufregenden Wagenrennen an. Das große Volksfest findet an sechs nationalen und internationalen Orten statt. Das Fahrerlager ist auch international besetzt. Die Wagenlenker nennen sich Callgula, Reiner der Göttliche, Jürgenisus Kurskurus, Janos Fangeros oder auch der Galier von Bärwalda. Der Renntag beginnt schon Mittags. Die kurze Strecke geht nur an den Tribünen lang. Das gesamte Rund der Bahn wird nicht genutzt. Aber auch so sieht man den Fahrern und Pferden die Kraftanstrengung der Rennen an. Die Fahne senkt sich, die Pferde schnauben und die waghalsigen schnellen Rennen beginnen. Staub wird aufgewirbelt. Die Fahrer haben teilweise auf ihren Quadrigen Mühe, die Pferde im Zaum zu halten. Eine tapfere Fahrerin schafft es nicht ganz in die Endkämpfe. Aus dem Starterlager erfährt man von technischen Problemen, wie Radschäden, aber auch mit lahmenden Tieren . Die Trabrennbahn Mariendorf war an diesem Sommertag gut besucht.

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Thomas Moser (auch Fotos)  –BerLi-Press (www.berli-press.de)

http://www.wagenrennen.com

 
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