Ausstellungen, Geschichten für Kinder, Musik und Theater...Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

 "Weihnachten W.Germany - DDR-Flucht und Neuanfang" - Eröffnung der Sonderausstellung
Termin:    Do, 25. November 2010 19:00 Uhr
Ort:          Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

                 Marienfelder Allee 66/80 12277 Berlin

Weihnachten gilt als Fest der Familie sowie des Zusammenseins. Es ist eng mit Gefühlen von Zugehörigkeit, Geborgenheit und Heimat verknüpft. Die DDR-Flüchtlinge mussten vieles zurücklassen. An diesen Feiertagen waren sie mit ihrem Verlust in seinen unterschiedlichen Facetten konfrontiert.

Mit Blick auf das Weihnachtsfest zeichnet die Sonderausstellung anhand einzelner Schicksale aus der Zeit bis zum Mauerbau den Weg von DDR-Flüchtlingen in die neue Heimat nach: das Weggehen aus der vertrauten Umgebung und Zurücklassen von Familie, Freunden und Besitz; das Feiern von Weihnachten in Lagern, in einem Provisorium, ohne Privatsphäre und getrennt von Familienangehörigen; und schließlich das Ankommen im neuen Leben, in der neuen Heimat, das durch die ersten eigenen Möbel und „vier Wände“ symbolisiert wird. Die Erinnerungsstücke der Flüchtlingsfamilie Nieske stehen dabei im Zentrum der Sonderausstellung, die bis zum 7.1.2011 zu sehen sein wird.

Der Eintritt ist frei.

 

Superheld und Angsthase

Superheld und Angsthase

Wer ist der Größte im ganzen Land?

Gerhard Moses Heß erzählt und spielt spannende Geschichten von Stärke und Ruhm, Schönheit und Reichtum

Teilnahme kostenlos für Kinder von 6 bis 12 Jahren

donnerstags und freitags, 16 bis 18 Uhr

im Nachbarschaftstreff Marienfelde,Waldsassener Str. 16

Nähere Informationen: Tel. 88 76 90 24 + 0163/34 17 053

Wir hören spannende Geschichten von jungen Menschen, die nach vielen gefährlichen Abenteuern es zu Stärke, Schönheit, Macht, Reichtum und Berühmtheit gebracht haben.

Wir wollen herausfinden: Was ist wahr daran? Können wir das auch schaffen?

Mit Spiel, Geschichten, Liedern und Bildern wollen wir unsere eigenen
 

„Höhepunkt“ von Heino Trusheim in der ufa-Fabrik

„Höhepunkt“ von Heino Trusheim in der ufa-Fabrik

Berlin-Tempelhof, 20.10.2010 Von Höhepunkt zu Höhepunkt führt der Comedian Heino Trusheim die Besucher der Berlin-Premiere in der Tempelhofer ufa-Fabrik. Mit seinem neuen und zweiten Soloprogramm meint Trusheim nicht die ganz großen Höhepunkte, sondern die ganz alltäglichen Geschichten und kleinen Höhepunkte.

So hat das Programm „Höhepunkt“ auch nichts mit Sex zu tun, wie Heino Trusheim betont, aber sehr wohl mit vielen Geschichten rund um das Zusammenspiel der Geschlechter. Aktuell kann der Künstler auch auf die Geburt seines ersten Kindes zurückblicken. Da gibt es für Geschichtenerzähler wie Trusheim natürlich einiges zu erzählen. Mit dem Schalk im Nacken erzählt er von schwangeren Frauen, den Unterschied zu dicken Männern und viele Geschichten rund um seine Freundin.

Heino Trusheim beobachtet seine Mitmenschen ganz genau. Er kann zum Beispiel Storys über Fahrradpolizisten und über Fahrgäste in der Bahn erzählen. Trusheim beobachtet sich aber auch selbst genau. Dazu gehört dann der sinnlose, wiederholte und eitle Blick in den Spiegel, seine Kindheitsschlaferlebnisse und die Kaufsucht bei den technischen Spielereien des Mannes.

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Wie schon beim ersten Programm kann man sagen, dass Heino Trusheim den Leuten gekonnt aufs Maul geschaut hat und dies listig witzig dem Publikum präsentiert. Der Zuhörer kann sich dabei gut an eigene ähnliche Begebenheiten erinnern und das bringt auch das Premierenpublikum zum Lachen. Es ist nicht immer das laute Lachen, sondern eher das Schmunzeln, das Trusheim mit seinen Geschichten auslöst. Der Mann mit dem goldenen Mikrofon kommt ohne übertriebene Mimik und Gestik aus, sondern beeindruckt mit seiner Wortgewalt. Das Ganze ist eine kurzweilige Veranstaltung, die mit wenig Getöse auskommt.

In der ufa-Fabrik hatte er eine der ersten Vorstellungen auf seiner Deutschlandtournee, die schon bis Ende 2011 geplant ist. So hapert es doch schon noch deutlich bei einigen Übergängen seiner Geschichten und da fehlen Trusheim auch manchmal die Worte. Schade ist auch, dass der Comedian, der auch im TV zu sehen ist und im Quatsch Comedy Club und Schmidt Theater auftritt, diesmal auf eine musikalische Einlage verzichtet hat. Es ist aber schön, dass der Künstler auch offen sagt, dass er für einen „Höhepunkt“ noch richtig am neuen Programm feilen muss. Als Zugabe begeistert Heino Trusheim mit seinen Coffee-to-go-Ketten Erfahrungen aus seinem letzten Programm: „Short, Tall oder Grande? Aroma Vanilla, Caramel, Hazelnut, Toffee Nut oder Irish Cream? One shot, double shot oder triple shot? Hier trinken oder To Go? Mehr Milch oder mehr Schaum?" Die Antwort des Comedian: „Weniger Gesabbel, mehr Kaffee!“

Das Publikum kann gespannt sein, wie sich das Programm „Höhepunkt“ von Heino Trusheim in drei Monaten verändert hat und dann anfühlt.

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

Bericht (BerLi-Press) vom 1. Solo-Programm “Früher war alles besser”: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2009/02/27/den-leuten-aufs-maul-geschaut---comedy-von-heino-trusheim.htm

http://www.trusheim.tv

www.ufafabrik.de

 

 

Rixdorfer Perlen im Heimathafen Neukölln

Die Gassenhauer-Show aus Berlin-Neukölln

„In Rixdorf ist Musike“, hieß es schon um 1900 in der Stadt Rixdorf bei Berlin. Dieses Motto gilt auch noch heute in der neuen Show der „Rixdorfer Perlen“ im Heimathafen Neukölln. Eingepackt in einer kurzweiligen Geschichte wird von den drei Kiez-Grazien Jule (Inka Löwendorf), Mieze (Johanna Morsch) und Marianne (Britta Steffenhagen) für einen Neukölln-Reiseführer recherchiert, was die Welt von Neukölln alles wissen muss. Als Kneipenwirtin, Putzfrau und Prostituierte entdecken sie ihren Stadtteil. Das neue Programm der ausgebildeten Künstlerinnen „Schluss mit lustig“ ist ein rundum lustiger und lustvoller Abend!

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Die voll besetzte Premiere war für die „Rixdorfer Perlen“ ein Heimspiel. Hier kennt und liebt man die drei Künstlerinnen als Chonsonetten, die am Klavier von Felix Raffel begleitet werden. In der Ankündigung werden „Neue Schoten, Shots und Schansons von dem Neuköllner Kult-Trio“ versprochen, wenn Lieder zum Beispiel von Günther Neumann, Friedrich Holländer, Claire Waldoff und Kurt Tucholsky zum Besten gegeben werden. Im großen Saal vom Heimathafen war dann zur Premiere die Neuköllner Schickeria zur „Neukölln-Show mit Niveau“ vertreten. Junges und älteres Publikum fühlen sich hier sichtlich wohl! Der Heimathafen ist nicht nur im Kiez gut etabliert und so etwas wie ein „In-Ort“, sondern auch in Berlin ein Kulturort mit herausgehobener Qualität und etwas Besonderes!

„Durch Berlin fließt immer noch die Spree“ wird im Outfit des Brandenburger Tores, des Fernsehturmes und der Siegessäule dargeboten. Viele Lieder haben den „Mit-Wipp-Faktor“ integriert und werden teils mit aktuellen Texten präsentiert. Die Künstlerinnen überzeugen besonders bei den Soli. Spaß machen auch die ursprünglichen Musiktexte, wenn zum Beispiel der Mann als Neandertaler besungen wird und gemeinsam mit dem Publikum gefragt und gesungen wird: „Wer schmeißt denn da mit Lehm?“ Ein stimmliches Vergnügen der Spitzenklasse wurde die Darbietung der „Berliner Luft“.

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Pressefoto:c Verena Eidel

Die Sprachtexte sind witzig und kurzweilig. Der Zuschauer erfährt von der „Eierpicker-Erfindung“, vom Ursprung der Pilsner Erfindung und das die Rütli-Schule eine Reformschule der kommunistischen Arbeiterbewegung war. Auch wird die Zukunft beleuchtet. So wird Neukölln zur „Integration-City“ oder zu „Döne(r)-mark“, IKEA nimmt die Aspekte des demografischen Wandels auf und Bürgermeister Heinz Buschkowsky wird zur Sexy-Schnitte. Die Spracheinlagen überschlagen sich manchmal und sind akustisch nicht immer zu verstehen, wenn drei temperamentvolle Frauen gleichzeitig und schnell reden. Hier wäre etwas mehr Ruhe sicherlich ein Gewinn. Faszinierend war dann aber anzusehen, wie elegant technische Probleme im Spiel bewältigt wurden.

Eine wunder- und liebevolle Berlin-Revue, die auch als ständige Einrichtung in der Hauptstadt einen Platz verdient hätte. Der lange Applaus war mehr als verdient!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

Pressefoto der Rixdorfer Perlen: Verena Eidel

Regie: Julia von Schacky - Rieng nö wa plü und nichts wie hin:

Die Termine: 17., 20. Und 31 Oktober 2010, 5., 6., 24., 27. Und 28. November 2010 jeweils um 20 Uhr im HEIMATHAFEN NEUKÖLLN im Saalbau Neukölln, Karl-Marx-Straße 141,12043 Berlin http://www.heimathafen-neukoelln.de

 

Klangwandler in der Neuköllner Oper

Klangwandler

von Peter Michael von der Nahmer (Musik) und Kai Ivo Baulitz (Text)

Musikalische Leitung: Tobias Bartholmeß; Inszenierung: Mario Portmann;
Choreographie: Julieta Figueroa; Bühne und Kostüm: Grit Wendicke;
Dramaturgie: Bernhard Glocksin

Jonathan steht kurz vor der Abiturprüfung und lebt mit seiner Mutter in einer kleinen Dreizimmer - Wohnung. In letzter Zeit hat er von dieser Wohnung hauptsächlich ein Zimmer gesehen, und zwar seins. Denn vor der Zimmertür wartet eine Welt, die krank machen muss, eine Welt voll mit Prüfungen, Vater, Mutter und anderen Menschen, die ständig etwas von ihm wollen. Man könnte sagen, Jonathan hat sich in letzter Zeit etwas zurückgezogen. In seine Welt, in die Welt der Klänge. Denn alles was uns umgibt, ist Licht oder Klang, eben Frequenz.

Jonathan kann Dinge hören, darin ist er ziemlich gut. Und er hat den Klangwandler gebaut, der alles in Frequenzen übertragen kann – die Gebäude der Schule, das Gekläff vor dem Haus, die Predigten seines Vaters, alles wunderbare, sonore Klanglandschaften. Dumm nur, dass unvermutet Mimi auftaucht, die zwar nicht so gut hört, aber da draußen wohnt und alles durcheinander bringt...

Klangwandler ist die erste gemeinsame Arbeit von Kai Ivo Baulitz (Fanny und Schraube) mit dem Komponisten und Klangforscher Peter Michael von der Nahmer (u. a. „Berliner Opernpreis 2010“ - Preisträger).

Spieltermine                4., 11., 13./14., 18.-21. und 26.November, 1., 8., 15. und 23. Dezember 2010; sowie 9., 13.-16. und 21. Januar 2011, jeweils 20 Uhr

Spielort                          neuköllner oper, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin

                            Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 – Neukölln, Bus 104

Karten               9 - 21 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter tickets@neukoellneroper.de

                           sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

 


neuköllner oper • Karl-Marx-Str. 131-133 • 12043 Berlin • Tel: 030/68 89 07-0 • Fax: 030/68 89 07 89 •

info@neukoellneroper.de www.neukoellneroper.de

 
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