Ponyhof in Mahlow - Ein Kindervergnügen...ganz in der Nähe von Lichtenrade

Der Ponyhof von Franziska in Mahlow bietet Kindern die Möglichkeit auf Ponys zu reiten und die Tiere näher kennenzulernen.
Man sollte sich im Winter oder bei kälterem Wetter warm anziehen, damit man sich auch auf dem Rücken der Pferde, der für Pferdeliebhaber das „Glück der Erde“ bedeutet, auch gut fühlt. Skiunterwäsche oder Strumpfhose, Handschuhe, Schal und Mütze sind daher nicht unwichtig. Ein Helm ist zu jeder Jahreszeit unverzichtbar.
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In der Nähe vom Ponyhof gibt es eine kleine Weide, wo man die ersten Reiterfahrungen sammeln kann; man wird von der Chefin Franziska oder anderen erfahrenen Reiterinnen geführt. Man kann sich auch für eine Tour durch das  Wäldchen, das einige Minuten vom Ponyhof entfernt liegt, entscheiden. Man bekommt die gepflegten Mahlower Straßen zu sehen und kommt gleichzeitig dem Pferd  näher. Das macht Spaß und steigert gleichzeitig auch das Selbstvertrauen. Man versucht das Pferd für sich zu interessieren und durch Streicheln und Zuwendung eine Freundschaft aufzubauen. Mit leichtem Zug an den Zügeln oder auch leichtem Druck des Beines auf einer Seite zeigt man dem Pony die Richtung an, in die es gehen soll.
Einige Pferdenärrinnen, die ihr Handwerk von der Pieke auf gelernt haben sind natürlich immer dabei. Bevor man ein Pferd reitet, werden die Hufe von Steinchen und anderen Dingen befreit, das Fell gestriegelt und das Zaumzeug samt warmer Decke befestigt. Eine kleiner Beutel mit Leckereien für die Ponys, der am Sattel hängt, ist auch dabei. Wir lernen von Franziska, dass das Pferd auch öfter gelobt werden soll, indem man es streichelt oder sanft zu ihm spricht. Ein gutes Klima tut nicht nur dem Menschen, sondern auch dem Tier gut. Man sollte sich dem Pony zunächst nur bis auf einen Meter nähern falls es vor Unsicherheit oder Nervosität austritt. Ist es weiter ruhig, kann man aufsteigen.
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Franziska kommt auch gern zu Kindergeburtstagen oder anderen Anlässen mit ihren Ponys vorbei. Sie ist eine erfahrene, natürliche und sehr nette Person. Sie erteilt theoretischen und praktischen Unterricht rund ums Pferd.
Auf dem Ponyhof gibt es auch einen Hund, ein paar Kaninchen und Hamster zu sehen. Man kann sich mit den Pferdeliebhabern gut austauschen und wird freundlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Die Themen reichen vom Umgang mit Pferden, Pferderassen, Reitbekleidung, Pferdegewohnheiten bis hin zur Ernährung der Tiere. Es gibt auch ein schönes Pferde-Onlinespiel, falls man mal nicht beim Pferd sein kann,  welches auch viel Spaß verspricht.  Dort lernt man die Pferdewelt nochmal anders kennen und erweitert gleichzeitig sein Wissen (www.howrese.de).
Als Stadtmensch fühlt man sich nach einer Begegnung mit den Ponys wie neu geboren. Pferde können, wie viele Tiere, dem Menschen Wärme, Ruhe und Ausgeglichenheit  vermitteln. Damit dieses schöne Gefühl nicht nachlässt, versucht man so oft es geht in Mahlow auf dem Ponyhof zu sein. Inzwischen ist man schon so vernarrt in die Shettys, dass man die Pferde vermisst, wenn man ein Wochenende mal nicht bei ihnen war.
Der Ponyhof von Franziska und ihren Shettland-Ponys liegt in Mahlow in der Stefan-Zweigstr. 50 a, unweit vom S-Bhf. Mahlow. Wenn man möchte, kann man sich bis zu 3 Stunden auf dem Ponyhof aufhalten. Eine Stunde Reiten kostet 15,00 Euro und im Winter oder an kälteren Tagen reitet man ca. 20 Minuten für 5,00 Euro.
Franziska und ihre Shetties freuen sich auf euch.

Claudia Kempke / Marjeann Pfeiffer-Raso
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Achtung!!! Aktuelle Telefonnummer: 0176 24 65 94 04

 

Neuköllner Oper: Mein Avatar und ich

Ein Musical zwischen Internet und Wirklichkeit

Berlin- Neukölln, 25. November 2010 In der Neuköllner Opernwelt wird ein Musical zwischen Internet und Wirklichkeit präsentiert. „Mein Avatar und ich“ heißt das neueste Werk von Thomas Zaufke (Musik) und Peter Lund (Text und Regie). Wenn man stilgerecht in das Internetlexikon Wikipedia schaut, heißt es unter „Avatar“ (ich kannte diese Bezeichnung zumindest nicht): „…ist eine künstliche Person oder ein grafischer Stellvertreter einer echten Person in der virtuellen Welt, beispielsweise in einem Computerspiel.“

Die Neuköllner Oper hat zum elften Mal mit dem Studiengang Musical der Udk zusammengearbeitet und, das kann man schon einleitend sagen, eine -im besten Sinne- außergewöhnliche und sensationelle Produktion präsentiert.

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Es wird die Geschichte von der Generation „Computerspiel“ erzählt, die stundenlang vor der Kiste hocken kann und ihre Freizeit mit dem virtuellen Spiel verbringt. Hier im Netz findet man wirkliche Freunde? Oder doch nicht? Joschi ist ein echter Held, will zumindest einer sein. Fritz hat siebenhundertdreiundvierzig „Freunde“ und kann sich nicht von der Cyberwelt lösen. Überall wird im Netz etwas geschummelt: Schließlich sind wir alle Menschen…Avatare aber auch?! Helen ist zwar ein Avatar, aber sie weiß es nicht wirklich. Und ein eigener Wille ist für Avatare undenkbar und verletzt das „Berufsethos.“ Die Geschichte erzählt auch davon, was passiert, wenn unsere idealisierten Bilder im Netz Gefühle bekommen und mit dem moralischen Zeigefinger ihre User belehren wollen.

Das minimalistische Bühnenbild erzeugt, auf eine einmalige Weise, eine maximale Wirkung. Wirkungsvoll in Szene gesetzt wird die Bühne von einhundert Prozent stimmigen Videoanimationen. Auch die Kostüme sind gelungene kleine Kunstwerke.

Die Musik ist von Anfang an bezaubernd temperamentvoll. Gleich der erste Song ist ein fulminanter Einstieg in das Netz. Thomas Zaufke hat es mal wieder wunderbar geschafft, spannende Klangbilder zu erzeugen. Stimmungsvolle und schnelle Musicalmelodien werden durch einmalige Blues- und Tangorhythmen ergänzt. Die Musik ist ein virtuoses Klangerlebnis mit einer unbeschreiblichen Intensität. Die Choreografie ist, wie Alles in diesem Stück, perfekt und atemberaubend. Alle Schauspieler und Sänger zeigen hochkarätige Leistungen. Die Lust am Spiel, ganz sicher äußerst hart erarbeitet, schimmert bei jedem Tanzschritt, jedem Ton und jeder Mimik durch.

Das Publikum taucht in die schnelle, anonyme und virtuelle Welt ein. Die Zuschauer, die nicht die Computerspiele als ihre Welt ansehen, verstehen ihre Kinder und Enkelkinder ein wenig mehr, wenn sie mit quadratischen Augen Wirklichkeit und Fiktion nicht mehr so recht unterscheiden können.

Coole Männer und Frauen, Helden und Looser: Alle sind im Netz und vor den Bildschirmen versammelt. Die Absurdität der fiktiven Welt wird fühlbar. Die Figuren werden ironisch und liebevoll dargestellt, der Retter der Welt ist schon im Level 4 („Ich wäre so gerne ein richtiger Held“) und der Avatar ist dass, was der User sein will. Im Lied vom Superhelden werden die tödliche Waffen besungen, die von Kinder gespielt werden. Im Gesang der Avatare fragen sie sich, ob sie nur ein Bild von etwas sind: „Wer hat uns gemacht?“ Der virtuelle Kampf und die Anziehung der Geschlechter wird im Ego-Shooter-Spiel und auch bei „Pinky ville“, die Klein-Mädchen-Spielvariante, deutlich.

Ganz verworren wird das Leben, hier und jenseits der Bildschirme, wenn sich die Avatare verselbständigen, menschliche Gefühle bekommen und Kontakt mir ihren Nutzern aufnehmen. Das Sammeln von Lebenspunkten nimmt dann nur noch einen untergeordneten Stellenwert ein. Die Moral von der Geschichte wird mit klerikalem A-cappella-Gesang dargeboten, witzig und humorvoll bis zur letzen Minute! Selbst der letzten Zugabe war die perfekt durchgestylte Leichtigkeit anzumerken. Das Premierenpublikum war aus dem Häuschen und mit der schauspielerischen Gesamtleistung mehr als zufrieden.

Hervorzuheben ist noch besonders Hans-Peter Kirchberg (musikalische Einstudierung und Leitung), mittlerweile auch bei den Bayreuther Festspielen unterwegs, und die erstklassige Band.

Das Ohrenschmausvergnügen in der Neuköllner Oper ist „ganz großes Musicaltheater!“

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

www.neukoellneroper.de

Spieltermine 25., 27./28. November, 2. . 5., 9. . 12., 16. . 19., 22., 26., 28. . 30. Dezember, 20 Uhr

und 31. Dezember, 18 Uhr sowie 2., 5./6. Januar 2011, 20 Uhr


 

Adventssonntage im Britzer Garten

Der Mariendorfer Bläserkreis spielt die bekanntesten Weihnachtslieder.

Jeden Adventssonntag (28.11., 05.12., 12.12. und 19.12. 2010)

ab 12.00 Uhr am Café am See (Nähe Eingang Mohriner Allee)

Der Advent ist die besinnlichste Zeit des Jahres und gleichzeitig die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Auch in diesem Jahr erklingen zur Adventszeit festliche Melodien im Britzer Garten.

Unter der Leitung von Martin Neitzel spielt der Mariendorfer Bläserkreis, ansässig in der Evangelischen Kirchengemeinde in der Friedenstraße, klassische und beliebte Adventsslieder. Ab 12.00 Uhr spielen die Bläser in der außergewöhnlichen Atmosphäre an den Grotten des Cafés am See (Nähe Eingang Mohriner Allee).

Alle Familien sind eingeladen einen stimmungsvollen Adventssonntag im Britzer Garten zu verbringen.

Eintritt in den Britzer Garten: 2,00 EUR (erm. 1,00 EUR)

Britzer Garten – www.britzer-garten.de

Eingänge:

Mohriner Alleeà U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Dammà S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser WegàU6 Bhf. Alt Mariendorf/ Bus 179

 

Neue Sonderausstellung in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

„Weihnachten W. Germany – DDR-Flucht und Neuanfang“

Berlin, 18. November 2010 – Am 25. November 2010 um 19:00 Uhr wird die neue Sonderausstellung „Weihnachten W. Germany – DDR-Flucht und Neuanfang“ eröffnet, die bis zum 7. Januar 2011 in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen sein wird. Mit Blick auf das Weihnachtsfest zeichnet die Ausstellung anhand von Schicksalen aus der Zeit bis zum Mauerbau den Weg von DDR-Flüchtlingen in die neue Heimat nach: das Weggehen aus der vertrauten Umgebung und Zurücklassen von Familie, Freunden und Besitz; das Feiern von provisorischen Weihnachten in Lagern; und schließlich das Ankommen und Einrichten im neuen Leben, in der neuen Heimat. Zu sehen sind Erinnerungsstücke von Flüchtlingen, Fotos von privaten Weihnachtsfesten und von Weihnachtsfeiern in Aufnahmelagern sowie private Filmsequenzen.

„Weihnachten gilt als klassisches Fest der Familie sowie des Zusammenseins. Es ist eng mit Gefühlen von Zugehörigkeit, Geborgenheit und Heimat verknüpft. Die DDR-Flüchtlinge mussten vieles davon zurücklassen. Oft lebten sie lange Zeit in Lagern, ehe sie in eigene ‚vier Wände‘ zogen. An diesen Feiertagen waren sie besonders mit ihrem Verlust in seinen unterschiedlichen Facetten konfrontiert. Weihnachten ist ein Kristallisationspunkt, der einen Eindruck von den Verlusterfahrungen und Herausforderungen des Neubeginns vermittelt. Wir möchten in der Vorweihnachtszeit an diese Aspekte des Familienfestes erinnern“, erklärt Bettina Effner, Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde.

Das erste Kapitel der Ausstellung widmet sich dem Fest vor der Flucht. Für Gerhard Schmale, der seine Frau in der DDR-Haftanstalt Waldheim kennen gelernt hatte, ist Weihnachten bis heute ein ganz besonderer Festtag. Nach der Haftentlassung verlobten sich beide am ersten Weihnachtsfeiertag 1956. Weihnachten war damals für sie auch das Abschiedsfest von der Familie. Am Neujahrstag 1957 flohen sie gemeinsam und heirateten dann im Notaufnahmelager Marienfelde. Für Familie Wadewitz ist ein Schlitten, ein Weihnachtsgeschenk aus dem Jahr 1955, ein wertvolles Familienstück. Er erinnert sie an ihre letzte Weihnachtszeit in der DDR 1955. Als die Familie das Fest damals filmte, ahnte sie noch nicht, dass dem Vater Anfang Januar eine politische Verhaftung drohen würde, der er sich dann nur durch Flucht entziehen konnte. Der Rest der Familie folgte ihm. Den Schlitten, den sie zunächst zurücklassen mussten, schickte die Großmutter später in den Westen nach.

Nach dem Verlassen der DDR mussten viele Flüchtlinge erst einmal in Lagern und Sammelunterkünften leben. In diesem Provisorium mit wenig Privatsphäre und getrennt von der Familie mussten etliche auch Weihnachten verbringen. Anschaulich beleuchtet die Sonderausstellung, wie Organisationen wie die Evangelische Flüchtlingsseelsorge Feiern für diese Menschen organisierten, und sie zeigt mit Presseberichten und Spendenaufrufen, dass das Weihnachten der DDR-Flüchtlinge ein öffentliches Thema war.

Das Weihnachtsfest in der neuen Heimat thematisiert der dritte Teil der Ausstellung. In seinem Zentrum stehen die Erinnerungsstücke der Familie Nieske, die im Februar 1953 aus Mecklenburg flüchtete. Bis in die jüngste Zeit hatte eine weiße Weihnachtsbaumkugel, die die Schwester von Christa Nieske zum ersten Weihnachtsfest im Westen mitbrachte, einen Ehrenplatz am Tannenbaum der Familie.

Öffnungszeiten: Di – So 10:00 – 18:00 Uhr.
An folgenden Tagen ist das Museum geschlossen: 24.12.2010, 25.12.2010, 31.12.2010
An Neujahr öffnet die Erinnerungsstätte um 12:00 Uhr.

 

Heimathafen Neukölln im Saalbau Neukölln im Dezember 2010

> PREMIEREN im Dezember >

ICH GEB DIR GLEICH HEILIG!

Ein Stück Theater über Gott und die Wäsche

Zehn Menschen unterschiedlicher Herkunft lernen sich an Heiligabend in einem Neuköllner Waschsalon kennen.

Nach dem Erfolg von „Berlin Hermannplatz“ im Februar 2010 wird aus 40 Interviews wieder ein aktuelles Volkstheaterstück erarbeitet. Mit zehn Laiendarstellern aus Neukölln - den Experten für Heikles - entsteht ein Stück zum religiösen Neben- und Miteinander in Berlin. Diesmal wird eine der hitzigsten Debatten der Zeit auf ihre Alltagstauglichkeit überprüft: Wie relevant ist die eigene Religion oder die eines anderen im täglichen Leben in Neukölln? Hindus, Moslems, Buddhisten, Aleviten, Katholiken, Evangelen, Juden, Atheisten und Agnostiker im Hier-und-Jetzt eines Waschsalons im Kiez. Sie werden erst wieder rausgelassen, wenn das Waschpulver verbraucht ist und Religion kein Hindernis mehr darstellt. Ich geb dir gleich heilig!

Premiere am 03. Dezember 2010 > 20 Uhr

Weitere Termine: Am 04., 09., 10., 11., 16., 17. + 18.

Dezember 2010, je 20 Uhr

Eintritt: 15, erm. 10 Euro

Die Aufführungen finden statt am Pier 9, Hasenheide 9, Nähe U-Bhf. Hermannplatz

> HEIMATHAFEN-PRODUKTIONEN >

DAS BLAUE BLAUE MEER

Von Nis-Momme Stockmann

Darko lebt in einer Plattenbausiedlung am Rande Berlins. Den Alltag zwischen Verrückten und Perversen ertränkt er mit Kumpel Elle in Mische und Bier. Und sucht zwischen den Hochhäusern vergebens die Sterne am Himmel.

Bis er Motte trifft. Motte, Wohnsiedlungsprostituierte, 19 Jahre alt, von Narben gezeichnet. Für Darko ist sie das Strahlen, das sich durch die Wolken schiebt. „Ein verfluchtes Stück Himmel.“Gemeinsam schmieden sie ihren Plan vom Glück. Motte will mit ihm nach Norwegen. Wo die Sterne so klar sind und das Meer so blau. „Das blaue blaue Meer“ baut Luftschlösser zwischen Sozialbauten. Es erzählt von Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit und Liebe an lieblosen Orten. Ein verstörender und berauschender Trip zwischen Neuanfang und tödlichem Stillstand. Ein Stück Realität in Neukölln und anderswo.

.„Aehnelts Inszenierung "Das blaue, blaue Meer" des angesagten Jungdramatikers Nis-Momme Stockmann – den der Heimathafen noch vor dem Deutschen Theater zur Berliner Erstaufführung gebracht hat – könnte in fürchterlicher Plattenbau-Betroffenheit versinken, wird hier aber als liebevoll-surreale Säufer- und Träumerballade für den Kiez erzählt, in dem die Heimathafen-Betreiberinnen selber leben.“ (TIP 22/2010)

Das blaue, blaue Meer

Am 01./02. Dezember > 20:30 Uhr im Studio

Eintritt: 15, ermäßigt 10 Euro

Aufführungsrechte bei schaefersphilippen™ Theater und

Medien, Köln

ARABQUEEN - ODER DAS ANDERE LEBEN

Neukölln-Trilogie III. Teil

Mariam führt ein Doppelleben: Zu Hause die folgsame Tochter strenger muslimischer Eltern. Auf der Straße die selbstbewusste ArabQueen, die mit ihrer Freundin Lena tanzen geht und sich andere kleine Freiheiten erschleicht. Als ihre Eltern eine Ehe für sie arrangieren wollen, steht Mariam vor einer Entscheidung, die ihr ganzes weiters Lebenbestimmen wird.

Die Journalistin Güner Balci schildert anhand der (wahren) Geschichte Mariams die Zerreißprobe, vor der viele junge muslimische Frauen in Deutschland stehen: der Tradition zu folgen oder sich von ihrer Familie zu emanzipieren – mit allen Konsequenzen.

Mit „ArabQueen“ greift der Heimathafen Neukölln ein weiteres brisantes Thema auf. Das Stück beschließt nach „Arabboy“ und „Sisters“ die Neukölln-Trilogie. Arabqueen oder das andere Leben

Am 04. – 07. Dezember > 20:30 Uhr

 

DIE RIXDORFER PERLEN – SCHUSS MIT LUSTIG

Die Neukölln-Show mit Lametta!

Wenn Neuköllns Fenster farbenfroh zu blinken beginnen, packen die Rixdorfer Perlen das Lametta aus und bringen weihnachtlichen Glanz in die Karl-Marx-Straße. ALLE JAHRE WIEDER: Weihnachtsdinner & Show mit den drei Kiez-Grazien.

>> INFOS & RESERVIERUNGEN 030. 56 82 13 33

Alle Welt spricht von Neukölln. Für die einen ist es die angesagteste Partymeile – für andere der berühmteste Problemkiez Deutschlands. Für die Rixdorfer Perlen hat das zuwenig Niveau - und außerdem war doch schon immer klar: Wenn Kreuzberg schlafen geht, steht Neukölln auf! In ihrer neuen Show fragen sie deshalb: Was muss die Welt wirklich über Neukölln wissen? Die drei Kiez-Grazien scheuen keine Mühe, selbst zu recherchieren. Dabei stoßen sie auf falsch beschriftete Aktendeckel und skandalträchtiges Bildmaterial- und entdecken den ein oder anderen vergessenen Hit! Das Trio „Die Rixdorfer Perlen“ schmettert Gassenhauer aus vergangenen Zeiten, und zwar so, dass sie auch das Heute unbequem machen.“ (Theater der Zeit, November

2010)

REZENSION von BerLi-Press: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2010/10/14/rixdorfer-perlen-im-heimathafen-neuk-lln.htm

Die Rixdorfer Perlen – Schuss mit lustig!

Regie: Julia von Schacky

Mit: Inka Löwendorf, Johanna Morsch, Britta

Steffenhagen und Felix Raffel

Am 11. + 12. und 18. + 19. Dezember

> 20.00 Uhr im Saal

Eintritt: Abendkasse: 20 Euro erm. 16 Euro -

Vorverkauf: 16 Euro erm. 12 Euro

 

THE GREAT COUNTRY SWINDLE -VERSUS- THE SOUTHERN FLAVOR SHOW

Christmas Extravaganza

Berlin‘s best 2 music showcases will come together to hash it out in Heimathafen Neukölln. Your special hostesses, Trinity Sarrat and Laura Bean will do their darndest to make sure you get into the Christmas Spirit - OR EL SE! Folks this is not your Ma and Pa‘s Christmas Revue, come on out to see Berlin‘s best local acts do Christmas like it should be done: home fried with a dash of southern goodness!

Die neue Heimathafen-Reihe >> Jeden Monat Southern Flavor! Southern Flavor is about damn fine Southern Flavored music, but presented in new proportions with a special international flair very much at home with Berlin's “Anything Goes” attitude, Sushi, Tiki Cocktails, AND Bourbon and Fried Chicken are all at home here. Southern Flavor

Am 14. Dezember > 21.00 Uhr im Saal

Eintritt: 8 Euro

Heimathafen Neukölln im Saalbau Neukölln
Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin

Das vollständige Programm auf der WEBSITE von HEIMATHAFEN: http://www.heimathafen-neukoelln.de

 

OPER für KINDER: Hänsel und Gretel in der ufa Fabrik

Ein musikalisches Märchen nach Engelbert Humperdinck

Inszeniert von der „Märchenhaften Operncompagnie“

„Hänsel und Gretel“ ist vielleicht das bekannteste Märchen unseres Kulturkreises, wurde als Oper ein großer Erfolg und verzückte Generationen von Kindern mit einen Genre, das sonst eher Erwachsenen vorbehalten bleibt. Nun hat sich die Märchenhafte Operncomagnie des Meisterwerks angenommen und lädt Jung und Alt ein, die Geschichte neu zu erleben.

Vier Opernsängerinnen- und Sänger, ein Pianist und eine Erzählerin spielen, singen und erzählen die Handlung in einer modernen visuellen Interpretation. Die Akteure interagieren vor aber auch mit einem digitalen Bühnenbild, das für die verschieden Szenen liebevoll handgezeichnete und computeranimierte Bilder ( wie Stube, Wald, Nacht etc.) bereithält. So kann es geschehen, dass plötzlich ein animierter Vogel auf Gretels Arm entlang hüpft oder Hänsel Himbeeren aus dem digitalen Strauch zu pflücken scheint ... . In einer Inszenierung voller Poesie und Magie erstrahlen Humperdincks bekannte Kinderlieder „Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh“ oder „Brüderchen, komm tanz mit mir“ in einem neuen Licht. Lassen Sie sich verzaubern, und gehen Sie Hand in Hand mit Hänsel und Gretel auf ein Abenteuer!

„Unser Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen einen Zugang zur Kunstform Oper zu ermöglichen und den Erwachsenen einen unter-

haltsamen Opernbesuch zu bieten. Die Verquickung von menschlichem Bühnenspiel und künstlichem Bühnenbild spricht die Sehgewohnheiten der medial geprägten Kinder und Zuschauer an, und eröffnet besonders Kindern einen unerwarteten Zugang zur klassischen Kulturform der Oper“, sagt Marie Giroux, die mit ihren Kolleginnen und Kollegen die Märchenhafte Operncompagnie gründet hat. (Spieldauer: 60 Min)

Hänsel und Gretel Für Kinder von 4 bis 12 Jahre

Spieltermine: So, 5.+12.+19.12. Mo, 6.+13.12. Beginn: So, 16 Uhr, Mo, 11 Uhr

Eintritt: Erwachsene 12,- Kinder 8,- Euro Mo: alle 7,-Euro

Im Theatersaal der ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus 170, 174, N76 und N 84

 

„TEMPELHOF“ in Tempelhof gelandet – Sebastian Krumbiegel auf Tour

„TEMPELHOF“ in Tempelhof gelandet – Sebastian Krumbiegel auf Tour

Berlin-Tempelhof, 13.11.2010 Sebastian Krumbiegel und „Die feinen Herren“ stellen das TEMPELHOF-Album in der legendären ufa-Fabrik vor. Die Landung auf dem Tempelhofer Flughafen ist nach der Schließung des Airports nicht mehr möglich gewesen. Daher hat der „Prinz“ Sebastian Krumbiegel für die Vorstellung seines neuesten Werkes TEMPELHOF die Tempelhofer ufa-Fabrik als Startbahn gewählt.

Um es gleich vorwegzusagen, der Inhalt des Albums ist keine Hommage auf Tempelhof, sondern heißt nur deshalb so, weil das Werk in den kleinen aber sehr feinen Candy-Bomber-Studios, in den Katakomben des stillgelegten Flughafen Tempelhof, aufgenommen wurde und Krumbiegel, wie es in Presseinformationen heißt, schon als Kind mit einem Flughafenmodell von Tempelhof gespielt hatte. Mit der noch analogen Technik im Studio, dessen Herzstück das legendäre "München-Paris-Pult" von Telefunken bildet, hat schon Meisterdirigent Herbert von Karajan einen Großteil der Rundfunkaufnahmen mischen lassen. Die CD wurde im Studio live eingespielt.

Jetzt laufen aber die Turbinen in der ufa-Fabrik an, die Band geht in Startposition und Krumbiegel & Co heben ab.
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Pressefoto: Nilz Böhme
So wird im ersten Song „Sehnsucht“ gleich ein kraftvoller, aber auch gefühlvoller, Beat angeschlagen und beim Schließen der Augen kann sich der Zuhörer manchmal den Sound der legendären Beatles vorstellen. Der Abend wird eine Reise durch die verschiedensten musikalischen Stimmungen und Themen. Sebastian Krumbiegel, als Stimme der Prinzen bekannt geworden, stellt die „Genies seiner Band“ vor, wie der Songwriter die feinen Herren nennt. Mit den Musikern Max Fetzer (Gitarre), der mit seiner Lapsteel-Guitar sphärisch schwebende Sounds fabriziert, verbindet ihn eine ebenso langjährige Freundschaft wie mit Stephan Schulz (Bass) und Thomas Fietz (Schlagzeug), die eine herausragend gute Rhythmusgruppe bilden. Für vier Lieder auf der CD konnte noch Helmut Zerlett gewonnen werden, der mit seiner Kunst die „Harald-Schmidt-Show“ deutlich aufgewertet hat.

Krumbiegel singt über die „Zeitung“, die nichts wie die Wahrheit schreibt („…wo man manchmal aber nicht weiß, ob man lachen oder weinen muss…“). „Es wird wärmer“ erzählt gefühlvoll von der Stimmung zwischen Frühling und Klimawechsel. Auch werden von älteren Platten Songs ins Programm eingestreut: „Grenzenlos“ nimmt das Thema Kampf und Versöhnung der Völker und Religionen auf, wenn es heißt „Meine Nation sind die Liebenden.“ Krumbiegel will mit seinen Liedern Gefühle ausdrücken. Oft ist aber auch eine Botschaft enthalten. Der „erhobene Zeigefinger“ ist, wenn überhaupt, nur ganz dezent spürbar. In „Deine Meinung“ wird rockig die Frage nach Inhalten aufgeworfen. Besonders schön ist es, wenn diese Botschaft von allen verstanden wird. Einmal liegt dies an der Sprache, Krumbiegel singt natürlich deutsch, andererseits ist die ausgebildete Thomanerstimme (Krumbiegel hat im Leipziger Thomanerchor gesungen) eine Wohltat im allgemeinen Musikgenuschel von vielen Sängern. Sebastian Krumbiegel hat auch bei diesem Projekt seine unverkennbare Prinzenstimme. Bei dem etwas älteren Song „Keine Zeit“ geht auch „ohne Selbstmitleid“ die Post ab.

Von Rio Reiser wurde auf dem TEMPELHOF-Album „Sei mein Freund“ gecovert. Für Reiser-Fan Sebastian Krumbiegel ist es dann auch etwas Besonderes, da genau an dieser Stelle, im Theatersaal der ufa-Fabrik, der verstorbene Ausnahmemusiker Rio Reiser mit Ton-Stein-Scherben auf der Bühne stand. Der Song kommt gefühlvoll, in einem vollen Sound, beim Zuhörer an. Das stimmige Gitarrensolo und der sanfte Schlagzeugbeseneinsatz unterstreicht die Stimmung des Liedes. Im Blues-Sound wird das „Positiv Denken“ besungen.

Einige Songs der Band „Les Hommes Sauvages“ werden bei diesem Auftritt gespielt. In dieser Band spielt auch der Gitarrist Max Fetzer mit. Max Fetzer soll an dieser Stelle besonders hervorgehoben werden. Es ist beeindruckend, wie er seiner Gitarre die feinsten Sounds entlockt und man das Gefühl hat, dass er mit seiner „Geliebten“ verschmilzt. Bei „Die Nacht gehört uns“ bearbeitet Fetzer seine Lapsteel-Guitar wie im Rausch. Die Adrenalinspritze scheint jetzt seine volle Wirkung entfaltet zu haben. Auch der Bass heizt dem unendlichen Rhythmus an.

Mit dem Solo von Sebastian Krumbiegel „Das Schiff“ von „Die Art“ endet besinnlich ein wunderbarer Abend in Tempelhof mit TEMPELHOF. Das Flugzeug ist sicher gelandet.

Sebastian Krumbiegel und „Die Feinen Herren“ haben eine solide, natürliche und erstklassige Leistung geliefert. Das Publikum war rundum zufrieden und begeistert!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

http://ufafabrik.de

http://www.sebastian-krumbiegel.de  und http://www.les-hommes-sauvages.org

 

Tempelhof-Schöneberg: Kinder- und Jugendparlament für die Wahlperiode 2010/2011 konstituiert!

Am Mittwoch, dem 3.11.2010 hat sich das Kinder- und Jugendparlament für die Wahlperiode 2010/2011 konstituiert.

Über 140 Kinder und Jugendliche aus Schulen und Kinder- und Freizeiteinrichtungen sind an diesem Tag zusammengekommen, um einen neuen Vorstand zu wählen, aber auch um einiges Handwerkszeug für die kommende Arbeit zu erhalten. Das Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg startet somit als das bislang Größte in die neue Wahlperiode.

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Der neue Vorstand: Kareem ElKhatib,  Semih Güccük, Lukas Krüger, Thimo Welk, Joshua Kruttasch, Lisann Lippert, Uzair Hussein, TJ Taylor, Lara Lippert, Cédric Kekes

"Um 9h ging es los. Da mussten sich alle gewählten Mitglieder in einer langen, langen Liste suchen und dann bei ihrem Namen unterschreiben. Man bekam eine Mappe mit allen wichtigen Informationen zum Kinder- und Jugendparlament in die Hand. Dann eröffnete ein Vorstandsmitglied die Sitzung und lud die anwesenden Politikerinnen und Politiker ein, ein paar Grußworte zu sagen. Erst sprach der Bezirksverordnetenvorsteher Herr Kotecki, dann kam die Stadträtin für Jugend, Frau Angelika Schöttler dran. Beide beglückwünschten uns zur Wahl und wünschten viel Erfolg für die kommende Arbeit. Der Bezirksbürgermeister Herr Ekkehard Band konnte leider nicht kommen, hatte aber einen Brief geschrieben in dem er uns ebenfalls viel Erfolg wünschte und uns zu einem Besuch in sein Büro einlud. Die Macherinnen des Kinder- und Jugendstadtplans haben dann auch etwas von ihrer Arbeit und dem Stadtplan an sich erzählt. Der ist wichtig, weil er für die Arbeit im Kinder- und Jugendparlament besonders wichtig wird.

Olivia Rachwol, die langjährige Vorsitzende, wurde von Navid verabschiedet. Er dankte ihr für die tolle und engagierte Arbeit in den vergangenen Jahren und übergab ihr als Dank etwas Süßes und einen Blumenstrauß.

Dann ging es in kleinen Gruppen weiter. Dort wurde uns mitgeteilt, wie die Arbeit im Kinder- und Jugendparlament so funktioniert und was wir wie machen können, um unsere Interessen zu vertreten. Wir konnten auch Fragen stellen und alle wurden beantwortet. Danach wurde in den kleinen Gruppen gefragt, wer in den Vorstand wollte. Dazu mussten kleine Wahlreden gehalten werden, was ganz schön aufregend war. Schließlich wurde in geheimer Wahl gewählt.

Dann gab es eine kleine Pause, wo wir etwas vom Buffet bekamen. Aber ganz schnell ging es dann weiter, denn jetzt musste der oder die Vorsitzende gewählt werden. Dazu haben sich alle neuen Vorstandsmitglieder vorne hingesetzt und sich nochmals mit ihrem "Wahlprogramm" vorgestellt.

Wir mussten Wahlzettel ausfüllen und dann unsere Kandidaten wählen. Die Wahlzettel wurden in eine richtige Wahlurne gesteckt. Die Auszählung haben freiwillige Wahlhelfer gemacht, was nicht so lange gedauert hat. Uzair Hussein und TJ Tayler haben gewonnen und haben die Wahl angenommen. Dann haben noch alle Vorstandsmitglieder eine Ernennungsurkunde, die von der Jugendstadträtin Frau Angelika Schöttler unterschrieben wurden war, bekommen."

 

ufaFABRIK: Ein BachSpiel

BÜHNE - SINGSPIEL

Multimediales Singspiel über das Leben des Komponisten

und Musikers Johann Sebastian Bach

Inszeniert von der Märchenhafte Operncompagnie

2010 jährt sich Johann Sebastian Bach's Geburtstag zum 325. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert die ufaFabrik das multimediale Singspiel „Ein BachSpiel“ inszeniert von der Märchenhaften Operncompagnie.

Es gibt kurze Nachmittagvorstellungen speziell für Kinder ab acht Jahre und Abendvorstellungen in einer Version für Erwachsene und Jugendliche.

Bach sitzt am Sterbebett seines Lieblingsschülers Paolo und erzählt aus seinem Leben. Die Zuschauer erleben Bachs Leben rückwärts schauend von seiner letzten Wirkungsstätte Leipzig über Dresden und Weimar, Köthen, Lüneburg und enden schließlich in Eisenach, seiner Geburtsstadt.

Drei Sänger, eine Erzählerin und ein Pianist, in historisch-stilisierten Kostümen, gestalten den Abend musikalisch und szenisch. Der eigentliche Hauptdarsteller ist allerdings der „virtuelle“ Knabe Paolo, der in einem Videomonitor dargestellt, von seinem Krankenbett aus mit seinem Lehrer Bach kommuniziert. Eingebettet in die Erzählungen über Bach's persönliche Lebensstationen sind eine entsprechende Auswahl seiner Werke. Kantaten, Duette und Terzette werden von den Opernsängern und dem Pianisten vorgetragen. Ausschnitte aus Orchesterstücken und Chorälen werden eingespielt und mit Videoprojektionen untermalt, die den Zeitgeist und den historischen Zusammenhang des späten 17. und frühen 18. Jahrhundert visuell aufbereiten und zum Teil auch aufs Korn nehmen. Historische Portraits und Ereignisse erwachen zum Leben, z.B. Bachs Herausforderer Louis Marchand und der sogenannten Präfektenstreit, zwischen Bach und dem Rektor der Thomasschule Johann August Ernesti dazwischen holpern Kutschen an Kupferstichen von alten Stadtansichten vorbei und zum Weihnachts-Oratorium ziehen Engel und Hirten gemeinsam auf der Leinwand zur Krippe.

Die für die Märchenhafte Operncompagnie typische und eigenwillige Mischung aus klassischem Gesang, Musik und multimedialem Bühnenbild sorgte bereits vor zwei Jahren für große Erfolge bei Klein und Groß. Eher an eine erwachsene Zielgruppe richtet sich jetzt die neue Produktion der Freien Sängergruppe um die Sopranistinnen Marie Giroux und Norina Kutz. „Unser Ziel ist es auch dem nicht typischen Opernbesucher einen Zugang zu klassischen Kunstformen zu ermöglichen und Erwachsenen und Kindern einen unterhaltsamen Theaterbesuch zu bieten. Die Verquickung von menschlichem Bühnenspiel und künstlichem Bühnenbild spricht die Sehgewohnheiten der medial geprägten Zuschauer an, und eröffnet einen unerwarteten Zugang zu klassischen Kulturformen“, sagt Marie Giroux.

In dem wieder von Gunda Aurich inszenierten und von Tina Zimmermann multimedial aufbereiteten Singspiel entwickeln die Künstler ihr Konzept konsequent weiter. Heraus kommt eine wunderschöne und zeitgenössische Einführung in die Musik und eine kurzweilige Reise durch das Leben und die Zeit von Johann Sebastian Bach.

Kurze Version für Kinder und Familien, 70 Min, ab 8 Jahre.

Lange Version für Erwachsene und Jugendliche, 90 Min, ab 13 Jahre

Es spielen: Gunda Aurich, Marie Giroux, Norina Kutz, Thomas Schumann und Gäste. Buch und Regie: Gunda Aurich. Bühnenbild und Kostüme: Tina Zimmermann und Anette Petermann. Musikalische Leitung: Frank Asmis. Fotos: Oliver Wia

Ein BachSpiel

Spieltermine: Nov- Dez 2010: Mi-Fr, 24.-26.11., Beginn: 20 Uhr

So, 5.,12.und 19.12., Beginn: 19 Uhr

Eintritt:

Nachmittag: 12,- erm. 8,- Euro

Abend: 19,- erm. 15,- Euro

Im Varieté Salon der ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am  Tempelhofer Damm,  1 Minute von der U6-Ullsteinstraße,  Bus 170, 174, N76 und N 84 Zuschauer- & Kartentelefon 030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de

 

English Theatre Berlin + Theater Thikwa + F40-Kunsthöfe

F40, Fidicinstraße 40, 10965 Berlin Kreuzberg
Dezember-Programm
1.-5. Kate, Theater Thikwa (Tanztheater)
4.+5. Hinter blauen Türen - Folge 14, F40-Kunsthöfe (Kunst)
3.-5. Ten-Minute Plays 2010, English Theatre Berlin (Sprechtheater)
5. Aldona Gustas & Ute Eckenfelder, F40-Kunsthöfe (Literatur)

8.-11. Sturzflug - Lachforschung mit Texten von Karl Valentin, Theater Thikwa (Sprechtheater)
15.-18. Kleine Form: Stille/Zeit, Theater Thikwa (Tanztheater)
18.-21. The Gift of The Magi, English Theatre Berlin (Kammer-Oper)


English Theatre Berlin, www.etberlin.de
Fidicinstraße 40, 10965 Berlin Kreuzberg, Reservierung: 691 12 11, tickets@etberlin.de
Fr 3. - So 5. Dez um 20 Uhr
English Theatre Berlin
Ten-Minute Plays 2010
Die fünf besten Stücke aus dem ersten 10-Minuten-Stücke Wettbewerb des English Theatre Berlin von Juni 2010, Motto "Bei mir bist du strange - English in Daily German Life":
"In Other Words" von Joshua Crone
"The Exam" von Joshua S. Horowitz
"Ten Minutes with Günther" von Sonny Hayes
"Bombay an der Spree" von Kevin McAleer
"Hooray for Hollywood" von Rich Rubin
Regie: Lydia Ziemke
TICKETS: 18 / 10 ermäßigt / 3-Euro-Kulturticket
Sa 18. Dezember um 20 Uhr
(Premiere)
So 19. Dezember 18 Uhr Familienvorstellung
Mo 20. und Di 21. Dezember  um 20 Uhr
Mo 3. - Do 6. Januar 2011 um 20.00
Berlin International Opera & English Theatre Berlin
The Gift of The Magi
Kammeroper über eine große Liebe, das weihnachtliche Schenken und die Weisen aus dem Morgenland.
von David Conte/CA/USA, 1997
nach der Geschichte "Das Geschenk der Weisen" von O. Henry(Sydney Porter)
Della und Jim sind ein junges Migranten-Paar in der Großstadt - wurzellos, ohne Job, ohne Familie, ohne Geld. Sie versprechen einander, sich an Weihnachten nichts zu schenken. Doch die Liebe ist größer. So entsteht eine Geschichte über die Weisheit des Schenkens und die Weisheit der ersten Gabenbringer: Die Weisen aus dem Morgenland, auch bekannt unter dem Namen "Die heiligen drei Könige". - Diese Weihnachtsgeschichte wurde vom Original Schauplatz, der Einwanderungsmetropole New Yorck City im Jahre 1910 in die Einwanderungsmetropole Berlin im Jahr 2010 verlegt. Gesungen und gespielt wird sie von Künstler/innen mit mehrfach migrantischem Hintergrund. Ein Video zeigt die Künstler unterwegs an unwirtlichen Orten wie der Ausländerbehörde in Lichtenberg.
mit Lauren Lee, Tanja Simic Queiroz, Andrew Young, Christian Michael Newman, N.N.
Regie: Anke Rauthmann, Musikalische Leitung + Klavier: Kanako Nakagawa, Bühne: Robert Pflanz, Video: Ahmet Golbol, Libretto: Nicholas Giardini

TICKETS: 20,- / 10,- ermäßigt / 3-Euro-Kulturticket / Friendly Tuesday: Dienstags kosten alle Karten 10,-


Theater Thikwa, www.thikwa.de
F40, Fidicinstraße 40, 10965 Berlin Kreuzberg, Reservierung: 69 50 50 922, tickets@thikwa.de
Mi 1. (
Premiere) - So 5. Dez. um 20 Uhr im Studio
Theater Thikwa
Kate
Tanztheater
Inspiriert durch die skurril-fantastische Atmosphäre von Kate Bushs Album "Hounds Of Love" choreografierte Linda Weißig einen Traum in sieben Bildern.
Auftakt und musikalisches Leitthema des Stückes ist der Song "Cloudbusting", der von den Darstellern immer wieder auf unterschiedliche Weise interpretiert wird. Das Lied bezieht sich auf eine Geschichte aus dem Buch "Traumvater" von  Peter Reich: Sein Vater Wilhelm Reich entwickelte in den 1950er Jahren den Cloudbuster, eine Maschine, um Wolken zu beeinflussen. 1956 wurde er von der amerikanischen Regierung verhaftet, 1957 starb er im Gefängnis. Kate Bush drehte dazu ein Video, in dem sie den kleinen Peter Reich spielt, der mit seinem Vater den Cloudbuster ausprobiert. Der Song setzt das glücklich naive Staunen der Kindheit und die Trauer über das Verschwinden des Vaters in Lyrik um, das Tanzstück widmet sich dem Staunen und den kindlichen Träumen.
Mit Nico Altmann, Sabrina Braemer, Corinna Heidepriem, Vincent Martinez, Tim Petersen, Marijana Savovska, Linda Weißig
Choreografie + Idee: Linda Weißig
TICKETS: 14 / 8 ermäßigt / 3-Euro-Kulturticket
mehr lesen: www.kulturkurier.de/veranstaltung_234448.html
Mi 8. - Sa 11. Dezember um 20 Uhr
Theater Thikwa
Sturzflug - Lachforschung mit Texten von Karl Valentin
Dass Karl Valentin (1882-1948) ein harmlos-skurriler bayrischer Komiker war, ist ein Gerücht. Er zerklaubt die Wörter und treibt die Logik in eine solchene Spirale, dass der existentielle Aberwitz nur so rausschießt. Texte dieses genialen Querdenkers und seiner mindestens ebenso kreativen Partnerin Liesl Karlstadt (1892-1960) dienen als Forschungswerkzeug für eine Untersuchung über das Wesen der Komik. Slapstick,  Clownerie und Tanz mischen sich zu einem ebenso wüsten wie poetischen Panoptikum. Lachen bis die Welt zerplatzt - wie ein alter Leberkäs.
Mit Torsten Holzapfel, Nico Altmann, Sabrina Braemer, Jonny Chambilla, Karol Golebiowski, Deniz Kurtulan, Hans Morgeneyer, Makiko Tominaga, Patricia Schulz. Konzept und Regie: Gerd Hartmann. Live-Musik: Manfred Effinger
TICKETS: 16 / 10 erm. / 3-Euro-Kulturticket
mehr lesen www.kulturkurier.de/veranstaltung_228329.html
Mi 15. - Sa 18. Dez um 20 Uhr im Studio
Kleine Form: Stille/Zeit
Experimentelle Tanzimprovisation
Mit Nico Altmann, Heidi Bruck, Cornelia Glowniewski, Yuko Kaseki, Almut Lücke-Mündörfer, Vincent Martinez und Peter Pankow 
Choreographie: Yuko Kaseki, Musik: Antonis Anissegos
TICKETS: 14 / 8 ermäßigt / 3-Euro-Kulturticket


F40-Kunsthöfe, http://kulturportal.de/-/organisationen/detail/39234
F40, Fidicinstraße 40, 10965 Berlin Kreuzberg, Kontakt: 74 073 800
KUNST
Sa 4. + So 5. Dez ab 14 Uhr

F40-Kunsthöfe
Hinter blauen Türen - Folge 14
Offene Ateliers, Ausstellungen
Am zweiten Adventswochenende verwandeln sich die romantischen F40-Kunsthöfe der Fidicinstraße 40 in einen begehbaren Adventskalender. Die Künstler & Galerien öffnen ihre blauen Türen und zeigen unter dem Motto "Hofjuwelen" ihre Kunstwerke. Für Glühwein und Plätzchen ist gesorgt. Ab 20 Uhr gehts ins Theater. Am Sonntag gibt es um 17 Uhr eine Lesung.
14-20 Uhr: Offene Ateliers und Ausstellungen
Romen Banerjee, Annette Goessel, Wolfgang Heyder, Werner Keller, Simone Klag, Rainer Kurka, rosa d. nagel, Martina Pape, Michael Paul, Frank Tangermann, Giovanni Orlando, K.-P. Vellguth, Maximilian Verhas, Ines Wenzel, Alexander Wolf, Prozessgalerie, Room & Garden
Eintritt frei
So 17 Uhr Lesung: Aldona Gustas & Ute Eckenfelder
Musik-Improvisation: Claudia Hartmann
Eintritt frei
Sa/So 20 Uhr
English Theatre Berlin: Ten-Minute Plays 2010
Theater Thikwa: Kate
mehr lesen www.kulturkurier.de/veranstaltung_107511.html
LITERATUR
So 5. Dez um 17 Uhr

F40-Kunsthöfe
Aldona Gustas & Ute Eckenfelder
Autorinnen-Lesung
mit Musik-Improvisation von Claudia Hartmann
Eintritt frei

mehr lesen www.kulturkurier.de/veranstaltung_243408.html

 

Neuköllner Oper: Mein Avatar und ich

ZAUFKE & LUND´S

Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg/Tobias Bartholmeß · Inszenierung: Peter Lund ·

Choreographie: Neva Howard · Bühne und Kostüm: Ulrike Reinhard ·

Video/Metaversum Design: René von der Waar

Koproduktion mit der UdK Berlin

Anne sieht fantastisch aus und Rupert könnte jede Frau haben. Joschi ist ein echter Held und Fritz hat siebenhundertdreiundvierzig Freunde. Im Netz schummelt doch jeder ein bisschen. Schließlich sind wir alle nur Menschen. Avatare aber auch. Und Baze, Bee und John sind gar nicht begeistert davon, was ihre User ihnen täglich im Netz abverlangen. Welcher Retter der Welt will schon von einem unbegabten Sechzehnjährigen gespielt werden? Aber kündigen geht leider nicht. Nichts ist tragischer als ein Avatar, der nicht mehr bespielt wird. Second Life ist voll davon.

Doch dann kommen Gretchen und Helen ins Spiel. Gretchen will endlich ihren Joschi wieder haben, denn der hängt seit Monaten nur noch vorm Computer. Und Helen ist zwar ein Avatar, aber sie weiß es nicht. Und Avatare mit einem eigenen Willen können gefährlich werden. Im Netz sind wir alle ein bisschen besser als in Wirklichkeit. Was passiert, wenn unsere eigenen Ideale plötzlich damit anfangen, uns die Leviten zu lesen, davon erzählt das neueste Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund. Nach diversen erfolgreichen Ausflügen in die bundesrepublikanische Wirklichkeit geht es diesmal in die virtuelle Welt - aber auch hier sind die Forschungsergebnisse wieder überraschend menschlich – und damit ebenso tragisch melodiös wie zum Schreien komisch. Denn wie gesagt: Avatare sind auch nur Menschen.

Die mittlerweile elfte Koproduktion mit dem Studiengang Musical der UdK präsentiert dieses Jahr einen bestens aufgelegten Absolventenjahrgang, einmal mehr musikalisch souverän geleitet von Hans-Peter Kirchberg, virtuell ausgestattet von Ulrike Reinhard in 3D-Welten von René von der Waar, und Neva Howard sorgt dafür, dass unsere Avatare nicht nur überzeugend kämpfen, sondern auch ganz hervorragend tanzen.

Willkommen im World Wide Web.

Spieltermine 25., 27./28. November, 2. . 5., 9. . 12., 16. . 19., 22., 26., 28. . 30. Dezember, 20 Uhr und 31. Dezember, 18 Uhr sowie 2., 5./6. Januar 2011, 20 Uhr

Spielort NEUKÖLLNER OPER, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin

Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 . Neukölln, Bus 104

Karten 9-24 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter tickets@neukoellneroper.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Der Bericht von BerLi-Press

 
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