wellcome Tempelhof gewinnt Fördersumme

bei Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“

dm und die Deutsche Unesco-Kommission riefen mit dem Wettbewerb „Ideen-Initiative-Zukunft” im September 2010 dazu auf, gute Ideen und Projekte für eine lebenswerte Welt von morgen einzureichen. Der Gedanke dahinter ist, zu verdeutlichen, welche zentrale Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft die Menschen haben, die sich einbringen.

Jeder, der eine zukunftsfähige Idee hat oder sich in einem bereits laufenden Projekt engagiert, konnte online den Bewerbungsbogen ausfüllen. Bewerbungsschluss war der 15. Oktober 2010.

Auch der wellcome Standort Tempelhof des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums in der ufafabrik e. V. stellte sein präventives Projekt „Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt“ der Jury aus Experten von dm-Drogeriemärkte und der Deutschen UNESCO-Kommission vor.

Aus 4.500 eingereichten Vorschlägen wählte die Jury Projekte aus, die die Gelegenheit erhielten, sich im Januar 2011 in einem der 1.000 dm-Märkte vorstellen zu können.
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Foto nusz:Viola Wagner und Christina Kettler
Wellcome Tempelhof wurde nominiert und präsentierte sich am 14. und 15. Januar 2011 im dm-Markt im Tempelhofer Hafen. Die Kunden konnten sich über wellcome und die vielfältigen Angebote des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums in der ufafabrik e. V. informieren. Für die Kinder gab es ein Schmink- und Malangebot sowie Luftballons.

Das wellcome Team Tempelhof konnte die Kunden des dm-Marktes im Tempelhofer Hafen von seinem Projekt überzeugen. Wellcome ist Gewinner der Kunden-Abstimmung und freut sich sehr über die Fördersumme von 1000 Euro.

Alle Gewinner und weitere Informationen finden Sie unter www.ideen-initiativezukunft.de.

 

LIEDERJAN: Musikalische Kleinkunst und Lieder aus der Lasterhöhle

Berlin-Friedenau, 20. Februar 2011 Mit Liedern aus dem wirklichen Leben besuchte LIEDERJAN den kleinen und charmanten Veranstaltungsort in der Friedenauer „Alten Bahnhofshalle.“

Die drei Musiker sehen sich und ihr Programm als „trocken und süffisant, listig und lustig, charmant und niederträchtig“ an. Das „Niederträchtige“ kann dann aber nicht wirklich erkannt werden; sicherlich dürfte diese Beurteilung aber eine Frage der Perspektive des Zuhörers sein. Das Publikum nahm die großartigen Kleinkünstler Altmeister Jörg Ermisch, Nichtsoaltmeisterin Hanne Balzer und Jungmeister Michael “Lemmi“ Lempelius voller Beigeisterung auf. Hier fühlten sich Viele an ihre ganz persönlichen Spät-68iger Jahre erinnert, zumal LIEDERJAN, in wechselnder Besetzung, schon über 35 Jahre in Sachen kritischer deutscher Musik unterwegs ist.

In der Programmankündigung wird die Frage gestellt, was die drei kreativen Nordlichter eigentlich sind: Folksänger, Liedermacher, Entertainer oder gar Komödianten? Die Schubladen, die sie am späten Abend nach fast zweieinhalb Stunden auch noch besingen, bleiben geschlossen. Die drei Barden, wovon die Bardin Hanne Balzer auch in die mächtige Tuba bläst, bieten vielfältige musikalische Unterhaltung, historische und kritische Texte mit viel Wortspielereien und meisterliche Mimik in den Gesichtern. Die perfekten, aber stets auch lockeren, Moderationen und Geschichten zeigen, dass das Dreigespann sich gesucht und gefunden hat.
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PROMO-Foto: LIEDERJAN
Neben dem Hamburger Ur-LIEDERJAN Jörg Ermisch steuern auch die Bremerin Hanne Balzer und das jüngste Bandmitglied aus Kiel, Michael Lempelius, viele künstlerische Aspekte bei. So wurden die zwei Instrumentalstücke „Mayas Cou Cous Kuss“ und „Sieben Ziegensprung“, von den beiden zuletzt genannten Musikern, vom Publikum begeistert aufgenommen. Mit einer Vielzahl von Instrumenten, vielen Saiteninstrumenten, Flöten, Blasinstrumenten einschließlich der besagten Tuba und einer singenden Säge wird das Publikum in den Bann der harmonischen Musik gezogen. Wenn man die Augen schließt, fühlt man sich besonders bei den Liebesliedern in die Zeit des Minnegesangs versetzt.

Aber auch im „a capella-Gesang“ kann LIEDERJAN mit „Die Himmelsbar zum Happyend“ überzeugen. Gemeinsam mit dem Publikum werden historisch die „Lippischen Schützen“ besungen und alte Trinklieder lustvoll präsentiert. Mit dem Akkordeon aus drei Bälgen wird, ganz zur Freude des Friedenauer Publikums, Ulrich Roski´s Moritat „Des Schleusenwärters blindes Töchterlein“ spielend erzählt. „Der Mann, der vor mir war“ erzählt von der ersten großen Liebe und die „Segelschiffe im Abenddunst“ zeichnen sich wie ein Gemälde ab, das durch den wundervollen Klang der Instrumente romantisch gezeichnet wird. Im „Börsenblues“ vom Anlegen und Ablegen wird ein musikalisches Investment-ABC genauso perfekt präsentiert, wie die blühende Lüneburger Heide in einem beliebten Hannes Wader Lied.

Die drei Künstler ließen sich auch im Zugabeteil nicht lumpen. Das Lied, das LIEDERJAN schon 35 Jahre begleitet hat, war dann auch ein Höhepunkt des rundum stimmigen Abends: „Lustig, lustig ihr lieben Brüder…denn unser Handwerk das ist verdorben, die besten Saufbrüder sind gestorben, es lebe keiner mehr als ich und du!“

Der Abend erfüllte alle Wünsche des Publikums! Die Musik war harmonisch und kraftvoll, die Kommentare waren bissig, skurril, witzig und LIEDERJAN präsentierte ein ehrliches, handgemachtes musikalisches Gesamtkunstwerk in einem perfekten Friedenauer Rahmen! Macht weiter so und besucht mal wieder Berlin!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

http://www.liederjan.com

Konzerte in der „Alten Bahnhofshalle“ in Friedenau u.a. http://www.acoustic-concerts.de

 

Turbulentes türkisches Familientreffen mit Volksliedern

VOLKSMUND – Eine Familienfarce mit Volks(lied)gut im Heimathafen Neukölln

Berlin-Neukölln, 20. Februar 2011 „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder,“ steht in der Ankündigung für das neue musikalische Volksstück VOLKSMUND vom Heimathafen Neukölln. Aus Krankheitsgründen musste die Premiere verschoben werden; aber jetzt warten alle sehnsüchtig, dass der Saal endlich geöffnet wird. Die Zuschauer kamen tatsächlich erst kurz vor dem Beginn in die große Spielstätte, wo für das türkische Familienfest vom alten Onkel Behzad schon alles angerichtet war.

Türkisches Familientreiben und eine Menge deutscher und internationaler Volkslieder: Kann das gut gehen? Die Antwort fällt einem nach der Vorstellung sehr leicht: Ja, es geht sehr gut. Mehr noch, die zwei Elemente sind hier zu einer faszinierenden multikulturellen Symbiose geworden!
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Foto: Heimathafen Neukölln - Verena Eidel
Die Bühne ist für das kleine dreiköpfige Orchester freigehalten, dass zu Beginn musizierend den Saal betritt und immer wieder auch als Bestandteil des Ensembles mitwirkt. Der halbe Saal vor der Bühne wird für das Schauspiel freigehalten. Auf einem großen Podest steht ein gedeckter Tisch, wo sich in Kürze die Familie zum Treffen einfinden wird. Ein großer Sessel wird für den reichen Onkel reserviert und die Kellnerin wartete schon hinter der Bar.

Onkel Behzad eröffnet mit einigen Krückstockschlägen das Spiel. Die Nichten und Neffen könnten unterschiedlicher nicht sein. Eines treibt aber alle, mehr oder weiniger stark ausgeprägt, an: dass die angekündigte Überraschung des Onkels für alle ein finanzieller Befreiungsschlag sein möge! Alle fünf Jahre ist dieses Treffen Familienbrauch: „Auf die Familie!“ wird mit Onkel Behzad angestoßen.

Das neue Neuköllner Volkstheater präsentiert eine stimmige seichte Handlung, hintergründige Märchen und stimmige Volksweisen. Musikalisch beeindruckend ist Sängerin Begüm Tüzemen, die mit ihrer goldenen Stimme als Nilay „Die Forelle“ besingt und auch schon in der Neuköllner Oper zu überzeugen wusste. Der unbedarfte Kreuzberger Pizzabäcker Ufuk „Gino“ singt hingebungsvoll mit Nilay das Lied vom „Schwesterlein.“ Zum Liederreigen gehören auch Lieder wie das französische „Padam, Padam“, der italienische Gassenhauer „O Sole mio“, der deutsche „Harung jung und schlank“ oder türkischer Langgesang. Die musikalischen Interpretationen haben aber nichts mit angestaubter Volksmusikkultur zu tun! Die Pianistin Sinem Altan, alias Sibel, beeindruckte immer wieder mit ihrem kraftvollen, einfühlsamen Anschlag und einer wunderbaren Virtuosität.

Die extrovertierte Peri, mit norddeutsch-türkischen Wurzeln, will den Onkel von ihrer Version eines sanften Fischroboters überzeugen. Aufschneider Timur, mit hessischem Dialekt, präsentiert riesige Baupläne, obwohl die Schuldner ihm schon im Nacken sitzen. Das Ringen um die Gunst des Onkels geht beinahe nicht gut aus. Die angekündigte Überraschung ist dann für die Verwandtschaft und auch für das Publikum erstaunlich. Im musikalischen Finale kann noch mal bei „Time of my life“ die stimmliche Qualität der Sänger bewundert werden. Der Ensembleleistung kann ich nur meine große Anerkennung zollen.

Ein lebendiger deutsch-türkischer Volksschwank mit Hintersinn und vielfältigen musikalischen Leckerbissen!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

Mitwirkende: Sinem Altan (Sibel – Piano), Sinan Al-Kuri (Timur), Özgür Ersoy (Aydin), Çetin Ipekkaya (Behzad Orman), Fabian Martino (Ufuk “Gino”), Baris Öztürk (die Kellnerin), Mustafa Sarisin (Arif), Sascha Ö. Soydan (Peri), Begüm Tüzemen (Nilay)

Regie Nicole Oder CO-AUTORIN Elisabeth Tropper

Musikalische Leitung Sinem Altan Ausstattung Wiebke Meier

Dramaturgie Hülya Karcı, Elisabeth Tropper

Maske und Ausstattungsassistenz Brigitte Schima

Eintritt: 15,- Euro / erm. 13,- Euro

> Tickethotline: 030. 61 10 13 13

> VVK im Heimathafen Neukölln Büro

> Karl-Marx-Straße 141, Vorderhaus, 3. Stock

> Info 030. 56 82 13 33

> http://www.heimathafen-neukoelln.de

Weitere Spieltermine: 20.2., 27.-29.3.2011 jeweils 20 Uhr

 

CHANGEMAKERS – Vokalkünstler verzaubern die Neuköllner Oper

WirWebWeltveränderer – ein Vokalspiel

Berlin-Neukölln, 17. Februar 2011 Weltveränderer erstürmen die Studiobühne der Neuköllner Oper! In der Ankündigung wird das Vokalspiel von Jiří Adámek (Text) und Ondřej Adámek (Musik) so angekündigt: „Changemakers ist eine aus Blogs, Chats und Websites zusammengestellte Collage origineller und originaler Texte, montiert zu einem vokalen Spiel zwischen Sprache, Rhythmus und Gesang.“ Aber was verbirgt sich hinter der Vokalcollage dieses deutsch-tschechischen Projektes? Ein Feuerwerk von Lauten, meist leise und manchmal fast hysterisch, versetzt das Premierenpublikum in die Welt der virtuellen Changemakers: Yes, we can – change the world!

Die Studiobühne verwandelt sich in eine einzigartige Spielstätte, in der von jeder Ecke her mit Geräuschen, Stimmen und Lauten gerechnet werden muss. Zwei Zuschaueremporen sind sich zugewandt angeordnet, die Schauspieler hört man erst Laute formen, dann erscheinen sie in irgendeiner Ecke der Klangbühne.

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Foto: promo

Die Münder des Ensembles formen Laute, Klänge und Sprache. Stottern geht in Gegacker über, um dann von melodischen Wortfetzen abgelöst zu werden. Die Schauspieler sind allgegenwärtig: vor, hinter und im Publikum. Die Weltverbesserer, eifrigen Fairtrade-Aktivisten, einsame Blogger genauso wie die esoterischen Schwärmer, sehen die Welt in Gefahr und wollen den blauen Planeten mithilfe des Internets retten.

Die akzentuierten Sprachgestaltungen werden durch Meditations- und perfekten Tai Chi-Passagen ergänzt. Reinkarnationsansätze, Rückführung und eurythmische Aspekte sollen die Welt ein Stück besser machen. Es wird die Energie im Wasser gesucht, Agonie geht in aufgeregtes Treiben und Kreischen über und gleichförmige Worte bilden lange Wortketten. Das „Nicht“ wird eindrucksvoll intoniert und gestikuliert. Sprache geht dann in Jugendsprache und Rapmusik über. Die weltweiten Weltverbesserer schaffen aus babylonischer Sprachverwirrung und perfekter Sprachgestaltung ein virtuoses Kunstwerk der Stimmen! Die künstlerischen Leistungen von Samia Dauenhauer, Magdalena Ganter, Anna Kubelik, Dominik Stein und Jan Uplegger waren eine wahre Freude.

Der preisgekrönte tschechische Theaterregisseur und Autor Jiří Adámek und sein Bruder, der Komponist Ondřej Adámek (Unesco-Stipendiat 2002), sind mit dieser Koproduktion der Neuköllner Oper und jedefrau.org (Tschechien) erstmals in der Neuköllner Oper vertreten. Gefördert wurde Changemakers durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, die Friedrich Naumann Stiftung und dem Regierenden Bürgermeister (Senatskanzlei/Kulturelle Angelegenheiten).

Changemakers ist ein typisches und doch einzigartiges Studiobühnenstück der Neuköllner Oper. Hier wird jetzt nicht die leichte Muse präsentiert. Aber neben Esoterikanhängern haben sicher die Menschen eine große Freude an dem Vokalstück, die Sprache, oder besser gesagt die Stimme, lieben und diese Kunst in einer einzigartigen Präsentation miterleben wollen.

Die Neuköllner Oper geht mal wieder neue Wege…und das ist auch gut so!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

Spieldauer circa 70 Minuten ohne Pause

Inszenierung: Jiří Adámek

Ausstattung: Andrea Nolte

Choreographie: Zuzana Sýkorová

Dramaturgie: Bernhard Glocksin

 Spieltermine: 17., 19. und 23. Februar, 3.-6., 10.-13., 18., 23. und 30. März sowie 13./14. April 2011, 20 Uhr

– Gastspiel in Prag Anfang Mai

Karten: 9,- bis 21,-; Vorbestellung unter 030 / 68 89 07 77, tickets@neukoellneroper.de

www.neukoellneroper.de

 

Rocktreff startet durch

Die Vorbereitungen für den 28sten Rocktreff am Wochenende 24., 25. und 26. Juni 2011 im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf laufen bereits auf Hochtouren. Bis zum 16. Februar 2011 waren alle Planungen jedoch vorläufig, denn erst wenn die Trägergemeinschaftsvereinbarung unterzeichnet ist, befindet sich die Veranstaltung sozusagen in trockenen Tüchern. Am Rande der Bezirksverordnetenversammlung trafen sich die Verantwortlichen für das Amateurbandfestival, das seit 1984 in Mariendorf stattfindet.
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Foto v.l.n.r.: Andie Kraft, Vorsitzender des CPYE e.V., Rainer Kotecki, Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg und Schirmherr des Rocktreffs, Jugendstadträtin Angelika Schöttler, die Veranstalterin des Rocktreffs, Sven Perschmann von der Rock-Ini Tempelhof, Ed Koch, Veranstaltungskoordinator des Jugendamtes, und Christian Körper von der Rock-Ini-Tempelhof. Foto: Lothar Duclos.

Bisher haben sich bereits 120 Bands beworben, um beim Rocktreff dabei sein zu können. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15. März 2011. Anmeldungen sind ausschließlich online möglich.

Auf www.rocktreff.de finden interessierte Bands alle erforderlichen Hinweise und Unterlagen. Alexander Fackler, genannt Schotte, ist bei der Rock-Ini für die Bewerbungen und später für den Auftritt der Bands beim Rocktreff zuständig. Die Vereinbarung zwischen den drei Trägern der Veranstaltung, zu der auch das Spielfest für die ganze Familie gehört, regelt vor allem die Aufgabenverteilung. So stellt das Jugendamt nicht nur das Fußballstadion für die Veranstaltung zur Verfügung, sondern ist auch für alle Genehmigungen zuständig. Und bei so einem Projekt sind es nicht gerade wenige Anträge, die gestellt werden

müssen. Der CPYE e.V. als freier Träger der Jugendarbeit im Bezirk, ist für die finanzielle Abwickelung des Rocktreffs verantwortlich, immerhin handelt es sich um ein Kostenvolumen von rund 50.000 Euro, wobei es sich dabei ausschließlich um Sachkosten handelt, denn alle Beteiligten an der Veranstaltung sind ehrenamtlich tätig. Auch die Bands treten ohne Gage auf. „Die Finanzierung befindet sich auf einem guten Weg“, so CPYE-Vorsitzender Andie Kraft, „noch fehlen aber einige Tausend Euro.“ Und so ist man weiterhin auf der Suche nach Unterstützern für das Festival. Wer diese Zeilen liest und den Rocktreff unterstützen möchte, wende sich bitte an den Sponsoringbeauftragten des Jugendamtes Ed Koch, jugendamt@rocktreff.de oder 0160 9060 6106.

Die Rock-Ini Tempelhof, die den Rocktreff 1984 ins Leben rief, ist für die gesamte Technik, Bühne, Ton, Licht etc. zuständig, und natürlich für das Programm, also die Auswahl der Bands und die Zusammenstellung. Moderiert wird der Rocktreff auch 2011 von Andie Kraft und Christian Körper. Bevor jedoch die Moderatoren die Bühne zum Rocktreffstart am Freitag, dem 24. Juni 2011, um 16.00 Uhr betreten, obliegt es dem Veranstaltungskoordinator des Jugendamtes, Ed Koch, den Schirmherren Rainer Kotecki und die Veranstalterin Angelika Schöttler auf die Bühne und um Grußworte zu bitten.

Und dann geht es wieder los, das große Familienfest für Jung und jung Gebliebene!

 

Last Commander Standin‘ – Die Rockshow aus Berlin

Berlin-Tempelhof, 16. Februar 2011 Hier kam er an - nach Tempelhof kehrt er zurück: Commander Jack Chickenhunter. Mit dem Fallschirm ist Jack direkt auf der Bühne der ufa-Fabrik in Tempelhof gelandet. Und wenn Jack kommt, dann kracht und rockt es heftig! Lautstark kam der Commander mit seiner Rockband „The Allied Forces Music Club“, den „Köpenick Dolls“ und mit „Golden Lizzy.“

Beim gemischten ufa-Fabrik-Publikum haben sich auch viele Fans von Jack & Co eingefunden. Vor dem Auftritt der Musiker wurde das Publikum mit Original Berliner Gassenhauer in den Abend eingestimmt. Davon blieb dann kaum was übrig: Was die Formation hier abgeliefert hat, hat einfach nur gefetzt!

Eingepackt ist die Musikshow in eine Geschichte, dass Commander Jack Chickenhunter von der US-Army den Mauerfall im Bunker unter dem Teufelsberg in Berlin verpasste. Jack musste Wache schieben. Als er mitbekommen hat, dass er nicht mehr gebraucht wurde, antwortete er auf seine ganz persönlichen Weise. Jack blieb in Berlin und gründete das „Vier-Mächte-Orchester“ und entdeckte die alte Berliner Musik. Jack und seine Jungs bieten englischsprachige und Deutsch-Berliner-Rockmusik: „Sie erzählen eine abenteuerliche Geschichte über Liebe, Vergesslichkeit und die Wiederauferstehung Berliner Heimatklänge im Rock ’n’ Roll.“
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Foto: promo
Bei der „Last Commander Standin‘-Rockshow“ wird Jack (Steve Seitz) von drei Grazien gesanglich begleitet. Die temperamentvolle Sängerin Gundula Axinia, als Goldelse von der Siegessäule, sowie Annette Steinkamp und Susanne Bauer sind die wunderbaren gesanglichen Stützen des Abends.

In der ufa-Fabrik kann man mit dieser Band den wahren Rock ’n’ Roll erleben: Da brennt die Hütte! Mit „Einmal geht diese Zeit vorbei“ oder den „Berliner Jungs“ der Schöneberger Sängerknaben, erfüllt Jack und seine Crew eine Mission. Er will Berlin mit dem Rock ´n´ Roll versöhnen! Jack und Else bieten mit rockigen Stimmen eine echte Berlin-Revue im Rock-Format. „Wer schmeißt denn da mit Lehm?“ oder „Es muss was Wunderbares sein“ dringt die rockige Show in die Herzen der Zuhörer. Auch der „Mann mit dem Koks ist da“ und „Bolle“ werden einzigartig rockig präsentiert.

An den Gitarren überzeugt Harry Findeisen (sein Hüftschwung hätte Elvis neidisch gemacht), Ralf LeeMan, mit seinem virtuosen Spiel, und der wilde Bassmann Torsten Schulz (ein Bassist der sich wirklich bewegt). Die Trommeln bearbeitet der Berliner Lello Hansen. Alle Bandmitglieder haben einen bewegten musikalischen Lebenslauf, der mit jedem Ton auch zu spüren ist.

Commander Jack Chickenhunter und seine Rock ´n´ Roller sind echte musikalische Berlin-Botschafter: Laut, fetzig, authentisch und kein bisschen angestaubt!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

 

http://www.last-commander.com/

Mi-Sa 16.-19.2.2011, 20:00 Uhr, 19,-/15,- €

Ort: Varieté Salon – ufaFabrik Tempelhof Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am  Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84

Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de

 

Murat Topal – Die Dritte!: "MultiTool - Der Mann für alle Fälle"

Berlin-Tempelhof, 2. Februar 2011 Der Comedian Murat Topal hat in der Premiere sein neues Programm „MultiTool“ mit viel Witz und Power präsentiert. Es ist mittlerweile das dritte Soloprogramm, indem er sich als „Mann für alle Fälle“ präsentiert.
Erneut war die Tempelhofer ufa-Fabrik die ganz persönliche Premierenbühne des Ex-Polizisten. Auf dieser Bühne begann 2005 für Topal die Comediankarriere. Mittlerweile ist Murat Topal auch im Fernsehen, zum Beispiel auch bei Anne Will und in der Action-Comedy-Serie "Spezialeinsatz" präsent.

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Fotografin Katja Renner

Murat Topal bekennt freimütig, dass er an seinem neuen Programm noch bis in die letzte Nacht gefeilt hat. Kurz und knapp sei schon vorab verraten, dass der Künstler mit „MultiTool“ seinen Erfolgsweg fortsetzt. Diesmal sind es mehr die Alltagsgeschichten, die im Vordergrund stehen. Es geht um die alltäglichen Anforderungen und Überforderungen des modernen Mannes zwischen Windel und Smartphone. Seine kleinen Kinder lernt man kennen und der eigene Vater spielt als Vermittler bei den 1. Mai-Krawallen eine Rolle. Über Hausbauleid und Urlaubsfreud mit Lutz und Susi gibt es unendlich viel zu erzählen. Taxifahrer-Trauma arbeitet der drahtige Topal auf, zeigt den Rapper als Chirurgen und der Ur-Berliner Pasulke übt den Yoga-Sonnengruß in zwölf Schritten. Eine Geschichte aus seinen Polizeizeiten hat er dann doch noch parat. Mit seinem Kumpel hat er Deutschland in Stockholm bei den „World Police and Fire Games“ vertreten. Internationale Verstrickungen und kulturelle Erlebnisse waren dabei vorprogrammiert. Das internationale Sprachgefühl lässt ungeahnte Fähigkeiten von Murat Topal sichtbar werden. Die Kinder sind dann auch Trilingual mit deutsch, türkisch und schwäbisch –letzteres von seiner Frau- bestens aufs Leben vorbereitet.
Seine Paraderollen hat der sportliche Berliner in seinen vorzüglichen und vergnüglichen Tanz- und Verwandlungseinlagen. Mein aufrichtiges Kompliment für diese vielseitigen brillanten Darbietungen! Seine Bauchtanzkünste sind ja schon legendär. Murat darf nie auf diese Elemente verzichten, weil sein Körpereinsatz ein Garant für abwechslungsreiche Unterhaltung ist.
Sein Lampenfieber ist unverkennbar. Das kennt man auch von den bisherigen Premieren. Vorweg sei empfohlen, dass man sich dieses Programm nochmal später anschauen sollte. Dann kann man nur staunen, wie es sich fortentwickelt und verändert hat. Jetzt macht Topal keinen Hehl daraus, wenn es zu kleinen Holpern kommt und die eine und andere Pointe nicht wie erhofft ankommt. Murat Topal improvisiert bei solchen Gelegenheiten gekonnt und bleibt charmant und sympathisch er selbst. Kleiner Tipp am Rande: Die eine und andere Geschichte kann etwas gekürzt werden.
Drei Wochen probiert sich Topal noch in der ufa-Fabrik mit seinem neuen Programm aus. Meine dringende Empfehlung: „Nüscht wie hin!“

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

www.murattopal.de
Ab März 2011 im Handel sein neues Buch: „Neukölln – Endlich die Wahrheit“ be.bra Verlag

www.ufafabrik.de
Spieltermine: Mi-So, 2.-20.2.

Beginn: Mi- Fr, 20 Uhr, So,19.30 Uhr Eintritt: Eintritt: 19, erm. 15,- Euro
Im Theatersaal der ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin
Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84
Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30

 
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