Franzis Shetland Pony Farm am S-Bhf. Mahlow

 

Franzi Doering bietet auch im Sommer schöne Pony-Führungen an. Die Pony Farm ist in der Stefan Zweig-Str. 50 a in 15831 Mahlow zu finden, nur 3 Minuten vom S-Bahnhof Mahlow. Sie hat in den Ferien täglich von 15.00 – 18.00 Uhr, sonst täglich von 14.00 - 16.00 Uhr geöffnet. Vier süße Shetland-Ponys warten dort auf die Besucher. Franzi, die Chefin, lehrt die Kinder den Umgang und die Pflege der Tiere und natürlich das Reiten in Theorie und Praxis.
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Falls bei den Ausflügen in die Umgebung kleine „Hinterlassenschaften“ zurückbleiben, werden diese von Franzi aufgesammelt, ein wertvoller Dünger für Landwirte und Gärtner.
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Es gibt für Groß und Klein viel zu sehen auf dem Ponyhof. Sei es beim Striegeln zuzusehen oder es selbst zu versuchen, sei es die Tiere zu füttern oder Kontakte zu anderen Pferdeliebhaber/innen zu knüpfen. Man lernt durch das Zusammensein mit den Ponys Verantwortung und Selbstvertrauen. Das Pferd möchte, wie jedes Lebewesen, mit Respekt behandelt werden. Lob ist daher auch für Tiere immer eine Motivation. Falls ein Pony nicht gleich weiter laufen möchte, weil ein Stück Gras so lecker aussieht, sollte man ihm ein bisschen Zeit lassen, um zu fressen. Meist kann man das Pferd mit den Kommando „Go“ sanft zum Weitergehen bringen.
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Bei der Kleidung sollte man auf lange Hosen und festes Schuhwerk achten. Eine Reitkappe oder ein Fahrradhelm sollte mitgebracht werden. Es gibt auch Reitkappen in begrenzter Anzahl vor Ort. Bei Regen sollte auf wetterfeste Kleidung geachtet werden.
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Auch Kindergeburtstage auf der Farm richtet Franzi gerne aus, man muss allerdings rechtzeitig, ca. 8-12 Wochen vorher, Bescheid geben.

Die Telefonnummer von Franzi Doering ist: 0176 24 65 94 04

Es grüßen Franzi und ihre Shetties Hanne, Winnie, Annabel und Lady.

Claudia Kempke / Marjeann Pfeiffer-Raso (auch Fotos)

 

Grenzerfahrungen im Heimathafen Neukölln: Endstation Ewige Heimat

Berlin-Neukölln, 20. August 2011 Fünfzig Jahre nach dem Mauerbau wird im Heimathafen Neukölln ein Gartenlaubenidyll am ehemaligen Rand von Westberlin dargestellt. In der primitiven Gartenlaube haben sich Stella und Leif, dargestellt von Katrin Hansmeier und Johann Jürgens, in ihrem einfachen und glücklichen Leben eingerichtet.
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In der Beschreibung des Stückes heißt es zum Laubenpieperkosmos: „Sie haben den Rückzug ins Private angetreten und sich ihr kleines, intaktes Reich geschaffen, das aus Rabatten, Gemüsebeeten und selbst erfunden Spielen, in denen vom Ritter zum Tiefseetauchgang alles möglich erscheint, besteht. Für etwas jedoch ist in diesem Lebensentwurf kein Platz: für die Vergangenheit. Diese aber spaziert just in Leifs und Stellas Leben, als nach der Ossi-Schwester auch noch der Wessi-Bruder in der Kleingartenkolonie ´Ewige Heimat´ auftaucht. Dem unkonventionellen Lebensmodell von Stella und Leif stehen die Geister der Vergangenheit gegenüber.“

Das Team rund um die Regisseurin Nicole Oder hat in einer sechswöchigen Probezeit das Stück entwickelt. Die Texte von „Endstation Ewige Heimat“ entstanden auf Basis von Improvisationen und Recherchen und wurden vom amerikanischen Schriftsteller Tennessee Williams inspiriert.

Mauer- und Grenzbilder flackern im Hintergrund. Die angedeutete “Do-it-yourself-Laube” ist ein gleichförmiger Quader, der in der Selbstdrehvariante Zeitabläufe stark raffen kann. Empfangen wird das Premierenpublikum, unter denen auch der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky gesichtet wurde, von Klangvariationen und gleichförmigen Textwiederholungen. Diese Texte, zum Beispiel das „erkenntnistheoretische Modell“ rund um „Schachteln“ von Hans Magnus Enzensberger ziehen sich anfangs etwas quälend in die Länge. Umso mehr sind die Laubenszenen dann lustvolle und kurzweilige Geschichten, die von den Schauspielern mit viel Liebe und Engagement interpretiert werden. Das Liebespaar Stella und Leif leben glücklich in ihrer Welt und philosophieren über das „Vorbei.“ Als dann „das Vorbei“ in Form der Schwester Maybritt, gespielt von Barbara Wurster, und dem nervig arroganten Wessi-Bruder Ernst Theodor vorm Walde, dem Schauspieler Peter Becker, erscheint, ist ihr Idyll vorbei. Frei nach dem Motto „Your home is my castle“ richtet sich Ernst Theodor in der Liebeshütte ein.

Grenzerfahrungen an der ehemaligen „DDR-Staatsgrenze“ finden dann im Leben der vier scheinbar so unterschiedlichen Typen statt. Das „freudige“ Zusammentreffen, das neue „Familienglück“ lässt nichts mehr beim Alten. Das freie Leben des Liebespärchens scheint vorbei zu sein. Dafür gibt es neue Liebesbekanntschaften und die Hoffnung, aus der bisherigen Welt ausbrechen zu können. Alle Hauptfiguren interpretieren ihre Rollen mit Spaß, Freude und Improvisationsvermögen. Der fiktive Tauchgang von Stella versetzt die Zuschauer perfekt in eine traumhafte Unterwasser-Illusion.
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Stella beim Tauchgang (Katrin Hansmeier,Johann Jürgens-Foto:Verna Eidel)
Die Notgemeinschaft strebt nach ihrem privaten Glück. Hier will jeder nur „Happiness“ rund um die Uhr. Als Stella das kleine Geheimnis vom Unternehmersöhnchen Ernst Theodor entdeckt, eskaliert das schöne Laubenleben.

Irgendwie eine Ost-West-Geschichte, die aber auch an jedem anderen Ort hätte spielen können. Eine Liebesgeschichte mit Tragik, die im ehemaligen Mauerumfeld spielt. Und da ist der Aufhänger zum Mauer-„Jubiläum“ ein Anlass, der einem förmlich ins Auge springt. Vom Ensemble liebevoll dargestellt geht es um die unterschiedlichsten Grenzerfahrungen im Leben.

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

ENDSTATION EWIGE HEIMAT von Nicole Oder, Elisabeth Tropper und Ensemble

http://www.heimathafen-neukoelln.de

 

Feuerblumen und Klassik Open Air

Berlin-Neukölln, 13. August 2011 Am Samstag fand zum 13. Mal „Feuerblumen und Klassik Open Air“ im ausverkauften Britzer Garten statt. Unter dem Motto „Märchenhafte Nacht“ strömten auch dieses Jahr viele erwartungsvolle Besucher herbei, um dem Schauspiel beizuwohnen.
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Der Abend begann mit der Blasinstrumentengruppe Hauptstadtblech, die mit Stücken wie „Wien bleibt Wien“ und „Summertime“ dem Publikum einheizten. Die rund 12.000 Besucher hatten sich auf den 4.000 Sitzplätzen, die vor der Bühne aufgestellt waren, oder in der gemütlichen Parkatmosphäre mit Picknickkorb und Decke auf dem Hügel platziert.
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Ab 20 Uhr folgte dann die „Neue Elbland Philharmonie“ unter der Leitung von Christian Voß und verzauberte die Zuhörer mit Meisterwerken der Klassik. Die Auswahl der Stücke reichte von Richard Wagners „Der fliegende Holländer“, über Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“ bis hin zu Peter Tschaikowskis „Der Nussknacker.“ Der eine oder andere Klassik-Fan konnte in der heiteren Gesellschaft und lockeren Stimmung bei der Ouvertüre aus „Orpheus in der Unterwelt“ nicht mehr ruhig sitzen und fing an das Tanzbein zu schwingen. Getreu dem Motto der Nacht las der „Alarm für Cobra 11“-Star Dietmar Huhn märchenhafte Geschichten zu den jeweiligen Musikstücken vor und zauberte so Alt und Jung ein Lächeln auf das Gesicht.
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Die lauwarme Sommernacht endete mit einem bombastischen Höhenfeuerwerk, das traditionell von Georg-Friedrich-Händels-Feuerwerksmusik begleitet wurde.
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Die Parkbesucher liefen in dieser wundervollen Vollmondnacht mit träumerischen Blicken durch einen märchenhaft beleuchteten Wald nach Hause und waren ganz glücklich.

Kai Oliver Moser / Elisa-Maria Moser für BerLi-Press (www.berli-press.de)

Foto1 und 2: Kai Moser

Foto3,4 und 5: Bernhard Husch

 
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