Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg gewinnt Bewerbung und fährt zum 1. Kongress der Kinderrechte nach Leipzig

Das Kinder- und Jugendparlament hatte sich für den 1. Kongress der Kinderrechte, ein Projekt des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. und der Stadt Leipzig mithilfe der Förderung  des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der vom 17.  bis 20.11.2011 in Leipzig stattfindet,  beworben.

Seit Ende der Sommerferien ist die UniversalGruppe des Kinder- und Jugendparlamentes (Kinder von 10 bis 16 Jahren) deswegen im Bezirk unterwegs, um die Einhaltung der Kinderrechte zu überprüfen. Dabei sieht es für den Bezirk, was die Einhaltung der Kinderrechte angeht, gar nicht mal so schlecht aus. So wurden bspw. Schulen im Bezirk von den jungen Expertinnen und Experten überprüft. Die meisten der Schulen haben alle Tests bestanden und werden bald ein selber entwickeltes Gütesiegel „Alle Kinderrechte werden eingehalten!“ überreicht bekommen. Aber es geht natürlich immer noch besser. Und so sind  den Mitgliedern der UniversalGruppe, die regelmäßig von den Mitarbeiter/innen des KJP betreut werden, doch ein paar Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Bspw. dass es in einigen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen einfach gemütlicher und schöner aussehen könnte und es dort auch mehr Angebote und längere Öffnungszeiten geben könnte. Aber auch einige Straßenkreuzungen fielen bei der Überprüfung durch. So entstanden zwei interessante Projekte, die zum Kongress der Kinderrechte anderen Gruppen aus Deutschland vorgestellt werden sollen: So soll von November 2011 bis Mai 2012 ein selber gedrehter Film entstehen, der zeigt, was passiert, wenn Kindern und Jugendlichen die Freizeitangebote nach der Schule fehlen oder diese nicht attraktiv genug sind. Zum anderen soll an gefährlichen Kreuzungen den Autofahrern mithilfe von eigens gestalteten Transparenten die Wichtigkeit von Rücksichtnahme auch im Straßenverkehr aufgezeigt werden.
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Die Projektideen müssen die Jury des Deutschen Kinderhilfswerkes wohl überzeugt haben, denn das Kinder- und Jugendparlament ist nun eine von nur 14 Gruppen, die mit ihren Ideen und Forderungen nach Leipzig fahren kann. Unterstützung gab von Jugendstadträtin Angelika Schöttler, die spontan die Patenschaft für das Projekt übernahm und sich auch über den Stand der Entwicklungen ein Bild gemacht hatte.

Wer auch in der kommenden Wahlperiode des KJP Kinder- und Jugendinteressen im Bezirk entwickeln und durchsetzen will, sollte sich mit seiner Schule, seiner Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung oder der Geschäftsstelle des KJP bald in Verbindung setzen. Denn noch bis zum 21.10.2011 können sich interessierte junge Menschen in das neue Kinder- und Jugendparlament wählen lassen.

Kinder und Jugendliche aus Tempelhof-Schöneberg machen Politik!

Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg konstituiert sich

Erwachsene planen, entscheiden und setzen sich für Kinder und Jugendliche durch. Kinder und Jugendliche sind jedoch selber Experten für ihre Interessen, Wünsche und Bedürfnisse! Deshalb ist von der BVV Tempelhof-Schöneberg vor einigen Jahren beschlossen worden, ein Kinder- und Jugendparlament im Bezirk einzurichten.

In diesem Parlament kommen Kinder und Jugendliche seit fünf Jahren regelmäßig aus den Tempelhof-Schöneberger Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen zusammen, um Kommunalpolitik aktiv zu gestalten. Wann immer die Interessen von Kindern und Jugendlichen berührt werden, wird das Kinder- und Jugendparlament beteiligt. So z.B. bei der Ausstattung von Schulen und Freizeiteinrichtungen, der Gestaltung von Schulhöfen, dem Bau oder Umbau von Straßen, Spiel- und Sportplätzen, der Ausrichtung von Veranstaltungen und bei vielem mehr. Durch das Kinder- und Jugendparlament können Kinder und Jugendliche ihre Vorstellungen einbringen. Sie haben in allen Ausschüssen Mitspracherecht, wenn es um die Interessen von Kindern und Jugendlichen geht.

Und wer glaubt, das Politik machen langweilig ist, wird hier eines Besseren belehrt: denn neben den Plenarsitzungen werden regelmäßig Regionale Treffen mit Spielplatz- und/oder Freizeiteinrichtungstests, Grillnachmittage oder sogar Reisen angeboten. Sich einmischen soll eben auch Spaß machen!

Nach sechs erfolgreichen Wahlperioden, in denen bereits über 150 Anträge an die Bezirkspolitik gestellt worden sind und in denen sich  das Kinder- und Jugendparlament auf Reisen  länderübergreifend dargestellt hat, geht es nunmehr in die siebente Wahlperiode. Alle Schulen und Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sind deshalb eingeladen, ihre Vertreter/innen zu wählen und die Ergebnisse bis zum 21. Oktober 2011 an die Geschäftsstelle zu übermitteln.

Das konstituierende Plenum mit den Vorstandswahlen für das Wahljahr 2011/2012 findet dann am Dienstag, dem 8.11.2011 von 9.30h bis 13h im Rathaus Schöneberg – BVV-Saal statt. Zu dieser öffentlichen Sitzung, die alleine von den Kindern und Jugendlichen selber organisiert und geleitet wird,  sind natürlich auch alle anderen interessierten Menschen eingeladen. Auch wer einfach nur neugierig ist, wie Kinder- und Jugendbeteiligung im Bezirk funktioniert, ist herzlich eingeladen.

Der Bezirk freut sich wieder auf eine rege Beteiligung, denn nur mit vielen unterschiedlichen  Ideen können die jungen Bewohner/innen des Bezirkes mitgestalten und gesellschaftlich aktiv werden.

 

‚Tartan’ ist die Schönste - … oder sind doch alle schön!?

Britzer-Garten-Besucher wählten die schönste Dahlie 2011
- Prof. Bodo Manegold, Vorsitzender des Förderkreises „Freunde des Britzer Gartens e.V.“, übergibt am Freitag, den 07. Oktober um 11.00 Uhr die Preise an die drei Gewinnerinnen –
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Rund 300 unterschiedliche Dahliensorten standen in der Sonderschau im Britzer Garten „Dahlienfeuer“ für die Wahl zur schönsten Dahlie zur Auswahl. Die Auszählung der Stimmzettel hat nun ergeben, dass die Britzer-Garten-Besucher, die vom Förderkreis „Freunde des Britzer Gartens“ aufgefordert waren, die schönste Dahlie zu wählen, sich mehrheitlich für ‚Tartan’ als Dahlienkönigin 2011 entschieden haben.
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Die Schmuckdahlie ‚Tartan’ ist tatsächlich eine wahre Schönheit und fasziniert durch ihre zweifarbigen Blütenblätter in Purpur und Weiß. Die Sorte wurde in Neuseeland gezüchtet und ist schon bei vielen Dahlienwettbewerben als Siegerin hervorgegangen.
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Die große Dahlienschau „Dahlienfeuer“ im Britzer Garten dauert – wenn das Wetter mitmacht und es keinen Frost gibt - noch bis zum 23. Oktober 2011 und kann täglich von 9 bis 18 Uhr bestaunt werden. Der Sondereintritt in den Britzer Garten kostet 3,00 € (ermäßigt 1,50 €).
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Ein betreuender Gärtner konnte uns nicht die schönste Dahlie zeigen: „Die sind doch alle schön“! Das finden wir auch. Darum ist hier eine bunte Auswahl abgelichtet. Gerade in den Herbsttagen ist es besonders schön, die letzten Tage mit den farbenfrohen Dahlien zu nutzen. Ein Besuch im Britzer Garten lohnt sich (immer)! ToM
Alle Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press

 

Ein Jahr USA und wieder zurück…

Die 17-jährige Schülerin Kareen Hoffmann aus Marienfelde verwirklichte sich ihren Traum: Mit der Unterstützung ihres Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) erhielt sie die einmalige Gelegenheit, für ein Jahr in den Vereinigten Staaten zu leben und zu lernen. Als junge Botschafterin in den USA hat die Schülerin einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass die Freundschaft zwischen Deutschland und den USA gefestigt und die gegenseitige Neugier geweckt wird.

Diese Möglichkeit verdankt Kareen dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP), welches ihr ein Stipendium des Deutschen Bundestages gewährt hat. Dr. Luczak hat die Nominierung und die Auswahl von Kareen Anfang letzten Jahres mitentschieden. Schon damals war Luczak überzeugt: „Kareen Hoffmann ist engagiert, wissbegierig und weltoffen. Ich bin mir sicher, dass sie in den USA eine ausgezeichnete Botschafterin unseres Landes sein wird.“
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Nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland wurde die Schülerin von ihrem Paten Dr. Luczak am vergangenen Freitag zu einem Wiedersehen in den Bundestag eingeladen. Sie erzählte von Ihren Erlebnissen und Erfahrungen, die sie „nie wieder missen möchte“. In Begleitung ihres mit Bildern und Aufklebern verzierten Sammelalbums,  erzählte sie mit Begeisterung von ihrer Zeit in den USA, den dort gewonnen Freunden und ihrer Rückkehr. „Ich war fasziniert über den unvergleichbaren ‚school spirit‘. Durch die gemeinsamen Aktivitäten, Sportteams und Schulmottos habe ich mich bereits nach kurzer Zeit dazugehört gefühlt – das vermisse ihr hier sehr.“ Kareen erzählte stolz über ihre neu gewonnen Familienmitglieder – ihre Eltern und die 20 Cousinen und Cousins. „Meine Gasteltern behandelten mich wie ihr eigenes Kind. Ich bin jetzt ein Teil von Ihnen.“ Die Schule ist ihr trotz englischer Sprache sehr leicht gefallen. „Ich habe mich eher unterfordert gefühlt. Im Vergleich kann ich sagen, dass das Bildungssystem hier deutlich besser ist.“, so Kareen weiter.

Kareen Hoffmann erhielt für ihre vielen ehrenamtlichen Dienste - sei es in Hospizen oder anderen sozialen Einrichtungen – zahlreiche Auszeichnungen. Heute kann Luczak voller Überzeugung sagen: „Ich bin froh, eine so engagierte und zielstrebige Schülerin wie Kareen für das PPP ausgewählt zu haben. Sie hat unser Land gut präsentiert. Es war die richtige Entscheidung.“

Hintergrund zum PPP

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm wurde 1983 als gegenseitiges Austauschprogramm vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika ins Leben gerufen. Es soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit und gemeinsamer politischer und kultureller Wertvorstellungen vermitteln.

Foto:Privat

 
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