Psychose-Seminar Tempelhof 1. Semester 2012

Das Seminar ist eine Austauschform aus 3 Blickwinkeln für Psychoseerfahrene, Angehörige und professionelle BegleiterInnen (Trialog).
Erfahrungen austauschen, Hintergründe aufzeigen, Sicherheit gewinnen
Psychosen stellen für alle Beteiligten eine ungewöhnlich belastende Erfahrung dar.
Das trialogische Psychoseseminar gibt eine Möglichkeit sich über Erfahrungen mit Psychose bei sich selbst oder bei anderen auseinander zu setzen.
Die eigene Wahrnehmung wird oftmals zur einzig gültigen Realität. Das führt zu Verwicklungen und macht das gegenseitige Verstehen schwer.
Termine und Themen:
20.02.2012
Anzeichen einer Psychose
05.03.2012
Psychose und Einsicht
19.03.2012
Angst und Panik in der Psychose
02.04.2012
Psychose, Armut und Verwahrlosung
16.04.2012
Selbsthilfe und Selbstorganisation
30.04.2012
Zwangsbehandlung
14.05.2012
Psychose und Selbstbild
28.05.2012
Pfingstmontag fällt aus
11.06.2012
Psychose und Fremdsein
25.06.2012
Psychose und Kindheit
09.07.2012
Wie können Angehörige hilfreich sein?
Der nächste Zyklus beginnt am 03.09.2012.
Sie sind herzlich eingeladen, müssen aber nicht regelmäßig teilnehmen. Schauen Sie einfach mal vorbei.
Besonders Angehörige und professionelle BegleiterInnen möchten wir zu einem Besuch einladen, da diese oft in der Minderheit sind.
Psychoseseminare sind Gesprächsforen und Expertenrunden, deren Kerngedanke eine gleichberechtigte Verständigung über Psychosen ist - letztlich mit dem Ziel, ein besseres, ganzheitliches Verständnis für Psychosen zu entwickeln und damit auch die Arbeit der Psychiatrie zu verändern.
Experten sind im Sinne von Psychoseseminaren die Menschen, die selbst eine Psychose erlebt haben, Psychose-Erfahrene; ihre Angehörigen, die eine Psychose in der Regel aus nächster Nähe miterlebt haben; sowie Professionelle, die beruflich in der Psychiatrie mit Menschen mit Psychosen arbeiten.
In Psychoseseminaren können diese unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen zur Sprache kommen und gleichberechtigt nebeneinander stehen. Angestrebt wird eine offene, ehrliche, zwanglose Atmosphäre der Verständigung, des Respekts vor dem Gegenüber, der Ermutigung zur Übernahme von Verantwortung für sich selbst, des gemeinsamen Lernens.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dadurch neue Einblicke in das Erleben anderer und lernen somit mehr über das Phänomen Psychose.
Internetforum:www.trialog-psychoseseminar.de
Uhrzeit: 18.00 – 20.00 Uhr mit Pause
Ort: Café Aurel
Alt-Tempelhof 28 12103 Berlin
Hofbausaal hinter dem Café
(Zugang durch die linke Tür neben dem Café)
Verkehrsverbindung:
U-Bahn: Alt Tempelhof (U6),
Bus: M46, 140,184, 246
Kontakt: Kontakt- und Beratungsstelle „Die Kurve“,
Tel: 030/74 00 63 14
Wechselnde Moderation
 

Rio Reiser...und er lebt doch!

Berlin-Schöneberg, 14. Januar 2012 Alle sind gekommen, zu dem „König von Deutschland"! Rio Reiser, eigentlich Ralph Christian Möbius, wäre vor einigen Tagen 62 Jahr alt geworden. Der Sänger und Haupttexter der Band „Ton-Steine-Scherben" war künstlerisches Multitalent, setze seine Karriere nach Auflösung der Band als Solokünstler fort und ist vor 15 Jahren verstorben.
default
Seit einem Jahr hat der Künstler seine letzte Ruhestätte auf dem „Alten St.-Matthäus Kirchhof" gefunden.
default
Gerhard Moses Heß hat im Rahmen der Reihe „Salon finovo" auf den Friedhof an der Großgörschenstraße am S-Bahnhof Yorckstraße eingeladen, um mit Wegbegleitern und Freunden an den Poeten Rio Reiser zu erinnern.
default
Der Schirm des Veranstalters wies den Weg zur Führung. Zuerst ging es zum Grab.
default
Gerhard Heß erzählte über Rio Reiser und gemeinsam wurde, mehr schlecht als recht, der Song „Übers Meer" angestimmt: „Sing ein Lied für den Ozean, sing ein Lied übers Meer...So viele Tage und so viele Stürme müssen vergehen, dann wir werden uns wiedersehen". Rio Reiser lebt auch noch heute! Seine bekannte Ballade „Junimond" wurde beim aktuellen Musikwettbewerb „The Voice of Germany" von Lisa Martine Weller interpretiert: „Es ist vorbei, bye bye Junimond...doch jetzt tut´s nicht mehr weh".
Rio Reiser hat mit „Keine Macht für Niemand" und „Macht kaputt, was euch kaputt macht" erheblich Einfluss auf die Linken Achtundsechziger gehabt. Nun liegt er auf dem historischen Friedhof, wo viele Persönlichkeiten, wie beispielsweise Rudolf Virchow und Jacob und Wilhelm Grimm, ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Seit Jahren kann man hier interessante Grabsteine und fantasievolle Grabgestaltungen, besonders für homosexuelle Menschen, bewundern.
default
Der Bruder von Rio, Gert Möbius, erzählt, dass die ursprüngliche Grabstätte auf einem Hof in Fresenhagen/Nordfriesland war. Mit einer Sondergenehmigung der damaligen Ministerpräsidentin Heide Simonis (Gert Möbius: „Wir hätten ihn auch so da begraben und hatten schon ein Grab ausgehoben") und diversen Auflagen konnte Rio in der Gegend vom Emil-Nolde-Museum seine Ruhe finden. Aus finanziellen Gründen musste der Hof verkauft werden und so ist auch Rio in seinen Heimatkiez Schöneberg umgezogen. In der St. Matthäus-Gemeinde wurde der Sänger getauft und seine Eltern waren hier fest verwurzelt. Gert Möbius erzählt davon, dass in Berlin ein neues Rio-Reiser-Museum und -Archiv aufgebaut werden soll. Er hofft, dass noch Ende des Jahres die Eröffnung des Museums gefeiert werden kann.
default
Der urige Schauspieler Steffen „Shorty" Scheumann (früher Steffen Schult; Filmproduktionen u.a. Männerpension und Sonnenallee) las unveröffentlichte Texte von Rio Reiser. So erzählte er von seiner „guten Kinderstube" und machte sich Gedanken über Eifersucht bei Hunden und Menschen. „Shorty" las auch noch einen Textentwurf von Rio für die dänische Sängerin Gitte Haenning.
default
default
Vom beliebten „TV-Noir"-Programm im Heimathafen Neukölln bereicherten Christoph „Tex" Drieschner und Daniel Roth musikalisch den kalten sonnigen Nachmittag. „Halt dich an deiner Liebe fest" und „Zauberland ist abgebrannt und brennt noch irgendwo" wurden hingebungsvoll mit Gitarre und kraftvollem Rio-Gesang dargeboten. Ein Ohrenschmaus, der für die Veranstaltung ein besonders runder Rahmen war.
default
Im Salon Finovo im „Café Finovo" am Eingang vom Alten St. Matthäus-Kirchhof finden von Gerhard Moses Heß und dem Förderverein EFEU regelmäßig Führungen statt: „Literatur-Musik-Gespräche über Leben und Sterben und Menschen, die Geschichte(n) schreiben". Die nächste große Führung findet am 11. Februar (14 Uhr) statt. Da wird das neu restaurierte Mausoleum des europäischen Eisenbahnkönigs Strousberg besucht und im Anschluss gibt es im Café eine Lesung.
Thomas Moser -BerLi-Press (www.berli-press.de)
Förderverein EFEU: http://www.efeu-ev.de
Alter St. Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstr. 26, 10829 Berlin: http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/alter-st-matthaeus-kirchhof
 

FOLK & WELTMUSIK IN DER ALTEN BAHNHOFSHALLE in Friedenau und mehr...

Vorbestellungen für alle Konzerte unter Tel. 030-8560 4818, per Mail an
fbarniske@t-online.de oder über www.acoustic-concerts.de
FOLK & WELTMUSIK IN DER ALTEN BAHNHOFSHALLE
Bahnhofstr. 4a-d / 12159 Berlin-Friedenau / am S-Bhf Friedenau / Einlass 19:15 Uhr
Sonntag 19. Februar / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-
TISH HINOJOSA – Folk & Country
Sonntag 04. März / 20:00 Uhr / 14,- / erm. 9,-
THE SHEE (GB) – New Folk
Sonntag 25. März / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-
SANFONEIRO NORDESTINO ALEMÂO – Brasilien liegt im Osten
Sonntag 22. April / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-
MARTIN, MCVARISH & MACMILLAN (GB) – New Scottish Folk
Sonntag 13. Mai / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-
RICHARD SMITH & JULIE ADAMS (USA) - Einfach nur Musik!
Sonntag 03. Juni / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-
DIE PERLONS - Schlager im Swing der 50er Jahre

 
Über mich
Hier wird über die Nachbarn von Berlin-Lichtenrade berichtet und informiert
Mehr über mich
21Publish - Cooperative Publishing