Kirschblüte und mehr am Berliner Mauerweg

Mit dem Fahrrad unterwegs...Richtung Teltow



Berichte der letzten Jahre:

http://weblog.berli-press.de/archive/2011/04/20/kirschbl-te-zwischen-lichterfelde-und-teltow---am-ehemaligen-grenzstreifen.htm

http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2011/05/02/10-japanisches-kirschbl-tenfest-am-08-mai-2011.htm

http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2010/04/25/9-japanische-kirchbl-tenfest--hanami-2010--am-mauerweg.htm

Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press

 

Sommervorfreude auch bei der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg

Das Sommerprogrammheft 2012 ist erschienen!

Den Sommer genießen und Freude beim Lernen – das passt seit einigen Jahren in der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg bestens zusammen. Mit ihrem neuen Sommerprogramm lädt sie dazu ein, quer durch alle Fachbereiche auf eine sommerliche Entdeckungsreise zu gehen, die Spannung und Entspannung gleichermaßen verheißt: Durch besondere Weiterbildungsangebote an sommerlichen Orten, in kompakten Ferien-Formaten, mit Tiefgang, aber auch mit jahreszeitlicher Leichtigkeit.

Das 44-seitige Heft ist in erfrischend buntem Layout erschienen und im VHS-Haus am Barbarossaplatz, in den Rathäusern des Bezirks, den Bürgerämtern, Stadtbüchereien, Buchhandlungen und in einer Vielzahl von Geschäften im ganzen Bezirk zu bekommen.

Die Veranstaltungen und Kurse des  Sommerprogramms sind auch im Internet unter www.vhs-tempelhof-schoeneberg.de einsehbar und von dort aus online buchbar.
Weitere Informationen, Reservierungen und telefonische Anmeldungen
unter der Telefonnummer: 90277-3000.

Auch außerhalb der Öffnungszeiten sind Anmeldungen schriftlich per Fax (90277-8944), Post (VHS-Tempelhof-Schöneberg, Barbarossaplatz 5, 10781 Berlin) oder per E-Mail (vhs@ba-ts.berlin.de) möglich. Voraussetzung dafür ist u. a. die Angabe der eigenen Bankdaten (Bank, Bankleitzahl, Kontonummer, Kontoinhaber/in) für das Lastschrifteinzugsverfahren. Alle VHS-Kurse sind mit einer Online-Buchungsmöglichkeit im Internet unter www.vhs-tempelhof-schoeneberg.de zu finden.

 

Die Musikschule informiert: +++Kurse für Kinder+++Mit Musik kommen die Kinder in Bewegunge+++

Jetzt informieren über neue Kurse für Kinder

In der Leo Kestenberg Musikschule wird schon fleißig für das nächste Schuljahr geplant, denn viele Gruppen werden im August neu starten.

Kinder von 1 ½ bis 5 Jahren können gemeinsam musizieren, singen und Instrumente erkunden. Um den Eltern einen Einblick zu geben, werden Lehrerinnen und Lehrer vom 2. bis zum 14. Mai ihren Unterricht für Besucher öffnen.

Ab sofort kann man sich im Büro der Musikschule über einen passenden Kurs informieren und anmelden.

Am 15. Mai findet der Beratungs- und Eintragungstag statt. Von 9.00 bis 15.30 Uhr können im „Haus am Kleistpark“, Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin, Verträge für neue Kurse abgeschlossen werden.

Weitere Auskünfte: Frau Fosca Tel: 90277 4978 ; www.lkms.de  

Fachliche Beratung: Mo: 9 - 11 Uhr; Mi 10 - 12 Uhr: Do 14 - 15 Uhr Tel: 90277 4974.

(Irene Lahiri, Koordination des Fachbereichs  Elementare Musikerziehung)

Mit Musik kommen Kinder in Bewegung

In der Leo Kestenberg Musikschule sind schon für ganz kleine Kinder viele Unterrichtsangebote zu finden. Die Kurse „Musik für Kleinkinder“ finden an verschiedenen Orten im Bezirk ab dem Alter von 1 ½ Jahren statt.

Gemeinsam mit einem Elternteil wird gesungen, getrommelt, gerasselt und geklatscht. Lustige Sprechverse wechseln ab mit fröhlichen Tänzen. Zu Hause kann dann gerne weiter musiziert werden.

Ab 3 ½ Jahren können Kinder die Gruppen „Musik und Bewegung“ schon ganz alleine besuchen. Nun kommen viele neue Instrumente hinzu, wie Xylofon, Zimbeln, Triangeln und Rainmaker. Themen aus dem Umfeld werden musikalisch gestaltet und in Bewegung umgesetzt. Da braust der Wind oder zarte Schneeflocken fallen von Himmel und mit einem Gongschlag kommt die Sonne hinter den Wolken hervor.

Es lohnt sich, im Büro der Musikschule nach freien Plätzen zu fragen. Im August starten die Kurse neu.

Telefonische Anmeldung und Informationen:

Frau Fosca Tel: 90277 4978

Mo 9-12 und Di bis Do 9-12 und 13-15:30 Uhr

www.lkms.de

 

Kindereinträge im Reisepass der Eltern ab dem 26. Juni 2012 ungültig

Aufgrund europäischer Vorgaben ergibt sich im deutschen Passrecht eine wichtige Änderung:

Ab dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt.

Somit müssen ab diesem Tag alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland über ein eigenes Reisedokument verfügen. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument dagegen uneingeschränkt gültig.

Das Bundesinnenministerium empfiehlt den von der Änderung betroffenen Eltern, bei geplanten Auslandsreisen rechtzeitig neue Reisedokumente für die Kinder bei ihrer zuständigen Passbehörde (Bürgeramt) zu beantragen. Als Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und - je nach Reiseziel - Personalausweise zur Verfügung.

 

GEZEICHNET +++ 198 Galerie in Tempelhof

Arbeiten von Jürgen Wagner

5. 5. bis 2. 6. 2012

Vernissage am 5. Mai 2012

Berlin, den 25. April 2012 In der Ausstellung „GEZEICHNET. Arbeiten von Jürgen Wagner“ zeigt die Galerie 198 am TempelhoferDamm 198 (direkt U-Bhf. Kaiserin-Augusta-Str., U6) Arbeiten des 1946 in Zeitz geborenen und seit langemin Berlin lebenden Künstlers. Die Ausstellung läuft vom 5. Mai bis zum 2. Juni 2012. Zur Vernissage amSamstag, dem 5. Mai 2012, von 16-20 Uhr, spielt das Jazz-Duo Thomas Wagner (Gitarre und Gesang) undWarnfried Altmann (Saxophon). Am Donnerstag, dem 31. Mai 2012 findet um 20 Uhr eine Lesung miteinem thematischen Bezug zur Ausstellung in der Galerie statt. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin AntjeRávic Strubel liest aus ihrem 2011 erschienenen Roman „Sturz der Tage in die Nacht“ (Eintritt: 8 EUR/erm.5 EUR), der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises vertreten war. Finissage ist am Samstag, dem 2.Juni in der Zeit von 14 bis 18 Uhr.Jürgen Wagner, der an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig studierte, ist seit 1981freiberuflich als Maler und Zeichner, aber auch in der Lehre (z. B. an der Humboldt Universität zu Berlin)tätig. Schwerpunkt der Ausstellung bilden neben eher gegenständlichen Werken (Zeichnungen und Grafiken)aus der Studienzeit und der frühen Zeit als Künstler, die die hervorragende technische Ausbildung der„Leipziger Schule“ spiegeln, vor allem äußerst kraftvolle und farbstarke Arbeiten in Acryl, Öl oderMischtechnik der letzten Jahre, die der Künstler selbst als „informelle Figuration“ bezeichnet: „Wie dasLeben ein menschliches Antlitz prägt bzw. zeichnet, so prägt bzw. zeichnet die Malhandlung die Leinwandoder das Zeichenblatt. […] Potentielle Lebensenergie manifestiert sich in einer intensiven Malgestik, die eineRealität aus Linien, Flächen und Farben webt (informelle Figuration). […] Formen werden übermalt,übereinandergelagert, vergrößert, verkleinert, verzerrt, verfärbt, mit anderen Medien konfrontiert usw. bissich die Gesamtstruktur zu einer aussagekräftigen Formung verdichtet.“ Jürgen Wagner, der zunächst ab1970 in der DDR als Kunstlehrer tätig war, dabei zunehmend ins Visier der Stasi geriet, von derenMitarbeitern stark unter Druck gesetzt wurde und später ausschließlich als freier Künstler lebte, begannbereits seit 1985 Malaktionen und Performances mit Punk-, Wave-, Jazz- und Elektronikmusikerndurchzuführen. Sein Werk steht der informellen Kunst sehr nahe, denn auch für Wagner sind dieSpontaneität, die Formlosigkeit im Sinne des Nichtvorhergeplanten und der autonome Einsatz von Farbenwesentliches Merkmal des künstlerischen Arbeitsprozesses, der keinen starren Regeln folgt, sondern wieauch bei den Surrealisten als Ausdruck des Unterbewussten verstanden wird. Jürgen Wagner hattePerformances, in denen er Action Painting praktizierte, und Ausstellungen in Deutschland, Polen,Frankreich, den Niederlanden, Spanien und in der Schweiz. In Berlin stellte er u.a. in der führenden Galeriedes Informel, der Galerie Georg Nothelfer, in der Galerie Manfred Gieseler und der Galerie Marsyas aus.Außerdem war er u. a. in Hamburg, Zürich, Paris, an der Kunsthochschule Lyon oder dem Goethe-Institut inAmsterdam vertreten. Im November 2010 nahm er an der Ausstellung zu Ehren des berühmten spanischenMalers des Informel, Antoni Tàpies, in Campins bei Barcelona teil.

Dorothea Böhland

Ausstellungsdauer: 5. Mai bis 2. Juni 2012

Vernissage: Samstag, 5.Mai, 16-20 Uhr

Lesung: Antje Rávic Strubel liest aus ihrem Roman „Sturz der Tage in die Nacht“. Donnerstag, 31. Mai

2012, 20 Uhr, Eintritt 8 EUR/erm. 5 EUR.

Finissage: Samstag, 2. Juni 2012, 14-18 Uhr

Öffnungszeiten der Galerie: Mi – Fr 15-19 Uhr, Sa 14-18 Uhr und nach Vereinbarung

Adresse: 198 Galerie in Tempelhof, Tempelhofer Damm 198 – im Hof, 12099 Berlin

Tel.: 030 91423821, 0173 3597166, galerie198@gmx.de, www.198Galerie.de

Verkehrsverbindungen: U6 Kaiserin-Augusta-Straße, Bus 184, 284,

schräg gegenüber von Karstadt

Nächste Ausstellung: Malerei und Grafik von Wieland Zeitler (16. Juni bis 14. Juli 2012)

 

Das Pelzhaus Herpich...eine Führung auf dem "Alten St.Matthäus-Kirchhof"

Das Pelzhaus Herpich – eine Spurensuche

Führung zum Mausoleum und Vortrag im Café 

 Im Rahmen der Reihe „Salon finovo“ Literatur – Musik – Gespräche

über Leben und Sterben und über Menschen, die Geschichte(n) geschrieben haben, mit Gerhard Moses Heß  und Gästen:

Das Pelzhaus Herpich, einst ein Begriff in der ganzen Modewelt, gibt es nicht mehr – der von dem großen Avantgarde-Architekten Erich Mendelsohn errichtete Bau wurde im Krieg unwiederbringlich zerstört. Nur die von Alfred Grenander erbaute Villa Herpich in Babelsberg (die während der Verhandlungen zum Potsdamer Abkommen von Stalin bewohnt wurde) und das Mausoleum auf unserem Kirchhof sind geblieben von einer einst bedeutenden jüdischen Kürschner- und Kaufmanns-Familie.

Eintritt frei, Spenden willkommen

Eine Veranstaltung des Fördervereins EFEU   www.efeu-ev.de

Samstag, 5. Mai, 14 Uhr

im Café finovo

Alter St.Matthäus-Kirchhof,

Großgörschenstr. 12-14  (direkt am S-Bf. Yorckstraße-Großgörschenstr.)

 

Schöneberger Mai- und Spargelfest

Samstag, den 12. Mai von 11 bis 22 Uhr

Sonntag, den 13. Mai von 10 bis 20 Uhr

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler eröffnet am 12. Mai 2012 um 13 Uhr feierlich das diesjährige Schöneberger Mai- und Spargelfest.

Rund um den Brunnen im Rudolph-Wilde-Park sowie auf der Freiherr-vom-Stein-Straße bieten unter anderem Kunsthandwerker, Weinhändler und Bauern viele Angebote aus dem gesamten Bundesgebiet an.

Auf dem John-F.-Kennedy-Platz präsentiert sich der Pflanzen- und Blumenmarkt mit einer großen Auswahl an Rosen, Stauden, Blumenzwiebeln und vieles mehr.

Musikalisch wird das Fest von dem „Berliner Lehrer Chor“, dem „böhmischen Blasorchester“, von „a capella“ und den „Zargenbruchs“ begleitet. Ebenso mit dabei sein werden private Freizeiteinrichtungen und Schulen mit kleinen Showeinlagen.

Erstmalig werden in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, Betriebe aller Sparten ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen. Schulabgängerinnen und Schulabgänger oder noch Suchende können sich vor dem Rathaus Schöneberg kostenlos über mehrere Angebote von großen Berliner Arbeitgebern informieren.

Natürlich wird auch für den Spaß der kleineren Gäste gesorgt, so wird es neben einem „Riesenrad“ auch Pony Reiten geben.

 

Tulipan im Britzer Garten ... es beginnt so langsam...






Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press

 

21. Mai: Jazz für Alle im Janus

*Datum: Montag 21.05.2012*
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Restaurant Janus, Ordensmeisterstr. / Ecke Wenckebachstr., Berlin-Tempelhof
12305 Berlin-Tempelhof
Titel:*Jazz für Alle e.V.- Session*
Opener: Vierer Jatz Bande
Anschließend: Traditional Jazz Session
EINTRITT FREI!
 

HEIMATHAFEN Neukölln im Mai 2012 (Progamm-Auszug)

ZWEI KRAWATTEN

Eine echte Berliner Revue

Ein Stück echt Berliner Revuegeschichte im Heimathafen. Durch den Tausch seiner Krawatte landet der Kellner Jean unversehens in der Welt der Reichen und Mächtigen und wird hinweggespült bis in sein Sehnsuchtsland Amerika - immer verfolgt von seinem Berliner Mädel Trude, das ihn so einfach nicht an die reiche amerikanische Büchsenfleischerbin Mabel verlieren möchte. Es beginnt eine wilde Hatz durch New York, Chicago und Florida; bis Jean schließlich begreift, dass es besser ist, den ganzen Krempel hinzuschmeißen als im eigenen Erfolg zwischen Plastik Flamingos langsam dahinzudarben.

Zwei Krawatten ist musikalisches Revue-Sprech-Tanz-Theater auf Weltniveau zwischen Moonriver und YMCA, zwischen der verlorenen Sentimentalität der 20er Jahre und den lichttrunkenen Neonreklame-Cowboys von Las Vegas.

VON Georg Kaiser MUSIK Mischa Spoliansky REGIE Andreas Merz MIT Bärbel Bolle, Frank Büttner, Vlad Chiriac,, Alexander Ebeert, Funny Rose, Errol Shaker & die Showband: THE INCREDIBLE HERRENGEDECK

Zwei Krawatten

01. / 09./ 10./ 11./ 20. Mai

> 20 Uhr im Saal

Eintritt: 18, erm. 12 Euro

ARABQUEEN - ODER DAS ANDERE LEBEN

Neukölln-Trilogie III. Teil

Mariam führt ein Doppelleben: Zu Hause die folgsame Tochter strenger muslimischer Eltern. Auf der Straße die selbstbewusste ArabQueen, die mit ihrer Freundin Lena tanzen geht und sich andere kleine Freiheiten erschleicht. Als ihre Eltern eine Ehe für sie arrangieren wollen, steht Mariam vor einer Entscheidung, die ihr ganzes weiters Leben bestimmen wird.

Die Journalistin Güner Balci schildert anhand der (wahren) Geschichte Mariams die Zerreißprobe, vor der viele junge muslimische Frauen in Deutschland stehen: der Tradition zu folgen oder sich von ihrer Familie zu emanzipieren – mit allen Konsequenzen.

Mit „ArabQueen“ greift der Heimathafen Neukölln ein weiteres brisantes Thema auf. Das Stück beschließt nach „Arabboy“ und „Sisters“ die Neukölln-Trilogie. Von und mit: Tanya Erartsin (Mariam), Katrin Brockmann, Sascha Ö.Soydan Regie: Nicole Oder

Arabqueen oder das andere Leben

Am 01./ 02./ 22./ 23./ 24. Mai

> 20:30 Uhr im Studio

Eintritt: 15, ermäßigt 10 Euro

MEINE MUTTER KARL-MARX-STRASSE UND DER REST DER FAMILIE

Neuköllner Familien-Geschichten

 „Ich hatte eine Tante, die in Großbritannien lebte. Immer wenn sie bei uns in Indien zu Besuch war, erzählte sie der Familie, wie toll es dort sei. Das hat in mir den Wunsch geweckt, nach Europa zu gehen. Gemeinsam mit meinem Mann kam ich dann nach Deutschland. Ich bin jetzt 27 Jahre hier, aber das erste Jahr war ein Schock...“ „Meine Mutter und mein Vater kannten sich vor der Hochzeit nicht. Sie waren drei Jahre lang verlobt, dann heirateten sie und kamen nach Deutschland. Ich bin in Neukölln geboren und aufgewachsen. Mein Traum ist es, mit Musik bekannt zu werden...“ Gemeinsam mit Schauspielern stehen echte Neuköllner Familien auf der Bühne und erzählen ihre Lebensgeschichten. Es geht um hier und heute und um dort und damals. Um tausend kleine Erinnerungen und wie sich aus diesen Fragmenten ein großes Ganzes zusammensetzt. Es geht um die Wirklichkeit des Erlebten und die Möglichkeit des Erträumten. Es geht um dich und mich und alle, die wir kennen.

Meine Mutter Karl-Marx-Straße und der Rest der Familie

Regie David Benjamin Brückel Text und Dramaturgie Martin Heckmanns Ausstattung Ramona Rauchbach, Ursula Bergmann Musik Vredeber Albrecht Foto und Video Frederic Brückel Regieassistenz Natascha Jeutter Mit Ela-Sofie Aras, Javeh Asefdjah, Hüsniye Atmaca, Matthias Buss, Hassan Daoud, Zainab Daoud, Dany Klaus, Maya Klaus, Jens Kraßnig, Roja Mert, ShashiMote

Premiere am 31. Mai 2012

Am 01./ 02./ 03./ 09./ 10. Juni > 20:30 Uhr

SAALSALM

Neuköllner Poetry-Slam

Jeden 3. Dienstag im Monat öffnet der Saal des Heimathafens seine Pforten für den größten Dichterwettstreit Neuköllns: 9 Poetinnen und Poeten bekommen jeweils 5 Minuten Zeit, um ihre selbstverfassten Texte vorzutragen. Danach stimmt das Publikum mittels Wahlchips ab, wer ins Finale kommt. – Ob Kurzgeschichte oder Rap, ob zartes Liebesgedicht oder zynische Stand-Up Nummer; alles ist erlaubt. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt neben der Gunst des Publikums wahlweise eine Flasche Vodka oder ein Büchergutschein.

Durch den Abend im prunkvollen Saal führen Tilman Birr und Maik Martschinkowsky.

Saalslam

Am 15. Mai 2012

> 20:30 Uhr im Saal

Eintritt: 5 Euro

ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA

Release-Konzert der neuen Albums BUM BUM

BUM BUM ist keine Sekunde berechenbar - Eine wahnwitzige Achterbahnfahrt des 18-köpfigen Andromeda Mega Express Orchestra aus Berlin quer durch sämtliche Genres und Stilistiken. Das Andromeda Mega Express Orchestra durchwühlt mit vollen Händen die Archive.

Zurückhaltung oder Kleinmut angesichts der schieren Masse bedeutender und trivialer Musik, die uns in diesen Zeiten der uneingeschränkten Verfügbarkeit von allem umspült, ist ihm fremd. Der Komponist und Arrangeur Daniel Glatzel ist gleichsam schnell und wendig wie ein Fisch im Wasser. Für ihn ist nichts unantastbar. Informiert von aktuellen Pop-Stilen, mit dem Wissen um Fahrstuhl Muzak, barocken Tonsatz, Gamelan Musik und die Neue Wiener Schule, schickt er Orchester und Publikum auf die Reise. Dies tut er mit einer Schlitzohrigkeit, die ihres Gleichen sucht. Sogar klangästhetisch schießt er das Orchester je nach Bedarf in die 40er, 60er oder 00er Jahre. Mal klingt es nach Grammophon, dann wieder nach altem Vinyl. Auf diese Weise entstehen nicht nur ästhetische Zeitsprünge, sondern verschiedene Erzählebenen und Gedankenräume, die sich in rasantem Tempo abwechseln oder überlagern. Schräger Humor und heiliger Ernst sind hier nur einen Wimpernschlag voneinander entfernt. Dies ist postironischer Welt-Jazz. Ein musikalisches Kabinett, in dem man alles bestaunen oder auslachen kann, je nach Perspektive und Zusammenhang.

Andromeda Mega Express Orchestra

Am 02. Mai > 20 Uhr im Saal

Eintritt: 17, erm. 12 Euro

KLEE

„Aus leiser Liebe“-Tour

Wer zu den glücklichen Besitzern der limitierten Deluxe-Edition ihres aktuellen Albums Aus lauter Liebe gehört, der weiß um die zauberhafte Atmosphäre, die aufkommt, wenn Suzie Kerstgens, Sten Servaes und Band ihre Songs im akustischen Gewand darbieten – die rund vierzigminütige Bonus-Live-DVD mit den „Maarweg Sessions“ ist dafür eindrucksvoller Beleg. Alle anderen konnten sich jüngst bei der Ausstrahlung des KLEEKonzertes im Rahmen der „ZDF Bauhaus“-Reihe von den Unplugged-Qualitäten der Kölner überzeugen.

Im Anschluss an ihre Auftritte im Vorprogramm von NENAs „Live & akustisch“- Programm gehen KLEE nun im Mai auf „Aus leiser Liebe“-Tour. Damit bieten sie ihren Fans die einmalige Möglichkeit, den sanften Zauber einer KLEE-Akustik-Show endlich live zu erleben und sich im intimen Rahmen exklusiver, grösstenteils bestuhlter Locations von dem romantischen Flair begeistern zu lassen, das KLEE-Hits wie „Willst du bei mir bleiben“, „Gold“ oder „Die Stadt“ unplugged entfalten. Support bei allen Shows: Wolke mit ihrem neuen Album „Für immer“

Klee

Am 13. Mai > 20 Uhr . Einlass: 19 Uhr

Eintritt: 22 Euro (zzgl. VVK-Gebühr

NIELS FREVERT MIT BAND & STREICHERN

„Du kannst mich an der Ecke rauslassen“

Jüngst sagte einer, dass er von allen Frevert-Liedern die ruhigen immer am Besten fand. Alle anderen schlossen sich ihm an. Na dann herzlichen Glückwunsch! Die EGitarre, mit der allein Herr Frevert zuletzt immer aufgetreten ist und früher auch mal Lärm gemacht hat, erklingt auf dem neuen Album nur einmal, unverzerrt und leise („Genug ist genug, Gnu“). Ansonsten: alles akustisch, Streicher, Piano, Bass, Schlagzeug, Akustikgitarre – kammermusikalisch. Und das alles ist mit einer Leichtigkeit gespielt, wie hingetupft, dass es beinahe beiläufig wirkt, weil jeder Ton an der richtigen Stelle sitzt und kein Klang zu viel.

Gleiches gilt für die Worte, mit denen Herr Frevert immer so kämpft. Bernsteinfarbene Poesie ohne jedes Fett. Und zwischen den Sätzen Räume zum Atmen. So klar und unverkrampft, unbemüht und elegant kann ja kaum jemand singen von den Innerlichkeiten und Zwischentönen des Lebens, zumal in deutscher Sprache. Es geht um Sinnsuchen, Sichselbstfinden, Aussteigen, Trennung und Weitermachen. So abgschmackt sich das jetzt liest. Man will ja von all diesen Dingen nichts hören, außer der Frevert singts.

Niels Frevert

Am 18. Mai > 21 Uhr, Einlass: 20 Uhr

Eintritt: 20 Euro (zzgl. Gebühr)

JONAS HARTMANN: SÜDSTERN

Kiez-Krimi

Berlin-Neukölln – Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen und sozialer Brennpunkt der Republik. Hier ist die Heimat von Paul und Erkan, zwei jungen Zivilpolizisten, die in ihrem Heimatkiez Jagd auf die kleinen Fische machen: jugendliche Kriminelle, Kleindealer, Handtaschenräuber. Dann kommt Erkans älterer Bruder Murat zurück nach Berlin – für Paul seit dem Verlust seiner Eltern die wichtigste Bezugsperson. Murat ist inzwischen Top-Ermittler des BKA und soll mit seiner SoKo in der Hauptstadt einen spektakulären Mordfall an einem Polizisten aufklären. Zunächst ist es reine Neugier, die das Interesse der beiden Freunde weckt, doch als Paul einen weiteren - als Unfall getarnten - Mord beobachtet, ist das Spiel vorbei. Da niemand den beiden Freunden Gehör schenkt, ermitteln sie auf eigene Faust. Sie ahnen nicht, dass sie damit Ereignisse in Gang setzen, die ihr bisheriges Leben aus den Angeln hebt.

Jonas Hartmann: Südstern

Am 22. Mai > 20 Uhr

Eintritt: VVK 8 Euro (zzgl. Gebühr ) / AK 10 Euro

… und noch viel, viel mehr… http://www.heimathafen-neukoelln.de

HEIMATHAFEN NEUKÖLLN 
im Saalbau Neukölln
Karl-Marx-Straße 141
12043 Berlin

> Ticket-Hotline Koka36: 030. 61 10 13 13
> Info 030. 56 82 13 33

 

26. Berliner KinderCircus-Festival – Teil I

Berliner Kids im Rampenlicht

Kaum zu glauben! Die erste Generation der Kindercircus-Artisten ist erwachsen und schon stehen die Youngstars in den Startlöchern. „ Manege frei“ für die jungen Nachwuchsartisten der Stadt! Breakdancer, Tänzerinnen, Clowns, Jongleure und Akrobaten der ufaFabrik - Kindercircusschule begeistern mit einer rasanten Show voller Witz und Lebensfreude. Von Flic Flac und dreistöckiger Pyramide, von Kugellauf bis Bauchtanz ist alles geboten was Spaß macht und das Publikum zum Staunen bringt. Vor 26 Jahren startete zum ersten Mal in Berlin ein Circus, in dem nur Kinder mitmachten. Über 1000 junge Künstler traten seither hier auf. Für einige unter ihnen wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere gelegt. Stars wie der Magic-Entertainer Daniel Reinsberg, der BMX –Akrobat Frank Wolf oder der international renommierte Jongleur Tuan Le standen hier zum ersten Mal auf der Bühne.

Wie schon in den vergangen Jahren ist auch das 26. Berliner KinderCircus-Festival Teil I durch eine Auswahl junger Talente geprägt. Mit unnachahmlicher Energie und Bühnenpräsenz präsentieren sie ihr erlerntes Können dem Publikum. Ein unvergleichliches Erlebnis, das junge Künstler ermutigt und ihr Selbstvertrauen stärkt. Wir freuen uns auf neue, überraschende Darbietungen und rufen: „Vorhang auf für die jungen Artisten!“

26. Berliner KinderCircusFestival

Fr- So 11. – 13. 5. 2012 Fr, 11 Uhr, Eintritt: alle 4,- Euro Sa+So, 15 Uhr Eintritt: Erwachsene, 7,-, Kinder, 4.- Euro Gruppenermäßigung ab 10 Personen: 4,- Euro

Im Theatersaal der ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: 170, N6 und N84

Zuschauer & Kartentelefon: 030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de

 

Köstliches Klavier-Kabarett-Konzert: „Duo luna-tic“

Berlin-Tempelhof, 19. April 2012 Man nehme einige Schlager und Chansons, ein Klavier, verschiedene Sprachen, zwei unterschiedliche Frauen mit viel Temperament, erstklassige musikalische und schauspielerische Qualitäten und mixt das Ganze: Fertig ist das „Duo luna-tic“.

Die echt Berliner Schnauze Claire und die eher feinere französische Dame Olli schenken sich auf der Kabarett-Bühne der ufa-Fabrik nichts, wenn sie zu ihrem Klavierakrobatikliederkabarett-Abend einladen. Claire ist die waschechte Berlinerin aus Spandau, die deftig und heftig das Publikum mitreißt. Die feingeistige Mademoiselle Olli ist der passende zweite (vornehme) Latschen an ihrer Seite. In die Rolle der Göre Claire ist Judith Bach geschlüpft, die tatsächlich eine gebürtige Berlinerin ist. Olli ist die gebürtige Bernerin Stéfanie Lang. Heute leben die beiden Künstlerinnen in der Schweiz. In ihrer Programmankündigung heißt es „Zusammen bilden die beiden Sängerinnen, Pianistinnen und Komödiantinnen als „Duo luna-tic“ jedoch mehr als nur ein eingespieltes Team. Dazu hüpfen und tanzen sie als Claire & Olli bisweilen hochvirtuos – und legen zwischendurch schon mal so manche Pausen ein, in denen man sich so seine Gedanken macht. Vorrangig natürlich über das, was seit Menschengedenken den meisten Diskussions- und Sprengstoff liefert: die Liebe!“


Foto: promo

Ihre Künste sind schon mehrfach preisgekörnt und es ist faszinierend, wenn die exzellenten Sängerinnen ihre Stimmen erklingen lassen und in Schweizerdeutsch, Italienisch, Französisch, Englisch, Spanisch und natürlich auch Berlinerisch Pop-Klassiker und Chansons singen. Sie präsentieren Schlager von Willi Kollo, Pop-Klassiker von den Beatles und Gianna Nannini und Chansons von Edith Piaf und Jacques Brel. Ihr aktuelles Varieté- und Comedy-Programm „Obladiblada" bietet alles, was das Herz begehrt.

Abwechslungsreich, temperamentvoll und romantisch geht es auf der Bühne zu und man hofft, dass der Abend kein Ende findet. Am Klavier verschmelzen vier Hände zu einem instrumentalen Gesamtkunstwerk. Das Publikum (selbst das etwas „drögere“ Berliner Publikum) wird mitgerissen und kann gar nicht anders, als vergnügt dem Treiben der zwei quirligen Schauspieltalenten zu folgen.

Ein „Verdauungslied“ für Liebeskummer („Ich will einen Mann“), oder „Nehm se´n den Alten“, flotte Sprüche („Ich bin die Claire und brauch keinen Klaus“) und zur Krönung „Wochenend und Sonnenschein“ und der „kleine grüne Kaktus“: Kurz gesagt „Musik mit Herz und Schnauze!“ Ein abwechslungsreicher hochkarätiger musikalischer Abend mit viel schauspielerischer Spielfreude und erstklassigem Gesang. Das Publikum ist begeistert und bedankt sich mit jeder Menge Applaus. Versprochen, beim nächsten Mal „luna-tic“ in Berlin bin ich wieder dabei!

Thomas Moser -BerLi-Press (www.berli-press.de)

http://duo.luna-tic.net

Do-Sa · 19.-21.4.2012 · 20:00 Uhr · 15,-/12,- € Ort: Wolfgang Neuss Salon

 

Tulipan und Orient im Britzer Garten

22. April 2012 – von 15:00 bis 17:00 Uhr

- Landeshaupthöhenpunkt (Nähe Eingang Massiner Weg)

Im achten Jahr der Tulpenschau „Tulipan im Britzer Garten“ erwartet die Besucher von April bis Mai erneut eine außergewöhnliche Tulpenpracht.

Foto: Thomas Moser
Der Ursprung der wilden Tulpen liegt im fernen Morgenland. Auch der Britzer Garten möchte gleich zu Beginn der Tulipansaison darauf aufmerksam machen und orientalisches Flair im Park versprühen. Eingeladen sind der Percussionist Khidir Ahmad und eine exotische Bauchtänzerin, die ihn tanzend mit Fächerbauchtänzen begleitet.

Eintritt: 3,00 €, erm. 1,50 € - Jahreskartenbesitzer 2012 haben freien Eintritt. (erhöhter Eintritt wegen der Tulpensonderschau „Tulipan im Britzer Garten)

www.britzer-garten.de

Eingänge:

Mohriner Allee                                               U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                          S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179

 

Tulipan im Britzer Garten

Der Britzer Garten: In jedem Frühling mit der großen Tulpenschau ein Augenschmaus!

- ab 16. April bis circa Ende Mai 2012 (je nach Witterung)

Bereits im Jahr 2010 wurde „Tulipan im Britzer Garten“ zum 20jährigen Jubiläum des Britzer Gartens aus der Taufe gehoben, nun - bei der achten Ausgabe von Tulipan im Britzer Garten - ist die Tulpenschau in Britz fest etabliert. Ihre Fans warten schon ungeduldig auf die bunten Blumenfelder und –wiesen im Frühling.

Jedes Jahr zieht die Schau neue Besuchergruppen in ihren Bann. Dieser erste Farbenrausch im Gartenjahr beginnt meist Mitte April. Nach zaghaften Anfängen erblühen nun von Tag zu Tag mehr Tulpen in vielen Farben und Formen im Britzer Garten.

Ein besonderes Erlebnis ist es, wenn gleichzeitig mit den Tulpen auch die herrlichen alten Kirschbäume am Massiner Weg schneeweiß blühen. Diese Kirschblüte wird am nächsten Wochenende (21./ 22. April) erwartet.

Die Schau will seinen Besuchern das ganze Spektrum der Tulpe vorstellen. Mit der winzigen Wildtulpe beginnt der Reigen am Kalenderplatz. Auf den Feldern entlang der Kastanienallee werden dann unterschiedliche Tulpengruppen gezeigt: Frühe und späte Sorten, einfache und gefüllte, lilienblütige, gefranste und neben Papageientulpen auch solche mit mehreren Blüten an einem Stiel.

Ein schöner Kontrast ergibt sich durch die Tulpenfelder und Tulpenwiesen in direkter Nachbarschaft. Die locker bepflanzten Wiesen haben ihren eigenen Charme. Bei den Tulpen auf den Beeten kann man jedoch die Sorten besser studieren.

Fotofreunden wird es nicht an Motiven mangeln. Manches lässt sich auch aus der Vogelperspektive betrachten – dank einiger Hochstühle, die im Gelände aufgestellt sind.

Kassenöffnung  während der Sonderschau "Tulipan im Britzer Garten": täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr

Eintritt während "Tulipan im Britzer Garten": 
Erwachsene € 3,00, ermäßigt € 1,50

www.britzer-garten.de

Eingänge:

Mohriner Allee                                                U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                          S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179

 

MUSIK COMEDY in der ufa-FABRIK

Duo luna-tic

Obladiblada

Berliner Premiere am 19.4.2012 um 20 Uhr

Claire, eine waschechte Berlinerin, steht auf Hunde, Schokomüsli und Boxen. Olli dagegen kommt aus Paris und liebt Pferde, Motorradfahren und ein schön zubereitetes Entre-côte à la provençale. So unterschiedlich demnach die freche Göre Claire und die feingeistige Mademoiselle Olli auf den ersten Blick sein mögen – auf der Kabarett-Bühne kann die eine nicht ohne die andere. Denn auch wenn es mal zu Missverständnissen und humorvollen Sticheleien kommt, sind sie doch im tiefsten Inneren ein Herz und eine Seele. Schließlich verbergen sich ja hinter Claire und Olli zwei Frauen, die sich schon seit 2006 kennen. In die Rolle der Claire schlüpft Judith Bach. Olli ist die gebürtige Bernerin Stéfanie Lang.
default
Foto: promo
Zusammen bilden die beiden Sängerinnen, Pianistinnen und Komödiantinnen als „Duo luna-tic“ jedoch mehr als nur ein eingespieltes Team. Bei ihren vielfach ausgezeichneten Klavier -Akrobatik -Lieder-Kabarett-Abenden ziehen Judith Bach und Stéfanie Lang alle Register.

Sie singen auf Schweizerdeutsch, Italienisch, Französisch, Englisch, Spanisch und Berlinerisch Schlager von Willi Kollo, Pop-Klassiker von den Beatles und Gianna Nannini sowie Chansons von Edith Piaf und Jacques Brel. Dazu hüpfen und tanzen sie als Claire & Olli bisweilen hochvirtuos – und legen zwischendurch schon mal eine Pause ein, in denen man sich so seine Gedanken macht. Vorrangig natürlich über die Liebe!

In „Obladiblada“, dem aktuellen Programm versuchen Bach & Lang mit ihren Schwestern im Geiste nichts Geringeres, als sich auf die berühmte Wolke 7 zu befördern. Dafür ziehen Claire & Olli alle möglichen und unmöglichen Strategien heran, die von der Internetanzeige über die Universumsbestellung bis zum schlichten Warten auf das Schicksal reichen. Ob es dann zum ersehnten Happy End kommen wird, muss selbstverständlich noch geheim bleiben. Eines aber kann man schon jetzt ausplaudern: Das Varieté- und Comedy-Programm „Obladiblada“ birgt genug Potenzial für einen vergnüglichen Abend. Kein Wunder – bei diesen Powerfrauen. Weitere Infos auch unter: http://duo.luna-tic.net

Mi-Sa, 19.4.-21.4. Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 15,-, erm. 12,- Euro,

Im Wolfgang Neuss Salon der ufaFabrik

Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84

Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de

 

Kiezgeschichten aus dem Kiez

Berlin-Tempelhof, April 2012 Die sprechende Echse erobert die Tempelhofer ufa-Fabrik und präsentiert einen „Echt Berliner Mix“ an Kiezgeschichten. „Die Echse“ ist der Comedian und Puppenspieler Michael Hatzius, der als „Jens Schirmer“ durch den Abend führt. Die Kunstfigur „Jens Schirmer“ sorgt sich als durchgeknallter Brandschutzbeauftragter um das Wohl der Besucher. Als Klugscheißer, Esoteriker, Choleriker und Moderator führt er witzig, bissig und unterhaltsam durch den Abend und präsentiert die weiteren Kiezgeschichten-Gastgeber auf der Bühne. In die Tempelhofer Kulturoase hat Michael Hatzius drei Künstlerkollegen mitgebracht.

Nils Heinirch hat den Leuten aufs Maul geschaut, Alltäglichkeiten beobachtet und mit spitzer Feder zu Papier gebracht. Nils Heinrich entfacht ein wahres kabarettistisches Wort-Witz-Gewitter. Immer atemloser wird der Künstler, wenn er so richtig in Schwung gekommen ist. Die Fränkischen Nachrichten schreiben passend: „Nils Heinrich besitzt einige im zeitgenössischen Kabarett selten gewordene Gaben, nämlich echten Humor, Mutterwitz und die aus innerer Überlegenheit gespeiste Gabe zur Selbstverspottung, die einen eigentlich erst recht befähigt, auch über andere und das Leben generell zu spotten und zu lästern.“ So hat Nils Heinrich auch sein druckfrisches Buch „Irgendwo muss man ja wohnen“, mit spritzigen Kurzgeschichten und anderen Überraschungen, mitgebracht.

Anton Grübener hat seinen ganz eigenen Humor. Der „Vortragskünstler der neuen alten Schule“ macht den Humor aus der Zukunft, der sich nicht immer ganz leicht und schnell erschließt. Er sagt selbst von sich: „Seine staksige, leicht psychotische Bühnenfigur bedient kaum eine der üblichen Publikumserwartungen.“ Es gibt bei dem Wortspieler keinen roten Faden, sondern wie er sagt eher einen „roten Teppich“. Sein langsamer, aber fein-bewusster Humor spricht von der Frühlingsdepression und den praktischen Vorteilen, wenn man aus einer Mücke einen Elefanten macht.

Jens Heinrich Claasen´s Welt ist das Klavier und der spöttige Gesang. Die etwas verklemmte Bühnenfigur geht auf die Bühne, damit er nicht alleine ist („Oh, ist der süüüüüüüß“ fordert der Künstler vom weiblichen Publikum ein). Jens Heinrich singt den Tine-Wittler-Song (für RTL-Muffel: die „Dicke“, die als RTL-Wohnexpertin „Einsatz in 4 Wänden“ präsentiert) und träumt nur davon, dass er Künstler mit einem Bausparvertrag und einer 40-Stunden-Woche wird. Claasen sucht einfach nur Kontakt: „Egal ob Mann oder Frau, ich möchte einfach nicht mehr alleine sein.“
default
Foto: promo / "Die Echse" Michael Hatzius
Die Krönung des Abends ist dann zweifelsohne „Die Echse“, wenn sie –kunstvoll zum Leben erweckt von Michael Hatzius- die Bühne und das Publikum erobert. Die fast menschengroße Echse zeigt den Zuschauern, wie eine Puppe erst so richtig lebendig wird. Es stört kein bisschen, dass Michael Hatzius immer zu sehen ist, weil er schon nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen wird und das Publikum in die Echsenwelt versinken kann. Da klingt es dann fast liebevoll, wenn „Die Echse“ das Publikum veräppelt: „Ich habe Tinnitus im Auge, ich sehe nur Pfeifen!“ Anrührend komisch und lebensnah verzaubert die Echse das etwas dröge Tempelhofer Publikum am Premierenabend.

Ein schöner Kiezabend mit abwechslungsreichen und interessanten Gästen!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

Noch bis zum 8. APRIL 2012!!!

http://www.michaelhatzius.com

http://www.nils-heinrich.de

http://www.anton-gruebener.de

http://www.jensclaassen.de

http://www.ufafabrik.de

 

BERLINERLEBEN: Bunt und schrill in der Neuköllner Oper

Berlin-Neukölln, 15. März 2012 Pariser Leben in Berlin? Wie lässt es sich besser darstellen, als in einem bunten und schrillen Musiktheater der Neuköllner Oper: „BERLINERLEBEN“. Und alles unter dem Motto „freizügig nach Offenbach“, genauer gesagt frei nach Jacques Offenbach, der als französischer Komponist mit deutschen Wurzeln als Begründer der modernen Operette gilt.

In Berlin ist alles anders und alles ein bisschen verrückter. Das Stück der Neuköllner Oper nimmt witzig, bissig und lebendig das Berliner Szeneleben und touristisches Erlebnisverlangen auf die Schippe. So wollen die gut betuchten Reisenden bei ihrem Kurztrip wirtschaftlichen Gewinn und Großstadtflair pur inhalieren. Gerade in Schönefeld gelandet und schon sucht man das Berliner Leben. Da freut sich Omar, auf den Punkt gebracht und lebendig dargestellt von Janko Danailow, und seine schrille Kreuzköllner Clique! Der Berliner Szene-Held verkauft den Aufenthalt in der maroden Abriss-WG als High-End-Traumhotel. Der Blick ist dabei passgenau auf die Geldbörse von Alexej, überzeugend gespielt von Clemens Gnad, und auf das Hinterteil von Natascha gerichtet. Natascha, schauspielerisch und gesanglich beachtlich von der Sopranistin Sarah Papadopoulou interpretiert, stürzt sich in die Shoppingwelt und will, wie ihr Mann, in der Nacht den besonderen Flair der Großstadt einatmen. Aber es kommt alles anders…
default
Foto: Matthias Heyde
Bei jedem Stück ist man auf den besonderen Bühnenaufbau in der Neuköllner Oper gespannt. Auch jetzt ist Bühne und Ausstattung in seiner Schlichtheit ein Hingucker! Auf der runden Drehbühne geht es wild zu. Ob als Kofferband am Flughafen oder als WG-Quartier mit Javamöbeln: die Bühne von Michael Köpke unterstützt die Dramaturgie des Stückes. Als Dramaturg hat der künstlerische Leiter der Neuköllner Oper, Bernhard Glocksin, mal wieder ein glückliches Händchen bewiesen. Das abwechslungsreiche Musiktheater ist rundum gelungen. Das Ensemble konnte durchweg überzeugen, auch wenn die nächtliche Clubkönigin Rosetta, schauspielerisch gut dargestellt von Maria Jamborsky, gesanglich hinter den Erwartungen zurückblieb. Da hilft es auch nicht wirklich, wenn die Verruchtheit von Hildegard Knef an einigen Stellen Pate stand. Schauspielerisch gut sind die Szenen mit der Tätowiererin und dem Friseur gelungen. Eine besonders zu erwähnende Leistung kann Susanne Szell vorweisen, die in mehreren Rollen schauspielerisch glänzte und gesanglich brillierte. Das Premierenpublikum war aus dem Häuschen! Das dreiköpfige Orchester, unter bewährter musikalischer Leitung von Hans-Peter Kirchberg, setzt die vielfältigsten Klanginstallationen erstklassig um. BERLINERLEBEN hat durchaus etwas von einem Klassiker, den man noch in vielen Jahren wieder ausbuddeln könnte. Das rundum gelungene Stück von Hendrik Müller (Idee und Regie), Barbara Rucha (Arrangements und Kompositionen) und Kriss Rudolph (Text) wird jetzt erstmal den ganzen April im Haus an der Neuköllner Karl-Marx-Straße gespielt.

Das BERLINERLEBEN lässt keine lange Weile aufkommen. Die Texte sind auf den Punkt gebracht und es wurde der Berliner Szene gut auf das Maul geschaut. In wenigen Sequenzen gehen die Wortspielereien etwas in Klamauk über. Die Gesamtbeurteilung des Stückes fällt jedoch, ohne Wenn und Aber, rundum positiv aus. Wer sich vergnügen will, ansprechende und qualitativ hochwertige Unterhaltung sucht und alt hergebrachte Bahnen auch mal verlassen will, der ist in der Neuköllner Oper mit dem BERLINERLEBEN gut aufgehoben. Na dann, viel Spaß beim BERLINERLEBEN!

Thomas Moser –BerLi-Press

www.neukoellneroper.de

Veröffentlichung im Rudower Magazin April/2012:  LINK

 
Über mich
Hier wird über die Nachbarn von Berlin-Lichtenrade berichtet und informiert
Mehr über mich
21Publish - Cooperative Publishing