Frerk, du Zwerg

Ein Musiktheater übers Anderssein und Mutigsein für alle ab acht

Von Finn-Ole Heinrich und Knut Jensen Kooperation mit Internationales Literaturfestival Berlin

Andy Kolumpeck ist ein echtes A... . Dumm wie Brot aber genauso stark wie fies. Deswegen hat Frerk auch Angst, weil er ständig Kloppe bezieht.

Und die Eltern von Frerk sind auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Der Vater eine Lusche, weil, der sagt nie was. Und die Mama, naja, die sagt viel zu viel. Alles stört, nichts ist ok, und dann hat sie diese vielen Allergien. Alles, was Spaß machen könnte, darf nicht sein. Und einen Hund, wie ihn Frerk sich so doll wünscht, der kommt schon mal gar nicht ins Haus.

Frerk ist eigentlich gar nicht so klein. Und trotzdem rufen immer mehr:

"Frerk, du Zwerg!" Nur, weil sich's reimt. Aber Frerk hat ein Geheimnis.

.. und das erfährt man - im Theater.

Erstmals ist Frerk jetzt live zu erleben - nach dem Erfolg als Bestseller, nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis, nun für die Bühne eingerichtet von Finn-Ole Heinrich: ein Stück mit Schauspiel, Musik und Puppen, mit der liebevollen Musik von Knut Jensen und in Szene gesetzt von der jungen, preisgekrönten Regisseurin Roscha A. Säidow.

Mit: Andreas Hirche, Franziska Dittrich, Kai Meyer, Magdalena Roth

Spieltermine       Haus der Berliner Festspiele:

                3./4. September, 10.45 sowie 8. September, 15 Uhr und Doppelvorstellung am 9. September, 11 und 15 Uhr

                Neuköllner Oper:

                Nachmittags: 15./16., 29./30. September, 7., 13./14., 27. Oktober, 3., 11. November und 1. sowie 8. Dezember, 16 Uhr; 21. Oktober, 14 Uhr

                Vormittags: 17. - 19. ,26. - 28. September, 17./18., 25. Oktober und 1. sowie 6.        November, 10.30 Uhr

Spielorte              Haus der Berliner Festspiele, Seitenbühne; Schaperstr. 24, 10719 Berlin

                U-Bahnhof Spichernstraße, Ausgang Bundesallee, 3 Minuten Fußweg

                Mit dem Bus Bus 204/249, Haltestelle Rankeplatz, 3 Minuten Fußweg

                               NEUKÖLLNER OPER, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin - Studio

                               U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 - Neukölln, Bus 104

Karten (Neuk. Oper)  3,50 - 14 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889

0777, unter tickets@neukoellneroper.de

sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen www.neukoellneroper.de

 

Britzer Garten: „Dahlienfeuer“ zieht Blumen- und Gartenliebhaber aus nah und fern an

- die große Dahlienschau im Britzer Garten beendet erst der Frost

  • die Königin des Spätsommers und Herbstes gibt sich 10.000fach die Ehre
  • Informationen über Dahlien auf großen Schautafeln
  • Sondereintrittspreis: 3,00 EUR, ermäßigt 1,50 EUR

Spätsommer, Herbst – das hat fast schon etwas Wehmütiges. Aber bevor das Blütenjahr im Britzer Garten wieder zu Ende geht, bündelt die Natur noch einmal alle Farben des Sommers in den abwechslungsreichen Blütenformen der Dahlien. Die bunten Mexikanerinnen erinnern an die leuchtenden Gewänder der Indiofrauen in Rot-, Pink-, Gelb- und Purpur-Tönen.

Vor 200 Jahren wurde diese Pflanze von Alexander von Humboldt aus Mittelamerika bei uns eingeführt und erfreut sich seither als Gartenblume wechselnder Beliebtheit. In den letzten Jahren ist sie mal wieder groß in Mode gekommen und auch der Britzer Garten huldigt ihr mit einer umfangreichen Sonderschau. 10.000 Dahlien in rund 300 Sorten sind am Massiner Weg auf 2.200 qm zu bewundern – dort wo im Frühling „Tulipan im Britzer Garten“ die Besucher erfreut.

Anliegen der Gärtner ist es, die Dahlie in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. Zum einen wird die Farbpalette von Lachs, Orange, Gelb-Rot über helle bis dunkle Rot-Töne bis zu Purpur und Rosa auf den Strahlen-Beeten am Landeshaupthöhenpunkt präsentiert.

Andrerseits wird neben dem Spiel der Farben auch die Formenfülle der Dahlie demonstriert. Man unterscheidet verschiedene Dahlien-Klassen nach der Blütenform - z.B. Kaktus-, Schmuck oder Ball--Dahlien. Botanisch handelt es sich bei allen Sorten, ob groß- oder kleinblütig, hoch oder niedrig, um Dahlien-Hybriden, also Zuchtformen.

Eine Informationsschau auf großen Schautafeln ergänzt entlang der Kastanienallee die Dahlienschau. Dort erfährt man Wissenswertes über die Herkunft der Dahlien, ihre Klassifizierung, die Verwendung von Dahlien im Garten, die Kultur und Pflege der Dahlien sowie deren Aufbau und Wuchs.

Täglich (bis zum ersten Frost) von 9 bis 20 Uhr

Während der Dahliensonderschau ist auch der Eingang „Massiner Weg“ (Bus 181) täglich geöffnet.

Sondereintrittspreis:

3,00 EUR, ermäßigt 1,50 EUR – Jahreskarteninhaber haben freien Eintritt

Britzer Garten (www.britzer-garten.de)

Eingänge:

Mohriner Allee à U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm à S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg à U6 Bhf. Alt Mariendorf/ Bus 179

 

8.9.: Bimmelbolle auf dem Alten St.Matthäus-Kirchhof

Samstag, 8. September, 14 Uhr

im Mausoleum Bolle auf dem Alten St.Matthäus-Kirchhof

Großgörschenstr. 12-14

(direkt am S-Bf. Yorckstraße-Großgörschenstr.)

Im Rahmen der Reihe „Salon finovo“

 Erinnerungen an Menschen, die unvergessen bleiben

 Lesung, Bilder, Musik, Gespräch

 mit Gerhard Moses Heß und Gästen

Bimmelbolle

Geschichten

über einen Unternehmer,

der Berlin geprägt hat

 Eintritt frei, Spenden willkommen

Eine Veranstaltung des Fördervereins EFEU   www.efeu-ev.de

 

Medienpoint Tempelhof: Ein Mittelpunkt im Kiez

Radiomacher Henning Hamann ist die Seele vom Geschäft!

In der Tempelhofer Werderstraße 13, in unmittelbarer Nähe der ufa-Fabrik, befindet sich ein kleines Ladengeschäft der ganz besonderen Art. Im „Medienpoint Tempelhof“ gibt es Bücher, Schallplatten, Kassetten, Videos und CDs. Diese Medien kann man einfach so, ganz ohne Kosten, mitnehmen: „Wir geben nur drei Stück je Besucher ab, damit hier nicht die professionellen Händler die Regale leer räumen“ erläutert Henning Hamann.

In den Medienpoint kann Jeder kommen. Es werden keine Nachweise über eine Bedürftigkeit verlangt, wenn hier Menschen aus der näheren Umgebung dem Laden einen Besuch abstatten. Der Medienpoint ist mittlerweile ein kleiner Nachbarschaftstreff geworden, wo man gerne auch ein Pläuschchen hält. Der Empfangschef Markus Seifert begeistert die Besucher für die Ausstellungen. Er gibt auch gerne den Newsletter und andere aktuelle Informationen an die Besucher ab.

Der Medienpoint Tempelhof ist ein vom Jobcenter Tempelhof gefördertes Projekt vom „Kulturring in Berlin e. V.“. Fast wäre es mit dem Medienpoint schon aus gewesen, als Anfang des Jahres die Förderung gestrichen werden sollte. Dann säßen die zehn Beschäftigten, die sich jetzt die Arbeiten und die Öffnungszeiten aufgeteilt haben, im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße. Stadtrat Oliver Schworck (SPD) hat sich dafür starkgemacht, dass diese Institution nicht aufhören muss.

Henning Hamann, die ehrenamtliche Seele des Medientreffpunktes, findet es wichtig, dass es solche Institutionen gibt, die Menschen zusammenführt. Voller Stolz zeigt er die fast vollen Regale: Romane, Sachbücher, die beliebten Krimis, religiöse Literatur, sogar ein wenig Erotikliteratur und vieles mehr ist hier zu finden. Henning Hamann freut sich immer über Nachschub, denn es gehen eine ganze Menge dieser Medien über den Ladentisch. „Gut erhaltene Bücher und Medien sind hier gerne gesehen“ erläutert Hamann. Auch können größere Mengen schon mal nach Absprache von zu Hause abgeholt werden. Also, wer seine Bücher nicht wegschmeißen will, andererseits aber sein Zuhause etwas lichten will und noch etwas Gutes tun will, der sollte sich mit dem Medienpoint in Verbindung setzten. Die Medien werden gekennzeichnet, damit sie nicht anderswo verkauft werden. Der Medienpoint ist auch mit mobilen Büchertischen unterwegs.

Etwas ganz Besonderes sind aber die wechselnden Ausstellungen. Sicher hat man hier nicht viel Platz, aber man versucht immer eine individuelle Gestaltung der Schaufenster und Räume hinzubekommen.


Im Juli war eine eisige Langnese-Ausstellung mit wundervollen Exponaten in den Räumen. Auch Winnetou und Karl May waren schon „Besucher“ dieses Nachbarschaftstreffs in der Werderstraße. Im August betörte nun Marilyn Monroe die Besucher und die Rolling Stones rocken zu ihrem 50. Jubiläum mit den bekannten Covers die Schaufenster des besonderen Kulturbuchladen „Medienpoint“. Das Team ist mit vollem Einsatz bei der Gestaltung der Ausstellungen dabei. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der Chefdekorateurin, Christa Scholz, und ihre Ausstellungsideen. Sie ist sich auch nicht dafür zu Schade ist, jede Menge roter Stones-Zungen auszuschneiden.


Markus S., Claudia L. und Henning Hamann

Besonders stolz ist Henning Hamann auf den neuen Newsletter mit dem treffenden Namen: „Werdi“. Mittlerweile wird diese elektronische Information schon über 900-mal verschickt und einige hundert Exemplare liegen im Medienpoint aus. Hier wird über die jeweiligen Ausstellungen informiert, Bücher besprochen und auch besondere gesellschaftliche Themen auf die Schippe genommen.


Durch Zufall haben sich jetzt auch Ed Koch, Pressesprecher im Jugendamt Tempelhof-Schöneberg und Herausgeber des kommunalpolitischen Pressedienstes Paperpress, und Henning Hamann nach vielen Jahren wieder getroffen. Hamann und Koch haben schon vor 40 Jahren im Jugendclub Bungalow am Mariendorfer Damm zusammengearbeitet und den Vorläufer von Paperpress entwickelt. Henning Hamann war als Discjockey im Bungalow und Wolfgang Ed Koch war der Chef der Einrichtung. Jetzt planen die Zwei ihre Zusammenarbeit wieder zu intensivieren.

Henning Hamann ist als erfahrener Radiomann viel rumgekommen. Er hat dem Sender „Hundert,6“ als Musikchef ein besonderes Profil gegeben, war Musik- und Unterhaltungschef beim RIAS und entwickelte hier die erste Radiokochsendung und last, but not least war Hamann Mitbegründer der OSTSEEWELLE und dort als Moderator und Musikchef tätig. Bei dem Radiopionier gaben sich viele Schlagerstars die Studioklinke in die Hand. Ob Udo Jürgens, Roy Black, Howard Carpendale, Nicole, Peter Kraus und Drafi Deutscher: Alle waren bei ihm.

Udo Jürgens und Henning Hamann

Peter Kraus war auch bei Henning Hamann
Auch die Schauspieler Nadja Tiller, Walter Giller und Senta Berger besuchten das Studio des Radiomachers. Ein bewegtes Leben!

Senta Berger fühlte sich sichtlich wohl...
Die Projektleiterin beim Kulturring in Berlin e. V. Aninika Ebert zu Hamann: „Das heißt, dass hier jemand Energie für zwei hat, Ideen für drei und Engagement für vier!“ Diese Power hat Henning Hamann heute immer noch, obwohl er nach einem Unfall mittlerweile etwas kürzertreten muss.

Die Begegnungsstätte Medienpoint ist für die engagierten Beschäftigten und für die Nachbarschaft ein wahrer Glücksfall. Und die Seele vom Geschäft, Henning Hamann, ist immer mittendrin!

Thomas Moser -BerLi-Press
LINK: Bericht im Lichtenrader Magazin 09/2012

Die Öffnungszeiten im Medienpoint sind Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 17.30 Uhr.

Telefonischer Kontakt mit dem Medienpoint unter 030-7889 3194

http://www.kulturring.org

 

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde - September Termine

1. Freikauf DDR versus Freikauf Südosteuropa - Symposium
Termin: Sa, 8. September 2012 14:30 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
, Marienfelder Allee 66/80 12277 Berlin
Anlässlich der neuen erfolgreichen Sonderausstellung "Freigekauft – Wege aus DDR-Haft" beschäftigt sich der Förderverein der Erinnerungsstätte in einem Symposium mit dem Vergleich der Freikaufspraxis für Inhaftierte aus der DDR und dem Freikauf von Südosteuropäern.
Der Eintritt ist frei.
2. „Besondere Bemühungen“ der Bundesregierung 1962 bis 1969 - Buchpräsentation mit Podiumsgespräch
Termin: Di, 18. September 2012 18:00 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
, Marienfelder Allee 66/80 12277 Berlin
Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde und das Bundesarchiv laden zur Präsentation der Neuerscheinung „›Besondere Bemühungen‹ der Bundesregierung. Band 1: 1962-1969. Häftlingsfreikauf, Familienzusammenführung, Agentenaustausch. Bearbeitet von Elke-Ursel Hammer. Oldenbourg-Verlag, München 2012“ ein. Es handelt sich um eine Sonderedition in der Reihe "Dokumente zur Deutschlandpolitik", herausgegeben vom Bundesministerium des Innern und dem Bundesarchiv.
Herr Prof. Dr. Martin Sabrow (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) wird in die Thematik einführen.
Neben ihm werden auf dem Podium diskutieren
Herr Staatssekretär a.D. Ludwig A. Rehlinger
Herr Prof. Dr. Helmut Altrichter
(Universität Erlangen-Nürnberg)
Herr Prof. Dr. Bernd Faulenbach (Universität Bochum)
Herr Dr. Edgar Büttner (Bundesarchiv)
Der Eintritt ist frei.
3. "Nepomuck und Bärlihupf: Fluchtgeschichten für Kinder (9 - 13 Jahre)" Kostenlose Kinderführung
Termin: So, 23. September 2012 Start 14:00 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
, Marienfelder Allee 66/80 12277 Berlin
Warum sind Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen? Auf welchen Wegen ist ihnen die Flucht von einem Teil Deutschlands in den anderen gelungen? Wie haben sich Kinder gefühlt, die ihr Zuhause und ihre Freunde verlassen mussten? Die beiden Stofftiere Nepomuck und Bärlihupf, die in der Ausstellung der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen sind, haben zwei Kinder auf ihrem Weg in den Westen begleitet und können von den damaligen Ereignissen erzählen. In der Ausstellung lassen sich viele weitere Objekte und Geschichten entdecken, anhand derer die Kinder den Lebenswegen von Flüchtlingen nachspüren können.
Dauer: 1 Stunde. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten: Tel: 030 / 75 00 84 00
oder per E-Mail an info@notaufnahmelager-berlin.de


 

FOLK & WELTMUSIK IN DER ALTEN BAHNHOFSHALLE

Bahnhofstr. 4a-d / 12159 Berlin-Friedenau / am S-Bhf Friedenau / Einlass 19:15 Uhr
Vorbestellungen unter Tel. 030-8560 4818, über www.acoustic-concerts.de 
oder per Mail an fbarniske@t-online.de
Sonntag 2. September
/ 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-
WASTELAND GREEN - Acoustic Songs
Susanne Werth - Gesang / Gitarre / Percussion
Friedrich Barniske - Gesang / Gitarre
Arne Zauber - Chromatisches Knopfakkordeon / Gesang
WASTELAND GREEN setzt auf die Kraft der Stimmen und akustischen Instrumente. Eigene Songs und ausgewählte Interpretationen zwischen Folk, Chanson, Jazz und Country, engagierte und leidenschaftliche Texte in englischer, deutscher, französischer, spanischer und italienischer Sprache - das Trio aus Berlin webt akustische Musik in ganz eigener Farbe.
Hör- und Sehproben:
www.wastelandgreen.de
www.reverbnation.com/wastelandgreen
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Sonntag 23. September / 20:00 Uhr / 10,- / erm. 7,-
WILLI SALOMON - Blues & mehr
illi Salomon – Gesang / Gitarren / Steel-Guitar / E-Piano / Bluesharp

Brillantes Fingerpicking auf der Gitarre, perlende Boogie-Woogie Kaskaden auf dem Piano, eine einnehmende Stimme, ein abwechslungsreiches Repertoire und eine humorvolle Moderation – was braucht ein gutes Konzert mehr?
Hör- und Sehprobe:
www.youtube.com/watch?v=bnnXa8t8i20&feature=youtu.be
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und als Vorschau:
Donnerstag 15. November / 20:00 Uhr
LIDO / Cuvrystr. 7 / 10997 Berlin-Kreuzberg
mit einem 30-minütigen Set gestaltet
WASTELAND GREEN - Acoustic Songs
eine Hälfte des Vorprogramms von 
WOLF MAAHN - SOLO & ACOUSTIC
Infos & Tickets zum VVK-Preis von 23,- € und ohne VVK-Gebühr
unter www.wastelandgreen.de

 

Medienpoint und 50 Jahre Rolling Stones

 

Kinder und Jugendliche aus Tempelhof-Schöneberg machen Politik!

Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg ruft zur Wahl auf

Erwachsene planen, entscheiden und setzen sich für Kinder und Jugendliche durch. Kinder und Jugendliche sind jedoch selber Experten für ihre Interessen, Wünsche und Bedürfnisse! Deshalb ist von der BVV Tempelhof-Schöneberg vor einigen Jahren beschlossen worden, ein Kinder- und Jugendparlament im Bezirk einzurichten.

In diesem Parlament kommen Kinder und Jugendliche seit acht Jahren regelmäßig aus den Tempelhof-Schöneberger Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen zusammen, um Kommunalpolitik aktiv zu gestalten. Wann immer die Interessen von Kindern und Jugendlichen berührt werden, wird das Kinder- und Jugendparlament beteiligt. So z.B. bei der Ausstattung von Schulen und Freizeiteinrichtungen, der Gestaltung von Schulhöfen, dem Bau oder Umbau von Straßen, Spiel- und Sportplätzen, der Ausrichtung von Veranstaltungen und bei vielem mehr.

Durch das Kinder- und Jugendparlament können Kinder und Jugendliche ihre Vorstellungen einbringen. Sie haben in allen Ausschüssen Mitspracherecht, wenn es um die Interessen von Kindern und Jugendlichen geht.

Und wer glaubt, das Politik machen langweilig ist, wird hier eines Besseren belehrt: denn neben den Plenarsitzungen werden regelmäßig Regionale Treffen mit Spielplatz- und/oder Freizeiteinrichtungstests, Grillnachmittage oder sogar Reisen angeboten. Sich einmischen macht eben auch Spaß!

Nach sieben erfolgreichen Wahlperioden, in denen bereits über 250 Anträge an die Bezirkspolitik gestellt worden sind und in denen sich das Kinder- und Jugendparlament auf Reisen länderübergreifend dargestellt hat, geht es nunmehr in die siebte Wahlperiode. Alle Schulen und Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sind deshalb eingeladen, ihre Vertreter/innen zu wählen und die Ergebnisse bis zum 25.10.2012 an die Geschäftsstelle zu übermitteln.

Das konstituierende Plenum mit den Vorstandswahlen für das Wahljahr 2012/2013 findet dann am Donnerstag, dem 8.11.2012 von 9.30h bis 13h im Rathaus Schöneberg – BVV-Saal statt.

Zu dieser öffentlichen Sitzung, die alleine von den Kindern und Jugendlichen selber organisiert und geleitet wird, sind natürlich auch alle anderen interessierten Menschen eingeladen. Auch wer einfach nur neugierig ist, wie Kinder- und Jugendbeteiligung im Bezirk funktioniert, ist herzlich eingeladen.

Der Bezirk freut sich wieder auf eine rege Beteiligung, denn nur mit vielen unterschiedlichen Ideen können die jungen Bewohner/innen des Bezirkes mitgestalten und gesellschaftlich aktiv werden.

Ansprechpartner:

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Kinder- und Jugendparlament

Rathaus Friedenau, Breslauer Platz 1, 10820 Berlin

Telefon: 01522-255 40 42

Oliver Schmidt

www.kjp-ts.de

info@kjp-ts.de

 

LaLeLu: "Pech im Unglück - a-cappella-Lebensberatung"

…und so eine Art Taufe in der ufa-Fabrik…

Berlin-Tempelhof, 15. August 2012 Die a-cappella-Sensation „LaLeLu“ aus Hamburg hat im Hafen der Tempelhofer ufa-Fabrik zur Taufe angelegt. Seit 1995 ist die Musik-Comedy-Gruppe erfolgreich im deutschsprachigen Raum unterwegs. Der gesangsstarke Opernbariton Frank Valet ist neu zu der Gruppe gestoßen und hat, nach intensiven Proben für das zehnte Programm, in Berlin seine Feuertaufe bestens bewältigt. Das Premierenpublikum hat den zweistündigen Musikabend und die Taufe des Neulings mit tosendem Applaus gefeiert.

LaLeLu sind eine Frau und drei Männer: Sanna Nyman, Tobias Hanf, Jan Melzer und Neuzugang Frank Valet.

LaLeLu (Promo-Foto: c Marco Grundt)
Von Anfang an war das Berliner Publikum begeistert, wie die Gruppe musikalisch und witzig die a-cappella-Lebensberatung präsentierte. Launig und hintersinnig wird über Rollenklischees bei Spaziergängen erzählt, Pechvögel besungen, der Neuzugang Frank als lebendes Schlagzeug eingesetzt und Jan erzeugt stimmlich perfekt die Rockgitarre mit seinem Mund. Klassische Musik, Rock, Pop, Jazz und Blues, alles nur mit der eigenen Stimme: Bei den vielfältigen Musikpräsentationen gibt es keine Grenzen! Die Show ist perfekt abgestimmt zwischen abwechslungsreicher Musik und kurzweiliger Clownerie. Man merkt kaum die Übergänge der Showeinlagen. Ein unsichtbarer roter Faden zieht sich durch eine gut inszenierte Vorstellung. Eine hervorragende Regieleistung von Lukas Langhoff konnte hier bewundert werden.

Die neue Sommerbühne bietet den perfekten Rahmen für die Künstler. LaLeLu bewegt sich gesanglich auf hohem Niveau und bei den Comedyeinlagen ist die Spielfreude der wichtigste Begleiter. Die Künstler schlüpfen gerne in unterschiedliche Rollen. Dabei spielt besonders der Baß Tobias seine Trümpfe aus, wenn er jede Menge Stimmen von Prominenten einmalig imitiert, auch mal zur Querflöte greift oder als nervender Sohn jede Menge Eis vom Vater erbettelt.

Der weibliche Part, die Finnin Sanna Nyman, zeigt ein beachtliches gesangliches Spektrum. Mit viel Eleganz und Grazie spielt sie selbstironisch mit ihren männlichen Kollegen. Bei LaLeLu kann sich jeder selbst auf die Schippe nehmen und hat dabei noch viel Freude.

Auch wenn der erste Teil des Programms an ganz kleinen Stellen noch nicht ganz rund war und kleine Abläufe noch nicht perfekt abgestimmt waren, war es eine grandiose Gesamtleistung in der Neubesetzung der Gruppe. Übrigens ist Frank Valet für Sören Sieg zu den Musikunterhaltern gestoßen. Sören, der sich nach wie vor für den Text und die Musik der Gruppe verantwortlich zeichnet, konzentriert sich jetzt auf seine schriftstellerischen Tätigkeiten.

Zum Abschluss der Show wurden an die einhundert Lieder, ein Potpourri von Evergreens und aktuellen Hits der unterschiedlichen Stilrichtungen, dem begeisterten Publikum geschenkt.

Unterhaltung, die wirklich unterhält und glücklich macht! LaLeLu lohnt sich immer wieder! So können sich die Berliner schon auf die Weihnachtsshow bei den Wühlmäusen freuen.

Thomas Moser BerLi-Press

http://www.lalelu.de

…und jetzt noch bis Samstag in der ufa-Fabrik:

15.-18.8.2012 / 20:00 Uhr / 19,-/15,- €

 

Fernweh in der Neuköllner Oper

Aus dem Leben eines Stubenhockers

Von Matthias Rebstock, Hermann Bohlen und Michael Emanuel Bauer

O-Ton: Die Geräuschkulisse einer Berliner Hinterhof-Welt.

Sprecherin: Seitenflügel, 4. Stock. Hier wohnt Stubenhocker.

O-Ton: Mülltonnen klappern, ein Besteckkasten wird gefüllt, im Parterre übt jemand Klavier: Schubert,

Wandererphantasie, 2. Satz.

Sprecherin: Stubenhocker kennt jedes Geräusch, er analysiert das ferne Rauschen der Stadt. Und lässt seinen Blick auf die andere Seite schweifen, zu einer Frau, die das Fenster öffnet und hinüberschaut. Zu ihm?

Wir befinden uns in einem Hörfunkstudio. Produziert wird das Hörspiel „Stubenhocker“ von Hermann Bohlen. Im angrenzenden Studio geht ein Reisemagazin auf Sendung, und in Studio P4 werden Klavierlieder von George Crumb eingespielt.

Die zunächst parallel verlaufenden Geschichten beginnen sich zu vermischen. In den Studios ist es kühl. Draußen ist Sommer. Man beschließt, dem Alltag zu entfliehen – nur wohin? Was ist das Fremde in einer Welt, in der man mit google street view immer schon alles sehen kann, bevor man überhaupt hinfährt? Bleibt man nicht besser zu Hause und legt sich ins Bett, wenn man Fernweh hat?

Die Sprecher und Musiker im Studio treffen einen radikalen Entschluss. Sie begeben sich auf eine fantastische Expedition, um den ultimativen Kick zu erleben.

Spieltermine 23., 25./26. und 30./31. August sowie 1./2., 6.-9., 13.-16. und 20.-23. September 2012, 20 Uhr

Spielort NEUKÖLLNER OPER, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin - Großer Saal

Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 – Neukölln, Bus 104

Karten 9-24 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter tickets@neukoellneroper.de

sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

www.neukoellneroper.de

 

Zum 50. Todestag von Marilyn Monroe

Hollywood ist ein Ort, wo sie dir 50.000 Dollar für einen Kuss und 50 Cent für deine Seele zahlen“

Am 5. August 1962 fand man sie auf dem Bett in ihrer Villa in Los Angeles, nackt, gestorben wohl an einer Überdosis Schlaftabletten. Längst hat anlässlich dieses runden Todestages eine schon atemberaubende Marilyn-Hysterie eingesetzt: Etliche Verlage kommen mit neuen Biografien und Bildbänden, Dolce & Gabbana brachte eine MM-Kollektion auf den Markt, in China wurden bereits containerweise Monroe-Souvenirs verschifft.

Auf der Facebook-Seite des toten Stars registrieren sich pro Tag bis zu 3.000 neue Fans (inzwischen 3,3 Mio.), und auch zahlreiche Hollywood- Blondinen versuchen, ein paar Krümel vom Monroe-Mythos abzubekommen. Am konsequentesten war Lindsay Lohan. Im US-Playboy sagt das Starlet wenig, zeigt aber viel: Lohan stellt einige berühmte Nacktfotos nach, die Marilyn Monroe einst gemacht hat, „um die Miete bezahlen zu können“.

Mehr als 300 Biografien spüren inzwischen den Wendungen ihres Lebens nach, dazu kommen etliche Doktorarbeiten, dutzende Filme, Popsongs, Gemälde, Theaterstücke. Doch niemandem ist es bisher gelungen, das Rätsel Marilyn zu lösen. John Edgar Hoover, FBI Gründer und Direktor 1924-1972, sagte einmal im Interview: „Ich könnte alle Rätsel lösen, aber es würde Amerika nicht dienen…“.

Als Kind einer schizophrenen Mutter wurde sie zwischen Waisenhäusern und Pflegefamilien hin und her geschubst, später bekam sie einen neuen Namen und eine neue Biografie verpasst, maßgeschneidert von den Illusionsprofis Hollywoods. Sie war zugleich die megablonde Venusfalle, das unschuldige Mädchen oder das schutzbedürftige Psycho-Wrack. Ihre Biografie und Karriere hatten so viele verschiedene, teils widersprüchliche Facetten.

Viele ungeklärte Fragen nach der wahren Todesursache, nach der Beziehung zu Robert und John F. Kennedy und ihr Leben als Sexsymbol und Filmikone des 20. Jahrhunderts bleiben unbeantwortet, aber viele ihrer Sprüche sprechen für sich:

"Ein Sexsymbol ist ein Ding, und ich hasse es, ein Ding zu sein"... oder

"Wer morgens betet hat den ganzen Rest des Tages Zeit für Spaß und Sauereien" oder

„Ein weises Mädchen küsst, aber liebt nicht, hört zu, aber glaubt nicht und verlässt, bevor sie verlassen wird“

Henning Hamann

Buchtipps: Marilyn Monroe: Metamorphosen-Verwandlungen ISBN-13: 978-3829605519

Norman Mailer & Bert Stern: Marilyn Monroe ISBN-13: 978-3836539432

TV-Tipp: ARTE, 04. August, 20 Uhr 15: Marilyns letzte Sitzung

Quelle: paperpress Nr. 483 B vom 3. August 2012/37. Jahrgang

www.paperpress.org

 

Psychose - Seminar Tempelhof

2. Semester 2012 03.09.12 –10.12.12

Termine und Themen:

03.09.2012

Auslöser und Anzeichen der Psychose

17.09.2012

Psychose und Gefühle

01.10.2012

„Ich glaube dir, kann es aber nicht sehen“ - Wie kann man Kontakt halten trotz Unverständnis

15.10.2012

Psychose und Sucht

29.10.2012

Psychose und Spiritualität

12.11.2012

Lebensveränderungen nach der Psychose - Arbeitswelt

26.11.2012

Lebensveränderungen nach der Psychose - Familie und Partnerschaft

10.12.2012

Psychose und Therapien – Was hilft?

Der nächste Zyklus beginnt am 18.02.2013.

Sie sind herzlich eingeladen, müssen aber nicht regelmäßig teilnehmen.

Schauen Sie einfach mal vorbei.

Besonders Angehörige und professionelle BegleiterInnen möchten wir zu einem Besuch einladen, da diese oft in der Minderheit sind.

Das Seminar ist eine Austauschform aus 3 Blickwinkeln für Psychoseerfahrene, Angehörige und professionelle BegleiterInnen (Trialog).

Erfahrungen austauschen, Hintergründe aufzeigen, Sicherheit gewinnen

Psychosen stellen für alle Beteiligten eine ungewöhnlich belastende Erfahrung dar.

Das trialogische Psychoseseminar gibt eine Möglichkeit sich über Erfahrungen mit Psychose bei sich selbst oder bei anderen auseinander zu setzen.

Die eigene Wahrnehmung wird oftmals zur einzig gültigen Realität. Das führt zu Verwicklungen und macht das gegenseitige Verstehen schwer.

Psychoseseminare sind Gesprächsforen und Expertenrunden, deren Kerngedanke eine gleichberechtigte Verständigungüber Psychosen ist - letztlich mit dem Ziel, ein besseres, ganzheitliches Verständnis für Psychosen zu entwickeln und damit auch die Arbeit der Psychiatrie zu verändern.

Experten sind im Sinne von Psychoseseminaren die Menschen, die selbst eine Psychose erlebt haben, Psychose-Erfahrene; ihre Angehörigen, die eine Psychose in der Regel aus

nächster Nähe miterlebt haben; sowie Professionelle, die beruflich in der Psychiatrie mit Menschen mit Psychosen arbeiten.

In Psychoseseminaren können diese unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen zur Sprache kommen und gleichberechtigt nebeneinander stehen. Angestrebt wird eine offene, ehrliche, zwanglose Atmosphäre der Verständigung, des Respekts vor dem Gegenüber, der Ermutigung zur Übernahme von Verantwortung für sich selbst, des gemeinsamen Lernens.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dadurch neue Einblicke in das Erleben anderer und lernen somit mehr über das Phänomen Psychose.

Internetforum: www.trialog-psychoseseminar.de

Uhrzeit:

18.00 – 20.00 Uhr mit Pause

Ort: Café Aurel Alt-Tempelhof 28 12103 Berlin

Hofbausaal hinter dem Café (Zugang durch die linke Tür neben dem Café)

Verkehrsverbindung: U-Bahn: Alt Tempelhof (U6), Bus: M46, 140,184, 246

Kontakt: Kontakt- und Beratungsstelle „Die Kurve“, Tel: 030/74 00 63 14

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