30. Rocktreff und das Spielfest 2013 stehen in den Startlöchern

Bei einer Traditionsveranstaltung wie dem jährlichen Rocktreff im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf, gibt es noch eine ganze Reihe weiterer traditioneller Vorgänge. Im September lädt die Rock-Ini Tempelhof die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die Mitglieder der Bands sowie Freunde und Förderer des Festivals zu einer Dankeschön-Party ein. Gefeiert wurde auch in diesem Jahr im Jugendfreizeitheim Bungalow am Mariendorfer Damm, gleich neben dem Volkspark, in dessen Stadion der Rocktreff in diesem Jahr zum 29sten Male stattfand. Am Rande der Party fand ein weiterer traditioneller Vorgang statt, nämlich die Unterzeichnung der Trägergemeinschaftsvereinbarung zwischen dem Jugendamt Tempelhof-Schöneberg als Veranstalter des Spielfestes und Rocktreffs, dem CPYE e.V. als Träger der Veranstaltung und der Rock-Ini Tempelhof als Ausrichter des Festivals. Das Sportamt der von Vizebürgermeisterin Jutta Kaddatz (CDU) geleiteten Abteilung Bildung, Kultur und Sport, hat dem Jugendamt das Stadion für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Spielfest und Rocktreff finden 2013 am Wochenende vor Beginn der Sommerferien statt:

Rocktreff: am Freitag, dem 14. Juni 2013, von 18.00 bis 23.00 Uhr, am Samstag, dem 15. Juni 2013, von 16.00 bis 23.00 Uhr und am Sonntag, dem 16. Juni 2013, von 16.00 bis 20.00 Uhr.

Spielfest: Samstag, 15., und Sonntag, 16. Juni 2013, von jeweils 12.00 bis 18.00 Uhr.

Den Vertrag unterzeichneten: Jugendstadtrat Oliver Schworck, Andie Kraft, Vorsitzender des CPYE e.V. und Rocktreff-Moderator, Sven Perschmann, Technischer Leiter der Rock-Ini, und Rocktreff-Moderator Christian Körper.

Foto von der Vertragsunterzeichnung v.l.n.r.: Ed Koch, Veranstaltungskoordinator des Jugendamtes, Sven Perschmann, Technischer Leiter der Rock-Ini, Andie Kraft, Vorsitzender des CPYE e.V. und Rocktreff-Moderator, Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD), und Rocktreff-Moderator Christian Körper.
Rund 60 Helferinnen und Helfer, Bandmitglieder, Freunde und Förderer nahmen an der Dankeschön-Party teil. Seit vielen Jahren dabei, Mary vom PKSD-Sicherheitsdienst, die ihren 50sten Geburtstag auf der Party gleich mitfeierte. PKSD sorgt seit Jahren für einen geordneten Ablauf am Stadioneingang und auf dem Gelände. Neben dem Geburtstagskind nahmen auch die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Marijke Höppner (SPD), Bezirksbürgermeisterin und Schirmherrin des Spielfestes, Angelika Schöttler (SPD), und die Vorsteherin der Bezirksverord-netenversammlung und Schirmherrin des Rocktreffs, Petra Dittmeyer (CDU) teil.

Paul, Leadgitarrist der Band „Back to Now“ bedankte sich bei der Rock-Ini im Namen der rund 100 Musikerinnen und Musiker, die in 20 Bands in diesem Jahr beim Rocktreff aufgetreten sind, für die hervorragende Organisation. Es gibt kein vergleichbares Festival in Berlin, so Paul, bei dem die Bands so gute technische Voraussetzungen vorfinden, wie beim Rocktreff. Auch die Betreuung der Bands vor und nach ihrem Auftritt im Backstagebereich, sei beispielgebend. Einen Gig beim Rocktreff zu bekommen, sei ein großes Glück und mache sehr viel Spaß. Auch in die-sem Jahr hatten sich wieder rund 200 Bands für den Rocktreff beworben.

Die Schirmherrinnen des Rocktreffs und Spielfestes, Petra Dittmeyer und Angelika Schöttler, sicherten auch für 2013 ihre Unterstützung zu. Ein ganz besonderer Dank ging an Petra Dittmeyer, die durch eine großzügige private Spende die Dankeschönparty finanzierte.  30.000 Euro kosten Spielfest und Rocktreff, woran sich das Jugendamt mit einer Zuwendung von 9.200 Euro beteiligt. Hinzu kommt eine nicht auf den Cent genau errechenbare Summe an Sachspenden durch kostenlose Zurverfügungstellung von technischem Equipment, Werbemaßnahmen, Backstageversorgung etc. In diesem Jahr waren es weit über 40.000 Euro. Nicht bezifferbar ist der Gegenwert der ehrenamtlichen Leistung der 40 Helferinnen und Helfer, die eine Woche lang die Veranstaltung aufbauen, betreuen und wieder abbauen. Nicht unerwähnt darf bleiben, dass alle Bands kostenlos beim Rocktreff auftreten. Die zwölfköpfige Rock-Ini-Crew bereitet gemeinsam mit dem Jugendamt und dem CPYE e.V. ein Jahr lang die Veranstaltung vor.

Die Dankeschön-Party am 29. September war sozusagen der offizielle Startschuss für die Vorbereitungen des Spielfestes und für den Rocktreff, der im nächsten Jahr zum 30sten Male stattfin-den wird. Im Laufe des Oktober wird es auf der Seite www.rocktreff.de für Bands aus nah und fern möglich sein, sich um einen Platz für 2013 zu bewerben. Ab Mitte Oktober können sich interessierte Vereine, Organisationen, Kitas, Freizeiteinrichtungen, Schulen usw., die ein Angebot im Rahmen des Spielfestes machen möchten, unter www.spielfest-mariendorf.de anmelden. Die Ausschreibung und das Anmeldeformular werden auf der Seite hinterlegt sein.

Nun kommen erst einmal die trüben Herbst- und Wintertage.    Aber, der nächste Sommer kommt bestimmt: Mitte Juni 2013 gibt es wieder für Kinder, Jugendliche und ihre Familien und für alle jungen und älteren Rockmusikfans nur ein Ziel: Das Fußballstadion im Volkspark Mariendorf. Natürlich wieder bei freiem Eintritt und hoffentlich schönem Wetter.

Seit vielen Jahren dabei, Mary (links), vom PKSD-Sicherheitsdienst, die ihren 50sten Geburtstag auf der Party gleich mitfeierte. PKSD sorgt seit Jahren für einen geordneten Ablauf am Stadioneingang und auf dem Gelände. Neben dem Geburtstagskind v.l.n.r.: die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Marijke Höppner (SPD), Bezirksbürgermeisterin und Schirmherrin des Spielfestes, Angelika Schöttler (SPD), und die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung und Schirmherrin des Rocktreffs, Petra Dittmeyer (CDU). 2. Reihe v.l.n.r.: Philipp Mengel, Koordinator des Spielfestes, Ed Koch, Christian Körper, Sven Perschmann und Andie Kraft.

Fotos: Veranstalter

 

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde - Oktober Termine

1. "Plötzlich frei" – Biografien ehemaliger DDR-Häftlinge - Zeitzeugengespräch
Termin: Mi, 10. Oktober 2012 19:00 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
, Marienfelder Allee 66/80 12277 Berlin
Anlässlich der neuen erfolgreichen Sonderausstellung "Freigekauft – Wege aus der DDR-Haft" lädt die Erinnerungsstätte zum Zeitzeugengespräch "Plötzlich frei" - Biografien ehemaliger DDR-Häftlinge ein.An dem Podiumsgespräch nehmen drei Zeitzeugen mit unterschiedlichen Biografien teil. Allen gemeinsam ist, dass Sie aus der DDR-Haft freigekauft wurden.
Der Soziologe und Politologe Dr. Wolfgang Welsch wurde 1971 aus dem Gefängnis freigekauft. Er hatte, nach einem ersten Gefängnisaufenthalt wegen versuchter Flucht aus der DDR, einen Dokumentarfilm über seine Erfahrungen drehen wollen, wobei er erneut verhaftet wurde.Die Schriftsetzerin Uta Franke stellte systemkritische Flugblätter her und wurde dafür zu einer Haftstrafe im Frauengefängnis Hoheneck verurteilt. 1981 wurde sie freigekauft und durfte in die BRD ausreisen.Der nach gescheiterten Fluchtversuchen inhaftierte Ulrich Weißgerber wurde ebenfalls aus der DDR-Haft freigekauft, dann allerdings 1965 in die DDR entlassen. Ein Jahr später konnte er in die BRD ausreisen.
Das Gespräch moderiert der Historiker Jan Philipp Wölbern. Er ist Doktorand am ZZF Potsdam und befasst sich in seiner Dissertation mit dem Freikauf von politischen Häftlingen aus der DDR.
Der Eintritt ist frei.

2. "Nepomuck und Bärlihupf: Fluchtgeschichten für Kinder (9 - 13 Jahre)" Kostenlose Kinderführung
Termin: So, 21. Oktober 2012 Start 14:00 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
, Marienfelder Allee 66/80 12277 Berlin
Warum sind Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen? Auf welchen Wegen ist ihnen die Flucht von einem Teil Deutschlands in den anderen gelungen? Wie haben sich Kinder gefühlt, die ihr Zuhause und ihre Freunde verlassen mussten? Die beiden Stofftiere Nepomuck und Bärlihupf, die in der Ausstellung der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen sind, haben zwei Kinder auf ihrem Weg in den Westen begleitet und können von den damaligen Ereignissen erzählen. In der Ausstellung lassen sich viele weitere Objekte und Geschichten entdecken, anhand derer die Kinder den Lebenswegen von Flüchtlingen nachspüren können.
Dauer: 1 Stunde. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten: Tel: 030 / 75 00 84 00 oder per E-Mail an info@notaufnahmelager-berlin.de
Weitere Termine 2012: jeweils 14:00 Uhr 18.11.2012, 09.12.2012


3."Nach der Flucht. Leben im Übergangswohnheim Marienfelder Allee" - Ausstellungseröffnung
Termin: Mi, 24. Oktober 2012 19:00 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
, Marienfelder Allee 66/80 12277 Berlin
Geschichte und Gegenwart begegnen sich: Wo einst Flüchtlinge und Übersiedler aus der DDR und (Spät)Aussiedler aufgenommen wurden, leben seit Dezember 2010 Flüchtlinge und Asylbewerber aus aller Welt. Sie sind nach Deutschland gekommen, um Schutz vor Verfolgung, Krieg oder Diskriminierung zu suchen; im Übergangswohnheim an der Marienfelder Allee warten sie auf die Entscheidung über ihren Asylantrag.
Um ihre Geschichten zu dokumentieren und politische Hintergründe aufzuzeigen, ergänzt die Erinnerungsstätte ihre ständige Ausstellung temporär um ein aktuelles Kapitel: In Form einer vierteiligen Reihe werden wechselnde Exponate mit einer besonderen lebensgeschichtlichen Bedeutung sowie Filmporträts präsentiert. Sie erzählen exemplarisch von den Erfahrungen verschiedener Flüchtlinge im Heimatland, ihrem Berliner Alltag und ihren Zukunftshoffnungen.
Das erste dieser Porträts ist der Familie Gedaev aus Tschetschenien gewidmet. Usman Gedaev und Luisa Muslimova wohnen mit ihren vier Kindern seit dem 11. Oktober 2011 im Übergangswohnheim; ihr Asylantrag wurde abgelehnt, so dass sie binnen Kurzem Deutschland wieder verlassen müssen. Im zweimonatigen Wechsel werden anschließend die Geschichten der Familie Tello aus Syrien, der Familie Ghodoussi aus Afghanistan und von Herrn Barakizadeh aus dem Iran dokumentiert.
In Kooperation mit dem Internationalen Bund
Der Eintritt ist frei.

 

FOLK & WELTMUSIK IN DER ALTEN BAHNHOFSHALLE

Bahnhofstr. 4a-d / 12159 Berlin-Friedenau / am S-Bhf Friedenau / Einlass 19:15 Uhr
Vorbestellungen unter Tel. 030-8560 4818, über www.acoustic-concerts.de 
oder per Mail an fbarniske@t-online.de

Sonntag 14. Oktober
/ 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-
CATHRIN PFEIFER & SUSANNE PAUL - Weltmusik & Jazz für Akkordeon & Cello
Cathrin Pfeifer - Akkordeon
Susanne Paul - Cello

In der Band von Etta Scollo lernten sie sich kennen und folgen abseits all ihrer größeren musikalischen Projekte als Duo ihrer gemeinsamen Lust an von Weltmusik und Jazz beseelten Grooves und Klängen. Ein seltenes Hörvergnügen!

Webseiten:
www.cathrin-pfeifer.de/  www.groovecello.de/
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Sonntag 28. Oktober / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-
PAUL TIERNAN & JOHN LESTER (IRL/USA) - Folk & Jazz
Paul Tiernan - Gesang / Gitarre
John Lester - Gesang / Kontrabass / ak. Gitarrenbass

Die Sehnsucht in Stimme und Gitarrenspiel des in Frankreich lebenden irischen Songwriters trifft auf den Soul und Jazz des singenden Kontrabassisten aus San Francisco. Ein Singer-Songwriter Duo der ganz besonderen Art.
Hör- und Sehprobe:
www.youtube.com/watch?v=ppBFDY95fqo&feature=related
Weitere Hörproben:
www.myspace.com/johnlesterandpaultiernan
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und als Vorschau:
Donnerstag 15. November / 20:00 Uhr
LIDO / Cuvrystr. 7 / 10997 Berlin-Kreuzberg
mit einem 30-minütigen Set gestaltet
WASTELAND GREEN - Acoustic Songs
eine Hälfte des Vorprogramms von 
WOLF MAAHN - SOLO & ACOUSTIC www.wolfmaahn.de
Infos & Tickets zum VVK-Preis von 23,- € und ohne VVK-Gebühr
unter www.wastelandgreen.de

 

Kaffee und Kekse mit den Beatles

Mit 1,3 Milliarden verkauften Tonträgern sind The Beatles nicht nur die bisher kommerziell erfolgreichste Band aller Zeiten, sie gelten auch als Erfinder der heutigen Popmusik. Bisher hat keine andere Band mehr Multi-Platin-Auszeichnungen erhalten. Das Jahr 1962 brachte den Beatles den Durchbruch in England und Europa, ab 1963 wurde schon von einer Beatlemania gesprochen, die im Jahr 1964 mit dem historischen Auftritt in der Ed Sullivan Show nach Amerika und den Rest der Welt überschwappte.

LOVE ME DO, die A-Seite ihrer ersten Single, war die erste reguläre Studioaufnahme der Beatles. Mit diesem Song starteten sie 1962 ihre beispiellose Tonträger- Karriere.

LOVE ME DO ist eines der ältesten Produkte der Songwriting-Partnerschaft von John Lennon (1940-1980) und Paul Mc- Cartney (*1942), den die Band, damals noch unter dem Namen The Quarrymen, bereits seit Ende der 1950er Jahre in ihrem Programm hatte. Allerdings beschränkte sich John Lennons Anteil nach eigenen Angaben auf den Mittelteil des Stücks. LOVE ME DO ist in mehreren Versionen und mehreren Takes aufgenommen worden. Die erste Version entstand im Rahmen des Probevorspiels bei der EMI am 6. Juni 1962 mit Pete Best (*1941), dem ursprünglichen Drummer der Band, am Schlagzeug. Sie galt lange als verschollen und ist erst 1995 auf dem Sampler Beatles Anthology I veröffentlicht worden. Am 4. September 1962, der ersten regulären Aufnahmesession der Beatles, inzwischen mit Ringo Starr (*1940) am Schlagzeug, wurde der Song zunächst in siebzehn Takes eingespielt. Am 11. September 1962 ließ EMI-Produzent George Martin (*1926) eine weitere Version mit nochmals fünfzehn Takes einspielen, diesmal mit Andy White (*1930), einem professionellen Studiomusiker am Schlagzeug und Ringo Starr am Tamburin. Veröffentlicht wurde am 5. Oktober 1962 auf dem EMI-Label Parlophone dann aber doch die ursprüngliche Version, gekoppelt mit "P.S. I Love You" als B-Seite der Single. Für alle weiteren Veröffentlichungen, so auf dem ersten Album Please, Please Me (1963), der nachfolgenden EP The Beatles’ Hits (1963), verschiedenen Kompilationen und späteren Singles, ist dann aber die Aufnahme mit Andy White am Schlagzeug herangezogen worden.

Darüber und über vieles mehr, kann man am Freitag, dem 5. Oktober 2012, zwischen 15 und 18 Uhr bei Kaffee und Keksen mit dem Musikexperten Henning Hamann im Tempelhofer Medienpoint, Werderstraße 13, sprechen.

Das Gespräch mit dem früheren Radiomoderator von Hundert,6, SFB und RIAS, ist gratis, Kaffee und Kekse gibt es aber nur gegen Vorlage einer Beatles Platte, CD oder eines Buches. Natürlich verbleiben diese Mitbringsel im MedienPoint, wo sie dann von anderen Interessenten ausgeliehen werden können. (Quelle Paper Press)

 

Neuköllner Oper und livekritik.de machen beim BERLINERLEBEN alle Zuschauer zu Rezensenten

Besuchermeinung im Rampenlicht: exklusive Vorpremiere wird vom gesamten Publikum bewertet

Die Neuköllner Oper und das Kulturportal livekritik.de veranstalten am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, ein in Deutschland bisher einmaliges Kulturereignis: Die Vorpremiere von "BERLINERLEBEN" ist exklusiv knapp 200 rezensionsbereiten Zuschauern vorbehalten, die das Stück zur meistbesprochenen Operette Deutschlands machen.

Die Neuköllner Oper und livekritik.de verlosen mit ihren Partnern die Karten für die Vorpremiere von "BERLINERLEBEN" (frei nach Offenbach). Die Karten sind nicht im freien Verkauf, sondern werden exklusiv an Zuschauer verlost, die die Berlin-Operette vor allen anderen sehen und auf www.livekritik.de rezensieren möchten.

Dabei wird ein so vielfältiges und buntes Meinungsbild über eine einzelne Inszenierung entstehen, das es in dieser Form noch nicht gegeben hat. "Livekritik ist eine wunderbare Idee, die uns unser Publikum noch näher bringt. Applaus ist schön, die Abstimmung mit den Füßen und eine tolle Auslastung ebenfalls - aber jetzt haben wir endlich die Möglichkeit, zu erfahren, was unsere Zuschauer denken und wünschen," so Andreas Altenhof und Benjamin Stein aus der Presseabteilung der Neuköllner Oper. Für Rod Schmid, Herausgeber von livekritik.de, "geht am 3. Oktober das Recht zur Kulturkritik zurück ans Publikum. Kultur wird eben nicht nur von Intendanten gemacht und von Feuilletonisten bewertet. Es ist an der Zeit, dass der Zuschauer wieder mitreden darf".

Foto: Matthias Heyde
In BERLINERLEBEN durchlebt ein solventes Paar aus Osteuropa auf seiner Suche nach dem ultimativen Kick alle Höhen und Tiefen des Berlin-Tourismus : Schon am Flughafen werden beide von einem Berliner Szene-Helden abgepasst. Er verkauft ihnen seine marode Abriss-WG als High-End-Trendhotel, den Blick passgenau auf seine Geldbörse und ihr Hinterteil fixiert. Als allerdings Berlins nächtliche Clubkönigin Rosetta die Szene aufmischt, kommt alles anders als geplant.

Sieht so das Berliner Leben aus? Oder ist die Operette eine gelungene Persiflage? BERLINERLEBEN fragt nach den Bedingungen des Lebens in Berlin - und die Berliner und seine Besucher selbst antworten! Die Produktion empfiehlt sich somit bestens für die meistbesprochene Musiktheaterproduktion Deutschlands.

Berliner Leben von Thomas Moser betrachtet: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2012/04/05/berlinerleben--bunt-und-schrill-in-der-neuk-llner-oper.htm

 

Marienfelde+++Ihre Ideen sind gefragt!

An alle Bewohner/innen und Einrichtungen in der Großsiedlung rund um die Waldsassener Straße

Viele Ideen sind bislang bereits eingereicht, etliche von der Jury positiv beschieden worden. So veranstalten u. a. die ufafabrik in Zusammenarbeit mit dem AHB-Süd und dem Haus of fun verschieden Angebote für Familien an Wochenenden; der TSV Marienfelde organisiert mit Partnern am 13. Oktober von 12:00 – 16:00 Uhr den „1. Marienfelder Generationenlauf“ am- Tirschenreuther Ring 24 – 28, im Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum Marienfelde-Süd e.V. startet am 2. November ein großer Tortenwettbewerb.

Sie haben weitere Ideen, die unseren Stadtteil  lebens- und liebenswerter machen, möchten etwas für Menschen in unserem Kiez tun und Nachbarn zusammenführen?! Gern überlegen wir mit Ihnen, ob und wie Ihre Idee umgestzt werden kann.

Für Projekte, die bis Ende des Jahres umgesetzt werden können, stehen uns noch Fördermittel der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zur Verfügung.

Bis zum 4. Oktober 2012 können Sie entsprechende Ideen und Vorschläge bei uns einreichen.

Quartiersbüro W40

Waldsassener Str. 40, 12279 Berlin, ( 530 852 65,  w40@ag-spas.de

Unsere Öffnungszeiten: i.d.R. montags bis donnerstags 10.00 -15.00 Uhr, dienstags bis 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Kommen Sie bei uns vorbei.

 

Im Oktober im Heimathafen Neukölln: KRIEGSBRAUT - nach einem Roman von Dirk Kurbjuweit

„Wie schuldig sind wir, wenn wir in einen Krieg gehen und wie schuldig sind wir, wenn wir nicht in den Krieg gehen?“ Dirk Kurbjuweit

Esther Dieffenbach ist von Rügen nach Berlin gezogen. Der Insel ihrer Kindheit ist sie entwachsen, in Berlin kann sie nie richtig Fuß fassen. Sie ist auf der Suche nach einem neuen Leben. Auf dem Berliner Arbeitsamt entdeckt sie ein Plakat der Bundeswehr: „Eine Frau, die sympathisch lächelte, blickte unter einem Stahlhelm hervor.“ Dann geht alles wie von selbst: Grundausbildung, Stubendurchgang, Nachtmärsche, Schießbahn. Nach der Ausbildung in der Kaserne wird Esthers Einheit nach Afghanistan verlegt. Eine junge Frau zieht in den Krieg. 

Auch das Feldlager bei Kundus ist zunächst nichts anderes als ein sinnloses Tagein und Tagaus. Die einzige Ablenkung ist das Erzählen. Esthers Stube, die sie sich mit Maxi, einer anderen Soldatin, teilt – ist erfüllt von Geschichten. Geschichten von alltäglichen Sorgen. Geschichten aus dem Krieg. Von Kochtöpfen am Straßenrand, die sich als Bomben erweisen. Von den ersten Toten. Zunächst nichts weiter als Geschichten. Abwechslung in die flirrende Eintönigkeit bringen für Esther nur die Patrouillenfahrten in die Berge. Bei einer ihrer Fahrten lernt sie den afghanischen Schulleiter Mehsud kennen und lieben. Beide lassen sich auf eine gefährliche Beziehung ein – wider alle Regeln. Doch dann bricht die Realität über Esthers Leben am Hindukusch herein und der Krieg fordert seine Opfer. 

Von und mit Sinan Al-Kuri, Tanya Erartsin, Katrin Hansmeier

Text und Regie Nicole Oder

Ausstattung Stephan Fernau

Musik Daniel Mandolini 

Dramaturgie Inka Löwendorf

Premiere: 5. Oktober 2012 um 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 6. /17./ 18./ 29./ 30. Oktober, jeweils 19:30 Uhr

Heimathafen Neukölln - Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltungs-GmbH

Karl-Marx-Str. 141 | 12043 Berlin

t: 030 5682 1334 | f: 030 56 82 13 35 | m: 0162 6270 056 

heimathafen-neukoelln.de | facebook | youtube 

 

Satisfaction in Tempelhof

Da sage noch einer, in Tempelhof sei nichts los…

…“Am Schwarzen Brett“, oder besser gesagt, in dem gemütlichen Café dieses Namens an der Friedrich-Wilhelm-Straße 67, ging am Samstagabend die Post so richtig ab. 50 Jahre Rolling Stones war der Titel einer Ausstellung im MedienPoint in der Werderstraße 13. Zur Finissage lud der MedienPoint am 15. September in das Café „Am Schwarzen Brett ein“.

An diesem Tag vor 47 Jahren begannen unfreiwillige Sanierungsarbeiten in der Berliner Waldbühne. Die Rolling Stones hatten sich angesagt. Die Stimmung unter den jungen Fans war so aufgeheizt, dass die Stones schon nach wenigen Stücken das Konzert abbrachen, was die Situation eskalieren ließ. Die Waldbühne glich danach einem Trümmerfeld. Sieben Jahre dauerte es, ehe sie wieder eröffnet wurde. Die Randale, verbunden mit Schlägereien mit der Polizei unter Einsatz von Wasserwerfern führte ausgerechnet bei den DDR-Oberen zu Empörung, somit hatte das kurze Stones Konzert auch Auswirkungen auf die Entwicklung der Beatbewegung in der DDR.

21.000 Fans kamen damals in die Waldbühne, die meisten allerdings in friedlicher Absicht. Viele von ihnen flohen, als die Randale begann über die Bühne, den einzigen Weg, der sicher schien. Übrigens kostete das Ticket damals sechs DM! Für diesen Preis gab es die Stones nie wieder.


Ed Koch (lks,stehend) Henning Hamann und H.D. Keitel (rechts)

Zum Rolling-Stones-Abend kamen auch drei Zeitzeugen: Henning Hamann, heute Ideengeber beim MedienPoint, damals Discjockey und später Radiomoderator bei 100,6, Rias und SFB, Ed Koch, er managte in den 60er Jahren Amateurbands und tingelte mit ihnen durch die Jugendclubs in Berlin, heute ist er für den Tempelhofer Rocktreff zuständig, und Horst Dieter Keitel, Reporter der Berliner Woche. Er war 1965 live dabei und berichtete bei der Veranstaltung über seine Erlebnisse beim Stones Konzert.

„Ich befand mich auf der linken Seite im unmittelbaren Bühnenbereich, als der Tumult losging“, berichtet HDK. „Auf der Bühne standen inzwischen weit mehr Polizisten als Musiker. Die Stones hatten offenbar Schiss gekriegt, als sie sahen, wie die Masse zu ihren Füssen unkalkulierbar zu brodeln begann und Fans aus der ersten Reihe bereits begannen, die Bühne zu entern. Damit war das Konzert urplötzlich und unerwartet vorbei, die Stones verschwunden und zu allem Überfluss ging auch noch das Licht aus. Dafür erfüllte ein eigenartig knackendes und immer intensiver werdendes Geräusch, das ich zunächst überhaupt nicht zuordnen konnte, die Atmosphäre. Das waren die systematisch und flächendeckend zerlegten Sitzreihen aus Holz, deren Reste dann in Richtung Bühne geflogen kamen und viele verletzte, wie am nächsten Morgen in den Zeitungen rauf und runter zu lesen war. Was aber tun, in solch einer Situation? Immerhin sollen weit über 20.000 Jugendliche von der Partie gewesen sein. Und mit so vielen ausgeflippten Leuten im Rücken war der kürzeste und vermeintlich ungefährlichste Weg raus aus der Waldbühne nun mal über die Bühne, durch einen langen, katakombenartigen Tunnelgang ins Freie auf der Rückseite der Anlage, wo schon wie Perlen auf die Kette gereiht, die Krankenwagen warteten. Auch auf mich: Ganz Freund und Helfer, hatte mir ein Polizist beim Erklettern der Bühne mit einer Hand ganz praktisch und vermeintlich hilfreich  unter den Arm gegriffen, um mir mit der anderen Hand zweimal kurz und knackig den Knüppel über die ‚Matte’ (Anm.d.Red.: Keitel hatte auch mal Haare auf dem Kopf) zu ziehen und zwei gelungene, wie Sau blutende Platzwunden zu platzieren.“

Nun, Keitel hat sich von dem Konzert erholt und die Waldbühne auch. Im „Schwarzen Brett“ war eine Wiederholung der Ereignisse von 1965 nicht zu befürchten. Rund 60, meist aus der Stones-Generation stammende Gäste lauschten andächtig den Werken ihrer Lieblingsband, in dem stonesmäßig hübsch dekorierten Café. Ein Klassiker nach dem anderen wurde gespielt, alle haben Musikgeschichte geschrieben, vor allem aber die Stones selbst. Henning Hamann erinnert an die dienstälteste Rock’n’Roll-Kapelle der Welt:

Alle Mitglieder dieser Gruppe, die am 12.7.1962 erstmals als THE ROLLING STONES auftrat, waren mehr Rhythm&Blues-Fans, keine Rock 'n‘ Roller! Zu diesem Zeitpunkt bestand die Band aus Jagger, Richard, Jones, Dick Taylor, Ian Stewart und Mick Avory, dem späteren Schlagzeuger der KINKS. Ihren Namen hatten sie sich von dem Muddy-Waters-Song entliehen. Im Oktober des gleichen Jahres nahmen sie in einem Londoner Studio eine Cover-Version des Muddy-Waters-Songs "Soon Forgotten" und drei weitere Titel auf. Kein Erfolg.  Ende 1962 kam der Bassist Bill Wyman zur Band, im Januar 1963 Charlie Watts. Damit war die Urbesetzung der Rolling Stones komplett.“

Foto: Der Altmeister am Mischpult. Früher legte er Platten auf, dann spielte er CDs ab, heute muss er auf dem PC nur noch die richtige Taste finden. In Tempelhof finden Parties übrigens mit Equipment der Firma Popella statt
J.

Am 9.5.1963 unterschrieben sie einen Drei-Jahres-Vertrag mit der Plattenfirma Decca Records, die immer noch daran knabberte, dass sie die Beatles abgelehnt hatte. Schon einen Tag später nahmen sie den Chuck-Berry-Song "Come On" auf und erreichten Platz 21 in GB, dann die Lennon-McCart-ney-Komposition "I Wanna Be Your Man", die es auf Platz 12 brachte. Es folgten "Not Fade   Away", eine Buddy-Holly-Komposition im Bo-Diddley-Stil, und schließlich "It's All Over Now", im Original ein Titel der Valentinos, ihre erste Nummer 1. "Little Red Rooster", noch 1964, "The Last Time", "(I Can't Get No) Satisfaction" und "Get Off Of My Cloud" 1965, "Paint It, Black" 1966, "Jumping Jack Flash" 1968 und "Honky Tonk Women" 1969 sind ihre weiteren Spitzenreiter in GB. In den USA wird der erste Nummer-1-Hit auch gleichzeitig ihr erster Millionseller: "Satisfaction". "Get Off Of My Cloud" 1965, "Paint It, Black" 1966, der Millionseller "Ruby Tuesday" 1967, "Honky Tonk Women" 1969, "Brown Sugar" 1971, die Millionseller "Angie" 1973 und "Miss You" 1978 sind dort die Spitzenreiter in den Charts. Die erfolgreichsten LPs der Rolling Stones waren, außer Hitzusammenstellungen, "Let It Bleed" 1969, "Some Girls" 1978, "Tattoo You" 1981 und "Steel Wheels" 1989. Alle genannten Platten haben zumindest zwei Millionen Exemplare allein in den USA verkauft.

...es wurde auch getanzt...
Die LP "Let It Bleed" kann als Einschnitt in der Karriere der Rolling Stones gezählt werden. Es war die letzte LP, auf der noch Brian Jones spielte. Brian Jones, der kurz vor seinem Tod 1969 wegen musikalischer Differenzen aus der Gruppe ausgestiegen war, ertrank(?) in seinem Swimmingpool. 1975 kam für Mick Taylor Ron Wood. Ebenfalls im Jahre 1969 fand das umstrittene Altamont-Konzert der Rolling Stones statt, bei dem ein Zuschauer von einem Mitglied der Hell's Angels erstochen wurde. Mit Langspielplatten wie "Sticky Fingers" 1971, "Exile On Main Street" 1972, "Goats Head Soup" 1973, "It's Only Rock 'n' Roll" 1974, "Black And Blue" 1976 - die erste LP, auf der Ron Wood mitspielte -, "Some Girls" 1978 und "Emotional Rescue" 1980 bewiesen die Rolling Stones eine konstante Leistung durch die 70er Jahre. 1986 erhielten die Rolling Stones für ihr Lebenswerk einen Grammy und 1989 wurde die Gruppe in die Rock 'n' Roll Hall of Fame aufgenommen. Anfang 1993 verließ Bill Wyman endgültig die Band. Die Rolling Stones muss man neben den Beatles als die wichtigste und stilbildende Formation der Rockmusik nennen. Abgesehen von den am Anfang erwähnten Soloprojekten von Mick Jagger haben es sich auch die anderen Mitglieder der Band nie nehmen lassen, ebenfalls mit eigenen Formationen oder/und als Solisten zu arbeiten. Mitte 1994 erschien mit "Voodoo Lounge" ein neues Album der Rolling Stones. 13 Jahre nachdem sie zum letzten Mal Spitzenreiter in den britischen LP-Charts gewesen waren, erreichten sie wieder diese Position. Es war ihr zehntes Nummer-1-Album in GB. Und Ihr letztes!!!???

Quelle PaperPress Nr. 484 F vom 16.9.2012

Fotos: MedienPoint, Ralf Reinders, Reiner Hanke, Ed Koch

 

Dahlienfeuer 2012 in voller Pracht!





Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press

 

14. Domagkstraßenfest: Ein Fest für die Nachbarschaft!

15. September 2012 Schon zum 14. Mal fand es statt, das Stadtteilfest in der Marienfelder Domagkstraße.

Das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg organisierte dieses Fest zusammen mit vielen in der Kinder- und Jugendarbeit tätigen Organisation. Cheforganistor Ulf Geyer vom Regionalen Sozialdienst hat diese Aufgabe zusätzlich übernommen. Auf der Bühne war immer etwas los. Musik und Tanz der Kinder brachten viel Abwechslung für die Besucher.

Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD) schaute noch skeptisch zum Himmel, aber der Wettergott hatte für die Veranstaltung ein Einsehen und es blieb trocken.


In seiner Eröffnungsansprache bedankt sich Schworck bei den vielen Helfern und stellt fest, dass „hier der Kiez funktioniert“ und stuft diese langjährige Veranstaltung als positive nachhaltige Arbeit aller Beteiligten dar.

Auch Naturranger Björn Lindner (42) war dabei. Mit Unterstützung von Stadtrat Schworck, der auch für den bezirklichen Umweltschutz zuständig ist, kämpft Lindner dafür, dass seine fünfjährige Arbeit im Freizeitpark Marienfelde und in der Naturschutzstation auch weiterhin finanziert wird. Dabei ist es den Naturfreunden wichtig, dass die Stelle von Lindner dauerhaft gesichert wird.

Wibke Kühn (38) und ihre Tochter Laura (11) unterstützen das Anliegen von Lindner, denn er leistet damit einen beachtlichen Bildungsauftrag, wie die Mutter meinte. So ist Laura die Molch-Expertin bei den JuniorRangern.

Theo (41) unterstützt Björn Lindner bei seiner täglichen Arbeit in der grünen Marienfelder Oase am ehemaligen Müllberg.


Die JuniorRanger „Zwiebelfrösche“ haben auch Plakate und ihre T-Shirts bemalt, um Björn Lindner zu unterstützen. Da fehlen dem Naturranger fast die Worte: „Ihr seid unglaublich!“ Björn Lindner sieht sich von allen Parteien unterstützt und hofft, dass es dabei kein parteipolitisches Gezänk gibt: „Das wäre kontraproduktiv!“

Auch ein kleiner Streichelzoo war dieses Jahr wieder dabei. Viele Aktionen wurden angeboten. Sport, Spiel, Basteln und Schminken. Es war für jeden etwas dabei! Auch der Polizeiabschnitt war auf dem Fest mit einem Stand und einem Streifenwagen vertreten.

Die Schulen und Kitas stellen sich den Besuchern vor und haben vielfältige Angebote für die Kinder auf die Beine gestellt. Die Seifenrutsche in der Regenrinne war eine sehr beliebte Beschäftigung für die Kleinen.


Die Besucher freuen sich schon auf das nächste Fest 2013. ToM
Fotos:  BerLi-Press

 

Paper Press Studienreisen® eingestellt

Paper Press Studienreisen® war ein Projekt des Paper Press Vereins für gemeinnützige Pressearbeit in Berlin e.V., der 1979 als Trägerverein für den bereits seit 1976 erscheinenden „Jugendpolitischen Pressedienst PAPERPRESS“ gegründet wurde. Von Anfang an hatte der Verein zwei Standbeine: Die Publikation und die Durchführung von verschiedenen Bildungsreiseprojekten für Jugendliche und Erwachsene. Seit 2000 führte der Verein ausschließlich Gedenkstättenfahrten durch, viele davon, bis auf die letzte, in Kooperation mit dem SPD-Landesverband Berlin.

2011 hat der Paper Press e.V. beschlossen, seine Bildungsreiseprojekte in diesem Jahr einzustellen. Vom 8. bis 12. September 2012 fand die letzte Gedenkstättenfahrt nach Wien, Linz und Mauthausen mit 54 Teilnehmer/innen statt.

Die Vorsitzenden des Paper Press e.V., Ed Koch und Chris Landmann bei der Kranzniederlegung in der Gedenkstätte Mauthausen bei Linz.
Foto: Margrit Zauner

In den 33 Jahren führte Paper Press Studienreisen® 281 Projekte mit  7.199 Teilnehmer/innen an 2.063 Tagen durch.

Die Projekte im Einzelnen:

  • 66 Rundfahrten für Jugendliche und Erwachsene zu Zielen des Naziterrors und Widerstandes in Tempelhof, 2.236 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Antifaschistischen Stadtrundfahrten werden ab 2012 von der „Initiative Stolpersteine an der B 96 – Gedenken in Berlin Tempelhof Schöneberg e.V.“ weitergeführt. (www.stolpersteineb96.de)
  • 64 Gedenkstättenfahrten für Jugendliche und Erwachsene mit 2.368 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Dachau/München, Auschwitz-Birkenau/Krakau, Buchenwald/Weimar, Stutthof/Danzig, Lidice und Theresienstadt/Prag, Sachsenhausen/Oranienburg, Majdanek/Warschau und Mauthausen/Wien/Linz.

    Infos und Archiv unter www.gedenkstaettenfahrten.de

  • 38 deutschlandpolitische Seminarfahrten für Jugendliche mit 885 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach Ahrensburg, Freudenberg, Freudenstadt, Bonn, Bergisch-Gladbach, Königswinter und Lohmar in Einrichtungen der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Gustav-Stresemann-Stiftung. Die Fahrten wurden unmittelbar nach der Wiedervereinigung 1990 eingestellt.
  • 55 Studienreisen für Erwachsene mit 580 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach London, Paris, Moskau, St. Petersburg, Peking, Prag, Krakau, San Francisco, Atlanta, Memphis, New Orleans, Houston, St. Antonio, Dallas, Seattle, Los Angeles, Chicago, New     York, Boston, Washington, D.C. und Hawaii.
  • 32 andere Projekte, z.B. Ferienfahrten für Jugendliche, Begegnungen in Berlin, mit 782 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
  • Bis 1992 hat der Paper Press e.V. auch 26 Internationale Jugendbegegnungsreisen nach Rena, Norwegen, und Marion, Kansas, USA, mit 348  Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt. Das Komitee zur Förderung von Jugendaustauschprojekten e.V. (CPYE) www.cpye.de – führt die Reisen seit 1992 weiter und hat bislang 39 Projekte mit 445 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an 688 Tagen durchgeführt.

62 ehrenamtliche Projektleiterinnen und Projektleiter haben die Reisen begleitet und an der Vor- und Nachbereitung mitgewirkt.

Die Geschäftsführung und Koordination für den Bereich der Studienreisen hatte von Anfang an Ed Koch inne, Mitbegründer und Herausgeber der seit 1976 erscheinenden Publikation PAPERPRESS, und Mitbegründer und bis heute Vorsitzender des Paper Press e.V. (www.paperpress.org – www.about-edkoch.de)

Begonnen hatte alles im Jugendclub Bungalow am Mariendorfer Damm 123. 1970 übernahm Koch die Leitung des Jugendclubs. Schon bald trafen sich Jugendliche aus den umliegenden Schulen im Bungalow, vor allem der Dag-Hammarskjöld-Realschule, die mehr wollten, als nur Tischtennis zu spielen und an Feten teilzunehmen bzw. diese zu organisieren. Im Bungalow fanden Ausstellungen, Filmfestivals, Diskussionsveranstaltungen zu verschiedenen Themen und mit Prominenten aus Politik und Kultur statt. Zum besonderen Anliegen wurde den Jugendlichen die Aufarbeitung der Geschichte ihres Bezirks. Daraus entstanden 1980 die Antifaschistischen Standrundfahrten mit den Zeitzeugen Wolfgang Szepansky und Emil Ackermann. Das Konzept der Rundfahrten erarbeitete federführend Uwe Januszewski, der bis 2009 65 Rundfahrten begleitete.

1979 wechselte Ed Koch vom Jugendclub Bungalow in das Jugendfreizeitheim Mariendorf an der Kurfürstenstraße. Die an der inhaltlichen Arbeit interessierten Jugendlichen zogen mit ihm um.

Aus der Arbeit an der Aufarbeitung der Deutschen Geschichte im so genannten Dritten Reich heraus entstanden die Gedenkstättenfahrten. 1979 fand die erste Fahrt nach Dachau bei München statt, sie war auch gleichzeitig Projekt Nr. 1 des Vereins.

Durch den engagierten Lehrer Jörg Brandauer der Dag-Hammarskjöld-Realschule entwickelten sich seit 1981 die Deutschlandpolitischen Seminare in Bonn und Umgebung. In den Seminaren wurden die beiden politischen Systeme der DDR und BRD analysiert. Im Rahmen der Seminarfahrten fanden auch zahlreiche Begegnungen mit prominenten Bundespolitikern wie Hans-Jochen Vogel, Annemarie Renger und anderen statt.

1979 lernte Ed Koch beim Internationalen Jugendcamp des Jugendamtes Tempelhof auf Schwanenwerder Agnes Helgesen aus Rena in Norwegen kennen. 1980 fand die erste Reise von Jugendlichen nach Rena statt. Bis 1995 (ab 1992 vom CPYE e.V. organisiert) fanden regelmäßig Fahrten in den hohen Norden statt und empfing man in den Sommerferien Jugendliche aus Rena in Berlin.

Ein Jugendlicher, der als Redakteur bei PAPERPRESS ehrenamtlich tätig war, Mathias Nitschke, ging 1984 für ein Jahr in die USA. Es verschlug ihn in den kleinen Ort Marion im Bundesstaat Kansas. Bereits ein Jahr später reiste die erste Gruppe zu einem Familienaufenthalt in die USA, wobei die Jugendlichen auch Station in New York, Washington D.C. und Chicago machten. Bis 2001 fanden die Reisen nach Marion regelmäßig statt. 1991 lernte man in Marion Zach Brooks kennen, der die Berliner zu sich nach Ken Caryl, einem Vorort von Denver, einlud. 1992 fand die erste Reise dorthin, schon unter der Regie des CPYE e.V. statt. 1988 wurde der CPYE e.V., zuerst lediglich als Förderverein, gegründet, der 1992 die Fahrten vom Paper Press e.V. übernahm. Ed Koch und Bernd Puhlmann sind die Gründungsvorsitzenden des CPYE e.V., der 2013 sein 25-jähriges Jubiläum feiern wird. Ed Koch ist vor einigen Jahren aus dem Vorstand ausgeschieden, Bernd Puhlmann wird 2013 ohne Unterbrechung ein Vierteljahrhundert Vorsitzender des Vereins sein.

Ed Koch: „Ich bin sehr froh, dass die Internationalen Jugendbegegnungsreisen in die USA durch den CPYE e.V. fortgesetzt werden. Was die Reiseaktivitäten des Paper Press e.V. anbelangt, die seit 2000 allein aus dem Angebot der Gedenkstättenfahrten bestanden, so ist meines Erachtens jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um damit abzuschließen. Gedenkstättenfahrten sind keine Vergnügungsreisen. Ich habe an fast allen Fahrten teilgenommen und unzählige Kränze in den Gedenkstätten niedergelegt. Wer glaubt, dass man bei 64 Gedenkstättenbesuchen abstumpft und einen das alles nicht mehr berührt, der irrt sich. Jeder einzelne Besuch ist eine emotionale Herausforderung. Auch nach 100 Besuchen wird man nicht begreifen können, warum unschuldige Menschen auf bestialische Weise ermordet werden mussten, nur weil sie in der kranken Ideologie eines Wahnsinnigen und seiner Helfer keinen Platz hatten.

Ich hoffe sehr, dass andere Vereine und Organisationen Fahrten zu den Gedenkstätten in Deutschland, vor allem in Polen, der Tschechischen Republik und anderen Orten in Europa weiterhin anbieten werden. Es darf nie einen Schlussstrich unter dieses Kapitel der Deutschen Geschichte geben.

Die SPD hat sich seit Harry Ristock um die Gedenkstättenfahrten sehr verdient gemacht. 1995 haben wir mit Michael Müller die erste Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz gemeinsam angeboten. Später dann, als er Vorsitzender der Berliner SPD wurde, hat er uns die Durchführung der Fahrten für den Landesverband übertragen. Die Fahrten waren immer offen für alle Interessenten, unabhängig von einer Mitgliedschaft in der SPD. Sonst wären wir diese Kooperation nicht eingegangen. Und damit keine Legenden entstehen. Die Entscheidung, im September 2012 die letzte Fahrt durchzuführen, ist 2011, lange vor dem Vorsitzwechsel in der Berliner SPD gefallen.

Ich danke an dieser Stelle allen, die an der Planung und Durchführung der 281 Reiseprojekte ehrenamtlich beteiligt waren. Ein Teil des Bundesverdienstkreuzes, das ich 2006. u.a. für diese ehrenamtliche Arbeit bekommen habe, gebührt auch all denen, die an den Projekten mitgearbeitet haben. Von vielen der 7.199 Teilnehmerinnen und Teilnehmern weiß ich, dass ihnen unsere Reiseprojekte etwas gebracht haben, an neuen Erkenntnissen, am Kennen lernen anderer Länder, Menschen und Kulturen.“

Die Publikation PAPERPRESS, das mag viele freuen und hoffentlich genauso viele ärgern, wird unabhängig davon natürlich weiterhin erscheinen.

Chris Landmann, Vorstandssprecher des Paper Press e.V.
Quelle: Paperpress Nr. 485 E vom 12.9.2012

 

15. September: Stones-Party in Tempelhof

 

Herbstferienprogramm "Ferienspiele" beim TSV Marienfelde

Von 01.10.- 12.10.2012

Montag, Mittwoch, Freitag          10 - 14 Uhr

Dienstag, Donnerstag      14 - 18 Uhr

(Nicht am Mittwoch, den 03.10.12)

TSV-Marienfelde 1890 e.V.

Alte Feuerwache / Alt-Marienfelde 36 

12277 Berlin

Mo. 01.10.                Frühstück -- Kicker-Turnier-- Spiel

Di.  02.10.                Mittag  -- Basteln und malen -- Spiel und Sport

Mi. 03.10.                                    -----  Feiertag  -----

Do.04.10.         Mittag -- Ballspiele – Bewegung – ab 16 Uhr Schach

Fr.  05.10.        Mittag -- Rätselspiele – Bewegungsspiele -- Grillen  

Mo.08.10.               Frühstück – Basteln und malen -- Spiel und Sport

Di. 09.10.         Mittag  -- Tischtennisturnier --

Mi.10.10.          Frühstück -- Besuch der Marienfelder Alpen - Spiele

Do.11.10.              Mittag – Unoturnier – Sport und Spiel – Schach

Fr. 12.10.              Frühstück – Spielplatzbesuch – Abschlussgrillen

 Für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren

 - Änderungen im Programm vorbehalten -

 Essen 1,- €, Obst und Gemüse 0,50€, Trinken und aufwändiges Bastelmaterial zum Einkaufpreis.

Keine Voranmeldung nötig !!! Einfach reinschauen und mitmachen!

 INFO: Tel.: 722 45 46, Mo 18-20 Uhr, Di + Do 10-12 Uhr

Während der Angebotszeiten der Ferienspiele: Jugendtelefon 756 87 166 oder

www.tsv-marienfelde.de

 

28.9. Vernissage in Mariendorf

Die Lichtenrader Künstlerin Sylvia Zeeck lädt zur Ausstellung und zur Ausstellungseröffnung ein. Sie ist eine der drei Künstler von "Lichtpunkt 49" , die den Lichtenrader Kunstpfad im Rackebüller Weg gestaltet haben. Sie stellt ihre Ölbilder und Collagen aus Alltagsdingen "mal alles Andere als alltäglich" im Mariendorfer KoKuMa-Stadtteilzentrum aus. Die Vernissage ist am 28. September 2012 um 18 Uhr im KoKuMa (Rathausstraße 28, 12105 Berlin). Ihr Sohn Simon (16) wird die Vernissage am Bechsteinflügel mit klassischen und jazzigen Rhythmen begleiten. Die Ausstellung läuft bis Ende Dezember.

 

 

"NUSZ on Stage" - Ein Nachbarschaftszentrum wird 25!

In der Tempelhofer ufa-Fabrik hat man allen Grund zum Feiern. Das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum, kurz NUSZ, ist 25 Jahre alt geworden.

Zu der Festveranstaltung mit anschließendem Galaprogramm wurden die Freunde, Förderer und Besucher der ufa-Fabrik eingeladen.


Ein großes Kinder- und Familienfest brachte besonders den kleinen Besuchern viel Spaß. Leider regnet es beim Kinderfest noch ein wenig, bevor dann doch das sommerliche Wetter die Überhand gewann.


Bei der Geburtstagsshow lässt sich die ufa-Fabrik natürlich nicht lumpen. Ein grandioser Auftakt bot „Pop meets Klassik“ mit dem JugendKammerOrchesterBerlin e. V. in Kooperation mit dem Jugendorchester der Schostakowitsch-Musikschule aus Lichtenberg und den Spirale Allstars.

Hier wird noch fleißig geprobt...


Renate Wilkenig, Angelika Schöttler, Sigrid Zwicker (v. lks.)

Die Begrüßung ließen sich die beiden Geschäftsführerinnen, Renate Wilkening und Sigrid Zwicker, nicht nehmen. Für den Vorstand des NUSZ sprach Gudrun Chen-Wagner. Der Mitbegründer und „Multikulturimpressario“ der ufa-Fabrik freute sich auch mit dem NUSZ-Team über den runden Geburtstag.

Für das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg dankte die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) dem Nachbarschafts- und Familienzentrum für seine engagierte Arbeit.


Barbara John mit Renate Wilkening
Die Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, Prof. Barbara John, findet die Arbeit von NUSZ sehr wertvoll: „Die Nachbarschafts- und Gemeinwesenarbeit liegt uns als Wohlfahrtsverband sehr am Herzen, denn sie sind für uns die zentralen Punkte in unserer Gesellschaft, in denen Partizipation, Teilhabe und Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger erst lebendig werden. Nachbarschaft wird gestalt- und erlebbar.“


Georg Zinner fühlt sich bei den Frauen sichtlich wohl.

Als Vorsitzender des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit gratulierte Georg Zinner dem NUSZ.
Noch viele kulturelle Highlights rundeten das Festprogramm ab. Unter dem Motto „California Dreaming“ trat der NUSZ Chor mit musikalischer Unterstützung von Hinrich Scheffen und Eva Lenkering auf.

Hier übt Hinrich Scheffen schon das Dirigieren!

Ein Genuss! Viele Tanzeinlagen folgten, die Jongliergruppe „Mallos“ der Circusschule ufaFabrik zeigten ihre Künste und zum Finale wurde mit Samba Reggae der Percussionschule ufaFabrik den Festgästen eingeheizt.
Als Gäste waren die Stadträte Dr. Sibyll Klotz (Bündnis 90/Die Grünen) und Oliver Schworck (SPD) und weitere Bezirksverordnete vertreten.

Sibyll Klotz und Thomas Härtel, Staatssekretär a.D. vergnügt mit Juppy im Gespräch.


Stellv. BVV-Vorsitzender Martina Zander-Rade (Bündnis 90/Die Grünen) im Gespräch mit Christine Fidancan vom bezirklichen Ehrenamtsbüro.


vom Jugendamt: v.lks.:Detlef Große, Manfred Schulz, Claudia Dorow, Anne Eilers-Helmich, Ulrich Schulz und vorne in rot die Gastgeberin Renate Wilkening

Auch viele Jugendamtsmitarbeiter und Trägerkollegen freuten sich über Einladung vom NUSZ.

Hoher Besuch: Neben Juppy Angelika Schöttler, Senatorin Dilek Kollat (SPD) und von der BVV Melanie Kühnemann (SPD)

Die Senatorin mit der Geschäftsführerin
Ein gelungenes Fest für die Festgäste und für das NUSZ-Team, die aber hauptsächlich damit beschäftigt waren, dass es den Gästen an nichts fehlte.

Was ist dann überhaupt das NUSZ?

Der jugendpolitische Pressedienst „Paper Press“ schreibt etwas schelmisch die Kurzbezeichnung vom NUSZ: „Was sich auf den ersten Blick wie ein Schokoriegel mit Nüssen anhört, ist die Kurzform vom Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum der ufaFabrik e. V.“

Elke Ahlhoff (Fraktionsvorsitzende der SPD in der BVV-rechts) im Gespräch mit Regina Pribyl und Michael Delor von der BI "Rettet die Marienfelder Feldmark!

Als Erinnerung von der BI Rettet die Marienfelder Feldmark gab es eine "Urkunde".
Das Nachbarschaftszentrum ist in den Jahren zu einem beachtlichen „Unternehmen“ gewachsen. Für circa 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das NUSZ Arbeitgeber. Weitere 100 ehrenamtliche Helfer sind auf den verschiedensten Feldern aktiv. Hauptstandort für den Verein ist das Gelände der ufa-Fabrik in der Tempelhofer Viktoriastraße.

1979 wurde das ehemalige Kopierwerk der Universum-Film-AG (Ufa) von einer Gruppe junger mutiger und kreativer Menschen instand besetzt, heißt es in Paper Press. Heute ist die ufa-Fabrik, in unmittelbarer Nähe des Tempelhofer Hafen, für viele Berliner eine bekannte Kultureinrichtung. Und Juppy, mit seinem Hund Willy, ist immer mittendrin. Die Seele der ufa-Fabrik „Juppy“, mit bürgerlichen Namen Josef Becher, ist von Anfang an dabei und ist so eine Art Markenzeichen geworden. Das Internationale Kultur Centrum ist aber nur ein Teil der ufa-Fabrik.


Pfarrer Thilo Haak aus Lichtenrade gratuliert herzlich!

1987 wurde das NUSZ gegründet. Anfänglich mit vier Mitarbeitern. Heute sind die vielen Mitarbeiter auf 23 Standorte verteilt. Dazu gehören Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, ein Kinderbauernhof, ein Interkultureller Mehrgenerationsgarten und vieles mehr. NUSZ hat vielfältige Angebote für alle Altersstufen, vom Baby bis zum Rentner. Mit der Übernahme der Jugendkultureinrichtung Spirale in Wilmersdorf ist man inzwischen über die Bezirksgrenzen hinaus aktiv geworden.

Die Jugendhilfeausschuss-Vorsitzende Marijke Höppner (SPD) ist bester Laune!
Die Geschäftsführerin Renate Wilkening äußert sich zur Frage, was für sie das Besondere am NUSZ ist: „Die Lage und das Gesamtkunstwerk ufa-Fabrik! Dieses wunderschöne Gelände: 16.000 Quadratmeter groß, mitten im Stadtteil, traumhaft gelegen am Teltow-Kanal. Ein Dorf voller Flair und Charme, mitten in der Stadt – mit Bäckerei, Bio-Laden, einem Restaurant, der Kinderzirkusschule und dem Nachbarschaftszentrum mit dem Kinderbauernhof, den Tanz- und Musikstudios, dem Dojo und dem Familientreffpunkt. Und das ganze Jahr über Kultur- und Musikveranstaltungen auf vier Bühnen. Für ein Nachbarschaftszentrum ist das schon einmalig.“ Besonders freute man sich im letzten Jahr, als auf dem Gelände der ufa-Fabrik das gänzlich neu gestaltete „Rote Haus“ für das Nachbarschaftszentrum eingeweiht werden konnte.

Für die Geschäftsführerin Sigrid Zwicker entfaltet sich das Nachbarschaftszentrum entsprechend den Bedürfnissen der Benutzer: „ Neue soziale Hilfen entstehen: Kinderladen, Familienpflege, Familienunterstützung und Beratungsangebote.“

Thomas Moser – BerLi-Press (alle Fotos oben BerLi-Press)

Herzlichen Glückwunsch dem NUSZ auch vom Verfasser!

www.nusz.de

25 Jahre NUSZ – Ein Interview

Zum Jubiläum ist eine dicke Broschüre erschienen, die alle Aktivitäten des Nachbarschafts- und Selbsthilfevereins der ufaFabrik ausführlich darstellt. Die beiden Geschäftsführerinnen, Renate Wilkening und Sigrid Zwicker, äußern sich in Interviews über ihre Arbeit.

Mit freundlicher Genehmigung des NUSZ hat Paper Press das Interview veröffentlichet; dies wollen wir hier auch nicht vorenthalten:

Vor 25 Jahren wurde das NUSZ als Verein gegründet. Seitdem ist das Nachbarschaftszentrum kontinuierlich gewachsen. 23 Einrichtungen gehören heute dazu. In welche Richtung möchten Sie sich weiter entwickeln?

Renate Wilkening: Mein Grundsatz ist: aktiv und aufmerksam in der Gegenwart sein, nach vorn schauen und dabei das Positive, das wir in den vergangenen 25 Jahren geschaffen haben, bewahren. Weiterentwicklung beinhaltet für mich mehrere Aspekte: zum einen die Weiterentwicklung der Angebote für unsere Nutzer inklusive der Verbesserung der Räumlichkeiten. Zuletzt geschehen im Familientreffpunkt, den wir mithilfe des Konjunkturprogramms barrierefrei und energiesparend umgebaut haben. Eine wirkliche Weiterentwicklung, die zum Wohlgefühl unserer großen und kleinen Besucher beiträgt. Zum anderen die persönliche Weiterentwicklung: Ich habe in den zurückliegenden Jahren unendlich viel gelernt. Zum Beispiel turbulenten Situationen mit Gelassenheit und Ruhe zu begegnen und zu wissen: Wir sind ein starkes Team. Wir können uns aufeinander verlassen und bewältigen den Alltag miteinander. Weiterentwicklung heißt auch, unseren Mitarbeitern alle Möglichkeiten zu bieten, mit Freude und Elan ihre Arbeit zu tun, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Dazu gehören: Fort- und Weiterbildung, Zeit für Gespräche, Unterstützung in Problemsituationen, familienfreundliche Arbeitsbedingungen. So können Mitarbeiter teilweise Zuhause arbeiten, wenn ihre Familiensituation dies erfordert. Am Herzen liegt mir, unsere jungen Leute zu fördern, damit sie später den Staffelstab von uns übernehmen können, unsere Vision und Mission weiterleben und mit Mut und Freude das NUSZ weiterführen.

Geht es im Wachstum weiter?

Renate Wilkening: Behutsames Wachstum ist für mich das Gebot der Stunde. Das Wichtigste: Räume und Angebote in unseren 23 Einrichtung bedarfsgerecht so zu gestalten, dass sich unsere Besucher und Nutzer wohl fühlen. Es ist regelmäßig zu prüfen, was wir wo verbessern können. Bevor wir ein neues Projekt starten, schauen wir genau hin und fragen: Passt dieses Projekt, diese Einrichtung zu uns? Wenn Menschen sich für ihre Sache, für eine lebenswerte Umwelt, für ein freundliches, respektvolles Miteinander engagiert einsetzen, können Sie sicher sein: Das Nachbarschaftszentrum wird sie unterstützen!

Jeder, der ein Projekt auf die Beine stellen will und dabei Hilfe braucht, kann Sie ansprechen?

Renate Wilkening:

Ein Beispiel: Engagierte Eltern haben an einer Grundschule ein wundervolles Musikprojekt mit den Schülern konzipiert, eine Theaterpädagogin gewonnen, und wir haben die erforderlichen finanziellen Mittel eingeworben. So kam „Music of my life“ auf die Bühne.

Was ist für Sie das Besondere am NUSZ?

Renate Wilkening: Die Lage und das Gesamtkunstwerk ufafabrik! Dieses wunderschöne Gelände: 16.000 Quadratmeter groß, mitten im Stadtteil, traumhaft gelegen am Teltow-Kanal. Ein Dorf voller Flair und Charme, mitten in der Stadt – mit Bäckerei, Bio-Laden, einem Restaurant, der Kinderzirkusschule und dem Nachbarschaftszentrum mit dem Kinderbauernhof, den Tanz- und Musikstudios, dem Dojo und dem Familientreffpunkt. Und das ganze Jahr über Kultur- und Musikveranstaltungen auf vier Bühnen. Für ein Nachbarschaftszentrum ist das schon einmalig. Es geht so in die Richtung „Settlement“, wie wir es von den „Ur“- Nachbarschaftshäusern aus England und den USA kennen: miteinander leben, arbeiten, künstlerisch aktiv sein, feiern und füreinander da sein.

25 Jahre aktiv im Stadtteil – und nicht nur das: Sie sind ja auch international aktiv. Wie sieht Ihr Engagement auf internationaler Ebene aus?

Renate Wilkening: Nachbarschaft hört nicht an den Grenzen des Bezirks, der Stadt oder des Landes auf. Nachbarschaft kann man weiter denken: unsere Nachbarn in Europa, unsere Nachbarn weltweit.  Wir sind Mitglied im weltweiten Verband der Nachbarschaftszentren IFS (International Federation of Settlements and Neighborhood Centers). In jeder Mitgliedseinrichtung des IFS sind Nachbarn aus aller Welt willkommen. Wenn also ein Besucher oder Mitarbeiter eines Nachbarschaftszentrums aus Toronto, New York, Tel Aviv, Indien oder Spanien Berlin besuchen möchte, kann er sich an das NUSZ wenden. In der Regel holen wir die Gäste vom Flughafen oder Bahnhof ab, bringen sie in ihre Unterkunft, ermöglichen die Teilhabe an den Aktivitäten unseres und anderer Nachbarschaftshäuser und helfen ihnen, sich in der fremden Umgebung heimisch zu fühlen. Dies ist ein IFS-Projekt mit dem Namen „VIN – Very Important Neighbor“. Wir organisieren mit unseren Partnerorganisationen internationale Austauschprogramme für unsere Fachkräfte und für alle Interessierte. Wir erfahren, wie andere das machen: Wie organisieren sie Bildung und Betreuung? Wie sind ihre Schulsysteme? Wie organisieren sie die Gemeinwesenarbeit? Wie wird Inklusion gelebt? Wer ist wie einbezogen? Alte, Junge, Kranke, Gesunde. Dieser Austausch ist fruchtbar für unsere Mitarbeiter. So manches Problem relativiert sich, wenn wir sehen mit welch geringen Mitteln aber großem Enthusiasmus zum Beispiel Nachbarschaftsarbeit in Rumänien oder Indien läuft. Auch zu uns kommen Fachkräfte, Praktikanten und junge Menschen aus aller Welt, um Erfahrungen zu sammeln und zu erleben, wie wir unsere Arbeit machen. Eine kleine Geschichte zum Schluss: Am 1. Juni dieses Jahres – einem stürmischen Tag – haben wir den Internationalen Tag der Nachbarn gefeiert. Kinder und Eltern haben Hunderte von Luftballons in die Luft steigen lassen. Zwei Tage später bekamen wir eine EMail: Eine Lehrerin aus einem polnischen Dorf, 400 km von Berlin entfernt, schrieb uns, der Ballon sei bei ihnen gelandet und sie seien begeistert von der Idee des Festes der Nachbarn. Seit diesem Tag sind auch wir gute Nachbarn und pflegen zunächst via Internet den Gedankenaustausch und die Kommunikation.

Wie ist das NUSZ entstanden?

Sigrid Zwicker: Aus dem Bedürfnis, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen und gemeinsam Träume und Visionen zu verwirklichen, entstehen in den 70er und 80er Jahren zahlreiche Aktivitäten unter dem Dach des Vereins „Fabrik für Kultur, Sport und Handwerk“, der späteren ufafabrik. Kultur-, Gesundheits- und Selbsthilfeinitiativen sowie Gruppen für asiatische Kampfkünste, wie Aikido und Karate beleben die alten Lagerhallen des ehemaligen UFA-Kopierwerks in Berlin- Tempelhof und finden regen Zulauf. Seit 1987 ist es die Aufgabe des NUSZ, die freizeitlich organisierten Gruppen zu unterstützen, Gebäude instand zu setzen, und die Arbeitsbedingungen zu verbessern, um auch zukünftig die Teilhabe zu ermöglichen.

Wie ging es weiter?

Sigrid Zwicker: Das Nachbarschaftszentrum entfaltet sich entsprechend den Bedürfnissen der Benutzer. Neue soziale Hilfen entstehen: Kinderladen, Familienpflege, Familienunterstützung und Beratungsangebote. Die Gebäude werden nach und nach instand gesetzt. Kulturgruppen nutzen die enge räumliche Verbindung mit den weiteren Einrichtungen der ufafabrik, beispielsweise dem ufafabrikCircus und dem internationalen Kultur-Centrum ufafabrik. Dies erlaubt immer wieder neue, vernetzte Projekte: Feste und Veranstaltungen bieten Auftrittsmöglichkeiten, internationale Artisten unterrichten im NUSZ, Ehrenamtliche des Bauernhofclub organisieren generationsübergreifende Kulturcafés, die Talentshow „Action House Party“ gibt Übenden Gelegenheit, auf einer Profi-Bühne ihr Können zu präsentieren. Im NUSZ probt auch die international aktive Sambaband Terra Brasilis und der ufafabrik KinderCircus bietet Kindertraining an. Die inklusive Samba- Trommelgruppe „Auf alle Felle“ begeistert 2012 bei Stadtteilfesten. Kultur- und Interessengruppen bieten eine Möglichkeit für jeden die eigenen Soft Skills zu schulen. Ob mit Patchwork, mit der Stimme, mit einem Instrument oder in der Bewegung – die eigene kulturelle Betätigung ist eine großartige Kommunikatorin für das friedliche Zusammenleben von Menschen. Sie übt Ausdauer, Geduld und Präzision, macht Spaß, hält wach und neugierig.

Das NUSZ ist auch Mitglied im Verband für sozialkulturelle Arbeit, dem Fachverband der Nachbarschaftsheime und -zentren. Was ist sozial-kulturelle Arbeit?

Sigrid Zwicker: Die sozial-kulturelle Arbeit ist eng verbunden mit dem Gedanken des Zuganges zu Bildung und mit dem Ziel, durch Begegnungsangebote und gegenseitige Unterstützung die eigene Lebenssituation zu verbessern. Im Fokus ist die Teilhabe unter Beachtung der sich wandelnden Lebenskonzepte! Es entstehen immer wieder neue Herausforderungen, die wir mit Leben füllen. So beispielsweise die Inklusion.

Was bedeutet Inklusion?

Sigrid Zwicker: Inklusion kommt von lateinisch inclusio und bedeutet Einbeziehung. Gemeint ist die Teilhabe aller Menschen an Bildung und Lebenslangem Lernen. Inklusion ist aufgrund der UN-Behindertenkonventionen auch geltendes Recht in Deutschland. Im Nachbarschaftszentrum sind von Beginn an auch behinderte Menschen grundsätzlich einbezogen: in Selbsthilfe-, Musik- und Tanzgruppen, in Gesundheitskursen und in den Kinderbetreuungseinrichtungen. Im Jahr 2011 realisierten wir das Pilotprojekt „Tempelhof Inklusiv“, in dem schwerpunktmäßig behinderte Erwachsene mit Lernschwierigkeiten einbezogen wurden.

Wie wird das konkret umgesetzt?

Sigrid Zwicker: Nach einer Bedarfserhebung werden die bestehenden Angebote Aikido, Free Dance und Yoga für die Zielgruppe geöffnet. Das Pilotprojekt „Tempelhof Inklusiv“ wurde gemeinsam mit dem Paritätischen Berlin, dem Bezirksamt Tempelhof Schöneberg und mit Beteiligung von Studierenden der Katholischen Hochschule für Sozialwesen unter der Leitung von Frau Prof. Monika Seifert angeschoben. Die wissenschaftliche Begleitstudie von Frau Dr. Seifert finden Sie auch auf www.nusz.de. Die Studie zeigt Bedürfnisse, Erfahrungen und gibt Anregungen aus dem Projekt Tempelhof Inklusiv.

Wie geht es weiter?

Sigrid Zwicker: Bildung, Teilhabe und Förderung sind wesentliche Voraussetzungen für die Wahrnehmung eigener Rechte und für eine reale Selbstbestimmung. Es gilt, dafür ein öffentliches Bewusstsein zu schaffen. Im Mai 2012 veranstalteten wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern vom Runden Tisch „Teilhabe Jetzt“, das erste Inklusionsfest des Bezirkes Tempelhof-Schönberg in der ufafabrik. Für die ufafabrik heißt Inklusion auch, dass man trotz begrenzter finanzieller Möglichkeiten, Bedingungen anstrebt, die eine Teilhabe aller ermöglichen. Eine Kultur der Achtsamkeit und die Akzeptanz verschiedener Lebenskonzepte fördern das Miteinander, die Vielfalt und die Inklusion. In diesem Sinne sind wir: Offen für Alle.

 
Gruppenfoto vom NUSZ-Team mit Juppy (Foto NUSZ)

 

Galakonzert in der Philharmonie am 12.10.2012

Die Seniorenarbeit Tempelhof-Schöneberg freut sich auf den Tenor und Schauspieler Björn Casapietra, der sein Programm „Lieder ewiger Liebe“ - begleitet am Flügel von Sibylle Briner - im Rahmen eines Galakonzertes in der Philharmonie präsentiert.

Termin: Freitag, 12.10.2012

Ort: Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin

Einlass: 13.30 Uhr - Beginn: 14.30 Uhr

Eintrittskarten werden für 15,00 €, 17,00 € und 19,00 € angeboten.

Besitzer des Berlin Passes oder Inhaber einer Bescheinigung der Krankenkasse über die Befreiung von der Zuzahlungspflicht erhalten Karten für 6,00 €, 4,00 € und 2,00 €.

Eintrittskarten können ab sofort montags, dienstags und donnerstags in der Zeit von 9.00 bis 12.30 Uhr bei der Seniorenarbeit im Rathaus Tempelhof (Tempelhofer Damm 165 in 12099 Berlin, Zimmer 220) sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn direkt in der Philharmonie käuflich erworben werden.

 

Es ist wieder soweit: Dahlienfeuer

Dahlienfeuer im Jahr 2012 +++ Es beginnt zu blühen...






Fotos 2012 : Thomas Moser -BerLi-Press

http://www.gruen-berlin.de/parks-gaerten/britzer-garten/uebersicht/

http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2012/08/29/britzer-garten---dahlienfeuer--zieht-blumen--und-gartenliebhaber-aus-nah-und-fer.htm

 
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