Adventssonntage im Britzer Garten

mit dem Mariendorfer Bläserkreis und populären Adventsliedern

Jeden Adventssonntag (02.12., 09.12., 16.12. und 23.12.2012)

ab 13:00 Uhr - Grotten am Café am See

An jedem Adventssonntag können die Britzer-Garten-Besucher vor oder nach einem Adventsspaziergang durch den schönen Britzer Garten um 13:00 Uhr an den Grotten des Cafés am See einem Adventskonzert lauschen.

Der Mariendorfer Bläserkreis – ansässig in der Evangelischen Kirchengemeinde in der Friedenstraße - spielt unter der Leitung von Martin Neitzel populäre Advents- und Weihnachtslieder zum Mitsingen oder Mitsummen.

Alle sind eingeladen einen stimmungsvollen Adventssonntag im Britzer Garten zu verbringen.

Eintritt in den Britzer Garten: Erwachsene 2,00 €, ermäßigt 1,00 €

Britzer Garten (www.britzer-garten.de)

Eingänge:

Mohriner Allee à U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm à S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg à U6 Bhf. Alt Mariendorf/ Bus 179

Im November und Dezember sind die Kassen des Britzer Gartens täglich von 9:00 16:00 Uhr geöffnet.

 

Jimi Hendrix zum 70sten und am 6. Dezember gibt es etwas Nikolausi und eine Eisenbahn!

Der Medienpoint in der Tempelhofer Werderstraße 13 ist vielleicht die kleinste Kultureinrichtung des Bezirks, auf jeden Fall aber eine der aktivsten. 2012 ist das Jahr der Jubiläen, ob Rolling Stones, Marilyn
Monroe, Beatles usw. Bis Freitag ist noch die Francis Durbridge-Ausstellung anlässlich seines 100sten Geburtstages zu sehen, jener Krimiautor, dessen TVVerfilmungen die Straßenfeger schlechthin waren. Da kommt nicht einmal „Wetten, dass…?“ mit. Und schon steht die nächste Geburtstagsfeier ins Haus.

Am 27. November wäre Jimi Hendrix 70 Jahre alt geworden. Einen Tag vorher beginnt eine Ausstellung zu seinen Ehren, die bis zum 5. Dezember, montags bis freitags von 9 bis 17.30 Uhr zu sehen ist. Natürlich gehört zu einer Jimi-Hendrix-Ausstellung auch eine Gitarre. Diese überreichte Alex „Schotte“ Fackler von der Rock-Ini Tempelhof heute leihweise an Henning Hamann vom MedienPoint. Die Leuchtreklame mit dem Konterfei von Jimi hat Horst Lindstedt gebastelt, der wesentlichen Anteil an der stets liebevollen Gestaltung der Ausstellungen im MedienPoint hat. Die Rock-Ini Tempelhof ist Mitveranstalter des jährlichen Rocktreffs (www.rocktreff.de) im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf. Der Termin für das nächste Jahr steht schon fest: 14., 15. und 16. Juni 2013. Im MedienPoint wie beim Rocktreff ist der Eintritt frei.
James Marshall „Jimi“ Hendrix kam am 27. November 1942 in Seattle zur Welt. Nur 27-jährig verstarb er am 18. September 1970 in London. „Jimi Hendrix gilt wegen seiner experimentellen und innovativen Spielweise auf der E-Gitarre als einer der bedeutendsten Gitarristen und hatte nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Rockmusik. Gemeinsam mit seinen Bands, unter anderem The Jimi Hendrix Experience und Gypsy Sun & Rainbows, trat er auf dem Monterey Pop Festival und dem Woodstock-Festival auf. Das Rolling Stone Magazin kürte ihn zum besten Gitarristen aller Zeiten“, schreibt wikipedia. Erinnern wir uns also an diesen großen Musiker im MedienPoint. Der MedienPoint ist ein Projekt des „Kulturring in Berlin e.V.“
Foto mit  Schotte: Ed Koch / Quelle: KiTS Aktuell Nr. 629 vom Jugendamt Tempelhof-Schöneberg vom 19.11.2012

Foto: BerLi-Press

Und am 6.12. kommt der Nikolausi in den Medienpoint!!! Geboten wird auch eine Modelleisenbahn im Schaufenster!

Der Medienpoint ist richtig abgefahren! Hier hat die Bahn keine Verspätung! Henning Hamann in Aktion! Foto: BerLi-Press

 

Pianotainment® WORLD´S BEST New York - Dubai - Caracas - Berlin

Stephan Weh und Marcel Dorn gelten derzeit als weltweit beste „Klavier-Akrobaten“ (SZ). Scheinbar mühelos jonglieren die beiden Ausnahme-Pianisten vierhändig mit Klassik, Pop und Jazz und halten dabei stets die Balance zwischen Anspruch und Show. Ob als Lounge- Version oder im Rekordtempo, Klavierspiel rückwärts oder mit Tennisbällen – ein abwechslungsreicher Abend ist garantiert.

Schon im letzten Jahr prämierten sie mit „The Crazy Concert“, erfolgreich in der ufaFabrik. Nun präsentieren die Allgäuer Weltenbummler ihr neues Programm: „World’s Best“ zum ersten Mal in Deutschland. In technischer Perfektion schildern die beiden Vollblut- Entertainer musikalisch die kuriosen Highlights ihrer internationalen Konzerttourneen als Duo Pianotainment®.

Gebannt bereist der Zuschauer auf einer „klavierhändigen“ Weltreise nahe und ferne Länder, ja sogar den Himmel! Das Klavierduo Pianotainment® besteht seit 1996 unverändert aus den beiden deutschen Pianisten Stephan Weh (geb.1976) und Marcel Dorn (geb. 1977). Nach intensiver klassischer Klavierausbildung von frühester Kindheit an erschlossen sich die zwei Vollblut-Musiker autodidaktisch auch Pop- und Jazzpiano. Auf der Bühne jonglieren sie heute souverän und kreativ mit allen Musikstilen.

Foto: promo
Ihr neues Programm zeichnet sich vor allem durch originelle vierhändige Arrangements aus. Als charmante Entertainer verbinden sie dabei virtuose Klaviermusik mit spektakulären Showeinlagen und einer gehörigen Portion Humor. In Asien sind Weh und Dorn als Dabao & Xiaobao regelmäßig auf Tournee. Weitere Konzertreisen führten Pianotainment® u. a. nach Teheran, Caracas und Dubai. Für den größten Klavierwettbewerb in China unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Staatspräsident Hu Jintao und Ex-Präsident Köhler berief man die beiden Ausnahme-Pianisten sogar in die Experten-Jury. In diesem Jahr ging es in alle Landesteile des Riesenreichs. Von Taiyuan über Xi´an und Kunming bis Dalian. Station war  auch die weltgrößte Musik-Messe in Shanghai mit Gastauftritten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit der neuen Show! Sprühender Witz und kreatives Entertainment garantieren dabei ein ebenso kurzweiliges wie außergewöhnliches Konzerterlebnis der Extraklasse!

Mehr Informationen auch unter: www.pianotainment.com Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=8HtXabFtGCc&feature=relat ed

Deutschland Premiere: Mittwoch, 28.11.2012 20 Uhr

Spieltermine: Mi-So, 28. 11.-2.12. . Beginn: 20 Uhr, Eintritt: Eintritt: 19,-, erm. 16,- , Stud. 12;-Euro

Im Theatersaal der ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84

Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de

Eigener Bericht von BerLi-Press: LINK

 

9.12.: TSV-Weihnachtsmark

 

Fachbereichskonzert und kleine Casting-Show

Die Leo-Kestenberg-Musikschule aus Tempelhof-Schöneberg lädt regelmäßig zu Konzerten ein, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler in der Öffentlichkeit erproben können. An diesem milden Sonntagnachmittag im November präsentiert Dorothee Dalg, Fachbereichsleiterin für Gesang, ein buntes Programm von mehreren Lehrern mit ihren Schülerinnen. Die wenigen männlichen eingeplanten Sänger hatte die Herbstgrippe erwischt und die Stimmbänder außer Gefecht gesetzt.

Die Besucher im voll besetzten Konzertsaal der Musikschule, in der Schöneberger Grunewaldstraße 6/7, konnten ein abwechslungsreiches Programm, von Klassik, Jazz. Musical bis zum selbstkomponierten Gesang mit Harfe erleben.

Zu den Konzerten kommen meistens die Freunde, Eltern oder Großeltern, Kinder und Gesangskollegen, um die Fortschritte der Schüler zu erleben.

Jede Schülerin präsentierte ein Gesangsstück. Mit dabei waren Stücke von Vivaldi, Mozart, Schubert, genauso wie von Amy Winehouse, Stevie Wonder und sogar Peter Maffay. Aus dem Musical Anastasia wurde ein Song präsentiert und mit Gitarrenbegleitung ein selbstkomponiertes Lied in Ohrwurmqualität dargeboten. Andere Sängerinnen zeigten bei ihren Auftritten auch schauspielerische Stärken.

Der hohe, eher kleine, Konzertsaal in der Schule hat den etwas angeschmuddelten Charme von öffentlichen Gebäuden, aber durchaus eine angenehme Akustik. Die großen schweren Bilder mit den dicken goldenen Rahmen bekommen den frischen Wind der Talente zu spüren. Das Alter der Schülerinnen ist sehr gemischt, von ganz jugendlich bis ins mittlere Alter um die Fünfzig. Die öffentlichen Musikschulen haben einen musischen Bildungsauftrag, der beim Alter kein Halt macht.

Die Qualitäten der Gesangskünste sind durchaus unterschiedlich. Die eine und andere Interpretin kann mit ihrem Gesang schon ganz gut angenehme Gänsehaut erzeugen. Aber es geht hier nicht nur darum, dass der Perfekteste und Beste eine Chance bekommt. Hier dürfen sich die Ambitionierten alle mal ausprobieren und brauchen sich nicht hinter ihren Leistungen zu verstecken. Sicher hat hier mal jemand den Text kurzfristig vergessen, einen Einsatz oder die Stimmlage nicht gleich ganz so perfekt getroffen, aber sie singen alle mit viel Freude und Hingabe. Die Lehrerinnen und Lehrer fiebern mit ihren Zöglingen mit, wenn sie ihr Lied präsentieren. Sie werden am Klavier von Elke Schrepel und Andreas Schmidt begleitet. Der Musiker und Gesangslehrer Gerald Mann hat es sich nicht nehmen lassen, seine Gesangszöglinge selbst am Klavier zu begleiten.

Für die eine oder andere Sängerin war das hier in Schöneberg so etwas wie eine kleine Casting-Show. Sie erfreuten sich an den aufmunternden und anerkennenden Worten ihrer Lehrer und dem kraftvollen Applaus des begeisterten Publikums.

Ein schöner Nachmittag mit einer bunten Musikmischung! Künftige Konzerte seien von dieser Stelle durchaus empfohlen!

Thomas Moser - BerLi-Press

http://www.lkms.de/

 

„Platée. Ein Begehren“: Eitelkeiten und Eifersucht in der Neuköllner Oper

Ob Eitelkeiten am französischen Hof oder in der Neuköllner Oper, der Unterschied ist nicht so groß! Robert Lehmeier und Jakob Vinje haben die Ballet-Comédie von Jean-Philippe Rameau, eine 1745 in Versailles aufgeführte Oper, in die Neuzeit gebeamt. Und da die Neuzeit in der Neuköllner Oper stattfindet, hat Regisseur Robert Lehmeier, Komponist Jakob Vinje (Musikalisches Arrangement, Text) und das gesamte künstlerische Team einiges Sehens- und besonders Hörenswertes auf die Beine gestellt. Das Programmheft beschreibt es so: „Fast 270 Jahre, nachdem Platée zum ersten Mal am französischen Hof mit Pauken und Trompeten Opfer einer Götter-Intrige und in einer inszenierten Hochzeit von Jupiter missbraucht wurde, um Juno von ihrer Eifersucht zu heilen, schlägt sie im Sumpf der Karl-Marx-Straße auf. Und ist nicht klüger geworden.“

Foto: Armin Stein (Platée). (c) Matthias Heyde.
Wer Barockmusik und klassischen Gesang mag, ist bei diesem Stück in der Neuköllner Oper gut aufgehoben. Erstklassige Stimmen und ein hochklassiges Orchester, unter der musikalischen Leitung von Hans-Peter Kirchberg, lassen den Abend für den Klassikfan zum Hochgenuss werden.

Die Bühne in der Neuköllner Oper ist mal wieder etwas ganz Besonderes. Eine Bar wird zur mehrdimensionalen Lebenswelt der mythischen Figuren Platée, Jupiter, Merkur, Cithéron, L´Amour und Juno. Wilde Feiern, Schmeicheleien, Träume und Intrigen: Nichts wird ausgelassen und in der etwas anderen Neuköllner Welt unterhaltsam auf die Bühne gebracht. Alte Filmsequenzen werden zeitweise an die Leinwand geworfen, hinter der das Orchester für den stets guten Ton sorgt.

Von der bierlaunigen Stimmung am Anfang mit „Hopfen und Malz, Gott erhalt´s“ bis zu der Preisung der Schönheit mit „Mein Herz, es mag nicht mehr länger warten“, wird so einiges an -im wahrsten Sinne des Wortes- windigen Stimmungen erzeugt.

Manchmal wird dann die Neuköllner Oper fast zu so etwas wie ein musikalischer Intrigenstadl und eine Verkleidungszotte. An einigen Stellen wirkt die Oper wie ein Laientheater mit einer überzeichneten Ballettchoreographie für gleichgeschlechtliche Paare: schon etwas sehr „Neukölln“. Aber das tut dem Gesamteindruck und besonders den gesanglichen Qualitäten von allen Sängern und Sängerinnen (Thorbjörn Björnsson, Melanie Gardyn, Clemens Gnad, August Schram, Armin Stein, Lydía Zervanos) absolut keinen Abbruch! Die Neuköllner Oper ist halt immer etwas Besonderes! Das Premierenpublikum war begeistert! Platée wird mit Erfolg die Zuschauer in seinen Bann ziehen!

Thomas Moser –BerLi-Press

Weitere künstlerisch Beteiligten:

Choreographie: Gregory Le Blanc

Ausstattung: Markus Meyer

Video: René von der Waar

Spieltermine: 22., 24./25., 29./30. November, 1./2., 6.–9., 13.– 16., 20.–22., 26.–29. Dezember, jeweils 20 Uhr. An Sylvester: 18 Uhr

Karten: 9,- bis 24,- Euro; Vorbestellung unter 030 / 68 89 07 77, tickets@neukoellneroper.de,

NEUKÖLLNER OPER • Karl-Marx-Str. 131-133 • 12043 Berlin • Tel: 030/68 89 07-0www.neukoellneroper.de

 

Kiez-Ausstellung einer Mariendorfer Schule

Es war jetzt schon die zweite Ausstellungseröffnung mit den Werken der Kinder der Klasse 5b der Rudolf-Hildebrand-Grundschule. „Leben im Kiez“ hieß das Projektwochenthema der Schüler, das auf Anregung und unter Mitarbeit des Schülerclubs „Villa“ Anfang August durchgeführt wurde. Herausgekommen ist eine kleine Ausstellung mit den Arbeiten der circa 10 jährigen Kinder.

Die Ausstellung wurde schon im Schulgebäude in der Friedensstraße gezeigt. Nun haben die Kids mit ihren Werken den Standort des Jugendamtes in der Mariendorfer Strelitzstraße 15 erobert.

Im 2. Stock kann man noch bis zum Jahresende die Werke bewundern.

Mit Digitalkameras wurden das Schulgelände und der Kiez erkundet, interessante Orte fotografiert und beschrieben. Die Schülerinnen und Schüler erstellten „KIEZ-Würfel“ und bearbeiteten einige der entstandenen Fotos künstlerisch.

Die Aufgabe bestand darin, die einzelnen Würfelseiten mit dem Wohnort des Kindes, einer Vertrauensperson aus dem Kiez und einem Porträtfoto des Kindes zu füllen. Die Kinder arbeiteten mit großer Freude und Begeisterung an dieser Projektaufgabe, wie Bettina Herling und Dennis Hauke vom Schülerclub bestätigten.

Maxi
findet den Volkspark Mariendorf sehr schön. Ihr Lieblingsort ist jedoch der Garten im Forddamm: „Klein, aber fein“ schreibt sie auf den Würfel. Auch Samira, Elena und Romazan lieben ihren Park in Mariendorf: „Dort kann man so schön entspannen,“ schreibt Elena. Die Erzieherin Bettina Herling aus der „Villa“ bestätigt auf Nachfrage, dass sich die Kinder dort ´wirklich´ gerne aufhalten. Aleyna liebt ihren Hof in der Gersdorfstraße und Sophia die Wiese im Lauxweg.

Nach Vertrauenspersonen gefragt, schreibt Elena auf ihren Würfel: „Meine Nachbarin Fr. D. ist meine Vertrauensperson. Ich habe sie ausgewählt, weil sie mir manchmal bei den Hausaufgaben hilft. Ihr Hobby ist Fahrrad fahren.“ Die zehnjährige Kati sieht ihre Mutter Olga als Vertrauensperson an: „Sie ist meine Vertrauensperson, weil sie mir hilft, wenn ich Probleme habe. Sie bringt mir auch viele Dinge bei, wie zum Beispiel das Kochen und das Putzen. Sie geht auch mit mir spazieren und manchmal zelten.“

„Mit dieser Ausstellung soll eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe ins Leben gerufen werden, in der die Sichtweise der Kinder die wichtigste Rolle spielt,“ erläutert Hannelore Kinder, die Regionalleiterin für Mariendorf des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg, die Arbeit der Kinder.

Foto: Villa
Viele Verantwortliche von der Schule und vom Jugendamt schauten sich die Ausstellung an. Die Geschäftsführerin vom Nachbarschaftszentrum NUSZ in der ufa-Fabrik, Renate Wilkening, die als Träger die „Villa“ betreuen, die Jugendamts-Regionalleiterin Hannelore Kinder, der pädagogische Sachbearbeiter für Mariendorf, Hans-Ulrich Schulz, und viele weitere Mitarbeiter des Jugendamtes freuten sich über die Ausstellungseröffnung.

Bei kleinen Snacks, Getränken und in einer gemütlichen Atmosphäre kamen die Gäste gut mit den Kindern ins Gespräch. Die Zahl der Kinder und der Eltern war bei dieser Ausstellungseröffnung nicht ganz so groß wie erwartet, was aber sicherlich auch daran lag, dass eine zweite Vernissage nicht mehr ganz so aufregend ist. Als Anerkennung und Dank bekam die Klasse vom Jugendamt einen Hundertwasser-Kalender, weil die Klasse gerade an diesem Thema arbeitet, und einen Softball.

Von der Schule erfreuen sich die Klassenleiterin der 5b, Frau Sondermeier, eine Lesepatin und auch die Konrektorin, Kai Lerch, immer wieder an den Werken der Kinder.

Der Schülerclub „Villa“ ist eine Kinder- und Jugendeinrichtung, die sich direkt in der Schule befindet. Bettina Herling und Dennis Hauke bieten auch in den Ferien ein Programm an. Die Kiez-Ausstellung haben die zwei Pädagogen maßgeblich begleitet: „Die Kinder erarbeiteten mit großer Freude und Begeisterung die Projektaufgabe,“ bestätigten übereinstimmend die Erzieher. Eine andere Gruppe baute mit den Filmemacherinnen Jordanne Maurs und Leila Saadna, in Kooperation mit zwei Mitarbeitern von Outreach, Lochkameras (Camera obscura). Aber das ist wieder eine andere Ausstellung.

Die Gäste in Mariendorf waren sich einig: Ein schönes Projekt und eine schöne Ausstellung, bei dem den Kindern ihr Schul- und Wohnumfeld ein ganzes Stück bewusster geworden ist!

Thomas Moser

 

Poetische Friedhofsführung - Märchenführung zum 1. Advent

mit den Brüdern Grimm

Gerhard Moses Heß erzählt und spielt alte und neue Märchen

am Sonntag, den 2. Dezember, um 14 Uhr,

auf dem Alten St. Matthäus-Kirchhof

Großgörschenstr. 12-14

(U/S-Bahnhof Yorckstraße-Großgörschenstr.)

Treffpunkt am Friedhofseingang; bei schlechtem Wetter im Café FINOVO.

Um Spenden wird gebeten.

Anmeldung nicht erforderlich.

Nähere Informationen: Tel. 0163 / 34 17 053, Gerhard Moses Hess

 

Nächste Poetische Führung am Samstag, 22. Dezember, 14 Uhr

Außerdem nach Vereinbarung Gruppenführungen, auch für Familien und Kinder.

Eine Veranstaltungsreihe des Fördervereins des Friedhofs, EFEU e.V.   www.efeu-ev.de

 

Jetzt für den Rocktreff 2013 bewerben

Der 30ste Rocktreff findet vom 14. bis 16. Juni 2013 im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf statt. Ab sofort können sich interessierte Bands bewerben:
www.rocktreff.de

Bewerbungsschluss ist der 24. Februar 2013.
Es werden keine Bewerbungen über den Postweg berücksichtigt. Bewerbungen, die über Agenturen (Management) laufen, werden ebenfalls nicht angenommen.
Alle Künstler treten ohne Gage auf und bekommen keine sonstigen Auslagen erstattet (auch nicht Benzingeld). Verpflegung und Getränke gibt es natürlich gratis am Spieltag!
„Da wir natürlich auch den jungen Nachwuchs fördern, führen wir für das nächste Jahr Bandkategorien im Bewerbungsprozess ein, um ein ausgewogenes Programm zu gewährleisten“, sagt Rocktreff-Moderator Andie Kraft.
Wie die Bewerbung technisch funktioniert, ist auf der Rocktreffseite ausführlich beschrieben.
Veranstaltungszeiten:
Freitag, 14. Juni 2013 - 18.00 bis 23.00 Uhr
Samstag, 15. Juni 2013 - 16.00 bis 23.00 Uhr
Sonntag, 16. Juni 2013 - 16.00 bis 20.00 Uhr

Veranstalter des Rocktreffs ist das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit dem CPYE e.V., der Rock-Ini Tempelhof und der Catering Company.
Die Schirmherrschaft für den 30sten Rocktreff hat die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg, Petra Dittmeyer, übernommen. Präsentiert wird der Rocktreff von star fm 87.9 und der PSD Bank Berlin-Brandenburg. Finanziert wird die Veranstaltung durch eine Zuwendung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg und Unternehmen aus dem Bezirk: EUREF AG, Vitasyn Care Fritz Apotheke, SWI Immobilien, SAB Bildung, outline display, Riemer & Schultz Sanitär, Radio Möller, sunshine house Youth Hostel, KKI GmbH, GeWoSüd, Reisebüro Ehlert, Optiker Hoppe sowie privater Spender.
Technisch unterstützt wird der Rocktreff durch: The Faces of Theater, AVANTGARDE Beleuchtungs- und Bühnentechnik, Media Academy, LichtWerk, Popella Licht- und Tontechnik, HumboldtBox Berlin, Phrenetica, PKSD Privater Kontroll- und Sicherheits-Dienst. Medien- und Eventdesign: stilbrand Markenkommunikation.

Am Samstag, dem 15., und Sonntag, dem 16. Juni 2013, findet - teilweise parallel zum Rocktreff - jeweils von 12.00 bis 18.00 Uhr das Spielfest für Kinder und Jugendliche statt - präsentiert von Möbel Kraft unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.
www.spielfest-mariendorf.de
Ansprechpartner für Rocktreff und Spielfest:Ed Koch - Telefon: 0160 9060 6106.

 

Tagespflege zu Gast im Rathaus Schöneberg

Unter der Schirmherrschaft von Jugendstadtrat Oliver Schworck und auf Einladung der „Familien für Kinder gGmbH“ trafen sich am Samstag, dem 17. November 2012, rund 250 Tagespflegepersonen im Willy-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg.

Die Familien für Kinder gGmbH organisiert jährlich eine IMPULSEVeranstaltung, zu der alle Berliner Tagespflegekräfte eingeladen sind. Auf der Tagesordnung stehen immer spannende und aktuelle Themen. In diesem Jahr standen Bildungs- und Lerngeschichten im Mittelpunkt. Mit Sibylle Haas hatten die Veranstalter eine Dozentin engagiert, die mehrfach selber in Neuseeland war und den „Erfindern“ der Lerngeschichten über die Schulter geschaut hat. Sie hat kürzlich ein neues Buch zum Thema veröffentlicht.

Bildungs- und Lerngeschichten sind eine Möglichkeit, Beobachtungen zu dokumentieren. Beobachtung hat seit der Novellierung des KJHG an Beachtung gewonnen, da nur mit „Beobachtung und Dokumentation“ der Bildungsauftrag in der frühen Kindheit umgesetzt werden kann. Tagespflegekräfte haben es mit Kindern unterschiedlichen Alters und Temperamentes zu tun. Um jedes Kind individuell unterstützen und fördern zu können, bedarf es einer gezielten Beobachtung jedes einzelnen Kindes. Tagespflegekräfte müssen wahrnehmen: Was fühlt das Kind, wie verhält es sich, wie verläuft seine Entwicklung.

Lerngeschichten (M. Carr 2001) sind eine sehr wertschätzende Form der Dokumentation, die Achtung und Anerkennung der kindlichen Leistung zum Ausdruck bringen. Neben der eigentlichen Beobachtung sind so genannte Lerndispositionen Kern des Ansatzes. Carr beschreibt diese als „Fundus oder Repertoire an Lernstrategien und Motivation, mit dessen Hilfe ein lernender Mensch Lerngelegenheiten wahrnimmt, sie erkennt, auswählt, beantwortet oder herstellt und den er aufgrund seiner Lernbemühungen fortwährend erweitert.

Der Austausch mit dem Kind und mit den Eltern des Kindes ist ebenfalls fester Bestandteil von Lerngeschichten. Alle Berliner Tagespflegekräfte sind verpflichtet, das Sprachlerntagebuch zu führen. Gerade für kleine Kinder (0-3 Jahren) bietet es sich an, Lerngeschichten, unterlegt mit vielen Fotos in das SLT zu integrieren.

Das in den letzten Monaten heiß diskutierte Thema Lebensmittelhygiene war ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung. Evelyn Kubsch von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft machte Ausführungen dazu.

Der Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, Peter Heinßen, und die für den Fachbereich zuständige Mitarbeiterin Heidi Krabbenhöft, empfingen Jugendstadtrat Oliver Schworck in der Brandenburghalle. Als Schirmherr richtete Schworck auch ein Grußwort an die anwesenden Tagespflegekräfte, nachdem Nicole Bittner und ihre Kollegin Heidi Krabbenhöft die Anwesenden begrüßt hatten.

Oliver Schworck sagte u.a.: „Ich freue mich, dass so viele der Einladung von Familien für Kinder gefolgt sind. Vielen Dank an Herrn Heinßen und sein Team, dass er sich für unseren Bezirk bei der Auswahl des Tagungsortes entschieden hat.

Dass so viele von Ihnen zu früher Stunde hierher gekommen sind, zeigt das große Interesse der in der Tagespflege Tätigen. Dieses große Interesse, sich über die eigentliche Arbeit hinaus zu informieren und weiterzubilden, erleben wir tagtäglich in unserer Fortbildungseinrichtung Tempelhofer Forum. Natürlich nehmen Sie an den Seminaren auch teil, um die notwendigen Zertifikate zu erhalten. Ich weiß aber, dass sehr viele, die längst die erforderlichen Fortbildungsstunden erbracht haben, weiterhin an Seminaren teilnehmen, und zwar aus Interesse am Thema. Das finde ich vor allem deshalb bemerkenswert, weil Sie nur abends oder am Samstagvormittag die Veranstaltungen besuchen können, also zusätzlich zu Ihrer Tätigkeit in der Tagespflegestelle. Dieses besondere Engagement und Interesse wirkt sich natürlich auf die hervorragende Arbeit aus, die sie leisten. Und ich weiß, wovon ich rede, denn auch eines meiner Kinder besuchte eine Tagespflegeeinrichtung.

An den rund 5.500 Tagespflegeplätzen in Berlin ist mein Bezirk mit einem Fünftel beteiligt, und von den zirka 1.600 Tagespflegestellen befinden sich 240 in Tempelhof-Schöneberg. Sie sind also hier sozusagen in der Hochburg der Tagespflege zu Gast. Familien für Kinder ist im Tagespflegebereich ein wichtiger Träger und für uns ein verlässlicher Partner. Auch mit dieser Impulseveranstaltung werden Sie auf den neuesten Stand der Entwicklung gebracht. In diesem Jahr stehen Beobachtung und Dokumentation mit Hilfe von Lerngeschichten im Mittelpunkt. Beobachten und Dokumentieren klingt beim ersten Lesen etwas befremdlich. Ich glaube aber, dass man nur, wenn man sich mit den Kindern hinreichend beschäftigt und ihr Verhalten beobachtet, Korrekturen vornehmen und Fehlverhalten verhindern kann.“

Stadtrat Schworck ist im Bezirk Tempelhof-Schöneberg auch für das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt zuständig. Er versprach den Tagespflegekräften, dass er alles tun werde, um die Auflagen der Lebensmittelhygiene für die Einrichtungen erträglich zu gestalten und bot seine Hilfe bei aufkommenden Fragen an.

Foto: Ed Koch

Quelle: Bericht KiTS aktuell (Jugendamt Tempelhof-Schöneberg) Nr. 628 vom18.11.2012

 

50 Jahre Druckerei Jürgen Müller

Herzlichen Glückwunsch

Auf den Tag genau vor 50 Jahren gründete der damals 21-jährige Jürgen Müller seine Druckerei.


Den „Original Heidelberger“ gab es schon damals. Von Computern und Offsetdruck war wenig bekannt. Die Möglichkeiten, die es heute gibt, Drucksachen, vor allem in Farbe, herzustellen, sind fast unbegrenzt. Und vor allem preiswert. Farbig zu drucken bedeutet beim Buchdruck, nach jedem Vorgang die Maschine zu waschen und die neue Farbe einzugeben. Ein großer Aufwand, der heute selten nachgefragt wird. Briefbögen, Visitenkarten, Traueranzeigen, das sind heute noch die Aufträge, die Jürgen Müller bekommt, von Leuten, die Wert auf den einzigartigen Buchdruck legen, durch den sich die Buchstaben ins Papier drücken. Buchdruck kann man fühlen, und das mögen die wenig übrig gebliebenen Feinschmecker. Früher druckte Müller Formulare, ja ganze Hefte, Gemeindeblätter für Kirchen und vieles mehr. Buchstabe für Buchstabe.

Allein das Geräusch, das die Setzmaschine macht, ist Musik in Müllers Ohren. Leider erklingt diese viel zu selten.Zeile für Zeile wird gegossen und montiert. Das ist die große Kunst des Handwerks. Die Aufträge sind in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen.

Durchhalten will Jürgen Müller möglichst noch bis zum Ende der Laufzeit des Mietvertrages in zwei Jahren. Und dann? Vielleicht findet sich ein Museum, wo er noch die Kunst des Buchdruckens vorführen kann, was er schon jetzt für Schulklassen in seiner Druckerei in der Manfred-von-Richthofen-Straße Ecke Bayernring macht.

An das Jahr 1962, in dem Jürgen Müller begann, wurde in den letzten Wochen vielfach erinnert. Es war das Jahr der Kuba-Krise und der Beatles. In der Neuköllner Kirchhofstraße begann er zu drucken, „so wie ich es als Schriftsetzer gelernt hatte, die Bleilettern mit der Hand gesetzt und auf einer alten Zylinderplatte gedruckt, zum Beispiel 20 Kirchenzeitungen“, schreibt Jürgen Müller in einer Karte, die er Freunden und Geschäftspartnern in dieser Woche zugesandt hat. Sieben Mitarbeiter hatte er zur besten Zeit. 1968 zog er nach Tempelhof in die Manfred-von-Richthofen-Straße und ist seitdem aus dem Kiez nicht mehr wegzudenken.

Sein Sohn Michael wuchs sozusagen zwischen den Bleilettern auf. Später arbeitete er in der Druckerei mit, dann allerdings schon im Offsetbereich. Und auch die Enkelkinder Max und Nina haben einen guten Teil ihrer Kindheit in der Druckerei verbracht. Im vorderen Teil des Ladens betreibt seine Frau Margrit einen Maniküre- und Fußpflegesalon.

Die bereits begonnene Vorweihnachtszeit könnte vielleicht den einen oder anderen anregen, mal etwas Besonderes zu verschenken, beispielsweise ein paar Visitenkarten oder ein schönes Briefpapier, das man nutzen kann, wenn man mal wieder handschriftlich etwas mitteilen möchte. Gibt es eigentlich noch per Hand geschriebene Liebesbriefe?

Infos unter:

www.buchdruckerei-mueller.de – E-Mail: info@buchdruckerei-mueller.de Tel.: 7889 8498

Seit den siebziger Jahren ist paperpress Kunde bei Jürgen Müller. Unzählige Briefbögen und Visitenkarten hat er für uns gedruckt. Und – wir geben es zu – stellen diese heute auch am Computer her. Geblieben sind die Briefumschläge mit dem Postfreistempler für die Infopost beim Versand unserer Druckausgabe. Immerhin.

Wir wünschen Jürgen Müller für die Zukunft alles Gute, persönlich vor allem Gesundheit. Und für die Druckerei ein paar Aufträge mehr. Es liegt auch in Ihrer Hand, verehrte Leser…

Bericht und Fotos: Ed Koch

Quelle: www.paperpress.org – Nr. 487 N – 15.11.2012

 

 

Gestatten: Bert Beel

Schwiegermutterschwarm im  MedienPoint  Tempelhof am 21. November!

Unter dem Titel "Es war eine schöne Zeit" hat der Berliner Künstler Bert Beel seine Erinnerungen aufgeschrieben und zwischen zwei Buchdeckel pressen lassen. Launig und humorig erzählt er auf rund 165 Seiten von seiner schon fast 40 Jahre währenden Bühnenkarriere samt Anekdoten aus dem illustren Kollegenkreis.
Inzwischen im Rentenalter, glaubt ihm allerdings kaum jemand, tritt Bert Beel stets wie ein gerade frisch aus dem Ei gepellter Gentleman und Schwiegermutterschwarm in Erscheinung. Er startete seine Karriere, nachdem er 1973 beim “ARD Talentschuppen” im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) entdeckt wurde. In den folgenden Jahrzehnten war der schnell über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Sänger und Entertainer gefragter Gast in allen Hitparaden, Discotheken und auf sonstigen Bühnen dieser Welt. Der Bogen spannt sich von Wanne-Eickel über die Uckermark und Südamerika bis Denver/Colorado und zurück.
Unzählige Schallplatten und CDs sowie in Eigenregie entwickelte Bühnenshows sind in den vergangenen Jahrzehnten entstanden.

Aber nicht allein als Alleinunterhalter, auch als Duo “Steffi & Bert” ist er mit der Berliner Sängerin Stefanie Simon seit Jahren unterwegs. Der absolute Knüller aber ist und bleibt wohl seine immer wieder aufs Neue verblüffende Verwandlungs- und Parodiekunst. Der mittlerweile 68-jährige, aber in Wirklichkeit viel jünger aussehende Künstler schlüpft meisterhaft und scheinbar mühelos nicht nur in die jeweiligen Klamotten, sondern auch ausgesprochen kongenial in die Rollen von beispielsweise Johannes Heesters, Frank Zander, Udo Lindenberg, Karel Gott, Brigitte Mira, Hildegard Knef oder Trude Herr. Heino ist gerade in Vorbereitung.


Am 21. November ist Bert Beel im Tempelhofer MedienPoint, Werderstraße 13, zu Gast und liest aus seinem Werk. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

24.11.: Advent – Tage der Erwartung auf dem Alter St.-Matthäus-Kirchhof

Samstag, 24. November, 14 Uhr:

Poetische Führung

über den Friedhof der Brüder Grimm

mit Gerhard Moses Heß:

Advent – Tage der Erwartung

, Schöneberg, Großgörschenstr.12-14 

U Yorckstraße, S Yorckstraße/Großgörschenstraße

Treffpunkt am Friedhofseingang; bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Café FINOVO statt.

Um Spenden wird gebeten.

Anmeldung nicht erforderlich.

Nähere Informationen: Tel. 0163 / 34 17 053, Gerhard Moses Hess

Nächste Poetische Führung am Sonntag, 2. Dezember, 14 Uhr

Außerdem nach Vereinbarung Gruppenführungen, auch für Familien und Kinder.

Eine Veranstaltungsreihe des Fördervereins des Friedhofs, EFEU e.V.   www.efeu-ev.de

 

Neue Legislaturperiode des Kinder- und Jugendparlaments hat begonnen

Am Dienstag, dem 8. November 2012, hat sich das Kinder und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg für die Wahlperiode 2012/2013 konstituiert.

Kinder und Jugendliche aus Schulen, Kinder- und Freizeiteinrichtungen sind an diesem Tag zusammengekommen, um einen neuen Vorstand zu wählen, aber auch um einiges Handwerkszeug für die kommende Arbeit zu erhalten. Mit über 135 Kindern und Jugendlichen aus dem ganzen Bezirk startet das Kinder- und Jugendparlament als das bislang größte in die neue Wahlperiode.

Hier der Bericht der jungen Parlamentarirer: „Um 8 Uhr haben wir uns vom Vorstand im Rathaus Schöneberg getroffen und angefangen alles aufzubauen. Da mussten wir einen Tisch für den Empfang herrichten, die Stellwände mit den Folien unserer vergangenen Arbeit bestücken und das Buffet aufbauen. Dann haben wir uns alle nochmals zusammengesetzt und den Ablauf besprochen. Um ca. 9.30 Uhr kamen dann die ersten neu gewählten Mitglieder aus den Schulen und den Freizeiteinrichtungen. Die mussten sich in eine Liste eintragen und haben eine Mappe bekommen, in der alles Wissenswerte über das KJP steht. Da so viele kamen, gab es sogar einen kleinen Stau beim Anmelden.

Uzair hat dann das Plenum eröffnet und unsere Gäste begrüßt. Diesmal waren die stellvertretende BVV-Vorsteherin, Martina Zander-Rade (Bündnis 90/Die Grünen), die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Marijke Höppner (SPD), die Bezirksverordneten Denise Marx (Grüne) und Christian Zander (CDU) sowie Jugendamtsdirektor Wolfgang Mohns anwesend.

Frau Zander-Rade, Frau Höppner und Herr Mohns hielten kleine Reden und bedankten sich auch für die Arbeit in der vergangenen Wahlperiode.“

Frau Zander-Rade, die schon einige Führungen für Kinder und Jugendliche durch das Rathaus Schöneberg gemacht hat, gab einen kleinen Einblick in die Geschichte des Gebäudes. Dabei wies sie auf die Freiheitsglocke im Turm des Rathauses hin, ein Geschenk des amerikanischen Volkes an die Berliner. Auch Rudolph Wilde, den ersten Bürgermeister 1898 und ab 1902 Oberbürgermeister der damals selbständigen Stadt Schöneberg, wurde erwähnt.

Der Platz vor dem Rathaus Schöneberg trug bis 1963 seinen Namen und wurde dann in John-F.-Kennedy-Platz umbenannt. Der neben dem Rathaus liegende Stadtpark erhielt dafür den Namen Rudolph Wildes. Frau Zander-Rade lud die jungen Parlamentarier ein, sich aktiv am politischen Geschen im Bezirk zu beteiligen und versprach, dass man ihnen in allen Ausschüssen Rederecht einräumen und sie anhören werde.

Marijke Höppner sagte:

„Als Vorsitzende des Jugendhilfeausschuss, dem Ausschuss in dem in Tempelhof-Schöneberg über die Belange von Kindern und Jugendlichen gesprochen wird, freue ich mich sehr, heute bei der Konstituierung des Kinder- und Jugendparlamentes dabei sein zu dürfen. Dass so viele Kinder und Jugendliche ein Interesse haben, Politik mitzugestalten, spricht für sich. Denn Ihr seid wichtig für Tempelhof-Schöneberg! Ihr habt es in der Hand, die Interessen von Kindern und Jugendlichen in die politische Diskussion zu bringen, wenn die erwachsenen Politikerinnen und Politiker Euch übersehen. Ihr erkennt am besten, wenn der Schulweg unsicher ist oder wenn es in Parks keine Angebote für Kinder und Jugendliche gibt. Ihr könnt laut werden, wenn Plätze geplant werden ohne zu hören, was Kinder und Jugendliche brauchen. Ihr könnt darauf hinweisen, wenn mit Kindern und Jugendlichen ungerecht umgegangen wird.

Ich bin mir sicher, dass Ihr Eure Aufgaben so wunderbar erfüllen werdet wie die vergangenen Jahre. Doch dieses Jahr habe ich auch einen Wunsch an Euch: Ich möchte, dass Ihr nicht nur darüber nachdenkt, was Ihr, die ihr hier im Raum sitzt, braucht für ein besseres Leben. Ich wünsche mir, dass Ihr auch an die Kinder und Jugendlichen denkt, denen es schlechter geht. All jene, die Opfer von Gewalt im Elternhaus werden, die Angst haben, denen in der Schule Unrecht widerfährt, die wenig Geld haben und sich Klassenfahrten nicht leisten können, die aus ihren Heimatländern flüchten mussten und nun kein richtiges zu Hause mehr haben… und den vielen anderen Kindern, denen es nicht so gut geht. Ich freue mich darauf mit Euch zusammenzuarbeiten und ich lade Euch ein einmal im Monat im Jugendhilfeausschuss von Euren Aktivitäten und Beschlüssen zu berichten. Auch weiterhin bin ich an Eurer Meinung zu den vielen Themen interessiert, die wir im Jugendhilfeausschuss besprechen und werde Euch auch fragen wie Ihr die Themen, die wir Erwachsenen besprechen seht. Nur Eure Sicht auf die Welt, macht das Bild komplett. Ich wünsche Euch viel Erfolg!“

Jugendamtsdirekt Wolfgang Mohns überreichte Uzair Hussain und den weiteren Mitgliedern des Vorstandes des Kinder- und Jugendparlaments Blumen als großes Dankeschön für das Engagement in der vergangenen Wahlperiode.

Weiter im Bericht des Kinderund Jugendparlaments: „Dann haben die Vorstandsmitglieder den ‚Neuen’ berichtet, was wie funktioniert: Uzair hat gesagt, was wir hier so erreichen wollen und wie wir das erreichen können. Dann hat Lara etwas über die Organisation des KJP erzählt. Lara, Cédric und Uzair haben dann berichtet, was im vergangenen Jahr los war, beispielsweise dass wir in Leipzig zum Kongress der Kinderrechte waren und bald nach Stuttgart zum 2. Kongress der Kinderrechte fahren werden. Und, dass wir einen Film über die Situation von Jugendfreizeiteinrichtungen gedreht und dazu einen Wochenendworkshop gemacht haben. Lara hat vom Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes, in dem sie Mitglied ist, berichtet. Uzair hat dann noch mithilfe eines selber entwickelten Comics erklärt, wie man im KJP Anträge formuliert und wie sie an die richtigen Adressen kommen. Zum Schluss haben dann Lisann und Lara toll erklärt, was die BVV ist und wie das mit der Politik im Bezirk so funktioniert.

Dann ging es in die drei Regionalen Arbeitsgemeinschaften. Dort haben wir uns alle erst einmal kennen gelernt und dann viel über die Arbeit des KJP erfahren. Dort wurden auch die Vorstandsmitglieder gewählt. Jeder, der wollte, musste sich eine kleine Wahlrede überlegen und damit versuchen, die anderen zu überzeugen, ihn zu wählen.

Danach war Pause und wir konnten uns vom Buffet etwas nehmen.

Nach der Pause wurde der neue Vorstand vorgestellt. Natürlich wurde dem bisherigen Vorstand für die tolle Arbeit im letzten Jahr gedankt!! Diejenigen, die Vorstandsvorsitzende oder Vorstandsvorsitzende werden wollten, haben noch eine Extrarede vorgetragen. Das haben alle gut gemacht, und eigentlich hätte es jeder verdient, den Vorsitz zu übernehmen.

Dann haben wir alle Stimmzettel bekommen. Denjenigen, den man selber wählen wollte, musste man ankreuzen. Der Stimmzettel wurde dann in eine richtige Wahlurne geworfen.

Die Wahl ist ja schließlich geheim. Während der kurzen Auszählung gab es noch einmal eine kurze Pause, in der wir etwas essen und trinken konnten.

Dann wurden die Wahlergebnisse verkündet: Uzair Hussain und Lara Lippert sind die alten und neuen Vorsitzenden, die beide auch die Wahl angenommen haben. Der alte und neue Vorsitzende hat sich dann bei allen für das Erscheinen bedankt, die Termine für die nächsten Treffen vorgelesen und alle verabschiedet. Nun kann die richtige Arbeit also losgehen!“

Alle neuen Vorstandsmitglieder auf einen Blick:

Uzair Hussain, Vorsitzender

Lara Lippert, stellvertretende Vorsitzende

Cédric Kekes

Stanley Wiemann

David Schnepp

Daniel Michailidis

TJ Taylor

Melek Müller

Cem Lübke

Aleksandra Nastrozny

Yassin Houmam

Thimo Welk

Jovanka Pejovic

Tan Ipekkaya

 www.kjp-ts.de

Zusammenstellung: Ed Koch

Foto: Oliver Schmidt (1)

Quelle: KiTS aktuell Nr. 623 vom 9. November 2012

Natürlich sind auch dort wieder einige Vertreter/innen aus dem LortzingClub vertreten und bestimmen die Bezirkspolitik maßgeblich mit. Infos unter http://www.kjp-ts.de/plenum-8-11-2012.html

 

Poetische Friedhofsführung mit Gerhard Moses Heß zum Volkstrauertag

Sonntag, 18. November, 15 Uhr:  

„Der Krieg, er ist nicht tot“

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und soll an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen erinnern.

Seit seiner Einführung 1926 jedoch wurde er immer wieder missbraucht zu Heldenverehrung, Kriegsverherrlichung und Kriegshetze,  anstatt Verständigung, Versöhnung und Frieden zu fördern.

Auf unserem Alten Matthäus Kirchhof liegen viele Opfer von Krieg und Gewalt, aber auch viele hochrangige Militärs. An ihren Gräbern wollen wir an ihr Leben und Sterben erinnern und mit Gedichten und Geschichten nach Wegen suchen zu einem Leben ohne Krieg und Gewalt.

Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstr.12-14,

U Yorckstraße, S Yorckstraße/Großgörschenstraße

Treffpunkt am Friedhofseingang; bei schlechtem Wetter im Café FINOVO.

Eintritt frei, Spenden willkommen.

Nähere Informationen: Tel. 0163 / 34 17 053, Gerhard Moses Hess

Eine Veranstaltungsreihe des Fördervereins des Friedhofs, EFEU e.V.   www.efeu-ev.de

 

St. Martinsfest im Britzer Garten

- Sonntag, 11.11.2012 , 16:00-18:00 Uhr

- Festplatz am See und Große Spiel- und Liegewiese

- ab 16.00 Uhr Märchen-Mitmach-Programm, Lieder, Laternen, Martinsfeuer und natürlich der große Martinsumzug mit „Ross und Reiter“

- zum Abschluss (circa 17.30 Uhr) verteilen die Mitglieder des Förderkreises „Freunde des Britzer Gartens e.V.“ kostenlos süße Weckmännchen an die Kinder

Traditionell kommt am 11.11. in jedem Jahr St. Martin hoch zu Ross zu den Kindern in den Britzer Garten.

„Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir..“ oder „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne..:“ und viele weitere bekannte Lieder ertönen beim alljährlichen Laternenumzug zum St. Martinsfest im Britzer Garten. Die Besucher erwartet ein traditionsreiches Rahmenprogramm, veranstaltet vom Förderkreis „Freunde des Britzer Gartens e.V.“, der aktuell bereits über 300 Mitglieder hat.

In einem Märchen-Mitmach-Programm erzählen Pan Panazeh und Huja Huch ab 16:00 Uhr die Geschichte von St. Martin, der seinen Mantel mit dem Schwert durchtrennte und mit einem Bettler teilte, und zeigen auch musikalisch, wie seine Botschaft bis in die heutige Zeit wirkt

Im Anschluss bringen Kinderstimmen der Kiepert-Schule-Marienfelde alle kleinen und großen Gäste mit bekannten Herbst- und Laternenliedern in die richtige St. Martins Stimmung.

Der Laternenumzug führt vom Festplatz entlang des Seeufers hin zur großen Spiel- und Liegewiese. Mit ihren bunten und liebevoll gestalteten Laternen folgen die Kinder singend zu den bekannten Laternenlieder einem St. Martin, der auf seinem großen Schimmel den Festzug anführt.

Am wärmenden St. Martinsfeuer empfangen die Musiker des Mariendorfer Bläserkreises traditionell mit einem stimmungsvollen Konzert und der Förderkreis- Freunde des Britzer Gartens e.V. verschenkt St. Martinsgebäck - Weckmännchen - an die Kinder.

Park-Eintritt: 2,00 €, erm. 1,00 € - Jahreskartenbesitzer 2012 haben freien Eintritt.
www.britzer-garten.de

Eingänge:

Mohriner Allee                                               U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                          S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179

 

Otto Morgenstern und die „Kristallnacht“

Salon finovo

Samstag, 10. 11., 14 Uhr:  

Otto Morgenstern und die „Kristallnacht“

Als Gast: Lennard Körber, Akkordeon

Otto Morgenstern, evangelischer Gymnasialprofessor mit den Fächern Griechisch, Latein und Religion und stellvertretender Schulleiter am Schillergymnasium in Lichterfelde war 10 Jahre lang Bezirksverordneter und Mitbegründer des Schloßparktheaters und der Deutschen Oper.  Nach den Nürnberger Rassegesetzen aber galt der Professor als Jude, seine Pension wurde gestrichen, nach der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurde der 78jährige zur Arbeit als Straßenkehrer gezwungen. Niemand hat diesem verdienten Mann geholfen: Im November 1942 wurde er zusammen mit seinen zwei betagten Schwestern nach Theresienstadt deportiert und ermordet.

Café finovo, Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstr.12-14,

U Yorckstraße, S Yorckstraße/Großgörschenstraße

Eintritt frei, Spenden willkommen.

Nähere Informationen: Tel. 0163 / 34 17 053, Gerhard Moses Hess

Eine Veranstaltungsreihe des Fördervereins des Friedhofs, EFEU e.V.   www.efeu-ev.de

 

ufa-Fabrik +++ Programm im November 2012

KINDER

26. Berliner KinderCircus-Festival – Teil II

Berliner Kids im Rampenlicht

“Manege frei!" für die jungen Nachwuchsartisten der Stadt. Breakdancer, Tänzerinnen, Clowns, Jongleure und Akrobaten begeistern mit einer rasanten Show voller Witz und Lebensfreude. Von Flic Flac und dreistöckiger Pyramide, von Kugellauf bis Bauchtanz ist alles geboten, was Spaß macht und das Publikum zum Staunen bringt. Mitfiebern und anfeuern!

Fr-So, 9.-11.11.

Beginn: Fr, 11 Uhr, Sa+So, 15 Uhr

Eintritt: Fr, 4,- , Sa+So, 7,-, erm. 4,-

Theatersaal

MUSIK COMEDY

TriolenKompott

Eine supergeile Mischung

Für alle Fans der Kultgruppe WOMEDY gibt es ein Wiedersehen mit Natascha Petz und dem Pianisten Hanno Siepmann. Mundrhythmische Verstärkung erhalten sie einem der besten Beatboxer Europas, Peter Wehrmann von The Art of Mouth bzw. dem miniBEATclub, der Showband von radioEINS. Das kongenialen Show-Trio serviert eine verstrahlt-schräge Musikcomedy-Mixtur mit einer ordentlichen Prise Geräusche, und Grooves aus Opernarien, Comedy-Rap, Jazz-Balladen und Chansons, von gefühlvoll, virtuos und kabarettistisch – kurz: Eine supergeile Mischung!

Fr+Sa, 9.+10.11.

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 17,-, erm. 14,-, Stud. 12,- (nur im VVK)

Varieté Salon

http://www.triolenkompott.de/

 

THEATER

Theater der Erfahrungen

Bertha, stirb endlich!

Was passiert, wenn man eine Altentheatergruppe gemeinsam mit Hospitzmitarbeitern in einen Theaterworkshop schickt? Es fließt Blut und es geht um Leben und Tod - unter großem Gelächter.

In Kooperation mit dem Hospiz Schöneberg-Steglitz.

So, 11.11.

Beginn: 16 Uhr

Eintritt: 7,-, erm. 5,-

Varieté Salon

http://www.theater-der-erfahrungen.nbhs.de

 

COMEDY

Thomas Nicolai

Das erste Mal

Sein Markenzeichen ist seine Wandlungsfähigkeit. Er ist der Mann mit den tausend Stimmen. Doch machen wir uns nichts vor: Das erste Mal ist immer etwas Besonderes. Und Thomas Nicolai treibt es auf die Spitze: feinsinnig, subtil und berstend komisch erzählt er zum ersten Mal von ersten Malen: Ungeschminkt. Ungeschönt. Unverwechselbar. Am Piano: Robert Neumann.

Mi-Sa, 14.-17.11.

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 19,-, erm. 15,-, Stud. 12,- (nur im VVK)

Varieté Salon

http://www.thomas-nicolai.de/

 

KONZERT

PROFOLK Berlin präsentiert:

Berlin unplugged

Das Berliner akustische Musik Festival on Tour 2012. Vier feine akustische Konzerte - handgemacht und höchst professionell – mit insgesamt 24 Acts der Berliner Lied-, Folk- und Weltmusikszene sind zum Genuss freigegeben. In der ufaFabrik gastieren: Carie - inspiriert wird die Sängerin von Künstlern wie Anouk, Beth Hart, Pink, Alanis Morissette oder KT Tunstall. Das Duo Chelsea Radio – mit Franziska Günther (Gitarre, Gesang, Bluesharp) & Peter Jack (E-Bass, Gesang, Schellenring). Gerd Sulger - Liedermacher, Musiker, Komponist und Texter. Mckinley Black – Künstlerin der internationalen Acoustic Music Scene. Piadeux - mit Silva Finger (Violine) & Gerhard A. Schiewe (Akkordeon) und The Shevettes – Soulful Rockin’Folk’n’Country-Blues.

Do, 15.11.

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 14,-, erm. 10,-

Theatersaal

http://www.berlin-unplugged.de/

 

KONZERT

Trommelfälle

Terra Brasilis und Freunde aus der ufaFabrik

Es präsentieren sich: Die Tebras, Nachwuchsband von Terra Brasilis mit ihren neuen Mitgliedern, die Best of Afropercussion aus der Percussionschule der ufaFabrik, und Nico und Louis. Nico stand bei „ 40 Jahre Keine Macht für niemand“ mit Ton Steine Scherben als Sänger mit auf der Bühne.

Sa, 17.11.

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: 14,-, erm. 10,-

Theatersaal

http://www.terrabrasilis.de

 

CHANSON

Gordon November

Erde = Scheibe

In der deutschen Musikszene hat sich der Doppelsieger beim Potsdamer Chansonpreis, bereits einen Namen als höchst präsenter Vollblutmusiker gemacht, der nicht nur poetisch anspruchsvolle Texte schreibt sondern diese auch mitreißend musikalisch umsetzt – jazzig oder als Chanson oder im neuen Stil deutscher Liedermacher.

Er wurde Zweiter beim Deutsch-Französischen Liedermacherpreis, war Schüler der Celler Schule für Songtexter, Stipendiat der GEMAStiftung - und Sieger beim SWR3-Nachwuchspreis. 2012 wurde er vom TV entdeckt. Mit seinem Konzertprogramm „Erde = Scheibe“ ist Gordon November jetzt auf Tournee.

So, 18.11.

Beginn: 19 Uhr

Eintritt: 14,-, erm. 10,-

Wolfgang Neuss Salon

http://www.gordonnovember.de/

 

ORIENTALISCHER TANZ

Café am Nil

Mit einer brandneuen orientalischen Tanzshow öffnet Café am Nil seine Tore!

Es wird mystisch im Café am Nil. Mit einem farbenprächtigen Programm voller Eleganz und Ästhetik, Humor und Poesie präsentiert die Gastgeberin und Regisseurin Katharina Joumana eine neue künstlerische und choreographische Zusammenarbeit mit dem ägyptischen Tänzer und Choreographen Mohamed Kazafy. Mit dabei ist der griechische Gaststar und Tänzer Prince Kayammer, das Ensemble Oriental Roses in neuer Besetzung, die Solistinnen Nassim und Kathreen und die Azadeh-Dancers. Als Wahrsagerin mit Witz und Charme entführt die Artistin und Komikerin Dorice Arsenopoulou in die Welt des Café am Nil.

Fr-So, 23.-25.11.

Beginn: 20 Uhr | So, 19 Uhr

Eintritt: 27,-, erm. 22,-

Theatersaal

http://www.joumana.de/

 

KINDER IMPROVISATIONSTHEATER

frei.wild improvisiert für Kinder ab 6 J.

Harry schlottert und das Meer der Dinge

Ein Held geht auf Abenteuerreise und ihr seid dabei! Ob Lord Moldehort, ein Seepferdchen und sieben Berge, das tapfere Reiterlein oder der kleine Toppit seinen Weg kreuzen, bleibt eine Überraschung, denn alles ist improvisiert. Ihr ruft den Spielern eure Ideen und Wünsche zu - und aus diesem Meer der Dinge spielt frei.wild eine heldenhafte Abenteuergeschichte.

Sa, 24.11. + 15.12.

Beginn: 17 Uhr

Eintritt: Kinder: 6,- , Erwachsene: 8,-

Wolfgang Neuss Salon

www.frei-wild-berlin.de

 

IMPROVISATIONSTHEATER

frei.wild übernimmt die Regie!

Ein Western. Ein Musical. Eine Komödie à la Shakespeare. Ein Science-Fiction-Drama. Vielleicht sogar ein Hörspiel. Ein bunter Fächer verschiedenster Genres! Fünf Spieler von frei.wild übernehmen die Regie je einer Szene, doch nur eine einzige sehen wir bis zum Ende!

Sa, 24.11.

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 10,-, erm. 8,-

Wolfgang Neuss Salon

www.frei-wild-berlin.de

 

BÜHNE

Pianotainment ®

WORLD´S BEST

DEUTSCHLAND –PREMIERE

Stephan Weh und Marcel Dorn gelten derzeit als weltweit beste „Klavier-Akrobaten“ (SZ). In technischer Perfektion schildern die beiden Vollblut-Entertainer musikalisch die kuriosen Highlights ihrer internationalen Konzerttourneen als Duo Pianotainment®. Gebannt bereist der Zuschauer auf einer „klavierhändigen“ Weltreise nahe und ferne Länder, ja sogar den Himmel! Sprühender Witz und kreatives Entertainment garantieren dabei ein so kurzweiliges wie außergewöhnliches Konzerterlebnis der ganz besonderen Art.

Mi-So, 28.11.-2.12.

Beginn: 20 Uhr | So, 19 Uhr

Eintritt: 19,-, erm. 16,-, Stud. 12,- (nur im VVK)

Theatersaal

http://www.pianotainment.com/

 

CHANSON COMEDY

Nina Tigrinha

Auf dem Weg zum Gipfel

Die Schauspielerin und Sängerin mit den grünen Tigeraugen und der Ausstrahlung eines Engels hat die außergewöhnliche Begabung, den ganz normalen Wahnsinn im  Showgeschäft bis ins kleinste Detail zu beobachten, zu parodieren und musikalisch aufzuarbeiten. Am Ende des Programms erliegt das Publikum ihrem mädchenhaften Charme und jeder merkt, was sie in Wirklichkeit ist - eine starke Tigerin, kurz vor dem Gipfel!

Mi-Sa, 28.11.-1.12.

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 14,-, erm. 10,-

Varieté Salon

http://www.nina-ernst.de/

 

26.11. Jazz im Janus

*Datum: Montag 26.11.2012*
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Restaurant Janus, Ordensmeisterstr. / Ecke Wenckebachstr., 
12305 Berlin-Tempelhof
Titel:*Jazz für Alle e.V.- Session*
Opener: Vintage Jazz Quartett meets Panik Stompers
Anschließend: Traditional Jazz Session
EINTRITT FREI!
    
 

Platée. Ein Begehren ...in der Neuköllner Oper

Rameaus Ballet-Comédie
in einer Fassung von Robert Lehmeier und Jakob Vinje

Musikalisches Arrangement/Text: Jakob Vinje
Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg
· Regie: Robert Lehmeier · Choreographie: Gregory Le Blanc Ausstattung: Markus Meyer · Video: René von der Waar
Was hat eine hässliche Wassernymphe in Neukölln zu suchen? Fast 270 Jahre, nachdem Platée zum ersten Mal am französischen Hof mit Pauken und Trompeten Opfer einer Götter-Intrige und in einer inszenierten Hochzeit von Jupiter missbraucht wurde, um Juno von ihrer Eifersucht zu heilen, schlägt sie im Sumpf der Karl-Marx-Straße auf. Und ist nicht klüger geworden.

Auf dem Markt der Eitelkeiten ist der Traumpartner nur einen Mausklick entfernt – und der Hartz IV-Frosch küsst den Prinzen. Zumindest virtuell. Cool. Oder nicht? Klar, ein paar Retuschen am Selbstbild helfen, und anfällig für Schmeicheleien sind wir doch alle. Was passiert, wenn sich einer aufmacht, den ganz großen Traum von der wahren Liebe zu träumen, sich in Selbstüberschätzung verfängt, L´Amour und La Folie in Person begegnet, die beste Freundin mal wieder gar nicht die beste und am Ende der tollste Hengst gerade noch gut genug ist – dem gehen Regisseur Robert Lehmeier (u.a. Angela – eine Nationaloper, Così fan tutte) und Komponist Jakob Vinje (u. a. Auftragsarbeiten für Nibelungen-Festspiele Worms und diverse Filme) nach mit einer Bearbeitung von Jean-Philippe Rameaus Ballettkomödie Platée.

Spieltermine              

22., 24./25., 29./30. November,

1./2., 6.–9., 13.– 16., 20.–22., 26.–29. Dezember, jeweils 20 Uhr.
An Sylvester: 18 Uhr

Spielort  Neuköllner Oper, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin

Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 – Neukölln, Bus 104

Karten  9-24 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter tickets@neukoellneroper.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

  Neuköllner Oper • Karl-Marx-Str. 131-133 • 12043 Berlin • Tel: 030/68 89 07-0 • Fax: 030/68 89 07 89 • info@neukoellneroper.de www.neukoellneroper.de

 
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