Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde - Termine Februar 2013

    1. 1. "Nepomuck und Bärlihupf: Fluchtgeschichten für Kinder (9 - 13 Jahre)" Kostenlose Kinderführung

      Termin: So, 17. Februar 2013 Start 14:00 Uhr

      Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

      Warum sind Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen? Auf welchen Wegen ist ihnen die Flucht von einem Teil Deutschlands in den anderen gelungen? Wie haben sich Kinder gefühlt, die ihr Zuhause und ihre Freunde verlassen mussten? Die beiden Stofftiere Nepomuck und Bärlihupf, die in der Ausstellung der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen sind, haben zwei Kinder auf ihrem Weg in den Westen begleitet und können von den damaligen Ereignissen erzählen. In der Ausstellung lassen sich viele weitere Objekte und Geschichten entdecken, anhand derer die Kinder den Lebenswegen von Flüchtlingen nachspüren können.

      Dauer: 1 Stunde. Der Eintritt ist frei.
      Um Anmeldung wird gebeten: Tel: 030 / 75 00 84 00 oder per E-Mail an info-enm@stiftung-berliner-mauer.de
      Weitere Termine 2013: 17.03.2013, 21.04.2013,26.05.2013,16.06.2013 jeweils um 14:00 Uhr

      2. MfS und "Ausreiser" in den 70er und 80er Jahren - Vortrag und Zeitzeugengespräch
      Termin: Do, 21. Februar 2013 19:00 Uhr
      Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
      , Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

      In einem Kurzvortrag stellt die Historikerin Dr. Renate Hürtgen die Ergebnisse ihrer Studie über das MfS und "Ausreiser" in den 70er und 80er Jahren vor. Am Beispiel des Kreises Halberstadt spricht sie über Repression, „Rückgewinnung“ und Isolation von Ausreiseantragstellern in der DDR.

      Im Anschluss diskutiert Dr. Andreas Stirn mit Frau Hürtgen sowie den Zeitzeugen Prof. Manfred Fabricius und Silvia Buhl über Hintergründe und eigene Erfahrungen. Herr Fabricius reiste aus beruflichen Gründen im März 1989 mit seiner Familie in die Bundesrepublik aus. Frau Buhl stellte mit 16 Jahren einen Ausreiseantrag und konnte 1979 über das Notaufnahmelager Marienfelde zu ihrer Familie nach West-Berlin ausreisen. Die Motive der Antragsteller, Verhöre durch das MfS sowie die Bedeutung der Ausreisebewegung bei der Erosion der DDR sind einige der Punkte, die zur Sprache kommen werden. Der Eintritt ist frei.

      3. "Via Knast in den Westen". Das Gefängnis Kaßberg als Erinnerungsort - Podiumsdiskussion
      Termin: Di, 26. Februar 2013 19:00 Uhr
      Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
      , Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

      "Via Knast in den Westen" ist der Titel des jüngst erschienenen Buches zum Haftort Kaßberg in Chemnitz. Der von Nancy Aris und Clemens Heitmann herausgegebene Sammelband beleuchtet die Geschichte der Stasi-Untersuchungshaftanstalt Karl-Marx-Stadt und ihre Bedeutung für den Häftlingsfreikauf in der DDR.

      Auf dem Podium diskutieren der Leiter der BStU-Außenstelle Chemnitz, Dr. Clemens Heitmann, und der Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz (Wahlkreis Dresden II/Bautzen II; Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion) mit Zeitzeugen: Der Künstler und Gastronom Jörg Beier war Ende der 1960er Jahre in Kaßberg inhaftiert und wurde dann in die DDR entlassen. Die Gärtnermeisterin Sabine Popp wurde als junge Frau vom MfS verhaftet, nachdem sie DDR-kritische Parolen an Straßenunterführungen gemalt hatte. Sie wurde zu 5 Jahren Haft verurteilt und später in den Westen freigekauft.

      Thematisiert werden die Zukunft des ehemaligen Haftortes Kaßberg, seine Bedeutung im städtischen Gedächtnis, das Verhältnis zu anderen Erinnerungsorten sowie eine mögliche Nutzung als Gedenkstätte. Eva Prase (Chemnitzer Freie Presse) moderiert das Gespräch.

      In Kooperation mit dem Verein Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V.

      Der Eintritt ist frei.

 

FOLK & WELTMUSIK IN DER ALTEN BAHNHOFSHALLE FRIEDENAU

FOLK & WELTMUSIK IN DER ALTEN BAHNHOFSHALLE FRIEDENAU
Bahnhofstr. 4a-d / 12159 Berlin-Friedenau / am S-Bhf Friedenau / Einlass 19:15 Uhr
Vorbestellungen unter Tel. 030-8560 4818 oder über
www.acoustic-concerts.de
Sonntag 17. Februar / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-
SYLVIA BARNES & SANDY STANAGE (GB) - Scottish Folk Songs & Ballads
Sylvia Barnes - Gesang
Sandy Stanage - Gitarre

Authentische Songs, unverfälscht und leidenschaftlich dargeboten von einem
Duo, das seit langem wichtiger Bestandteil der schottischen Folkszene ist.
Hörprobe: www.myspace.com/sylviabarnes
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FOLK & WELTMUSIK SPECIAL im CAFÉ LIETZE
Herbartstr. 4 - 6 / 14057 Berlin -Charlottenburg / S-Messe-Nord/ICC / Einlass 19:00 Uhr
Vorbestellungen unter Tel. 030-8560 4818 oder über
www.acoustic-concerts.de
Dienstag 12. Februar / 19:30 Uhr / 10,- / erm. 6,-
BRIAN KENNEDY (IRL) - Singer-Songwriter
Brian Kennedy - Gesang / Gitarre
Seine brandneue CD steht in den irischen Charts ganz oben, er tourte sechs Jahre
mit Van Morrison, hatte neun Monate die männliche Hauptrolle der Riverdance
Aufführung am Broadway inne, vertrat 2006 Irland beim Eurovision Song Contest
und ist in seiner Heimat ein äußerst erfolgreicher und populärer Musiker und
Songschreiber. Der Hit "You Raise Me Up" wurde in der Originalfassung von
ihm gesungen.
Seinem Auftritt mit CLANNAD am 11.02. in der Berliner Passionskirche fügt
er dieses intime Club-Konzert an.

Hör- und Sehprobe:
www.youtube.com/watch?v=19vnDPUxBio&playnext=1&list=AL94UKMTqg-9B_pXL3KA76k532wlhx-RiL
Webseite: www.briankennedy.co.uk/
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und hier noch ein musikalisches Angebot eines Kollegen für Menschen in Friedenau:
Friedenauer Percussion Training:
Zum langfristigen Aufbau einer Kiez-Trommelgruppe (Brasil, Latin... )
biete ich zum Einstieg ein regelmäßiges Percussion Training in der
Musikschuletage der Leo Kestenberg Musikschule an.
Termin: Freitags 16:30 Uhr, 60 min.
Kosten: 10 € für 60 min, pro Person
Ort: 1. Gemeinschaftsschule Schöneberg (ehemals Peter Paul Rubens Schule)
Rubensstr. 63, 4. Etage, erster Raum rechts an der Treppe (Eingang über den Schulhof)
Dozent: Thomas Berger (Percussionist, Musikpädagoge)
Beginn: ab 4 Teilnehmer/innen
Kontakt /Anmeldung: Thomas Berger Tel. 859 66 505 / 0160 99047504
"Begroovt ins Wochenende"

 

Neuköllner Oper: Die brasilianische Bettleroper von Chico Buarque

Ópera do Malandro
in der deutschen Fassung von Luciana Rangel, Lilli-Hannah Hoepner und Bernhard Glocksin Arrangement/musikalische Leitung: Guilherme Castro - Inszenierung: Lilli-Hannah Hoepner - Ausstattung: Gilvan Cuelho - Choreographie: Ronni Maciel
Die brasilianische Nationallegende Ópera do Malandro kehrt zurück nach Berlin! Frei nach John Gays Bettleroper und der Dreigroschenoper von Brecht/Weill, die von Berlin aus ihren Siegeszug über die Bühnen der Welt antrat, erzählt die Ópera do Malandro („Oper der Ganoven“) vom Treiben brasilianischer und deutscher Geschäftsleute und Krimineller in Rio de Janeiro. 1978 uraufgeführt, entwirft der große brasilianische Komponist und Autor Chico de Buraque die Geschichte der Rivalität zwischen dem Geschäftsmann und Bordellbesitzer Fernandes de Duran und dem Ganoven Max Overseas. Der Konflikt zwischen beiden spitzt sich zu, als die Tochter von Duran heimlich Max, den Kontrahenten ihres Vaters, heiratet.
Duran beschließt daher, seinen Gegner endgültig beseitigen zu lassen. Dafür ist er jedoch auf die Hilfe des korrupten Polizeichefs Chaves angewiesen, der wiederum auch Freund und Geschäftspartner von Max Overseas ist…
Doch der Showdown endet in einem umwerfenden Opern- Finale: niemand stirbt, alle feiern ein verrücktes Potpourri der schönsten Opernmelodien – denn wie sagt man in Rio?: „Tudo acaba em Samba - Alles endet im Samba!“
Anlässlich des Deutsch-Brasilianischen Jahres 2013-14 zeigen wir die Ópera do Malandro – von Chico Buarque eigens authorisiert - erstmals in deutscher Sprache und auf die heutigen Verhältnisse eingehend, in einer brasilianisch-deutschen Zusammenarbeit.

Spieltermine 31. Januar, 2./3., 7.-10., 13./14., 16./17., 21.-24., 28. Februar sowie 1.-3. März jeweils 20 Uhr.
Spielort NEUKÖLLNER OPER, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin
Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 – Neukölln, Bus 104
Karten 9-24 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter tickets@neukoellneroper.de
sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

 

26.1.: Poetische Friedhofsführung

 über den 

Friedhof der Brüder Grimm

mit Gerhard Moses Heß

„Lass durch die lange Winternacht

Dein Lied für mich erklingen!“

 Die Nässe und Kälte und Dunkelheit des Winters weckt

den Wunsch nach Wärme und Licht und Geborgenheit –

Lebenskräfte, die wir mit Geschichten und Gedichten und Musik stärken wollen.

Warum gerade auf dem Friedhof?

Die Nähe des Todes kann uns Anstöße und Anregungen geben für ein neues, intensiveres Leben – für neue Wege und neuen Mut.

 Sonnabend, 26. Januar, 14 Uhr

 Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstr.12-14

U Yorckstraße, S Yorckstraße/Großgörschenstraße

Treffpunkt am Friedhofseingang, bei schlechtem Wetter im „Café finovo“.

 Um Spenden wird gebeten.

Anmeldung nicht erforderlich. (Gruppenführungen nach Vereinbarung.)

Nähere Informationen: Tel. 0163 / 34 17 053

 Eine Veranstaltung des Fördervereins des Friedhofs, EFEU e.V.   www.efeu-ev.de

 

Ein Rathaus ist ein Rathaus

Seit Jahren wird in den Medien immer wieder darüber berichtet, dass sich der Bezirk Tempelhof-Schöneberg von seinem Rathaus im Ortsteil Friedenau trennen will. Natürlich geht es nur ums Geld. Ständig weniger werdende Beschäftigte führen offenbar zu der Erkenntnis, dass man nicht mehr drei Rathäuser benötigt, sondern nur zwei, ganz abgesehen von zahlreichen Nebenstellen, die über den Bezirk verstreut sind. Mit wie wenig Mitarbeiter eine Bezirksverwaltung ihre Aufgaben überhaupt noch erfüllen kann, wird nur am Rande diskutiert.

Foto: Thomas Moser - Adventzeit 2012
In der Ausgabe vom 26. Dezember 2012 der Berliner Woche ist zu lesen, dass nun erst 2014 das Rathaus „verkaufsbereit“ sein soll. Nach ersten Planungen hätte es längst seinen Eigentümer wechseln sollen, denn bereits 2011 hat die Bezirksverordnetenversammlung den unsäglichen Beschluss gefasst, sich von dem Rathaus zu trennen. Angeblich würde der Bezirk eine Million Euro jährlich einsparen, wenn er das Rathaus abgäbe. 15 Millionen Euro, schreibt die Berliner Woche, würden die Umbauten im Rathaus Schöneberg und im ehemaligen Gesundheitsamt Mariendorf kosten, um die Beschäftigten aus Friedenau dort unterbringen zu können. Im Rathaus Friedenau befinden sich die meisten Dienststellen des Jugendamtes, neben zwei weiteren in der Mariendorfer Strelitzstraße und der Lichtenrader Briesingstraße. Vermutlich eine Million Euro Schaden ist durch einen mutwillig herbeigeführten Wasserschaden im Februar 2012 im Rathaus Friedenau entstanden. Angeblich ist der Bezirk auf diesen Kosten nicht sitzen geblieben, sondern hat der Finanzsenator die Rechnung übernommen. Und da sind wir schon bei der Methode der öffentlichen Verwaltung, „Meine Tasche, Deine Tasche“. Schön, dass der Bezirk nicht für die Vandalismusschäden aufkommen musste, sondern das Land. Es handelt sich unterm Strich jedoch um Steuergelder. Und dem Steuerzahler ist es egal, wie der Senat die Gelder in der Stadt zwischen Haupt- und Bezirksverwaltung aufteilt.

Wenn man jetzt schon von 15 Millionen Euro Umbaukosten ausgeht, kann man bei den Erfahrungen in dieser Stadt bis zur Fertigstellung getrost von erheblich mehr ausgehen. Und wenn jemand sagt, Ende 2014 werden die Beschäftigten umziehen können, dann glaubt daran ohnehin niemand. Nichts bleibt im Kostenrahmen und nichts wird rechtzeitig fertig. Woher der Bezirk überhaupt die 15 Millionen Euro nehmen will, ohne an anderen Stellen Grausamkeiten zu begehen, versteht ohnehin niemand.

Der Bezirk macht es sich mit der Aufgabe der Immobilie recht einfach. Keine Alternativplanung in eigener Regie. So könnte man ja vielleicht Teile der Bezirksverwaltung dort lassen und freie Räume vermieten. Es gibt sicherlich viele Vereine und Institutionen im Bezirk, die Räume suchen.

Ein Rathaus hat eine wichtige Bedeutung im Kiez, vor allem, wenn sich ihn ihm eine Bibliothek und ein Kindertheater befinden. Mit erheblichen Mitteln ist der Schlesiensaal des Rathauses, in dem das Theater Morgenstern tätig ist, nach dem Wasserschaden wieder hergerichtet worden. Da freut sich der Nachmieter. Apropos. Die Vorstellung, dass sich im Rathaus Friedenau ein Hotel einquartieren könnte, ist ziemlich abwegig. Eher geht man von einer anderen Behörde aus. Es gebe Verhandlungen mit potentiellen Nachmietern, sagt Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) der Berliner Woche. „Es sieht im Moment nicht so aus“, sagt die Bürgermeisterin, „als würde das Haus lange leer stehen.“

Auch hier wäre die Überlegung nicht falsch, sich das Rathaus mit anderen zu teilen, ehe man es völlig aufgibt. 2014 wird der Bezirk 100 Jahre Rathaus Schöneberg feiern. Die 100-Jahrfeier der Eröffnung des Rathauses Friedenau 2017 wird dann wohl niemand mehr feiern wollen.

Die Bürgerinitiative Breslauer Platz warnt: „Das Gebäude sollte auf keinen Fall zum Liegenschaftsfond als Immobilie XYZ abgeschoben werden. Die Friedenauer Bürger beobachten mit wachsender Sorge, wie ihr Rathaus allmählich vom denkmalgeschützten Wahrzeichen zum Schandfleck degeneriert. Seit Jahrzehnten bröckelt der Putz an der Fassade. Auch innen ist das Gebäude in einem bedauernswerten Zustand.“

Nach dem Wasserschaden im Februar 2012 forderte die BI: „Wir erwarten, dass jetzt endlich gehandelt wird. Insbesondere fordern wir: die Überprüfung und Nachbesserung der Gebäudesicherheit: wirksame Türschließungen, Bewegungsmelder, Videoüberwachung, Wachdienst. Entwicklung eines nachhaltigen Konzepts für die Sanierung, Erhaltung und Nutzung des Gebäudes in öffentlicher Hand.

Ursprünglich war das Gebäude von Architekt Hans Altmann als multifunktionales modernes Bürgerhaus geplant, ausgestattet mit Feuerwehr, Büros, Sitzungssälen, einer Bank, einer Bücherei sowie mit repräsentativen Räumen wie dem Schlesiensaal – also ein Haus für die Friedenauer Bürger/innen.“

Nach den Zerstörungen im Krieg, zeigt sich das restaurierte Gebäude 1953 schmucklos. Zu den aufregendsten Tagen des Rathauses Friedenau gehört sicherlich der 26. Juni 1963. Präsident John F. Kennedy fuhr am Rathaus vorbei in eine Konfetti-Parade in der Rheinstraße.

Berlin ist arm aber sexy und weil Berlin arm ist und unser Rathaus sexy, sollte ein Verkauf an einen privaten Investor der allerletzte Ausweg sein“, schreibt die BI. „Selbst wenn eine neue andere Nutzung durch den Bezirk/Bürger nicht zustande kommen sollte, darf das Grundstück nicht verkauft werden! Ein Verkauf an Investoren kann zum Nachteil des Stadtteils Friedenau werden. Ob ein Investor die Immobilie denkmalgerecht restauriert und einer für Friedenau guten und sinnvollen Nutzung zuführt, ist nicht vorauszusehen.

Wie kann eine neue andere Nutzung aussehen? Voraussetzung ist, dass das Rathaus im Besitz des Bezirks verbleibt: Das Rathaus kann seiner ursprünglichen Bestimmung als Bürgerhaus zugeführt werden. Friedenauer Bürger/innen sollten die Räume weiterhin – und sogar besser – nutzen können wie z.B. für: Veranstaltungen, Gesundheitstage, Tanz und Kinder-Theater, die gut besuchte Gerhard- Hauptmann-Bibliothek, sie könnte ausgeweitet werden und ein noch breiteres Angebot bieten. Friedenau war und ist ein kreativer Stadtteil. Bildende Künstler könnten hier einen Ort für Ausstellungen erhalten.“

Die Friedenauer sprudeln geradezu über, wenn es um ihr Rathaus geht. Die BI setzt sich auch für eine Verschönerung des Breslauer Platzes ein. Dazu fanden bereits Gespräche mit dem Bezirksamt statt. Ende November erhielt die Initiatorin des „Friedenau Netzwerkes“, Magrit Knapp, die Verdienstmedaille des Bezirks für ihr Engagement. Eine schöne Geste, folgen sollten jedoch Überlegungen auch der Bezirksverwaltung, wie das Rathaus für die Bürgerinnen und Bürger Friedenaus erhalten bleiben kann. Eine Immobilie und ein Grundstück kann man nur einmal verkaufen. Etwas irgendwann zurück erwerben zu wollen, siehe Wasserbetriebe, ist ein sehr teures Vorhaben.

Ed Koch

(Quelle PaperPress Nr. 46-Januar 2013)

 

ab 20.2.: KABARETT Fatih Çevikkollu

KABARETT

Fatih Çevikkollu

FATIH unser! -

Erlösung leicht gemacht

War es nur ein Traum oder tatsächlich Realität? Fatih Cevikkollu weiß es selbst nicht so genau, dabei hatte es sich so echt, so real angefühlt. Der Autounfall, die Schwerelosigkeit, das helle Licht und dann das Nichts!? Licht und Nichts kannte Fatih bis dahin nur aus seinem Kühlschrank, aber hier ist es wärmer und hier soll man die Ewigkeit absitzen? Nein, auf keinen Fall, da hat der liebe Gott die Rechnung ohne Fatih gemacht. Der ergreift seine Gelegenheit und stellt dem Big Boss die Fragen aller Fragen: Kommt nach dem Genuss die Reue oder ist es eher umgekehrt, kommt am Ende die große Bestrafung für ein Leben voller Laster und Sünden, oder lacht sich dann einer nur kaputt, weil man das Beste ganz fromm verpasst hat? Fatih Çevikkollu bringt es geradewegs auf den Punkt. Charmant und direkt, mit einer gehörigen Prise Selbstironie kommentiert er aktuelle gesellschaftliche und politische Themen, räumt auf mit Stammtisch-Klischees. Sein Platz ist zwischen allen Stühlen: „Ich sehe aus wie Ali, aber ich spreche wie Hans“, sagt Fatih Cevikkollu. Er ist Deutscher, Türke, Kölner. Ein Moslem, geboren in einem katholischen Krankenhaus, Sohn eines türkischen Fabrikarbeiters. Von Beruf ist er Kabarettist. Nach zwei erfolgreichen und mehrfach preisgekrönten Programmen „Fatihland“ und „Komm zu Fatih!“ kommt Fatih Çevikkollu nun mit seinem aktuellen Kabarettprogramm nach Berlin. Voller Selbstironie wechselt er zwischen den Themen, schlüpft in verschiede Rollen. Eben war er noch bei Helmut Schmidts Denkpausen in Liveinterviews, schon spricht er über Rösler, Atomausstieg, die Automafia in Köln, die abgründigen Leiden eines jungen Vaters und die Absurditäten digitaler Sozialer Netzwerke. Seine Soloprogramme stellen die richtigen Fragen zur richtigen Zeit. Mit viel Erfolg, denn Cevikkollu beantwortet sie unterhaltsam und ohne erhobenen Zeigefinger. Scharfzüngig, witzig, zeitgemäß - und mit viel Herz trifft er genau die Richtigen!

Weitere Infos gibt es auch unter www.fatihland.de

Fatih Çevikkollu

Spieltermine: Mi - Sa, 20.-24.2. Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 19-, erm. 15,- Euro Stud. 12,-

Im Varieté Salon der ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84

Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de

 

Ausstellung der Thikwa-Werkstatt für Theater und Kunst im Rathaus Schöneberg

Vom 17. Januar bis 27. Februar 2013 lohnt sich ein Besuch des Rathauses Schöneberg besonders. Im Foyer ist nämlich eine besondere Ausstellung zu sehen und zwar von der Thikwa-Werkstatt für Theater und Kunst. Das Besondere hieran ist, dass es eine Ausstellung mit Werken behinderter Künstler ist, die im Rahmen ihrer Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen entstanden sind. Es werden Grafiken, Bilder und Plastiken gezeigt, die im Allgemeinen von Werkstattbeschäftigten so nicht erwartet werden.

Die Schirmherrin der Ausstellung, Dr. Sibyll Klotz, Stadträtin für Gesundheit, Soziales Stadtentwicklung sagt: „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, diese Ausstellung ins Rathaus Schöneberg zu holen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, welches Potential in den behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verbindung mit künstlerischen Arbeitsweisen und Arbeitsprozessen steckt.“

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, dem 17. Januar 2013 um 19.00 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen und werden dort auch Kostproben aus allen Bereichen der künstlerischen Werkstatt erleben.

Übrigens, Thikwa kommt aus dem Hebräischen und heißt: Hoffnung.

 

Rassistische Propaganda-Aktion der NPD in Tempelhof Schöneberg

Presseerklärung der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg

In der Nacht vom 6. zum 7. Januar 2013 haben Rechtsextreme NPD Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift „Gute Heimreise“ an die Eingangstür der arabischen und türkischen Frauenberatungsstelle Al Nadi und KIDÖB geklebt. Im bürgerlichen Friedenau hat rassistische Propaganda in Form von Plakataktionen und Schmierereien an Hausfassaden in den letzten Monaten in erheblichem Maße zugenommen. 

 „Es ist besorgniserregend, dass sich eine Tendenz hingehend zu einer verstärkten rechtspopulistischen Propaganda im weltoffenen und bürgerlichen Friedenau abzeichnet“, kommentiert der  Integrationspolitische Sprecher der SPD Fraktion in Tempelhof-Schöneberg Orkan Özdemir den Vorfall.

 „Hier rücken in letzter Zeit immer wieder, von Migrant_innen betriebene Geschäfte und öffentliche wie auch geschützte Orte in den Fokus rechtsextremer Akteure. Die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg verurteilt diese Taten aufs schärfste und fordert eine rasche Aufklärung Seitens der Polizei“, heißt es weiter. „In einem Bezirk wie Schöneberg, wo die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner als wünschenswert verstanden wird, ist kein Platz für rassistische Propaganda. Wir, die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg, werden uns auch weiterhin in der Bezirksverordnetenversammlung und im Bezirksamt für die Vielfalt in unserem Bezirk und gegen rechtsextreme, menschenfeindliche Einstellungen stark machen.“

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist bekannt für zahlreiche Kultur- und Migrant_innen-Selbstorganisationen, die sich seit Jahrzehnten dort verorten. „Umso wichtiger ist der Schulterschluss mit zivilgesellschaftlichen Organisationen aus dem migrantischen und antirassistischen Bereich“, so Özdemir.

 

Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie

13.- 16. 2. KABARETT

MitternachtSpaghetti

Die feinen Zwischentöne sind die Paradedisziplin der beiden Fensterbank-Philosophen aus Hannover. Wo sich Liebeslieder und schwarzer Humor begegnen, wo bissige Gesellschaftskritik auf skurrilen Schabernack trifft, dort kochen Wiebke Eymess und Friedolin Müller MitternachtSpaghetti und machen die Nacht zu ihrem Tag.

Oberflächlich betrachtet geht es in ihrem preisgekrönten Programm um Liebe.

Zu Tintenfischen zum Beispiel, zum Essen, zur Provinz oder zum Reißverschlussprinzip auf deutschen Autobahnen. Und es geht auch um die Liebe zweier Großstadtneurotiker in einer zunehmend komplexen Welt. Eymess und Müller haben eine eigene Bühnenstreitkultur entwickelt, mit Gedankensprüngen und abenteuerlichen Assoziationsketten. Bei ihren entwaffnend komischen, nächtlichen Diskussionen und Dichterwettkämpfen auf ihrer Fensterbank kam das Duo auch zu seinem nahe liegenden Namen „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie.“Und so jubeln die beiden Fensterbankphilosophen mit ihrer so unverschämt entspannt wirkenden Art scheinbar harmlosen Themen ganz und gar nicht harmlose Pointen unter. Dazu spielen sie Gitarre und Ukulele, und singen sprachjonglierende Lieder. Und wenn das Publikum mitfiebert, ob nun Telemann oder Thälmann Namensgeber der DDR-Jugendorganisation war und dabei noch Richard Wagner und Dr. Oetker herhalten müssen, dann weiß man: Nie haben Missverständnisse mehr Spaß gemacht!

Seit 2008 ist das Duo in deutschen Landen unterwegs. Mittlerweile sind auch die Fachleute hellhörig geworden und haben den beiden einige Preise verliehen: u. a. den Münchner Kabarett Kaktus 2009, die St. Ingberter Pfanne 2010 und 2011 den hölzernen Stuttgarter Besen. Wiebke Eymess kommt aus Hannover, ist Autorin deprimierender Kurzgeschichten und passionierte Pastaköchin. Nach Fremdsprachenkorrespondentin, Journalistin und Dozentin hörte sie endlich auf ihre Eltern und macht etwasAnständiges: Kabarett. Die anderen 50 Prozent des Duos (also gut die Hälfte) bestehen aus Fridolin Müller, in Hannover geboren und freiwillig dorthin zurückgekehrt. Ein sympathischer Klugscheißer, Anachronist seiner Zeit und die Antwort auf die Frage „Ja“.

Ein wunderbarer Kabarettabend mit einem Paar- kein Beziehungskistenkabarett! http://www.aufderfensterbank.de

Spieltermine: Mi-Sa, 13.2. – 16.2. Beginn: 20 Uhr

Eintritt: Eintritt: 17,-, erm. 15,- Euro Stud. 12,- Euro

Im Varieté Salon der ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84

Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de

 

9.2.: KONZERT Sebastian Krumbiegel

Solo am Piano

Ein Mann am Klavier, ein Sänger - ja, eine Legende! Sebastian Krumbiegel ist einer der bekanntesten deutschen Musiker. Mit seiner Vokal-Gruppe „Die Prinzen“ füllt er mühelos Arenen und Hallen, ist Autor und Interpret zahlloser Hits. Eine beispiellose Karriere. Das Leben Krumbiegels könnte einem Roman entstammen. Vom Sakralsänger beim Leipziger Thomanerchor zum gefeierten Popstar, vom jugendlichen Musikfan in der DDR zu einem der bekanntesten Gesichter dieses Landes. Doch abseits der großen Bühne gibt es den andern Sebastian Krumbiegel: Den Chansonier, den Pianisten, den sensiblen Solisten. Neben neuen Solostücken erklingen Cover-Versionen von Legenden wie Udo Lindenberg und Rio Reiser, aber auch Songs der weniger bekannten Leipziger „Die Art“ sind zu hören. Dazu erzählt er aus seinem bewegten Leben und gewährt Einblicke, musikalischer und nicht musikalischer Art, in eine Künstlerseele.

Sebastian Krumbiegel ist bekannt geworden als die Stimme der Prinzen. Er verkaufte etliche Millionen Platten und ist seit nahezu 20 Jahren in den oberen Chart-Regionen und auf den größten Live-Bühnen zu hause. Doch damit nicht genug: als sozial engagierter Prominenter ist Sebastian Krumbiegel etwa bei Anne Will und vielen anderen Talkshows zu sehen und setzt sich dort für seine Projekte ein. Er wirbt für Toleranz und kämpft gegen Gewalt und Rassismus. Er fliegt nach Vietnam um das Aktionsbündnis Landmine.de zu unterstützen und lässt sich in die Bundesversammlung nominieren, um an der Wahl des Bundespräsidenten teilzunehmen. Für ihn ist es wichtig, als Künstler seine Meinung zu sagen und die musikalische Bühne dafür zu nutzen.

In der ufaFabrik wird er sein neues Album vorstellen mit einigen komplett neuen Songs, die exklusiv bei Konzerten und auf der CD zu hören sind.

Weitere Infos erhalten Sie auch auf: http://www.sebastian-krumbiegel.de

Sa, 9.2. 2013 Beginn: 20Uhr

Eintritt: 18,- erm.14,- Euro

Im Theatersaal der ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84

Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de

 

"Brasilianische Bettleroper" in Neukölln

Deutsche Erstaufführung   ab 31. Januar 2013 in der Neuköllner Oper

Ópera do Malandro

Die "brasilianische Bettleroper" von Chico Buarque in deutscher Fassung von Lilli-Hannah Hoepner, Luciana Rangel und Bernhard Glocksin

Die brasilianische Nationallegende Ópera do Malandro kehrt zurück nach Berlin! Frei nach John Gays Bettleroper und der  Dreigroschenoper von Brecht/Weill, die von Berlin aus ihren Siegeszug über die Bühnen der Welt antrat, erzählt die  Ópera do Malandro ("Oper der Ganoven") vom Treiben brasilianischer und deutscher Geschäftsleute und Krimineller in Rio de Janeiro. 1978 uraufgeführt, entwirft der große brasilianische Komponist und Autor Chico Buarque die Geschichte der Rivalität zwischen dem Geschäftsmann und Bordellbesitzer Fernandes de Duran und dem Ganoven Max Overseas. Der Konflikt zwischen beiden spitzt sich zu, als die Tochter von Duran heimlich Max, den Kontrahenten ihres Vaters, heiratet. Duran beschließt daher, seinen Gegner endgültig beseitigen zu lassen. Dafür ist er jedoch auf die Hilfe des korrupten Polizeichefs Chaves angewiesen, der wiederum auch Freund und Geschäftspartner von Max Overseas ist..Doch der Showdown endet in einem umwerfenden Opern- Finale: niemand stirbt, alle feiern ein verrücktes Potpourrie der schönsten Opernmelodien - denn wie sagt man in Rio?: "Tudo acaba em Samba - Alles endet im Samba!" Anlässlich des Deutsch-Brasilianischen Jahres 2013-14 zeigen wir die Ópera do Malandro - von Chico Buarque eigens authorisiert -  erstmals in deutscher Sprache und auf die heutigen Verhältnisse eingehend,  in einer brasilianisch-deutschen Zusammenarbeit. 

Arrangement/musikalische Leitung: Guilherme Castro - Inszenierung: Lilli-Hannah Hoepner - Ausstattung Gilvan Coêlho de Oliveira - Choreographie: Ronni Maciel

Mit: Guido Renner, Suely Lauar, Julia Gamez Martin, Daniel Schröder, Claudio Goncalves, Daniel Ris, Isabela Santos, Marcella Maria Xuparina

Musik: Stanley Blume (Saxophon/Klarinette/Flöte), Rolf Zielke (Klavier), Eudinho Soares (Gitarre), Guilherme Castro (E-Bass), Javier Reyes (Drums/Percussion)

Termine: 31. Januar; 2./3., 7.-10., 13./14., 16./17.,21.-14., 28. Februar sowie 1.-3. März

Tickets: 030 688907 77 oder tickets@neukoellneroper.de

Karten: 9,- bis 24,-; Vorbestellung unter 030 / 68 89 07 77, tickets@neukoellneroper.de <mailto:tickets@neukoellneroper.de>

 

Nepomuck und Bärlihupf: Fluchtgeschichten für Kinder

 "Nepomuck und Bärlihupf: Fluchtgeschichten für Kinder (9 - 13 Jahre)" Kostenlose Kinderführung

Termin: So, 20. Januar 2013 Start 14:00 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

Warum sind Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen? Auf welchen Wegen ist ihnen die Flucht von einem Teil Deutschlands in den anderen gelungen? Wie haben sich Kinder gefühlt, die ihr Zuhause und ihre Freunde verlassen mussten? Die beiden Stofftiere Nepomuck und Bärlihupf, die in der Ausstellung der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen sind, haben zwei Kinder auf ihrem Weg in den Westen begleitet und können von den damaligen Ereignissen erzählen. In der Ausstellung lassen sich viele weitere Objekte und Geschichten entdecken, anhand derer die Kinder den Lebenswegen von Flüchtlingen nachspüren können.

Dauer: 1 Stunde. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten: Tel: 030 / 75 00 84 00 oder per E-Mail an info@notaufnahmelager-berlin.de

Weitere Termine 2013: 17.02.2013,17.03.2013, 21.04.2013,26.05.2013,16.06.2013 jeweils um 14:00 Uhr

 

> DIE RIXDORFER PERLEN VERTEIDIGEN NEUKÖLLN >

ZUM FEUCHTEN ECK AN DER SONNENALLEE   

 Neukölln - Gestern noch die Bronx von West-Berlin, heute Catwalk für Performance-Künstler aus Helsinki, Cupcake-Bäckerinnen aus Ohio und Hipster aus Wanne-Eickel. Auch der gewissenlose Großinvestor Klauke, der Donald Trump aus Lichterfelde, ist auf Beutefang im trendigsten Stadtbezirk der Welt. Für sein bahnbrechendes neues Gastronomie-Konzept will er die traditionelle Altberliner Kneipe "Zum Feuchten Eck" aufkaufen. Doch die Besitzerin Marianne Koschlewsky und ihre zwei Freundinnen Jule und Mieze wissen sich mit Hilfe von Stammgast Ritchie und Rechtsanwalt Dr. Fiedler zu wehren. Bis ihnen eine schreckliche Entdeckung zum Verhängnis wird!


Eine Neu-Berliner Posse von und mit den "Rixdorfer Perlen" und Gästen - mit neuen Schoten, Songs und Schnäpperken für alle!

Von: Den Rixdorfer Perlen, Olaf Kosert und Julia von Schacky 

Mit: Inka Löwendorf, Johanna Morsch, Britta Steffenhagen, Alexander Ebeert, PR Kantate, Jörg Koslowsky und Andreas Frakowiak

Regie: Nicole Oder /Julia von Schacky

Musikalische Leitung: Felix Raffel

Premiere am 17. Januar 2013

Vorstellungen am 18./25./26./31.01.-02.02. + 09./10.02. jeweils um 20 Uhr

Heimathafen Neukölln - Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltungs-GmbH

Karl-Marx-Str. 141 | 12043 Berlin

 

Salon der Erinnerung für Menschen, die unvergessen sind

Konzert, Lesung, Bilder, Gespräch mit Gerhard Moses Heß und Gästen

  Mittwoch, 9. Januar,

  15 Uhr

  Rio Reiser

  zum 63. Geburtstag

  Wie jedes Jahr, seit Rio Reiser auf unserem Kirchhof seine letzte Ruhe gefunden hat, feiern wir am 9. Januar  seinen Geburtstag: 63 Jahre wäre er jetzt geworden. Unvergessen ist der allzu früh verstorbene Sänger der „Ton, Steine, Scherben“ und „König von Deutschland“,  der eigentlich  Ralph Christian Möbius hieß – Freunde und Fans sind eingeladen, ihn zu ehren.

Es singen, spielen und lesen:

Lucie van Org   www.lucivanorg.de

Wolfram „Boddi“ Bodag (von der Band Engerling)  www.engerling.de  

Dirk Schlömer (ehem. Gitarrist v. Ton Steine Scherben) www.amygdalandmusic.de

Schorty (Stephan Schult)

u.a.

  Café finovo, Alter Matthäus-Kirchhof

  Großgörschenstr. 12-14  (U+S   

  Yorckstr./Großgörschenstr.)

Eintritt frei, Spenden willkommen

Eine Veranstaltung des Fördervereins EFEU     

www.efeu-ev.de

 

FOLK & WELTMUSIK IN DER ALTEN BAHNHOFSHALLE

Bahnhofstr. 4a-d / 12159 Berlin-Friedenau / am S-Bhf Friedenau / Einlass 19:15 Uhr
Vorbestellungen unter Tel. 030-8560 4818 oder über www.acoustic-concerts.de

Sonntag 20. Januar / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-

JASPAR LIBUDA & DANIEL MOHEIT - Geschichten ohne Worte für Kontrabass und Akkordeon

Jaspar Libuda - Kontrabass / Komposition
Daniel Moheit - Akkordeon

Jaspar Libuda und Daniel Moheit erzählen wunderbare Geschichten in Musik mit großen und kleinen Ereignissen, überraschenden Wendungen und erstaunlichen Dialogen. Diese Musik hört man nicht nur, man erlebt sie.

Hörprobe: www.jasparlibuda.de/duo.html

Infos und Hörproben zu allen weiteren Konzerten des ersten Halbjahres 
unter www.acoustic-concerts.de .
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Unter der Überschrift "Und sonst..." heute an erster Stelle ein kleiner Geheimtipp:

BIBERGER HOFMUSIK - der musikalische Familienbetrieb aus dem Südosten Münchens gibt neben einem offiziellen Konzert im Rahmen der Eröffnung der Grünen Woche ein kleines informelles "Promotionkonzert", das ich insbesondere Freunden der Blechblasinstrumente ans Herz legen möchte. Der Eintritt ist frei, der Platz sicher nicht unbegrenzt, Voranmeldung bitte unter contact@butmo.com
Es empfiehlt sich der Erwerb der nagelneuen CD BAVATURKA - türkische Reise.
Mehr dazu unter
www.tagesschau.de/videoblog/orient_express/blasmusi100.html  oder hier www.unterbiberger.de/CDs.html

Samstag 19. Januar / 19:00 Uhr 
MICHELBERGER HOTEL 
Warschauer Str. 39/40 in 10243 Berlin 
www.michelbergerhotel.com

Wer es mehr mit den "heißen Saiten" hält, mag hier lauschen:
HOT STRING QUINTET live
www.hotstrings.com
Samstag 19. Januar
/ 20:00 Uhr / 15,- / Vorbestellungen unter 03322-8369993
BÜRGERHAUS FINKENKRUG www.buergerverein-finkenkrug.de/
14612 Falkensee / Feuerbachstr. 23
Samstag 26. Januar / 20:00 Uhr / 12,- / Vorbestellungen unter 030-7732 8452
PETRUSKIRCHE LICHTERFELDE www.petrus-kultur.de/
12209 Berlin-Lichterfelde / Oberhofer Platz

 
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