Kiezgeschichten 2013 auf der Tempelhofer Comedy-Bühne

Die ufa-Fabrik in Tempelhof hat mal wieder zu neuen Kiezgeschichten eingeladen. Es darf gelacht werden! In der neuen Staffel präsentieren Michael Genähr, C. Heiland und Masud einen bunten Mix Unterhaltung.

Michael Genähr ist eine sehr sympathische Plaudertasche, der für die lockere Unterhaltung und der Moderation des Abends verantwortlich ist. Genähr plauscht launig, wohltuend ungezwungen und macht keine Witze auf Kosten des Publikums. Der Künstler geht sehr unspektakulär, aber umso feinfühliger und angenehmer, auf sein jeweiliges Publikum ein. Unaufgeregt angenehm! Diesmal waren es Teilnehmer eines Onkologenkongresses, die sich köstlich amüsierten.

Als musikalischer Part hat C. Heiland immer einen Koffer in Berlin. Er liebt die asiatische Kultur und sein Omnichord, ein japanisches Elektroinstrument zur einfachen Rhythmusbegleitung. In der Ankündigung heißt es: „Seine Stimme kommt von einem anderen Planeten: Deutsche Texte, die tiefgründig sind wie die Weltmeere und gleichzeitig platt wie eine Flunder, changieren zwischen Herzschmerz und Ballermann. Dabei sind sie niemals bodenständig und überschreiten oft die Grenze der Geschmacklosigkeit.“ Darüber hinaus lässt sich sagen: „Der Mann ist einfach genial!“ Eine wirklich klasse Stimme mit einem sehr interessanten Timbre, minimale und unaufgeregte Wortbeiträge, bringen die Alltagspoesie und Ironie musikalisch sehr humoristisch auf die Bühne. Achtung: Bei C. Heiland muss gelacht werden und darf mitgesungen werden! Dieses Vergnügen hält locker für ein ganzes Soloprogramm, was für den Herbst in Berlin geplant ist.

Der Dritte im Bunde ist der Youngster Masud Akbarzadeh mit iranischen Wurzeln. Der in Berlin lebende Perser erzählt in seiner Stand-up Comedy über das Leben, wie er es sieht. Masud macht keine Schubladen-Comedy mit Migrationshintergrund, sondert zelebriert cool die Langsamkeit des Lebens. Sein Witz kommt leise, hintergründig und ist sehr minimalistisch. Für sein Soloprogramm, im Herbst in der ufa-Fabrik, würde ich mit dann aber doch ein wenig mehr Schwung und Sicherheit wünschen. Masud Akbarzadeh ist ein Nachwuchs-Comedian, von dem man noch etwas hören wird!

Ein unterhaltsamer Abend und eine erfolgreiche Fortführung der Kiezgeschichten!

Thomas Moser

http://www.ufafabrik.de

www.genaehr.de

www.c-heiland.de

www.masud-comedy.com

 

Best-of-Talente-Show in Mariendorf

Beim 30. Kulturlustgarten im Mariendorfer Volkspark fand am Muttertag die “Best of-Talente-Show” von und mit Gerald Mann statt. Eingeladen waren die Endsieger der letzten Jahre. Angetreten sind letztendlich neun Künstlerinnen und Künstler in den unterschiedlichsten Musikrichtungen mit den unterschiedlichsten Stimmen.


Gerald Mann begrüßte herzlich die Besucher und Festgäste, die sich vom anfänglichen Regen nicht hatten abschrecken lassen.

Mittlerweile hat die vom Musiker Gerald Mann initiierte Show auf dem Festgelände schon lange Tradition. „Da hat man noch lange nicht an DSDS-RTL-Show gedacht,“ erzählt Mann mit Stolz von seiner Talentshow. Konzipiert wurde die Show in enger Zusammenarbeit mit der damaligen Leiterin der Musikschule Tempelhof und der Tempelhofer Volkshochschule.

Aufgrund des großen Erfolges der Show auf der Musikschulbühne, zog dann die Talenteshow jahrelang in das Festzelt um, die dann zur Kaisers-Bühne wurde. Einige Jahre wurde die Show auch auf der Hauptbühne präsentiert, und jetzt findet sie wieder auf der Festwiesen-Bühne statt. Im 24. Jahr wurde nun die Show präsentiert.

Beim ersten Wettbewerb 1989 konnte man ein Jahr kostenlosen Musikunterricht an der Musikschule Tempelhof, natürlich mit dem Musikschullehrer Gerald Mann, gewinnen und zusätzlich eine professionelle Aufnahme in einem großen Tonstudio.

Im Jahr 2013 hat die Firma Getränke Hoffmann einen Betrag von 300 Euro gesponsert.  

Frank Preisler, Werner Bonfig, Chie´Ishii und Jerry Roschak
Die Fachjury, bestehend aus Leuten der Berliner Kultur-und Musikszene, gehörten Frank Preisler (Sänger u. Gitarrist der Gruppe „Petticoat“), Werner Bonfig (Produzent und Inhaber des Compost-Tonstudios), Chie´ Ishii (japanische Pianistin, Komponistin und Klavierbuch-Autorin) und Jerry Roschak (Teamleiter des „Kabarett Klimperkasten“) an.

Die Fachjury hatte keine leichte Wahl zwischen den Talenten. Die im Jahr 2001 erst 6jährige Laura Elßel aus Lichtenrade, heute eine junge Frau, und der heute fast 70jährige Claus Kuba, mit seiner Ray-Charles-Präsentation, wollten es noch einmal wissen.


Laura Elßel


Claus Kuba und Gerald Mann


Alle Teilnehmer erwarteten mit Spannung das Ergebnis...
Von der Jury wurden die besten drei Künstler ausgesucht, die dann dem Publikum einen zweiten Titel präsentierten.

Florian Schulze, Gerald Mann, Chatia Khaiauri und Nadine Gerds
In die letzte Runde kam die „Große Stimme mit Herz“ Nadine Gerds, die wundervolle Klassikinterpretin Chatia Khaiauri und Florian Schulze, der mit seinen eigenen Werken das Publikum begeisterte.


Chatia Khaiauri

Dann war das Publikum aufgefordert, mit Applaus abzustimmen. Der blinde Florian Schulze, Endsieger aus dem Jahr 1994, hat letztendlich eindeutig die Zuhörer mit seiner Stimmgewalt beeindruckt. Der Applaus war deutlich und der Sänger, Komponist und Texter Florian Schulze war überglücklich. Sein Siegertitel „Peace und Liberty“ von 1994 brachte Florian auch in diesem Jahr den erhofften 1. Platz ein.

Florian Schulze ist überglücklich!
Für den Entertainer Gerald Mann steht bei der Talente-Show „Spaß und Tradition“ im Vordergrund. Gerald Mann erzählt von der heute bekannten blinden Sängerin, Joana Zimmer, die durch Let´s Dance in RTL bekannt wurde. Sie hat im Jahr 2000 erfolgreich mit dem 2. Platz an der Mariendorfer Talentschmiede teilgenommen.

Im Jahr 2000: Gerald Mann und Joana Zimmer (rechts daneben; Foto: Mann)
Zu der Zeit wurde die Talenteshow noch an drei Tagen veranstaltet und Joana wurde „nur“ Tagessiegerin. „Hätte sie damals den ersten Platz mit einem Endsieg belegt, hätte ich sie als jetzigen Star auch gefragt, ob sie aus alter Verbundenheit bei der Best-Of-Veranstaltung teilnimmt“, so Mann.




Abgerundet wurde die Nachmittagsveranstaltung durch eigene Gesangseinlagen des ausgebildeten Musikers Gerald Mann, der danach noch mit seiner Band den Volkspark rockte.

Thomas Moser

Fotos: Thomas Moser BerLi-Press; sofern nicht extra gekennzeichnet (Foto aus 2000: Mann)

 

9. Juni: Best of St. Konrad Gospelchor - 15 Jahre-


Der Gospelchor existiert nun schon seit 15 Jahren!

Wenn das kein Grund für ein besonderes Konzert ist! 

Bei der unglaublichen Zahl an "Lieblingsstücken", die inzwischen zum Repertoire gehören, wird es vermutlich noch weitere "Best Of" Konzerte geben. Freuen Sie sich auf Stücke wie z.B.: "Fields of Gold", "You raise me up" oder das bekannte "Joyful Joyful" aus dem Musical Sister Act. Acappella gesungen oder mit Klavierbegleitung. 

Sonntag, 9. Juni 2013 

Paul Gerhardt Kirche, Hauptstraße 47, Friedenau.

Beginn: 18 Uhr. 

Eintritt frei!

www.stkonradgospelchor.de

Der Bericht vom Konzert in Lichtenrade in der Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de : LINK

 

 

Der 30. Internationaler Kulturlustgarten im Volkspark Mariendorf wurde eröffnet

Es ist schon eine kleine Sensation, dass 2013 der 30. Kulturlustgarten im Volkspark Mariendorf durchgeführt wird. In den Anfängen haben noch engagierte Beschäftigte der ehemaligen Abteilung Volksbildung das Fest selbst organisiert. Klaus Wowereit, damals Volksbildungsstadtrat, eröffnete den ersten Kulturlustgarten. Als wesentlicher bezirklicher Schwerpunkt, einzigartig und unverwechselbar, gibt es heute immer noch die Kiezbühne mit interesanten Künstlerinnen und Künstlern.


Kulturlustgarten diesmal mit Baumblüte

Im Hintergrund, auf der Hauptbühne, die bekannte Sängerin und Songwriterin Annemarie Eilfeld (bekannt durch DSDS)


Stadträtin Jutta Kaddatz, die Veranstalterin, eröffnet das Fest und begrüßte die vielen offiziellen Gäste aus der Bezirkspolitik und auch engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ihrer Abteilung. Auch der ehemalige Stadtrat und Bezirksbürgermeister Dieter Hapel nahm an der Eröffnung teil. Die BVV-Vorsteherin, Petra Dittmeyer. war auch dabei.

Als Veranstalter für die Organisation verantwortlich: Henry Arzig (Geschäftsführer Catering Company GmbH)

Auch mit dabei: Juppy von der ufa-Fabrik. Im Hintergrund (re), der ehemalige Bezirkbürgermeister Band

Mit mittelalterlichen lauten Klägen ging der Empfang zu Ende.
Was als kleines Fest begann, ist heute ein viertägiges Musik- und Kulturfestival auf vier großen Bühnen. Neben heißen Rhythmen begeistert natürlich auch wieder das große Mittelalterspektakel.
Auf den Bühnen präsentieren sich dieses Jahr so bekannte Künstlerinnen und Künstler wie die „Münchener Freiheit“, „HAMBURG BLUES BAND" feat. MAGGIE BELL und MILLER ANDERSON, der bereits 1969 beim Woodstock-Festival auftrat, mit ihren Greatest Hits. Das Bühnenprogramm sowie die kulinarischen Angebote sind so vielfältig, dass wirklich für jeden Geschmack etwas dabei ist. So wird am Sonnabend um  20.30 Uhr „Terra Brasilis“ auf der Kiezbühne „25 Jahre Trommelwirbel“ feiern und am Sonntag die beliebte Berliner Band „Ulli & und die grauen Zellen“ von 15 bis 17 Uhr die Hauptbühne rocken - da bleibt kein Tanzbein ruhig. Am Sonnabend wird als besonderes Highlight das Höhenfeuerwerk „Mariendorf in Flammen“ geboten. Am Sonntag findet die "Best of"-Talente Show mit Gerald Mann statt, der danach auch selbst das Publikum, mit seiner Band, verzaubern wird. Empfehlenswert ist auch immer wieder die Kiezbühne vom Bezirksamt und die Countrybühne für die Western-Fans.

Schauen Sie am Besten an allen vier Tagen im Volkspark Mariendorf vorbei, es lohnt sich auf jeden Fall. Wie jedes Jahr beträgt der Eintritt einen Euro pro Tag für das erfolgreiche Sicherheitskonzept.

Termine:

Do. 09.05. von 11:00-23:00 Uhr, Fr. 10.05. von 14:00-23:00 Uhr

Sa. 11.05. von 11:00-23:00 Uhr, So. 12.05. von 11:00-21:00 Uhr

Volkspark Mariendorf, 12107 Berlin, Alt-Mariendorf 27-29

Weitere Infos und das komplette Bühnenprogramm unter http://www.kulturlustgarten-berlin.de/index2.html

 

Heimathafen Neukölln – Auszüge aus dem Programm im Mai 2013

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ARABQUEEN - ODER DAS ANDERE LEBEN

Nach einem Roman von Güner Yasemin Balci

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<Mariam führt ein Doppelleben: Zu Hause die folgsame Tochter strenger muslimischer Eltern. Auf der Straße die selbstbewusste ArabQueen, die mit ihrer Freundin Lena tanzen

geht und sich andere kleine Freiheiten erschleicht. Als ihre Eltern eine Ehe für sie arrangieren wollen, steht Mariam vor einer Entscheidung, die ihr ganzes weiters Leben bestimmen wird.

Die Journalistin Güner Balci schildert anhand der (wahren) Geschichte Mariams die Zerreißprobe, vor der viele junge muslimische Frauen in Deutschland stehen: der Tradition zu folgen oder sich von ihrer Familie zu emanzipieren – mit allen Konsequenzen.

Mit „ArabQueen“ greift der Heimathafen Neukölln ein weiteres brisantes Thema auf. Das Stück beschließt nach „Arabboy“ und „Sisters“ die Neukölln-Trilogie.

ARABQUEEN ODER DAS ANDERE LEBEN

Von und mit: Tanya Erartsin (Mariam),

Inka Löwendorf, Sascha Ö.Soydan

Regie: Nicole Oder

Foto: Milan Benak

Am 18./19./20. Mai 2013 > 19:30 Uhr im Studio

Eintritt: 15, ermäßigt 10 Euro

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SAALSLAM

Neuköllner Poetry-Slam

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Jeden 3. Dienstag im Monat öffnet der Saal des Heimathafens seine Pforten für den größten Dichterwettstreit Neuköllns: 9 Poetinnen und Poeten bekommen jeweils 5 Minuten Zeit, um ihre selbstverfassten Texte vorzutragen. Danach stimmt das Publikum mittels Wahlchips ab, wer ins Finale kommt. – Ob Kurzgeschichte oder Rap, ob zartes Liebesgedicht oder zynische Stand-Up Nummer; alles ist erlaubt. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt neben der Gunst des Publikums wahlweise eine Flasche Vodka oder ein Büchergutschein.

Durch den Abend im prunkvollen Saal führen Tilman Birr und Maik Martschinkowsky.

Saalslam

Am 21. Mai 2013> 20:30 Uhr im Saal

Eintritt: 5 Euro

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KITTY HOFF

Argonautenfahrt

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„Ach, die liebenswert-neurotische Kitty Hoff! Sie ergreift einen immer wieder; und zwar gerade dann, wenn man sie am Nötigsten hat“ seufzte die Presse wohlig zum letzten Album der charmanten Berliner Chansonjazz-Sängerin Kitty Hoff und ihrer bemerkenswerten Band Forêt-Noire.

Und voilà: sie sind wieder da! Zwischen Nullösungen, Wutbürgern und Stresstests gehen Kitty und die Schwarzwaldherren seelenruhig und guter Dinge auf große Reise: „Argonautenfahrt“ nennen sie das. Weil es nach glänzendem Abenteuer schmeckt, nach kauzig knarrenden Segelmasten, zerlesenen Reclam-Heftchen, geknoteter Sinnsuche, analogem Steuerkompass und irgendwie auch nach Raumfahrerglück (wenn man zu flüchtig gelesen hat). Eine unwiderstehliche Kombination, findet Kitty. Und klopft mit dem Fernrohr die Lieblingsrhythmen ihres neuen Albums auf das Schiffsparkett: Samba im Dreivierteltakt, 5-Achtel-Swing, Off-Beat-Ballade, Stampfwalzer und Triolen-Pop.

Umspült von erfrischenden deutschsprachigen Textwellen zwischen sophistischem Seemannsgarn, ozeanischer Logik und luftiger Romantik. Live überzeugt das Ganze als musikalisch- glitzerndes See-Abenteuer mit Charme, Witz und schillernden Gästen: artistische Schönheit am Vertikal-Tuch, rasante Kurzgeschichten in Cowgirlstiefeln und weitere Kostbarkeiten, die Kitty und den Herren bis zum Abend ins selbstgehäkelte Netz gehen… larguez les amarres - Leinen los!

KITTY HOFF

Am 11. Mai 2013 > 21 Uhr

Eintritt: VVK 19 Euro

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TEX THE PROPHET

Konzert & Lesung

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Sein „TV Noir“ hat Kultstatus. Seit Jahren stellt „Tex“ hier Newcomer und arrivierte Singer-Songwriter aus Deutschland vor – aufs Wesentliche reduziert und deshalb in Schwarz-Weiß. Mit diesem Konzept verzeichnet er auf dem TV-Kanal ZDF.kultur seit 2008 kontinuierlich steigende Einschaltquoten. Im Internet hat „TV Noir“ über eine Million Views im Monat.

Nun geht Tex mit einem eigenen Programm auf Tournee. Er liest Weisheiten des weltweit hoch angesehenen Philosophen Khalil Gibran und singt eigene Songs.

Wie wenige Autoren hat der einst aus dem Libanon in die USA ausgewanderte Gibran (1883 – 1931) es geschafft, Einsichten des Orients mit denen der westlichen Welt sowie mit Gedanken aus Islam und Christentum zu verknüpfen. Sein Buch „Der Prophet“ (1923) ist eine Sammlung tiefgründiger Gleichnisse und in vielen Sprachen und Auflagen erschienen.

Im ersten Teil des Abends stehen die Texte von Gibran im Mittelpunkt und werden hin und wieder durch Musikakzente unterstrichen. Im zweiten Teil gewinnt dann die Musik an Gewicht. Oft greifen die von Tex mit Gitarre und Klavier vorgetragenen eigenen Lieder Stichworte und Bilder auf, die zuvor in den Texten des Propheten gefallen sind.

TEX THE PROPHET

Am 31. Mai 2013 > 20 Uhr im Saal

Eintritt: VVK 17,00 Euro

 

http://www.heimathafen-neukoelln.de

 

 

100 Jahre Trabrennbahn Mariendorf, 88 Jahre Weißgerber Lesezirkel

Effektive Zusammenarbeit bringt Erfolg

Der Weißgerber Lesezirkel und die Trabrennbahn Mariendorf haben für das Jahr 2013 gemeinsam beschlossen, zusammenzuarbeiten. Das Familienunternehmen mit 88-jähriger Erfahrung, bewirbt das Deutsche Traber-Derby, eine Traditionsveranstaltung in Berlin, auf den Schutzumschlägen der Lesezirkel-Zeitschriften. Dazu passend wird ein Flyer mit Programm über den Weißgerber Lesezirkel verteilt. „Wir wollen neue Wege gehen und so werden wir dieses Jahr Werbung über den Weißgerber Lesezirkel schalten. Auch hoffen wir, dass die Zusammenarbeit mit dem Weißgerber Lesezirkel gegenseitigen Erfolg bringt“, sagt Andreas Haase, Geschäftsführer des Berliner Trabrenn-Verein.

Weißgerber Lesezirkel Chefin
Ute Weißgerber-Knop und Andreas Haase

Der Weißgerber Lesezirkel präsentiert sich mit einem Stand vom 27. Juli bis 4. August 2013 auf dem Derby-Rennen Trabrennbahn Mariendorf und auch zum 100-jährigen Geburtstagsrennen am 12. Mai 2103 und am 16. Juni zum Kaiser´s Familientag.

Lothar Weißgerber, Senior Chef vom Weißgerber Lesezirkel, ist als Tempelhofer mit der Trabrennbahn groß geworden. „Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mit meiner Frau in den fünfziger Jahren mehrere Sandbahnrennen auf der Trabrennbahn Mariendorf besuchte“, schwärmt der Senior Chef. Durch dort gefeierte Geburtstage, Hochzeiten und begleitete Modeschauen, entstand in den Jahren eine lang gewachsene Sympathie zur Rennbahn. „Deshalb freue ich mich sehr über unsere Zusammenarbeit “, sagt abschließend Lothar Weißgerber.

Information zur Trabrennbahn Mariendorf unter: http://www.berlintrab.de

 

Bezirksbürgermeisterin Schöttler verleiht Ehrenamtskarten

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus Schöneberg hat sich Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler bei 54 Bewohnerinnen und Bewohnern des Bezirks für ihr langjähriges Engagement mit der Verleihung der Ehrenamtskarte bedankt.

Foto: BA T-S
Gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, Frau Martina Zander-Rade, und der Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung, Fr. Dr. Sibyll Klotz, überreichte sie die Ehrenamtskarten.

Die Ehrenamtlichen, die für den Bezirk u.a Geburtstagsehrungen durchführen, ältere Menschen besuchen oder kulturelle Neigungsgruppen mit Angeboten für aktive Senioren leiten, freuten sich sehr über diese Form der Anerkennung für ihr freiwilliges Engagement.

Über eine Ehrenamtskarte konnten sich auch langjährige Ehrenamtliche der Berliner Aidshilfe e.V., die im Cafe PositHiv oder im Frühstücksteam tätig sind, freuen.

Zum Kreis der Ausgezeichneten gehörten an diesem Tag auch Engagierte des Nachbarschaftsheim Schöneberg und des Seniorenzentrum Schöneberg, die sich in vielfältigen Engagementfeldern zum Wohl vieler Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Mit der Ehrenamtskarte können die Karteninhaber verbilligt in Museen, Konzerte und ins Theater gehen bzw. erhalten bei den Kooperationspartnern Rabatte auf die Eintrittspreise. Mit der Ehrenamtskarte möchte das Land Berlin außergewöhnliches Engagement würdigen und anerkennen.

Frau Bezirksbürgermeisterin Frau Schöttler würdigte das langjährige Engagement der Bürgerinnen und Bürger: „Dieser nicht selbstverständliche Einsatz stärkt das lebendige Miteinander und fördert das gute Zusammenleben in unserem Bezirk.“

Freiwilliges Engagement im Bezirk wird vom Bezirksamt weiterhin gefördert und mit dem Ehrenamtsbüro auch nachhaltig unterstützt.

 

 

Poetische Führung zu Pfingsten

 

über den Friedhof der Brüder Grimm

mit Gerhard Moses Heß:

Sonntag, 19. Mai, 11 Uhr:

Pfingsten: Komm, Schöpfer Geist“ – die Botschaft der Brüderlichkeit

Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstr.12-14

U Yorckstraße, S Yorckstraße/Großgörschenstraße, Treffpunkt am Friedhofseingang,

Unkostenbeitrag 5,- €

Anmeldung nicht erforderlich (Gruppenführungen nach Vereinbarung)

Nähere Informationen: Tel. 0163 / 34 17 053

Pfingsten ist Seltsames geschehn:

Menschen,

die sich fremd gewesen,

die sah man plötzlich

zusammen sitzen,

und sie lernten sich verstehn.

Das ist die christliche Pfingstbotschaft:

Der Geist des Schöpfers, ein neuer  Geist kommt über die Menschen, erfüllt ihre Herzen, die Völker überwinden die babylonische Sprachverwirrung und lernen wieder, mit einer Zunge, in einem Geiste zu sprechen – die Zwietracht zu überwinden und das Gemeinsame zu entdecken.

Das ist eine Botschaft der Völkerverbrüderung.

Aber das heißt nicht, dass wir unseren Glauben als den alleinseligmachenden missionarisch in alle Welt tragen! Der Auftrag „Gehet hin in alle Welt!“ ist leider nur zu oft und allzu lange interpretiert worden als Auftrag zur gewaltsamen Bekehrung, als Lizenz zum Töten der Eigenwilligen und Unbekehrbaren.

Sondern wir sollen den Geist der Liebe, den Geist des Friedens, den Gedanken der Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit verbreiten - ein Gedanke, der eigentlich fast allen Religionen und Ideologien gemeinsam ist.

Diese Pfingstführung erzählt von Menschen, die sich in ihrem Leben für diese Utopie der Liebe und des Friedens engagiert haben, mit Geschichten von Verständigung  und neuer Brüderlichkeit.

 

Christi Himmelfahrt und Muttertag im Britzer Garten

Besuch aus den Niederlanden

mit den Rainbow Gospel Singers und der Philharmonie Gelre

Donnerstag, 09. Mail 2013 von 12:00 bis 16:00 Uhr

Festplatz am See 

Zu Christi Himmelfahrt sind die Niederlanden mit einem besonderen Doppel­programm zu Gast im Britzer Garten.

Zunächst präsentiert der Dutch Combined Mass Choir zahlreiche Titel aus der Gospelgeschichte. Im Britzer Garten treten die Mitglieder als Rainbow Gospel Singers auf und verbreiten die für den Gospel so typische schwungvolle und fröhliche Stimmung.

Im Anschluss lädt die Philharmonie Gelre zu einem weiteren Unterhaltungsprogramm aus musikalischen Leckerbissen bekannter Komponisten. Das aus Arnheim stammende Blasorchester wird von Joop Boersteoel, seines Zeichens Absolvent der Konservatorien Maastricht und Enschede, geleitet und besteht aus über 60 Musikern.

Sowohl klassische, als auch moderne Melodien werden durch das symphonische Orchester vorgetragen, das bekannt für sein vielfältiges Repertoire von Klassik bis Unterhaltungsmusik ist.

Dafür stehen stellvertretend Werke von Guiseppe Verdi und Carl Orf, aber auch moderner Komponisten wie Michael Kamen.

Ein echtes Schmankerl für Freunde der internationalen und der klassischen Musik. 

Eintrittspreis zum Britzer Garten während „Tulipan im Britzer Garten“:

3,00 EUR (ermäßigt 1,50 EUR), Jahreskartenbesitzer 2013 haben freien Eintritt

Muttertag im Britzer Garten mit dem Damenorchester Salome

Sonntag, 12. Mail 2013 von 15:00 bis 17:00 Uhr

Festplatz am See

Traditionell zum Muttertag gibt es im Britzer Garten einen bunten und musikalischen Sonntag mit dem Damenorchester Salome.

Umgeben von blühenden Frühlingsblumen zehntausenden Tulpen und zwitschernden Vögeln, bietet sich zum Muttertag ein Spaziergang im Britzer Garten an. Wenn dann die Kaffeezeit heranrückt, sollten sich alle Besucher rechtzeitig auf den Weg machen zur Festplatzbühne, denn die langjährigen Fans belegen schon frühzeitig die begehrten Sitzplätze am See, um die Damen hautnah erleben zu können.

Das Damenorchester Salome besticht schon rein optisch durch die acht äußerst attraktiven Ladies, die allerdings auch musikalisch einiges zu bieten haben.

Das Repertoire der Musikerinnen reicht quer durch die Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts. Den Andrews Sisters, Elvis Presley und Joe Cocker wird ebenso gehuldigt wie Marilyn Monroe und George Gershwin.

Mit Charme und Tempo, frech und zugleich stilvoll bieten die acht zauberhaften Ladies außergewöhnliches Entertainment.

Gute Laune und beste Stimmung sind also zum Muttertag garantiert.

Eintrittspreis zum Britzer Garten während „Tulipan im Britzer Garten“:

3,00 EUR (ermäßigt 1,50 EUR), Jahreskartenbesitzer 2013 haben freien Eintritt

Britzer Garten

Eingänge:

Mohriner Allee                                             U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                          S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179

 

 

Der Cappuccino-Communicator

Die rollende Kaffeemaschine

Mit drei Rädern unterwegs in Schöneberg

Wer hat nicht schon auf Wochenmärkten oder am Straßenrand die kleinen dreirädrigen „Ape“ Transporter des italienischen Herstellers Piaggio als Werbeträger gesehen? In Schöneberg ist Achim Stindtmann (43) seit 2008 mit seiner rollenden Espresso-Maschine unterwegs.

Achim ,wie ihn alle Markt-Stammbesucher rufen, ist Schöneberger mit Laib und Seele. Er ist an vier Tagen auf den Wochenmärkten im Kiez, vor dem Rathaus Schöneberg und dem Rathaus Friedenau, zu finden.

Selbst gebackener Kuchen zum Espresso

Die Laderaum-Klappe ist aufgestellt, ein Tisch und ein Schild bereitgestellt und schon kann es los gehn. Am kleinen Espressoauto hat Achim seine Kaffeemaschine angeheizt und ein leichter Duft von Bohnen umgibt sein Auto. Er hat immer frischen Kuchen im Angebot, der gerne zum heißen Espresso, Cappuccino oder Latte verspeist wird. Und wenn es um Kuchen geht, weiß Achim Stindtmann ganz genau, was er macht. Der gelernte Bäcker hat jahrelang in einer alternativen Bäckerei gearbeitet, bevor er sich selbstständig gemacht hat. Noch heute backt der Bäckermeister auf Bestellung Kuchen aller Art, bis hin zur Hochzeitstorte. Achim Stindtmann ist auch ein gerne gesehenes „Sahnehäubchen“ bei Festen und Veranstaltung jeder Art. „Ich freue mich immer über Anfragen“, versichert der sympathische Ein-Mann-Unternehmer.

Der Cappuccino-Communicator

Das ganz besondere Markenzeichen von Achim Stindtmann ist nicht nur der leckere Kaffee, sondern seine kommunikative Funktion in Schöneberg. Auf den Märkten trifft man Nachbarn und Freunde. Hier im Kiez kennt man sich halt und Achim kennt viele Menschen. Zu fast jedem Thema kann er etwas Interessantes erzählen.

Eine seiner Stammbesucherinnen ist Gabriele (58). Sie freut sich schon auf die Mittagspause bei Achim: „Abgesehen von dem außergewöhnlich guten Capuccino, ist die Atmosphäre hier besonders nett!“ Die Jugendamtsmitarbeiterin, die im Rathaus Friedenau arbeitet, erzählt begeistert: „Hier trifft man immer so viele freundliche und interessante Leute. Achim schafft es auch immer, ganz natürlich, diese besondere Atmosphäre zu verbreiten.“

Mit dem „Ape-Dreirad“ in den Spreewald

Achim Stindtmann ist auf sein kleines Ape-Gefährt sehr stolz. Seine längste Fahrt war 108 Kilometer in den Spreewald und wieder zurück: „Alles an einem Tag!“ Auf dem Rückweg ist er von der Polizei angehalten worden, die ihn fragte, warum er mit seiner Ape Schlangenlinien fährt? Offensichtlich war die Entfernung in dem engen Gefährt dann doch schon etwas grenzwertig.

Das Kaffee-Geheimnis

Zum Wichtigsten, nämlich seinem Kaffee-Spezialitäten-Geheimnis befragt, erklärt Achim: „Ich nehme immer Vergnano Café und nur Biomilch.“ Für Kaffeemann Stindtmann, der sich viel mit der Wahrnehmung von Dingen beschäftigt hat, muss das Gesamtpaket stimmen: „Für mich ist es ein guter Kaffeegenuss, wenn man noch nach 20 Minuten einen leckeren Geschmack im Mund hat.“ So ganz nebenbei zaubert er auf den Cappuccino ein Herz mit dem Milchschaum.

Uns interessiert, ob die Kundschaft des umschwärmten schlanken Kaffee-Unternehmers eher weiblich ist? Cappuccino-Communicator Achim weiß dazu zu berichten: „Es kommt sehr auf den Tag und die Uhrzeit an.“ Denn am Samstag Vormittag ist seine Ape von fast hundert Prozent Männer umlagert: „Die Männer lassen ihre Frauen ausschlafen und machen bei mir, mit ihren kleinen Kindern, einen Abstecher.“ Zu anderen Zeiten wird man wiederum nur Frauen finden. Eines ist sicher: Achim könnte uns und seinen Kunden stundenlang viele Geschichten erzählen. Aber soviel Kaffee kann man gar nicht trinken.

Probieren und schnuppern sollte man die besondere Atmosphäre auf jeden Fall: Achim Stindtmann -on tour- mit „Kaffee und Kuchen“ in Schöneberg!

Thomas Moser (auch Foto)

Wochenmärkte mit Achim Stindtmann und sein „Kaffee und Kuchen“:

Dienstag und Freitag vor dem Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz (Di, Fr, 9-13 Uhr)

Donnerstag und Samstag vor dem Rathaus Friedenau, Breslauer Platz (Do 11-17 Uhr, Sa.9-13 Uhr)

http://www.kaffeeundkuchen-berlin.de

 

Britzer Garten: Tulipan 2013 und Baumblüte...Fotoimpressionen

Nichts wie hin: Der Britzer Garten steht in voller Blüte und die Tulipan lockt...










Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press-

 

3. Lange Nacht der Familie in der ufa-Fabrik ... mit Familiendisco

Nachtschwärmer

Aus Kinderaugen betrachtet, ist 22 Uhr ziemlich spät. Der Begriff „Lange Nacht“ hat sich aber in Berlin inzwischen für so viele Bereiche etabliert, dass man auf ihn auch nicht bei einem Familienfest verzichten will.

Der Andrang im Familienzentrum in der ufaFabrik war groß, als die Schirmherrin, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, und die Geschäftsführerin des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums in der ufaFabrik (NUSZ), Renate Wilkening, die Veranstaltung eröffneten. Christina Kettler vom NUSZ führte durch die Veranstaltung.



Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (re. daneben Christina Kettler)


Renate Wilkening begrüßt die Gäste











Das Programm startete mit zwei Formationen der „Berliner Kindertanzwelt“ aus dem Boseclub, die Kleinen als Piraten verkleidet, und die größeren als schicke Disco-Queens, mit immerhin einem Quotenking.




Mit Beat- und Discoklängen ging es weiter, als die Beatboxer der Schulburg (
Offene Ganztagsbetrieb an der Grundschule auf dem Tempelhofer Feld) auftraten. Es waren sogar Schülerinnen der 1. Klasse vertreten.


Anschließend sang Hinrich Scheffen vom NUSZ mit den Kindern, bevor zum Schluss die Familiendisco mit Tanz für Groß und Klein mit Animation für ausgelassene Stimmung sorgte.


In diesem Jahr erhielten einige Akteure der Nacht der Familien für das besondere Engagement als Auszeichnung den „Goldenen Mond“.
Diese neu kreierte Urkunde wird begleitet  von einem limitierten Aufkleber, der sich dazu eignet, die Veranstaltungsorte der Familiennacht zu kennzeichnen. 

Die Lange Nacht der Familie fand in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Berlin und im Umland statt, diesmal mit bezirklichen Schwerpunkten. In allen zwölf Bezirken fanden Veranstaltungen statt. Jugendsenatorin Sandra Scheeres eröffnete die 3. Lange Nacht der Familie in Marzahn-Hellersdorf. Die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin ist Kooperationspartner und Förderer der Berliner Veranstaltung, und Tempelhof-Schönebergs Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist Vorstandsvorsitzende der Stiftung, somit fand in unserem Bezirk mindestens die zweitwichtigste Eröffnung statt.


Die Angebotspalette in Tempelhof-Schöneberg reichte vom „Raufen, bis du Sterne siehst“, über Märchen und Gruseliges bis hin zur Naturerfahrung bei Nacht. Viele Angebote waren kostenlos, manche Einrichtungen erhoben einen kleinen Beitrag. Im Vorjahr waren es nur sieben bezirkliche Einrichtungen, die sich beteiligten, in diesem Jahr 17 mit 15 Veranstaltungen und 152 Akteuren.

In der Sternenkita in Schöneberg beispielsweise lautete das Motto „Forschen bei Nacht“. Geforscht wurde zum Thema Licht, Schatten und Farben. Wer Lust hatte, konnte selbst ein Taschenlampenbild gestalten. Im 3D Medienhaus Marienfelde fand zwischen 18 und 22 Uhr ein „Schwarzlicht-Ballsport“ statt. Die Turnhalle war kohlrabenschwarz. Aus dem Dunkeln tuschelte das Publikum. Alles, was man sah, waren die Umrisse der Tischtennisplatte und den leuchtenden Ball, der auf die Mitspieler zukam.

Veranstalter der Familiennacht ist die AG-Familiennacht des Berliner Bündnisses für Familie. Finanziert wird sie über Spenden und Sponsoring.

Angelika Schöttler ist sich sicher, dass es 2014 die 4. Lange Nacht der Familie geben wird.

Ed Koch/ergänzt von Thomas Moser

Quelle: KiTS aktuell Nr. 683, der Veröffentlichung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg, vom 5. Mai 2013

http://www.familiennacht.de

Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press-

 

 

Ausstellung zur Bücherverbrennung im Medienpoint


Bücher haben schon immer fasziniert. Noch heute ist es schwer sich vorzustellen, wie Bücher einfach auf dem braunen Scheiterhaufen der Geschichte vernichtet wurden. Wie sagte Heinrich Heine seinem Protagonisten Hassan in dem Trauerspiel „Almansor“ aus dem Jahr 1820: „Das war ein Vorspiel nur. Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ Selbiges verwirklichte sich wenig mehr als hundert Jahre später ausgerechnet in Deutschland. Feuersprüche begleiteten die unfassbaren Hinrichtungen geistiger Werte auch im Zentrum Berlins:

>>> „Gegen Dekadenz und moralischen Verfall! Für Zucht und Sitte in Familie und Staat! Ich übergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser und Erich Kästner.“ >>> „Gegen literarischen Verrat am Soldaten des Weltkrieges, für Erziehung des Volkes im Geist der Wahrhaftigkeit! Ich übergebe der Flamme die Schriften von Erich Maria Remarque.“ >>> „Gegen seelen zerfasernde Überschätzung des Trieblebens, für den Adel der menschlichen Seele! Ich übergebe der Flamme die Schriften des Sigmund Freud.“

Nur drei Beispiele der Propaganda-Maschinerie der Nazis, die vor 80 Jahren am 10. Mai 1933 in Berlin und weiteren Universitätsstädten ihren Anfang nahm. Ein „Holocaust of Books“, wie die amerikanische Illustrierte „Newsweek“ damals schrieb. Von Berlin über Königsberg bis Bonn und von Kiel bis München – in fast allen Universitätsstädten wurden die Scheiterhaufen erbarmungslos gefüttert. Die wohl bekanntesten Opfer für in den Augen nati-onal und konservativ orientierter Literaturkritiken nicht akzeptable Bücher waren:

Karl Marx, Das Kapital; Sigmund Freud, Das Unbehagen in der Kultur; Kurt Tucholsky, Rheinsberg; Heinrich Mann, Der Untertan; Bertolt Brecht, Die Dreigroschenoper; Ernest Hemingway, In einem anderen Land; Egon Erwin Kisch, Der rasende Reporter; Jack London, Martin Eden; Joachim Ringelnatz, Gedichte; Anna Seghers, Aufstand der Fischer von St. Barbara; Bertha von Suttner, Die Waffen nieder; B. Traven, Der Karren; Rosa Luxemburg, Briefe aus dem Gefängnis; John Reed, Zehn Tage, die die Welt erschütterten; George Grosz, Das neue Gesicht der herrschenden Klasse; August Bebel, Die Frau und der Sozialismus; Rudolf Hilferding, Das Finanzkapital; Erich Kästner; Siegfried Kracauer, Die Angestellten; Karl Liebknecht, Klassenkampf gegen den Krieg; Fritz Naphtali, Wirtschaftsdemokratie. Wie sagte der Reichspropagandaleiter der NSDAP und Gauleiter von Berlin, Joseph Goebbels, am 10. Mai 1933 in Berlin: „Meine Kommilitonen! Deutsche Männer und Frauen! Das Zeitalter eines überspitzten jüdischen Intellektualismus ist nun zu Ende, und der Durchbruch der deutschen Revolution hat auch dem deutschen Wesen wieder die Gasse freigemacht. Eine Gasse ja, aber eine finstere Sackgasse beispielloser übelster Vernichtung geistigen Schaffens mit bekanntem Ende.

Grund genug für den MedienPoint Tempelhof, in einer kleinen Ausstellung unter dem Titel: "Holocaust of Books", 80 Jahre Bücherverbrennungen in Deutschland, den kleinen räumlichen Gegebenheiten angepasst, mit Bildern, Listen und einer Buchauswahl auf dieses Datum hinzuweisen und zum Nachdenken über die zerstörte Vielfalt anzuregen.

MedienPoint, Werderstraße 13, 12105 Berlin, Montag bis Freitag 9.00 bis 15.00 Uhr, noch bis zum 17. Mai 2013, außer am 10. Mai 2013, Eintritt frei.

Quelle und Fotos: Medienpoint

 

Cihangir & Friends in der ufa-Fabrik

 

TANZ, THEATER, COMEDY

Cihangir & Friends

25-jähriges Bühnenjubiläum

CIHANGIR & FRIENDS heißt die fulminante Jubiläumsshow voller Tanz, Theater und Comedy.

Cihangir feiert mit Gérôme Castell, Tilly Creutzfeldt- Jakob, Suzan Demircan, Laila El-Jarad, Aliya Ilayda, Ofra Moustakis, Antonio Rodriguez, Sylka Rubina, Shalymar, Gloria Viagra, Sabina Zaida - und natürlich mit seinem Publikum.

Als Cihangir 1988 unweit des legendären Dschungel in der Nürnberger Straße auf der Bühne stand, ahnte er nicht, dass dies der Beginn einer Karriere ist, die zu Auftritten in ganz Europa führen wird. 25 Jahre später blickt der Künstler auf unterschiedliche Stationen seines erfolgreichen Bühnenlebens zurück.

Er hat Freunde und Wegbegleiter eingeladen, die mit ihm dieses Jubiläum begehen – und wer Cihangir kennt, der weiß, dass dies nicht ohne ein Augenzwinkern von statten geht. Denn bei all seiner Professionalität auf der Bühne hat er doch eins nie gemacht – sich zu ernst genommen. CIHANGIR & FRIENDS ist eine Show voller Tanz, Theater und Comedy.

Weitere Infos finden Sie hier: http://www.art-ofcihangir.Com

Fr, 10.5. Beginn: 20Uhr, Eintritt: 22,-, erm. 17,- Euro

ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin Im Theatersaal

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße,

Bus: M170, N6 und N 84 Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30

www.ufafabrik.de

 

ufaFabrik: Kiezgeschichten - Ein echt Berliner Mix

 

Neue Besetzung!

Kiezgeschichten im Mai 2013

COMEDY

Michael Genähr, C. Heiland und Masud präsentieren:

Kiezgeschichten - Ein echt Berliner Mix

Alles neu macht der Mai! Auch die Kiezgeschichten kommen mit neuer Besetzung: Die drei Comedians Michael Genähr, C. Heiland und Masud präsentieren einen bunten Reigen schräger (neuer!) Kiezhelden und urkomischer Begebenheiten, die das Zwerchfell aller Einheimischen und ihrer Tourigäste unter Umständen auf das Heftigste erschüttern kann.

Ein oft gehörtes Attribut, das Michael Genähr angeheftet, ist, er sei als Moderator wohltuend ungezwungen. Tatsächlich geht niemand so entspannt mit seinem Publikum um wie dieser gewitzte Schelm, der es versteht, die Zuschauer auf sympathische Art mit dem Bühnengeschehen zu verbinden. www.genaehr.de

C. Heiland hat einen Koffer in Berlin – und ein Zimmer in Stockholm. Und weil er mit der asiatischen Kultur sympathisiert, spielt er nicht nur den ganzen Abend lang das Omnichord, ein japanisches Elektroinstrument von 1981, sondern fährt auch Mitsubishi Colt, und zwar einen roten aus eben diesem Baujahr. Seine Stimme kommt von einem anderen Planeten: Deutsche Texte, die tiefgründig sind wie die Weltmeere und gleichzeitig platt wie eine Flunder, changieren zwischen Herzschmerz und Ballermann. Dabei sind sie niemals bodenständig und überschreiten oft die Grenze der Geschmacklosigkeit. www.c-heiland.de

Masud hingegen bereiste die Welt und brachte mit seinen Geschichten die Menschen zum Lachen. Der in Berlin lebende Perser erzählt in seiner Stand-Up Comedy über das Leben wie er es sieht. Durch seine Augen wird der Alltag zu einem aufregenden Spielplatz voller Fantasie aber auch bitter-süßer Realität. Wer Schubladen-Comedy mit Migrationshintergrund erwartet, ist hier Fehl am Platz. Denn der sympathische junge Perser spricht über mehr als Atomkraftwerke und Tausend und einer Nacht. www.masud-comedy.com

Seien Sie also unser Gast und nehmen Platz auf Teppich, Sessel, Stuhl oder einer anderen Sitzgelegenheit, und genießen die neuen Kiezgeschichten im Mai: Krachend komisch und unkonventionell - eine Liebeserklärung an die Stadt!

Mi, 15.5. Beginn: 20Uhr, Eintritt: 19,-, erm. 15,- Euro, Stud. 12,-

ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin Im Theatersaal

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84

Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de

 
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