Sonnenwendfest im Britzer Garten



Stimmung mit Alegria do Samba





Fotos: Thomas Moser

 

Ein bisschen Lebendig: J.F. Kennedy nach 50 Jahren im Medienpoint in der Werderstraße

Damals, am 26.6.1963, zwei Jahre nach dem Mauerbau, war es für die Berliner etwas ganz besonderes. Kennedy kam nach Berlin und hielt vor dem Rathaus Schöneberg, vor einer Unmenge von Menschen, eine Rede. Das, was bis heute an Erinnerung geblieben ist und nicht vergessen wurde, ist der Ausspruch: "Ich bin ein Berliner!" Am 22.11.1963 wurde Kennedy auf offener Straße getötet.

Der Medienpoint Tempelhof in der Werderstraße 13 lässt Kennedy, 50 Jahr nach seinem Besuch in Berlin, wieder lebendig werden. Die Foto- und Buchausstellung findet vom 19. Juni bis zum 5. Juli, unter der Überschrift "Mythos Kennedy", statt (Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr). Henning Hamann ist der Leiter vom Medienpoint.


Fotos: Medienpoint

 

Bezirk setzt Zeichen gegen Rechtsextremismus

Mit der Aktion „Friedenau bleibt bunt“ zeigt Tempelhof-Schöneberg erneut Flagge gegen Rechtsextremismus und jegliche Form von Diskriminierung.

Foto: BA T-S
Durch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Bezirksstadtrat für Jugend, Ordnung und Bürgerdienste Oliver Schworck wurde am  Mittwoch, dem 19. Juni 2013 um 09.45 Uhr vor dem Rathaus Friedenau ein Banner mit der Botschaft „Friedenau bleibt bunt“ gehisst.

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg sendet damit erneut ein klares Signal, jeden Tag für unsere Demokratie einzutreten und keinen Raum für den Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft zu bieten.

Nach den wiederholten Schändungen der Stolpersteine in Friedenau Anfang Juni soll mit der Aktion besonders an alle Friedenauer/-innen appelliert werden, im Kampf gegen Rechtsextremismus nicht nachzulassen und mit gemeinsamer Kraft dagegen vorzugehen. 

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Rechtsextremismus darf in unserer Gesellschaft kein Nährboden erhalten! Lassen Sie uns daher gemeinsam dagegen kämpfen und unsere Demokratie, jeden Tag von Neuem, stärken.“

 

Minijobs – mach mehr daraus

Am 13.Juni 2013 hat sich in Tempelhof-Schöneberg unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin, Angelika Schöttler ein Netzwerk gegründet, das für die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung eintritt.

„Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Minijobs sind weder über die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen noch über die Folgen einer mangelnden sozialen Absicherung informiert. Problematisch ist dies besonders, wenn der Minijob die einzige Erwerbsquelle bildet. Auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben z. T. nur unzureichendes Wissen über die Möglichkeiten des Jobcenters oder der Arbeitsagentur zur Beschäftigungsförderung. Gute Arbeitsplätze mit angemessener Bezahlung sind eine wichtige Lebensgrundlage. Deshalb engagiere ich mich für mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung,“ erläutert Schöttler.

Mit im Netzwerk vertreten ist das Jobcenter Tempelhof-Schöneberg, die Arbeitsagentur, der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur, DGB, Wirtschaftsvertreter/-innen, die Geschäftsführungen vom Nachbarschaftsheim Schöneberg, Nachbarschaftszentrum UFA Fabrik, der Stadtteilverein Schöneberg, das bezirklich Bündnis für Arbeit und Wirtschaft und die Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg.

Minijobs haben in den letzten Jahren zugenommen, weil sich Unternehmer/-innen und Beschäftigte ein hohes Maß an Flexibilität versprechen. Aber Beschäftigte in Minijobs sind nicht versichert in der Kranken- und Pflegeversicherung und erwerben auch keinen nennenswerten Rentenanspruch. Arbeitsrechtlich sind Minijobs einer Teilzeitbeschäftigung gleich gesetzt. Dies bedeutet, dass Minijobber/-innen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaub und auch eine anteilige Berücksichtigung bei Sonderzahlungen haben. Beachten Arbeitsgeber/-innen diese rechtlichen Grundlagen, ist der Minijob für Unternehmen häufig teurer, als eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

„Ich freue mich, dass die Partnerinnen und Partner im Netzwerk schon bei unserem ersten Treffen viele interessante und spannende Ideen eingebracht haben und bin zuversichtlich, dass wir viele Menschen erreichen und weitere im Netzwerk dazu kommen werden“, äußert sich die Bezirksbürgermeisterin abschließend.

Das Netzwerk begleitet das Projekt Joboption Berlin. Dieses wird aus Mitteln des Landes Berlin gefördert und durch die Träger Wert.Arbeit GmbH, Berlin und zukunft im zentrum GmbH umgesetzt.

 

Große Ferienaktion im Britzer Garten

Makunaima 2013

– Bauen und Spielen mit Lehm in der Spiellandschaft

21. Juni bis 03. August 2013, täglich außer montags!

dienstags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr

an Wochenenden von 13.00 bis 18.00 Uhr

Das Motto in diesem Jahr lautet: “Viva Amazonia!“
Makunaima – die beliebte Natur-Bauspielaktion gibt Kindern und durchaus auch Erwachsenen im Britzer Garten erneut Gelegenheit, sich mit den Urbaustoffen Lehm und Holz auseinanderzusetzen. Farbige Masken, Mandalas, Töpfereien und der Weiterbau einer „Miniaturlehmstadt“ sowie die Gestaltung von „fliegenden Fischen“ (Holzobjekte) bieten kreative Gestaltungsmöglichkeiten in Hülle und Fülle.

Neben dem Werkeln mit farbigen Tonen und Lehmerden, dem Entstehen von Bildern und Dotpaintings - für kleine Besucher - gibt es auch jede Menge Spiel, Spaß und besondere Angebote an den Wochenenden. So bietet das Team um Rainer Warzecha in diesem Jahr: Legen von Mandalas mit Pflanzenteilen, Malen mit Pflanzenfarben sowie das Mitmusizieren.

Wie schon 2012 gibt es einen Ruhetag: Der Montag - da bauen alle Luftschlösser!

Die Schwerpunkte und täglichen Angebote sind an der Tafel im Lehmdorf angeschlagen – bzw. gibt es aktuelle Informationen im Internet: http://www.interglotz.de/de/termine.html.

Gerade für die älteren Kinder (12 bis15 Jahre) kann es spannend sein, die entstandenen Arbeiten auch medial festzuhalten. Auf einer eigenen Facebook-Seite „Makunaima“ kann man das Geschehen und Entstehen im Lehmdorf während der Sommerferien beobachten.

Die Highlights:

Der Weiterbau der Phantasiestädte aus Lehm und die Restaurierung der großen Bären­skulptur werden im Mittelpunkt der Bauzeit über die fünf Ferienwochen stehen.

Vielleicht kann es auch gelingen, ein neues Boot für den Platz im Dorf zu errichten.

Wie bisher können Kinder und Jugendliche außerdem ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben, etwa beim Basteln von Kleinskulpturen aus Lehm und Ton. Dennoch wird auch 2013 der Fokus auf ein größeres gemeinschaftlich gestaltetes Werk gerichtet sein. An den Wochenenden sind zudem Künstler und Musiker zu Gast, die für Kinder Mitmachaktionen anbieten. Auf der schönen Mitmachbühne können kleine Kunststücke aufgeführt und Bilder gemalt werden.

Kurzfristige Programminfos zu den Schwerpunkten an Wochenenden unter:

http://www.interglotz.de/de/termine.html

Das Abschlussfest findet am 3.8. im Lehmdorf statt.

Am 4.8. ab 14 Uhr klingt die Lehmbauaktion 2013 mit der Lehmolympiade endgültig aus.

Hintergrund/ Konzept

Im Bauen und Spielen mit Lehm können Kinder je nach Alter an fast allen anfallenden Arbeiten beteiligt werden: Beim Sieben und Mischen des Lehms, beim “Antreten”, Ziegelwerfen, Mauern und Verputzen. Auch für Kinder im Kindergartenalter gibt es Angebote rund ums betreute Basteln mit Lehm und Ton.

Der Bauprozess geschieht kontinuierlich seit vielen Jahren in den Berliner Sommerferien. Hier entwickelt sich das Lehmdorf weiter und nach der Bauaktion stehen die entstandenen Bauten das ganze Jahr zum Bespielen bereit. Im kontinuierlichen Bauprozess ist im Britzer Garten einer der authentischsten und schönsten Spielplätze Berlins entstanden.

Kinder haben während Makunaima die Möglichkeit, kreative Entstehungsprozesse und die Natur gemeinschaftlich und hautnah zu erleben.

Sponsoren

„Makunaima“ wird unterstützt durch Nestlé-Schöller.

Zugang (kürzester Weg) über Eingang Tauernallee, Sangerhauser Weg oder Mohriner Allee

Informationen im Internet:
www.interglotz.de/de/termine.html

www.gruen-berlin.de/britz/SpielenUndLernen/makunaima.php
https://www.facebook.com/pages/Makunaima-Bauen-und-Spielen-mit-Lehm/218178128212521

Eintritt: Erwachsene 2,00 €, ermäßigt 1,00 €

Wegen des Sonnenwendfestes beträgt der Eintrittspreis am 22. Juni 5,00 EUR (ermäßigt 2,50 EUR)

 

Sommerferien beim TSV Marienfelde 1980

 

Cocktail Mix - Dieser Gig ist eine Party

COMEDY KAY RAY

Gäste:Lutz & Moritz

Ganz der große Zeremonienmeister führt Kay Ray durch diese Nacht, die mit einer ausgelassenen Party am Besten zu vergleichen ist. Ob eine Stimmung wie beim Schützenfest tobt oder Popcomedy geboten wird, entscheidet Kay Ray erst auf der Bühne. Hier kann alles passieren: scharf geschossene Worte ebenso wie frisch geschnittene Haare und hart geschüttelte Drinks. Gewohnt unverschämt und politisch bissig unterhält er das Publikum und räumt mitunter die Bühne für Überraschungsgäste.
Dieses Mal sind Lutz und Moritz mit dabei. http://www.lutzundmoritz.de Gemeinsam reißen sie derbe Zoten, singen wunderschöne Songs und tanzen große Tänze, ganz zur Freude eines fassungslos quietschenden, hoffnungslos hingerissenen, Publikums. Kein Wunder, dass diese Show mittlerweile Kultstatus erlangt hat.

Biografisches: 1996 tritt KAY RAY zum ersten Mal im Hamburger Schmidt-Theater auf. Heute ist er einer der Repräsentanten des Hauses und moderiert dort zahlreiche Shows. Seine allmonatliche KAY-RAYLATE -NIGHT im Schmidt’s Tivoli läuft seit über sieben Jahren vor ausverkauftem Haus.

KAY RAY absolviert bis zu 250 Auftritte im Jahr, solo, oder mit Pianisten, oder mit seiner Band THE SPACECAKES. Seine Stammhäuser sind neben der ufaFabrik, u.a. die Berliner Wühlmäuse, das Mainzer Unterhaus, das Stuttgarter Renitenztheater, das Bonner Pantheon-Theater und nach wie vor das Hamburger Schmidt-Theater und das Schmidt’s Tivol. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören: die St. Ingberter Pfanne (2005), die Tuttlinger Krähe (2006) und der Prix Pantheon (2006). http://www.kayray.de und http://www.lutzundmoritz.de

Fr+Sa, 21.+22.6. Beginn: 20Uhr Eintritt: 19,-, erm. 16,- Euro

Im Theatersaal der ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84 Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de

 

Das Fest der Nachbarn

Im Rahmen des europaweit stattfindenden „Fests der Nachbarn“ veranstaltete der Familientreffpunkt des Nachbarschaft- und Selbsthilfezentrums in der ufafabrik e.V. (NUSZ) am 31. Mai 2013 ein Suppenfest für Nachbarn. Die Nachbarn kamen und einige brachten ihre eigene, ganz spezielle Suppe mit.

Von Berliner Hausmannskost über exotische Suppen bis zu ganz eigenen kreativen Rezepten von Hobbyköchen war alles vertreten. So konnten die Nachbarn zwischen 9 verschiedenen Suppen wählen und diese gemeinsam testen, sich dabei kennenlernen und Rezepte austauschen. Es bot sich ebenfalls Gelegenheit, etwas über die Angebote des Nachbarschaftszentrums zu erfahren.

Ein Highlight des Abends war die Luftballon-Aktion. Die Besucherinnen und Besucher schrieben Wünsche und Grüße auf Postkarten und knüpften diese an die vielen Luftballons, die im Familientreffpunkt mit Helium gefüllt auf ihre Freilassung warteten. Stolz ließ der jüngste Besucher des Fests diese um 17:00 Uhr gen Himmel aufsteigen.

Alle sind sehr gespannt, aus welchem Teil Europas in diesem Jahr eine Antwort kommt.

Das Fest der Nachbarn im Familientreffpunkt war ein rundum gelungener Abend und eine schöne Möglichkeit der Begegnung zwischen Nachbarn. Auch in 2014 wird es wieder ein Suppenfest geben.
(NUSZ-auch Fotos)

 

Spielfest 2013: Teil 1 + Rockfest 2013: Teil 2

Fotoimpressionen vom 30. Rocktreff im Volkspark Mariendorf und vom Spielfest 2013!
(Bericht und Fotos vom 1. Tag: LINK)
Super Wetter für die Rock-Fans...und die Kinder hatten richtig Lust auf Spiele!

Das Spielfest war 2013 ein wirklich gelungenes Fest! Viele Stände begeisterten die großen und kleinen Besucher. So konnte sich auch Spielfestorganisator Philipp Mengel über den großen Erfolg freuen.



Ein großer Erfolg für Philipp Mengel, Spielefestorganisator, und dem Veranstaltungskoordinator Ed Koch!

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) und Ed Koch.

Die "Ober-Rocker" Andi Kraft und Christian Körper mit Angelika Schöttler.
Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hatte recht mit ihrer Prognose: Die Bürgermeisterin wünschte schon im Vorfeld den Veranstaltern der Feste „alles Gute und Daumen hoch für viel Sonnenschein!“







Auch bei dem Spielfest waren viele ehrenamtliche Helfer notwendig.

Der Verein "MitSpielen e.V." hat fleißig bei der Organisation des Spielfestes geholfen (www.mitspielen-ev.de).
Aber es entstehen auch Kosten.

Das Jugendamt hatte einen eigenen Stand.
Daher freut sich der Veranstalter, das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, auch dieses Jahr wieder Möbel Kraft als Hauptsponsoren gewonnen zu haben. Das Glücksrad war fast die Hauptattraktion; in der lange Reihe wartete man geduldig auf den richtigen Kraft-Dreh.

Viele Angebote: Die Kinderherzen werden leuchten

Zu den großen Angeboten beim Spielfest gehörten Aquabälle, eine Riesenrutsche und Bungeejumping. Dank der Unterstützung der Bürgermeisterin gab es diese besonderen Angebote für einen Spezialpreis.

Henning Hamann (re) hat Besuch vom Lichtenrader Volkspark-Chef Wolfgang Spranger.

Die Medienpoint-Crew aus der Werderstraße!
Aber es gab auch viele kostenfreie interessante Angebote von bezirklichen Kinder- und Jugend-Einrichtungen, freien Trägern und Vereinen.

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG war genauso vertreten, wie ein Stand vom Medienpoint aus der Tempelhofer Werderstraße, an dem man drei Bücher oder Tonträger mitnehmen konnte. Es wurden Bastelangebote von Kitas und beispielsweise dem NUSZ-Nachbarschaftzentrum angeboten, Mitmachangebote der unterschiedlichsten Art hatten Kitas und Horteinrichtungen zu bieten. Von der Schokokusswurfmaschine, Kinderschminken und Kletterspiele, es gab fast alles, was das Kinderherz begehrte. Jugendstadtrat Oliver Schworck freute sich über die vielen kleinen Besucher. Spannend war es bei der Sportschule von Lothar Nest. Der Kinder-Judo-Spezialist ludt zum Mitmachen ein.

Am Sonntag wird der unsterbliche Charlie Chaplin persönlich erschienen, um die Kinderaugen zum leuchten zu bringen.
Fotos vom Rockfest: 2. Tag! Wir freuen uns auf Tag 3!

"Nightlife", die junge und ehrgeizige Glam-Matal-Band.


Mr. Mo rockt die Bühne!

Bericht und alle Fotos: BerLi-Press Thomas Moser

 

30. Rocktreff im Volkspark Mariendorf…noch längst nicht in die Jahre gekommen!

15. Juni 2013 Perfekter hätte der Start nicht sein können! Endlich Sommer und der 30. Rocktreff dreht wieder die Lautsprecher auf. Es werden die Rock-Verrückten aus Tempelhof-Schöneberg und ganz Berlin angelockt. Die Anrainer des sonst sehr ruhigen Volksparks müssen die 3 Tage aushalten, in Urlaub fahren oder am Besten mitfeiern.

Jede Menge ehrenamtlicher Arbeit und viele Sponsoren machen das Fest möglich, das Jahr für Jahr unter dem Dach des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg stattfindet.

Jugendamtsmanager Ed Koch zieht im Hintergrund alle Fäden und ist ein Garant für gelungene Jugendamt-Events.

Petra Dittmeyer hat zum Jubiläum eine Urkunde überreicht.
Die Bezirksverordnetenvorsteherin von Tempelhof-Schöneberg, Petra Dittmeyer (CDU), ist Schirmherrin und beschwört regelmäßig die Wettergötter. Diesmal offensichtlich mit Erfolg.

Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD) hofft, dass trotz der Haushaltszwänge der Rocktreff auch künftig veranstaltet werden kann. Schworck gibt den Startschuss für die Rockmusik und feiert mit.

Heute haben sich jede Menge bezirklicher Promis eingefunden, um das Jubiläum gemeinsam zu feiern. Rockmusik ist wirklich alterslos, das kann man hier in Mariendorf gut sehen. Durch die Veranstaltung führen wieder souverän Andi Kraft und Christian Körper von der Rock-Ini Tempelhof. Für das leckere Catering sorgt auch dieses Jahr wieder Henry Arzig und seine Catering Company.

Am Rande der Veranstaltung wurde im Backstage-Bereich der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Marijke Hoeppner, eine Buttonmaschine überreicht. Gespendet wurde die Maschine für die Rudolf-Hildebrand-Grundschule in Mariendorf. Die Spender sind Mirco Dragowsky (FDP), die SPD-Bundestagssabgeordnete Mechthild Rawert, sowie Mitglieder der BVV-Fraktion der SPD. Eine sehr interessante Spendermischung: aber lobenswert, wenn es um die gute Sache geht!


Zum Start spielte die motivierte und talentierte Rockband KWIT.

Die vermutlich kleinste Band der Welt (an der Körpergröße gemessen) , die Ballerinas, imponieren mit ihrer musikalischen Größe. Drei junge Frauen präsentierten ihre kraftvollen Songs.

Zu „Destroyline“ heißt es im Programmheft: „Das harte, akzentuierte Zusammenspiel der Instrumente wird in Verbindung mit den Rap Vocals zu einer Walze.“

Jetzt wird erstmal weitergerockt! Drei Tage bei freiem Eintritt! Nichts wie hin!

Ganz wichtig: Heute beginnt angrenzend das große Spielfest.: http://bezirke.morgenpost.de/tempelhof-schoeneberg/spielfest-fuer-kinder . Philipp Mengel ist für Koordination und Organisation zuständig. 2013 wird ein besonders großes Angebot im Stadion des Volksparks präsentiert.

Thomas Moser (auch alle Fotos)




Fotos: BerLi-Press

 

Immer noch Spaß am Beruf: Landwirt Ernst Wiese aus Marienfelde

Link zum Artikel der Berliner Morgenpost/Leserreporter: LINK Klicks und Facebook-Votes erwünscht! :-)

Ernst Wiese ist in Marienfelde der letzte praktizierende Landwirt.

Aus Liebe zur Natur und besonders zur Technik ist Ernst Wiese als Jugendlicher Bauer geworden. Damit ist er in die Fußstapfen seines Vaters getreten.


Die lange Tradition von Bauer Wiese

Die Familie Wiese ist seit circa 400 Jahren in Marienfelde. Ein Vorfahre soll als Soldat durch das kleine Dorf gekommen sein und ist dann in Marienfelde „hängengeblieben“. Aber so genau kann man den Beginn von Familie Wiese in Marienfelde nicht belegen. Mittlerweile sind sie aber als alte Marienfelder eine feste Größe im südlichen Ortsteil am Stadtrand von Berlin und überall bekannt.


Wenn man das schöne alte denkmalgeschützte Bauernhaus in Alt-Marienfelde betritt, bleibt man gleich in der großen Wohnküche hängen. Hier hält sich die Familie Wiese oft auf.

Um 1900 lebten der Opa und sein Bruder ein Stück weiter, wo der Stammhof in Alt-Marienfelde war. Zwei Höfe wurden benötigt. Die Scheune wurde an der Stelle, wo sie heute noch steht, 1900 gebaut. Dann folgte das Wohnhaus 1904, dass dann im Jahre 1907, wie Frau Wiese es bezeichnet, mit dem Balkon „aufgemotzt“ wurde. Heute lebt die Familie Wiese immer noch hier, wo ein großer Hof Scheune und Wohnhaus verbinden. Der alte Stammhof ist längst nicht mehr vorhanden.


Ehefrau Margit (68) und Ernst Wiese (67) lieben die Natur. Wenn Sie zu ihrem zweiten großen Betrieb nach Niedersachsen fahren, erfreuen sie sich jede Woche bei der Autofahrt an den vorbeiziehenden Feldern.

Von der Aral-Tankstelle zum Landwirt

Wenn man Ernst Wiese befragt, wie er zum Beruf des Bauern kam, kommt er ins Schwärmen. Am Ende der Schulzeit überlegte er, was er beruflich machen kann. „Ich wollte unbedingt etwas mit Maschinen machen. Das hat mich schon immer interessiert“ erzählt der agile und drahtig wirkende Bauer.

Schön wäre auch die Arbeit an einer Tankstelle gewesen, berichtet Ernst Wiese. Für ihn ist klar, dass es eine Aral-Tankstelle hätte sein müssen. Dann sprach er mit seinem Vater. Schnell wurde deutlich, dass er im väterlichen Betrieb seine technische Liebe mit der Liebe zur Natur gut verbinden kann. Die Geräte mussten alle gewartet werden, da war der technische Sachverstand des gelernten Jung-Landwirts gefragt. Nach dem Tod seines Vaters musste der junge Wiese dann mit 25 Jahren den Hof ganz alleine bewältigen. Seine einzige Schwester lebt heute im Schwarzwald. Die Vorfahren der Familie Wiese sind an der naheliegenden alten Dorfkirche in Marienfelde begraben.

Die Elefanten warten schon auf die Rüben von Bauer Wiese

In Berlin haben die Wieses, die nur in der Landwirtschaft tätig sind, 10 Hektar (ha) zu beackern. Hier werden Futterrüben angebaut, die der Zoologische Garten, die Forstämter und das Bundesinstitut für Risikobewertung (das sich auch in Marienfelde befindet) gerne abnehmen.

Na, der Winter ist jetzt aber vorbei :-)
Im Winter werden die Rüben aus der Rübenmiete auf dem Feld raus geholt. Jeden Mittwoch geht die Fahrt dann mit dem Unimog und Anhängern durch die Stadt zum Zoo. Die Elefanten freuen sich immer schon auf den leckeren Schmaus.

Berlin wurde für den Bauern zu klein... Mit dem Unimog nach Helmstedt

Bis 1953 konnte man noch Heu von den Feldern in Großbeeren mit Passierschein holen. Das ging dann nicht mehr. Die Flächen innerhalb der Stadtgrenze reichten vorne und hinten nicht aus, so dass sich Wiese noch zur Zeit der Mauer Felder in Westdeutschland suchen musste. Es war natürlich wichtig, dass diese direkt hinter der Grenze waren. In Helmstedt wurde man fündig und erwarb einen großen Hof auf. Damals ist man dann voll beladen mit verplombten Anhängern über die Transitstrecke der DDR gefahren. Noch heute wird Heu und Stroh mit dem Unimog angeliefert. Zweieinhalb Stunden ist man schon unterwegs.

Über das Stroh freut sich zur Weihnachtszeit auch der traditionelle und empfehlungswerte „Gasthof zur grünen Linde“ in Alt-Marienfelde. Hier wird so immer eine schöne gemütliche weihnachtliche und bäuerliche Atmosphäre geschaffen.

In Niedersachsen, genau gesagt in Rennau, und im angrenzenden Sachen-Anhalt, wo sich Ernst Wiese nach der Grenzöffnung 1989 noch deutlich ausgeweitet hat, sind es mittlerweile beachtliche 700 ha geworden. 200 ha liegen in Niedersachsen und 500 ha im Nachbarbundesland. Hier werden Weizen, Raps und Zuckerrüben angebaut. Dieser große Hof wird von fünf ständigen Mitarbeitern bearbeitet und verwaltet. Ernst und Margit Wiese fahren einmal die Woche nach Niedersachsen und klären persönlich die notwendigen Dinge und halten so engen Kontakt.

Bauer Wiese mit dem NaturRanger, Hand in Hand

Hier in Berlin helfen sich der Marienfelder NaturRanger Björn Lindner und der Bauer gerne: „Wir arbeiten gut zusammen. Es ist ein Geben und Nehmen. Es ist toll, was Lindner macht!“ Wiese findet, dass Landwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand gehen: „Die Zusammenarbeit ist jedenfalls Top!“ Aber auch NaturRanger Björn Lindner spricht auf Nachfrage begeistert von der Hilfsbereitschaft des Bauern: „Ohne Ernst Wiese wären vielen große Arbeiten nicht machbar. Die Marienfelder Feldmark und wir brauchen Bauer Wiese!“


Björn Lindner hat die Familienkreuze restauriert.
Der Bauer beklagt sich über die Hundebesitzer, die ihre Hunde frei über die Felder rennen lassen: „Es ist nicht mal ein Hund, sondern die Konzentration durch die vielen Hunde.“ Ernst Wiese sagt: „Das ist dann Stress für die anderen Tiere und die Hasen werden verjagt.“ Andererseits unterschätzen die Menschen die Gefahr für ihre Tiere durch die Wildschweine: „Die Leute machen sich darüber keine Gedanken!“

Der Bauer und die Akten

Ernst Wiese ist offen und freundlich. Er unterhält sich gerne und lebt in seinem Beruf auf. Die Arbeit eines Bauern ist körperlich heute gar nicht mehr so schwer, weiß Wiese zu berichten. Die Geräte und Maschinen machen die körperliche Arbeit leichter.

Heute ist viel mehr Bürokratie zu bewerkstelligen: „Alles muss genau dokumentiert werden.“ Früher hatte Wiese einen Aktenordner, heute ist es schon ein Schrank voll Unterlagen. Auch die Planung ist bei den globalisierten Märkten sehr schwierig geworden. So musste schon längst der Dünger für nächstes Jahr berechnet und bestellt werden. Für die ganzen EU-Verwaltungsarbeiten hat Bauer Wiese jetzt jedoch eine externe Unterstützung.

Bauer Wiese und seine Maschinen

Noch heute repariert Ernst Wiese mal gerne seinen Traktor. Bei diesem Fendt geht es noch, weil er älter ist. Seine Frau frotzelt dann immer: „Du mit deinen historischen Traktoren.“ Bei den großen modernen Geräten kann man nichts mehr selbst machen. Ernst Wiese hat in Niedersachsen einen Mähdrescher mit einer Schnittbreite von 7,80 Meter sowie eine kleinere Leihmaschine. Die Gerätschaften kosten viel Geld. Da kommt für einen Mähdrescher schon mal über 350.000 Euro zusammen oder für jedes einzelne PS bei einem Trecker rund 1.000 Euro. Sein größter moderner Trecker hat stattliche 260 PS. Diese Fahrzeuge sind mit viel Computertechnik ausgestattet.

Die Liebe zum Beruf und noch längst nicht Ruhestand

Auf die Frage, was einen guten Bauern ausmacht, überlegt der Landwirt Ernst Wiese nur kurz: „Es ist die Liebe zum Beruf und die Liebe zur Natur.“ Für den Bauern ist seine Landwirtschaft, die nicht Biolandwirtschaft ist, ökologisch: „Man spritzt halt wirklich nur dann, wenn es unbedingt notwendig ist.“ Neben den Umweltgründen sind das auch wichtige finanzielle Aspekte, erläutert Wiese.

Im Winter ist am wenigsten zu tun. Da sind Betriebsferien und das Paar Wiese kann in den geliebten Skiurlaub fahren. Margit und Ernst Wiese sind stolz darauf, dass alle Beschäftigten in dieser Zeit, auch wenn der Winter wie jetzt länger ist, nicht entlassen werden. In anderen landwirtschaftlichen Betrieben ist das durchaus üblich. Ernst Wiese ist stolz auf seine zuverlässigen Mitarbeiter. Ein Beschäftigter ist schon 25 Jahre dabei.

Bauer Wiese hat keine eigenen Nachkommen, die den Hof weiter führen werden. Ernst Wiese denkt aber noch längst nicht an den Ruhestand: „Mir macht es Spaß! Und wenn ich gesund bleibe...“

Thomas Moser (auch alle Fotos)

1 Hektar (ha)= 10.000 Quadratmeter

 

Empowerment Training im NUSZ

Die Behindertenbeauftragte des BA Tempelhof-Schöneberg bietet 
in Koop mit dem Verein Interessenvertretung Selbstbestimmt leben in Deutschland e.V.
und in Koop. mit dem Nachbarschaftszentrum ufaFabrik ein Empowerment Training an.
Die Teilnahme ist kostenfrei. 
Hier finden Sie die komplette Ausschreibung zum pdf Download
http://www.nusz.de/wir-ueber-uns/inklusion/empowerment-seminare/#c706
mehr zum Inhalt:
Was wird gelernt?
Sa 29.06.2013: Ich weiß, was ich will!
(Was ist Empowerment? Was sind meine Stärken? Grundlagen von Selbstbestimmung und Selbstvertretung)
Sa 27.07.2013: Ich weiß, wer ich bin!
(Menschenrechte, Behindertenrechtskonvention, Würde, Selbstbild, Behinderung,  geschlechtsspezifische Aspekte)
Do 19. 10.2013: Ich weiß, wie es geht! (Grundlagen der Kommunikation, Verhandlungsstrategien, Verantwortungsübernahme)
Sa 07.12.2013: Ich setze mich durch!
(Politisches System in Deutschland, speziell im Land Berlin , Gestaltung politischer Prozesse im Bezirk, Vernetzung mit anderen Akteuren der Zivilgesellschaft und der Behörden)
Wer kann teilnehmen:
Das Training richtet sich an alle Menschen ab dem 16. Lebensjahr, die mit einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung leben.
Teilnehmer aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg werden bei der Platzvergabe bevorzugt.
Das Seminar ist für die Teilnehmenden kostenfrei.
Anmeldeschluß: 10.6.2013
Kontakt:
behindertenbeauftragte@ba-ts.berlin.de

 

 

Verkehrs- und Lärmgutachten öffentlich zugänglich

Zu dem Bauantrag für das Grundstück Säntisstraße 95 liegen dem Bezirksamt die notwendigen Verkehrs- und Lärmgutachten vor.

Diese sind für alle Interessierten auf den Seiten des Stadtentwicklungsamtes unter http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/planen/saentisstrasse.html einzusehen.

Sibyll Klotz, Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung: „Die Gutachten sind dem Umwelt- und Naturschutzamt sowie dem Tiefbauamt zur Prüfung übersandt worden. Unabhängig von dem noch ausstehenden Prüfergebnis, möchte ich allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Urteil zu bilden.“

 

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde lädt ein

1. Buchverfilmung "Lagerfeuer" - Gespräch

Termin: Do, 13. Juni 2013 19:00 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

Die Erinnerungsstätte lädt anlässlich der Verfilmung des Romans "Lagerfeuer" zum Gespräch mit der Autorin Julia Franck und dem Regisseur Christian Schwochow ein:

Julia Franck legte 2003 ihren Roman "Lagerfeuer" vor, der als Taschenbuch vom Fischer Verlag herausgegeben wird. Schauplatz des Buches ist das Notaufnahmelager Marienfelde in den späten 1970er Jahren, wo sich die Lebenswege der Protagonisten kreuzen. Die Autorin beschreibt, wie zwei DDR-Ausreiser und eine Aussiedlerin aus Polen diesen Ort des Übergangs erleben. Julia Franck lebte 1978 einige Monate mit ihrer Familie im Notaufnahmelager.

Christan Schwochow ("Novemberkind" 2008, Fernseh-Zweiteiler "Der Turm" 2012) widmet sich als Regisseur auch hier den Erfahrungen und Identitäten von Menschen aus der DDR und stellt zwei Perspektiven des Romans in den Mittelpunkt: zum einen das Erleben der jungen Mutter und Chemikerin Nelly Senf, die im Film mit ihrem Sohn Alexej nach Marienfelde kommt und in den Befragungen durch die Alliierten mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird; zum anderen das Schicksal des aus der DDR freigekauften Schauspielers Hans Plischke.
Moderiert wird das Gespräch mit Autorin und Regisseur von dem Historiker Dr. Alexander C.T. Geppert (Freie Universität Berlin).

Der Eintritt ist frei.


2. "Nepomuck und Bärlihupf: Fluchtgeschichten für Kinder (9 - 13 Jahre)" Kostenlose Kinderführung

Termin: So, 16. Juni 2013 Start 14:00 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

Warum sind Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen? Auf welchen Wegen ist ihnen die Flucht von einem Teil Deutschlands in den anderen gelungen? Wie haben sich Kinder gefühlt, die ihr Zuhause und ihre Freunde verlassen mussten? Die beiden Stofftiere Nepomuck und Bärlihupf, die in der Ausstellung der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen sind, haben zwei Kinder auf ihrem Weg in den Westen begleitet und können von den damaligen Ereignissen erzählen. In der Ausstellung lassen sich viele weitere Objekte und Geschichten entdecken, anhand derer die Kinder den Lebenswegen von Flüchtlingen nachspüren können.

Dauer: 1 Stunde. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten: Tel: 030 / 75 00 84 00 oder per E-Mail an info-enm@stiftung-berliner-mauer.de
Weitere Termine 2013: 14.07.2013,11.08.2013,15.09.2013,20.10.2013,10.11.2013,15.12.2013 jeweils um 14:00 Uhr

Verschwunden und Vergessen - Geführte Bustour zu ehemaligen Flüchtlingslagern in Berlin
   
Sonntag, 23. Juni  2013, 10:30 - 14:30 Uhr

Bei der Bustour führt die Historikerin Katharina Hochmuth die Teilnehmer zu verschiedenen Orten in der Stadt, die bei der Bewältigung des Flüchtlingszustroms aus der DDR zentral waren, doch heute in Vergessenheit geraten sind. Es werden ehemalige Flüchtlingslager, Dienststellen und Abflugbaracken angesteuert. Dort, wo die Orte aus dem Stadtbild verschwunden sind, veranschaulichen Bild- und Filmmaterial, was im Alltag nicht mehr wahrnehmbar ist. Zeitzeugen schildern unterwegs ihre Erfahrungen in den Flüchtlingslagern.

Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme an der Exkursion beträgt 10,- Euro, für Studenten 7,- Euro.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 17. Juni 2013.
Anmeldung: Stephanie Freiheit
Tel.: +49 (0)30 - 75 00 84 00
Fax: +49 (0)30 - 75 44 66 34

E-Mail: info-enm@stiftung-berliner-mauer.de

 

Spielfest für Kinder - Rocktreff für Alle

Am Wochenende vom 14. bis 16. Juni findet der Rocktreff statt. Das große Spielfest 2013 für Kinder und Jugendliche findet am Samstag und Sonntag, auch im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf, statt.

30. Rocktreff in Mariendorf

Einige Minute läuft man nur vom U-Bahnhof Alt-Mariendorf, geht durch den schönen Volkspark und sieht dann schon die Fußballanlage am Ende des Parks. Einmal im Jahr wird hier richtig gerockt. Zum 30. Rocktreff wird nun schon eingeladen und viele Musikfreunde freuen sich auf dieses Open-Air-Event, dass vom Jugendamt Tempelhof-Schöneberg und der Rock-Ini von der evangelischen Jugend Tempelhof veranstaltet wird. Aber auch weitere Unterstützter, Spender und sehr viel ehrenamtliche Arbeit sind nötig, um diese Veranstaltung mit 16-Live-Bands an drei Tagen präsentieren zu können. Die Schirmherrin Petra Dittmeyer, Bezirksverordnetenvorsteherin in Tempelhof-Schöneberg, wird es sich nicht nehmen lassen, höchstpersönlich die Veranstaltung zu eröffnen und mitzurocken.

Spielfest für Kleine ganz groß

Am Samstag und Sonntag geht es ab 12 Uhr etwas ruhiger auf dem großen Festgelände los. Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist sich sicher: „An diesem Wochenende werden wieder die Kinderaugen leuchten!“ Die Bürgermeisterin wünscht den Veranstaltern beider Feste „alles Gute und Daumen hoch für viel Sonnenschein!“ Auch bei dem Spielfest sind viele ehrenamtliche Helfer notwendig. Aber es entstehen auch Kosten. Daher freut sich der Veranstalter, das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, auch dieses Jahr wieder Möbel Kraft als Hauptsponsoren gewonnen zu haben.

Viele Angebote: Die Kinderherzen werden leuchten

Zu den großen Angeboten beim Spielfest gehören Aquabälle, eine Riesenrutsche und Bungeejumping. Dank der Unterstützung der Bürgermeisterin gibt es diese besonderen Angebote für einen Spezialpreis. Mit der 4er-Sammelkarte kostet jedes Angebot nur 1,25 Euro und ist damit auch für kleine Geldbeutel erschwinglich. Für eine einzelne Aktivität werden 2 Euro fällig. Wer eine 4er-Karte erwirbt nimmt gleichzeitig an einer tollen Verlosung mit vielen interessanten Preisen teil. Vom Zoo-Besuch, zum Essen bei Möbel Kraft, ein Kaffeetrinken (für Kinder gibt es sicher auch Kakao) mit der Bürgermeisterin bis hin zur Besteigung des Schöneberger Gasometers, es lohnt sich auf jeden Fall!

Aber es gibt auch viele kostenfreie interessante Angebote von bezirklichen Kinder- und Jugend-Einrichtungen, freien Trägern und Vereinen. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG ist genauso vertreten, wie ein Stand vom Medienpoint aus der Tempelhofer Werderstraße, an dem man drei Bücher oder Tonträger mitnehmen kann. Es werden Bastelangebote von Kitas und beispielsweise dem NUSZ-Nachbarschaftzentrum angeboten, Mitmachangebote der unterschiedlichsten Art haben Kitas und Horteinrichtungen zu bieten. Von der Schokokusswurfmaschine, Kinderschminken und Kletterspiele, es gibt fast alles, was das Kinderherz begehrt. Jugendstadtrat Oliver Schworck freut sich schon auf viele Besucher. Spannend wird es sicher auch werden, wenn die Sportschule Lothar Nest als Kinder-Judo-Spezialist zum Mitmachen einlädt.

Am Sonntag wird dann sogar der unsterbliche Charlie Chaplin persönlich erscheinen und die Kinderaugen zum leuchten bringen.

Thomas Moser

Das gesamte Programm am Familienwochenende in Mariendorf:

Rocktreff vom 14. bis 16. Juni 2013 (Fr. ab 18 Uhr, Sa. und So. ab 16 Uhr http://rocktreff.de

Spielfest 15. und 16. Juni 2013 (jeweils 12 bis 18 Uhr) http://www.spielfest-mariendorf.de

Im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf

 

 

50 Jahre St. Alfons-Schule in Marienfelde

1. Juni 2013 Eine Schule wird 50 Jahre alt! Wenn das kein Grund zum Feiern ist?

Die katholische St.-Alfons-Schule in Marienfelde feiert im Schuljahr 2012/2013 ihr 50-jähriges Schuljubiläum. Petrus hat zum Festakt, der im Rahmen eines großen Sommerfestes stattfand, kurzzeitig die Schleusen geschlossen.


Viele Gäste, Lehrer, Eltern, Schüler von Heute und aus den Gründungstagen haben sich in Marienfelde eingefunden.


Buntes Kindertreiben auf der kleinen Bühne vermittelte eine offene und freundliche Atmosphäre.

Musikalisch wurden die vergangenen Jahrzehnte liebevoll und mit viel Freude von den Kindern in Szene gesetzt. Der musikalische Ritt durch die Vergangenheit fing bei der Rock ´n Roll-Zeit an, ließ Abba-Sound erklingen, wurde vom Popping-Tanzstil des Michael Jackson inspiriert, Star-Wars-Helden kämpften mit Schwertern und der Mango No. 5 animierte zum Tanzen. Ein abwechslungsreiches und sehr liebevoll gestaltetes Bühnenprogramm!

Hier das "knallrote Gummiboot"...


Frau Dr. Katharina Gamillscheg, die Vorsitzende des Schulelternrats, hielt die Festansprache, in der sie den Bogen von der Vergangenheit zu Heute aufzeigte.

Pfarrer Harry Karcz wünschte den Versammelten Gottessegen.

Der Schulleiter Konrad Böhm begrüßte herzlich die Besucher, nachdem er von Schülerinnen auf der Bühne zum Mittanzen animiert wurde. Konrektor Gerhard Lenz hielt die Festaktivitäten für die Schulchronik mit der Kamera fest.

Die Schulleitung: Konrad Böhm und Gerhard Lenz
Eine Jubiläums-Broschüre gibt interessante Einblicke in das Schulleben im Laufe der letzten fünfzig Jahre.

Es haben sich sogar zehn Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse, die vor 50 Jahren eingeschult wurden, in einem „Ehemaligen-Klassenzimmer“ wiedergetroffen. Am 19. April 1963 wurden diese ersten ABC-Schützen, nach einem Gottesdienst in der St.-Alfons-Kirche, in die Schule aufgenommen. Das erste Schulgebäude war noch eine Holzbaracke der „Armen Schulschwestern“ in der Paralellstraße, die heutige Bruno-Möhring-Straße. Schwester Reinharda war die sehr beliebte erste Lehrerin, die damals eine große Klasse zu unterrichten hatte.

Einige Zeit konnten beim Sommerfest von den Kindern noch die vielen Spielangebote genutzt werden, bevor wieder eine heftige Regendusche die Gäste aufschreckte.

Nach wie vor erfreut sich die St.-Alfons-Schule einer großen Beliebtheit und kann über mangelnden Schülernachwuchs nicht klagen. Neben religiösen Aspekten wird viel Wert auf eine gute Qualifizierung von Lehrkräften und Erziehern gelegt. Die Entwicklung, Stärkung und Förderung einer gesunden Sozial-, Sach- und Lernkompetenz der Kinder steht im Leitbild der Schule. Ein wesentlicher Faktor ist auch die Vermittlung von Achtung, Höflichkeit und Respekt im Umgang miteinander.

Ein Dankgottesdienst mit Kardinal Woelki wird am 23. August 2013 einen würdigen Abschluss der Jubiläumsaktivitäten darstellen.

Thomas Moser (auch Fotos)

http://www.kssa.de


Auch meine ganz persönlichen Glückwünsche!
Thomas Moser, Schüler der "wirklich" 1. Klasse :-)

 
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