Tango auf der Schöneberger Carl-Zuckmayer-Brücke

Unter dem Motto "Darf ich bitten" ludt der Bereich für Dezentrale Kulturarbeit Tempelhof-Schöneberg zu einer Open-Air-Milonga ein. Der Tanzlehrer Michael Sacher machte Mut und bat zur offenen Práctica. 







Beim "Blind date" konnte Jeder mal probieren, wie intensiv man den Tanz und Tango mit geschlossenen Augen spürt.










Der Schöneberger Meister des Bandoneons, Klaus Gutjahr, zog die Zuhörer in seinen Bann.

Die Kulturstadträtin Jutta Kaddatz eröffnete dann ganz offiziell das Fest.
Fotos: Thomas Moser - BerLi-Press

 

Mit der Jahreskarte 2014

 – auf Entdeckungsreisen durch die vier schönsten Parkanlagen Berlins

Wechselvolle Bahngeschichte und wild gewachsene Natur im Natur-Park Schöneberger Südgelände; internationale Gartenkunst in den Gärten der Welt, weitläufige Erholungsflächen, gärtnerische Sonderschauen und ein buntes Veranstaltungsprogramm im Britzer Garten und denkmalgeschützte Bau- und Gartenkunst im Botanischen Volkspark Pankow-Blankenfelde

·                                            Ab 01.09.2013 ist die Jahreskarte 2014 erhältlich und sofort bis

zum 31.12.2014, also 16 Monate, gültig

·                                            Unveränderter Preis: 20 Euro; ermäßigt 10 Euro

·                                            Fast alle Sonderveranstaltungen mit erhöhtem Eintritt enthalten

Ob Kunst, Natur und Technik im Natur-Park Schöneberger Südgelände, die grüne Oase Britzer Garten mit einzigartigen Themengärten und vielen Spielangeboten für Kinder, sanierte Gewächshäuser mit der Königin der Nacht im Botanischen Volkspark Blankenfelde-Pankow oder originale Werke internationaler Gartenkunst in den Gärten der Welt: dies alles kann mit einer Jahreskarte erlebt werden.

Im Jahr 2013 nutzten schon rund 46.000 Gartenliebhaber das außergewöhnliche Angebot und kauften für nur 20 Euro (ermäßigt 10 Euro) eine Jahreskarte.

– ein neuer Rekord!

Die Jahreskarte 2014 bietet neben der gärtnerischen Pracht auch zahlreiche attraktive Vergünstigungen bei Veranstaltungen und Festen in den Parks und Gärten der Grün Berlin GmbH.

Ab 01. September erhältlich, kann sie sofort eingesetzt werden. So ist es zum Beispiel möglich, am 01. September den  „SommerTagsTraum“ im Natur-Park Schöneberger Südgelände, am 07. September das Feuerlabyrinth oder am 22. September das große Kürbisfest im Britzer Garten, am 21. September das Mondfest im Chinesischen Garten der Gärten der Welt oder das Herbstfest am 29. September im Botanischen Volkspark Blankenfelde-Pankow kostenlos mit der Jahreskarte zu besuchen - statt Eintrittspreise von drei bis sechs Euro zu zahlen.

Höhepunkte 2014 im Britzer Garten sind wieder die beliebte Tulpenschau „Tulipan im Britzer Garten“, die Rhododendronschau „Zauberblüten“, viele Familienveranstaltungen und Konzerte, wie das Sonnenwendfest mit Höhenfeuerwerk am 21.06. sowie „Feuerblumen und Klassik Open Air“ am 23. August 2014 (50 Prozent Ermäßigung auf die Sondereintrittskarten für Jahreskarteninhaber).

In den Gärten der Welt warten ebenfalls viele Feste auf zahlreiche Besucher – den Anfang macht am 13. April 2014 das schon legendäre Kirschblütenfest in den asiatischen Gärten oder das große Klassikkonzert „Viva la musica“ am

30. August 2014 (50 Prozent Ermäßigung auf die Sondereintrittskarten für Jahreskarteninhaber).

Die Jahreskarte 2014

Preise:

Erwachsene 20,00 €, ermäßigt (Kinder von 6 bis 14 Jahre, Schwerbehinderte) 10,00 €.

Wo zu kaufen?

Erhältlich an allen Kassen des Britzer Gartens, der Gärten der Welt, im Parkbüro des Botanischen Volksparks und im Natur-Park Schöneberger Südgelände oder im Internet unter

http://www.jahres-karte.de.

Kassenöffnungszeiten der o.g. Parkanlagen:

täglich von 09:00 Uhr

November bis Februar           bis 16:00 Uhr

März/Oktober                                    bis 18:00 Uhr

April bis September            bis 20:00 Uhr

 

50 Jahre Stadtteilbibliothek Marienfelde: Transparenz verbindet

Das bungalowartige Gebäude liegt etwas zurückgesetzt an der Marienfelder Allee 107/109 an der Ecke Domagkstraße. Vor 50 Jahren galt es als äußerst modern. Für nur rund 600.000 DM wurde es in zentraler Marienfelder Lage errichtet.


Der moderne Flachbau mit verglaster Fensterfront und lichtdurchfluteten Räumen nahm die Bibliothek Marienfelde auf. Der eine Teil des Gebäudes hatte zwei Stockwerke. Im oberen Teil, und auch teilweise unten, zog eine Jugendfreizeiteinrichtung ein, dass damals noch üblicherweise „Jugendheim“ genannt wurde. Im August 2013 wurde das Jubiläum der Stadtteilbibliothek in einer kleinen Feierstunde begangen.

Die Leiterin der Einrichtung, Monika Wohlfram, empfing die Gäste und freute sich besonders über den Besuch von Bildungsstadträtin Jutta Kaddatz (CDU).

Die stellvertretende Bürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg ließ es sich nicht nehmen, eine kleine Festrede zu halten. Mitarbeiterinnen, Bibliotheksbesucher, ob groß oder auch ganz klein, waren dabei.


Die Kleinen freuten sich natürlich hauptsächlich auf den angekündigten Zauberkünstler Jan Gerken. Besonders wurden aus der Bezirkspolitik die stellvertretende Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, Martina Zander-Rade (Bündnis 90/Die Grünen), und der Bezirksverordnete Christian Zander (CDU) begrüßt.

Jutta Kaddatz betonte, dass die Bibliothek immer mehr war, als nur eine Stelle, bei der man Bücher und Medien ausleihen konnte: „Es war immer auch ein Ort der Begegnung, ein Treffpunkt, wo Bürgerinnen und Bürger aus Marienfelde sich aufhalten und kommunizieren konnten.“ Für diesen kleinen Ortsteil, im Süden des Bezirks, war die Bibliothek als Ort der Begegnung immer eine ganz wichtige Bildungseinrichtung.

Am 19. März 1959 wurde erstmals ein Antrag auf den Neubau einer Bibliothek für Marienfelde formuliert. Der berlinweite Aufbruch in Sachen Bibliothek ging 1954 von der Eröffnung der Amerika-Gedenkbibliothek aus. Vor dem Neubau in Marienfelde, der am 26. August 1963 eröffnet wurde, gab es am Rande des Ortsteils in Alt-Marienfelde 17, drei kleine Zimmerchen, in denen die Ortsteilbibliothek untergebracht war. Hier steht heute die Solling-Oberschule.

Als Reaktion auf die stark wachsende Bevölkerung in Marienfelde sollte ein kleines „Kulturzentrum“ entstehen, dass neben zwei Schulen und einer Kindertagestätte auch eine Bibliothek und eine Jugendfreizeiteinrichtung umfassen sollte. Zur Eröffnung auf nur 200 Quadratmeter startete man mit 7.500 Büchern. Nur 10 Stunden in der Woche war die Bibliothek geöffnet.

Heute gibt es insgesamt 21.714 Medieneinheiten, die von 8.617 Nutzern aktiv genutzt werden. Davon sind 16.419 Bücher, die vom Kinderbuch bis zum Sachbuch viele Themen abdecken.

Im Jahr 2001 zog sich das Jugendamt aus dem Erdgeschoss zurück und die Bibliothek konnte ihre Nutzfläche auf 457 Quadratmeter mehr als verdoppeln. Einige wichtige Änderungen wurden vorgenommen. Eine Trennwand wurde durchbrochen und es wurde ein gemeinsamer Eingang für Bibliothek und Jugendclub realisiert.

Jutta Kaddatz erläutert: „Keine Trennwand mehr, gemeinsamer Eingang, bald auch gemeinsame Öffnungszeiten und schließlich ein gemeinsamer Name für das Haus ´Medienhaus Marienfelde´. Das waren Signale, die zugleich auch für ein neues Miteinander der beiden Einrichtungen standen.“ Beiden Einrichtungen war bewusst, dass sie eine bildungspolitische Verantwortung wahrnahmen. Das Miteinander betraf die identische Zielgruppe. Die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen, Methoden und Instrumentarien sollten sich gut ergänzen und aufeinander zugeschnitten werden. Die baulichen Veränderungen sollten auch der Startschuss für einen inhaltlichen Neubeginn sein. So schlossen die zwei Bildungseinrichtungen 2002 eine Kooperationsvereinbarung, die damals auch als „Modellprojekt“ für Berlin gefeiert wurde. Die Jugendfreizeiteinrichtung wurde am 1. Juli 2010 vom Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum der ufa-Fabrik „NUSZ“ übernommen.

Ein kleiner Neubeginn wurde auch jetzt wieder zum 50. Jubiläum gefeiert. Brandschutzmängel machten wieder bauliche Änderungen notwendig. Die Wand im Eingangsbereich musste jetzt aus Brandschutzgründen wieder neu hochgezogen werden. Die Architekten schafften es jedoch, dass mit viel Transparenz keine neue trennende Wand geschaffen wurde. Vielmehr entstand ein offenes gläsernes Verbindungsstück zwischen den beiden Einrichtungen. Als Zeichen dafür steht weiterhin der gemeinsame Eingang. Für die Jugendfreizeiteinrichtung im ersten Stock musste eine Nottreppe am hinteren Teil des Gebäudes angebaut werden. Die Räumlichkeiten der Stadtteilbibliothek wirken durch erneuerte Lichtkuppeln und große Fenster sehr offen und transparent.

Den erneuten inhaltlichen Neubeginn, mit dem neuen Träger der Jugendeinrichtung, sieht Jutta Kaddatz optimistisch: „Gemeinsame Wege zu beschreiten, ist nicht immer ganz einfach. Ich bin aber sicher, dass es gelingen wird. Unterschiedliche Aufgabenstellungen und Zielsetzungen sind wahrzunehmen und zu respektieren. Es wird gelingen, wenn das große Ziel vor Augen steht, das es bei Allem, was wir tun, immer darum gehen muss, das Bestmöglichste für die Bürgerinnen und Bürger in diesem Ortsteil zu erreichen.“

Die Bildungsstadträtin bedankte sich bei den Mitarbeitern der Einrichtung und stieß dann mit der Einrichtungsleiterin, Monika Wohlfram, auf das Jubiläum an.

Im hinteren Teil der Bibliothek fand die erste Sprechstunde des mobilen Bürgerbüros statt. Hier werden künftig regelmäßig die Dienstleistungen der Bürgerämter angeboten.

Zeitgleich wurde eine sehr vielfältige Ausstellung eröffnet, die noch bis zum 27. September betrachtet werden kann. Klaus M. Böttcher hat seine Ausstellung von Bildern und Gemälden den Titel: „Was Ihr und wie Ihr´s wollt!“ gegeben. Sicher ein Motto, das auch für diese Einrichtung in den nächsten Jahren stehen könnte. Die kleinen Gäste wurden von Jan Gerken, im Kinder- und Jugendbereich der Bibliothek, noch regelrecht mit „It´s magic!“ verzaubert.

Hier sind auch im normalen Betrieb alle Besucher herzlich willkommen! Kleine Lesebereiche laden zum Schmökern und Verweilen ein!

Thomas Moser (auch Fotos)

Öffnungszeiten:

Stadtteilbibliothek: Montag und Freitag 11 bis 17 Uhr, Dienstag und Donnerstag 13 bis 19 Uhr, Mittwoch geschlossen.

Mobiles Bürgerbüro, alle 14 Tage dienstags, nach telefonischer Vereinbarung (Behördentelefon-Nr.: 115)

 

"Dahlienfeuer" im Britzer Garten +++ Blumen für die Seele









Fotos: Thomas Moser - BerLi-Press
Website vom Britzer Garten

 

Feuerblumen und Klassik Open Air 2013: Ein Walzer-Traum

24. August 2013 Mal wieder ein Höhepunkt im Britzer Garten! Mittlerweile im 15. Jahr lud der Britzer Garten zur Klassikmusik mit einem Höhenfeuerwerk ein. Die beliebte Veranstaltung „Feuerblumen und Klassik Open Air“ war schon vierzehn Tage vorher restlos ausverkauft. Schon Stunden vor Beginn wurden einige Wiesenplätze großzügig freigehalten, damit später ganze Großfamilien und Freundeskreise ein gemeinsames Konzert erleben konnten.


Als die Wiese schon gut gefüllt war, machte es wieder, wie jedes Jahr, vielen Besuchern sichtlich Spaß, lautstark in das „Huh, huh“ einzufallen, wenn einem Nachkömmling der Weg gezeigt werden sollte. Andere Orientierungsmarken, wie bunte Schirme, halfen da schon besser.


Für 12.000 Besucher zeigte der Sommer, und besonders die Musiker der „Elbland Philharmonie Sachsen“, alles, was in ihnen steckt. Diesmal war das RBB-Fernsehen dabei und Petra Gute begrüßte die Zuschauer. Es waren kleine Kinder mit ihren Eltern und Besucher in jeder Altersklasse vertreten. Es gibt viele „Profi-Konzertbesucher“ im Neukölln-Tempelhofer Erholungspark, die keine Veranstaltung versäumen.


Das Orchester, unter Leitung von Christian Voß, küsste mit dem Dornröschen-Walzer die Besucher im Britzer Garten wach, was aber kaum noch nötig war. „Walzerträume“ war der Untertitel der Veranstaltung. Der Hochzeitsmarsch, der Kaiserwalzer und Wiener Blut waren eine Erfolgsgarantie-Kombination. Felix Mendolssohn Bartholdy, Johann Strauß, Mozart und Tschaikowsky: Alle Komponisten von Rang und Namen gaben sich die Ehre.

Der vordere Bereich war wieder für die Gäste mit einer Sitzplatzeintrittskarte abgesperrt. Auf der Wiese ist eher der gemütliche Teil mit Picknick angesagt. Lange gedeckte Tische, Stuhlkreise und Deckenburgen wurden gemütlich von Teelichtern und Kerzen beleuchtet. In diesem Jahr war eine erstaunliche Konzentration auf die Musik zu spüren. So war nicht nur Happening, sondern auch Open-Air-Konzertgenuss der besonderen Art garantiert.

Für eine Überraschung sorgten zwei Profi-Tanzpaare, mit einer gelungenen Darbietung. Vereinzelt tanzten Besucher auf den wenigen Quadratmetern, die noch auf der Wiese frei waren. In der Pause wurde sogar von einigen Hertha BSC-Fans der Bundesliga-Sieg gegen Hamburg verkündet.

Im Tritsch-Tratsch-Polka-Schritt ging es beschwingt in den zweiten Teil des Abends. Die Finsternis setzte schnell ein. Der Dirigent tanzte fast mit. Mit dem Taktstock zeigte er, was alles an Vitalität in ihm steckt. Kurz vor dem Finale gab es noch Harfenklänge zum Blumenwalzer.

Für eine äußerst gelungene Moderation sorgte der Bariton Patrick Rohbeck, der lustvoll, unterhaltsam und ein bisschen lehrreich durch die Veranstaltung führte. Als Sänger begleitete er teilweise die Sopranistin Jana Büchner. Von den beiden Sängern, aber besonders auch von der Solistin, waren die Zuhörer sichtlich begeistert.

Mit Beginn der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel wurde das Höhenfeuerwerk gestartet. Farbenfroh und in leuchtenden Farben, untermalt von der Musik, erhellte sich der Himmel im Britzer Garten. Eine gelungene Veranstaltung, ein wunderschönes Feuerwerk und erstklassige Musik!

Der Vorverkauf für die nächsten „Feuerblumen“ startet am 1. Dezember. Im Jahr 2014 wird Mozart am 23. August 2014 im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Es kann nur geraten werden, dass man sich rechtzeitig die günstigen Karten sichert. Ein Weihnachtsgeschenk, das für ein Glänzen in den Augen der Beschenkten sorgt!

Thomas Moser (auch Fotos)








Fotos: Thomas Moser (BerLi-Press)

 

25 Jahre CPYE e.V. +++ Reisen nach Amerika und mehr...

Bericht zum Jubiläum und Interview mit Reiner Hanke folgen in Kürze...
Hier nun schon Fotos der Jubiläumsfeier im Tempelhofer Forum. Viele Gäste kamen zum gratulieren...

Hat ein Herz für CPYE...Marijke Höppner (Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses) schenkt Reiner Hanke ein Herz.

Vor der alten Feuerwehr kann man gut feiern. Andie Kraft (in der Feuerwehr), auch im Vorstand vom CPYE, löschte den Durst der Gäste.

Bernd Puhlmann, vom CPYE-Vorstand, vor der Vereinsfahne mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Bernd Puhlmann begrüßt die Gäste...

...und hat aufmerksame Zuhörerinnen.

Angelika Schöttler gratuliert...

...und zeigt mit dem Daumen nach oben.



Endlich ist der Grill angeheizt und das Buffet eröffnet. Bernd Puhlmann und Reiner Hanke bedienen die Gäste.

Klaus-Ulrich Reipert, Stadtrat a.D. und ehemaliger Hausherr vom Tempelhofer Forum, begrüßt Chris Landmann, Angelika Schöttler, Ed Koch (v.lks.n.re) und Margrit Zauner (re. am Tisch)
Fotos: Thomas Moser

 

50 Jahre Bundesliga +++ Neue Ausstellung im MedienPoint


Hier im Medienpoint ist alles. mit viel Liebe, handgemacht (Foto: HDKeitel)

Bayern-Fan Elena Kvest und Horst Lindstedt mit "fast echter" Meisterschale und Spielfeld (Foto: HDKeitel)
Das erste Kapitel der Erfolgsstory Bundesliga wurde am 24. August 1963 geschrieben. Nach vielen Geburtswehen war die höchste deutsche Spielklasse geboren und erwies sich von Anfang an als Publikumsmagnet. Und der erste Meister war ganz nach dem Geschmack von Franz Kremer, dem „Vater der Bundesliga". Denn der Visionär und Präsident des 1. FC Köln konnte am Saisonende den überlegenen Titelgewinn seines Clubs bejubeln, der von Georg „Schorsch" Knöpfle trainiert wurde. Schon am ersten Spieltag lockte die Bundesliga sage und schreibe 327.000 Fans bei acht Spielen in die Stadien. Das erste Tor erzielte der Dortmunder Friedhelm „Timo" Konietzka bei der 2:3-Niederlage der Borussia bei Werder Bremen in der ersten Spielminute. Allerdings wurde der Treffer weder von einem Fotografen, geschweige denn von einer TV-Kamera eingefangen. Bis zum heutigen Tag gibt es kein Bilddokument des schon legendären Treffers.

Der damals noch 19-jährige Kölner Wolfgang Overath schoss den ersten Bundesliga-Treffer des späteren Champions beim 2:0 Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken. Den jetzigen Rekordmeister FC Bayern München suchte man zur ersten Runde allerdings vergeblich, denn die „Roten" stiegen erst 1965 in die Bundesliga auf. Andere Traditionsclubs mischten dagegen schon damals kräftig mit. Für Schalke 04 traf am 1. Spieltag beim 2:0 gegen den VfB Stuttgart kein Geringerer als Willi Koslowski zum Führungstor. Und für den Meidericher Spielverein (später MSV Duisburg) erzielte Werner „Eia" Krämer das 1:0 beim 4:1 beim Karlsruher SC. Und auch zwei Weltmeister von 1954, Helmut Rahn (Meiderich) und Max Marlock (1. FC Nürnberg), trugen sich in die Torschützenliste ein. Dagegen ging Uwe Seeler, das Idol des Hamburger SV, am ersten Spieltag beim 1:1 bei Preußen Münster leer aus. Der viermalige WM-Teilnehmer sollte allerdings im weiteren Verlauf zu einem der großen Stars der neuen Liga avancieren. Am Ende der ersten Bundesliga-Spielzeit war er auch erster Torschützenkönig (30 Treffer). Den ersten Platzverweis kassierte „Boss" Rahn nach einer Tätlichkeit, und Herbert Widmayer (1. FC Nürnberg) ging als erster Coach, der rausflog, in die Annalen ein.

Schon 1932 hatte es bei einem Geheimtreffen in Eisenach die Idee gegeben, auch in Deutschland eine Liga nach Vorbild der 1892 gegründeten ersten englischen Division zu installieren. Damals waren führende Club- Vertreter zusammengekommen. Aber die Zeit war offenbar noch nicht reif gewesen. 1949 übernahm Kremer den Vorsitz der „Interessengemeinschaft Bundesliga und Berufs- Fußball" und forcierte die Idee. Der Kölner FC-Chef wurde jedoch von anderen Landesfürsten als Rebell abgekanzelt. Vor allem aus dem Süden blies Kremer ein scharfer Wind ins Gesicht und stieß auf totale Ablehnung. Sogar Gespräche wurden abgelehnt. Noch 1958 wurde die Bundesliga-Gründung bei einem außerordentlichen DFB-Bundestag im Frankfurter Römer abgeschmettert.

Die Süd-Fraktion wurde damals auch vom Norden, Südwesten und Berlin unterstützt. Die beschwörenden Worte von Bundestrainer Sepp Herberger („Wir brauchen diese Eliteklasse, wenn wir international mithalten wollen") konnten die Delegierten nicht umstimmen. Allerdings ließ sich FC-Kremer davon nicht abschrecken und fand im späteren DFBPräsidenten Hermann Neuberger, Chef des saarländischen Verbandes, einen Gleichgesinnten. Neuberger entwickelte ein fertiges Statut und überzeugte viele Kritiker. Den künftigen Lizenzspielern wurde eine Jahresgage von 25.000 Mark (!!!) erlaubt. Grünes Licht dann im Sommer 1962. Am 28. Juli 1962 wurden im Goldsaal der Dortmunder Westfalenhalle Nägel mit Köpfen gemacht. Mit 103:26 Stimmen wurde die Einführung der Bundesliga beschlossen. Der Weg für den Startschuss am 24. August 1963 war damit endgültig bereitet.

Die Ausstellung ist bis zum 6. September bei freiem Eintritt Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr zu besichtigen.

MedienPoint, Werderstraße 13, 12105 Berlin Telefon: 7889 3194


Text und Fotos: Medienpoint, sofern nicht gesondert bezeichnet.

 

DANKESCHÖN-Party für Rocktreff und Spielfest

Nach dem Rocktreff, ist vor dem Rocktreff…

Eine kleine Tradition ist, dass Sponsoren, Förderer und Unterstützer des Rocktreffs und des Spielfestes zu einer Dankeschön-Party eingeladen werden.


Hinter dem Bungalow Mariendorf, in unmittelbarer Nähe vom Volkspark, ist ein idealer Platz für so eine kleine Feierlichkeit. Die Rock-Ini hat auch in diesem Jahr die Party ausgerichtet. Die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer, die leider nicht kommen konnte, hat die Feier durch eine private Spende möglich gemacht. Eier, Speck, Würstchen und andere Leckereien schmeckten vorzüglich.

Reporter Keitel von der Berliner Woche neben Ed Koch und Wolfgang Mohns (v.lks.n.re)
Eingeladen hatte der bezirkliche Rocktreff-Organisator Ed Koch, der ausdrücklich auf Dank für seine Arbeit in den Reden der Verantwortlichen verzichten wollte. An dieser Stelle kann man aber trotzdem einfach DANKE sagen, da kann sich Ed Koch wohl schlecht wehren.

Philipp Mengel beim Spielefest.
Mit dabei war auch der Spielfest-Organisator Philipp Mengel, der das Spielfest wieder wach geküsst hat.

Oliver Schworck, Angelika Schöttler im Gespräch mit Christian Körper

Andie Kraft und Oliver Schworck

Angelika Schöttler "darf" auch an das Mikro...

Jugendstadtrat Oliver Schworck und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler bedanken sich bei den Unterstützern und auch bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die den Rocktreff erst möglich machen. Die beiden Veranstaltungen standen auch unter der Schirmherrschaft von Petrus persönlich, der für drei Tage Sonnenschein sorgte. Tja, man muss die richtigen Beziehungen haben.

Andie Kraft begrüßte, wie immer sehr humorig, die Partygäste.

Wolfgang Mohns und Angelika Schöttler

Harald Sielaff und Jutta Kaddatz
Viele haben die Dankeschön-Party besucht, so unterhielt sich der Jugendamtsleiter Wolfgang Mohns angeregt mit Angelika Schöttler und die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin, Jutta Kaddatz, sprach intensiv mit dem BVV-Mitglied Harald Sielaff.

Wolfgang Spranger vom Volkspark Lichtenrade, der überall im Bezirk zu finden ist, hilft auch immer beim Rocktreff. Henning Hamann vom Medienpoint in Tempelhof war ebenfalls beim Spielfest vertreten und hat gerne auch die Einladung zur Dankesparty angenommen.

Wie es so bei den Reden klang, wird man sich im politischen Raum intensiv dafür einsetzen, dass das Spielfest und der Rocktreff auch 2014 weiter leben. Das scheint parteiübergreifender Konsens zu sein. Unterstützt werden die Veranstaltungen von sehr vielen Sponsoren und, wie gesagt, vom großen Engagement der Helfer. Da beide Veranstaltungen auch 2013 ein voller Erfolg waren, wird diese „Marke“ dem Bezirk und den vielen Besuchern erhalten bleiben. Wie gesagt: DANKE!


...und nächste Woche wird weiter gefeiert: 25 Jahre CPYE e.V. und die Amerika-Reisen mit Bernd Puhlmann, Andie Kraft und Reiner Hanke...
Thomas Moser (auch Fotos)

 

Heimathafen Neukölln

DER KÄFER

Ein Stück über Burnout, Boreout und anderes Ungeziefer

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Als der Textilmesseverteter Gregor Samsa nach 5 Jahren Außendienst eines Morgens aufwacht, kommt er nicht mehr aus dem Bett. Statt der üblichen zwei Beine, hat er plötzlich sechs und wo gestern noch ein Seitenscheitel war, prangen heute zwei Fühler.

Bei Familie Samsa trifft diese Veränderung auf wenig Verständnis. Statt Mitleid hagelt es Prügel – und schließlich findet sich der einstige Ernährer der Familie in Einzelhaft in seinem ehemaligen Kinderzimmer wieder. Doch mit der Zeit stellt sich heraus: So schlecht ist sein neues Leben vielleicht gar nicht!

Das Leben in der sozialen Hängematte – nichts ist hierzulande so verpönt als sich auf Kosten Anderer eine vermeintlich gute Zeit zu machen. Angesichts von Wirtschafts- und Finanzkrisen ist kein Platz für Parasiten und Sozialschmarotzer. Dabei ist unter den Leistungsträgern keine Krankheit so sehr im Trend wie das „Burnout“ – die Tapferkeitsmedaille der Ehrgeizigen und Fleißigen, das verdiente und verordnete Kürzertreten jenseits vom Stress der Arbeitswelt. Sind also die, die sich von vornherein dem Leistungsdiktat entziehen, am Ende doch gar nicht so blöd? Neukölln ist noch nicht überall, aber womöglich der Ort, an dem man am besten lernen kann, einfach aufzugeben.

Nach der Erzählung „Die Verwandlung“ von Franz Kafka

Mit Alexander Ebert, Bärbel Bolle, Sascha Ö. Soydan und Frank Büttner

Musik: Felix Raffel / Regie: Andreas Merz 7 Kostüm und Bühne: José Luna /Dramaturgie: Julia von Schacky

Der Käfer

Premiere am 11. September 2013

Weitere Termine: 13./14. und 19.-21.09.

> 19:30 Uhr im Studio

Eintritt: 15, ermäßigt 10 Euro

Karl-Marx-Straße 141  12043 Berlin
030 56821333

Weitere Veranstaltungen im Heimathafen Neukölln/Spielplan: http://www.heimathafen-neukoelln.de/kalender

 

"Dahlienfeuer" im Britzer Garten

  • 15. August bis zum ersten Frost
  • die Königin des Spätsommers und Herbstes gibt sich 10.000fach die Ehre
  • Informationen über Dahlien auf großen Schautafeln
  • Sondereintrittspreis: 3,00 EUR, ermäßigt 1,50 EUR

Im Spätsommer und Herbst heißt es im Britzer Garten wieder das „Dahlienfeuer“ lodert. 10.000 Dahlien in allen Farben und Formen entfachen ein Blütenfeuerwerk. Die beliebte Sonderschau öffnet heute ihre Tore. Zeitglich ist auch wieder der Eingang Massiner Weg, direkt an der Dahlienschau, täglich für die Besucher geöffnet.

Foto: BerLi-Press
Vor mehr als 200 Jahren wurde diese Pflanze von Alexander von Humboldt aus Mittelamerika bei uns eingeführt und erfreut sich seither als Gartenblume wechselnder Beliebtheit. In den letzten Jahren ist sie wieder groß in Mode gekommen. Kaum ein Garten, in dem man keine Dahlien sieht. Kein Wunder, denn diese Spätsommerblumen entfalten ihre Farbenpracht bis zum ersten Frost.

10.000 Dahlien in rund 300 Sorten sind im Britzer Garten am Massiner Weg auf 2.200 qm zu bewundern – dort wo im Frühling „Tulipan im Britzer Garten“ die Besucher erfreut. Anliegen der Gärtner ist es, die Dahlie in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. Neben dem Spiel der Farben (eigentlich fehlt bei den Dahlien nur die Farbe Blau) ist auch die Formenfülle der Dahlie beeindruckend. Man unterscheidet verschiedene Dahlien-Klassen nach der Blütenform - z.B. Kaktus-, Schmuck oder Ball--Dahlien. Hübsch und interessant sind die mehrfarbigen Sorten. Oft sind die Blüten marmoriert, geflammt oder die Spitzen kontrastreich gefärbt.

Im Britzer Garten können die Besucher auch einige Wildformen betrachten. So etwa muss man sich die Exemplare vorstellen, die ihre Entdecker vor mehr als 200 Jahren vorfanden.

Eine Informationsschau auf großen Schautafeln ergänzt entlang der Kastanienallee die Dahlienschau. Dort erfährt man Wissenswertes über die Herkunft der Dahlien, ihre Klassifizierung, die Verwendung von Dahlien im Garten, die Kultur und Pflege der Dahlien sowie deren Aufbau und Wuchs.

Eintrittspreis (Parkeintritt) während der Dahlienschau:

3,00 EUR (ermäßigt 1,50 EUR), Jahreskartenbesitzer 2013 haben freien Eintritt

Britzer Garten

Eingänge:

Mohriner Allee                                               U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                          S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179

 

Die SPD-Fraktion bedankt sich bei Elke Ahlhoff!

Jan Rauchfuß ist neuer Fraktionsvorsitzender.

Mit sehr persönlichen und bewegenden Worten bedankte sich der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Reinhard Janke am Montag, den 12. August 2013, im Namen der gesamten SPD-Fraktion bei Elke Ahlhoff für ihre herausragende politische Arbeit als Bezirksverordnete in Tempelhof-Schöneberg und für ihr persönliches und politisches Engagement in den vergangenen sieben Jahren an der Spitze der SPD-Fraktion.

Ahlhoff hatte bereits in der vergangenen Woche den Fraktionsvorsitz niedergelegt und verlässt nach insgesamt zwölf Jahren als Bezirksverordnete nun die BVV Tempelhof-Schöneberg. Seit 2001 prägte sie zunächst als schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und seit 2006 als Fraktionsvorsitzende und Haushaltspolitische Sprecherin die Bezirkspolitik maßgeblich mit und erwarb sich ein hohes Ansehen in Tempelhof-Schöneberg. „Die SPD-Fraktion bedankt sich herzlich bei Elke Ahlhoff für ihr herausragendes Engagement, für ihren unermüdlichen persönlichen Einsatz und für die hervorragende Zusammenarbeit in den vergangenen 12 Jahren“, erklärt Janke. „Wir haben höchsten Respekt vor ihrer persönlichen Entscheidung und wir wünschen ihr alles Gute, Glück und Erfolg auf ihrem weiteren politischen und privaten Weg“, so Janke weiter.

Ebenfalls am Montag, den 12. August 2013, wählte die SPD-Fraktion Jan Rauchfuß zum neuen Fraktionsvorsitzenden. Der 27-Jährige gehört seit 2011 der BVV Tempelhof-Schöneberg an, er ist schulpolitischer und wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. „Ich bin überwältigt von dem Vertrauen, dass mir die SPD-Fraktion entgegenbringt. Wir haben in den vergangenen Jahren viele wichtige Vorhaben und Projekte für unseren Bezirk angestoßen und mitgestaltet. Wir haben uns gemeinsam aber auch noch viel vorgenommen“, erklärt Rauchfuß. „Zunächst gilt es allerdings herzlich Dank zu sagen: Vielen Dank, Elke Ahlhoff!“ 

 

Psychose –Seminar Tempelhof

2. Semester 2013 02.09. – 09.12.2013

Das Seminar ist eine Austauschform aus 3 Blickwinkeln für Psychoseerfahrene, Angehörige und professionelle BegleiterInnen (Trialog).

Erfahrungen austauschen, Hintergründe aufzeigen, Sicherheit gewinnen

Psychosen stellen für alle Beteiligten eine ungewöhnlich belastende Erfahrung dar.

Das trialogische Psychoseseminar gibt eine Möglichkeit sich über Erfahrungen mit Psychose bei sich selbst oder bei anderen auseinander zu setzen.

Die eigene Wahrnehmung wird oftmals zur einzig gültigen Realität. Das führt zu Verwicklungen und macht das gegenseitige Verstehen schwer.

Termine und Themen:

02.09.2013

„Ich meine es doch nur gut“ über gute und schlechte Hilfen bei Psychosen

16.09.2013

Psychose – Genie oder Wahnsinn?

30.09.2013

Doppel- bzw. Dreifachdiagnosen

14.10.2013

Psychose und andere Weltanschauungen / andere Sichten

28.10.2013

Psychose - Wichtigkeit von Arbeit

11.11.2013

Psychose und Sinn

25.11.2013

Psychose und Sexualität / Liebe

09.12.2013

Leiden – warum und wozu?

Der nächste Zyklus beginnt am 17.02.2014.

Uhrzeit: 18.00 – 20.00 Uhr mit Pause

Ort:

Café Aurel Alt-Tempelhof 28 12103 Berlin Hofbausaal hinter dem Café

(Zugang durch die linke Tür neben dem Café)

Verkehrsverbindung:

U-Bahn: Alt-Tempelhof (U6), Bus: M46, 140,184, 246

Kontakt:

Kontakt- und Beratungsstelle „Die Kurve GmbH“, Tel: 030/74 00 63 14

Wechselnde Moderation

Internetforum:

www.trialog-psychoseseminar.de

 

FOLK & WELTMUSIK IN DER ALTEN BAHNHOFSHALLE FRIEDENAU
Bahnhofstr. 4a-d / 12159 Berlin-Friedenau / am S-Bhf Friedenau / Einlass 19:15 Uhr
Vorbestellungen unter Tel. 030-8560 4818 oder über
www.acoustic-concerts.de 
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Sonntag 01. September / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-

HOT STRING QUINTET - Bluegrass & Western Swing

Markus Raatz - Gesang / Gitarre / Mandoline / Harmonikas

Andreas David - Banjo / Dobro / Mandoline / Ukulele / Gesang

Daniel Friedrichs - Geige / Gesang

Friedrich Barniske - Gesang / Gitarre

Torsten Wendorf - Kontrabass / Gesang

 

Auch nach zwei Jahrzehnten zeigt der 5-Zylinder-Akustik-Motor dieser Berliner Band keine Ermüdungserscheinungen. Eine virtuose und äußerst unterhaltsame Reise durch die Musik der Südstaaten der USA.

Webseite und Hörproben: www.hotstrings.com ___________________________________________________________________

 

Sonntag 22. September / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-

LIEDERJAN - Lieder aus der Lästerhöhle

Jörg Ermisch / Hanne Balzer / Michael Lempelius

Wie auch immer an diesem Tag die Bundestagswahl ausfallen wird – das Trio aus Hamburg wird mit einer Vielzahl von Instrumenten und großartigem Gesang garantiert die passenden Töne und treffenden Worte für einen musikalischen Ausklang dieses Tages finden.

Webseite und Hörproben:www.liederjan.com

 

Sonntag 29. September / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-

WASTELAND GREEN - die neue CD!

Susanne Werth - Gesang / Gitarre / Percussion

Friedrich Barniske - Gesang / Gitarre

Arne Zauber - Chrom. Knopfakkordeon / Gesang

Jaspar Libuda - Kontrabass

Mit diesem Konzert stellt die zum Quartett erweiterte Gruppe ihre pressfrische dritte CD mit neuen Songs zwischen Chanson, Folk, Jazz und Country vor. Der zweite Teil des Abends wird mit musikalischen Gästen aufwarten.

Webseite und Hörproben: www.wastelandgreen.de

 

Sonntag 20. Oktober / 20:00 Uhr / 14,- / erm. 10,-

THE SHEE (GB)   New Scottish Folk

Laura-Beth Salter - Gesang / Mandoline

Rachel Newton - Gesang / Harfe / Geige

Lillias Kinsman-Blake - Geige / Flöte

Shona Mooney - Geige / Bratsche

Amy Thatcher - Akkordeon

Ihre Konzerte bestechen mit großer Musikalität und zauberhafter Atmosphäre. Zum Abschluss ihrer zehntägigen Deutschland-Tournee wird auch ihr zweites Konzert in der Alten Bahnhofshalle sicher ein besonderer Abend. Im Gepäck werden auch sie eine neue CD haben.

Webseite und Hörproben: www.theshee.com/_____________________________________________________________________

 

Sonntag 03. November / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-

CSOKOLOM - Starke Stücke aus den Karpaten

Anti von Klewitz - Geige / Gesang

Barbara Sadowski - Geige

Sander Hoving - Bratsche / Geige

Jens Piezunka - Kontrabass

Dieses Streichquartett der Extraklasse präsentiert traditionelle Themen und eigene Kompositionen so kraftvoll, dicht und betörend, dass der Kammermusiksaal immer wieder zum Tanzboden würde -und umgekehrt.

Webseite und Hörproben: www.csokolom.com _____________________________________________________________________

Sonntag 17. November / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-

PHØNIX (DK)   Folk & Weltmusik aus Dänemark

Karen Mose Nørgaard - Gesang

Anja Præst Mikkelsen - Bassklarinette

Jesper Vinther Petersen - Akkordeon

Jesper Falch - Percussion

Das herausragende Quartett aus Dänemark kehrt zurück in die Alte Bahnhofshalle: eine besondere Sängerin und großartige Instrumentalisten zünden ein wahres Feuerwerk aus Melodie und Rhythmus.

Webseite und Hörproben: www.phonixfolk.dk ____________________________________________________________________

 

Sonntag 08. Dezember / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-

DER MUSIKALISCHE ADVENTSKALENDER - Benefizkonzert

Auch in diesem Jahr mit bewährten und neuen musikalischen Gästen zu Gunsten des Ausbildungsprojektes in Tansania

 

Arbeitsangebote für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung

Im April ist eine berlinweit einmalige Kooperationsvereinbarung zur Schaffung von Maßnahmen der Betreuten Arbeit in Tempelhof-Schöneberg unterzeichnet worden. Hierbei haben sich sieben Träger der ambulanten psychiatrischen Versorgung in Tempelhof-Schöneberg zusammengefunden, um zusätzliche Arbeitsangebote für Menschen mit psychiatrischer Beeinträchtigung zu schaffen.

Entstanden sind Projekte von Kaffeemobil und Catering bis zum Fotoprojekt, Kajakverleih und verschiedene Tätigkeiten im handwerklich-kreativen Bereich. Die einzelnen Arbeitsprojekte sind darauf ausgerichtet, Arbeit und Beschäftigung im Kontext gesellschaftlicher Normalität zu gestalten.

Kompetenzen wie Pünktlichkeit, Durchhaltevermögen, Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein, werden durch den Arbeitsprozess gefördert.

Betreute Arbeit soll aber auch eine Möglichkeit der dauerhaften Beschäftigung für psychisch beeinträchtigte Menschen darstellen. Hierzu ist die Akzeptanz der Arbeitsangebote in der Bevölkerung und die Buchung dieser Leistungen bzw. der Besuch entsprechender Einrichtungen notwendig.

Unter http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/gesundheit/psychiatrie.php können Interessierte eine Flyer mit den verschiedenen Angeboten der Betreuten Arbeit herunterladen oder über die Links zu den einzelnen Trägern die dort vorhandenen Angebote kennenlernen.

Auch andere Zuverdienstprojekte, die außerhalb der Betreuten Arbeit Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung bieten, sollten genutzt werden. Informationen hierzu erhalten Sie u.a. bei den Trägern: Die Kurve GmbH, DRK Berlin Süd-West Behindertenhilfe gGmbH, GamBe gGmbH, Hiram Haus e.V., KommRum e.V., Pinel gGmbH, ROSE gGmbH.

 

Konzertreihe der Leo Kestenberg Musikschule

- Klänge der Welt -

in der Dorfkirche Alt-Tempelhof

 In der neuen Ausgabe 2013/2014 der Dozentenkonzerte der Leo Kestenberg Musikschule ist eine abwechslungsreiche sechsteilige Reihe mit Klängen der Welt in der Dorfkirche Alt-Tempelhof zu hören. Den Auftakt macht am Sonntag, den 18. August 2013 um 17 Uhr das Trio bethree mit der kubanischen Sängerin Mayelis Guyat, der Bassistin Maike Scheel und der Gitarristin Silke Fell mit einem musikalischen Streifzug durch die Welt des kubanischen Bolero, Bossa Nova, Latin, Jazz und Flamenco. Eingeleitet wird dieses besondere Programm von „afrikanischer Musik unter dem Lebensbaum" mit der Sängerin MFA Kera aus Madagaskar und dem großen alten Mann der afrikanischen Perkussion, dem 75jährigen Griot Souleymane Touré von der Elfenbeinküste. Der Eintritt zu diesem prominent besetzten Konzert ist frei!

Dorfkirche Alt-Tempelhof, Reinhardtplatz, 12103 Berlin

Weitere Informationen unter: www.lkms.de

 

„Walzerträume“ im Britzer Garten ausverkauft!

-       Die Veranstaltung „Feuerblumen und Klassik Open Air“ ist erneut ausverkauft!

-       12.000 Fans – 5.500 davon auf Sitzplätzen direkt vor der Bühne – erleben am Samstag-Abend (24. August 2013) das beliebte Konzert mit abschließendem Höhenfeuerwerk im Britzer Garten.

Bereits zwei Wochen vor der Veranstaltung im Britzer Garten melden die Kassen und der online-shop Tixoo, dass alle Tickets für „Feuerblumen und Klassik Open Air“ vergriffen sind.

Es macht also am Samstag (24.08.2013) keinen Sinn mehr, sich ohne Eintritts­karte auf den Weg zu machen, um die beliebte Veranstaltung mit Höhen­feuerwerk zu erleben.

Der Britzer Garten ist an diesem Tag für den normalen Parkbesuch geschlossen!

Deshalb der Tipp für alle Konzert- und Feuerwerksfreunde, die im nächsten Jahr, wenn die Veranstaltung am 23. August 2014 zum 16. Mal durchgeführt wird, dabei sein wollen: rechtzeitig im Vorverkauf die Eintrittskarten sichern. Der Vorverkauf für den Konzertabend Ich bin der Mozart…." beginnt am

1. Dezember 2013 (auch online). Es spielt das Sinfonische KonzertOrchester Berlin (SKOB), Dirigent / Moderation: Roland Mell.

 

Mechthild Rawert auf Anti-Rassismus-Tour durch Friedenauer Geschäfte

Rassismus kommt nicht in die Tüte! 

Anlässlich ihrer Anti-Rassismus-Tour durch Friedenauer Geschäfte erklärt die Bundestagsabgeordnete und Mitglied der AG Strategien gegen Rechtsextremismus der SPD-Bundestagsfraktion und SPD-Direktkandidatin für Tempelhof-Schöneberg, Mechthild Rawert:

„Rassismus kommt nicht in die Tüte!
Unter dem Motto ´Handel(n) verbindet´ verteile ich im Rahmen meiner Anti-Rassismus-Tour zusammen mit Vertreterinnen der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin in der Friedenauer Rheinstraße Stofftaschen der Initiative ´Handeln statt wegsehen´, einer Kooperation der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin mit der Industrie- und Handelskammer.
Die neue Kampagne will Geschäftsbesitzerinnen und Angestellte ermutigen, sich im Arbeitsalltag gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu engagieren. Ein kostenloser Stoffbeutel mit dem Slogan „Rassismus kommt nicht in die Tüte“ ist gefüllt mit Informationsmaterial zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung. Auch rechtliche Möglichkeiten und Handlungstipps für die Geschäfte finden sich darin. Zudem bietet die Initiative Workshops, Argumentationstrainings und umfangreiche Beratung an.“

Es gibt zudem einen Schaufensteraufkleber, der den Slogan auf sich trägt. Die Aktion fand am 8. August 2013 statt, nachdem es in den vergangenen Monaten immer wieder zu rechtsradikalen Vorfällen in Friedenau gekommen ist. Mechhild Rawert wurde von Marijke Höppner, von der SPD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg, begleitet.

Diese Aktion sollte eine Hilfestellung für unsichere Geschäftsleute sein: „Gerade deswegen enthalten die Taschen wichtige Handreichungen zur Information und Aufklärung,“ erläutert Rawert. Auch in Friedenau ist es in den vergangenen Monaten immer wieder zu rechtsextremen Vorfällen gekommen. In Friedenau wurde der Rabbiner Alter brutal zusammengeschlagen, soziale und kulturelle Einrichtungen wie das arabische Frauenprojekt Al Nadi, das türkische Frauenprojekt Kidöb und das muslimische Kulturzentrum in der Hedwigstraße wurden, genauso wie Stolpersteine, beschmiert. ToM

Fotos: Thomas Moser

 

CLANG: Eine einzigartige Show!

Die Tempelhofer ufa-Fabrik verwandelt die überdachte Sommerbühne in einen zauberhaften „CLANG“- Garten. In einer beachtlichen Show wird Kunst auf höchstem internationalen Niveau geboten!

CLANG ist ein einzigartiges Gesamtkunstwerk, was so perfekt abgestimmt nur in wenigen Shows zu sehen ist.

Das Programm der sieben Tänzerinnen, Tänzer und Akrobaten wird so angekündigt: „CLANG ist wie eine Sinfonie des Alltäglichen, geschaffen aus Luftdarbietungen, futuristischen Sounds und kraftvoller Artistik.“

Das städtische Treiben, die rasende Zeit und die zwischenmenschlichen Geschichten werden von der Gruppe in den verschiedensten Kunstformen dargestellt. Der gefesselte Zuschauer bekommt die fließenden Übergänge zwischen Tanz, Ballett, Rap und Pantomime kaum mit. Ironisch und tiefgründig, minimalistisch und spektakulär, lustig und atemberaubend: All das ist CLANG. Die Show schafft einzigartig fließende Übergänge und spannende Brüche.

Die Kunst der einzelnen internationalen Künstler wird gekonnt kombiniert. Als Brückenbauer bezaubert Robert Wicke mit seiner ganz speziellen Art von Comedy, Beatbox und Jonglage, die auch ohne Worte auskommt. Mit faszinierendem Tanz, Handstand und Breakdance-Einlagen verzaubern Alessandro Di Sazio und Cem Özdemir aka Jimmy die Zuschauer. Jon Young, ein absoluter Könner am Chinesischen Mast, klettert die Stange so leichtfüßig rauf, als ob es nur ein gemütlicher Spaziergang wäre. Seine schauspielerischen Talente, als unbeholfener und verklemmter Typ, kommen voll zur Geltung. Die temperamentvolle Tänzerin und Marionette an Bändern, Fatou, die atemberaubende Luftdarbietung in Ketten, die von Faon Shane präsentiert wurde, genauso wie die luftigen Künste am Tuch von Mandi Orozco: Alles fügt sich wie von selbst zusammen. Der Mast und das Tuch waren mitten im Publikum platziert, sodass die Zuschauer den Künstler ganz nah kamen.

Ein besonderes Lob gebührt dem Regisseur Maximilian Rambaek und dem Choreografen Alessandro Di Sazio, die CLANG zu diesem einzigartigen Vergnügen geformt haben.

Im zweiten Teil der Show überwiegen in einer sehr hohen Qualität die emotionalen künstlerischen Elemente, die vielleicht etwas gestrafft werden könnten.

Für die Show CLANG wurde von „kling klang klong“, einem Berliner Künstler-Kollektiv, das seinen Namen zum Programm gemacht hat, sogar eine eigene Software entwickelt. Mit der Technik steuern die Tänzer die Musik in Echtzeit. Die künstlerische Gruppe besteht aus Komponisten, Sounddesigner, Klangkünstlern und Programmierern, die innovative Klangkonzerte erarbeiten.

Eine Zuschauerin ist ganz begeistert. Sie schwärmt von der Arena und der einmaligen Show: „Total wunderbar und sehr beeindruckend.“

CLANG, eine Show und Künstlerinnen und Künstler, die das Prädikat „besonders wertvoll“ mehr als verdient haben. Ein Besuch lohnt sich garantiert!

Thomas Moser

Open Air Bühne im überdachten Sommergarten der Ufa-Fabrik

Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin-Tempelhof

Mi-Sa 7. bis 17.August 2013, um 20:00 Uhr

19,-/16,- €

 

 

„Töten aus Überzeugung“ Ausstellungseröffnung

Am 5. August 2013 wird die Ausstellung „Töten aus Überzeugung“ im Rathaus Tempelhof eröffnet.

Wer im NS-Staat psychisch krank, geistig behindert oder unheilbar krank war, wurde zwangssterilisiert oder umgebracht.

Hinter dem Decknahmen „T4“ (Tiergartenstrasse 4) verbirgt sich der Massenmord an Patienten aus den Heil- und Pflegeanstalten im damaligen Deutschen Reich. Von hier aus wurden über 70.000 Menschen in die Gaskammern der sechs dafür eigens eingerichteten Tötungsanstalten gefahren und ermordet.

12 Jahre nationalsozialistische Terrorherrschaft haben bis heute Einfluss auf die Sichtweise und den Umgang von Menschen mit psychischen Erkrankungen. 

Bei keiner anderen Erkrankung oder Diagnose werden Symptome so als Charaktereigenschaften festgeschrieben wie bei einer psychischen Erkrankung.

„Schizophren“, „geistig verwirrt“, „psychisch gestört“ werden wie Schimpfworte benutzt.

Frau Dr. Sibyll Klotz, Stadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, engagiert für die Anliegen psychisch beeinträchtigter Menschen, will dieses düstere Kapitel der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit geraten lassen. Sie sieht diesen Bewusstmachungsprozess als wichtige Vorraussetzung für einen sensiblen Umgang mit Menschen sowohl in der klinischen Versorgung als auch in der ambulanten psychiatrischen Betreuung.

Die von Michael Gollnow initiierte, von Robert Parzer historisch aufbereitete und von der Pinel Gesellschaft veranstaltete Ausstellung, gibt einen tiefen Eindruck zu dem dahinter stehenden Leid ohne die Grausamkeiten selber darzustellen.

In Fotographien, Dokumenten und in nachgebildeten Szenen (8 Schaukästen) werden die Methoden und Verbrechen der Nationalsozialisten gegen Menschen mit Behinderung deutlich. Die konkrete Darstellungsform in den Schaukästen verdeutlicht nicht nur die historischen Geschehnisse, sondern sie nimmt Bezug auf eine Gedenk- und Erinnerungskultur der Gefühle. Es findet in dieser Form eine Anknüpfung an den grundlegenden Gedanken von Theodor Adorno statt, nämlich, Auschwitz in sein Inneres vorzulassen und somit die Verbrechen der Nationalsozialisten nicht zu verdrängen. Im Themenjahr der zerstörten Vielfalt handelt es sich bei der Ausstellung neben der Vermittlung von historischen Kontexten, auch um eine Aufarbeitung mit dem Herzen.

Das Ziel der Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Initiative eines virtuellen Mahnmals in der Tiergartenstr. 4 eine besondere Form der Erinnerungskultur. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.gedenkort-t4.eu .

Die Ausstellung ist vom 6. August bis zum 31. Oktober 2013 kostenfrei im Rathaus Tempelhof zu sehen.

 

Ausflug für einkommensschwache Seniorinnen und Senioren nach Leipzig

Die Stadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung Dr. Sibyll Klotz freut sich sehr, auch in diesem Jahr wieder - aus Mitteln der Kurt-Nietsch-Stiftung - einen Tagesausflug für über 350 Seniorinnen und Senioren, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen sind, ermöglichen zu können.

Die Reise am kommenden Dienstag, den 06.08.2013 mit 8 Bussen hat Leipzig als Ziel. Auf dem Programm stehen neben einer Stadtrundfahrt und einem Mittagessen im Auerbachs Keller ebenfalls die Besichtigung des Gondwanalands.

Die Bezirksstadträtin wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am frühen Morgen um 07.00 Uhr vor dem Rathaus Schöneberg persönlich verabschieden.

Ihr herzlicher Dank gilt - neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung - hauptsächlich den Ehrenamtlichen, die die Fahrt betreuen sowie der Seniorenvertretung, deren Vorsitzender, Prof. Dr. Kohler, einen der Busse begleiten wird. Ohne die Unterstützung aller könnte die Fahrt nicht stattfinden.

 

Der Musiker Gerald Mann –Teil 2 -

Der Mariendorfer Musiklehrer

Im ersten Teil haben wir den Mariendorfer Multikünstler Gerald Mann vorgestellt. Sein Leben ist die Musik und besonders der Gesang. Selbst in einer Talenteshow in Kindertagen entdeckt, hat er schon seit vielen Jahren eine eigene Talenteshow und hat seine Passion, die Musik, zum Beruf gemacht.

Gerald Mann arbeitet seit mittlerweile 26 Jahren als Lehrer an der Leo-Kestenberg-Musikschule Tempelhof-Schöneberg. Diesen Teil seiner Arbeit sieht er als beruflichen Schwerpunkt und sorgt für ein geregeltes Einkommen für sich und seine Familie. Der Musiklehrer ist an fünf Tagen in der Woche in der Mariendorfer Schätzelberg Grundschule zu finden. Gerald Mann unterrichtet Gesang, Klavier und Theorie für musikinteressierte Menschen. Die Altersspanne seiner Schüler liegt derzeit zwischen 8 Jahre und Ende 60.

Durch die verschlossene Tür der Aula hört man am Nachmittag wundersame Stimmlaute. Das Rätsel lüftet sich, wenn man den großen Raum betritt. Am Konzertflügel sitzt Gerald Mann und daneben steht ganz konzentriert seine Gesangsschülerin Gabriele Seidel-Schäffer (58).

Stimmübungen am Anfang

Am Beginn der Stunde sind immer Stimmübungen in Verbindung mit Einsingen angesagt.


Das, was wir eben gehört haben, war das Intervall-Training in Verbindung mit Gehörbildung, wie Gerald Mann erläutert. Er spielt am Flügel mehrere Tonfolgen vor, die zu hören und dann nachzusingen sind. Gerald Mann und seine Schülerin sind sehr ernsthaft bei der Sache. Der Dozent Gerald Mann erklärt genau die körperlichen Zusammenhänge, die mit Stimme und Gesang berührt werden. Zur richtigen Stimmbildung gehört auch das Training der sängerischen Tiefenatmung in Verbindung mit dem Zwerchfell, dem wichtigsten Atemmuskel. Einzelne Konsonanten werden über mehrere Sekunden gesungen, gebrummt und gesummt: „Die verschiedenen klingenden Konsonanten sprechen unterschiedliche Klangräume im Körper an und dienen als Resonatoren”, erklärt Gerald Mann.

Zum Training gehören auch der nahtlose Wechsel und das unterschiedliche Einsetzen von Brust- und Kopfstimme. Die Körperspannung zeigt sich deutlich bei den ganzen Übungen. Auch ein kraftvoller Vokalausgleich (Susa, Sosa, Sesa, Sisa und Ähnliches wird intoniert) und das Üben eines gleichmäßigen Vibratos gehört zur Schulung einer professionellen Stimme. Ganz ungünstig ist es, weiß Mann zu berichten, wenn man direkt vor einem Auftritt geschlafen hat und sich vorher nicht einsingt.

Gerald Mann geht auf Wünsche ein

Auch für die Schülerin ist die Gesangsschulung sehr wichtig und “keinesfalls langweilig!” Gabriele Seidel-Schäffer, die nur zum eigenen Vergnügen singt, sagt über Gerald Mann: “Ich finde es gut, dass Gerald mit seinen Schülern keine ehrgeizigen Pläne verfolgt, sondern sehr auf unsere Wünsche eingeht.” Mit einigen Unterbrechungen geht die Schülerin schon seit langer Zeit zu Gerald Mann zum Musikunterricht. Einige Schülerinnen hat der Musiklehrer zum Studium geführt, manche lassen sich später auch noch coachen. So haben die Schauspielerin Mariella Ahrens und sogar die dänische Sängerin Gitte Haenning vor Jahren ihre Stimmen bei Gerald Mann schulen lassen. Die meisten Schülerinnen (der weibliche Anteil ist sehr stark vertreten) singen schon viele Jahre bei Mann.

Singen macht Spaß

So richtig Vergnügen kam auf, als einige Lieder angestimmt wurden: “Memory” aus dem Musical Cats, “Don´t Cry for Me Argentina” aus Evita und, zusammen mit Gerald Mann “Ännchen von Tharau”. Es wurde immer wieder am richtigen Ton gefeilt. Dabei ging es durchaus ernsthaft, aber nicht verkniffen zu. Lehrer und Schülerin hörte man den Spaß bei der Sache und an schönen Tönen in der Stimme an. Gerald Mann spart nicht mit Lob, er gibt aber auch immer wieder kritische Hinweise und zeigt gerne die unterschiedlichen, verbesserungswürdigen  Möglichkeiten mit der eigenen Stimme auf.

Gerald Mann ist ein einfühlsamer Lehrer, der seine Schüler bei den Musikschulkonzerten selbstverständlich am Flügel begleitet.

Ein Leben für die Musik und für den Gesang! Gerald Mann ist ein beeindruckend vielfältiger Künstler, der sein Können mit Freude weitergibt!

Thomas Moser

 

Link zu Gerald Mann: http://www.gerald-mann.de 

Link zur Leo-Kestenberg-Musikschule: http://www.lkms.de 

 

 
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