31. Kulturlustgarten: Volksfeststimmung auf der Trabrennbahn Mariendorf

Der 31. Internationale Kulturlustgarten hat seinen angestammten Platz im Volkspark Mariendorf verlassen. 2014 findet die Großveranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg erstmals auf dem Gelände der Trabrennbahn Mariendorf statt. Vier Tage, vollgepackt mit jeder Menge Musik und Unterhaltung, warten auf das Publikum.

Viel Kultur im Angebot

Die Sorge, dass das Publikum den neuen Standort gar nicht annimmt, erfüllte sich glücklicherweise nicht. Am ersten Tag, Christi Himmelfahrt oder auch Vatertag genannt, war das Gelände gut besucht. Am vorherigen Abend und in der Nacht regnete es stark, die Schausteller mussten ihre Buden unter äußerst widrigen Bedingungen aufbauen und hofften nur, dass der Regen nachlässt. Der Himmelfahrtstag war dann zwar kühler, aber Petrus hatte ein Einsehen. So fiel das Fest glücklicherweise nicht ins Wasser. Der Mittelbereich des Geländes zwischen der Bahn, die sonst nur den Pferden vorbehalten ist, war recht matschig.

Mitten auf der Trabrennbahn empfängt die Countrybühne ihre tanzfreudigen Gäste, die versteckt am Rande liegende Bühne der Kulturwiese hat ein abwechslungsreiches und besonders attraktives Programm im Angebot und der historische Markt „Cocolorus Diaboli“ verzaubert die Besucher mit Feuerattraktionen und einer Gauklershow. Samstagabend wird Mariendorf in Flammen stehen, wenn das Höhenfeuerwerk vom Mitveranstalter, der Catering Company von Henry Artzig, abgefeuert wird. Die Bewohner der angrenzenden Seniorenwohnanlage Rosenhof werden die gute Sicht genießen. Sicherlich eine kleine Entschädigung für vier turbulente Tage in unmittelbarer Nachbarschaft.

Die Hauptbühne, am hinteren Ende der Tribünen, war sehr gut besucht und dort ist für fast grenzenlose gute Unterhaltung gesorgt. Erwartet werden zum Beispiel noch Jeanette Biedermann & Band „EWIG“, Bernhard Brink & Band und weitere mitreißende Musik.

Viel Bezirksprominenz in Mariendorf


Die stellvertretende Bürgermeisterin und Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Jutta Kaddatz, begrüßte die Gäste. Zur Eröffnung kamen die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer, die stellvertretende Vorsteherin Martina Zander-Rade, Schriftführerin Ingrid Kühnemann, die Vorsitzende des Kulturausschusses Melanie Kühnemann, die Stadträte Oliver Schworck und Daniel Krüger, sowie viele Bezirksverordnete aus Tempelhof-Schöneberg. Der Dank ging besonders an Andreas Haase und Axel Reinke vom Trabrennbahnverein, die das Gelände für den Kulturlustgarten zur Verfügung stellten.

Bleibt der neue Standort?

Das Bezirksamt sah sich zu dem Standortwechsel veranlasst. Als Argument wurde genannt, dass das Gartendenkmal Volkspark Mariendorf in den vergangenen Jahren von einer steigenden Besucherzahl zu stark belastet wurde. Die Gemütlichkeit, die Idylle und die verschlungenen Wege des Volksparkes waren auf der Trabrennbahn nicht zu finden. Im Volkspark hatte seit Jahren jede Bühne und jede Bude ihren etablierten Standort. Jetzt verliefen sich die Besucher auf den weitläufigen Flächen der Trabrennbahn und man hatte den Eindruck von mehreren separaten Festen. Das kann in der Zukunft sicher noch optimiert werden. Die Besucher müssen sich vermutlich noch an die neue Location gewöhnen.

Besonders für den großen Bereich in der Mitte wären in der Zukunft Optimierungen wünschenswert. Vielleicht könnten schon eine Reihe Strohballen für Auflockerung und etwas ländlichen Charme sorgen.

Die Trabrennbahn Mariendorf gibt es seit über einhundert Jahren. 1913 wurde sie eröffnet und ist nun mittlerweile in die Jahre gekommen. Ob sich in den kommenden Jahren das Fest auf der Trabrennbahn etabliert, wird man sehen. Für die Trabrennbahn könnte das Fest jedenfalls auch eine Chance sein, um bei den Bürgerinnen und Bürgern wieder präsenter zu werden. Vielleicht haben ja auch die Pferde ein Wörtchen mitzureden…

Thomas Moser (auch Fotos)

Der 31. Internationale Kulturlustgarten wird von radioBERLIN 88,8 präsentiert. Das komplette Programm ist unter www.kulturlustgarten-berlin.de zu finden. Sie erreichen die Trabrennbahn vom U-Bhf. Alt-Mariendorf, dem S-Bhf. Marienfelde und mit den Bussen M76/X76/179. Der Eingang in die Trabrennbahn befindet sich im Hirzer Weg.

 

ab 12. Juni: Didi & Stulle in der Neuköllner Oper

Didi & Stulle. Die Oper. …in der Neuköllner Oper 

nach Motiven von FiL

von Augustin / Hannemann / Herrmann

Komposition und musikalische Leitung: Matthias Herrmann

Regie: Eike Hannemann – Fassung und Dramaturgie: Anita Augustin – Ausstattung: Daniela Petrozzi


Sie sind legendär, sie sind zu zweit, sie sind befreundet, sie sind Männer, sie sind Schweine, sie graben Frauen an (kriegen aber keine ab), sie sind schwul (trau‘n sich aber nicht), sie berlinern übers Universum, über Bier und über die kulturpessimistische Bedeutung einer erschlafften Erektion, kurzum: Sie sind, wie sie sind, und wir lieben sie. Dieter Kolenda und Andreas Stullkowski, genannt Didi und Stulle. Vor 17 Jahren hat Philip Tägert alias FiL die Paradeprolls aus dem Märkischen Viertel erschaffen, als Comicfiguren. Jetzt werden sie endlich zu Fleisch und Blut.

Die Neuköllner Oper präsentiert proudly: Eine Opernschweinerei, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, und die Welt ist Berlin! Mit von der Partie neben den beiden Pottsäuen: Gott, Satan, Heide Stullkowski (Big Bad Mother of Stulle), der Rainer (Selbsthilfegruppenleiter ohne Fördermittel), ein harmloser Mann mit Baskenmütze, ein paar Studenten, ein paar Riesenkäfer und viele mehr. Wie in jeder großen Oper wird von großen Dingen erzählt. Liebe, Tod, Bier. Und von Freundschaft natürlich. Groß ist auch die Musik: ein retrobarockes Klangmonument, von der Blockflötenpavane bis zur Latinofahrstuhlmusik.

Spieltermine: 12., 14./15., 19., 22., 27.–29. Juni sowie 3.–6., 10.-12., 17.–20. Juli, 20 Uhr, und 13. Juli, 19 Uhr

Spielort NEUKÖLLNER OPER, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin

Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 – Neukölln, Bus 104

Karten 9 bis 24 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter tickets@neukoellneroper.de

sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

NEUKÖLLNER OPER • Karl-Marx-Str. 131-133 • 12043 Berlin • Tel: 030/68 89 07-0 • Fax: 030/68 89 07 89 • info@neukoellneroper.de www.neukoellneroper.de

 

Die ufa-Fabrik wird 35 Jahre alt und Charlie war von Anfang an dabei!

Charlie, ein lebende Legende

Charlie Chaplin, die Quelle für Phantasie und Inspiration, ist lebendig wie je zuvor. Das jedenfalls glaubt man, wenn man dem Charlie Chaplin der ufa-Fabrik bei seiner künstlerischen Betätigung zuschaut. Mit viel Liebenswürdigkeit, gespielter Verlegenheit und jeder Menge Charme, nimmt er Kinder und Erwachsene mit auf eine ganz besondere Reise.

Wir treffen Claus Josef Richter – ganz ohne Maske- in der ufa-Fabrik. Claus Richter ist sehr zugewandt, lacht und schmunzelt gerne. Der Künstler grenzt sich von anderen Imitatoren ab und zeigt, wie unbeholfen sie watscheln und dann glauben Charlie Chaplin darzustellen. Charlie, wie Claus von seinen Freunden genannt wird, zeigt, wie der wahre Charlie geht. Ja, das ist das wirklich Besondere und man versteht sofort, warum Claus Richter der Charlie Chaplin aus Berlin geworden ist.

100 Jahre ist es her, wo der frühe Hollywood-Star von Stummfilmkomödien, Charles Spencer Chaplin, seine bekannteste Rolle als „Vagabund“ und Landstreicher „The Tramp“ mit viel würdevoller Haltung kreierte. Am 16. April 2014 wäre der britische Komiker, Schauspieler, Regisseur, Komponist und Produzent 125 Jahre alt geworden.

Charlie im „Auftrag der Sinne“ und die Clown-Schule

Charlie aus Berlin, der Ende des Jahres 60 Jahre alt wird, gehört zu den Ur-ufa-Fabrik-Recken, die das ehemalige Tempelhofer Grundstück vom UFA-Kopierwerk 1979 friedlich besetzten.


Claus Richter und Juppy
Claus Richter kommt, so wie der ufa-Fabrik-Impresario Juppy, aus Trier und hat circa 20 Jahre in der alternativen Szene gewohnt. Von seiner in der Nähe liegenden Wohnung kann Claus „Charlie“ oft zu seinen Freunden gehen.


Charlie mit Wowie - Klaus und Klaus -... zum 30. jährigen Jubiläum (re. Rudolf Brünger und Sigrid Niemer von der ufa-Fabrik)
Claus Josef Richter ist, wie er betont, „im Auftrag der Sinne“ unterwegs. Als Clown und Charlie Chaplin wird er bei Kindergeburtstagen, Betriebsfesten, Wohltätigkeitsveranstaltungen und anderen besonderen Anlässen gebucht.

Als Erstes erzählt Claus von dem Projekt der Clownschule für Kinder. In dieser Woche waren Schülerinnen und Schüler der Nahariya-Schule aus Lichtenrade zu einem Kindercamp in der ufa-Fabrik. „Es ist immer wieder erstaunlich, was die Kinder leisten können,“ erzählt Claus Richter. Er freut sich schon auf den letzten Tag, an dem die Kinder ihre Künste in der Schule öffentlich präsentieren. Charlie Claus Richter wird dabei sein und zum Abschluss den Charlie Chaplin zum Besten geben.

Wie fing alles an

Die Besetzer der ufa-Fabrik wollten etwas Künstlerisches auf die Beine stellen und gründeten den ufa-Circus. Claus Richter spielte im Circus-Orchester das Saxofon, bis eine Lungenentzündung seiner musikalischen Laufbahn erst einmal ein Ende setzte. Er arbeitete als Circusarbeiter mit „Blaumann“, Turnschuhen und Kappe. Beim Auf- und Abbau galt es immer etwas Komisches herauszuholen: „Keinen Gag, keinen Lacher verschenken war die Devise!“ Damals schlüpfte Claus Richter schon in einige komische Rollen und jonglierte dabei. Als er dann seine Lungenentzündung auskuriert hatte, wurde er zum Clown mit dem Saxofon. Dabei klebte er sich schon ein kleines Oberlippenbärtchen an, wie das von Onkel Willi aus dem Saarland.

Vom Musiker zu Charlie Chaplin

1981 wurde in der ufa-Fabrik das alte ufa-Kino wieder als neuer Ort der Kultur eröffnet. Leinwandstars der UFA sollten zu den Feierlichkeiten imitiert werden und so alte Zeiten wieder lebendig werden. Die Wahl fiel schnell auf „Charlie“. Er sollte, nach Meinung der Freunde, dabei sein und den Stummfilmstar Charlie Chaplin imitieren. Nur drei Tage Vorbereitungszeit, beim Trödler zu große Schuhe, Stock und Hut kaufen. Die Angst saß Claus Richter dann doch in den Knochen. Denn der richtige Charlie Chaplin war ein Perfektionist und das Vorbild vieler Clowns und Komödianten.

Jedenfalls war das ufa-Kino ausverkauft, Charlie kam kräftig ins Schwitzen und dann ging es auf die Bühne. Die Angst vor den Auftritten gehörte lange Zeit dazu.

Nach der Premiere wurde die Videoaufzeichnung genau studiert. Claus konnte kaum hinschauen und entdeckte viele Unzulänglichkeiten: „Die Perfektion geißelt mich, quält mich. Die ewige Unzufriedenheit beginnt: meine Mimik wechselt zu oft, zu verkrampft, das charmante Lächeln, das Charlie auszeichnet, sitzt noch nicht.“ Charlie ist unzufrieden mit der Größe des Schnurrbarts und vielen Kleinigkeiten, die Charlie so groß gemacht haben. Es waren tausende Stunden, die für das Üben notwendig waren. Neben dem komischen Watschelgang, der auch von viel Rhythmus im Blut zeugte, sollten so ganz nebenbei akrobatische Kunststückchen scheinbar beiläufig eingebaut werden. Es galt viele Filme anzuschauen und die wesentlichen und typischen Bewegungen zu üben, üben und nochmals zu üben.

Charlie Chaplin aus Berlin hat eigene Ideen!

Claus schreibt in einem Bericht von der Komplexität des Bewegungsablaufs: „Beispielsweise die Drehung in die andere Richtung, tausendmal wiederholt, den rechten Fuß hoch, hinter´s andere Bein, von der Wade in einem Schwung runter zur rechten Ferse, und auf dem Fußballen gleichzeitig die Drehung nach links vollziehen; der Rest des Körpers folgt einer fließenden Bewegung.“ Charlie sollte durch die Geschichte spazieren und förmlich schweben.

Obwohl diese Grundhaltung sehr anstrengend ist, sollte es sehr leicht und zufällig aussehen. Für den Künstler Claus „Charlie“ war immer der Erfolg, der Beifall und das Lachen des Publikums wichtig: „Ich hätte sonst längst aufgegeben.“ Geholfen hat Claus Richter die Einstellung, dass er in der Rolle des Tramps der eigenen Phantasie und Persönlichkeit Gestalt geben kann. So versuchte er gar nicht bestimmte Nummern von Chaplin zu kopieren, sondern mit eigenen Ideen seine staunenden Zuschauer zu fesseln. Es ist wunderbar anzusehen, wenn Charlie Richter den hilflosen, genervten oder verlegenen Tramp spielt. Das verlegene Schulterzucken, der Griff an den Hosenboden oder das lüpfen des Hutes: als Zuschauer fühlt man sich in die „gute alte“ Stummfilmzeit gebeamt.

Für Claus „Charlie“ Richter ist das Lachen der Kinder immer besonders wichtig. Er weiß, dass er den dabei Kleinen nicht so nah auf die Pelle rücken darf: „Sie lieben die Tollpatschigkeit, den Sinn für Gerechtigkeit und die respektlose Haltung.“ Für Claus ist Charlie Chaplin, der Tramp und Vagabund, faszinierend. Unvergessen ist sein Werk: „Ohne Sprache, global; das Lachen der Verständigung!“

Die Verwandlung ist wichtig

Für Claus ist die Verwandlung zum Charlie ein sehr wichtiger Akt. Stimmt alles bei der Maske? Puder, die Brauen und besonders der Bart müssen stimmen. Komisch muss es sein, die Kontraste für den Schwarz/Weiß-Star sind wichtig, um die Gesichtszüge zu betonen. Für Claus Richter ist Charlie nach wie vor eine unvergessliche Erscheinung: „Unkompliziert und einprägsam von Kopf bis Fuß.“

Ein Highlight war für Claus Richter 1989 die Friedens (Mir)-Karawane, die auch auf dem Roten Platz in Moskau halt gemacht hat. Auch ein sogenanntes „Stummsical“ mit den Akkordeon-Ensemble Harmonie hat ihm viel Freude gemacht. Mit Freunden hat er einen nicht öffentlichen Film gedreht, der den Charlie der Neuzeit abbildet. Das sind genau die Projekte, die Charlie Richter richtig Freude bereiten. Nach seinen Träumen für die Zukunft gefragt, erzählt Charlie von einem eigenen Programm, das ihm vorschwebt. Pantomime, Kabarett, eigene Gedichte: all diese Fassetten könnten Bestandteil des Programms sein. Wir hoffen, dass wir Bestandteil und Zuschauer seiner Träume werden dürfen.

Wir sagen nichts, es ist ja Stummfilmzeit, und freuen uns über jeden Auftritt von Charlie aus Tempelhof.

Thomas Moser


ALLE Fotos: Thomas Moser BerLi-Press

Die ufa-Fabrik feiert:

JUBILÄUM 35 Jahre ufaFabrik

Mo, 9. 6. 2014 19 Uhr Geburtstags- Show 

Im Theatersaal Eintritt: 20,-, erm. 10,-Eur

 

 

Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg reist als Kontaktstelle des Deutschen Kinderhilfswerkes durch die Mediengalaxie

Erwachsene planen, entscheiden und setzen sich für Kinder und Jugendliche durch. Aber ist es nicht eher so, dass Kinder und Jugendliche selber Experten für ihre Interessen, Wünsche und Bedürfnisse sind?

Deshalb wurde vor einigen Jahren von der BVV Tempelhof-Schöneberg beschlossen, ein Kinder- und Jugendparlament im Bezirk einzurichten.

Foto: BA T-S

In der Plenarsitzung am Donnerstag, dem 12. Juni 2014 wird um 9 Uhr mit dem Kinder- und Jugendparlament die dritte Kontaktstelle des Deutschen Kinderhilfswerkes in Berlin eröffnet. Damit besteht für die Menschen in Tempelhof-Schöneberg nunmehr die Gelegenheit, sich direkt vor Ort über die Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerkes für ein kinderfreundliches Deutschland zu informieren.

Dies ist ein guter Tag für Tempelhof-Schöneberg, da unser Bezirk durch die neue Kontaktstelle wieder ein Stück kinder- und familienfreundlicher wird. Ich wünsche dem Deutschen Kinderhilfswerk viel Erfolg bei seiner wichtigen Arbeit hier vor Ort", betont Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg.

Jugendstadtrat Oliver Schworck freut sich über die Entscheidung des Deutsches Kinderhilfswerkes, auch in Tempelhof-Schöneberg eine Kontaktstelle zu eröffnen: „Ich habe in den vergangenen Jahren das Deutsche Kinderhilfswerk in den  verschiedensten  Zusammenhängen kennen gelernt. Vor allem das  ehrenamtliche Engagement der Beteiligten hat mich sehr angenehm berührt.“

Neben der Kontaktstelleneröffnung werden die jungen Parlamentarier an diesem Tag auch einiges zum Thema „Umgang in digitalen Welten“ lernen und erfahren. In einer „Reise durch die Mediengalaxie“, die in Kooperation mit dem Medienkompetenzzentrum NETTI durchgeführt wird, werden die Kinder und Jugendlichen in verschiedenen Workshops mit den Chancen und Fallstricken der virtuellen Welt geschult. Das erworbene Wissen kann dann in die jeweiligen Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen weitergetragen werden.

Interessierte, egal ob Klein oder Groß, sind herzlich eingeladen, am 12. Juni 2014 jeweils um 16 Uhr und 17 Uhr in die Brandenburghalle des Rathaus Schöneberg zu kommen und von den jugendlichen Experten Tipps und Kniffe für den virtuellen Alltag zu bekommen.

Interessierte sollten sich vorher allerdings unter maike.hoffmann@kjp-ts.de anmelden.

 

 

14. Juni: "Langer Tag der StadtNatur" in Marienfelde +++ Beim NaturRanger

Information vom NaturRanger Björn Lindner, Naturwacht-Berlin

www.naturwacht-berlin.de

Programm 14.+15.Juni 2014  

„Langer Tag der StadtNatur“ in Berlin-Marienfelde  

14.06.14 von 14:00 bis 21:00 Uhr

Der „Lange Tag der StadtNatur“ in den Grünen Klassenzimmern

Treffpunkt: NABU-NaturschutzStation, Diedersdorfer Weg 3-5


Foto: BerLi-Press

14:00 Uhr Vorprogramm

mit Grillen, Backen im Lehmbackofen, Kinderschminken und einem Naturquiz

16:00 Uhr „Startschuss“ zum Langen Tag der StadtNatur in Marienfelde durch den Bezirksstadtrat Herrn Oliver Schworck mit einem bunten Familienprogramm in den Grünen Klassenzimmern gemeinsam mit dem NABU-Berlin, dem Landes-Imkerverband und der Naturwacht-Berlin wird die „Biologische Vielfalt der StadtNatur“ vorgestellt

19:00 Uhr „Wildtiere in der StadtNatur“

eine Exkursion in den Marienfelder NaturschutzPark mit dem NaturRanger und Jägern vom Landes-Jagdverband Berlin

-Einstimmung und Abschluss am Lagerfeuer mit Jagdhornbläsern-

14.06.14 von 16:00 bis 19:00 Uhr

Treffpunkt: An der Dorfkirche 1, Dorfkirche Alt-Marienfelde

Die Vögel der Marienfelder StadtNatur

Eine Wanderung von der Dorfkirche zum Stadtrand mit Herrn Lothar Gelbicke

Bitte mitbringen: Fernglas

14.06.14 von 14:30 bis 16:00 Uhr

Treffpunkt: Wendeschleife – Egestorffstr. Ecke Blohmstr.

Die Marienfelder Feldmark…

Letzte ihrer Art im Süden Berlins mit einer hohen biologischen Vielfalt für Mensch und Natur

Eine Erlebniswanderung mit Herrn Werner Klinge Familiengeeignet, festes Schuhwerk für die Wanderung wird empfohlen!

15.06.14 von 10:00 bis 16:00 Uhr

Der Lange Tag der StadtNatur am Naturwachthaus im Park

Treffpunkt: Diedersdorfer Weg / Ecke Str.478 -Parkplatz-

- Unterstützt durch die Degewo und den TSV-Natursport-Marienfelde -

10:30 Uhr Exkursion mit dem NaturRanger durch den NaturErlebnisPark

14:00 Uhr Exkursion mit dem NABU-Schutzgebietsbetreuer durch den NaturErlebnisPark

Der Natur auf der Spur

Familienführungen mit Biologin/Naturpädagogin

11:00 Uhr „Tümpeltour“ ins Freilandlabor

12:30 Uhr „Tümpeltour“ ins Freilandlabor

14:30 Uhr „Tümpeltour“ ins Freilandlabor

15.06.14 von 12:00 bis 16:00 Uhr

Treffpunkt: NABU-NaturschutzStation, Diedersdorfer Weg 3-5

Die Welt der Honigbiene

Ein Natur-Erlebnis am Lehrbienenstand für Jung und Alt vom Landes-Imkerverband Berlin / Imkerverein Lichtenrade

In Kooperation mit:

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Abt. Jugend,Ordnung,Bürgerdienste

Umwelt- und Naturschutzamt

 

 

Hörgenuss im Britzer Garten im Juli

 

Hörgenuss im Britzer Garten – Sommernächte unter Freiem Himmel

HÖRSPIELKINO unterm STERNENHIMMEL (präsentiert von Radio Eins)

Die Sommernächte im Britzer Garten 

- jeden Freitag im Juli um 21:30 Uhr im Britzer Garten (Sommerblumengarten)

-       Ab sofort im Vorverkauf Tickets an den Kassen des Britzer Gartens erhältlich (pro Hörspiel-Abend jeweils nur 500 Eintrittskarten!)

An allen vier Julifreitagen steht im Britzer Garten die Kunst der dramatisierten, akustischen Inszenierungen mit verteilten Sprecherrollen, Geräuschen und Musik – eben Hörspiele - auf dem Programm. Diesmal präsentiert radioEins im Kopfkino Hörspielinterpretationen von PATRICIA HIGHSMITH, MARK TWAIN, PETER HOEG und ANDREA CAMILLERI.

Die Gäste nehmen in Liegestühlen am Sommerblumengarten Platz. Bei klarem Himmel kann man ganz entspannt die Sterne betrachten. Die Baumkulisse des Gartens wird aufwändig beleuchtet und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Termine:

  1. Sommernacht

Freitag, 4. Juli, 21.30 Uhr

PATRICIA HIGHSMITH - Der talentierte Mr. Ripley

Mit: Ernst Jacobi, Michael Quast, Siemen Rühaak u.v.a.

            Los geht es am vierten Juli mit der Geschichte des talentierten Mr. Ripley, der sich mit Betrügereien durch das New Yorker Stadtleben schlägt, während einer Italienreise fremdes Geld auf den Kopf haut und sich mit Eifersüchteleien rumschlagen muss, die ihn schließlich dazu veranlassen, ein raffiniertes Doppelspiel zu beginnen.

  1. Sommernacht

Freitag, 11. Juli, 21.30 Uhr

MARK TWAIN - Huckleberry Finns Abenteuer

Mit: Martin Semmelgrogge, Marc Hosemann, Tommi Piper u.v.a.

In der darauffolgenden Woche sorgt der Klassiker Huckleberry Finns Abenteuer für gute Unterhaltung. In Mark Twains Stück kann das Leben so schön sein, wenn man auf einer Flussinsel abhängt, Fische fängt, Pfeife raucht und sich Geschichten erzählt. Doch auch dort draußen verstecken sich Gefahren, in Form eines angeblichen Herzogs und eines Königs

 

  1. Sommernacht

Freitag, 18. Juli, 21.30 Uhr

PETER HOEG - Die Frau und der Affe

Mit: Anna Thalbach, Werner Wölbern, Christian Brückner u.v.a.

Am 18. Juli sorgt ein Direktor für Verhaltensforschung in dem Stück Die Frau und der Affee mit seiner Idee, die Evolutionstheorie erneuern zu wollen, dafür, dass seine Frau dem Forschungsobjekt, Menschenaffen Erasmus, zur Flucht verhilft. Dieser jedoch schlingt seinen Arm um sie und nimmt sie mit auf seinen gefährlichen Weg über die Dächer Londons. Es beginnt eine mörderische Jagd gepaart mit dem Beginn einer ungewöhnlichen Liebesbeziehung.

4. Sommernacht

Freitag, 25. Juli, 21.30 Uhr

ANDREA CAMILLERI - Der Hund aus Terracotta (Commissario Montalbano löst ein Rätsel)

Mit: Gerd Wameling, Horst Mendroch, Max Volkert Martens u.v.a.

Das letzte Stück dieses Monats, der Hund aus Terracotta, zieht seine Zuschauer unmittelbar in seinen Bann. Als sich Commissario Salvo Montalbano mit dem spektakulären Mord an einem landesweit gesuchten Verbrecher beschäftigt, stößt er auf ein weiteres, Jahrzehnte zurückliegendes Verbrechen: in einer Höhle entdeckt er die skelettierten Leichen eines Paares in inniger Umarmung, bewacht von einem lebensgroßen Hund aus Terracotta. Es ist ein mysteriöses Rätsel der Vergangenheit, das Commissario Montalbano einiges aufgibt.

(Einlass zum Hörspielkino nur über Eingang Sangerhauser Weg!)

Der Eintritt zum Hörspielkino kostet 8,00 EUR
 – Karten ab sofort im Vorverkauf an allen Kassen des Britzer Gartens erhältlich

Britzer Garten (www.britzer-garten.de)

Eingang für die Hörspiel-Sommernächte:

Sangerhauser Weg  à U6 Bhf. Alt Mariendorf/ Bus 179

 

 

Vorankündigung für Anfang Juli: Rocktreff 2014 und Spielfest 2014 in Mariendorf


 

7.6.: Radtour von Lichtenrade

Am Samstag, den 7. Juni findet eine geführte Radtour auf einem Rundkurs über 23 km durch "Tempelhofs grünen Süden" statt. Start ist um 10 h am S-Bhf. Schichauweg. Startgeld 4 Euro.

Infos unter 033708/445040 oder unter www.radtouren-rangsdorf.de 

 

Britzer Garten im Juni

„Pariser Flair“ im Britzer Garten

Sonntag, 01. Juni 2014, 15:00 bis 17:00 Uhr

Festplatz am See 

Die Sängerin Marie Giroux und ihre Begleiterin Jenny Schäuffelen entführen ihr Publikum nach Paris - in die Straßen und Gassen, in die Häuser, die Hotels, in die Seele dieser einzigartigen Stadt.

Die beiden Künstlerinnen zeigen, dass Paris noch ganz andere Vorzüge hat als seinen Eiffelturm oder sein Musée du Louvre und eröffnen dem Publikum im Britzer Garten am 1. Juni um 15 Uhr neue Perspektiven.

Das Duo nimmt die Gäste mit auf eine ungewöhnliche Besichtigung der verschiedenen Viertel, sowohl musikalisch als auch poetisch.

Das Flair dieser Weltstadt wird in jedem Chanson erneut - und immer auf andere Weise - lebendig: Feine Ironie, Sehnsucht, Koketterie, Trauer, Hoffnung. Sie hören von (meist schönen) Frauen und Männern, ihren Beziehungen, Gedanken, ihrem Glück und ihrem Leid.

Die Örtlichkeiten geben Anlass für teils humorvolle, teils tragische Anekdoten über die Ikonen des französischen Chansons.

Pfingstkonzert im Britzer Garten

mit dem Jugendorchesters Karlsruhe

Sonntag, 08. Juni 2014, 15:00 bis 17:00 Uhr

Festplatz am See

Über 60 jugendliche Musiker aus Karlsruhe werden zu Pfingsten Berliner Luft schnuppern.

Das Orchester ist zwar schon über 135 Jahre alt, aber die Musiker selbst sind noch wesentlich jünger, zwischen 14 und 24 Jahren.

Sie spielen am Pfingstsonntag (8. Juni) um 15 Uhr Holz- und Blechblasinstrumente, dazu Schlagzeug, Bass und E-Gitarre. Dies ergibt eine Musik, die so interessant ist wie die jungen Musiker selbst: Klassik, Filmmusik, Pop, Jazz und Big Band Musik.

Teilweise werden sogar selbst komponierte Stücke durch das Jugendorchester Karlsruhe auf der Bühne am Festplatz präsentiert.

Park-Eintritt: 3,00 €, erm. 1,50 € - Jahreskarteninhaber 2014 haben freien Eintritt.

www.britzer-garten.de

Eingänge:

Mohriner Allee                                    U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                          S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179

 

 

„Natur pur“ könnte das Motto des Juni-Kiezspazierganges lauten!

15. Kiezspaziergang durch Tempelhof-Schöneberg

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler lädt zum 15. Kiezspaziergang ein, der dieses Mal in den Freizeitpark Marienfelde führt.

Entstanden aus einer Hausmülldeponie, bietet der Park heute auf 15 Hektar ein außerordentliches Naturerlebnis. Die Artenvielfalt aus Flora und Fauna begeistert jede Besucherin und jeden Besucher und von dem „Alpengipfel“ bietet sich aus 80 m Höhe ein wunderschöner Panorama-Blick auf Berlin.

Treffpunkt: 

Sonnabend, dem 21. Juni 2014 um 14 Uhr

 am S-Bahnhof Buckower Chaussee/Ausgang

Der Kiezspaziergang wird voraussichtlich 2 Stunden dauern.

Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

FOLK & WELTMUSIK IN DER ALTEN BAHNHOFSHALLE FRIEDENAU
Bahnhofstr. 4a-d / 12159 Berlin-Friedenau / am S-Bhf Friedenau / Einlass 19:15 Uhr
Vorbestellungen unter Tel. 030-8560 4818 oder an
fbarniske@t-online.de
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Sonntag 25. Mai / 20:00 Uhr / 12,- € / erm. 8,- €
MISS O'PAQUE - Gedankenlieder
Anna Bolz - Gesang
Franziska Henke - Gitarre / Gesang
Benjamin Arnold - Cello
Eine herausragende Gitarristin (European Guitar Award 2012) und eine
ungewöhnliche Sängerin präsentieren Eigenkompositionen besonderer Art.
Ihre „Lieder“ sind Geschichten aus einer Gedankenwelt: intensiv, minimalistisch,
pur, zerbrechlich.
Hörprobe: 
http://soundcloud.com/miss-opaque 
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Sonntag 01. Juni / 20:00 Uhr / 12,- € / erm. 8,- €
AZULEO - Weltmusik aus Spanien
Elena Botica – Gesang / Querflöte
Abel Sánchez - Gitarre
Jonas Fehrenberg – Bass / Cajón
Joseph Carpentier – Saxophon
Romeo Natour – Percussion / Cajón

AZULEO versammelt fünf Musiker aus verschiedenen Szenen und Ländern, in ihrer Fusion
mit Jazz und andalusischen und arabischen Einflüssen wird Flamenco grenzen- und zeitlos.
Hör-und Sehprobe:
www.youtube.com/watch?v=uRsrvcJKax8
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Vorschau:
Sonntag 07. September / 20:00 Uhr / 12,- € / erm. 8,- €
WASTELAND GREEN - Lieder für den Sommerausklang
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Sonntag 21. September / 20:00 Uhr / 14,- € / erm. 10,- €

 LA LUNA? mit Lucia Martinez (Percussion) - „Cinema“

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Sonntag 12. Oktober / 20:00 Uhr / 14,- € / erm. 10,- €

BRESLAUER COCKTAIL (PL) – Swing & Chanson aus Polen

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Sonntag 09. November / 20:00 Uhr / 12,- € / erm. 8,- €

PAUL TIERNAN & JOHN LESTER (IRL/USA) - Songs zwischen Folk & Jazz

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Sonntag 23. November / 20:00 Uhr / 14,- € / erm. 10,- €

DAIMH (GB) – New Scottish Folk

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Sonntag 30. November / 20:00 Uhr / 12,- € / erm. 8,- €

WEYLAND – Großstadtlieder im Bluegrass-Sound

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Sonntag 21. Dezember / 20:00 Uhr / 12,- / erm. 8,-

DER MUSIKALISCHE ADVENTSKALENDER - Benefizkonzert

 

Der 31. Internationale Kulturlustgarten wird in neuer Location gefeiert!

Zum 31. Mal findet das traditionelle Kultur- & Musikfestival statt und zieht um in eine neue Location: Gefeiert wird zum ersten Mal auf der Trabrennbahn Mariendorf am

29.05. und 31.05. von 11 bis 23 Uhr,

am 30.05. von 15 bis 23 Uhr

und

am 01.06.2014 von 11 bis 22 Uhr.

Auf der Kulturwiese und 3 Bühnen sind Künstler und Bands der Spitzenklasse zu Gast, die Angebote für die ganze Familie bereithalten.

Auf der  Kulturwiese gilt es, vielfältige kulturelle Beiträge aus unserem Bezirk Tempelhof-Schöneberg und aus Berlin zu entdecken. Dabei sind u.a. die Bigband  „Synkretis“ mit „Nastassja Nass“, „Stromlosplus“ mit Folk-Musik, „…e la Luna“ mit italienischen Schlagern und das Trio „LOOOp“ mit Feuerwelten. Der Kulturbereich präsentiert u.a. ein JazzFest mit Gruppen der Leo Kestenberg Musikschule, gewährt einen ein Einblick in die temperamentvolle Welt des Tangos mit Michael Sacher.

Kleine und Jung-Gebliebene können sich auf einer Reise in die russische Märchenwelt mit Birgit Hägele verzaubern lassen.

Auf der Hauptbühne präsentieren sich Jeanette Biedermann mit Ihrer Band EWIG und die legendäre Band LAKE mit Alex Conti und Ian Cussick. Bekannte Berliner Bands wie Petticoat und die Hoover Brothers sind auch mit dabei. Am Sonntag stimmen wir uns mit dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr ein. Danach freuen wir uns auf deutsche Schlager mit Annemarie Eilfeld, bekannt aus den RTL-Shows „DSDS“ sowie Antje Klann und La Vie. Ausklingen wird der diesjährige Event auf der Hauptbühne mit Bernhard Brink & Band.

Auch die Countrybühne ist wieder hochkarätig und international besetzt. Sherman Noir & The Highway Surfers, Claudy Blue Sky, Jim Rogers aus Österreich, Mike Strauss, beliebte Künstler und Bands.

Am Sonnabend - Nachmittag ist die Montana State Universität aus den USA mit 3 Brass- und Jazzbands auf der Countrybühne zu Gast.

Wieder vertreten ist auch das beliebte Wandertheater Cocolorus mit einem historischen Krusingers und die Pyronics  sind nur einige Beispiele für viele in der Countryszene

Markt, Märchenspielen, Gaukler- und Feuershows sowie der Mittelalterband Cocolorus Diaboli.

Traditioneller Höhepunkt ist auch 2014 wieder das Höhenfeuerwerk Mariendorf in Flammen.

Ergreifen Sie die Gelegenheit, die nunmehr über 100-jährige Geschichte der Trabrennbahn Mariendorf und die Location neu kennen zu lernen!

Um das Wochenende für die Familie perfekt zu machen, ist natürlich auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Veranstaltet wird der 31. Internationale Kulturlustgarten vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg mit Unterstützung der Catering Company GmbH Berlin.

Der 31. Internationale Kulturlustgarten wird von radioBERLIN 88,8 präsentiert.

Das komplette Programm ist unter www.kulturlustgarten-berlin.de zu finden.

Sie erreichen die Trabrennbahn vom U-Bhf. Alt-Mariendorf, dem S-Bhf. Marienfelde und mit den Bussen M76/X76/179.

Der Eingang in die Trabrennbahn befindet sich im Hirzer Weg.

 

Bowie und Nutella im MedienPoint

Der kleine Kieztreffpunkt in der Werderstraße 13 wartete am 15. Mai gleich mit zwei Veranstaltungen auf: Von 10.30 bis 12.00 waren die Kleinen zum Kinder-Nutella-Tag eingeladen und gleich im Anschluss fand die Eröffnung der Bowie-Ausstellung "David Bowie & Berlin" statt.

Punkt 10.30 eröffnete Petra Dittmeyer, BVV-Vorsteherin von Tempelhof-Schöneberg, die 10kg Nutella-Verkostung an die Kleinen, welche am Anfang noch zögernd, dann aber begierig das italienische Nugatcreme verzehrten. Die Tabletts waren schnell geleert, aber das MedienPoint-Team brachte sofort neue mit der Leckerei. Die verschmierten Münder und Finger wurden von Petra Dittmeyer persönlich mit bereitgestellten feuchten Tüchern gesäubert.

Jetzt begann das Finale:

20kg Äpfel in handliche Scheiben geschnitten, fanden ebenfalls problemlos den Weg in die Kindermünder. Anschließend wurde noch der MedienPoint besichtigt und dann verabschiedeten sich die 69 Kinder und 15 Erzieherinnen mit einem lauten Tschüss.

„Diese originelle Kinderparty wurde komplett von Petra Dittmeyer privat finanziert. Ohne Frau Dittmeyer hätte es diese Kinderparty nicht gegeben", legt MedienPoint Frontmann Henning Hamann dankend wert drauf.

Nach den Kleinen kamen um 12 Uhr die Großen auf ihre Kosten. Mit der traditionellen Bandzerschneidung wurde die neue Ausstellung "DAVID BOWIE & BERLIN" durch den RBBJournalisten, Moderator und Buchautor Daniel Gäsche eröffnet. Gäsche alleine hat über 100 Exponate für die kleine Ausstellung leihweise zur Verfügung gestellt. Er ist seit seinem 12. Lebensjahr Bowie-Fan: „Eine ehemalige Klassenkameradin hat mich gewissermaßen an ihn herangeführt.“ So ist Bowie für Gäsche seit nunmehr 34 Jahren ein Wegbegleiter und seine Musik hat ihn durch verschiedene Lebensphasen begleitet. Gäsche erzählt begeistert: „Berlin ist vor 38 Jahren ein Ort der Zuflucht und des Schutzes. Sein Rettungsanker wird ausgerechnet die Stadt, die selbst in zwei Teile zerrissen ist und in den siebziger Jahren als Drogenhauptstadt Europas gilt: Berlin.“

Zu sehen ist u.a. die Bowie "Berlin-Trilogie" als Original LP aus Bowies Berlin-Jahren 1976-1979.

Erste Bewunderer der Ausstellung waren Sportschulen-Chef Lothar Nest, der sogar noch eine Schaufenster-Beleuchtung spendierte, Wolfgang Spranger, Vorsitzender Volkspark Lichtenrade, und UFA-Impresario Juppy der auch seinen „Leibwächter Hund Willi" mitbrachte.

Ausstellung vom 15. Mai bis 9. Juni 2014 im MedienPoint Tempelhof, Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik.

Montag bis Freitag von 9.00 bis17.30 Uhr (außer Feiertage) - Eintritt frei

Quelle PaperPress Nr. 505 M vom 16.5.2014
Fotos: Medienpoint/Lindstedt

Ausführlicher Bericht über Bowie-Ausstellung: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2014/05/11/david-bowie-in-tempelhof.htm

 

 

9. Juni: 35 Jahre ufaFabrik feiert und lädt ein! Einzigartiges Programm!

JUBILÄUM 35 Jahre ufaFabrik

Mo, 9. 6. 19 Uhr Geburtstags- Show 

Im Theatersaal Eintritt: 20,-, erm. 10,-Eur

ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße,

Bus: M170, N6 und N 84 www.ufafabrik.de

Die ufaFabrik wird 35 - und das soll gebührend gefeiert werden. Wir laden Sie herzlich ein dabei zu sein, einen ganzen Sommer lang. Ob auf der neuen überdachten Freiluftbühne, unterm Berliner Sternenhimmel oder im Theatersaal– wir begrüßen Sie zu einer rauschenden Geburtstags-Show, zu Konzerten, Comedy und Kabarett, Theater und Festivals von Juni bis Ende August.

JUBILÄUM Geburtstags Fest 35!

Die ufaFabrik feiert 35! Genießen Sie mit uns ein Geburtstagsfest voller guter Laune, Witz, Charme und Musik. Freuen Sie sich auf gute Bekannte und neue Gesichter. Gäste auf der Bühne sind: Ulli und die Grauen Zellen (Soul, Rock), Terra Brasilis (Samba made in Berlin), Kai Eikermann (Breakdance), Detlef Winterberg (Stand up Comedy). Ebenso geben einige der ufa-Nachwuchskünstler Kostproben ihres Könnens: Die Band Deal (Kurzkonzert) Die Jogleure aus dem Kindercircus, Die Mallos (Jonglage), Sabrina, ebenfalls aus dem hauseigenen KinderCircus (Hula Hoop) und Nico, (Gesang) der auch schon die Ton Steine Scherben Tour in diesem Jahr als Sänger begleiten durfte. Außerdem freuen wir uns auf viele Überraschungsgäste.

Durch das Programm begleitet Sie humorvoll der Mann mit Hut, Multikultur-Impressario Juppy.

Gern informieren wir Sie mit weiteren Details, historischen und neuen Fotos, Interviews und Rundgängen. Das gesamte Sommer- und Jubiläumsprogramm entnehmen Sie bitte dem Spielplan auf www.ufafabrik.de

 

24.5.: Lange Nacht der Familie

im Natur-Park Schöneberger Südgelände

-       Das Thema „Schatten“ in anderem Licht betrachten

Samstag, 24. Mai 2014 von 17:00 – 23:00 Uhr

-       Oliver Schworck (Bezirksstadtrat für Jugend, Ordnung und Bürgerdienste) eröffnet um 17 Uhr zusammen mit Sigrid Klebba (Staatssekretärin für Jugend und Familie) die 4. Berliner Familiennacht am Wasserturm

-       Akteure der NATURA 2000 zu Gast

Im Anschluss an den „Startschuss“ durch Oliver Schworck und Sigrid Klebba beginnt am 24. Mai um 17:00 Uhr der erlebnisreiche Abend im Natur-Park Südgelände direkt am S-Bahnhof Priesterweg.

 

Familien mit Kindern sind herzlich willkommen um unter anderem das Thema „Schatten“ in einem anderen Licht zu betrachten. Schatten ist dort, wo kein Licht ist. So die einfachste Erklärung, aber ist es wirklich so einfach?

Ein einzigartiger Schattentanz, umgesetzt von der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz widmet sich dem Thema ebenso wie ein Märchen um Schattenwesen und Lichtgestalten, das im Giardino Segreto vorgetragen wird. In der Riesenmurmelbahn von baumschlau e.V. durchläuft die Kugel geheimnisvoll ausgeleuchtete Gänge und wirft dabei kugelrunde Schatten. Tiere, die in der Dunkelheit des Waldes leben, präsentiert Fräulein Brehm und bei einsetzender Dämmerung sind alle dazu eingeladen dem Schattentheater Scuraluna und den Abenteuern des kleinen Angsthasen zu lauschen.

Die Taschenlampenführung bietet eine Entdeckungstour zur aktiven Tierwelt im Natur-Park zwischen Tag und Nacht. Taschenlampen nicht vergessen!

Ein besonderes Highlight bilden an diesem Abend die Akteure der NATURA 2000, die sich für den Erhalt der Biologischen Vielfalt einsetzen. Zur „Langen Nacht der Familie“ bieten sie verschiedene Möglichkeiten sich aktiv mit den Geheimnissen der heimischen Natur zu beschäftigen: z.B. Bau von Samenbällen und Nisthilfen, Textilien mit Pflanzenfarben färben und vieles mehr.

Die geheimnisvollen Nachtwesen des Projekts verzaubern auf den Wegen im Park die Besucher und als ganz besonderes Angebot für alle Nachtschwärmer werden am späteren Abend Nachtfalter beobachtet.

Für das kulinarische Wohl sorgt das Cafe Paresüd, das zu diesem Anlass seine Pforten länger als gewohnt geöffnet hält und neben Getränken und Kuchen auch leckere Speisen vom Grill anbietet.

Park-Eintritt: Erwachsene und Kinder ab 14 Jahren 1,00 € (Kassenautomat)

Natur-Park Schöneberger Südgelände, Prellerweg 47-49, 12157 Berlin

Eingang: S-Bahnhof Priesterweg, südlicher Ausgang (S2, S25, Bus 170, X76, M76, 246)

 

David Bowie in Tempelhof

Unter dem Motto „David Bowie und Berlin“ lädt der Medienpoint Tempelhof zu einer neuen kleinen Ausstellung ein. Der Musiker David Bowie steht diesmal im Mittelpunkt des rührigen Tempelhofer Medien- und Kulturladens „Medienpoint Tempelhof“ in der Werderstraße 13. Der Weltstar und Berlin gehören untrennbar zusammen. Im Jahr 1976 findet Bowie in der Schöneberger Hauptstraße 155 eine große Altbauwohnung und wohnt dort mit seinem Kumpel Iggy Pop.

Henning Hamann, MedienPoint Frontmann: "Die Vielfältigkeit unserer kleinen Ausstellungen bekommt ein neues Highlight“. Daniel Gäsche ergänzt: "Klein aber fein, wir brauchen uns nicht verstecken".

Über 100 Exponate von Daniel Gäsche laden zum Staunen ein: Alle wichtigen Platten-Cover, Cds, DVDs, Bildbände, Bücher, Fotokarten, Zeitungsartikel, Eintrittskarten und ein Clubausweis werden ausgestellt.

Der Journalist Daniel Gäsche, rbb-Moderator, ist seit seinem 12. Lebensjahr Bowie-Fan: „Eine ehemalige Klassenkameradin hat mich gewissermaßen an ihn herangeführt.“ So ist Bowie für Gäsche seit nunmehr 34 Jahren ein Wegbegleiter und seine Musik hat ihn durch verschiedene Lebensphasen begleitet. Gäsche erzählt begeistert: „Irgendwie war BOWIE immer präsent, einer der großen, wichtigen Künstler der Rockgeschichte, Stilikone, Vorbild, Wegbereiter für so viele, die dann kamen, bis zu heutigen Bands, die seine Bedeutung unterstreichen: Arcade Fire, Nine Inch Nails etc.“

Daniel Gäsche hat sich mit dem Musiker näher auseinandergesetzt: „Berlin ist vor 38 Jahren ein Ort der Zuflucht und des Schutzes. Hier bietet sich Bowie die Möglichkeit, als Künstler und Mensch, zu sich selbst zu finden. Denn nach Hits wie „Space Oddity“ (der Song über den Astronauten Major Tom wird zum Soundtrack der ersten Mondlandung im Jahr 1969 und gilt mittlerweile als Klassiker der Musikgeschichte), „Changes“ oder „Jean Genie“ droht Bowie am Starkult zu zerbrechen und verfällt den Drogen. Sein Rettungsanker wird ausgerechnet die Stadt, die selbst in zwei Teile zerrissen ist und in den siebziger Jahren als Drogenhauptstadt Europas gilt: Berlin.“ 

Der Medienpoint Tempelhof, ein Projekt vom Kulturring Berlin e. V., stellt Bürgerinnen und Bürgern aus der Nachbarschaft bis zu drei Medien täglich kostenlos zum Verbleib zur Verfügung. Es gibt eine große Auswahl an Büchern. Medienpoint-Manager Henning Hamann und seine engagierten Mitstreiter stellen darüber hinaus jede Menge interessanter Ausstellungen auf die Beine, die immer wieder besondere Schätze zum Leben erwecken. So hat sich der Medienpoint zu einem ganz besonderen Nachbarschaftstreffpunkt entwickelt.

Die Ausstellung wird am 15. Mai eröffnet und geht bis zum 9. Juni 2014. Der Eintritt ist frei. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag (außer an Feiertagen), 9 bis 17.30 Uhr. Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, in der Nähe der ufa-Fabrik.

Thomas Moser

Alle Fotos: Medienpoint
Die fertige Ausstellung:



Henning Hamann, einen Tag vor der Ausstellungseröffnung, freut sich wie Bolle: "Es ist eine wundervolle Ausstellung geworden!"

Fotos: Thomas Moser

Daniel Gäsche über David Bowie:

Mit dem Blick aus dem Fenster der legendären Hansa Studios in Kreuzberg schreibt David Bowie im Sommer 1977 eines seiner berühmtesten Lieder: „Heroes“, eine Hymne an die Liebe, an die Freiheit, an die damals geteilte Stadt Berlin. Ein Liebespaar küsst sich an der Mauer, unter den Augen der Grenzsoldaten. Und Beide sind „Helden für einen Tag“.

Berlin ist vor 38 Jahren ein Ort der Zuflucht und des Schutzes. Hier bietet sich Bowie die Möglichkeit, als Künstler und Mensch, zu sich selbst zu finden. Denn nach Hits wie „Space Oddity“ (der Song über den Astronauten Major Tom wird zum Soundtrack der ersten Mondlandung im Jahr 1969 und gilt mittlerweile als Klassiker der Musikgeschichte), „Changes“ oder „Jean Genie“ droht Bowie am Starkult zu zerbrechen und verfällt den Drogen. Sein Rettungsanker wird ausgerechnet die Stadt, die selbst in zwei Teile zerrissen ist und in den siebziger Jahren als Drogenhauptstadt Europas gilt: Berlin. Tatsächlich steckt Bowie im Alter von 29 Jahren im Spätsommer 1976 nach seiner Zeit in Los Angeles in einer tiefen Krise. Kokain, Alkohol, Depressionen, eine kaputte Ehe. Er ist am Ende seiner Kräfte, sowohl körperlich als auch emotional.

Mitte August 1976 fährt er von Paris mit seinem schwarzen 600er-Mercedes nach Berlin. Übernachtet zunächst im Schlosshotel Gerhus (das heutige Schlosshotel im Grunewald). Dann findet seine Assistentin eine Wohnung für ihn. Adresse: Hauptstraße 155 in Schöneberg. 240 Quadratmeter, Stuckdeckenhöhe 3,50 Meter, eine Siebenzimmer-Altbauwohnung.

Sein Kumpel Iggy Pop zieht mit ein. Auch er erlebt in Berlin seine künstlerische Hochphase mit der Produktion der Alben „The Idiot“ und  „Lust for Life“ sowie Songs wie „China Girl“ und „Passenger“. Bowie erkundet die Stadt  mit dem Fahrrad, zu Fuß und in seinem Mercedes. Sein Stammlokal wird das „Andere Ufer“ (heute: „Neues Ufer“) in der Hauptstraße 157, eine urige Schwulenkneipe, in der Bowie Zigaretten und Kaffee frühstückt.

Als ein Besoffener dem Café die Scheiben einwirft, hält Bowie in den Scherben Wache, bis der Besitzer einen Glaser aus dem Bett geklingelt hat. Bowie zahlt tags darauf sogar die neue Scheibe. Er schlemmt in der Feinschmecker-Etage des KaDeWe, sitzt auf den Wannseeterrassen, isst Geflügelleber, trinkt Bier und schaut über das Wasser.

Er besucht das Brücke-Museum, kauft in einer Galerie am Kudamm expressionistische Kunst, besucht via Checkpoint Charlie mit seinem britischen Pass den Ostteil der Stadt, schaut sich Vorstellungen im Berliner Ensemble an. Bowie ist häufig Gast in der Fabrik in der Zossener Straße in Kreuzberg – eines der West-Berliner-Kreativ-Zentren. Die Zeit in der Mauerstadt Berlin wird seine Selbstfindungsphase. Ohne Berlin würde es David Bowie wohl nicht mehr geben. Berlin wird neuer Quell des Lebens und Fluchtstätte, um zu überleben nach dem Drogenrausch. Und David Bowie findet eine künstlerische Linie, deren Genialität sich in seiner so genannten „Berlin-Trilogie“ wiederspiegelt. Denn mit „Low“, „Heroes“ und „Lodger“ nimmt er drei der wichtigsten Pop-Alben der Geschichte auf (wobei letzteres genau genommen in den Schweiz und den USA produziert wird). Drogen sind bei den Aufnahmen verpönt, man trinkt Kindl-Bier. Bowie und Berlin – eine fruchtbare Beziehung, eine große Liebe verbindet den Musiker mit der Stadt. Er taucht ein in das spannende, mystische, legendäre Berliner Nachtleben. Er liebt den „Dschungel“, in der Nürnberger Straße 53, wo ich ihn –Jahre später-   nach einem Berlin-Konzert an der Bar sitzen sehe – beeindruckt von den unterschiedlichen Farben seiner beiden Augen, was ihm seit Kindertagen schon etwas Androgynes verleiht.

Und er ist fasziniert von der „Lützower Lampe“, in der Behaimstraße in Charlottenburg, einem Nachtclub in dem Drag-Queens auf der Bühne tanzen. Er hat viele One-Night-Stands und eine Affäre mit Berlins-Travestie-Star Romy Haag, die damals den berühmten Nachtclub „Chez Romy“, in der Nähe des KaDeWe,  betreibt. Und trotzdem findet er in Berlin seine innere Ruhe, auf der Straße erkennt ihn keiner, jeder geht an ihm vorbei. Eine Nachbarin, die seit 1969 im 4. Stock wohnt erinnert sich bis heute an einen ruhigen Typen, der manchmal am Fenster sitzt und Gitarre spielt.

Eine andere Nachbarin, meine spätere Biologielehrerin, freundet sich mit Bowie an, raucht mit ihm den ein oder anderen Joint. Berlin ist für ihn in dieser Zeit seine Klinik, er findet wieder unter die Menschen. Und dreht hier auch den Film „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ mit Marlene Dietrich (es war ihr letzter Film), Maria Schell, Sydney Rome, Kim Novak und Curd Jürgens. Im Frühjahr 1978 verlässt Bowie Berlin wieder. Körperlich gestärkt, künstlerisch gereift. Seitdem sind jene knapp drei Jahre fester Bestandteil der West-Berlin-Mythologie. Bowies Berlin-Orte sind Standardprogramm bei Stadtführungen: allen voran die Hansa-Studios an der Köthener Straße und das Mietshaus in der Hauptstraße 155, in dem heute eine Zahnarztpraxis sitzt. Seine Berlin-Jahre sollen nun sogar verfilmt werden.

Neun Jahre später, am 6. Juni 1987 kehrt er zurück, zur 750-Jahr-Feier Berlins. Drei Tage lang gibt es vor dem Reichstagsgebäude – direkt am Todesstreifen-  Konzerte. Es spielen u.a. die Eurythmics, (deren Sängerin Annie Lennox in einem Gedicht David Bowie mit den Worten huldigt: “Thank God for David. For Erotica, Exotica. For fabulous Hair, Cut. And Clothes, Kiss Kiss kiss”), Phil Collins und David Bowie. Der ist, mit seiner von  Theaterelementen nur so durchsetzten “Glass Spider Tour”, auf Welttournee. Ich erlebe als 19jähriger mit, wie Bowie im goldenen Anzug und mit Engelsflügeln vor dem Reichstag und der riesigen Glasspinne, dem Mittelpunkt der gigantischen Bühne, schwebt. Und wie er vor dem Song „Time will crawl“ in deutsch folgende Botschaft auf die andere Seite der Mauer sendet: „Wir schicken unsere besten Wünsche zu all unseren Freunden, die auf der anderen Seite der Mauer sind.“

Einige Lautsprecher sind nach Osten ausgerichtet, deshalb versammeln sich auch dort viele Fans. Und  als er die Berlin-Hymne „Heroes“ singt, Feuerzeuge und Wunderkerzen geschwenkt werden, rennen seine Fans  auf der anderen Seite der Mauer Richtung Brandenburger Tor. Vopos und NVA-Truppen stellen sich dem Sturm in den Weg. Steine fliegen, Knüppel werden eingesetzt und Sprechchöre fordern zum ersten Mal lautstark „Die Mauer muss weg!“.

Daniel Gäsche

 

 

17. Mai: Marienfelder StadtNatur + Naturlauf + Baumpflanzung + Eröffnung des Lehr-Bienenstandes

 

Britzer Garten: Zauberblüten im Rhododendronhain

- ab Samstag, 10. Mai 2014; täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr 

  Rhododendronhain (Nähe Eingang Buckower Damm)

- im Rhododendronhain am 25. Mai Feenfest im Britzer Garten
  von 14:00 bis 18:00 Uhr

Der überaus warme Frühling mit Tagestemperaturen über 20 Grad lässt die Azaleen und Rhododendron schon 14 Tage früher als üblich in voller Blütenpracht stehen. Die Tulpen sind dagegen nun verblüht und „Tulipan im Britzer Garten“ geht zu Ende.

Die Sonderschau „Zauberblüten“ öffnet daher schon am 10. Mai.

Eine reiche Rhododendronblüte im Frühjahr gehört zu den eindrucksvollsten Gartenerleb­nissen. Im Südosten des Britzer Gartens - in der Nähe des Eingangs Buckower Damm - findet sich zwischen Wiesen- und Rasenflächen ein Hain alter heimischer Gehölze aus Weißbuchen, Buchen und Eichen. Im lichten Schatten ihrer Baumkronen gruppieren sich in Begleitung von Blumenzwiebeln und Stauden üppige Rhododendrenpflanzungen. Immer­grüne Großblütige, verschiedene Wildformen sowie laubabwerfende Gartenazaleen zeigen ein Farbenspiel von Weiß bis Lila.

Ein Rundweg umschließt die Pflanzung. Promenaden und schmale, gewundene Pfade erschließen den inneren Bereich und führen zum "Feengarten". In dieser Oase mit dem sanften Licht - insbesondere in den Abendstunden - bieten große Baumfarne mit ihrem ausladenden Schopf einen besonderen Blickfang. Ab und zu steigen Nebelschwaden auf und verwandeln die Pflanzenkombination in einen „Feengarten“ – der Troll lugt auch schon um die Ecke.....

Von Mai bis Juni währt die Hauptblütezeit der Rhododendren.

Feenfest im Britzer Garten

Sonntag, 25. Mai 2014 von 14:00 bis 18:00 Uhr 

Im und am Rhododendronhain  

Wie verzaubert wirkt der Rhododendronhain an diesem Tag. Zwischen zarten rosa und weißen  Blüten kann man Feen und Elfenwesen entdecken. Gerade fertig gestellte Blumenkränze zieren die kleinen Köpfe und mit leuchtenden Augen thronen die Naturwesen auf den „echten“ Einhörnern.

Auch in der großen begehbaren Feenburg gibt es allerlei Sehenswertes. Ein geschickter Jongleur zeigt Kunstückchen, die auch ohne Feenstaub leicht selber zu erlernen sind. Mit großen Augen und lauten Lachen kann auf der Bühne den Märchen von der Mondfee und der Liedfee gefolgt werden und da kleine Feen für ihr Leben gern tanzen, gibt es zudem Reigentänze zum Mitmachen und traumhafte Ballerinas zum Zuschauen.

Beim Theaterstück von Dornröschen haben schließlich alle Feen die Möglichkeit selbst in die Rolle des Schauspielers zu schlüpfen und mit tollen Kostümen Teil des Märchens zu werden.

Auf den Wegen begegnet man immer wieder der betörenden Titania und der quirligen Schmetterlingsfee, die mit über zwei Metern Größe wahrhaftig aus der Masse hervorstechen.

Park-Eintritt: 3,00 €, erm. 1,50 € - Jahreskarteninhaber 2014 haben freien Eintritt.
www.britzer-garten.de

Muttertag im Britzer Garten mit dem Damenorchester Salome 

Sonntag, 11. Mai 2014 von 15:00-17:00 Uhr 

Festplatz am See

Blumen und Muttertag gehören einfach zusammen und wo gibt es ein prächtigeres Blumenmeer als im Britzer Garten zu bewundern.

Den Ehrentag aller Mütter feiert man im Britzer Garten zusammen mit der ganzen  Familie und einem tollen musikalischen Programm.

Das Berliner Damenorchester Salome spielt handgemacht und mundgeblasen einen abwechslungsreichen Mix aus Swing, Jazz, Latin und Soul. Die neun Vollblutmusikerinnen vereinen Talent, fundiertes Wissen und eine unbändige Spiellust. Alle Absolventinnen renommierter Musikhochschulen und Konservatorien, haben sie sowohl als Solistinnen als auch im Ensemble zahlreiche Preise gewinnen können.

Die unkonventionelle instrumentale Besetzung macht den einzigartigen Klang der „Pocket-Big-Band“ möglich. Vom warmen Swingsound bis zum rockigen Soul reicht das Klangbild dieser außergewöhnlichen Band.

Im Programm wird ausgiebig den Diven und „Godfathers“ vergangener Musikepochen wie den Andrews- Sisters, Elvis Presley, James Brown und Marilyn Monroe gehuldigt.

Choreografisch ausgefeilt, charmant moderiert und virtuos ausgeführt, das ist das Damenorchester Salome.

Muttertag im Britzer Garten - nicht nur für alle Mütter ein Vergnügen unter freiem Himmel.

Park-Eintritt: 3,00 €, erm. 1,50 € - Jahreskarteninhaber 2014 haben freien Eintritt.

Eingänge:

Mohriner Allee                 U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm            S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179

 

 

Führung durch das Berliner Abgeordnetenhaus mit anschließendem politischen Gespräch

- Ein Angebot der Seniorenarbeit des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg -

Termine:

Mittwoch, 21.05.2014, 13 Uhr sowie

Dienstag, 17.06.2014, 11 Uhr

Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

Nach einer Stunde Führung durch das Berliner Abgeordnetenhaus haben sie noch die Gelegenheit ca. eine Stunde lang mit Abgeordneten zu diskutieren.

Die Eintrittskarten sind kostenfrei und ab sofort (für den 21.05.2014) und ab dem 05.05.2014 (für den 17.06.2014) montags, dienstags und donnerstags in der Zeit von 9.00 bis 12.30 Uhr bei der Seniorenarbeit im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, Zimmer 220, erhältlich.

Kontakt:

Seniorenarbeit des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg , Tel. 90277 4640

 

15. Mai: Nutella-Tag und Äpfel im Medienpoint Tempelhof

 

Poetische Führung über den Friedhof der Brüder Grimm

mit Gerhard Moses Heß: 

Sonntag, 11. Mai, 11.30 Uhr

GRAB-DENK-MAL

Ungewöhnliche Entdeckungen auf dem Alten Matthäus-Kirchhof

Es gibt viel zu sehen auf Berlins lebendigstem Friedhof:

unzählige Grabinschriften und Grabsteine, die wehmütig machen und nachdenklich, aber auch schmunzeln und lachen lassen.

Wir finden Makaber-Tröstliches: „Das Ende des Schweins ist der Anfang der Wurst“, aber auch Paradoxes: „Freude ist Pflicht“ und Irritierendes: „Lust will Ewigkeit, Tod hat sie!“

Wir entdecken wunderbar kreativ und individuell gestaltete Gräber, rätselhafte Grabzeichen und geheimnisumwitterte Skulpturen, rührende Poesie, aber auch viel Eitles und manches Kitschige…

Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstr.12-14

U Yorckstraße, S Yorckstraße/Großgörschenstraße, Treffpunkt am Friedhofseingang

Kostenbeitrag 8,- €

Anmeldung nicht erforderlich (Gruppenführungen nach Vereinbarung)

Nähere Informationen: Tel. 0163 / 34 17 053

Eine Veranstaltung für den Förderverein Efeu. www.efeu-ev.de

 

Marienfelde wird noch schöner

am Tirschenreuther Ring entsteht ein Garten der Länder

Am Freitag, dem 9. Mai 2014 findet von 16 bis 19 Uhr ein Frühlingsfest im zukünftigen „Garten der Länder“, d.h. auf dem Grundstück Tirschenreuther Ring 14a (Zugang Tirschenreuther Ring 8) statt.

Bezirksstadtrat Oliver Schworck wird das Fest um 16 Uhr eröffnen. Es wird Kaffee und Kuchen geben, Live-Musik und Insektenhäuser können gebaut werden. Auch wer Lust am Gesang verspürt ist auf dem Frühlingsfest richtig - denn es darf gesungen werden! Aber das Wichtigste – es sollen gemeinsame Pläne für den Garten der Länder geschmiedet werden. Alle Ideen und Anregungen für den Garten werden aufgenommen. Daher: Kommen Sie vorbei und machen Sie mit! Ihre Garten-Ideen sind gefragt.

Neben diesen Aktionen wird beim Frühlingsfest auch der erste Marienfelder Balkonwettbewerb gestartet. Anwohnerinnen und Anwohner sind aufgerufen, ihre Balkone zu begrünen. Die schönsten Balkone werden im Sommer von einer Jury prämiert. Es winken tolle Preise.

Ein „Garten der Länder“ – was verbirgt sich dahinter?

Auf dem Grundstück des abgerissenen Ökohauses am Tirschenreuther Ring 14 a in Marienfelde-Süd soll in den nächsten Jahren ein interkultureller Gemeinschaftsgarten entstehen. Bewohnerinnen und Bewohner der Großwohnsiedlung Waldsassener Straße/Tirschenreuther Ring können dort gemeinsam Beete bepflanzen, sich treffen und austauschen. Das Grundstück soll zum Gemeinschaftsraum werden und für alle nutzbar sein. Noch steht das Projekt ganz am Anfang. Die Fläche der degewo steht zur Verfügung, doch Beete gibt es noch nicht. Aufgabe in diesem Jahr ist es, die zukünftigen Gärtnerinnen und Gärtner zu gewinnen. Also, wer Spaß am Gärtnern hat oder das Gärtnern ganz einfach mal ausprobieren möchte, ist herzlich willkommen.

Auch Einrichtungen können am Garten der Länder mitwirken. Egal ob jung oder alt – jede/r ist herzlich willkommen und kann mitmachen!

In diesem Jahr ist viel geplant – zum Beispiel soll eine Sing-Gruppe ins Leben gerrufen werden, die erste Einstimmung erfolgt auf dem Frühlingsfest.

Mit all diesen Aktionen und dem Aufbau des Gartens der Länder ist das Netzwerk Stadtraumkultur beauftragt, das bereits mehrere interkulturelle Gärten in Berlin aufgebaut hat. Finanziert wird das Projekt über Mittel aus dem FEIN-Programm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der degewo.

 
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