28. Berliner KinderCircus-Festival – Teil II

Berliner Kids im Rampenlicht

Kaum zu glauben! Schon die zweite Generation der Kindercircus-Artisten ist erwachsen und nun stehen die Youngstars in den Startlöchern. „ Manege frei“ für die jungen Nachwuchsartisten der Stadt!

Breakdancer, Tänzerinnen, Clowns, Jongleure und Akrobaten der ufaFabrik -KinderCircusschule begeistern mit einer rasanten Show voller Witz und Lebensfreude.

Foto: Promo

Von Flic Flac und dreistöckiger Pyramide, von Kugellauf bis Bauchtanz ist alles geboten was Spaß macht und das Publikum zum Staunen bringt.

Vor 28 Jahren startete zum ersten Mal in Berlin ein Circus, in dem nur Kinder mitmachten. Über 1000 junge Künstler traten seither hier auf. Für einige unter ihnen wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere gelegt. Stars wie der Magic-Entertainer Daniel Reinsberg, der BMX –Akrobat Frank Wolf oder der international renommierte Jongleur Tuan Le standen hier zum ersten Mal auf der Bühne.

Wie schon in den vergangen Jahren ist auch das 28. Berliner KinderCircus-Festival Teil II durch eine Auswahl junger Talente geprägt. Mit unnachahmlicher Energie und Bühnenpräsenz präsentieren sie ihr erlerntes Können dem Publikum. Ein unvergleichliches Erlebnis, das junge Künstler ermutigt und ihr Selbstvertrauen stärkt.

Wir freuen uns auf neue, überraschende Darbietungen und rufen: „Vorhang auf für die jungen Artisten!“

28. Berliner KinderCircus Festival Teil II

das 28. Berliner KinderCircusfestival lädt ein zu einer neuen Show: Freitag bis Sonntag, 7. – 9. 11. 2014.

Fr. 11 Uhr; Sa und So 15 Uhr;

Eintritt: 7,-, Kinder, 4.- Euro Gruppenermäßigung ab 10 Personen: 4,- Euro

Im Theatersaal der ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: 170, N6 und N84

Zuschauer & Kartentelefon: 030  75 50 30

www.ufafabrik.de

 

29. und 30. 10.: Simon & Jan in der ufa-Fabrik

MUSIK KABARETT

Simon & Jan

Ach Mensch!

Das weiße Kaninchen war gestern. Folgen Sie Simon & Jan in die Abgründe der menschlichen Seele und sichern Sie sich einen Platz in der ersten Reihe! Kommen Sie näher – je dichter desto Denker – und erleben Sie einen Auf- und Abgesang auf die Krone der Schöpfung. Ach Mensch – ein tierisches Programm!

Mit ihrem zweiten abendfüllenden Programm legen Simon & Jan eine liebevoll misanthropische Revue vor über das einzige Lebewesen, das wirklich eine Wahl hat, sich dann aber doch immer wieder zielgerichtet für das Falsche entscheidet. Sie nehmen den Menschen unter die Lupe. Das Ergebnis: Die Würde des Menschen ist unauffindbar. Und auch in punkto Energieeffizienz ist er nicht mehr tragbar. Sein Verbrauch reicht ins Unermessliche und was kommt heraus?

Vorwiegend heiße Luft. Was tun? Abschalten? Abschießen? Friendly Fire – eine Spezies unter Beschuss. Die Waffen: zwei Stimmen und zwei Gitarren. Die Munition: fein arrangierte Songs, engelsgleicher Harmoniegesang und ein bis zur Perfektion betriebenes Gitarrenspiel. Simon & Jan feuern auf alles, was sich bewegt, auch in den eigenen Reihen. Kollateral-schäden werden billigend in Kauf genommen.

Sie sind halt auch nur Menschen.

http://www.simonundjan.de

Mi+Do, 29.+30.10. Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 17,-, erm. 15,- Euro, Stud. 12,- (nur VVK)

Im Varieté Salon der ufaFabrik Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße,

Bus: M170, N6 und N 84

Zuschauer- & Ticket-Telefon 030 • 75 50 30

www.ufafabrik.de

 

Tipps Heimathafen Neukölln im November

ARABBOY

Das kurze Leben des Rashid A.

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Rashid A., Sohn eines libanesischen Kurden und einer Palästinenserin, ist in Neukölln geboren und aufgewachsen. Doch er fühlt sich nicht als Deutscher, nicht als Libanese, nicht als Palästinenser. Er ist Arabboy, so nennt er sich in den Chatrooms, in denen er selbst gedrehte Gewaltvideos verbreitet. Rashids Welt wird bestimmt vom Gesetz der Straße und in dieser Welt schwingt er sich auf zum Kiezkönig des Rollbergviertels. Er begibt sich in einen Rausch von Drogen, Macht und Gewalt, bis er schließlich strauchelt und von der Polizei gefasst wird. Im Gefängnis wartet er auf seine Abschiebung aus Deutschland, dem verhassten Land, das dennoch die einzige Heimat ist, die er je gekannt hat.

Verstörend und faszinierend zugleich ist die Perspektive des Kiezhelden und jugendlichen Intensivtäters, der nicht als Klischeefigur, sondern als Mensch mit Ängsten und Gefühlen, mit

Wut und Zweifeln gezeigt wird. Fünf Jahre nach der Premiere und nach dem Abstecher des Hauptdarstellers Hüseyin Ekici aka Lindenstraßen-Bad-Boy Orkan in die Wohnzimmer der Republik kommt der „Überraschungshit der Saison“ (B.Z) wieder auf die Bühne im Heimathafen Neukölln.

ARABBOY

Text/Regie: Nicole Oder

Mit: Hüseyin Ekici, Inka Löwendorf, Sinan Al-KuriAm

01./04./05. November >19:30 Uhr

Eintritt: 15, erm. 10 Euro

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ZUM FEUCHTEN ECK AN DER SONNENALLEE

Die Rixdorfer Perlen verteidigen Neukölln

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Bericht von BerLi-Press aus 2013: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2013/02/23/die-rixdorfer-perlen-verteidigen-neuk-lln.htm

Der gewissenlose Großinvestor Friedbert Klauke, der "Donald Trump" aus Lichterfelde West ist auf Beutezug im trendigsten Stadtbezirk der Welt. Für sein bahnbrechendes neues

Gastronomiekonzept will er die traditionelle Altberliner Kneipe "Zum Feuchten Eck" aufkaufen.

Doch Besitzerin Marianne Koschlewsky und ihre beiden Mitstreiterinnen - Amüsierdame Jule und Putzfrau Mietze - wissen sich mit Hilfe von Getränkehändler Ritchie und Rechtsanwalt Dr. Fiedler zu wehren. Bis ihnen eine schreckliche Entdeckung zum Verhängnis zu werden droht.

Nach dem grandiosen Erfolg vom Frühjahr und um zwei Geburten leichter kehren die Rixdorfer Perlen endlich wieder auf die Bühne des Neuköllner Heimathafens zurück. "Die Rixdorfer Perlen verteidigen Neukölln" - ein Schwank mit Schlagern, Schoten und Schnäpperken für alle!

"Das brummt! So wird Neukölln bestimmt gerettet." (zitty Berlin)

ZUM FEUCHTEN ECK AN DER SONNENALLEE

Von: Den Rixdorfer Perlen, Olaf Kosert, Nicole Oder

und Julia von Schacky

Mit: Inka Löwendorf, Johanna Morsch, Britta Steffenhagen und Alexander Ebeert, Andreas Frakowiak, P.R. Kantate, Jörg Koslowsky

Regie: Julia von Schacky, Nicole Oder

Am 19./20. November 2014 > 20:00 Uhr

Eintritt: 20, erm. 15 Euro

Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin

Telefon: +49 30 56 82 13 34

Telefax: +49 30 56 82 13 35

E-Mail: info(at)heimathafen-neukoelln.de

Internet: www.heimathafen-neukoelln.de 

 

Meine Empfehlung: Historische Modellbahnausstellung

Zeitreise durch die bunte Modellbahnwelt


Auf der historischen Modelleisenbahnausstellung in der Marienfelder Gustav-Heinemann-Schule wurden viele „Leckerbissen“ für begeisterte Eisenbahnfans aufgebaut. Da leuchten Kinderaugen und Seniorenherzen beginnen zu rasen! Diese Bahnen sind fast sinnlich. Ob aus Holz oder Blech gebaut, elektrisch, zum Aufziehen oder Schieben, die Spielzeuge sind Zeugen ihrer Epochen und nehmen die Zuschauer mit auf eine Zeitreise.

Die Aussteller erzählen begeistert von ihren Bahnen. Tilman Wagenknecht hat die „Ypsilon“ Spur 1 Bahn (1920-1927) erstmalig aufgebaut.


Es ist die einzige deutsche Anlage einer kaum bekannten Großbahn mit genagelten Holzaufbauten aus dem Berlin der 1920er Jahren. Tilmann Wagenknecht ist von seiner Bahn infiziert und schaut tagtäglich in ebay, ob er seinen Schatz noch erweitern kann.

Rustikal und doch fast filigran zieht die sogenannte Stalin-Bahn ihre Runden. Die Moskabel Pionerskaya Bahn, eine sowjetische Spur 0 Tinplate-Bahn, ist 1950 bis 1956 für staatliche Einrichtungen und Pionierhäuser produziert worden.

Eine mysteriöse Tischbahn von Höss, vermutlich 1946 bis 1948 erbaut, hat Gert Hirschmann mitgebracht.

Bis heute ist weder das konkrete Baujahr noch der Firmensitz des Herstellers bekannt. Hier kann man die Autos über die Metallbahnen schieben. Teilweise wurden statt Metallschienen aus Rohstoffgründen auch Pape genommen, die den tatsächlichen Spielspass wegen mangelnder Rolleigenschaften aber doch stark beeinträchtigten.

Ein weiteres Schmuckstück ist die Tipp & Co Reichsautobahn 1939 mit Uhrwerksantrieb, die Patrick Bussian im Originalkarton mitgebracht hat.


Faszinierend auch eine Interpretation des LEUNA-Werks mit der TRIX EXPRESS-Bahn vom Veranstalter Dieter Weißbach, der auch auf die Leihgabe eines privaten Sammlers zurückgreifen konnte.

Weitere Schmuckstücke von Piko –wie die Einschienenbahn von 1963-, eine Fleischmannanlage, die Biller-Bahn (Spur 0e/1948-1974), die alte Märklin Tinplate-Blecheisenbahn von 1890-1900 oder die Märklin Liliput-Bahn von 1912-1926 sind zu sehen.


Einzigartig auch das Kibri-Miniatur-Zubehör aus dem ersten Produktionsjahr 1935 mit der Bing-Tischbahn (1922-1932) von Patrick Bussian.

Joachim Hobuß hat sein Spur 0-Straßenbahn-Diorama mitgebracht. Die Blechbahnen werden elektrisch durch die Häuserschluchten gesteuert. Spannende Einzelstücke in Vitrinen und auch eine Anlage aus der Modellbahn-AG der Gustav-Heinemann-Oberschule sind zwei Tage zu bestaunen. Für das nächste Jahr sollte man sich das Wochenende in der Mitte der Herbstferien schon jetzt für eine Zeitreise durch die Modellbahn-Spielwelt freihalten! Es lohnt sich garantiert!

Thomas Moser (auch alle Fotos) ...weitere Fotos unten!

Noch am

Sonntag, 26.10.2014 von 10.00 – 16.00 Uhr

in der Gustav-Heinemann-Oberschule

Waldsassener Straße 62,

12279 Berlin-Marienfelde





Alle Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press

 

Vögel auf dem Tempelhofer Feld

Liebe Freude der Kultur!

...hier kommt ein kurzweiliges >Freiluftangebot< für Montag 27.10.  16h - 18h!

Bevor sich diese Vögel, gemäß der Jahreszeit wieder auf und davon machen, statten Sie ihnen noch einen letzten Besuch ab. Entweder zu Fuß, auf Rollen, oder mit dem Rad, es lohnt sich!

Montag 16h - 18h

Der St. Petersburger Musiker und Liedermacher Sergei Vasiliev bietet mit Gitarre und Gesang Einblick in die russische Liedkultur.

Achim Stindtmann, inzwischen auch schon eine bezirkliche Institution, kommt mit seinem unbeschreiblichen Kaffeewagen.

'

Die engagierten Zwillinge Maria und Natalia Petschatnikov sind junge Künstlerinnen, die dabei sind sich auch international einen Namen zu machen. In ihren Arbeiten steht der Vogel schon länger im Fokus. Als sie als Neuberlinerinnen auf ihren Entdeckungstouren auf das inspirierende Tempelhofer Feld stießen, lagen viele Assoziationen zum Greifen nah beieinander:
Berlin – Freiheit – Flugfeld – fliegen – erkunden - Vögel – Neubestimmung von Altem – Beleben durch Neues
Die neue Skateboardanlage in der Nähe des Vogelschutzgebietes, gebaut aus den alten Granitplatten des Palastes der Republik, birgt all diese Komponenten in sich. Hier versuchen Menschen mit einem einfachen Board die Erdanziehungskraft zu überwinden und für Sekunden das Glücksgefühl des >Fliegens< zu erleben.

Im Gras haben sich die >Birds< angesiedelt, große und kleine

 

Traditionelle Sauvesper in Marienfelde

Die Sau ist tot! Und damit das jeder mitbekommt, wird erst einmal kräftig ins Horn geblasen.

Das Signal vertrieb zum Glück auch gleich den Regen über der Naturwacht in Marienfelde. Marienfelde, ja das ist Stadtrand und jwd – janz weit draußen – aber, der zu Tempelhof-Schöneberg gehörende Ortsteil hat Lebensqualität.

Und auf dem Transparent, vor dem Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler steht, kann man es nachlesen: wohnen, erholen, arbeiten. Noch weiter draußen als jwd befindet sich die Naturwacht am Diedersdorfer Weg 5. Hier ist in den letzten Jahren eine Perle für Naturbegeisterte entstanden.

Vor allem Kinder lernen hier etwas über die Natur, die auch in einer Großstadt wie Berlin zum Glück immer noch vorhanden ist. Traditionen soll man pflegen, und so treffen sich im Herbst alle Unterstützer dieses einmaligen Projektes, nicht nur um über zwei tote Wildschweine kulinarisch herzufallen, sondern auch dem Team um Berlins einzigen NaturRanger Björn Linder (rechts) für die großartige Arbeit zu danken.

An der Spitze der Danksagenden v.l.n.r.: Oliver Schworck, Bezirksstadtrat für Umwelt und Naturschutz, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, und Stadtentwicklungs- und Umweltsenator (und -wie wir jetzt wissen, künftige Regierende Bürgermeister / TM) Michael Müller.

Unter www.naturwacht-berlin.de erfährt man alles über die Angebote und Besuchsmöglichkeiten auf dem Areal. „Die Naturwacht Berlin versteht sich als Bindeglied zwischen der Stadtnatur und den Berlinerinnen und Berlinern. Wir tragen dafür Sorge, dass in unserer pulsierenden und ständig wachsenden Großstadt Berlin die Natur nicht zu kurz kommt, dass Tiere und Pflanzen nachhaltig geschützt werden und Naturflächen erhalten und gepflegt werden.

Unsere Aufgabe ist es, den Kindern und Jugendlichen die Natur unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt nahe zu bringen, ihnen aufzuzeigen wie wichtig Naturschutz ist und diese Aufgabe spannend und spielerisch begreifbar zu machen.

Wir tragen dazu bei, dass Mensch und Natur in der Großstadt im Ein- klang miteinander leben können.

Die Naturwacht ist ein Gemeinschaftsprojekt vom NaturRanger Lindner, der Forstwirtschaft-Strahl und der Luftifux Naturpädagogik.“

Was nicht auf der Internetseite steht, ist, dass das Projekt finanziell immer nur für kurze Zeit gesichert ist. Beim Abschied gestern Abend nach prall mit Wildfleisch gefülltem Magen, raunte mir NaturRanger Björn Linder noch zu, dass sein Vertrag Mitte 2015 ende.

Dass das nicht sein darf, ist wohl jedem klar, vor allem auch den an- wesenden Politikern. Der Optimismus, den Oliver Schworck in seinen Begrüßungsreden zur Sauvesper stets versprüht, war bislang immer berechtigt. Irgendwie ging es immer weiter. Und das muss auch für die kommenden Jahre so bleiben, damit es im nächsten Jahr nur heißen darf, „Die Sau ist tot“, nicht aber das Projekt. Möge das Feuer nie erlöschen.

 

Bericht und Fotos: Ed Koch / paperpress-newsletter 510 T vom 16.10.2014

 

Gasometer in Tempelhof-Mariendorf saniert

Nach gründlicher Sanierung übergab die Gasag den Gasometer in Tempelhof-Mariendorf als letztes Teilstück des ehemaligen Gaswerkes an den neuen Besitzer, die BMDF Investorengruppe. Für die aufwändige Sanierung gab die Gasag über drei Millionen Euro aus. Mit der Sanierung folgte die Gasag dem Wunsch des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg, der sich für die Erhaltung des historischen Bauwerkes aussprach.

„Heute sehen wir den komplett sanierten Gasometer und es zeigt sich, dass Denkmalschutz einen wichtigen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt unserer Kulturgüter leistet. Wir sind stolz auf unseren Gasometer als wichtiges Kulturerbe. Wir freuen uns über die gelungene Sanierung. Das eröffnet neue Potenziale für das Areal und das ist auch für den Bezirk gut“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Stefan Grützmacher, Vorstandsvorsitzender der Gasag, zieht Bilanz: “Mit der Übergabe werden die Weichen für eine Nachnutzung auf diesem Gelände gestellt. Alt und neu können nun gedeihlich aufeinander treffen. Wir wünschen dem neuen Eigentümer viel Erfolg. Was aus Altem neu entstehen kann, sieht man gleich nebenan: Hier produziert die Gasag mit der größten PV-Freiflächenanlage Berlins ca. 1,85 Millionen kWh Sonnenstrom jährlich.”

Ein Teil der ehemaligen Gaswerk-Hallen werden in den kommenden Jahren als Brauereistandort eines amerikanischen Investors genutzt. Die Nutzungsform des neu sanierten Gasometers ist noch offen, so Klaas Vollbrecht, Geschäftsführer der Eigentümergesellschaft BMDF Gewerbepark Berlin-Mariendorf GmbH & Co. KG: „Wir freuen uns über die vorfristig abgeschlossene Instandsetzung des Behältergerüstes. Nun werden Ideen für eine interessante Nachnutzung entwickelt.“


Auf dem Foto (BA T-S) v.l.n.r.
:

Dorothea Krömer, Fachbereich Denkmalschutz im Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Stefan Grützmacher, Vorstandsvorsitzender GASAG AG

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg

Klaas Vollbrecht, Geschäftsführer BMDF Gewerbepark Berlin-Mariendorf

Dr. Sibyll Klotz, Stadträtin Tempelhof-Schöneberg

 

Weinlese am Schöneberger Weinberg

Am Dienstag, dem 14.10.2014 wird um 9 Uhr die diesjährige Weinlese in der Gartenarbeitsschule am Sachsendamm beginnen.

Zusammen mit den ehemaligen Schöneberger Bezirksbürgermeistern, Michael Barthel und Rüdiger Jakesch, werden die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler sowie weitere Mitglieder des Bezirksamtes die Ernte der reifen Trauben tatkräftig unterstützen.

Im Jahr 1988 hat der Bezirk Schöneberg in der Gartenarbeitsschule einen Weinberg mit 200 Rebstöcken angelegt. Die Ernteergebnisse werden in Bad Kreuznach, dem Partnerschaftskreis von Tempelhof-Schöneberg, gekeltert. Die Weinflaschen werden anschließend nach Berlin gebracht und stehen dem Bezirk für repräsentative Zwecke zur Verfügung.

Ernte-Helferinnen und Helfer sind wie in den Vorjahren herzlich willkommen.


Foto: Thomas Moser

 

25. und 26. Oktober: Historische Modellbahnausstellung mit internationaler Beteiligung

Mit schönen Fotos (hinten), die richtig neugierig machen!

Samstag, 25.10.2014 von 10.00 – 18.00 Uhr

Sonntag, 26.10.2014 von 10.00 – 16.00 Uhr

in der Gustav-Heinemann-Oberschule

Waldsassener Straße 62,

12279 Berlin-Marienfelde

Berlin ist am Wochenende 25. und 26.Oktober 2014 erneut Treffpunkt für Sammler und Freunde alter Modellbahnen aus dem In- und Ausland. Wie bereits in den letzten Jahren wird in der Gustav-Heinemann-Schule, Waldsassener Straße 62, 12279 Berlin-Marienfelde wieder eine historische Modellbahnausstellung stattfinden.

Auch in diesem Jahr sind rund 30 alte Bahnen verschiedener Marken und Baugrößen aus der Zeit zwischen 1890 und 1960 geplant. Die meisten dieser Bahnen werden im Fahrbetrieb zusammen mit dem historischen Zubehör zu bewundern sein. Es sind aber auch Schauvitrinen für bestimmte Themen und Sammelgebiete vorgesehen. Die teilweise sehr seltenen Bahnen und Exponate werden von Sammlern aus dem In- und Ausland nach Berlin gebracht. Aus den Niederlanden, aus England, aus der Schweiz, aus Portugal und sogar aus Kanada werden die Aussteller nach Berlin-Marienfelde anreisen.

Natürlich wird auch die Modellbahn-AG der Gustav-Heinemann-Schule an der Ausstellung teilnehmen. Sie wird als modernes Pendant zu den alten Raritäten Teile ihrer Modul-Modelleisenbahnanlage vorführen. Die Schüler hatten in mehr als 25 Jahren Teilabschnitte der Berliner Stadtbahn rund um den Bahnhof Zoo in einzelnen Modulen gebaut, auf denen S-Bahnen und Fernzüge fahren.

Zu den besonderen Höhepunkten der diesjährigen Ausstellung gehört die hierzulande nahezu unbekannte sowjetische Moskabel Pionerskaya-Bahn, die in Sammlerkreisen als „Stalin-Bahn“ bezeichnet wird. Diese Spur 0 Bahn wurde zwischen 1950 und 1956 zur Vorführung in sowjetischen Pionierhäusern und anderen staatlichen Einrichtungen gebaut, um Nachwuchs für die sowjetischen Eisenbahnen zu gewinnen. Im Rahmen der Entstalinisierung ab 1956 wurde das Lokomotivgehäuse von den Initialien des sowjetischen Diktators befreit und die Bahn noch bis 1960 weitergebaut. In private Hände gelangten diese Bahnen erst in den 1990er Jahren.

Ebenfalls kaum bekannt ist die Tischbahn JEP Mignon, die zwischen 1924 und 1930 als französisches Gegenstück zur deutschen Bing-Tischbahn entstand. Eine Sammlerin aus Norddeutschland wird die größte bekannte Anlage dieser Bahn im Fahrbetrieb vorstellen. Die Bahn besitzt eine Spurweite von 16,0 mm (ähnlich wie die heutige Spurweite H0) und war bereits damals mit einer funktionsfähigen Oberleitung ausgestattet.

Es werden aber nicht nur alte Bahnen zu sehen sein, sondern auch Bezüge zur Zeitgeschichte hergestellt. So werden passend zur TRIX EXPRESS Modellbahn die Neuheiten der Leipziger Herbstmesse 1939 vorgestellt, die bereits unter den Vorzeichen des drohenden Kriegsbeginns am 1. September 1939 stand. Die Modellbahnneuheiten waren deutlich spärlicher als in den Vorjahren, außerdem waren Buntmetalle und Gusswerkstoffe in der notwendigen Qualität bereits für die Rüstungsproduktion reserviert.

Damals waren auf vielen Modellbahnen die hellen LEUNA-Kesselwagen zu finden, mit denen für das durch Syntheseverfahren aus Braunkohle erzeugte Benzin geworben wurde. Das riesige LEUNA-Werk bei Merseburg und rund zehn andere große Hydrierwerke wurden in den 1930er Jahren gebaut, um das Deutsche Reich von ausländischen Rohölimporten unabhängig zu machen, wie seinerzeit argumentiert wurde. Tatsächlich entstanden diese Hydrierwerke aber, um die deutsche Luftwaffe und die Wehrmacht vollständig mit aus heimischen Rohstoffen produziertem Benzin versorgen zu können. Dieses Ziel wurde in den Vierjahresplänen der Hitler-Regierung bereits ab 1933 verfolgt und war eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass das Deutsche Reich den Zweiten Weltkrieg beginnen konnte.

Einlass zur historischen Modellbahnschau ist an beiden Tagen um 10.00 Uhr.

Geschlossen werden die Tore am Samstag, um 18.00 Uhr und am Sonntag, um 16.00 Uhr.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 4,00 Euro, für Kinder 2,00 Euro.

Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.trixstadt.de

Und hier noch besonders schöne Fotos von Dieter Weißbach:

Neben den Fahrzeugneuheiten der Leipziger Herbstmesse 1939 wird das Thema Kesselwagen auf unserer diesjährigen Ausstellung einen besonderen Raum einnehmen. Diese Wagen mit ihren bunten Lackierungen und Beschriftungen gehören mit zu den beliebtesten Modellbahnfahrzeugen und füllen oft ganze Vitrinen.

Distler Spur 0 Kesselwagen COOP 1958

Besondere Kesselwagenvarianten sind bei Sammlern sehr begehrt, wie z.B. der sehr seltene COOP-Kesselwagen in Spur 0 der Nürnberger Firma Distler, der in Zusammenarbeit mit der Schweizer Supermarktkette COOP Ende der 1950er Jahre entstand und nur gegen Rabattmarken erhältlich war.

Erzgebirge MINOL Tankwagen um 1960

In der DDR wurde das Benzin unter der Marke MINOL verkauft. Viele Firmen aus dem Erzgebirge fertigten Tankwagen und Tankstellen aus Holz für diese Marke. Auch dieses Sammelthema werden wir aufgreifen.

GHO-Modelllbahn-Bahnhof-Zoo-mit-ICE]

Die Modellbahn-AG der Gustav-Heinemann-Oberschule wird mit der Berliner Stadtbahn und modernen ICE-Zügen ein Kontrastprogramm zu den historischen Bahnen zeigen.

Märklin Spur 1 Kesselwagen Shell 1930

Märklin hat bekanntlicherweise nicht nur für die Tischbahn / Spur 00, sondern auch schon für die Tinplate-Bahnen der Spuren 0 und 1 Kesselwagen gebaut. Das Bild zeigt den handlackierten SHELL-Kesselwagen (Kat.Nr. 19941) für die Spur 1, gebaut um 1930.

Sowjetische Moskabel Bahn 1950-1956

Als Stalin-Bahn wird dieses relativ seltene sowjetische Bahn bezeichnet, die zwischen 1950 und 1956 für Pionierhäuser und staatliche Einrichtungen gebaut wurde.

TRIX EXPRESS  Elektrolok 20/55 im Bahnhof TRIXSTADT 1936

Die TRIX EXPRESS-Bahn war ab 1935 sehr erfolgreich und sorgte für den Einzug der Modelleisenbahnen in die Wohnzimmer vieler Familien.

TRIX EXPRESS Spur 00 20/54 Dampflok mit 20/68 Kesselwagen LEUNA vor Tanklager 1936

Kesselwagen haben aber auch eine strategische Bedeutung. Ausgehend vom LEUNA-Kesselwagen werden wir die Hintergründe des LEUNA-Benzins intensiver beleuchten.

TRIX EXPRESS Spur 00 20/78 Kesselwagen LEUNA vor Hydrierwerk 1939

In den 1930er Jahren entstanden im LEUNA-Werk südlich von Halle sowie in 10 weiteren Werken riesige Hydrierwerksanlagen, um synthetisches Benzin aus Braunkohle herzustellen. Hydrierwerke finden sich auch noch in den 1950er Jahren auf vielen Modellbahnanlagen. Auf unserer Ausstellung soll eine Industrieanlage im damaligen Stil mit einfachen Materialien entstehen.

Fotos von Dieter Weißbach!

 

Luftikus im Britzer Garten – das große Luft-, Flug- und Drachenfest

Sonntag, 12. Oktober 2014 von 11:00 bis 16:00 Uhr

Auf der Spiel- und Liegewiese

Mitte Oktober steht wieder ein Pflichttermin für alle Aeronauten und die, die es mal werden wollen, an.

Unter dem Motto „One Sky One World“ werden u.a. die „Flying Colors“ und der „Drachenclub Berlin“ zum „Internationalen Drachenflugtag“ mit außergewöhnlichen Aktionen aufwarten.

Auf einem 50 Meter langen Banner können sich im Laufe des Tages alle Besucher verewigen. Zum Ende der Veranstaltung wird dieses Banner mit Drachenskulpturen verbunden und als vietnamesische Drachenkette in den Himmel steigen gelassen.

Weitere beeindruckende Drachen- und Modellflugzeugshows kann man am 12. Oktober ab 11 Uhr im Britzer Garten bewundern, bei denen nicht nur der „Modell Flug Verein Höllenberg e. V.“ sein gesamtes Repertoire an Kunststücken zeigt. Luftige Walkacts und Mitmach-Bastelaktionen verzaubern die Besucher obendrein.

Die überdimensionale „Riesenmaus“ als Aeroskulptur aus der Sendung mit der Maus beeindruckt nicht zuletzt durch ihre Größe. Alle Mutigen können sich bei zahlreichen Angeboten, wie beim Kistenklettern und dem rotierenden Aerotrim, selbst ausprobieren.

Die kleinen Gäste werden die Schwerkraft auf dem Trampolin erproben und sich in riesigen Luftblasen hin- und herbewegen. Neben Disc-Golf und Speedminton stellt sich die neue Trendsportart "Kitelandboarden" vor. Auf einem skateboardähnlichen Rollbrett stehend bewegt man sich von einem großen Lenkdrachen gezogen über jedes Terrain. Ein Trainer begleitet die ersten Fahrversuche und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Der sympathische Drache Norbert – übrigens der letzte seiner Art – hat  vom großen Drachenfest gehört und macht sich aus Brandenburg samt seines Reiters auf den Weg, um endlich wieder auf Artgenossen zu treffen. Mit faszinierenden Zaubertricks wird er das Publikum verblüffen.

Park-Eintritt: 3,00 €, erm. 1,50 €  - Jahreskarteninhaber 2014 oder der Jahreskarte 2015 haben freien Eintritt.

www.britzer-garten.de

Eingänge:

Mohriner Allee                                               U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                          S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179

 

Charlie Chaplin in der ufaFabrik: Im Jubiläumumsjahr „100 Jahre Tramp“

THEATER / FILM

Verrückte Zeiten

Flim- und Theaterhommage an Charlie Chaplin

(Wiederaufnahme)

Im Jubiläumumsjahr „100 Jahre Tramp“

An ausgewählten Terminen im Oktober und November präsentiert das Theaterensemble drehbühne berlin eine einzigartige Film – und Theaterhommage an Charlie Chaplin in   der  ufaFabrik.  Erleben  Sie  „Verrückte  Zeiten“  mit  Joseph  Sternweiler  als  Charlie  der Tramp, Nanda Ben Chaabane als Kürbisverkäuferin u.a. im Film und auf der Bühne. Live- Pianobegleitung: Christian Hagitte.

Mit der Gestalt des „Vagabunden“ - seines „Tramps“, wurde Charles Spencer Chaplin jr. zu einem der größten Komiker des 20. Jahrhunderts. „Verrückte Zeiten“, die Film – und Theaterproduktion der drehbühne berlin ist eine tiefe Verbeugung vor dem begnadeten Schauspieler, Pantomimen, Regisseur und Produzenten Charlie Chaplin.

Foto-promo: Drehbühne

Allein die Idee, heutzutage einen Stummfilm zu drehen, ist ungewöhnlich. Diese Idee aber auch mit Live-Pianomusik und Theater verschmelzen zu lassen, macht die Hommage der „drehbühne berlin“ so originell wie einzigartig – und dass "Verrückte Zeiten" im  Berliner Umland entstand und nicht im Hollywood der 1920er Jahre, würde man als Zuschauer kaum glauben, wüsste man es nicht von vornherein. In dieser einzigartigen Kombination aus Stummfilm    und    Theater-Inszenierung    gerät    Charlie    der    Tramp    bei    einer    seiner unvermeidlichen Verfolgungsjagden mit der Polizei  in eine brenzlige Situation, und wie das Schicksal es will, fällt er plötzlich aus dem Film – mitten in den Kinosaal. Und hier beginnt die eigentliche  Geschichte  ...  Der  Musiker  und  Komponiste  Christian  Hagitte  begleitet  das „Ohne-Worte“ Theaterstück live am Piano und liefert auch die typische Stummfilmgeräuschkulisse, die den Abend zu einem besonderen Theatererlebnis macht. Die drehbühne berlin produzierte für die Inszenierung einen aufwendig gedrehten, 90-minütigen Stummfilm im Stil der 20-er Jahre mit dem einzigartigen Pantomimen Joseph Sternweiler in der Rolle des berühmten Tramp. Nach dem „Missgeschick“ von Charlie, der von der Leinwand auf die Bühne fällt, interagieren die Figuren von der Bühne aus auf wunderbare Weise mit den Figuren im Film. Alles ohne Worte!

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=upUKYny_eIo

Mit freundlicher Genehmigung: Charles Chaplin TM © Bubbles Inc. S.A. & Roy Export Company Establishment

So, 12.10. - 19.10., 2.11., 16.-30.11.2014

Beginn: 19 Uhr

Eintritt: 19,-erm.14,-, Stud. 12,- Euro (nur VVK) |  Historischer Kinosaal

 

28 Jahre deutsch-deutsche Unterhaltung (1961-1989)

25 Jahre Mauerfall! Das ist ein Jubiläum, das vielerorts gefeiert wird und dem sich auch der MedienPoint Tempelhof in der Werderstraße nicht entzieht. In einer kleinen, aber feinen Ausstellung greift der MedienPoint Tempelhof einen besonderen Aspekt deutscher Teilung auf: Die Kunst- und Unterhaltungsszene hüben wie drüben.

Henning Hamann vom MedienPoint: „Ich freue mich, dass ich für dieses Thema wiederum die Historikerin Dr. Ulrike Stutzky gewinnen konnte, die uns u.a. schon bei der KPM-Ausstellung erfolgreich unterstützte und auch ein umfangreiches Begleitheft zu unserer kleinen Ausstellung geschrieben hat".

„Das war unbedingt erforderlich, damit alle, ob sie die Zeit miterlebt haben oder nicht, in die deutsch-deutsche Unterhaltungsgeschichte eintauchen können", ergänzt Dr. Ulrike Stutzky.

„Allein das Schaufenster ist wieder ein Eye-Catcher, eine große Mauer mit aufgezogenen Reißverschluss und den vielen Künstlern der 28 Jahre deutsch-deutscher Unterhaltungsgeschichte", so Hamann.

Als am 9. November 1989 die Mauer fiel, war damit nicht nur der Untergang des SED-Staates besiegelt, sondern auch das Ende der bisher staatlich organisierten und kontrollierten Kultur- und Unterhaltungsszene der DDR eingeleitet. Somit jährt sich auch der Niedergang jenes staatlich gelenkten Kulturbetriebs, der im Westen meist nur mit den Namen Helga Hahnemann und Wolfgang Lippert, den Puhdys und Karat in Zusammenhang gebracht wird. Dass die Unterhaltungsszene der DDR jedoch reicher war an Künstlern und Talenten, das zeigt die Ausstellung in der Werderstraße deutlich auf. Es wird erinnert an zahlreiche Namen und Gesichter, von denen einige in der DDR sogar Kultstatus besaßen, die im Westen aber auch nicht unbekannt waren. Denn hier in West-Berlin prallten nicht nur die politischen Systeme aufeinander, hier vermischten sich auch die Unterhaltungsangebote aus Ost und West. Während die DDR-Bürger eifrig RIAS hörten und das Westfernsehen als Schaufenster in den Kapitalismus nutzten, schalteten die Westler gerne auch einmal das DDR-Fernsehen ein und schauten die legendären Unterhaltungssendungen wie „Kessel Buntes“.

Und so wundert es nicht, dass zahlreiche Künstler, sowohl aus Ost wie auch aus dem Westen, ihre Fans auf beiden Seiten der Mauer hatten. Über deren Status im geteilten Deutschland aber auch deren Schicksal nach der Wende, über Erfolge und Niederlagen nach der Wiedervereinigung informiert die Ausstellung in der Tempelhofer Werderstraße 13 vom bis zum 03. November. Es gab ihn nämlich, den gesamtdeutschen Geschmack, vereinigt in den Künstlern, denen der MedienPoint Tempelhof in der Werderstraße die aktuelle Hommage widmet. (Quelle Paperpress).

MedienPoint Tempelhof, Werderstr. 13, 12105 Berlin nahe UFA-Fabrik

Montag bis Freitag

von 10 bis 16 Uhr - Eintritt frei

 
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