14.12.: Adventssingen in Mariendorf

Der Mariendorfer SV 06 und die Ev. Kirchengemeinde Mariendorf-Ost laden ein:

 

1.12.: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler eröffnet Fotoausstellung „Berliner Helden“

In Kooperation mit der BZ Berliner Helden eröffnet Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler am Montag, den 1. Dezember 2014 um 16.30 Uhr im Rathaus Schöneberg, Foyer, John-F.-Kennedy Platz die Fotoausstellung „Mission: Ehrenamt - So sehen Helden aus“.

Die Fotoausstellung präsentiert die Fotos der 15 Finalisten des Wettbewerbs der BZ-Aktion  „Berliner Helden“ und stellt das vielschichtige bürgerschaftliche Engagement in Berlin dar.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler würdigt mit der Eröffnung der Fotoausstellung an zentraler Stelle im Rathaus Schöneberg das freiwillige Engagement von  Bürgerinnen und Bürgern: „Ehrenamt stärkt das lebendige Miteinander und fördert das gute Zusammenleben in Berlin. Freiwilliges Engagement in Tempelhof-Schöneberg hat im Bezirk einen hohen Stellenwert und findet meine besondere Unterstützung und wird vom Bezirksamt mit dem Ehrenamtsbüro auch nachhaltig gefördert.“

Die Mitarbeiter des Ehrenamtsbüros stehen am Montag im Rahmen der Ausstellungseröffnung möglichen Interessierten gern für Auskünfte zum Thema Ehrenamt zur Verfügung und können über 100 verschiedene Einsatzorte im Bezirk anbieten.

Gäste sind herzlich eingeladen und können sich anhand der Fotos einen Überblick über unterschiedliche Engagementfelder machen.

Die Ausstellung ist vom 1.12.-31.12.2014 im Foyer des Rathauses Schöneberg für Besucher frei zugänglich.

 

30.11. Poetische Friedhofsführung

 Sonntag, 30. November, 11.30 Uhr

 „Lieber ein Licht anzünden,

als über die finstere Zeit jammern!"

Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstr.12-14

U Yorckstraße, S Yorckstraße/Großgörschenstraße, Treffpunkt am Friedhofseingang,

Kostenbeitrag 8,- €

Anmeldung nicht erforderlich (Gruppenführungen nach Vereinbarung)

Nähere Informationen: Tel. 0163 / 34 17 053

Eine Veranstaltung für den Förderverein Efeu. www.efeu-ev.de

 

14.12.: St. Konrad Gospelchor in Friedenau

 

Feuerblumen und Klassik Open Air 2015

zum Jubiläumsjahr (30 Jahre) präsentiert der Britzer Garten eine große „Verdi-Gala“ mit rund 150 Musikerinnen und Musikern

Termin: Samstag, 29. August 2015 um 19.30 Uhr

Vorverkauf ab 1. Dezember 2014!

Zum 30sten Jubiläum des Britzer Gartens gibt es im Jahr 2015 zu Feuerblumen und Klassik Open Air eine große „Verdi-Gala“ mit insgesamt 150 Musikerinnen und Musikern.

Mit dabei am 29. August 2015 um 19.30 Uhr sind die Leipziger Philharmonie sowie der Konzert- und der Jugendchor  der Deutschen Staatsoper Berlin unter der Leitung von Frank Flade.

Auch wenn diese Nacht der ausdrucksstarken Musik Verdis gehört, das atembe­raubende Feuerwerk, das den Himmel in ein leuchtendes Farbenmeer taucht, wird wieder der Höhepunkt des Konzertabends und traditionell untermalt von Händels Feuerwerksmusik.

Am 29. August 2015 (Beginn 19.30 Uhr) erleben 12.000 Gäste einen Konzertsommerabend unter der Leitung von Frank Flade mit drei Solisten:
Adriane Queiroz, Sopran

Philipe Rojas Velozo, Tenor

Roman Trekl, Bass

Programm:

Ouvertüren, Opernchöre und Arien aus Nabucco, Rigoletto, Trovatore, La Traviata und  Don Carlo.

Die Veranstaltung erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit und Eintrittskarten sind bereits frühzeitig vergriffen. Im letzten Jahr war die Veranstaltung bereits fünf Wochen vor dem Konzert restlos ausverkauft. Deshalb sichern Sie sich Ihre Tickets rechtzeitig – der Vorverkauf für „Feuerblumen 2015“ läuft ab 1. Dezember 2014. Sicherlich auch eine schöne Idee für ein Weihnachtsgeschenk!

Die Eintrittskarten sind an den Kassen des Britzer Gartens, an Theaterkassen oder anderen Vorverkaufsstellen (provided by www.reservix.com) sowie im Internet unter: www.gruen-berlin.de/service/web-shop/ erhältlich.

Vorverkaufspreise:

Sitzplätze (je nach Kategorie A, B, C oder D): zwischen 24,00 € und 30,00 EUR
Wiesenplätze: 16,00 €

Fotos: BerLi-Press

 

Wunschbaum im Foyer des Rathauses Schöneberg

„Schenk doch mal ein Lächeln“

Auch in diesem Jahr gibt es in Schöneberg einige Kinder, deren Herzenswunsch zu Weihnachten nicht erfüllt werden kann. Dies soll sich ändern!

Im Foyer des Rathauses Schöneberg, John-F-Kennedy-Platz, 10825 Berlin, steht in der Adventszeit wie immer ein wunderschön geschmückter Weihnachtsbaum. Dieser wird am Montag, dem 01. Dezember 2014, um 15:30 Uhr auf Initiative von Fayez Gilke zusätzlich mit Wunschsternen geschmückt, deren Rückseite Kinderwünsche enthalten.

Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Möglichkeit, mit einem Stern die Patenschaft für den Herzenswunsch eines Kindes zu übernehmen. Die Geschenke im Wert von bis zu 25 Euro können dann bis zum 15. Dezember 2014 im Büro von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler im Rathaus Schöneberg abgegeben werden. Zwei Tage vor Weihnachten wird den Eltern das Paket überreicht.

„Ich freue mich, dass wir durch das ehrenamtliche Engagement von Herrn Fayez Gilke in diesem Jahr erstmalig einen Wunschbaum im Rathaus Schöneberg aufstellen können. Herr Gilke hat bereits rund 60 bedürftige Kinder ausgewählt, denen wir gemeinsam einen Herzenswunsch erfüllen können“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

 

MedienPoint Tempelhof: Wie bei Aldi, nur viel schöner!

Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett...
Vor dem Tempelhofer MedienPoint in der Werderstraße 13 bildeten sich am Samstag richtige Schlangen.


1000 Krimis warteten auf neue Besitzer. Der MedienPoint besteht seit 2008 und ist eine soziale Einrichtung vom Kulturring Berlin. Er bietet für die Nachbarschaft einen Kieztreffpunkt der besonderen Art. Hier kann man montags bis freitags bis zu drei gebrauchte Bücher oder auch andere Medien gratis mitnehmen.


Spenden sind herzlich willkommen und werden dringend für die besonders engagierte Arbeit benötigt. An diesem Samstag gab es eine Sonderöffnung, um Krimis von deutschen und internationalen Autoren an die Frau und an den Mann zu bringen.

Um 10 Uhr ging es los und es war schon eine lange Schlange vor dem kleinen Ladengeschäft, das sich in unmittelbarer Nähe der ufaFabrik befindet.


Am Eingang wurden die Besucher vom Mitarbeiter Horst Lindstedt empfangen, der im MedienPoint mit seinen besonderen Lichtinstallationen bei Ausstellungen überzeugt.

MedienPoint-Macher Henning Hamann, selbst ehrenamtlich als Leiter tätig, organisiert hier ständig wechselnde Ausstellungen („Klein aber fein!“) und bringt die regelmäßigen und mittlerweile sehr beliebten Hausnachrichten „WERDI“, benannt nach der Werderstraße, heraus. Wichtig ist bei diesen vielen Aktivitäten immer, dass die engagierten Mitarbeiter „mitziehen.“


Anne Frühauf, Mitarbeiterin und Krimi-Expertin, macht es sichtbar Spaß, dass die Krimis so einen reißenden Absatz finden.


Henning Hamann (Foto lks): „Besonders beliebt sind die Krimis von deutschen Autoren!“ Die Bücherrücken wurden für die Statistik eingescannt. 187 Kunden zählte der MedienPoint in den vier Stunden seiner Sonderöffnungszeit am Samstag. 707 Krimis wechselten die Besitzer.

In der ersten Stunde bei der Krimi-Sonderöffnungszeit mussten die Besucher immer wieder draußen warten, weil der Platz im MedienPoint nicht ausreichte.

Übrigens, der MedienPoint hat sich nicht in TINA umbenannt. Der Schriftzug im Schaufenster deutet auf die derzeitige Ausstellung über Tina Turner hin.


Die Wartezeit konnte man sich aber gut mit einem Kaffee vertreiben. Dann gab es noch eine kleine Nascherei von Schokoladen-Walter aus Tempelhof. Die Confiserie kooperiert mit dem MedienPoint. 2015 wird Walter Berlin 100 Jahre alt. Sicher wird dann im MedienPoint auch eine Ausstellung über das Traditionsunternehmen ausgerichtet.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

...und noch mehr Fotos:



 

27.11.: Weihnachsmarkt der Gustav-Heinemann-Oberschule in Marienfelde


ERSTMALIG an einem Donnerstag! (anstatt Mittwoch)

 

13.12.: Tag der offenen Tür an der Gustav-Heinemann-Schule

am 13. Dezember 2014, Zeit: 11.00 – 15.00 Uhr,

Ort: Waldsassener Str. 62, 12279 Berlin, Telefon: 90277-4132

Am Tag der offenen Tür der Gustav-Heinemann-Schule werden die Profile Japanisch (ab Klasse 5 und 7), Englisch bilingual, Musik (Bläserklassen) und Mathematik/Informatik vorgestellt. Auch Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen und deren Eltern sind herzlich willkommen, um sich über eine Schullaufbahn ab Klasse 5 an der Gustav-Heinemann-Schule zu informieren.

Die Besucher können sich über die Arbeit aller Fachbereiche im direkten Gespräch mit Schülern, Lehrern und Eltern informieren und auch das vielfältige Angebot an Arbeitsgemeinschaften erkunden. Nach den zentralen Informationsveranstaltungen um 11.00 Uhr und um 12.30 Uhr im  Haus F (Mensa) können bei individuellen Rundgängen durch das Schuldorf der Gustav-Heinemann-Schule alle Fachbereiche kennengelernt werden.

Überall werden Schülerinnen und Schüler mit Musik, Theater, Sport und vielen anderen Darbietungen unsere Gäste erfreuen. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Die Gustav-Heinemann-Schule ist eine Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe (Klasse 5-13).

 

16.11.: auf dem Alter St.-Matthäus-Kirchhof

Zum Volkstrauertag:

 Sonntag, 16. November, 11.30 Uhr

 Fröhlich fahren sie in den Krieg…

…am Ende jeden Krieges aber steht die Trauer,

stehen Not und Ernüchterung.

Mehr als 20 Kriege gibt es derzeit auf unserer Erde,

so viele wie noch nie, und über 20 Millionen Menschen sind zu Flüchtlingen geworden! 

Der Volkstrauertag soll an die Opfer von Krieg und Gewalt aller Nationen erinnern.

Doch leider wird er immer wieder missbraucht zu Heldenverehrung, Kriegshetze und Kriegsverherrlichung,

anstatt Verständigung, Versöhnung und Frieden zu fördern.

Und anstatt rechtzeitig etwas gegen Ungerechtigkeit und Armut als Quelle von Konflikten zu tun,

scheint es immer wieder bequemer, mit Waffen einzugreifen, die neues Elend produzieren.

Auf unserem Alten Matthäus liegen viele Opfer von Krieg und Gewalt,

aber auch viele hochrangige Militärs.

An ihren Gräbern wollen wir an ihr Leben und Sterben erinnern

und mit Gedichten und Geschichten nach Wegen suchen zu einem Leben ohne Krieg und Gewalt.

Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstr.12-14

U Yorckstraße, S Yorckstraße/Großgörschenstraße, Treffpunkt am Friedhofseingang,

Kostenbeitrag 8,- €

Anmeldung nicht erforderlich (Gruppenführungen nach Vereinbarung)

Nähere Informationen: Tel. 0163 / 34 17 053

Eine Veranstaltung für den Förderverein Efeu. www.efeu-ev.de

 

Bezirksverordnetenvorsteherin Petra Dittmeyer empfängt die Konzertchöre aus Friedenau und Bad Kreuznach im Rathaus Schöneberg

Am Sonntag, dem 26.10.2014 hat der Konzertchor Friedenau gemeinsam mit einem Chor aus Bad Kreuznach „Die Jahreszeiten“ von J. Haydn in der Universität der Künste in Berlin aufgeführt. Den Landkreis Bad Kreuznach und Tempelhof-Schöneberg verbindet seit über 50 Jahren eine enge Städtepartnerschaft.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist die Pflege der bezirklichen Partnerschaften sehr wichtig. Aus diesem Grund unterstützt sie den kulturellen Austausch zwischen den Einwohnerinnen und Einwohnern der beiden Partnergemeinden. „Nur durch Initiativen wie diese kann es gelingen, die offiziellen Kontakte zwischen den Partnergemeinden dauerhaft aufrechtzuerhalten und zu verfestigen.“ freut sich Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler über die gemeinsamen Aktivitäten der beiden Konzertchöre.

Natürlich ließ es sich der Bezirk nicht nehmen, etwa 60 Damen und Herren der beiden Chöre zu einem Empfang in das Rathaus Schöneberg einzuladen.

Foto: BA T-S
Die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg Petra Dittmeyer begrüßte die Gäste aus dem Landkreis Bad Kreuznach und dankte dem Konzertchor Friedenau für sein Engagement zur Aufrechterhaltung der partnerschaftlichen Beziehungen.

 

Spende für Kinderhospiz SONNENHOF

Ende August 2014 hatte sich der Jugendamtsdirektor von Tempelhof-Schöneberg, Wolfgang Mohns, in den Ruhestand verabschiedet. Er bat darum, dass die Gäste bei seiner Verabschiedung auf Mitbringsel verzichten und dafür an das Kinderhospiz der Björn-Schulz-Stiftung spenden. So kamen 900 Euro zusammen.

Foto von der Spendübergabe (v.l.n.re.) Geschäftsführer Wolfgang Kern, Wolfgang Mohns, Bärbel Mangels-Keil (Vorstand), Thomas Schmidt (Vorsitzender Stiftungsrat)

Zwei Monate später überreichte der Pensionär den Spendenscheck im Kinderhospiz SONNENHOF in Pankow.

Der ehrenamtliche Stiftungsratsvorsitzende, Thomas Schmidt, empfing Wolfgang Mohns im lichtdurchfluteten Eingangsbereich.

In der Halle sind Steine mit den Namen der Spender an der Wand angebracht. Die Spende von Wolfgang Mohns wird an dieser Stelle ihren Platz finden. Da viele an der Spende beteiligt waren, wird die Inschrift auf Anregung von Wolfgang Mohns „Jugendhilfe Tempelhof-Schöneberg“ lauten.

Vom ehrenamtlichen Vorstand begrüßte Bärbel Mangels-Keil den Spender und führte persönlich durch das Haus.

Zum Foto zur Spendenübergabe kam der neue Geschäftsführer Wolfgang Kern dazu, der sich sehr über die Spende von Wolfgang Mohns freute.

Wolfgang Mohns erläutert zur Spende: „Warum Kinderhospiz? Zweimal zuvor hatte sich mein Weg mit dem Kinderhospiz gekreuzt, und immer waren es Spendenübergaben, jeweils von Tagesmüttern. Dabei habe ich die Einrichtung kennen gelernt und bin tief beeindruckt von dem Engagement und der Aufrichtigkeit im Umgang mit diesen Schicksalsschlägen. Materielles verliert hier seinen Wert, wird andererseits aber benötigt, um das Hospiz betreiben zu können. Insofern war es für mich folgerichtig, nichts Materielles zu meinem Abschied haben zu wollen und stattdessen dieses Kinderhospiz zu unterstützen. Direkte Kinder- und Jugendhilfe eben.“

Das Kinderhospiz strahlt Ruhe und Lebendigkeit aus

Der Umbau des Hauses erfolgte im Jahr 2011/2012 mit großer Unterstützung aus Lotto-Mitteln. Es wurden zusätzlich Therapie- und Aufenthaltsräume eingerichtet.

Die Zimmer für die kleinen Patienten sind gemütlich gestaltet und können noch mit persönlichen Dingen geschmückt werden.

Es wurde darüber hinaus an Räumlichkeiten für Eltern und Geschwisterkinder gedacht.


Ein gern genutztes Angebot ist der sogenannte „Snoezelenraum“, der mit einer individuellen Einrichtung und mit Lichtinstallationen besonders für Entspannung sorgen soll. Nach einer Trauerbegleitung können auch Betreuer diesen Raum nutzen.

Abschied ist Teil der Trauerarbeit


Im Abschiedsraum können Familien und Freunde vom verstorbenen Kind Abschied nehmen. Das Kind kann hier bis zu 3 Tagen aufgebahrt werden. Dieser Abschied wird ganz individuell gestaltet, die jeweilige Religion der Familie wird dabei berücksichtigt. Auch in diesem Abschiedbereich ist das Ambiente ansprechend und freundlich gestaltet. Die Räumlichkeiten bieten so in den schweren Stunden Angehörigen einen angemessenen Rahmen. Direkt vom Abschiedsraum ist ein kleiner gesonderter Terrassenbereich zugänglich.



Im großen Garten ist ein Erinnerungsteich angelegt, in dem die Steine mit den Namen der verstorbenen Kinder an sie erinnern. Das besondere an diesem Abschiedsbereich ist, dass er auch genutzt werden kann, wenn ein Kind zu Hause oder im Krankenhaus verstorben ist.

Ein Haus mit positiver Energie

Auffällig ist im gesamten Haus, dass trotz der schwierigsten Lebensumstände der Gäste die Einrichtung eine offene Freundlichkeit und positive Energie ausstrahlt.

Zum Leitbild der Stiftung gehört das gelebte Motto, dass der Mensch im Mittelpunkt steht. Im Gegensatz zu Hospizen für Erwachsene, die ihren Gästen nur für die letzte Lebensphase offen stehen, unterstützt die Arbeit im Kinderhospiz die gesamte Familie des erkrankten Kindes teilweise von der Diagnose bis zum Tod des Kindes und auch viele Jahre darüber hinaus.

Wer ist Björn Schulz?

Die Stiftung ist nach dem Sohn von Barbara und Jürgen Schulz benannt. Der kleine Björn ist 1978 an Leukämie erkrankt und verstarb im November 1982 im Alter von fast 8 Jahren. Björns Eltern gründeten 1983 gemeinsam mit anderen Betroffenen in Berlin den Verein KINDERHILFE-Hilfe für leukämie- und tumorkranke Kinder e.V. Das Anliegen ist die Verbesserung der Behandlungs- und Betreuungsbedingungen krebskranker Kinder.

Die Björn-Schulz-Stiftung wurde 1996 von der KINDERHILFE ins Leben gerufen, um regional und überregional tätig zu werden.

Es gibt neben der stationären Betreuung im SONNENHOF auch ambulante Hilfen.

Zum ambulanten Bereich gehören Geschwisterangebote, Einzelfallhilfen, ein Elterncafé, Trauerbegleitung, ein offener Familientreff, Kunst- und Musiktherapie und auch eine Trauergruppe für Kinder und Jugendliche.

Für eine Nachsorge-Erholung gibt es am Chiemsee einen Hof und an der Nordsee ein Haus, deren Angebote sich  an Familien und deren Angehörige richten.

In Berlin arbeiteten 237 Menschen ehrenamtlich für die Stiftung. So sind zum Beispiel viele Familienbegleiter aktiv, die schwerst- und unheilbar kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und deren Familien unterstützen.

Ein Teil der Arbeit wird von den Krankenkassen finanziert. Für große Teile der Angebote ist die Stiftung jedoch auf Spenden und auf ehrenamtliches Engagement angewiesen.

Weitere Informationen und Spendemöglichkeiten:  www.bjoern-schulz-stiftung.de

Text/alle Fotos: Thomas Moser -KiTS aktuell-



 
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