Aufstellung der ersten weißen Fußgängerin in Tempelhof-Schöneberg

Pressemitteilung des Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Tempelhof-Schöneberg

Mahnwache für im Straßenverkehr getöteten Fußgänger

Die Grünen aus Tempelhof-Schöneberg hielten am 26. Februar 2015 eine Mahnwache für die 2014 im Straßenverkehr getöteten Fußgänger ab. Anlass war die Vorstellung der Unfallstatistik 2014 durch Polizeipräsident Kandt sowie die Staatssekretäre Krömer und Gaebler.

„Wir stehen heute hier, weil wir es sehr besorgniserregend finden, dass die Zahl der Verkehrstoten in Berlin im letzten Jahr – und insbesondere die der getöteten Fußgängerinnen und Fußgänger, so drastisch angestiegen ist“, so Annabelle Wolfsturm, Vorstandsmitglied der GRÜNEN aus Tempelhof-Schöneberg. Die weißen Fußgänger*innen (ca. 1 m große Pappfiguren) werden von der Grünen Verkehrspolitikerin zukünftig an ausgesuchten Orten aufgestellt, an denen Fußgänger fremdverschuldet ums Leben gekommen sind. Sie sollen an die Toten erinnern und uns Menschen achtsamer machen. Wolfsturm fordert: „Der Senat muss endlich seine Hausaufgaben in Sachen Sicherheit für Fußgänger erledigen.“

Foto Bündnis 90/Die Grünen

Am kommenden Mittwoch, dem 4. März 2015, um 7.45 Uhr, wird in der Friedenstraße Ecke Mariendorfer Damm die zweite weiße Fußgängerin in Berlin, die erste in Tempelhof-Schöneberg, aufgestellt. Hier war im Sommer 2014 eine 86 Jahre alte Dame bei Grün über die Straße gegangen und von einem abbiegenden Lkw überfahren worden.

Hinweis von ToM: Die bekannten "weißen Geisterräder" vom ADFC Berlin, die auf die Verkehrstoten hinweisen, die mit dem Rad unterwegs waren, ist und war eine sinnvolle Aktion. Eine Chance zumindest, dass man immer wieder an die schwächeren Verkehrsteilnehmer erinnert wird. Warum nicht für Fußgänger, die im Straßenverkehr umgekommen sind? Es ist zu hoffen, dass diese Aktion keine Eintagsfliege bleibt. Die Vermeidung und Entschärfung von Unfallschwerpunkte sollte eine typische parteiübergreifende Aufgabe sein.

 

"…and the OSCAR goes to…" MedienPoint

Ein kleiner Streifzug durch die OSCAR-Verleihungen

im MedienPoint-Schaufenster

 vom 6. Februar bis zum 6. März 2015

 im MedienPoint Tempelhof,

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik.

Montag - Freitag 10-18 (!)

Der Monat Februar steht 2015 ganz im Zeichen Hollywoods - und der Berlinale.

Bei aller Wertschätzung von Berlinale-Macher Dieter Kosslick und seinen Verdiensten - aber Hollywood und die Oscarverleihung ist eine andere Liga.

Der Blutdruck der Cineasten wird dieses Jahr am 22. Februar im Dolby Theater von Los Angeles in die Höhe getrieben, denn das Event-Highlight zieht ALLE in seinen Bann. Hollywood, der weltweit bekannteste Stadtteil von L.A. mit über 210.000 Einwohnern, ist das Zentrum der US-amerikanischen Filmindustrie, weshalb sein Name oft auch stellvertretend für die gesamte amerikanische Film-Branche steht, deren Mythos zur Entstehung gebräuchlicher Synonyme wie Traumfabrik steht.

v.l.n.r.:  Anne Frühauf, Henning Hamann, Horst Lindstedt
"Woher der Spitzname "OSCAR" letztlich wirklich stammt, ist umstritten, jedenfalls bedankte sich WALT DISNEY in seiner Dankesrede das erste Mal für einen "OSCAR" und die ehemalige Vorstandssekretärin der Akademie, Margaret Herrick, soll beim Anblick der Statue gesagt haben: ""Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!"“ In den Annalen der Akademie wird sie oft als offizielle Namensgeberin angeführt", so Henning Hamann, MedienPoint Frontmann und Initiator dieser kleinen Hommage im Schaufenster. "Es wird wieder ein kleiner "Eyecatcher", sprich Hingucker".

Ein Dinner 1927 im "Ambassador Hotel" in Los Angeles am 11. Januar 1927, arrangiert von LOUIS B. MAYER, dem mächtigen Chef des Hollywood-Studios MGM (Metro-Goldwyn-Mayer), gilt als Geburtsort der "Academy of Motion Picture Arts & Sciences". Die 36 Gründungsmitglieder verabschiedeten schon im Mai desselben Jahres eine Satzung und warben weit über 200 neue Mitglieder.

Das erste Mal vergeben wurde der "Academy Award of Merit", so der offizielle Name, am 16. Mai 1929. Auf großes Interesse stieß die Verleihung allerdings nicht. Und die Gewinner waren bereits eine Woche vorher bekannt. 1930 wurde die Preisvergabe erstmals im Radio übertragen. Dankesreden im Radio - gut und schön. Doch zu seiner großen Popularität brauchte der OSCAR das Fernsehen. 1953 wurde die Verleihung erstmals zum TV-Event. Inzwischen wird die Show in Ländern in der ganzen Welt live ausgestrahlt.

FOTOS: MedienPoint

 

Internationaler Kulturlustgarten ist Legende

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg wird sich aus der mit dem Bezirk eng verbundenen Traditionsveranstaltung des Internationalen Kulturlustgartens zurückziehen.

Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz dazu: „Die vergangenen Jahre haben im Ergebnis gezeigt, dass sowohl der finanzielle als auch der personelle Aufwand in Bezug auf die heutigen Auflagen (Sicherheitskonzept, Lärmschutz, Brandschutz u.v.a.m.) vom Bezirk so nicht mehr zu leisten sind.

Ich möchte daher der Trabrennbahn Mariendorf ausdrücklich für Ihr Engagement danken, dass 2014 dem Bezirk die Gelegenheit geboten wurde, das Fest  ein letztes Mal veranstalten und dafür das Gelände der Trabrennbahn nutzen zu können.

Foto aus dem Jahr 2013 (Thomas Moser)
Gemeinsam mit dem Fachbereich Dezentrale Kulturarbeit bin ich auf der Suche nach einem zeitgemäßen Veranstaltungsformat, das der Zielsetzung, ein breit gefächertes, anspruchsvolles  und unterhaltsames Angebot aus verschiedenen Sparten der Kultur unseres Bezirkes dem interessierten Publikum zu unterbreiten, wieder entspricht.“

Jahrelang gab es diese Veranstaltung im Volkspark Mariendorf. Was sehr Kiezbezogen mit Bordmitteln des Bezirksamtes anfing, entwickelte sich zum Volkfest. Eine beliebte Veranstaltung, die aber auch nicht nur friedliches Publikum brachte. Die Kiezbühne präsentierte jedoch Jahr für Jahr gelungen die Kulturarbeit des Bezirkes.

Der Umzug zur Trabrennbahn war dann so etwas wie ein Dolchstoß (der Bericht: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2014/05/29/31-kulturlustgarten--volksfeststimmung-auf-der-trabrennbahn-mariendorf.htm ). Die Kiezbühne wurde an das letzte Ende verbannt. Man hatte fast das Gefühl, dass diese Bühne nicht gefunden werden sollte. Schade insgesamt für das Fest, weil damit ein großes Bezirksfest gestorben ist. Vielleicht aber auch eine Chance, dass sich der Bezirk auf seine Qualitäten besinnt. Klein und fein muss ja nicht schlecht sein! Ganz im Gegenteil!

Thomas Moser (auch Fotos)

 
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