30 Jahre BUGA-Britzer Garten: Das ist auch Neukölln!


GrünBerlin-Geschäftsführer Christoph Schmidt, Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, Staatssekretär Christian Gaebler und Jochen Sandner-Deutsche Budnesgartenbaugesellschaft (v.lks.n.re.)

Jetzt ist es schon 30 Jahre her, als am 26. April 1985 sich die Tore der Bundesgartenschau in Berlin-Neukölln öffneten. Für 9 DM Eintritt konnten die Zuschauer eine Wunderwelt der Natur erleben. Vorher waren an dieser Stelle nur Felder und Wiesen. Es sollte im vom Umland abgeschnittenen West-Berlin eine neue grüne Erholungsmöglichkeit im Süd-Osten entstehen. Viel Erde wurde bewegt, Wasserflächen, Hügel und interessante Landschaftserlebniswelten entstanden quasi aus dem Nichts. Der Garten, der später in Britzer Garten umbenannt wurde, ist 90 Hektar groß, hat circa 10 Hektar Wasserflächen, umfangreiche Rasen- und Wiesenflächen sowie große Pflanzanlagen und Blumenbeete mit wechselnder Bepflanzung. 3500 Bäume sind im Park, viele davon mussten zur BUGA gepflanzt werden. Der Garten ist heute mehr als beliebt. Ein kleiner Eintrittspreis und die Dauerkartenbesucher sichern einen Teil der Finanzierung dieser großen hundefreien Grünanlage. Es ist ein begehrter Erholungsort, besonders für Neuköllner und Tempelhofer.

Anlässlich des Jubiläums wurde zur Pressekonferenz eingeladen. Direkt am Festplatz vor dem See begrüßte der Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH, Christoph Schmidt, die Gäste.


Der Aufsichtsratsvorsitzende Staatssekretär Christian Gaebler betont die Richtigkeit der Entscheidung, dass bereist 1976 in einem Senatsbeschluss die Weichen für die BUGA gestellt wurden. Circa die Hälfte der Kosten, die nicht über die Eintrittspreise gedeckt werden, werden vom Land Berlin finanziert. Für den Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenbaugesellschaft, Jochen Sandner, ist die Qualität und die Beibehaltung von Qualität wichtig. Im Nachnutzungskonzept des Britzer Gartens ist dies vorbildlich umgesetzt worden: „Es ist ein Park zum Wohlfühlen!“ Im Jahr 2012 erhielt der Garten den Ehrenpreis der Deutschen Bundesgartenbaugesellschaft für hervorragende nachhaltige Parkbewirtschaftung.


Für die erst vor einigen Tagen neu gewählte Neuköllner Bezirksbürgermeisterin, Dr. Franziska Giffey, ist der Park „eine tolle Sache in Neukölln. Hier sieht man, dass Neukölln nicht nur aus Problemen besteht.“ Die Bezirksbürgermeisterin war schon vor einigen Tagen im Britzer Garten und hat sich mit Tulipan-Förderern und Sponsoren getroffen. Sie muntert auf, dass im nächsten Jahr noch mehr Paten die prachtvolle Tulpenpräsentation im Park unterstützen. Die jüngste Bezirksbürgermeisterin schmunzelt beim Erzählen: „Hier ist 1978 der erste Baum gepflanzt worden. Da wurde ich gerade geboren.“ Für viele Dauerkartenbesitzer ist der Britzer Garten in den Augen der Bürgermeisterin „die verlängerte Erholungsfläche für den eigenen Balkon. Das ist halt auch Neukölln!“ Über 35000 Gäste haben die beliebten Jahreskarten gekauft. Insgesamt besuchen Jahr für Jahr rund 1,2 Millionen Besucher den Britzer Garten. Bei ihrem letzten Besuch hatte sich Franziska Giffey mit den Gärtnern des Parks unterhalten und richtet einen besonderen Dank an die vielen engagierten Gärtner, die mit viel Liebe und Einsatz im Britzer Garten arbeiten.


Im neu bewirtschafteten und renovierten Café am See „Britzer Seeterrassen“ wurde ein kleiner Zwischenstopp eingelegt. Mit der Parkeisenbahn ging es dann zur gut besuchten Tulpenschau „Tulipan,“ die noch bis einschließlich Mai ihre Tore geöffnet hat. Prächtige Tulpenlandschaften begeistern die Besucherinnen und Besucher!


Im Britzer Garten grünt und sprießt es jetzt überall. Im Jubiläumsjahr werden viele besondere Attraktionen auf die Gäste warten. Zum Beispiel werden Feen am 17. Mai das Areal erobern und der Deutsche Mühlentag findet auch im Mai statt. Am 6. und 7. Juni feiert die Britzer Mühle, die in unmittelbarer Nachbarschaft vom Britzer Garten liegt, ihr 150-jähriges Bestehen. Am 13. Juni werden 1000 Shinnyo Laternen auf dem Wasser die „Lichter der Zuversicht“ symbolisieren.  Am 27. Juni wird das „30-Jahre-Britzer-Garten-Geburtstags- und Sonnenwendfest“ stattfinden. Weitere viele Veranstaltungen, von einem Akkordeonfestival, über Jazz und Rock´n´Roll, werden für alle musikalischen Geschmacksrichtungen etwas bieten. Einer der Höhepunkte wird wieder das große Open-Air-Konzert „Feuerblumen und Klassik“ -eine Verdi-Gala- sein. Die Leipziger Philharmonie, der Jugendchor der Deutschen Staatsoper Berlin und viele Solisten werden die Besucher begeistern. Dieses Jahr sind 150 Musikerinnen und Musiker dabei. Die Karten sind immer schnell ausverkauft, daher sollten interessierte Besucher mit dem Kauf auch nicht lange warten. Die Konzerte mit einem beeindruckenden Feuerwerk sind mittlerweile kein Geheimtipp mehr und viele Besucher nutzen die besondere Atmosphäre für ein Picknick mit Freunden und mit der Familie.

Das Jubiläumsprogramm hat es in sich. Der Britzer Garten ist jedoch immer ein Besuch wert, auch wenn man einfach nur Natur tanken will!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

http://www.gruen-berlin.de/parks-gaerten/britzer-garten/uebersicht

 

Michael Müller gratuliert Kinder- und Jugendparlament zum 10-jährigen Bestehen

Ein wenig aufgeregt waren sie schon, die Vorstandsmitglieder des Kinder- und Jugendparlaments Tempelhof-Schöneberg, als sie sich am 24. April zum Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller in dessen Wahlkreisbüro trafen. Die Spannung wich allerdings sehr schnell, als Müller hemdsärmelig und gut gelaunt die jungen Parlamentarier vor seinem Büro mit Handschlag begrüßte.

Zwischen acht und siebzehn Jahre sind sie alt und kommen aus allen Regionen des Bezirks. Sie hatten sich auf den Termin gut vorbereitet und einen ganzen Katalog an Fragen zusammengestellt. Die erste Frage betraf den Lehrermangel an den Berliner Schulen. Die eigentliche Anzahl der Lehrer sei in Ordnung, so Müller, es fehle nur an Fachlehrern mit bestimmten Fächerkombinationen. In den letzten Jahren seien verstärkt neue Lehrer eingestellt worden.

Nächstes Thema „Mobbing an Schulen“. Dagegen könne der Senat wenig tun, so Müller. Das müsse in den Schulen vor Ort und sofort geklärt werden. Natürlich blieb Michael Müller auch das Thema Olympia nicht erspart. Mit der Olympiabewerbung in der Tasche hätte man zusätzliche Mittel bekommen, die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen bei den Sportstätten werden aber dennoch durchgeführt.

Zum Thema Mitbestimmung von Jugendlichen verwies der Regierende Bürgermeister darauf, dass schon ab 16 Jahren die Möglichkeit bestehe, an den Bezirksverordnetenwahlen teilzunehmen. Es sei eine Frage der Zeit, bis diese Grenze auch für andere Wahlen gelten werde. Ob sich Berlin mit der Auf- nahme immer neuer Flüchtlinge nicht noch mehr verschulde, wollte ein Jugendlicher wissen. Es sei unsere Pflicht, Menschen in Not zu helfen, so Müller. Das Geld dafür müssen wir aufbringen. Außerdem gebe die Bundesregierung etwas dazu.

Müller würde lieber viele Flüchtlinge dezentral in Wohnungen unterbringen, als in Heimen. Es fehle aber schlicht und einfach an genügend Wohnungen. Und natürlich stand auch der BER auf der Fragenliste. 2016 sollen nun die Bauarbeiten beendet werden und nach dem Prüfverfahren hofft er, dass 2017 endlich die ersten Flugzeuge starten können.

Am Ende des Gesprächs übergab Michael Müller den Jugendlichen ein Glückwunschschreiben zum zehnjährigen Jubiläum, das sicherlich einen Ehren- platz im KJP-Büro im Rathaus Friedenau bekommen wird. Darin schreibt Müller: „Es war eine gute und richtige Entscheidung der BVV Tempelhof-Schöneberg, 2005 diese Form der Mitbestimmung für Kinder und Jugendliche in unse- rem Bezirk zu ermöglichen. Dass Ihr Eure Anträge direkt in die BVV Tempelhof-Schöneberg einbringen könnt, zeigt, dass die Mitgestaltung der Politik durch das Kinder- und Jugendparlament im Bezirk gewünscht ist. Ich gratuliere Euch herzlich zum 10- jährigen Bestehen des Kinder- und Jugendparlaments Tempelhof-Schöneberg und wünsche Euch einen weiterhin regen und durchaus auch kritischen Austausch mit den politischen Vertretern im Bezirk über die notwendigen und wichtigen Belange für Kinder und Jugendliche in Tempelhof-Schöneberg, sei es im Rahmen Eurer kommenden Plenarsitzung im Juni oder bei euren regelmäßigen Treffen in den Regionalgruppen. Willy  Brandt hat einmal gesagt: Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.‘ In diesem Sinne bringt Euch auch zukünftig engagiert in das politische Geschehen unseres Bezirks ein.“

Ed Koch (auch Fotos) - Quelle paperpress Nr. 516 W vom 25.4.2015; 40. Jahrgang

 

Die BUGA wird 30

Sonntag, 26. April 2015, 12:00 bis 17:30 Uhr

Festplatz am See und Freilandlabor Britz

Vor genau 30 Jahren eröffnete der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker die erste Bundesgartenschau in Berlin.

Seither entwickelte sich das Bundesgartenschau-Gelände für die damals vom Umland abgeschnittene Bevölkerung im Süden West-Berlins zum beliebten Ausflugsziel mit jährlich etwa 1,3 Millionen Besuchern.

Im Jahre 1985 öffnete nicht nur die BUGA im Britzer Garten das erste Mal ihre Pforten, es war auch das Gründungsjahr der Dixie Brothers. Die äußerst erfolgreiche Dixie-Band trat hier im Rahmen der Deutsch-Britisch-Musischen-Wochen erstmals als Schülerband auf. Zum heutigen Jubiläumskonzert bewegen sich die Dixie Brothers ab 14:00 Uhr in einem für Swing- und Dixie-Bands ungewöhnlichen Metier: Den deutschen Filmmelodien der 1930er und 1940er Jahre. Werke wie „Bel Ami“ oder „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ gehören zum Repertoire.

Der Förderkreis „Freunde des Britzer Gartens e.V.“ bietet ab 15:00 Uhr mit einer Fotoschau auf der Festplatzbühne einen Rückblick und einen Einblick in 30 Jahre Britzer Garten. Die „Musikalische Fotoreise“ durch den Britzer Garten bietet ein Zusammenspiel von Fotografie (Heinz Schreiber), lyrischen und informativen Texten (Prof. Bodo Manegold) und Klaviermusik (Alexander Riede).

Mit dem Programm „Natur aus zweiter Hand“ lädt das Freilandlabor zu einem Forschertag ein. Zahlreiche Führungen zu Pflanzen und Tieren im Britzer Garten bieten spannende Einblicke. Ab 12:00 Uhr kommen kleine Forscher auf der Naturentdeckerwiese direkt am Freilandlabor auf ihre Kosten.

ab 12 Uhr: Naturentdeckerwiese am Freilandlabor

13 Uhr: Von Fröschen, Enten & Hüpferlingen – Familienführung mit Nathalie Bierkamp

14 Uhr: Wildkräuter am Wegesrand – Führung mit Manuela Wächter

14 Uhr: Dixie Brothers

15 Uhr: Musikalische Fotoreise (Förderkreis „Freunde des Britzer Gartens e.V.“)

16:30 Uhr: Dixie Brothers

Die Modellbootfahrer von „Sail  & Road“ zeigen ihre schönsten Stücke am Modellboothafen.

Das große Geburtsfest feiert der Britzer Garten am 27. Juni ab 14.00 Uhr mit Geburtstagstorte, großem Feuerwerk und einem bunten Programm.

Park-Eintritt: 3,00 €, erm. 1,50 € (Sonderschau Tulipan im Britzer Garten) - Jahreskartenbesitzer 2015 haben freien Eintritt.
www.britzer-garten.de

Eingänge:

Mohriner Allee                                               U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                          S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179

 

Mai- und Spargelfest am 9. und 10. Mai 2015

 

Zeit:       9. Mai 2015 von 11 bis 21 Uhr und am

            10. Mai 2015 von 10 bis 20 Uhr

Ort:          Rudolph-Wilde Park und Freiherr-vom-Stein-Straße in 10823 Berlin

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler wird das beliebte Mai & Spargelfest gemeinsam mit der diesjährigen Spargelkönigin am  9. Mai um 13 Uhr eröffnen.

Rund um den goldenen Hirsch im Rudolph-Wilde-Park wird dann ein tolles Programm auf der Bühne geboten:

Freuen Sie sich auf die „Molina Fit - Zumba“, die „Berlin Swinging Bears“, das „Amparo de Triana-Flamencostudio“, „Crimson Sunday“, „Major Minor“, „Phantom Tabs“ sowie „Flyin High“. Ein Highlight wird sicherlich auch wieder die Kung Fu Show des Teams von Großmeister Shi Yan Lin.

Für das leibliche Wohl gibt es dann etliche Köstlichkeiten wie frisch zubereiteten Beelitzer Spargel, die legendäre Spargelsuppe, Knusperspieße, American Pie, Räucherfisch und vieles mehr. Abgerundet wird dieses reichhaltige kulinarische Angebot durch die köstlichen Weine aus unserem Partnerlandkreis Bad Kreuznach, frisch gepressten Säften und der beliebten Erdbeerbowle.

Wie in den vergangenen Jahren wird es neben den geschätzten Ständer der Kunsthandwerker natürlich auch wieder ein phantasievolles Spielangebot für Kinder geben, damit für die ganze Familie ein Wochenende mit viel Spaß, bei hoffentlich bestem Frühlingswetter, garantiert ist.

 

Veranstaltungen Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

1.  "Nepomuck und Bärlihupf: Fluchtgeschichten für Kinder (9 - 13 Jahre)" Kostenlose Kinderführung
Termin: So, 10. Mai 2015 14:00 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin
Warum sind Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen? Auf welchen Wegen ist ihnen die Flucht von einem Teil Deutschlands in den anderen gelungen? Wie haben sich Kinder gefühlt, die ihr Zuhause und ihre Freunde verlassen mussten? Die beiden Stofftiere Nepomuck und Bärlihupf, die in der Ausstellung der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen sind, haben zwei Kinder auf ihrem Weg in den Westen begleitet und können von den damaligen Ereignissen erzählen. In der Ausstellung lassen sich viele weitere Objekte und Geschichten entdecken, anhand derer die Kinder den Lebenswegen von Flüchtlingen nachspüren können.
Dauer: 1 Stunde. Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten: Tel: 030 / 75 00 84 00 oder per E-Mail an info-enm@stiftung-berliner-mauer.de
Weitere Termine 2015: Zweiter Sonntag in jedem Monat jeweils um 14:00 Uhr
14.06.2015, 12.07.2015,09.08.2015,13.09.2015,11.10.2015,08.11.2015,13.12.2015


2. Internationaler Museumstag "Museum.Gesellschaft.Zukunft"
Termin: So, 17. Mai 2015 15:00 - 18:00 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde und Übergangswohnheim für Flüchtlinge und Asylbewerber
, Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin
In der Erinnerungsstätte und auf dem Gelände des ehemaligen Notaufnahmelagers finden eine Tanzaktion zum Mitmachen, ein Comicworkshop und eine Lesung mit Inka Bach statt. Außerdem gibt es besondere Ausstellungsführungen, an denen sich Zeitzeugen und ehemalige Bewohner des heutigen Flüchtlingswohnheims beteiligen.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Internationalen Bund durchgeführt.

14.00 - 16.00 Uhr Vom Weggehen und Ankommen – Geschichten hinter den Exponaten
Flucht damals und heute: In der Erinnerungsstätte und auf dem Gelände des Übergangswohnheims präsentieren Zeitzeugen Lebenszeugnisse und Dokumente, die mit ihrem Schicksal verbunden sind.

14.00 - 18.00 Uhr Comicworkshop
Von der Idee zum Strip: Wie aus einem Erlebnis oder einer kleinen Geschichte ein Comic werden kann, erproben die Comiczeichner Susanne Buddenberg und Thomas Henseler mit Kindern und Jugendlichen.

14.30 Uhr Kuratorenführung durch die Sonderausstellung "Risiko Freiheit - Fluchthilfe für DDR-Bürger 1961 - 1989"
Welche Schlupflöcher gab es nach dem Mauerbau, um in den Westen zu flüchten? Wer gab Flüchtlingen Unterstützung und welche Wege fanden die Fluchthelfer? Diese und weitere Fragen werden in der Führung durch die Sonderausstellung aufgegriffen.

15.00 - 17.00 Uhr Lezginka, Raqs, Romske igre...- Mitmachtänze aus aller Welt.
Die AG Tanzen des Wohnheims lädt Kinder und Eltern ein, Tänze aus verschiedenen Regionen der Welt kennenzulernen. Unter dem Motto „Wir singen wie die Weltstars“ erklingen aktuelle Lieder.

16.00 -17.00 Uhr Lesung mit Inka Bach aus ihrem Roman „Glücksmarie“
Der Roman einer Kindheit, packend geschrieben aus der Perspektive des Mädchens Marie: eine Kindheit zwischen Ausbrüchen von Gewalt, Angst,
Widerstand und einer geglückten Flucht aus der DDR.

Der Eintritt ist frei

 

Tulipan im Britzer Garten öffnet am Mittwoch, 22. April 2015

- recht spät im Vergleich zum Vorjahr -

Während in 2014 die große Tulpenschau schon am 11. April eröffnet werden konnte, mussten die Britzer-Garten-Besucher in diesem Jahr etwas länger auf die Tulpenblüte warten. Die Nächte waren einfach zu kalt. Das Britzer-Garten-Telefon stand in den letzten Tagen nicht mehr still, denn viele Tulpenfans warten schon auf die vielfältige Blüte dieser Blumenzwiebeln aus dem Morgenland.

Dafür blühen die Tulpen in diesem Jahr zusammen mit den großen Kirschbäumen am Massiner Weg. Die weiße Pracht währt nur wenige Tage und ist ein echtes Naturschauspiel..

Zum 11. Mal findet „Tulipan im Britzer Garten“ jetzt statt und zieht immer mehr Menschen in ihren Bann. Was gibt es auch schöneres im Frühling als Hunderttausende Tulpen in allen Farben blühen zu sehen – früher reisten viele dafür nach Holland!

Im Britzer Garten können die Besucher über Wochen die unterschiedlichsten Formen der Tulpenzüchtung bewundern. Die Tulpen wachsen in formalen Beeten oder füllen weite Wiesenflächen, umgeben von blühenden Obstbäumen und vielen tausend Frühlingsblühern.

Der Eintritt in den Britzer Garten kostet während der Tulpensonderschau für Erwachsene 3,00 €, erm 1,50 €. Jahreskarteninhaber 2015 haben freien Eintritt!

Während Tulipan im Britzer Garten ist auch der Eingang Massiner Weg täglich geöffnet – danach nur an Wochenenden und Feiertagen.

www.britzer-garten.de

Eingänge:

Mohriner Allee                                               U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                          S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179

FOTOS: Thomas Moser

 

Who the fuck is Masud Akbarzadeh?

Als kindisch-ernste Stand Up-Impro-Comedy wird das erste Soloprogramm "Who the fuck is Masud Akbarzadeh?" von Masud in der ufaFabrik angekündigt. Masud Akbarzadeh hat iranische Wurzeln oder, wie er selbst sagt, eine persische Herkunft. Masud hat schon einige Fernsehauftritte hinter sich und auch in der ufa-Fabrik war er bereits 2013 bei „Kiezgeschichten“ zu sehen. Der Comedian kommt leicht verträumt, unbeholfen und fast tollpatschig auf die Bühne. Aber genau so will er offensichtlich auch wirken. Der in Berlin lebende Perser erzählt in seiner Stand-up Comedy über das Leben, wie er es sieht. Masud macht keine Schubladen-Comedy mit Migrationshintergrund, sondert zelebriert die Langsamkeit des Lebens. Sein Witz kommt leise, hintergründig und sehr minimalistisch über die Bühne.

Foto: promo
Mit unerwarteten Gags setzt er filmische Szenen ins Verhältnis zur Realität und zeigt so ein Stück Absurdität auf. Für seinen Impro-Teil nimmt sich Masud sehr viel Zeit, nach meinem Geschmack auch zu viel. Gut, dass eine Schulklasse aus Sachsen die Vorstellung besucht hat und so einige Themen quasi auf der Hand lagen. In der zweiten Hälfte war er und sein Programm lebhafter. Die Zeit vergeht schnell, wenn er den „typisch Deutschen“ mit seiner Vorliebe zum Schweinfleisch aufzeigt, wo er doch auch gerne Currywurst isst. So nimmt Masud ausgewählte Alltagssituationen witzig und kurzweilig auf die Schippe und kann deutsche Sprache gut auf die Spitze treiben.

Massud hat in den Jahren mehr Sicherheit gewonnen. Das ist erfreulich festzustellen. Den Wunsch, den ich im Mai 2013 für sein erstes Soloprogramm formuliert hatte, dass er ein wenig mehr Schwung bekommen soll, kann ich auch heute noch unterstreichen. Alleine Langsamkeit und lässiges Lümmeln am Klavier zaubert den Hintersinn von den Masuds Lebensaspekten noch nicht lebendig in den Vordergrund.

Ein wenig mehr Temperament, dass Masud auch ansatzweise zeigt, wäre für das Bühnenprogramm als Comedian sehr schön. Er sprach auch die Unterschiede zwischen Kabarett und Comedy an. Vielleicht ist es genau der Mix von verschiedenen Stilelementen, der im Programm noch nicht so eine ganz klare Linie erkennen lässt.

Der Flug auf den Teppich, auf den Masud seine Besucher mitnehmen will, kann ruhig ein bisschen stürmischer werden.

Thomas Moser

Ufa-Fabrik in Berlin-Tempelhof

Varieté Salon

Mi. 15. bis Sa. 18. April 2015

Mi-Sa 20:00 Uhr

Normal: 17 €, Ermäßigt: 15 €, Studenten (nur im VVK): 12 €

http://www.masud-comedy.com

 

Saisoneröffnung 2015 in Marienfelde

Es grünt und sprießt an allen Ecken und Enden. Der Freizeitpark Marienfelde lässt sich auch nicht lumpen und entfaltet an jedem Tag ein Stückchen mehr seiner natürlichen Schönheit.

Die ehemalige Mülldeponie, am Stadtrand im Süden von Berlin, ist begrünt und in den letzten Jahren ein Geheimtipp für Naturliebhaber geworden.

Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung dieser Grünanlage hat die am Fuße der Anhöhe liegende Naturschutzstation am Diedersdorfer Weg 3-5. NaturRanger Björn Lindner hat mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Wunder geschaffen.

Die Naturschutz-Station am Diedersdorfer Weg 5 ist eigentlich eine Art kleines gallisches Dorf und Treffpunkt für Naturfreunde.

NaturRanger und Leiter der Station, Björn Lindner, erzählt: „Wir haben im Winter auch viel für die Landschaftspflege getan. Viele notwendige Arbeiten im Hintergrund wurden erledigt. Jetzt freuen wir uns wieder über viele interessierte Besucher.“

Saisonstart am 18. April: Bienen und viel Natur

Der offizielle Saisonstart in der Naturschutzstation ist der 18. April 2015. Unter dem Motto „Die Station erwacht aus dem Winterschlaf“ werden an diesem Tag ab 14 Uhr verschiedene Führungen angeboten. Die Besucher, ob Groß oder Klein, können dabei die kleinen Geheimnisse der Naturschutzstation entdecken.

Das Schmetterlingshaus wird erweitert. Der Zimmerer Andreas Winter ist gerade beim Bau, damit die Tiere in einem größeren Bereich noch besser beobachtet werden können.


Die ehrenamtliche Helferin Nicole Peuker zeigt die unscheinbaren Puppen aus denen später prachtvolle Falter entstehen.

Björn Lindner vor dem Lehrbienenstand
Unter fachkundiger Anleitung des Imkerverbandes Berlin wird am Lehrbienenstand auf alle Frage der Besucherinnen und Besucher eingegangen.

Die Naturpädagogin und Jägerin Nathalie Bunke kümmert sich ehrenamtlich um die Umweltbildung auf der Naturschutzstation. Zur Saisoneröffnung wird sie ihre Arbeit, die sie mit Schulklassen und Kindergartengruppen macht, erläutern.

Im Internet nachzulesen: Immer wieder neue Veranstaltungen

Wer zum Saisonstart nicht kommen kann, ist jederzeit während der Öffnungszeiten willkommen. In diesem Jahr sind auch kurzfristige Führungen geplant, die jeweils im Internet bekannt gegeben werden. Ein regelmäßiger Blick in die Internetseite unter „Termine und Veranstaltungen“ wird sich in diesem Jahr bestimmt lohnen, verspricht Björn Lindner.

Immer wieder der Kampf um die Finanzierung der Station

Wer Björn Lindner mal kennengelernt hat, ist begeistert von seiner Naturliebe und seinem Engagement. Aber immer wieder bangt er und die Naturschutzstation um die Finanzierung der Arbeit. Sieben Jahre ist Lindner dabei und die Finanzierung seiner Arbeit musste bislang immer wieder mühsam über verschiedene Projektfinanzierungen abgesichert werden.Das Problem, das Lindner sieht, sind die immer wieder nur kurzfristigen Finanzierungen. Die Arbeit in Sachen Natur, Landschaftspflege und Bildung müssten nach seiner Meinung auf dauerhafte finanzielle Beine gestellt werden. Die Naturschutzstation, die auch für das Biotop hinter dem interkulturellen Garten in der Blohmstraße zuständig ist, wird zurzeit von ehrenamtlichen Helfern, Helferinnen vom freiwilligen ökologischen Jahr und vom Öko-Bundesfreiwilligendienstes getragen. Ein Teil der Finanzierung wird zum 30.6.2015 beendet sein.

Drei feste Stellen werden benötigt

Björn Lindner: „Für einen dauerhaften Betrieb der Station und für die vielfältigen Arbeiten im gesamten Gebiet werden drei feste Stellen benötigt und in der Saison brauchen wir noch zwei zusätzliche Honorarkräfte.“ Um bei der Finanzierung ein Stück weiterzukommen, ist man gerade in Gründung eines neuen Vereins, der Naturwacht Berlin. Die Hilfe von vielen Kooperationspartnern und Spendern benötigt die Station auch ganz dringend weiterhin. Das Bezirksamt und auch der Schirmherr der JuniorRanger, Stadtrat Oliver Schworck, bemüht sich immer wieder um Lösungen zur Finanzierung. Ein kleiner Baustein, der hinzukommen soll, sind künftig Baumpatenschaften.

Lindner ist in Kontakt mit Nachbarbezirken, um auch dort so eine Art kleine Naturschutzstationen, zum Beispiel auf der Rudower Höhe, einzurichten. Björn Lindner sieht die Notwendigkeit, dass die Finanzierung auf mehrere stabile Beine gestellt wird.

Bildungsauftrag ganz praktisch

Schulklassen und Kindertagestätten besuchen gerne die Naturschutzstation. Hier wird den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt.


Auch 2015 wird es in den Sommerferien wieder die sogenannte „Grüne Schule“ geben. In der Grünen Schule lernen Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren Wichtiges über die heimische Natur unter dem Motto: „Biologische Vielfalt erfahren, erleben und bewahren.“ Eine Woche lang (täglich von 9 bis 15 Uhr) lernen die Kinder die heimische Tier- und Pflanzenwelt kennen, sind der Natur auf der Spur und bekommen Unterricht vom NaturRanger, der Naturpädagogin und weiteren Naturexperten. Es wird drinnen und draußen gearbeitet. Am Ende der Arbeitswoche wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Mit bestandener Prüfung erlangen die Kinder die Auszeichnung des JuniorRangers und gehören somit den Zwiebelfröschen an. Diese treffen sich dann immer einmal im Monat.

Die Anmeldungen für das „Grüne Klassenzimmer“ beginnen am 21. April und enden am 22. Mai 2015.

Ein Besuch des Freizeitpark Marienfelde und der Naturschutzstation am Diedersdorfer Weg lohnen sich jedenfalls!

Thomas Moser

http://www.berlin-marienfelde.de/natur/station.shtml

Die nächsten Termine:

Samstag, 18.04.15, 14.00 Uhr

Saisoneröffnung auf der NABU-Naturschutzstation Marienfelde

Björn Lindner, NABU Berlin

Die Station erwacht aus dem Winterschlaf und zeigt sich in den ersten Frühlingstagen!

Treffpunkt: NABU-Naturschutzstation Marienfelde, Diedersdorfer Weg 3-5, 12277 Berlin

Verkehrsverb.: S2 bis Buckower Chaussee, dann Buslinien M 11/ X 11/277 bis zur Haltestelle Nahmitzer Damm/ Marienfelder Allee + Fußweg ca. 900 m

Dauer: 4 Std.

Samstag, 18.04.15, 14.00 Uhr

Führung: Von der Kippe zur Trenntstation

Fr. Dr. Drong, NABU Berlin

Treffpunkt: NABU-Naturschutzstation Marienfelde, Diedersdorfer Weg 3-5, 12277 Berlin

Verkehrsverb.: S2 bis Buckower Chaussee, dann Buslinien M 11/ X 11/277 bis zur Haltestelle Nahmitzer Damm/ Marienfelder Allee + Fußweg ca. 900 m

Samstag, 26.04.15, 14.00-16.00 Uhr

 Führung: Wanderung durch die Marienfelder Feldmark

Hr. Klinge

Treffpunkt: Wendeschleife Eggesdorfstr./ Blohmstr.

Voranmeldung erbeten, unter der Rufnummer: 030/ 745 95 16, Anrufbeantworter vorhanden

 

Samstag, 09.05.15, 14.00 Uhr

Führung: Von der Kippe zur Trenntstation

Fr. Dr. Drong, NABU Berlin

Treffpunkt: NABU-Naturschutzstation Marienfelde, Diedersdorfer Weg 3-5, 12277 Berlin

Verkehrsverb.: S2 bis Buckower Chaussee, dann Buslinien M 11/ X 11/277 bis zur Haltestelle Nahmitzer Damm/ Marienfelder Allee + Fußweg ca. 900 m

Samstag, 20.06.15 und Sonntag, 21.06.15

 Langer Tag der Stadtnatur

 

Fotofallen für die Wildschweine...sind auch Frischlinge dabei?



Alle Fotos: Thomas Moser - BerLi-Press

 

MedienPoint Tempelhof: Eine einmalige Ausstellung an James Last Exponaten

Da swingt man unwillkürlich mit. James-Last-Fan hin oder her, wer seine Musik hört, muss meistens unwillkürlichen im Rhythmus mitwippen. „50 Jahre Non Stop Dancing – James Last” hat der MedienPoint Tempelhof seine Hommage an den großen Musiker genannt. James „Hansi“ Last feiert einen Tag vor seinem Berliner Abschiedskonzert am 18. April 2015 seinen 86. Geburtstag. James Last, mit bürgerlichem Namen Hans Last, ist Bandleader, Komponist, Arrangeur und Musikproduzent. Von 1965 an feierte er mit seinem unverwechselbaren Happy Sound die größten Erfolge und durfte auf kaum einer Party mit seiner Musik fehlen.

MedienPoint: Kieztreffpunkt, Medien-Multiplikator und Galerie

Der MedienPoint zeichnet sich schon seit Jahren für seine qualitativ hochwertigen Ausstellungen aus. Auch hier steht die „5“ im Mittelpunkt, denn der Kieztreffpunkt und Medien-Vermittler hat seine 55igste Ausstellung gestaltet. Frontmann Henning Hamann ist immer wieder die treibende Kraft bei diesem sozialen Projekt vom Kulturring in Berlin e.V.


Henning Hamann (2.v.re.) und seine aktuelle Crew v.l. Christian Ermel, der auch ein hervorragendes Bild von James Last für die Ausstellung gezeichnet hat, Anne Frühauf, Anett Vogt, Alicja Zamorska, Karin Kraschewski und Olaf Gründel ganz rechts.

Zusammen mit seinen Leuten zaubert er die wunderbarsten Ausstellungen in die kleine Ladenwohnung der Tempelhofer Werderstraße, ganz in der Nähe der ufa-Fabrik. Als Schirmherrin hat sich zur Ausstellungseröffnung die Bezirksverordnetenvorsteherin Petra Dittmeyer eingefunden.

Petra Dittmeyer ist begeistert; hier mit Henning Hamann

Petra Dittmeyer hat schon verschiedentlich, teilweise mit eigenen Exponaten, Ausstellungen zum Beispiel über „50 Jahre Kassette“ unterstützt und freut sich jedes Mal über die besonderen Aktivtäten im MedienPoint. Reno Döring vom Kulturring Berlin besuchte, neben vielen Stammgästen und Freunden vom MedienPoint, die rundum gelungene Ausstellungseröffnung.

Über 150 Exponate

Henning Hamann ist mit voller Berechtigung Stolz auf die James-Last-Ausstellung und erzählt vom zusammengetragenen Spektrum: „Unzählige Exponate, wie Plakate, Poster, LPs, exklusive Promotion-Raritäten, Goldenen Schallplatten, Bücher usw., zeigen die faszinierende Bandbreite des Erfinders des ‚Easy Listening‘ und ‚Happy Sounds‘. Täglich begegnen wir den Hits von James Last: Ob „Traumschiff“, „Biscaya“, „ZDF Hitparade“, „Der Landarzt“, Elvis Presleys „Fool“ oder „der einsame Hirte“ um nur ein paar zu nennen“, ergänzt Hamann weiter. So ist eine einmalige James-Last-Ausstellung mit über 150 Exponaten zustande gekommen.

Da kann man nur staunen. Exponate über Exponate...

Der sympathische James-Last-Fan

Und die meisten Exponate sind vom James-Last-Sammler, Günter Krüger, gekommen.


Günter Krüger mit Frau Karin (links) und der First Lady aus Tempelhof-Schöneberg, Petra Dittmeyer
Mit der Schallplatte „non stop dancing 9 – 28 Hits für Ihre Party“, die auch im MedienPoint zu bewundern ist, fing die Sammelleidenschaft von Günter Krüger an. Krüger hat mittlerweile Tausende Last-Platten und CDs, wobei die besonders interessanten aus China und Japan kommen. Viele Platten, in den Versionen der unterschiedlichen Länder und Sprachen, sind von James Last signiert worden. Der sympathische, aber durchaus zurückhaltende und unaufdringliche Sammler kann von verschiedenen intensiven und sehr persönlichen Kontakten mit dem Allroundmusiker berichten. Ed Koch von PaperPress schreibt über Krüger: „Günter Krüger und seine Frau Karin sind James Last und dessen Frau Christine viele Male begegnet und immer wieder sind sie von der Herzlichkeit des Musikers begeistert. Zuletzt waren sie vor wenigen Tagen bei einem Konzert in Hamburg, wo sie mit James Last Frau Christine sprechen und ihr von der Ausstellung im MedienPoint berichten konnten. Die Wahrscheinlichkeit, dass James Last anlässlich seines Berlin-Konzerts am 18. April persönlich im MedienPoint vorbeischaut, ist gering. Der 85-jährige muss sich schonen, damit noch viele Fans seine Abschiedstournee genießen können.“

Radio-Hase Hamann kennt Last persönlich

Aber auch Henning Hamann vom MedienPoint, alter Radio-Hase und Musikchef bei verschiedenen Sendern, kann von Hansi, wie er ihn nennen darf, berichten.


So blieb es nicht aus, dass er zu einem Interview mit Last vom Sender aufgefordert wurde. Da Hamanns Eltern, wie oft in dieser Generation, diese Platten rauf und runter gehört hatten, zählte der umtriebige Radiomann nicht per se zu den musikalischen Fans von James Last und zierte sich erst. Dieses frühkindliche Trauma kam wohl auch so bei James Last an, dass er dachte, Hamann könne ihn nicht leiden. James Last, offensichtlich ein höchst sensibler Mensch, sprach es auch an. Hamann druckste rum und erklärte dann seine Erlebnisse. Dieses brachte dann die Wende und eine durchaus persönliche Verbundenheit entstand. James Last lud ihn zum Konzert in die Royal Albert Hall nach London und später in sein Haus nach Florida ein.


Dort schenkte er Hamann eine handsignierte goldene Schallplatte, die als Highlight die aktuelle Ausstellung krönt. Auch die erste James-Last-LP ist in der Ausstellung zu bewundern.

Gruppenbild mit 2 Damen: Dr. Ulrike Stutzky (aktive Förderin des MedienPoints), Günter Krüger, James Last, Petra Dittmeyer und Henning Hamann (v.lks.n.re.)

Noch zu James Last

Ein Leben für die Musik. Das zeichnet den großen Entertainer James Last aus. Bereits im Kindesalter entdeckt er seine musikalische Leidenschaft und erlernt während seiner Ausbildung bei der Heeresmusikschule Fagott, Kontrabass und Tuba. Nachdem die Schule 1945 jedoch durch Bombenangriffe zerstört wurde, entscheidet sich Last dazu, Berufsmusiker für die Besatzungsmächte zu werden. Sein Debutalbum "Non Stop Dancing" wird eine beispiellose erfolgreiche LP-Serie und der Einstieg zu einer jahrzehntelangen Karriere, die ihn in mehr als 150 Ländern bekannt macht.

Mit seinen einzigartigen Kompositionen ist James Last zum König der Unterhaltungsmusik avanciert, was er auch heute noch, im Alter von 85 Jahren, mit seinen fortdauernden Tourneen beweist.

Dabei stand diese letzte Tournee auf Messers Schneide. James Last musste sich in Florida einer dreistündigen Not-OP unterziehen. Der deutsche Musiker und Erfinder des "Happy Sounds" litt an einer akuten Entzündung des Dickdarms. Inzwischen ist er wieder genesen und topfit auf großer Abschiedstour. Toi, toi, toi!

Thomas Moser (auch alle Fotos

Noch bis zum 5. Mai 2015 im MedienPoint Tempelhof,

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik.

Montag - Freitag 10-18 (außer Feiertage)

Der James Last-Fan Günter Krüger: www.jameslastfan.de


Karl-Heinz Kronauer vom Tempelhofer Journal (re) im Gespräch mit Henning Hamann

Lothar Nest von der Sportschule, Förderer des MedienPoints, ist auch oft hier... rechts James-Last-Sammler Günter Krüger


Ein "Bomben-Wetter" zur Ausstellungseröffnung

...und immer diese "Dorf-Paparazzi" ;-) ...



Die Weltpresse ist vertreten: Ed Koch, Karl-Heinz Kronauer und Ralf Jacob

Netzwerk knüpfen...Die nächste Geschichte mit Wolfgang Spranger vom Volkspark Lichtenrade (2.v.re)
Fotos Thomas Moser


Fotowand aus DinA 4-Seiten zusammengeklebt (Foto Hamann)

James Last, gezeichnet von MedienPoint-Mitarbeiter Christian Ermel (Foto Hamann)

 

9.4. Vernissage: "50 Jahre Non Stop Dancing - James Last"

Der MedienPoint Tempelhof ist ein soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V.

"50 Jahre Non Stop Dancing - James Last"

Eine einmalige Ausstellung an James Last Exponaten

im MedienPoint Tempelhof

vom 10. April bis zum 5. Mai 2015

Vernissage für ALLE - inkl. Getränk

 am Donnerstag, 9. April - 18 Uhr

 im MedienPoint Tempelhof,

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik.

Montag - Freitag 10-18 (außer Feiertage)

 Am 18.04.2015 ist es wieder soweit: Die Musiklegende James Last, inzwischen 85, beehrt zum letzten Mal Berlin mit einem Konzertabend der Extraklasse!

„Ich freue mich über zwei Dinge: zum einen konnte ich als Schirmherrin die Vorsteherin der Bezirksversammlung  Tempelhof-Schöneberg, Petra Dittmeyer gewinnen und zweitens dass ich den „größten James Last-Sammler der Welt“ überreden konnte, seine Exponate für unsere Ausstellung ‚50 Jahre Non Stop Party - James Last‘ zur Verfügung zu stellen und er wird auch bei unserer Vernissage am 9. April um 18 Uhr persönlich über seine Sammlung erzählen“, erklärt überglücklich MedienPoint Frontmann Henning Hamann. „Unzählige Exponate, wie Plakate, Poster, LPs, exklusive Promotion-Raritäten, goldenen Schallplatten, Bücher usw., zeigen die faszinierende Bandbreite des Erfinders des ‚Easy Listening‘ und ‚Happy Sounds‘. Täglich begegnen wir den Hits von James Last: Ob „Traumschiff“, „Biscaya“, „ZDF Hitparade“, „Der Landarzt“, Elvis Presleys „Fool“ oder „der einsame Hirte“ um nur ein paar zu nennen“, ergänzt Hamann weiter.

Die Vernissage am Donnerstag, 9. April um 18 Uhr, ist offen für ALLE, inkl. Freigetränk, Dank Sponsor Ed Koch und dem Tempelhofer Forum!

Ein Leben für die Musik. Das zeichnet den großen Entertainer James Last aus. Bereits im Kindesalter entdeckt er seine Leidenschaft und erlernt während seiner Ausbildung bei der Heeresmusikschule Fagott, Kontrabass und Tuba. Nachdem die Schule 1945 jedoch durch Bombenangriffe zerstört wurde, entscheidet sich Last dazu, Berufsmusiker für die Besatzungsmächte zu werden. Sein Debutalbum "Non Stop Dancing" wird eine beispiellose erfolgreiche LP-Serie und der Einstieg zu einer jahrzehntelangen Karriere, die ihn in mehr als 150 Ländern bekannt macht.

Mit seinen einzigartigen Kompositionen ist James Last zum König der Unterhaltungsmusik avanciert, was er auch heute noch, im Alter von 85 Jahren, mit seinen fortdauernden Tourneen beweist.

Dabei stand diese letzte Tournee auf Messers Schneide. James Last musste sich in Florida einer dreistündigen Not-OP unterziehen. Der deutsche Musiker und Erfinder des "Happy Sounds" litt an einer akuten Entzündung des Dickdarms. Die Situation war hochdramatisch. Last litt an einer sogenannten Divertikulitis. Das sind gefährliche Ausstülpungen im Darm, die platzen und zu inneren Blutungen führen können. Inzwischen ist er wieder genesen und topfit auf großer Abschiedstour.

 
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