Großes Sommerfest: 125 Jahre TSV Marienfelde

Der TSV Marienfelde ist 125 Jahre alt geworden. Am 27. Juni 2015 war das große Jubiläums-Sommerfest...Herzlichen Glückwunsch!

Der ausführliche Bericht bei "Nachbarn-News" : http://weblog.thomasmoser-berlin.de


Jugendwart Stefan Behrendt führt durch das Programm und freut sich...

über einen Scheck der Berliner Sparkasse über 500 Euro!

Katharina Bald (lks) und Katja Dörr (re) von der Berliner Sparkasse mit Stefan Behrendt und dem Kasssenwart Rainer Egermann


Die Teppich-Curling-Gruppe freut sich über den Obst-Sponsoren EDEKA an der Heilandsweide...



Die Donnerstagsgruppe tanzt wie wild...


Die Kleinen spielen gerne...

Die Großen grillen...

und tanzen...



Auch die Bläser-Klasse der Gustav-Heinemann-Oberschule ist wieder dabei!

ALLE Fotos Thomas Moser

www.tsv-marienfelde.de

 

WERDI-Kolumne Juli 2015 von Thomas Moser - Tempelhof-Tipps

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Bald geht es los: Spielfest und Rocktreff 2015

Zu Beginn der heißen Vorbereitungsphase treffen sich traditionell Veranstalter, Schirmherrinnen und Sponsoren zu einem Frühstück im Café im Wasserturm auf dem EUREF-Campus am Gasometer.

Foto v.l.n.r.: 1.Reihe: Jugendstadtrat Oliver Schworck, Jürgen Siegismund (Stromnetz Berlin), Horst-Dieter Keitel (Berliner Woche),Ronny Graikowski-Bauer (SchreiBerlin), 2.Reihe: Sarah Geiger (Vattenfall), Andrea Seerig (Stromnetz Berlin), Regina Körper, Rocktreff-Schirmherrin Petra Dittmeyer (BVVVorsteherin), Spielfest-Präsentatorin Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin), Jutta Kaddatz (stv. Bezirksbürgermeisterin), Andie Kraft (CPYE e.V.), 3. Reihe: EUREF-Vorstand Benjamin Melcher, Ed Koch (MitSpielene.V.), Philipp Mengel Veranstaltungsleiter Jugendamt), Thomas Biersack (PSDBank), Anna Brandt (GeWoSüd), Torsten Schreiber (SchreiBerlin), 4. Reihe: Rainer Schwarz (Jugendamtsdirektor), Uli Schulz (Jugendamt), Emily Westphal (Radio Möller), Tobias Kellermann und Carsten Siebke (stilbrand), Dirk Büscher (GeWoSüd), Sabine Schmiedel (Möbel Kraft), Rob Pagel (Rock-Ini), Oliver Theel (Abt. Jugend, Ordnung, Bürgerdienste).

Nicht auf dem Foto; sie standen im Stau und kamen etwas später: Philipp Seifert (FACES Veranstaltungstechnik) und Rainer Tepasse (DEGAS).

Auch die Sponsoren, die nicht teilnehmen konnten sollen hier ebenfalls dankend erwähnt werden: Henry Arzig (Catering Company), Gerd Henrich (Humboldt Box), Stephan Boy (KKI GmbH), Yasir Kahf (Licht & Tontechnik Popella), Klaus Hoppe (Optiker Hoppe), Steffen Kottwitz (outline display), Torsten Kurz (PKSD), Sandra Kunath (Printprinz), Christian Wüstefeld (Reisebüro Ehlert), Fred Hoffmann (Riemer & Schultz Sanitär), Marei Schmidt (star fm), Dorit Klutmann (Ferienparadies Lütow), Sven Weber (SWI Immobilien), Uwe Saager, Dr. Arno Markwitan (vitasyn Fritz Apotheke), Roberto Ullrich (Vierlande), Erol Degirmenzi (Weingewölbe), Ralph Eichberg (Maximilian).

F
oto: Jugendstadtrat Oliver Schworck bedankt sich bei den Sponsoren.

Der Rocktreff ist DIE Traditionsveranstaltung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg. Tradition klingt immer ziemlich verstaubt und altbacken, das trifft auf den Rocktreff natürlich nicht zu, ganz im Gegenteil. In über 30 Jahren hat sich die Musik enorm verändert und mit ihr oder durch sie diejenigen, die den Rock ’n’ Roll auf die Bühne bringen. In den ersten zwei Jahrzehnten war Rockmusik eine Domäne der Boy-Groups, auch wenn man diese anfangs nicht so nannte. Im Laufe der letzten Jahre haben immer mehr junge Frauen die Bühne erobert. Nicht nur als Sängerin ganz vorn am Bühnengraben, sondern an allen Instrumenten, auch dem wohl kräftezehrendsten, dem Schlagzeug.


Foto: Schirmherrin Petra Dittmeyer (lks.) und Jutta Kaddatz freuen sich auf den Rocktreff.

Aus über 200 Bewerbungen wurden in diesem Jahr 16 Bands ausgewählt, die an den drei Veranstaltungstagen spielen werden. Alle Bands treten ohne Gage beim Rocktreff auf. Der Rocktreff ist ein großer musikalischer Spaß mit vielen sehr begabten jungen Künstlern, die ihr Publikum mehr als nur gut unterhalten. Überzeugen Sie sich selbst, beim 32sten Rocktreff 2015. Der Eintritt ist natürlich frei. Gegründet wurde der Rocktreff 1984 von der Rock-Ini der Ev. Jugend Tempelhof. Ihr damaliger Frontmann ist heute Chef der gynäkologischen Abteilung des Tempelhofer St. Joseph- Krankenhauses, Prof. Dr. Michael Abou Dakn.

Der Rocktreff ist keine Veranstaltung „nur“ für junge Leute. Das Publikum ist altersmäßig sehr gemischt. Und die Bewohner des nahe gelegenen Seniorenheims gehören auch zu den Stammgästen der Veranstaltung. Somit verbindet der Rocktreff Jung und Alt. Auch bei den ehrenamtlichen Helfern sind neben den „alten Hasen“ viele Jugendliche dabei, die im Rahmen der Veranstaltung in die unterschiedlichsten Bereiche (Technik, Organisation, etc.) einer Großveranstaltung hinein schnuppern können. Möglich ist der Rocktreff seit je her ausschließlich durch Sponsorengelder und einer Zuwendung des Jugendamtes. Träger des Rocktreffs ist der gemeinnützige Verein CPYE e.V., Kooperationspartner sind die Rock-Ini Tempelhof und die Catering Company.

32. Rocktreff: Freitag, 10. Juli 2015, 18.00 bis 23.00 Uhr, Samstag, 11. Juli 2015, 16.00 bis 23.00 Uhr, Sonntag, 12. Juli 2015, 16.00 bis 20.00 Uhr, Eintritt frei - Fußballstadion im Volkspark Mariendorf, Prühßstraße 90, Ecke Andlauer Weg, 12109 Berlin.

www.rocktreff.de

… und dann gibt es das beliebte Spielfest…

Das Spielfest für die gesamte Familie

Der Rocktreff ist aber nur die eine Seite der Angebotsmedaille an diesem Wochenende im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf. Denn seit rund 20 Jahren lädt das Jugendamt jedes Jahr auch zu seinem Spielfest ein. Es findet zeitversetzt am selben Wochenende wie der Rocktreff statt. Am Samstag, dem 11., und Sonntag, dem 12. Juli 2015, beginnt „Das Spielfest“ um 12.00 Uhr, und endet jeweils um 18.00 Uhr.

Foto: Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler freut sich, dass wieder große Attraktionen zum günstigen Preis angeboten werden können.

Zwei Stunden, zwischen 16.00 und 18.00 Uhr finden Spielfest und Rocktreff parallel statt. Das Konzept hat sich bewährt, weil viele der Spielfestbesucher so auch noch etwas von dem mitbekommen, was auf der großen Rocktreffbühne abgeht.

In den letzten Jahren wurden an den beiden Wochenendtagen bis zu 2.500 Besucher gezählt, Kinder, Jugendliche und ihre Mütter, Väter, Opas und Omas. Mit „Kind und Kegel“ wie man in Berlin sagt, kommen die Familien ins Stadion des Volksparks Mariendorf.

www.spielfest-mariendorf.de

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen in der neuen KiTS-Sommerausgabe:

Als pdf-Dokument auf der Internetseite des Jugendamtes:

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/jugend-familie/kits.html

Wie freuen uns auf Sie:

32. Rocktreff

Freitag, 10. Juli 2015, 18.00 bis 23.00 Uhr

Samstag, 11. Juli 2015, 16.00 bis 23.00 Uhr

Sonntag, 12. Juli 2015, 16.00 bis 20.00 Uhr

Spielfest

Samstag, 11. Juli 2015

Sonntag, 12. Juli 2015, jeweils von 12.00 bis 18.00 Uhr.

Eintritt frei

Fußballstadion im Volkspark Mariendorf, Prühßstraße 90, Ecke Andlauer Weg, 12109 Berlin



Veranstaltungskoordinator begrüßte die Ehrengäste ... und hat alles gut im Griff!


Launige Worte...wie gewohnt... von Andie Kraft vom Veranstalter CPYE e.V. 

Quelle/Text: paperpress

Alle Fotos: Thomas Moser

 

Britzer Garten: Mein verlängerter Balkon!

Meine kleine WERDI-Kolumne im Juni 2015...

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Ein Mal die Zeit zurückdrehen: Weißgerber Lesezirkel hat es getan

Keine Regenwolke konnte das Event aufhalten

(Berlin – 16. Juni 2015): Am Wochenende feierte der Weißgerber Lesezirkel mit 500 Gästen erfolgreich sein 90-jähriges Firmen-Jubiläum, verbunden mit einem Tag der offenen Tür. Schon am Eingang blitzten die Oldtimer aus den 30er bis 50er Jahren. Die Besucher wurden von Ute Weißgerger-Knop, der Inhaberin des Weißgerber Lesezirkel, und den Mitarbeiten, alle gekleidet im Stil der 20er Jahre, freundlich begrüßt. Eine Drehorgel sorgte für eine nostalgische Stimmung. Der deutsche Sänger Henry de Winter, der mit einer schwarzen Limousine Packard 1939 direkt vor die Bühne fuhr, begrüßte die Chefin charmant mit einem Handkuss. Gegen 12:00 Uhr wurde das Event im Stil der 20er Jahre vom Neuköllner Bezirksstadtrat für Soziales, Bernd Szczepanski, Bündnis 90/Die Grünen, eröffnet.

Dann folgten Charleston mit Hannas Tanzforum, Tango mit Wendy Hsiao Wang und Eduardo Espinoza, sowie Lieder aus den 20er Jahren mit Henry de Winter. Das TIPI AM KANZLERAMT gab einen Vorgeschmack auf das Musical Cabaret und präsentierte einen Ausschnitt aus der viel gefeierten Cabaret-Inszenierung des Madonna-Choreografen Vincent Paterson. Mit dabei waren Ehrengäste, wie zum Beispiel Günther Hildebrand, Hans-Peter Wodarz, Georg Strecker, Peter Strahlendorf. Leider hat der Sonnenschein nicht bis ganz zum Schluss gereicht, aber so eine kleine Regenwolke konnte dem Fest nichts anhaben: nach einer kurzen Dusche ging das Programm weiter mit Saxofonistin Melanie Piontek. Henry de Winter beendete das Programm mit Liedern aus den 20er, 30er und 40er Jahren. Die Gäste waren begeistert und bedankten sich, so auch Peter Strahlendorf vom Presse Fachverlag: „Ein wunderbares Fest! Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich für die Einladung zum Jubiläums-Event 90 Jahre Weißgerber Lesezirkel und die wirklich tolle Betreuung bedanken. Es war beeindruckend, was da alles auf die Beine gestellt wurde“.

Anstelle von Blumen-Präsenten wollte die Chefin lieber eine Spende für das Jugend- und Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee, das schon seit einigen Jahren vom Weißgerber Lesezirkel unterstützt wird. Ebenso widmete der Weißgerber Lesezirkel die Einnahmen aus dem Kuchen- und Losverkauf dem Jugend- und Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee, so dass man sich dort in Kürze über 800,00 EUR freuen wird.


Heidrun Huß, Henry de Winter, Ute Weißgerber-Knop und vorne der Hund, Bobby (v.lks.n.re. Foto: HelenNicolai BusinessPortraits)

 

6. Marienfelder Sportfest mit Fußballturnier

Am Samstag, dem 4. Juli 2015 organisiert die Bewohnerin Janni Dierbach mit Unterstützung des F.C. Stern Marienfelde in der Zeit von 12.00 bis 18.00 Uhr das mittlerweile 6. Marienfelder Sportfest. Die Veranstaltung findet rund um den Bolzplatz in der Gründurchwegung am Tirschenreuther Ring (nahe Marienfelder Grundschule und Jugendclub „haus of fun“) statt.

Neben dem Fußballturnier, an dem Fußballvereine aus dem Bezirk sowie Mannschaften der Kiepert-Grundschule und des Übergangswohnheimes Marienfelde teilnehmen, steht in diesem Jahr erstmalig auch die Sportart Basketball im Mittelpunkt. Alba-Berlin und die Wohnungsbaugesellschaft degewo stellen Basketball-Körbe zur Verfügung und alle Besucher/innen können sich im Körbe-Werfen versuchen. Die Basketball-AG der Marienfelder Grundschule und der SCC-Südwest geben eine Kostprobe ihres Könnens und bieten eine Basketballakademie an. Was jede/r tun kann, um sich gesund und fit zu halten, zeigt die Seniorensportgruppe von Monika Battist. Außerdem stellt der TSV Marienfelde die Sportart Prellball vor.

Stadtrat Oliver Schworck eröffnet um 12.00 Uhr die Veranstaltung, auf der es nicht nur sportlich, sondern auch unterhaltsam zugeht. Kinder des Übergangswohnheimes erfreuen die Besucher mit der Aufführung internationaler Tänze, die Verkehrspolizei ist mit ihrem Geschicklichkeitsparcour dabei und jede Menge Spieleangebote vom Haus of fun, TSV Marienfelde, Bewohnercafe Mariengrün der AG SPAS und dem Quartiersbüro W40 sorgen für die Unterhaltung der Kinder. 

Musik, Kaffee, Kuchen und Gegrilltes bieten einen gemütlichen Rahmen, um den Kindern beim Turnier zuzusehen, sich über Angebote im Kiez zu informieren und Nachbarn zu treffen. 

Die Finanzierung des Festes erfolgt über den Aktionsfonds, der für die Quartiersentwicklung der Großsiedlung rund um die Waldsassener Straße von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für nachbarschaftliche Projekte zur Verfügung steht.

 

125 Jahre TSV Marienfelde 1890

In diesem Jahr hat der TSV Marienfelde 1890 e.V. so richtig Grund zum Feiern.

Im Jahr 1890, also vor nun bald 125 Jahren, gründeten acht Männer im Dorf Marienfelde, in dem damals erst 1334 Einwohner wohnten, einen Sportverein.

So las man im „Teltower Kreisblatt“ im November 1890: „Marienfelde – Auch hier hat die Sache der Turnerei einen Anfang gefunden. Es hat sich hier im Laufe des verflossenen Monats ein Turnverein gebildet, der unserem Orte alle Ehre macht. Zwar erst 25 Mitglieder stark konnte derselbe doch zur Beschaffung der nothwendigen Geräthe, Reck und Barren von vorzüglichster Konstruktion, eines Sprunggestells, eines Schweberecks und zweier Matratzen schreiten... Hoffentlich finden sich noch recht viele Mitglieder oder Turnfreunde, die das Ansehen des Vereins fördern helfen.“

Eine tragende Säule in Marienfelde

Noch heute ist der Verein eine der tragenden Säulen im gesellschaftlichen Leben von Marienfelde.

Heute zählt der TSV Marienfelde circa 1100 Mitglieder, darunter 36 Ehrenmitglieder, die sich durch besonderes Engagement ausgezeichnet haben bzw. auf eine über 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken.

Seit 1996 engagiert sich Sigrid Steinert als 1. Vorsitzende für die Belange des Vereins und seiner Abteilungen.

Vielfältige sportliche Betätigung

10 Abteilungen führt der Verein, der sich mit einem breiten sportlichen Angebot im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, aber auch mit seinem gesellschaftlichen Engagement, insbesondere in der Kinder-und Jugendförderung einen Namen gemacht hat. Ob Jung oder Alt, ob wettkampffreudig oder die sanfte Sportart liebend, ob körperliche oder geistige Bewegung suchend, im TSV Marienfelde findet eigentlich jeder die passende Sportart.

Bereits mit 2 Jahren, begleitet durch die Eltern, lernen die Jüngsten beim Eltern-Kind-Turnen spielerisch an einem bunten Geräteparcours verschiedene Bewegungsabläufe: Schwingen am Seil, Springen vom Kasten, Balancieren über den Balken und Klettern an der Sprossenwand gehören dazu. Später können die Kinder in einer altersgerechten Turngruppe an Geräten turnen und an Wettkämpfen teilnehmen.

Viel für Jung und Alt, jede Art von Bewegung mit Bällen, Schach bis Teppichcurling

Mit Unterstützung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg kann der Verein und der Jugendwart Stefan Behrendt schon seit Jahren ein vielseitiges und spannendes Ferienprogramm anbieten.

Wer gerne mit Bällen umgeht, kann sich zwischen der Handball-, Prellball-, Tischtennis- oder Badminton-Abteilung des Vereins entscheiden. „Minis“ heißen hier die kleinsten Handballer, „Marienfelder Dinos“ die über Vierzigjährigen.

Einhundert Prellballer in jeder Altersklasse prellen mit großer Freude den Ball und haben es bereits in die Bundesliga geschafft. Im Jubiläumsjahr fanden im März die Norddeutschen Prellballmeisterschaften in der Sporthalle im Baußnerweg statt. Bereits einen Monat vorher veranstaltete hier der Verein einen ersten „Tag der offenen Tür.“ Die Vereinsvorsitzende Sigrid Steinert: „Die Vorführungen und Angebote der Abteilungen fanden großen Anklang, und den Mitwirkenden aller Altersstufen hat es sichtlich Spaß gemacht, denn sie waren mit Leidenschaft dabei.“

Die über 30 Schachfreunde trainieren zweimal wöchentlich die Gehirnzellen und auch Jugendliche sind hier willkommen.

Zum sanften und auch geselligen Sport lädt dagegen das Teppichcurling ein, das dem Eisstockschießen ähnelt und die neueste Abteilung des Sportvereins ist.

Auch in der Natur aktiv

Sportstadträtin Jutta Kaddatz mit Jugendwart Stefan Behrendt beim Sommerfest 2014
Wirbelsäulengymnastik, Volleyball, Aerobic, Sport für Jung und Alt heißen dagegen die Angebote des Gesundheitssports. Wer die Bewegung in der Natur schätzt, schließt sich der Natursportgruppe an, die sich mit dem NaturRanger im Freizeitpark Marienfelde engagieren.

Alte Feuerwache ehrenamtlich auf Vordermann gebracht und das große Jubiläumsfest

Die alte Feuerwache in Alt-Marienfelde konnte der Verein schon 2008 übernehmen und hat damit einen festen Standort gefunden. Viel ehrenamtliches Engagement war notwendig, um die Feuerwache zu einem Begegnungsort zu entwickeln.



Hier bietet der TSV Marienfelde auch immer einen attraktiven Adventsmarkt mit vielen Leckereien an. Die Motorsportabteilung hat sich mit Übernahme der „Alten Feuerwache" durch den TSV gegründet. Die Abteilung nutzt die Fahrzeughalle für ihre Basteleien.

Am 27. Juni 2015 findet das große Sport- und Sommerfest im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten auf dem Vereinsgelände (Alt-Marienfelde, 12277 Berlin) von 14 bis 19 Uhr statt. Mit Mitmach-Aktionen und einem Unterhaltungsprogramm wird für die ganze Familie etwas angeboten. ToM

www.tsv-marienfelde.de

Historische Fotos mit Gebäude: TSV / andere Fotos: Thomas Moser

 

Trauer um „Mr. Happy Sound“

Ein  Nachruf von Henning Hamann


Eine Zeichnung vom MedienPoint_Mitarbeiter Christian Ermel

Die Nachricht kam beim zweiten Frühstück: James Last, der Erfinder des „Happy Sounds“ ist tot. Er starb mit 86 Jahren am 9. Juni in seiner Wahlheimat Florida an Organversagen. Nun war es nicht gerade die Überraschung, wie z.B. bei Udo Jürgens, denn Last war gerade noch bei uns in Berlin auf der Bühne und er sah nicht gerade aus „wie das blühende Leben“. 


Das Abschieds-Schaufenster im MedienPoint Tempelhof

„Non Stop Music“ war die große Abschieds-Tournee von seinem Publikum. Ein letztes Mal war der größte und erfolgreichste Bandleader der Welt am 18. April in der Berliner O2 World. Es sagten alle, „der kommt nicht wieder“ - es galt Abschied zunehmen von einem der ganz Großen des Unterhaltungs-Business, einem der über Jahrzehnte sich nie neuen modernen Einflüssen verschlossen hat und für eine Überraschung immer gut war und allein in Deutschland unglaubliche 110 Alben in den Charts hatte.


Anlässlich der MedienPoint-Aussstellungseröffnung „50 Jahre Non Stop Dancing – James Last” im April 2015 - Dr. Ulrike Stutzky
(aktive Förderin des MedienPoints), Günter Krüger (der wohl größte James Last-Fan), James Last, Petra Dittmeyer und Henning Hamann (v.lks.n.re.)

Als Musikchef diverser Radiosender musste und durfte ich viele Stars kennen lernen, auch James „Hansi“ Last. Aber der Reihe nach: Ich bin ein Beat-Jünger, Beatles, Stones, Beach Boys, Hollies und The Who waren meine Begleiter in den Sixties. Meine Eltern waren, wie Millionen andere, absolute James-Last-Fans. Viele seiner LPs liefen bei uns zuhause rauf und runter und erzeugten bei mir ein „Last-Trauma“. Ich mochte ihn nicht.


Eine Erinnerung an James Last der ganz besonderen Art: Eine Goldene Schallplatte, die James Last Henning Hamann schenkte.

Nicht ahnend, dass ich ihn Jahre später interviewen musste und er meine Abneigung merkte. Beim nächsten Interview, inzwischen war ich Musikchef, sagte mir James Last direkt ins Gesicht: „Sie sind doch der, der mich nicht mag“. Um es kurz zu machen, er bot mir das „Du“ an, lud meine Frau und mich nach London in die Royal Albert Hall ein, ich durfte mich frei mit seinem Orchester unterhalten und erleben, wie Engländer begeistert den deutschen James „Hansi“ Last feierten, ja förmlich huldigten und mit der Fahne vorne weg eine Polonäse durch die ehrwürdige Albert Hall schunkelten. Es war der Party-Wahnsinn. Jeden Abend immer ausverkauft, immer diese Begeisterung.

Sein Orchester ist seine Familie und er zwar der Chef, aber immer auch Kumpel und Freund, immer ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte seiner „Familienmitglieder“.

Ich hatte verstanden. Da ist ein musikalisches Genie, immer auf der Suche nach aktuellen Inspirationen, seine Arrangements, egal ob Pop, Schlager, Operette oder Klassik, fesselten Millionen mit dem unverwechselbaren Last-Sound. Am Ende der London-Tage lud er mich zu sich nach Hause in Florida ein und schenkte mir sogar eine seiner goldenen Schallplatten.

Die Wiedersehen und Interviews danach waren herzlich und für die Hörer sehr interessant. Ein Star erzählt natürlich in positiver, fast privater Atmosphäre mehr als sonst, vergisst sogar die Hörer da draußen. Allein seine Schilderung über die Krebserkrankung seiner ersten Frau mit vielen Tränen, ließ den Hörer teilhaben an dem Schmerz des James Last...

Jeder hat schon einen seiner zahlreichen Hits und erfolgreichen Eigenkompositionen gehört: „Games That Lovers Play“, „Happy Luxemburg“(damalige Erkennungsmelodie von RTL-Radio) oder auch Titelmelodien deutscher Fernsehserien wie „Der Landarzt“ oder „Das Traumschiff“, sowie die Erkennungsmelodie zu der erfolgreichen Musiksendung „Die ZDF-Hitparade“ mit Dieter Thomas Heck, aber auch die Filmmusik deutscher Spielfilme wie „Der Kapitän“ (1971)  mit  Heinz  Rühmann  oder „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“ (1968) und „Wenn süß das Mondlicht auf den Hügeln schläft“ nach den Erfolgs-Romanen von Eric Malpass. Für die 1968 bis 1980 ausgestrahlte ZDF-Sendung „Starparade“ mit Rainer Holbe komponierte er nicht nur die Titelmusik, sondern er begleitete die Sendungen auch regelmäßig mit seinem Orchester. Seine Komposition „Der einsame Hirte“ wurde 1977 von dem Panflötenvirtuosen Gheorghe Zamfir interpretiert und erlangte rund 25 Jahre später als Filmmelodie von „Kill Bill: Vol. 1“ Kultstatus.

Musik war schon immer sein Leben. Nach seiner Ausbildung als Kadett an den Heeresmusikschulen in Frankfurt am Main und Bückeburg spielte er, 17 Jahre jung und damals noch als Hans Last, ab 1946 auf Initiative von Hans Günther Oesterreich als Bassist mit Brüdern Werner und Robert Last im Tanz- und Unterhaltungsorchester von Radio Bremen und im Last-Becker Ensemble. Werner machte später selbst Karriere unter dem Namen Kai Warner, Robert spielte in der Erstbesetzung der James-Last-Band Schlagzeug. 1955 ging Hans Last zum NDR-Orchester nach Hamburg. In den frühen 1950er Jahren gewann Last mehrere „JazzPolls" als Jazz-Kontrabassist.

1964 erhielt er von Polydor einen eigenen Plattenvertrag. Mit seinem Orchester „James Last & His Orchestra“, eine durch Streicher und Chor erweiterte Big Band, begann er nun, zum Teil selbst komponierte, zum Teil umarrangierte Instrumentalstücke aufzunehmen. Sein Repertoire reichte hierbei vom Swing über Pop und Volkslied bis zur Klassik. Mit dem Album „Non Stop Dancing“ begann 1965 eine weltweit einzigartige LP-Reihe und Karriere, die ihn zu einem der erfolgreichsten Tonkünstler weltweit machte.

Die Auszeichnungen hierfür sind vielfältig, reichen vom „Country Music Award“ über „Platine Stimmgabel“ und „Echo“ in der Kategorie „Lebenswerk“ bis hin zum Bundesverdienstkreuz am Bande. Im Anschluss an die Europatournee „James Last – Mit 80 Jahren um die Welt“ anlässlich seines 80. Geburtstages im Jahr 2009 ehrte ihn Universal Music Entertainment mit dem „Lifetime Award“ für über 80 Millionen verkaufte Tonträger.

Danke für wundervolle Momente & Stunden - Mach‘s gut Hansi, wir sehen uns wieder...

 

“Natalie goes to America”

16-jährige Schülerin aus Lichtenrade als Juniorbotschafterin ausgewählt / Erfahrungsaustausch mit ehemaligem Austauschschüler aus Schöneberg

Auf Natalie Nohl aus Tempelhof wartet ein großes Abenteuer: Die 16-Jährige darf dank des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) für ein Jahr in die USA. Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) wählte die Schülerin der Carl-Zeiss-Oberschule jetzt aus zahlreichen Bewerbern aus. Luczak ist Pate des vom Deutschen Bundestag und vom US-Kongress getragenen Austauschprogramms.

„Ich freue mich riesig, dass ich die Chance habe, die USA zu erleben und Deutschland zu repräsentieren“, sagt Natalie, die sich mit einer Eins in Englisch beworben hat. Ab August wird sie eine High School im Bundesstaat Ohio besuchen. Ihre Gastfamilie kennt sie bereits: „Wir haben uns schon übers Internet geschrieben. Ich habe dort auch eine Gastschwester und zwei Hunde erwarten mich“, sagt Natalie lachend. Damit sie vor der großen Reise von den Erfahrungen ihres Vorgängers Aaron Langguth profitieren kann, lud Luczak jetzt beide zu einem Treffen im Bundestag ein. „Man kann sich zwar vorbereiten, aber die besten Tipps kriegt man natürlich aus erster Hand“, sagt Luczak. Der Abgeordnete war in seiner Schulzeit selbst für ein knappes Jahr als Gastschüler in England und unterstützt das Austauschprogramm.

Aaron Langguth aus Schöneberg war dank des Programms zuletzt für ein Jahr in den USA. „Du solltest dich unbedingt für die Sportmannschaften oder für die Theatergruppe eintragen, da lernst du ganz schnell neue Freunde kennen“, so die Empfehlung von Aaron für Natalie. „Die werden dich mit offenen Armen empfangen“, glaubt er. Aaron selbst wurde bei seiner High School nach einiger Zeit sogar zum „President of the class“ gewählt – eine Art Sprecher des Jahrgangs. „Ich bin mir sicher, auch Natalie wird unser Land, unsere Stadt und Tempelhof-Schöneberg würdig in Amerika vertreten“, sagt Luczak. (CS)

Die Austauschschüler Natalie Nohl aus Tempelhof und Aaron Langguth aus Schöneberg trafen gemeinsam ihren Paten Dr. Jan-Marco Luczak. [Bildquelle: Christian Schulze/CSC]

Jetzt für ein Austauschjahr in den USA bewerben!

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm gibt seit 1983 jedes Jahr Schülern sowie jungen Berufstätigen die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Bewerben Sie sich jetzt für das 33. Austauschjahr 2016/2017! Die Bewerbungsphase läuft bis 11. September 2015.

Mehr dazu im Internet: https://www.bundestag.de/ppp

 

Das Event für die Familie: Spielfest und Rocktreff 2015 in Tempelhof-Schöneberg

Das Spielfest 2015

Seit rund 20 Jahren lädt das Jugendamt jedes Jahr zu seinem Spielfest in das Fußballstadion des Volksparks Mariendorf ein. Es findet zeitversetzt am selben Wochenende wie der Rocktreff statt. Am Samstag, dem 11., und Sonntag, dem 12. Juli 2015, beginnt „Das Spielfest“ um 12.00 Uhr, und endet jeweils um 18.00 Uhr. Zwei Stunden, zwischen 16.00 und 18.00 Uhr finden Spielfest und Rocktreff parallel statt. Das Konzept hat sich bewährt, weil viele der Spielfestbesucher so auch noch etwas von dem mitbekommen, was auf der großen Rocktreffbühne abgeht.

In den letzten Jahren wurden an den beiden Wochenendtagen bis zu 2.500 Besucher gezählt, Kinder, Jugendliche und ihre Mütter, Väter, Opas und Omas. Mit „Kind und Kegel“ wie man in Berlin sagt, kommen die Familien ins Stadion des Volksparks Mariendorf.

Kindertatoos mit Tatoostiften, Windowcolorbilder, Kartoffeldruck, Crazy Golf, Leitergolf, Jackolo, Kinderschminken - DLRG Triathlon, Sommerhüte basteln, Fühl- und Tastspiel Sportvorführungen, Handballturnier für Kinder, Schauschwertkampf für Kinder / Armbrustschießen, Button, Tattoo-Bilder, Kick Contest – Fitnessparcours und viele andere Spiel- und Bastelangebote warten auf die kleinen Besucher.

Hauptsponsor ist auch in diesem Jahr Möbel Kraft. Am beliebten Glücksrad, wo die Gewinnchancen sehr hoch sind, werden sich bestimmt wieder lange Schlangen bilden. Ebenso am Stand des MedienPoints Tempelhof, an dem es Bücher zum kostenlosen Mitnehmen geben wird. Der Imkerverein Lichtenrade e.V. kommt wieder mit einem kompletten Bienenvolk. Der neue Spielfest-Sponsor, die Stromnetz Berlin GmbH, informiert mit einem Malstand über ihr Stromkastengestaltungs-Projekt. Und am Stand des JugendKulturService können die beliebten Ferienpässe gekauft werden.

Auf großes Interesse werden wieder die vier Attraktionen stoßen: Aquabälle, Bungeehüpfen, Riesenrutsche und Hüpfburg. Dank der Unterstützung von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler können auch in diesem Jahr die Attraktionen zu einem besonders günstigen Preis angeboten werden, viermal an den unterschiedlichen Angeboten mitspielen für nur 5 Euro.

Mit dabei sind in diesem Jahr u.a.: Kindertagespflege Kolibri, Suppenküche Lichtenrade e.V.,

Stromnetz Berlin GmbH, KiJum Förderverein, JFH Bungalow, DLRG, Jugend Kultur Service gGmbH, Kinderladen Marienkäfer, Lothar Nest Sport-Schule, Mitspielen e.V., Adler Berlin Handball, Michael Grass, Hort der Rudolf-Hildebrand-Grundschule, TSV Marienfelde, MedienPoint Tempelhof, Teakwondo Jugend Berlin, Imkerverein Lichtenrade e.V., Kita Tiponi, Streetbunny Crew und die Suppenküche Lichtenrade e.V..

Weitere Informationen unter www.spielfest-mariendorf.de

Rocktreff Nr. 32

Vom 10. bis 12. Juli 2015 findet im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf zum 32sten Male der Rocktreff statt.

Der Rocktreff ist DIE Traditionsveranstaltung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg. Tradition klingt immer ziemlich verstaubt und altbacken, das trifft auf den Rocktreff nicht zu, ganz im Gegenteil. In über 30 Jahren hat sich die Musik enorm verändert und mit ihr oder durch sie diejenigen, die den Rock’n Roll auf die Bühne bringen. In den ersten zwei Jahrzehnten war Rockmusik eine Domäne der Boy-Groups, auch wenn man diese anfangs nicht so nannte. Im Laufe der letzten Jahre haben immer mehr junge Frauen die Bühne erobert. Nicht nur als Sängerin ganz vorn am Bühnengraben, sondern an allen Instrumenten, auch dem wohl kräftezehrendsten, dem Schlagzeug.

Aus über 200 Bewerbungen wurden in diesem Jahr 16 Bands ausgewählt, die an den drei Veranstaltungstagen spielen werden.

Freitag, 10.07.2015

18 Uhr - Right Away

19 Uhr - Arising

20 Uhr - Working Class Monkey

21 Uhr - Pussycat Boys

22 Uhr - Cybors

Samstag, 11. Juli 2015

16 Uhr - We’re All Thieves

17 Uhr - nine2five

18 Uhr - Stop Eating Robots

19 Uhr - Junkyard Rebellion

20 Uhr – Tonedown

21 Uhr – Coal

22 Uhr – Sycon

Sonntag, 12. Juli 2015

16 Uhr - Lewiston Tramps

17 Uhr - Stadtruhe

18 Uhr - Venterra

19 Uhr - Inge & Heinz

Alle Bands treten ohne Gage beim Rocktreff auf. Immer wieder werden wir gefragt, ob eine der Bands des Rocktreffs einmal ganz groß rausgekommen ist. Antwort: Ja. Eine Band des Rocktreffs hat es sogar mal bis zu einer USA-Tournee geschafft. Die meisten der Bands allerdings bestehen aus jungen Musikern, die ein paar Jahre gemeinsam Musik machen und dann ihre eigenen Wege gehen. Wenigen Bands gelingt es, zweimal beim Rocktreff dabei sein zu dürfen. Und immer wieder trifft man auf Musiker, die man früher schon bei anderen Formationen gehört hat. Der Rocktreff ist ein großer musikalischer Spaß mit vielen sehr begabten jungen Künstlern, die ihr Publikum mehr als nur gut unterhalten. Überzeugen Sie sich selbst, beim 32sten Rocktreff 2015.

Gegründet wurde der Rocktreff 1984 von der Rock-Ini der Ev. Jugend Tempelhof. Ihr damaliger Frontmann ist heute Chef der gynäkologischen Abteilung des Tempelhofer St. Joseh-Krankenhauses, Prof. Dr. Michael Abou Dakn. Veranstalter ist seit Anbeginn das bezirkliche Jugendamt. Der damalige Mitbegründer, Jugendstadtrat Udo Keil, ist gerade 80 Jahre alt geworden und wir es sich bestimmt nicht nehmen lassen, auch in diesem Jahr beim Rocktreff vorbeizuschauen.

Der Rocktreff ist keine Veranstaltung „nur“ für junge Leute. Das Publikum ist altersmäßig sehr gemischt. Und die Bewohner des nahe gelegenen Seniorenheims gehören auch zu den Stammgästen der Veranstaltung. Somit verbindet der Rocktreff Jung und Alt.

Denn auch bei den ehrenamtlichen Helfern sind neben den „alten Hasen“ viele Jugendliche dabei, die im Rahmen der Veranstaltung in die unterschiedlichsten Bereiche (Technik, Organisation, etc.) einer Großveranstaltung hinein schnuppern können.   

Möglich ist der Rocktreff seit je her ausschließlich durch Sponsorengelder und einer Zuwendung des Jugendamtes. Schirmherrin ist die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg, Petra Dittmeyer. Träger des Rocktreffs ist der gemeinnützige Verein CPYE e.V., Kooperationspartner sind die Rock-Ini Tempelhof und die Catering Company.

32. Rocktreff

Freitag, 10. Juli 2015, 18.00 bis 23.00 Uhr

Samstag, 11. Juli 2015, 16.00 bis 23.00 Uhr

Sonntag, 12. Juli 2015, 16.00 bis 20.00 Uhr

Eintritt frei

Fußballstadion im Volkspark Mariendorf, Prühßstraße 90, Ecke Andlauer Weg, 12109 Berlin.  

Die Sponsoren des 32. Rocktreffs 2015 in alphabetischer Reihenfolge:

Catering Company

DEGAS

EUREF AG

faces Veranstaltungstechnik

GeWoSüd

Humboldt Box

KKI GmbH

Licht & Tontechnik Popella

Optiker Hoppe

outline display

PKSD

Printprinz

PSD Bank

Radio Möller

Regina Körper

Reisebüro Ehlert

Riemer & Schultz Sanitär

SchreiBerlin Logistik

star fm

stilbrand Markenkommunikation

sunshinehouse Berlin

SWI Immobilien

Uwe Saager

Vattenfall

vitasyn Fritz Apothek

Alle weiteren Infos unter: www.rocktreff.de

 

4. -5. Juli: 15. Britzer Rosenfest


 

Musical in der Gustav-Heinemann-Schule

Atemlos

- ein Musical zur Mobbing-Prävention

in der Gustav-Heinemann-Schule -

Bea ist hübsch, klug und eigentlich ziemlich cool.

Trotzdem – oder genau deswegen? – geht es ihr in ihrer Klasse nicht wirklich gut.

Das Musical „Atemlos“ betrachtet das Thema „Mobbing“ aus ganz verschiedenen Perspektiven und richtet den Blick auch auf die, die scheinbar nur am Rand stehen.

Als Besucher stehen Sie nicht am Rand, sondern werden schnell mit ins Geschehen hinein genommen durch eine Handlung, die unter die Haut geht und einer Musik, die nicht nur die Musiker atemlos werden lässt.

Die Aufführungen starten

 am Donnerstag und Freitag, 11. und 12. Juni 2015,

um jeweils 19.00 Uhr

im Theaterzentrum der Gustav-Heinemann-Schule

(Waldsassener Str. 62, 12279 Berlin

Tel. 90 277 – 41 32)

 Es handelt sich um eine Coproduktion der Wahlpflichtkurse Darstellendes Spiel, Bildende Kunst, Musik und Arbeitslehre/WAT.

Erleben Sie mit, wie Bea erfährt, dass es gar nicht so einfach ist, Gut und Böse zu erkennen. Ist man böse, wenn das eigene Leben so gemein zu einem ist, dass man sich nicht anders helfen kann, als seinen Schmerz an anderen auszulassen? Ist man gut, wenn man selbst nichts Schlimmeres macht, aber nichts dagegen tut, dass es passiert? Und wie ist das mit denen, die scheinbar überhaupt nichts mit der Sache zu tun haben? Den Lehrern zum Beispiel?

Eintrittskarten zum Preis von 2,00 € erhalten Sie im Vorverkauf im Sekretariat der Gustav-Heinemann-Schule oder an der Abendkasse.

 

Bis 17. Juni: "Der Tiger wird 75 - TOM JONES Hommage" im MedienPoint Tempelhof

Der MedienPoint Tempelhof ist ein soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V.

"Der Tiger wird 75 - TOM JONES Hommage"

im MedienPoint Tempelhof

vom 04. Juni bis zum 17. Juni 2015

MedienPoint Tempelhof,

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik.

Montag - Freitag 10-18 (außer Feiertage)

Henning Hamann vom MedienPoint Tempelhof: „Thomas Jones Woodward ist walisischer Bergarbeitersohn. Ein walisischer Bergarbeitersohn wird normalerweise Bergarbeiter. Aber Tom, am 7. Juni 1940 in Pontypridd geboren, erkrankt mit 12 an Tuberkulose. Zwei Jahre lang liegt er meist im Bett. Danach ist an eine Arbeit unter Tage nicht mehr zu denken. Also beginnt Tom zu singen und der Rest ist Musik-Geschichte“

Fotos MedienPoint Tempelhof. Christina, Alija und Anne vom MedienPoint; Zeichnung in der Mitte (unten) von Christian Ermel
Tom tourt durch die walisischen Kneipen und schleicht auf den Bühnen auf und ab wie ein "Tiger" - sein Spitzname bis heute. Anfang der 60er Jahre sieht der Musik-Manager Gordon Mills den Tiger in einem Nachtclub. Er nimmt ihn mit nach London und schreibt ihm Songs. Schon der zweite - "It's not unusual - wird die Nummer 1 in England. Nur das BBC Fernsehen zeigt den Hit nicht, wegen Toms atemberaubendem Hüftschwung. Ab jetzt fliegen Tom Jones bei jedem Konzert massenhaft Schlüpfer und Herzen zu. Er landet Hits im Jahresrhythmus. Und er erreicht dadurch ein wichtiges persönliches Ziel: "Ich wollte, dass mein Vater aufhört zu arbeiten. Er hat in den Gruben geschuftet, seit er 14 war. Dass ich ihm helfen konnte, endlich die Hände in den Schoß zu legen, war die größte Freude für mich."

Hits wie „It’s Not Usual“, „Thunderball“ für den gleichnamigen James Bond-Blockbuster, „Delilah“, „What’s New Pussycat?“, „She’s A Lady’s“, „Help Yourself” oder „Green Green Grass Home, Love Me” zeigen eine ungewöhnliche Bandbreite und haben sich mehr als 100 Millionen Mal verkauft. Ende der 90er überraschte Tom Jones neue und alte Anhänger erneut mit dem in coolen Retro-Sound getauchten Prince-Klassiker „Kiss“ und der für ihn maßgeschneiderten Hymne „Sexbomb“.

Der Tiger stellt für Erinnerungen seinen Käfig im MedienPoint-Schaufenster auf und kommt sogar am 30. Juni für ein Konzert nach Berlin in die Zitadelle Spandau. Sparschwein schlachten - Karten gibt es ab 75,- €.

Vorweg das Wichtigste: Wer TOM JONES nochmal live erleben will, muss sich den 30. Juni vormerken und sein Sparschwein schlachten. Passend zu seinem Alter sind für das Konzerterlebnis 75,- € aufwärts fällig.

Tom Jones, der Mann, der „Sex Bomb” sang und für viele Frauen nach wie vor selbige ist, möchte bei Interviews nicht mehr über Damenschlüpfer reden. Er ist nicht nur „der Tiger“, sondern auch der ungekrönte König des Showbiz mit tausenden auf die Bühne geworfenen Slips!

Die besondere Beziehung zwischen Tom Jones und der Damenunterwäsche dieser Welt begann mit einem Auftritt im New Yorker Nachtclub „Copacabana” im Jahr 1968: Eine Besucherin zog vor aller Augen ihren Slip herunter und reichte ihn dem verschwitzten Sänger. „Passen Sie auf, dass Sie sich nicht erkälten“, sagte Jones geistesgegenwärtig, tupfte sich mit dem Höschen den Schweiß von der Stirn und gab es der Dame zurück. Seitdem bekommt Jones von seinen Fans jedes Jahr mehrere tausend Dessous geschenkt; sobald er die Bühne betritt, regnen sie auf ihn herab.

So wurde der Damenslip zum zentralen Insignium von Jones’ Karriere, was unter anderem von Selbstironie und künstlerischer Bescheidenheit zeugt. Während sich andere Musiker seiner Generation den Kopf zerbrachen, wie sie der Popgeschichte mit schlauen musikalischen Ideen ihren Stempel aufdrücken konnten, war Jones damit zufrieden, ein nettes Liedchen nach dem anderen zu singen und bei Konzerten Dessous zu inspizieren. „Ich glaube, ich kenne die Dame”, pflegte er zu witzeln. „Stammt das nicht von meiner Tante Alice?”

Vor allem ist der Höschenregen aber Beweis für Jones’ anhaltenden Sexappeal. Was er singt, war schon immer relativ egal: Sobald seine Stimme ertönt, diese Synthese aus Leidenschaft, Lendenkraft und walisischem Bergarbeiterschweiß, und sobald derselbe durch sein buschiges Brusthaar rinnt, gerät ein großer Teil seines Publikums in Hitzewallungen. Was bei Tom-Jones-Konzerten vor sich geht, hat er selbst einmal so beschrieben: „Wenn ich auftrete, dann fühle ich mich wie ein Mann, der in einem Motelzimmer ein Mädchen in die Enge getrieben hat und mit seinem Körper die Tür versperrt. Das törnt mich total an und, um ehrlich zu sein, meine Shows sind pantomimisch dargestellte Orgien.”

Ca. zwanzig Schönheitsoperationen hat sein  Gesicht erdulden müssen. Der fast 75-Jährige hat sich Haare auf kahle Stellen verpflanzen, die Lider straffen und das Doppelkinn absaugen lassen; der Ziegenbart, den er seit einigen Jahren trägt, dient dazu, die Narbe seiner Kinnoperation zu kaschieren.

Als er 1964 entdeckt wurde, steckte sein Manager den ungehobelten Provinz-Rocker in Smoking und Rüschenhemd, doch sein gesamter Habitus hatte weiterhin die Virilität eines brunftigen Jungbullen. Jones’ erster Hit „It’s Not Unusual” machte ihn 1965 weltbekannt, aber schon Ende der Sechziger, in der Hippie-Ära, wirkte er zunehmend anachronistisch: Statt sich mit Rebellion und Jugendprotest zu beschäftigen, behängte sich Jones lieber mit Juwelen und fuhr in dicken Autos durch die Gegend. Statt zu kiffen rauchte er Havanna-Zigarren.

So wäre er wohl bald wieder vergessen gewesen, hätten zu dieser Zeit die Casinos in Las Vegas nicht nach neuen Show-Acts gesucht: Die gesamten Siebziger und Achtziger hindurch, als sich seine Platten ausgesprochen mäßig verkauften, war Tom Jones eine der größten Nummern im Spielerparadies. Ab Ende der Achtziger zeigte sich dann eine neue Generation von seiner Mischung aus Glamour, Sexappeal und Arbeiterklasse-Coolness beeindruckt; als größter Fan entpuppte sich Robbie Williams, der Jones als „absolute Legende” pries. Seine Neuerfindung war komplett, als ihm der Hannoveraner Produzent Mousse T. 1999 den Welthit „Sex Bomb” auf den Leib schneiderte.

Vielleicht wurde „Sex Bomb” auch deshalb so erfolgreich, weil der Songtitel den Tatsachen entspricht. In der Biografie „Tom Jones – Der Tiger aus Wales“ von Lucy Ellis und Bryony Sutherland wird Jones als „Sexaholic” bezeichnet, der einfach nicht allein schlafen kann. Jahrzehntelang war es Brauch, dass die Mitglieder seiner Entourage dem Chef nach dem Konzert weibliche Fans zuführten; Frauen, denen dies widerfuhr, haben gelegentlich Details über die Liebesnächte verraten, wie jenes, dass sich Jones vor dem Sex mit seiner eigenen Musik, von Konserve abgespielt, in Stimmung bringen würde.

Neben unzähligen flüchtigen Begegnungen sind mehrere ausgedehnte Affären aktenkundig, zum Beispiel mit der damaligen Miss World Marjorie Wallace und Mary Wilson von den Supremes, die in ihrer Autobiografie schrieb: „Er liebte die Frauen zu sehr, um Nein zu sagen.”

Und die Ehefrau? Die komplizierte Beziehung zwischen Linda und Tom Jones ist Thema des Songs “The Road” auf dem Album „24 Hours“. Er singt von den Schmerzen, die er seiner Frau verursacht habe, von ihren Zornestränen, von eigenen Fehlern, doch: „The road always returns to you / My love, it still belongs to you.” Vor dem Hintergrund von 51 Ehejahren ist das durchaus bewegend – und insofern überraschend, als Jones bisher so gut wie nie das eigene Gefühlsleben zum Thema machte, sondern relativ schmerzfrei allen möglichen Quatsch sang, darunter Songs über Stierkämpfer und mexikanische Puppenspieler.

Der Tiger TOM JONES auf seiner Europa-Abschiedstour und die Schlüpfer, so viel ist sicher, werden weiter fliegen,  auch wenn sich deren Größen inzwischen geändert haben…

 
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