PotterPoint war verzaubert!

Harry Potter & Co erobern den MedienPoint Tempelhof!

MedienPoint Tempelhof wurde zum PotterPoint mit Zauberschloss

Nur noch bis zum 4. August kann man das Zauberschloss in der Tempelhofer Werderstraße bestaunen.

Fast ein Dutzend Zauberlehrlinge versammelten sich zum „Erfahrungsaustausch“ und verspeisten dabei giftgrüne Muffins.


Der Zaubermeister Henning Hamann begrüßte die Besucher zum gemeinsamen Kampf gegen Voldemorts Schreckensherrschaft.

Es ist wohl eine der gelungensten Dekorationen, die zur Ausstellung „Mrs. Harry Potter – Joanne K. Rowling wird 50“ im MedienPoint gefertigt wurde. Das vermutlich längste Harry-Potter-Plakat wurde von Thomas Freimuth aus über 100 DIN-A4-Seiten zusammengeklebt. Mit viel Liebe wurden hier Träume zur Wirklichkeit!

Es ist in etwas so, wie sich Klein-Fritzchen oder Klein-Erna ein Zauberschloss mit vielen Zauberbüchern vorstellt. Der Hogwarts-Express hat vor dem Kieztreffpunkt Halt gemacht. Für das nächste Quidditchspiel wartet schon das beliebte Nimbus-Flugbesenmodell. Der „Sprechende Hut“ weist die Besucherschüler den jeweiligen vier Zauberhäusern zu. Harry und seine Freunde sind für das Haus Gryffindor vorgesehen und können hier ihren ganzen Mut und Tatendrang tapfer beweisen. Selbst in den Ferien sind Zaubertränke zu sehen und zur Kräuterkunde findet man im PotterPoint sicher auch ein Zauberbuch.

Anke Krause (Mitte/re) alias Molly Weasley berichtet: „Auch heute ist Harry Potter noch ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Jedes Jahr in den Winterferien hebt Hogwarts den Muggelabwehrzauber auf und öffnet seine Pforten in der Wuhlheide im FEZ Berlin. Neun Tage lang können Kinder und Erwachsene in die magische Welt eintauchen, sich vom Sprechenden Hut einem der vier Häuser zuordnen lassen und an den zahlreichen Zauberkursen teilnehmen. Bereits seit 2001 wird dort die Geschichte des Zauberschlosses erzählt. Natürlich sind wir über die Zeit, in der sich die sieben Romane von J.K. Rowling abspielten, schon hinaus und erzählen nun unsere eigene Geschichte weiter. Inzwischen sind wir etwa 120 Verrückte, die Hogwarts jährlich zum Leben erwecken. Ich selber bin in die Rolle der Molly Weasley geschlüpft und schreibe während der neun Tage den täglich erscheinenden Tagespropheten. Auf der Seite www.daszauberschloss.com könnt ihr sehen, was bei uns in den letzten Jahren geschehen ist und euch informieren, wann es wieder losgeht und wo ihr uns besuchen könnt.“


Auch die Zauberschüler berichteten, wie sie dem Potter-Zauber verfallen sind. Am Ende des Zaubertreffs gab es ein Urkunde.

Diese Ausstellung ist nicht mehr lange zu sehen. Natürlich sind auch Muggels herzlich willkommen…auch nach der Ausstellung.

Denn nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung. Vom 11. bis 26. August wird die „Help!“-Hommage im MedienPoint zu sehen sein. Anlass ist die Uraufführung vom Beatles-Film „Help!“ vor 50 Jahren.

Der schreibende Muggel aus Lichtenrade

Montag-Freitag 10-18

im MedienPoint Tempelhof,

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik


Alle Fotos Thomas Moser

 

Unternehmer stellt sich breiter auf!

Aktuell teilt Thomas Schmidt von der GeteMo-Gebäudetechnik GmbH mit, dass sein Unternehmen nach acht Jahren auf breitere Beine gestellt werden soll. Das Unternehmen ist in Marienfelde im Nunsdorfer Ring ansässig. In der Presserklärung wird von einer neuen, zukunftsweisenden Gesellschafterstruktur gesprochen: „Deshalb haben wir uns entschieden einen weiteren innovativen Gesellschafter, die  AGO AG Energie +Anlagen (www.ago.ag), mit ins Boot zu nehmen.“

Das momentane Aufgabenfeld des mittelständigen Berliner Unternehmens ist die Klima- und Lüftungstechnik. Auf der Website werden die individuellen Lösungen für Kunden angepriesen, damit auch „Sie in den heißen Zeiten stets den kühlen Kopf bewahren können.“

Zur Zukunft heißt es: „Unser jetziges Aufgabenfeld wird durch den neuen Gesellschafter um Effizienz, Sicherheit und Technologiekompetenz bei Energieversorgungsanlagen wie Blockheizkraftwerken,  im wärme-, kälte- und lufttechnischen Anlagenbau, Biomasseheizkraftwerken oder Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung erweitert.“ Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen wird der der schnelle Vor-Ort-Service in Berlin/Brandenburg und eine gemeinsame Vertriebsstrategie und Serviceabwicklung liegen.“ Dadurch sollen Synergien erzielt werden

Die AGO AG ist ein 1980 in Kulmbach gegründetes Unternehmen und hat 50 % an dem Berliner Unternehmen übernommen. Die AGO ist im Bereich der Planung, Montage und Service in Großprojekten tätig.

Die GeteMo GmbH wird jetzt durch zwei Gesellschafter vertreten. Das Unternehmen wird jedoch weiter von Thomas Schmidt als Geschäftsführer geleitet.

Thomas Schmidt ist neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als 1. Vorsitzender der Björn Schulz Stiftung auch als 2. Vorsitzender im Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade aktiv.

http://www.getemo-kaeltemontagen.de

Aus der Reihe Unternehmer-Porträts aus Lichtenrade und Umgebung

 

Vernissage mit Kita-Bildern bei Dilek Kolat

Am 27. Juli 2015 fand im Friedenauer Wahlkreis- und Kulturbüro der Abgeordneten Dilek Kolat (SPD) eine ganz besondere Ausstellungseröffnung statt.

Meist farbenfrohe Bilder, gemalt von Kindern der Kita Fehlerstraße, wurden liebevoll präsentiert.


Dilek Kolat begrüßte einige Künstlerkinder, die in ihrer Kita viele Stunden lang für diese Ausstellung gemalt hatten. In Anlehnung an Pablo Picassos Zitat ist auch Kolat davon überzeugt, dass in jedem Kind ein Künstler steckt.


Der kleine Elias (4) malte den Frühling und schaffte es mit seinem kleinen Kunstwerk sogar auf die Einladung zur Ausstellungseröffnung.

Seine Schwester, Lina Marie (5 Jahre), malte das „Einsame Haus“ mit einer bunten Blumenwiese davor.


Ein Gruppenbild der Schmetterlingsgruppe, das waren neun Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren, bekam den Titel „Unterwasserschloss.“

Im Gruppenbild der Glückskäfergruppe (13 Kinder im Alter von 5 bis 6 Jahren) war die Vielfalt der Farben im Vordergrund. Und so wurde das große Bild dann auch „Glückskäfer im Farbenrausch“ genannt.

Ein Kunstwerk von Mara wurde Dilek Kolat bereits zur Eröffnung des Wahlkreisbüros überreicht. Auch dieses Bild wurde jetzt ausdrücklich erwähnt.

Ins rechte Licht wurden die Bilder vom ehemaligen Schöneberger Bezirksbürgermeister Michael Barthel gerückt, der als Kurator auch in dieser Ausstellung seinen künstlerischen Sachverstand bewies. Barthel freut sich darüber, wenn Kindern der Zugang zur Kunst vermittelt wird.

Dilek Kolat mit Michael Barthel, im Hintergrund dem Roten Rathaus und Martina Castello.
Die pädagogische Geschäftsleiterin der Kindertagesstätten Berlin Süd-West, Martina Castello, bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Dilek Kolat: „Mir fallen bei Frau Kolat immer gleich zwei Dinge ein: Großartig und Großzügig.“ Damit spielte sie auf die besondere Unterstützung der Kita durch die Abgeordnete an.

Dilek Kolat ist der Kita Fehlerstraße schon lange freundschaftlich verbunden und stiftete ihr bereits einen Bollerwagen sowie einen Zwillings-Kinderwagen. Zuletzt spendete sie der Kita die Keilrahmen und Farben, mit denen nun die Gemälde erarbeitet wurden. Nach Ende der Ausstellung im September werden die Kunstwerke zugunsten der Kindertagesstätte versteigert.

Die Kita-Leiterinnen Daniela Bock und Anne Westphal begleiteten ihre Kinder und freuten sich über die große Publikumsresonanz.

Ausgestellt wird neben verschiedenen Gemälden auch ein Nachbau des Roten Rathauses.

Seit seiner Eröffnung ist das Wahlkreisbüro von Dilek Kolat ein Ort der Kultur im Ortsteil Friedenau. Quartalsweise stellen lokale Künstlerinnen und Künstler hier ihre Werke aus und präsentieren sich so dem Friedenauer Publikum. Nach Uschi Niehaus, Thomas Boenisch und Silvia Sinha reiht sich nun die besondere Kinder-Künstlergruppe in die Liste lokaler Künstlerinnen und Künstler ein. Bei lockerer Atmosphäre, mit Getränken und Leckereien, wurde über die Bilder der Kinder gesprochen.


Die Ausstellung wird immer dienstags von 15 bis 18 Uhr, mittwochs von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 11 bis 14 Uhr geöffnet sein. Ausnahme ist der Zeitraum vom 10. bis 23. August, in dem das Wahlkreisbüro Dilek Kolat in der Sommerpause sein wird. Telefonisch oder per E-Mail können jederzeit auch andere Besuchstermine vereinbart werden.

Dilek Kolat ist Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Friedenau. Seit Beginn des Jahres 2014 betreibt sie in der Schmiljanstraße 17 an der Kaisereiche ein Wahlkreisbüro, in dem neben Sprechstunden und Beratungsangeboten auch regelmäßig Abendveranstaltungen stattfinden. Dilek Kolat ist Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen.

Thomas Moser (auch alle Fotos)






 

Ein kleiner Vorgeschmack: WERDI in Kürze NEU!

Und liken nicht vergessen: https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof

WERDI Newsletter vom MedienPoint Tempelhof kostenlos anfordern: werdi.newsletter@yahoo.de + mit vielen interessanten Berichten!

 

Das erfrischende Sommer-Varieté lädt ein

So muss ein perfektes Varieté-Rezept sein: man nehme verschiedene künstlerische Genres, schüttelt sie kräftig und bekommt dann eine witzig, spritzig und unterhaltsame Show. Genau so kann man es in der ufaFabrik noch bis zum 2. August 2015 im überdachten Sommergarten erleben. Mit „Haste Töne!“ hat die ufaFabrik eine luftige und lebendige Sommerprise nach Tempelhof gebracht.

An den ersten zwei Abenden wurden Flüchtlinge aus Erstaufnahmeeinrichtungen aus Charlottenburg-Wilmersdorf eingeladen, die sichtlich die Abwechslung genossen und so ein wenig ihre schlimmen Erfahrungen der Flucht verdrängen konnten. Staunen und Vergnügen konnte besonders in den Augen der kleinen Gäste beobachtet werden.

Musik und Artistik die begeistert!

Dann ging es erst einmal los. Sammy Tavalis ist der Kopf des Ensembles und neben seinen wunderbaren musikalischen Künsten präsentiert er locker den Abend, der mit sehenswerten artistischen Leistungen vom großen Ensemble gespickt ist. Besonders beeindruckend sind die Fähigkeiten des Musikers, Mimen und Komikers, wenn aus teils selbstgebauten skurrilen Instrumenten kleine Konzertkompositionen erklingen. Ein Conférencier der alle Showelemente im richtigen Licht erscheinen lässt!


Die „Tridiculous“ sind drei Künstler aus Berlin, die auf ganz erfrischend neuartiger Weise Tanzbewegungen und Power Moves präsentieren. Absolute Körperbeherrschung ist die Grundlage für die lustvollen Auftritte, als Gruppe, Einzeln oder auch mit den anderen Mitwirkenden kombiniert. Die Show verschmilzt sowieso zu seinem Gesamtkunstwerk und die Abgrenzung der verschiedenen Künstler ist kaum noch zu merken. Bianca Capri bezaubert am Vertikalseil und Vertikaltuch mit ihrer dynamischen Poesie und bring schwerlose grazile Momente zu zauberhaften Klängen auf die Bühne. Der Artist Mr. Wow hat als Meister des Cellos und mit seinen besonderen Diabolo-Jonglage-Künsten schon viele Bühnen gerockt. Mit ungewöhnlichen ideenreichen Diabolo-Figuren kann Mr. Wow auch den verwöhntesten Zuschauer hinter dem Ofen hervorlocken. Auch mit in die ufaFabrik ist der Künstler Ihor Yakymenko gekommen, der den freistehenden Mast wie eine Katze bespringt und beturnt. Semion Bazavlouk, von den Tridiculous, zeigt bei seinem „Human Turntables“ faszinierende Break Dance und Capoeira-Elemente. Seine grenzenlose Körperbeherrschung kombiniert er mit viel Eleganz, Kraft und Dynamik.

Die Show ist bunt und wild, ob als tanzende Puppe, mit fetzigen Motorrad-Sounds oder zu Klängen der Dreigroschenoper. Das ultimative Sommerprogramm überrascht immer wieder mit neuen verspielten Zaubereien. Mal sanft, mal mit grenzenloser Power, immer aber voller Spass und grenzenloser Unterhaltung!

Eine Willkommenskultur der ganz besonderen Art
Das Programm ist auch besonders für die eingeladenen Flüchtlinge gut ausgesucht, weil Musik und Artistik mit viel Humor im Vordergrund stehen. Die Sprache ist dabei eher nebensächlich. Hier wurde ganz praktisch eine positive Willkommenskultur abseits der herkömmlichen Wege angeboten. Eine gute Idee, die Nachahmer einfach aufgreifen sollten. Eingefädelt hat diesen Kontakt die in Westend aktive Netzwerkerin Gabriele Jahn von EURAMEDIA WERBUNG Berlin mit der ufaFabrik. In Westend sind auch die meisten Flüchtlingseinrichtungen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf.


Der stellvertretende Bürgermeister und Sozial- und Gesundheitsstadtrat, Carsten Engelmann, ließ es sich nicht nehmen, am Premierenabend die rund fünfzig Flüchtlinge zu begleiten. Der Stadtrat berichtet von der sehr positiven Aufnahme der Flüchtlinge im Bezirk, von der engagierten ehrenamtlichen Arbeit und freut sich mit den Kinder und Eltern an diesem Abend: „Einige Stunden Ablenkung von den schwierigen Momenten tuen den teils traumatisierten Flüchtlingen sehr gut!“

Ein lohnender Abend für das gesamte Publikum!

Thomas Moser (auch Fotos)

Mi. 22. Juli bis So. 2. August 2015

Mi-Sa 20:00 Uhr, So 19:00 Uhr
Normal: 19 €, Ermäßigt: 16 €, Studenten (nur im VVK): 12 €
 

MedienPoint Tempelhof: Mrs. Harry Potter zum 50.

Der MedienPoint Tempelhof ist ein Projekt des Kulturring in Berlin e.V.

 "Joanne K. Rowling – Mrs. Harry Potter zum 50."

Eine kleine Ausstellung im MedienPoint Tempelhof

vom 20. Juli bis 4. August 2015

Montag-Freitag 10-18

 im MedienPoint Tempelhof,

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik.

Der MedienPoint Tempelhof ist wieder hoch aktuell, denn Joanne K. Rowling feiert am 31. Juli ihren 50. Geburtstag.

MedienPoint Frontmann Henning Hamann: „Wenn Joanne K. Rowling Millionen Kinder und Erwachsene mit ihren Büchern über den Zauberschüler Harry Potter und seine Abenteuer begeistert, und weltweit wurden über 450 Millionen Bücher aus der Harry-Potter-Reihe verkauft, dann ist das ein Thema für uns“.

Neben den sieben Potter-Romanen erschienen noch drei Spin-Off-Bücher – „Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind“, „Quidditch im Wandel der Zeiten“ und „Die Märchen von Beedle dem Barden“.

Harry Potter – inzwischen ist es fast 18 Jahre her, dass der erste von ins-gesamt sieben Teilen, „Der Stein der Weisen“, in Deutschland erschien und noch immer ist der Hype rund um die Geschichte des Zauberschülers kein bisschen abgeebbt.

Worum geht es in den Büchern? Bis zu seinem 11. Geburtstag weiß Harry, der als Waise bei seiner Tante, ihrem Mann und deren Sohn aufwächst, nicht, dass er ein Zauberer ist und wie die meisten anderen Menschen nicht einmal, dass es die magische Welt überhaupt gibt. Aber die magische Welt weiß von ihm und so bekommt er pünktlich zu seinem Geburtstag eine Einladung, nach Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, zu kommen, um dort alles zu erlernen, was ein Zauberer wissen und können muss. Bereits die Reise nach Hogwarts ist für einen Jungen, der fernab der magischen Welt aufgewachsen ist, ein einziges Abenteuer.

MedienPoint Mitarbeiterin und begeisterte HP-Anhängerin Anke Krause alias Molly Weasley: „Der „Hogwarts-Express“ fährt mitten in London vom Hauptbahnhof vom Gleis 9 ¾ ab. Gleis 9 ¾ ? Ja genau. Dieses liegt unsichtbar für Muggel ( nichtmagische Menschen ) zwischen den Gleisen 9 und 10. Mit seinem gesamten Gepäck muss er durch eine Stein-mauer rennen, um auf das Gleis zu gelangen. Ganz wichtig - Muggel sollten das niemals ausprobieren!“

Das vermutlich längste Harry-Potter-Plakat wurde von Thomas Freimuth aus über 100 DIN-A4-Seiten zusammengeklebt!

Dank vieler Leihgaben begeisterter Harry-Potter-Fans wurde diese kleine Ausstellung von Anke Krause, Thomas Freimuth und Olaf Gründel in Szene gesetzt.

 

Feinste Schokolade aus Tempelhof - Walter Berlin – Confiserie seit 1915 - Die gesamte Reportage

Wer zur Gattung der „Süßschnäbel“ auf zwei Beinen gehört, hat sicher schon das eine oder andere Mal seine Nase an dem Schaufenster eines Schokoladengeschäftes plattgedrückt. Diesem Vergnügen kann man beim attraktiven und alteingesessenen Geschäft von „Walter Confiserie“ am Tempelhofer Damm 197 nachgehen. Walter in Tempelhof feiert in diesem Jahr das 100-jährige Firmenjubiläum.

Vom Geschäft zur Produktion oder die dritte Saison

Freundlich grüßt die Verkäuferin Anja Höldtke, die bereits seit 23 Jahren bei Schokoladen-Walter arbeitet: „Ich verkaufe gerne die leckere und hochwertige Ware.“


Zurzeit gehen Maikäfer gefüllt mit Nougat, Marzipan oder mit Konfekt besonders gut. Die Maikäfersaison ist nach Weihnachten und Ostern die dritte wichtige Jahreszeit für Walter.

Nur wenige Schritte vom Geschäft entfernt, liegt unscheinbar im hinteren Teil eines Hofes und Parkplatzes in der Burgemeisterstraße die Verwaltung und Produktion der Traditions-Leckereien-Schmiede.

Walter-Schokolade und „back to the roots”

Der Mitinhaber Konditormeister Carsten Sikora (48) winkt aus der Schokoladen-„Werkstatt“ und rührt dann gleich an der nächsten Süßigkeit weiter. 1977 übernahm der Konditormeister Peter Sikora den Betrieb vom Firmengründer Hugo E. Walter. Der Sohn Carsten ist dann nach 37 Jahren im Jahr 2014 in die Geschäftsführung eingestiegen.

In der Verwaltung im ersten Stock wartet der Geschäftsführer und Miteigentümer Thomas Jaeschke (45) im Präsentationsraum von Walter Confiserie. Thomas Jaeschke ist gelernter Industriemeister der Süßwarentechnik. Den Stolz kann man ihm ansehen, wenn er davon spricht, dass er 2014 den Schritt zurück zu den Wurzeln gemacht hat. Das Handwerk hat Jaeschke vor 28 Jahren in einem kleinen Betrieb erlernt, hat anschließend jahrelang in einem großen Berliner Schokoladenbetrieb gearbeitet und ist unter dem Motto „Back to the roots“ dann zu Walter gegangen. Er ist der kreative Kopf, der sich aber auch um die geschäftlichen Sachen kümmert. Thomas Jaeschke macht zum Teil die administrative Verwaltung, versucht aber so oft wie möglich in der Produktion mitzumachen.

Holzkisten – ein Markenzeichen für Walter-Confiserie

Hier in Tempelhof gibt es die leckersten Pralinen aus Meisterhand. Wir sind gespannt auf den Rundgang durch die „Schokoladen-Küchen-Werkstatt“. Nachdem auch dem Reporter für sein schütteres Haar eine weiße Haube verpasst wurde, geht es in der Schokoladen-Schmiede zuerst in den Verpackungsbereich.



Den einzeln verpackten Schokoladen-Maikäfern werden liebevoll Schleifen umgebunden. Im Monat Mai und zu Pfingsten sind die Insekten in Schokoladenform bei der Bevölkerung traditionell sehr beliebt. Hier werden auch die beliebten Holzkisten zwischengelagert.

Thomas Jaeschke beweist uns anhand einer alten Kiste, wie stabil sie sind. Er tritt kräftig auf sie rauf und erzählt: „Die Kisten sind als Souvenir aber auch für lange Transportwege geeignet.“ So überstehen die Pralinen auch unbeschadet den Transport in ferne Länder, wie zufriedene Stammkunden immer wieder berichten. Die Ware wird deutschlandweit und auch ins Ausland verschickt. Die in Berlin handgefertigten Kisten werden mit unterschiedlichen Motiven bedruckt. Wenn in Berlin Pralinen in Holzkisten verkauft werden, dann sind sie von Walter, erzählt stolz der Geschäftsführer. Für die anderen Firmen wird nur das jeweilige Firmenlogo aufgedruckt. Die Qualität ist aber immer die 1-A-Walter-Qualität, bestätigt Jaesckke.

Hexenküche und Haselnuß-Gold

Thomas Jaeschke macht uns auf die Haselnüsse aufmerksam, die auf die weitere Verarbeitung warten. Hier liegt das „Gold“, erzählt er schmunzelnd. In der letzten Zeit hat sich der Preis für Haselnüsse um ein Vielfaches erhöht, daher werden diese im Einzelhandel auch kaum noch angeboten.

Die fertigen Pralinen lachen uns beim Rundgang immer wieder an und wir würden am liebsten zugreifen und uns über Nacht hier einschließen lassen. Dann zeigt uns Jaeschke neue Schokoladenkreationen, die noch gar nicht im Geschäft erhältlich sind. Diese wurden in der „Walter-Hexenküche“ entwickelt.


Thomas Jaeschke experimentiert dann solange, bis er ein gutes Ergebnis bekommt. „Geht nicht, gibt es nicht“, ist sein Motto. Das wichtigste Kriterium ist jedoch immer die Qualität. Die neuen Schokoladen werden jetzt erst einmal auf Haltbarkeit getestet. Ein wichtiges Standbein sind jedoch die vom Firmengründer überlieferten Rezepte.

Generationen kaufen bei Walter

Walter-Confiserie will sich mehr den jüngeren Käufern öffnen. Diese Kundschaft kennt Walter von ihren Eltern, weiß Jaeschke zu berichten. Jetzt will man diese Käufer, die bislang vielleicht Walter-Schokolade mal verschenkt hat, auch mehr an sich binden. Walter versucht ein neues junges Image in ihre Produkte reinzupacken: „Wir machen dabei jedoch keinen Abstrich an Geschmack und Qualität.“ So wird nur hochwertige Ware nach Kontrolle weiterverarbeitet. Beispielweise wird echter Jamaika-Rum statt irgendein Billig-Aroma verwand. Das hochwertige Marzipan wird beispielsweise in Lübeck gekauft.

Walter ist dabei die Geschäfte zu modernisieren, auch einzelne Pralinen lose zu verkaufen und in einer Filiale mit einem Kakao- und Kaffeeausschank zu starten. Nicht umsonst heißt es in einem alten Firmenslogan: „Wer Walter-Ware weise wählt, wird Walter weiter wünschen.“

„Das, was immer geht, ist Marzipan und Nougat, dann kommen Trüffel jeder Art“, erklärt Thomas Jaeschke.

Er zeigt die alten Maschinen, die bei der vielen Handarbeit noch helfen und unterstützen. Für ihn ist es wichtig, dass man die alten Maschinen viel einfacher selbst reparieren und auch die Produktion besser steuern kann.

Viertausend Pralinen pro Tag

Circa 30 Mitarbeiter, 15 davon in der Produktion, und zwei Auszubildende produzieren die Köstlichkeiten. Allein die Tagesproduktion an Marzipankartoffeln beläuft sich auf 9000 Kugeln oder 4000 Pralinen. Die Jahresproduktion entspricht über 50 Tonnen Pralinen und Schokoladenspezialitäten. Und dann erhalten wir noch einen Einstiegskurs in Sachen Schokolade. Neben der Schokolade produziert Walter im Bezirk auch „Faustmann-Gebäck“.

Die exquisiten Trüffel- und Sahnespezialitäten aus edlem Marzipan und feinstem Nougat enthalten weder Konservierungsstoffe, künstliche Aromen oder Farbstoffe. Absolute Frische ist das oberste Prinzip: Walter-Pralinen werden nicht gelagert, sondern erst nach Auftragseingang produziert.

Wir erhalten noch eine Einweisung und lernen, was „Fettreif“ und „Zuckerreif“ ist. Dies sind alles Prozesse, die bei Temperaturschwankungen entstehen, aber nicht die geschmackliche Qualität der Produkte berühren.

Schokolade aus Belgien mit der Hand verrührt

Beim Rundgang kommen wir an den Arbeitsplatz von Carsten Sikora.

Er rührt fast liebevoll Mandeln in aufgelöste Schokolade und verstreicht die Masse über ein Portionierungs-Brett: „Die Kunst ist hochwertige Ware, das richtige Rezept und die richtige Temperatur“, erzählt Carsten Sikora. Die in Belgien gekauften Schokoladenchips werden bei Walter aufgelöst und weiterverarbeitet.

Wenn man den Eigentümern Carsten Sikora und Thomas Jaeschke zuhört, spürt man die Liebe zu ihren Produkten. Die beiden wissen, dass hohe Qualität auch ihren Preis hat, und sind davon überzeugt, dass dies die Kunden auch honorieren. Bei diesen hochwertigen Naschprodukten sind die Kunden vom unvergleichbaren Schmelz, der leicht im Mund zergeht, angetan.

Das Jubiläum soll im Spätsommer begannen werden. Dafür wird eine Jubiläumspraline rausgebracht. Die Trüffelpraline ist mit einer Orangen-Ingwermarmelade gefüllt, die auf der Grünen Woche den Wettbewerb für die beste Marmelade gewonnen hatte.

Kiezprojekt mit glänzenden Kinderaugen

Neben all den Glückshormonen mit der Schokolade ist es Thomas Jaeschke und Carsten Sikora wichtig, das in der Nachbarschaft liegende Kiezprojekt MedienPoint zu unterstützen. So waren sie bei der Nikolaus- und Osterhasen-Aktion mit ihren Produkten dabei und haben viele Kinderaugen zum Glänzen gebracht.

Geschmack, Glückshormone und ein bisschen Sucht

Wer sich von der Qualität der feinen Walter-Schokolade überzeugen will, sollte einfach mal ein Stück probieren. Bei einem bis zu 70 %-igen Kakaoanteil ist die Ausschüttung von Glückshormonen wohl nicht mehr zu umgehen; Suchtpotential inclusive!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Kleines Schokoladenlexikon (mit anderen Worten und ausführlicher auch bei Wikipedia nachzulesen:

Fettreif entsteht durch Temperaturschwankungen. Die Fette lösen sich auf, dringen durch die Schokolade nach außen und bilden den Fettreif. Dies ist eher ein Qualitätsmerkmal, da dann weniger Zusatzstoffe verarbeitet wurden.

Zuckerreif entsteht, wenn Artikel fälschlicherweise im Kühlschrank gelagert werden. Die massiven Temperaturunterschiede im Sommer führen dazu, dass die Praline draußen anfängt zu schwitzen. Die Feuchtigkeit auf der Praline löst den Zucker in der Schokolade und bleibt außen haften. Es bildet sich eine leicht rauhe Oberfläche (nur auskristallisierter Zucker).

Beides mindert weder den Geschmack, noch ist es gesundheitsschädlich.

Der Klassiker:


Werbung noch zu DM-Zeiten:


Eine ganz alte Anzeig




 

Schönes Fest der Lions im NUSZ-Nachbarschaftszentrum der ufaFabrik

Lions luden zum Charity Event mit Sternekoch Wolfgang Müller ein!






Ein sehr gemütliches Fest...

Seit fünf Jahren wird das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufafabrik e.V. vom Leo Club Berliner Bär mit vielen Aktionen unterstützt. Die Einsätze der Jugendorganisation des Lions Clubs in Einrichtungen unseres gemeinnützigen Vereins reichen von ehrenamtlichen Streichaktionen, Hausaufgabenbetreuungen und Spenden bis hin zur Unterstützung auf dem Berliner Karneval der Kulturen. 2014 geschah dies mit einer Beteiligung an einem Doppelstocktruck mit 150 Personen, 5 Bands und vielen Tänzern, Die Leos unterstützten dabei wieder tatkräftig. Die Mutter eines Leos, selbst Mitglied der Lions, wurde über dieses Gemeinschaftsprojekt auf uns aufmerksam.
Dem folgten erste Kennenlern-Treffen mit Mitgliedern des Lions Clubs Berlin - Großer Stern und Geschäftsführerin Renate Wilkening und Projektmanager Patrick Pesch vom Nachbarschaftszentrum ufafabrik (NUSZ). Beide Organisationen waren sich sofort darüber einig: Zusammen bewegen wir mehr! Die Umsetzung von gemeinsamen Projekten ist ein wesentliches Ziel dieser Kooperation.

Seit April 2015 tagen die Lions einmal monatlich im Familientreffpunkt des Nachbarschaftszentrums auf dem Gelände der ufafabrik in Tempelhof.
Die Lions Mitglieder Annette Ebert und Thomas E. Finnmann vom Lions Club Berlin-Großer Stern sind die Projektbeauftragen für das NUSZ. Neuer Präsident seit 01.07.2015 ist Dr. Tillmann Stock.

Die erste Möglichkeit einer Spende des Lions Clubs ließ nicht lange auf sich warten. Als es darum ging, die Gruppenreise der Mariendorfer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in das Jugendzeltlager Behrensdorf/Ostsee in den Sommerferien zu unterstützen, sagten sie sofort zu und ermöglichen somit 30 jungen Menschen einen Ausflug in den Hansapark.

Im Familientreffpunkt des Nachbarschaftszentrums fand am 10. Juli 2015 ein sehr gemütliches After-Work-Grillen „Lions laden ein zum Charity Event mit Sternekoch und Metzger Wolfgang Müller“ statt. Wolfgang Müller grillte hausgemachte Würste. Desweiteren bereicherte der junge, aufstrebende Koch "Anton kocht" die Veranstaltung mit einer veganen Suppe. Fritz Blomeyer hat mit seinem Unternehmen „Blomeyer's Käse“ leckere Käseplatten bereitgehalten. Für Getränke  sorgten der Weinhändler Martin Michel mit seinem Weinhandel „Weinmichel“ und "Brew Baker Berlin" mit Bieren. Der Erlös wird für Projekte im Nachbarschaftszentrum ufafabrik gespendet!

 Am 10.10.2015 werden die Lions das 10 jährige Jubiläum der NUSZ Einrichtung "OGB Schulburg" mit einem weiteren Charity Highlight bereichern. Was das genau sein wird, wird noch nicht verraten.

Fotos Thomas Moser

 

Rocktreff und Spielfest---Der Samstag war prächtig

Eine Spitzenleistung: Die Rocktreff-Crew 2015

Das Spielfest war sehr gut besucht

Fotoimpressionen vom 1. Tag: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2015/07/11/rocktreff-2015-in-mariendorfes-geht-los.htm

Der Rocktreff und das Spielfest 2015 zeigten sich am Samstag von ihrer besten Seite. Optimales Wetter, kein Regen, warm aber nicht zu heiß,  und eine ausgelassene Fröhlichkeit. Was will man mehr? Das Spielfest war sehr gut besucht; lange Schlangen an den Attraktionen gab es trotzdem nicht.



Zu günstigen -von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gesponserten- Preisen konnten Riesenrutsche, Aquabälle, Bungeehüpfen und Hüpfburg genutzt werden. Angelika Schöttler war auch Schirmherrin des Spielfestes.

Viele Aktionen wurden auch kostenlos von den verschiedensten Trägern angeboten. Kindertatoos mit Tatoostiften, Windowcolorbilder, Kartoffeldruck, Crazy Golf, Leitergolf, Jackolo, Kinderschminken - DLRG Triathlon, Sommerhüte basteln, Fühl- und Tastspiel Sportvorführungen, Handballturnier für Kinder, Schauschwertkampf für Kinder / Armbrustschießen, Button, Tattoo-Bilder, Kick Contest – Fitnessparcours und viele andere Spiel- und Bastelangebote warten auf die kleinen Besucher.Hauptsponsor beim Spielfest war auch in diesem Jahr Möbel Kraft. Beliebt wie jedes Jahr war das Glücksrad.



MedienPoint-Chef und ehemaliger Radio-Musik-Chef Henning Hamann
Ebenso umlagert war der liebevoll hergrichtete Stand des MedienPoints Tempelhof, an dem es Bücher und Spiele zum kostenlosen Mitnehmen gab. Der Imkerverein Lichtenrade e.V. kam wieder mit einem kompletten Bienenvolk.

Der neue Spielfest-Sponsor, die Stromnetz Berlin GmbH, informierte mit einem Malstand über ihr Stromkastengestaltungs-Projekt.



Und am Stand des JugendKulturService konnten die beliebten Ferienpässe gekauft werden. Mit dabei waren in diesem Jahr u.a.: Kindertagespflege Kolibri, Suppenküche Lichtenrade e.V., KiJum Förderverein, JFH Bungalow, DLRG, Jugend Kultur Service gGmbH, Kinderladen Marienkäfer, Lothar Nest Sport-Schule, Mitspielen e.V., Adler Berlin Handball, Michael Grass, Hort der Rudolf-Hildebrand-Grundschule, TSV Marienfelde, MedienPoint Tempelhof, Teakwondo Jugend Berlin, Imkerverein Lichtenrade e.V., Kita Tiponi, Streetbunny Crew und die Suppenküche Lichtenrade e.V..

Schaukampf bei der Sportschule Lothar Nest aus Mariendorf. Lothar Nest war selbst dabei und zeigte den Kindern einige Griffe.

Der TSV Marienfelde mit seinen aktiven Teppich-Curlern

Die Bienen haben auch wieder mitgesummt...

Veranstaltungsleiter vom Jugendamt Philipp Mengel und der neue Jugendamtsleiter Rainer Schwarz

Michael Kruse vom Deutschen Kinderhilfswerk im Gespräch mit Jugendamtsleiter Rainer Schwarz


Am Stand vom Jugendamt war das Kinder- und Jugendparlamtent vertreten. Die besten Projekte konnten bepunktet werden und wurden prämiert.

Jugendstadtrat Schworck war von den Vorschlägen sehr angetan.


Jutta Kaddatz, stellv. Bezirksbürgermeisterin und Sportstadträtin stellte das Stadion im Volkspark Mariendorf zur Verfügung.

Der Rocktreff war mal wieder perfekt organisiert. Wir werden in Kürze einen Bericht von der vielen Hintergrundarbeiten veröffentlichen.

Schirmherrin Petra Dittmeyer, BVV-Vorsteherin, war wieder von der Musik sehr angetan.

Das letzte große Fest im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Viele Besucherinnen und Besucher sind gekommen und würden es sicher nicht verstehen, wenn auch dieses Event nicht mehr stattfinden würde. Aber neben den vielen Sponsoren (siehe unten) ist auch immer wieder eine Zuwendung des Jugendamtes notwendig. Ohne diese Mittel wäre das Fest sicher nicht überlebens fähig...trotz vieler engagierter Sponsoren und der vielen ehrenamtlichen Arbeit. ToM


Volksparkchef Wolfgang Spranger (hier mit Ehefrau) unterstützt schon seit Jahren den Rocktreff



Sehr gut: Für Kinder nur mit Hörschutz!




ALLE FOTOS: Thomas Moser

Die Sponsoren des 32. Rocktreffs 2015 in alphabetischer Reihenfolge:

Catering Company

DEGAS

EUREF AG

faces Veranstaltungstechnik

GeWoSüd

Humboldt Box

KKI GmbH

Licht & Tontechnik Popella

Optiker Hoppe

outline display

PKSD

Printprinz

PSD Bank

Radio Möller

Regina Körper

Reisebüro Ehlert

Riemer & Schultz Sanitär

SchreiBerlin Logistik

star fm

stilbrand Markenkommunikation

sunshinehouse Berlin

SWI Immobilien

Uwe Saager

Vattenfall

vitasyn Fritz Apothek

 

Rocktreff 2015 in Mariendorf...Es geht los!

Erste Fotoimpressionen vom Rocktreff-Auftakt 2015:


Schirmherrin ist wieder die BVV-Vorsitzende Petra Dittmeyer...mit viel Spass an der Musik!

Die Begrüßung mit den Moderatoren Christian Körper, Jugendamtskoordinator Philipp Mengel, Petra Dittmeyer, Moderator Andie Kraft

Start mit "Right Away"




Andie Kraft zeigt die große organisatorische Leistung hinter den Kulissen

Rocktreff-Wegweiser auf den Bürgersteigen...


"Arising"

Philipp Mengel hat alles im Griff!

"Arising" mit Philipp Mengel...Cool!

Fotos Thomas Moser

 

19.7. Erinnerung an Heinrich von Treitschke

42. Salon der Erinnerung

   Gedenken an Menschen, die unvergessen bleiben   

   mit Gerhard Moses Heß und Gästen

Mit Führung, Gespräch, Bildern und Musik erinnern wir an Menschen, die auf dem Alten Matthäus-Kirchhof begraben sind  –  mögen sie berühmt oder nur wenigen bekannt sein.

Infotelefon: 0163 / 34 17 053

Sonntag,  19. Juli, 12 Uhr

Heinrich von Treitschke (1834 – 1896)

Ein sehr frag-würdiger Historiker

Treitschke war Professor an der Berliner Universität und wurde 1886 zum offiziellen Geschichtsschreiber des preußischen Staates ernannt. Dies, obwohl oder weil er eine objektive Geschichtsschreibung ablehnte, eine deutsch-französische Erbfeindschaft predigte und durch seine Parole „Die Juden sind unser Unglück“ den Antisemitismus unter den Studenten und im deutschen Bürgertum salonfähig machte.  

„Die Juden sind unser Unglück“ wurde zum Motto des Nazi-Hetzblattes „Der Stürmer“ und zum Kampfruf der SA  bei den Pogromen, und alles, was die von Treitschke unterstützte „Antisemiten-Petition“ gefordert hatte, nämlich den Juden alle ihre gerade erst mühsam erkämpften staatsbürgerlichen Rechte wieder zu nehmen, das haben die Nazis nach 1933 Schritt für Schritt bürokratisch perfekt umgesetzt.

Wie aber kommt es, dass inmitten der wuchtigen Grabplatte ausgerechnet dieses Judenhassers ein kleiner Davidstern eingraviert ist??? (siehe Foto) Das Rätsel scheint gelöst: Offenbar hat ein Unbekannter in einer stillen Partisanenaktion dem hetzerischen Professor den Judenstern untergejubelt…

Alter St.Matthäus-Kirchhof, Café finovo

Großgörschenstr.12   (U  Yorckstr., S  Yorckstr./Großgörschenstr.)

Kostenbeitrag 5,- €

Eine Veranstaltung für den Förderverein EFEU   www.efeu-ev.de

 

18. -20. Juli 2015: TANGO in Tempelhof --- in der ufaFabrik

Berlin liebt Tango!  Vom Freitag (18.7.) bis Sonntag (20.7.) lädt die ufaFabrik zum 5. Sommerfest der Tangokunst auf ihre überdachte Sommerbühne und in den Theatersaal ein.

Mit vielen interessanten Programmpunkten bietet das  genreübergreifenden Tangokultur-Festival ein Forum für Künstler, die ihren Beitrag zu einer lebendigen Tango-Kultur in Berlin leisten. An drei Tagen präsentieren sich Musiker, Schauspieler, Maler, Performance-Künstler und  Sänger. Sie alle zeigen, wie eng und vielschichtig die Beziehungen Berlins zu Argentinien, Buenos Aires und dem Tango sind. Ein kleiner Markt rundet das Festival ab und lädt an allen drei Tagen zum Verweilen ein.

Das Festprogramm beginnt am Freitag um 19 Uhr mit Tanz und einer festlichen Begrüßung.
Um 20:00, Türkische Tangos auf der Sommerbühne  OLIVINN
Ab 22:00, Ausstellungseröffnung und ein Konzert Duna & Gabriel Battaglia  
Im Anschluss: CD-Milonga. Es darf getranzt werden - bis in die frühen Morgenstunden. 

Die Highlights am Samstag und Sonntag:
18:00 Uhr Die Tango-Theater- Premmiere : “Man nennt mich Tango” auf der Sommerbühne
20:00 Uhr Das Tango-Quintett AY! Celedonio aus Buenos Aires. (Zum ersten Mal in Berlin!)
Sonntag: ab 17:00 tanzt das Weltmeister-Paar Mimi Hirsch und Nikita Gerdt: Mimi & Nikita 


Das ganze Programm finden Sie  unter:
http://www.ufafabrik.de/de/14589/tangonale-2015.html
Tangonale 2015

 

Neuer Leiter im Jugendamt Tempelhof-Schöneberg: Ein Interview

Interview Rainer Schwarz 5. Juni 2015

Vita Rainer Schwarz, Jugendamtsleiter Tempelhof-Schöneberg

1960 geboren, hat nach einem schnellen Abitur Lehramt (Physik und Mathematik) studiert und auf dem Gebiet der Psychologie diplomiert. Nach 5 jähriger Tätigkeit als Lehrer war er drei Jahre wissenschaftlich mit der pädagogischen Psychologie beschäftigt,  danach in einer Erziehungsberatungsstelle tätig und darauffolgend 5 Jahre in der Leitung eines Jugendamtes.

Nach dieser Zeit war Rainer Schwarz für verschiedene sozialwissenschaftliche Institutionen und Projekte in unterschiedlichen Feldern der Jugendhilfe (Flexibilisierung der Hilfen zur Erziehung, Strukturentwicklung des allgemeinen Sozialdienstes, Umgang mit gewaltbereiten Jugendgruppen und Kinder und Jugendliche in sozialen Brennpunkten) beratend bzw. im Projektmanagement tätig.

Für fünf Jahre gestaltete er den Aufbau der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) mit und war in den letzten Jahren Geschäftsführer einer Beratungsgesellschaft für gemeinnützige Unternehmen und Organisationen.

Neben dem pädagogischen Diplom ist Rainer Schwarz als Leitungsfachkraft für Ämter und Verbände (dv) ausgebildet, hat den Verwaltungslehrgang A II abgeschlossen, ist systemischer Supervisor und Organisationsentwickler sowie TÜV-zertifizierter Qualitätsmanagementauditor.

 

Rainer Schwarz ist seit dem 1. April 2015 der Leiter des Jugendamtes in Tempelhof-Schöneberg. KiTS führte mit Rainer Schwarz das erste Interview.

KiTS:      Sie haben eine beeindruckende berufliche Vita. Was hat sie dazu bewogen, sich für die Leitung eines Jugendamtes in Berlin zu bewerben … und, ist es nicht ein Kulturschock, der Wechsel vom Geschäftsführer einer Beratungsgesellschaft zum Jugendamt in Berlin?

Rainer Schwarz:               Zum ersten Teil, was mich bewogen hat: Es gibt einen immer noch bekannten ehemaligen SPD-Vorsitzenden (Redaktion: Franz Müntefering) der behauptet hat, dass dies das schönste Amt der Welt sei. So ein bißchen ist dies Teil meiner Motivation, mich für das Jugendamt zu bewerben. Ich hab schon mal in der Leitung eines Jugendamtes gearbeitet und wusste, zumindest ungefähr (es ist ja schon ein paar Jahre her), worauf ich mich einlasse. Und ich halte es tatsächlich für die spannendste Aufgabe, die man bei der öffentlichen Hand bekommen kann. Nach meiner Vorstellung ist es so, dass die Leitung eines Jugendamtes schon einen gewissen Handlungsspielraum lässt. In der Regel hat man mit den verschiedensten Fachgebieten zu tun. Das ist der Reiz der Angelegenheit.

Den Kulturschock, den Sie angesprochen haben: Es war klar, dass der passiert. Er war aber auch gewollt. Ich habe in den letzten 20 Jahren in den unterschiedlichsten Konstellationen beratend gearbeitet, sowohl für freie und auch öffentliche Träger. Manchmal in sehr engen, manchmal in sehr weiten Kontexten. Ich habe, um nicht die Verbindung zur Jugendhilfe zu verlieren, immer noch als Supervisor ausschließlich in Jugendhilfeeinrichtungen gearbeitet. Jetzt hatte ich das Gefühl, dass ich in einer Phase meines Lebens angekommen bin, in der es gut wäre nicht mehr „nur“ zu beraten. Beratung ist ja auch immer ein sehr kreativer Prozess, aber die eigentlichen Wirkungen dessen, was man dabei in der Organisation auslöst, sieht man nicht mehr, weil man dann nicht mehr vor Ort ist. Da verspreche ich mir in der Jugendamtsleitung eher, dass es eine längerfristige Verbindlichkeit zu den Dingen gibt, die man anschiebt.

KiTS:      Haben Sie die ersten Wochen im Jugendamt mehr überrascht oder erschreckt? (R. Schwarz schmunzelt) Oder anders gefragt, wie dick sind die Bretter, die zu bohren sind?

Rainer Schwarz: Ja..., ich wusste ungefähr, mit wie vielen Menschen ich es zu tun haben werde. Ich bin in den ersten Tagen durchs Haus gegangen und obwohl eher wenige Menschen hier waren, weil es kurz vor Ostern war, war ich trotzdem erstmal überrascht, dass es fast das ganze Rathaus Friedenau und die ganzen vielen Außenbereiche sind. Insofern war es schon zum Anfang ein Aufmerken und auch ein fast sinnliches Begreifen, dass es doch eine größere Organisation ist, auf die ich mich eingelassen habe. Das wiegt schwerer als nur eine Zahl, die ich natürlich bei meiner Bewerbung gewusst habe.

Die Bretter sind dick, das ist wahr. Die Bretter sind sehr dick. Das zeigt sich schnell. Die Probleme poppen schnell auf. Was ich angenehm finde, es ist nicht das eingetreten wovor man mich gewarnt hatte: „Da kommen in den ersten zwei Monaten alle und alle wollen etwas und jeder will sein Scherflein beim `Neuen` ins Trockene bringen“. Das ist nicht passiert. Es ist eher tatsächlich so, dass ich einen sehr großen Teamgeist bei Problemlösungen wahrnehme. Aber die Probleme sind eher dick. Wir sind eines der Ämter, die mit einer sehr großen Vielfalt von sozialen Problemen zu tun haben, die alle nicht so gut finanziert sind. Da ist sowohl im organisatorischen Bereich als auch im Bereich dessen, was man in dem ´Unternehmen´ finanziert, viel zu tun.

KiTS:      Leiter des Jugendamtes im Spannungsfeld zwischen Fachlichkeit, Verwaltung und Politik? Sie sind zwar noch keine hundert Tage im Amt, aber welche Potentiale haben Sie schon identifizieren können?

Rainer Schwarz: Ich finde ein spannendes Potential, dass sich der Bezirk vor mehr als einem Jahrzehnt auf den Weg zu einer sehr umfänglichen Sozialraumorientierung gemacht hat. Ich halte das nach wie vor für einen fachlich sehr wichtigen Prozess. Im Laufe der Zeit gab es bundesweit durchaus auch ein paar Verirrungen, die dann wieder aufgelöst wurden. Da kann man durchaus auch von den Fehlern, die Andere gemacht haben, lernen. Das ist ein Potential, das würde ich gerne vorantreiben. Ich werde also darauf achten, dass gerade die regionalen Strukturen, so wie sie jetzt sinnvollerweise entstanden sind, gestärkt und in die Lage versetzt werden für die Region zu agieren.

KiTS:      Ist von Sozialraumorientierung nach ihrem Eindruck viel übrig geblieben?

Rainer Schwarz:               Es muss viel in die Strukturen investiert werden. Es gibt sozialräumlich organisierte Arbeitsweisen und Handlungsstrukturen in wesentlichen Bereichen des Amtes. Was noch so ein wenig Defizit hat und wo ich denke, woran wir arbeiten werden ist, dass diese Strukturen, Arbeitsgruppen und regionale Dienste die Möglichkeit haben müssen, tatsächlich in der Region gestaltend tätig zu werden.

Im Augenblick erledigen sie im Wesentlichen das, was zu tun ist, die Hilfe zur Erziehung, die Eingliederungshilfe, das Organisieren von Jugendarbeit und  Jugendsozialarbeit auf regionaler Ebene ... Sie kommen aber nicht dazu, weil sie so viel zu tun haben, den Sozialraum zu gestalten. Ich glaube aber fest an die Gestaltungsmacht von „Schwarmintelligenz“, soll heißen wir brauchen alle Herzen, Hirne und kreativen Ideen unserer Mitarbeitenden, um die Probleme regional zu lösen. Diese Gestaltungsaufgabe kann nicht an einzelnen Personen oder Funktionen hängen bleiben.

KiTS:      Ein Jugendamt muss fachlich sehr breit aufgestellt sein (Jugendförderung, Kita und Tagesbetreuung, Familienberatung, Hilfe zur Erziehung und Familienunterstützende Hilfen). Haben Sie mit der Fülle der zu klärenden Fragen gerechnet?

Rainer Schwarz:               Ja, damit habe ich gerechnet. Das ist auch das, was mir eher liegt. Das hat tatsächlich mit meinem beruflichen Werdegang zu tun. Ich habe in sehr unterschiedlichen Bereichen gearbeitet: Zum Beispiel mich auch in Gesundheitsstrukturen bewegt und war dort umfänglich beratend tätig. In meiner letzten Aufgabe als Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft für Organisationsentwicklung in der Sozialen Arbeit habe ich Senioreneinrichtungen, als auch große Kliniken der Allgemeinversorgung und der psychiatrischen Versorgung (Psychiatrie, Neurologie und Psychosomatik) bei der Erlangung von Qualitätsmanagement-Zertifikaten unterstützt. Insofern bin ich es gewöhnt, mit sehr vielen verschiedenen Aufgabenstellungen und Fragen umzugehen.

KiTS:      Und das brauchen Sie …?

Rainer Schwarz:               Das brauche ich auch ein bisschen. Und das Jugendamt hat den Vorteil, dass es immer noch einen Zusammenhang gibt. Zwischen einem Seniorenzentrum, einem Kinderheim und einer Klinik für Inneres gibt es nicht ganz so viele Verbindungen, außer dass man beim Qualitätsmanagement ein gemeinsames Betrachtungsraster hat. Im Jugendamt gibt es auch noch eine gute fachliche Klammer. Alle wollen hier, dass in diesem Bezirk Kinder und Jugendliche wohlbehalten, geschützt und möglichst mit all ihren Talenten und Fähigkeiten aufwachsen können. Das eint alle!

KiTS:      Die Kosten- und Leistungsrechnung und der Haushalt drückt auch das Jugendamt. Können Sie noch ruhig schlafen?

Rainer Schwarz:               Sie werden verblüfft sein. Ich schlafe jetzt wieder ruhig (R. Schwarz lacht). Vorher brachte der Job als Nebeneffekt manchmal mit sich, dass ich am Morgen auf meinem Handy-Kalender geschaut habe, in welcher Stadt ich denn gerade bin. Das hat mich physisch eher etwas unruhig gemacht und da habe ich manchmal sehr unruhig geschlafen. Jetzt komme ich nach Hause, gehe sehr viel früher schlafen wie sonst, schlafe wie ein Stein, wache morgens auf und gehe wieder ins Jugendamt. Es ist viel, aber offensichtlich bereut meine Physis diesen Schritt nicht, sondern sagt mir: Tue es, geh schlafen und tue es wieder.

KiTS:      An welchen Stellen können Sie ihre bisherigen beruflichen Erfahrungen in Tempelhof-Schöneberg einbringen?

Rainer Schwarz:               Ich denke gerade in dem Bereich, wie man Organisationen dazu befähigt, dass sie das, was sie eigentlich wollen auch umsetzten ... Wir haben das, was wir eigentlich wollen und wir haben das, was wir jeden Tag erledigen ... und da gibt es eine gewisse Lücke dazwischen. Ich glaube, das was ich ganz gut kann, ist Organisationen zu helfen, diese Lücke zu schließen und immer wieder Wege und Freiräume zu finden, aus eigener Kraft Lösungen zu finden.

Das ist das, was ich einbringen kann. Ich habe schon im Bewerbungsgespräch gesagt, was ich nicht einbringen kann, ich bin kein ´Münder´ (redaktionelle Erläuterung: Prof. Dr. Johannes Münder, Kommentator von Gesetzestexten u. a.), kein Superprofi im Jugendhilferecht oder sozusagen der Super-Sozialarbeiter, der jetzt jedem erzählen kann, wie er sein Job macht. Darin sehe aber auch nicht meine Aufgabe an der Spitze einer solchen Organisation. Dafür haben wir gute Fachleute.

KiTS:      Das Jugendamt hat unter dem Stichwort „Jugendamt 2014“ verschiedene Änderungen in der Organisation eingeleitet. Wie ist Ihr Eindruck? Wird das Jugendamt damit zukunftsfähig sein?

Rainer Schwarz:               Dies war durchaus für mich auch ein Bewerbungsgrund. Jeder weiß, dass in Berlin in mehreren Bezirken Jugendamtsleitungen ausgeschrieben wurden. Man hätte sich auch durchaus um einen anderen Bezirk bemühen können. Bei der Überlegung, sich für Tempelhof-Schöneberg zu entscheiden, spielte das eine wichtige Rolle. Das Modell und die Idee, die dahintersteckt, eine Matrixorganisation aufzubauen ... auf der einen Seite regional zu agieren und auf der anderen Seite fachlich unterstützende Strukturen zur Verfügung zu stellen und nebenher eine möglichst flache Hierarchie in der Organisation einzubauen ... das sind Dinge, die meinem Organisationsansatz entsprechen. Hierin finde ich einen guten Ansatzpunkt. Mir war allerdings nicht klar, dass das Jugendamt 2014 noch so frisch ist. Als ich anfing mich einzulesen, war das schon ganz überzeugend. Ich hatte das Gefühl, das ist schon alles etabliert. Aber der Prozess des Umsetzens kam erst ins Laufen. Das habe ich erst verstanden, als ich hier war. Ich finde es aber einen wichtigen Prozess. Wenn es uns jetzt noch gelingt, die Schnittstellen kreativer zu füllen, ein gutes Kommunikationskonzept hinzubekommen, den Mitarbeitern die Chancen daraus klar zu machen, dass sie einen Dienst- und Fachvorgesetzten haben und es zusätzlich noch fachlich verantwortliche Personen gibt, die auch mit ihnen sprechen und ihnen auch Hinweise und Anregungen geben ... wenn wir das alles gut organisiert bekommen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei in genügender Weise mitnehmen, dann sind wir zukunftsfähig aufgestellt. Das glaube ich tatsächlich! Ich kann mir keine andere Organisationsform als diese regionalisierte Form eines Jugendamtes vorstellen, um wirklich dicht an den Problemen dran zu bleiben. Ich glaube, das sind wir.

KiTS:      Wo werden notgedrungen oder aus tiefer fachlicher Überzeugung die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen?

Rainer Schwarz:               Das habe ich vorhin schon so ein bißchen umrissen. Es geht darum, das, was an Kompetenz vorhanden ist, zusammengeführt wird und auf gemeinsame Ziele und Visionen zu schauen. Mein unmittelbares Arbeitsfeld sind dabei die Leitungsfachkräfte des Jugendamtes. Dies muss trotz aller Widrigkeiten erfolgen. Wir diskutieren ja gerade einen defizitären Haushalt, was in der Regel immer Kreativität lahmlegt. Es ist wichtig auf Ideen zu kommen, wie die wichtigen Dinge so erledigt werden können, dass sie nicht gleich den Bezirk in eine finanzielle Krise führen.

KiTS:      Das ist Ihr erstes öffentliches Interview als Jugendamtsleiter in Tempelhof-Schöneberg. Warum erst jetzt? Die Fachöffentlichkeit ist doch begierig mehr zu erfahren.

Rainer Schwarz:               Okay (R. Schwarz schmunzelt), dass freut mich, dass die Fachöffentlichkeit so begierig ist. Aber es ist und war viel zu tun, auch am Anfang. Ich brauchte viel Zeit das Amt zu verstehen, die Prioritäten im Amt zu verstehen. Ich nehme Ansagen, die ich mache, schon ernst. Ich habe ja zum Anfang gesagt, ich höre erstmal eine Zeitlang gut zu. Sie haben vorhin auf die 100-Tage angespielt. Ich habe gesagt, in den ersten hundert Tagen werde ich sicher schon ein paar Ideen äußern, aber noch nicht die Dinge alle festklopfen. Dann gab es aber doch ein paar Dinge, die schneller festgeklopft werden mussten. Das hängt mit der Umzugsplanung und ähnlichen Geschichten zusammen. Dann wurde mir auch bescheinigt, dass ich einen Start mit besonderen Steinchen hatte. Das fing mit der Haushaltssperre an, dann ging es weiter mit der Erstanlaufstelle der unbegleitet minderjährigen Flüchtlinge, die nach Lichtenrade kam, und jetzt die doch etwas schwierigen Diskussionen um den Doppelhaushalt 2016/2017.

Es ist gerade sehr viel zu tun. Die Tour durch die Jugendfreizeiteinrichtungen musste ich daher in den Sommer verlegen.

KiTS:      Welchen Stellenwert messen Sie der Öffentlichkeitsarbeit des Jugendamtes zu?

Rainer Schwarz:               Einen sehr Großen ... ich habe aber auch schon gemerkt wie schwierig es ist, weil wir immer daran gemessen werden, dass wir Geld möglichst für die Aufgaben ausgeben, für die wir nachlesbar gesetzlich verpflichtet sind. Und da ist Öffentlichkeitsarbeit nicht gerade an oberster Stelle. Dies führt dazu, dass wir dafür noch nicht einmal einen ordentlichen Haushaltstitel haben. Ich halte es aber wirklich für wichtig, dass auf das, was das Jugendamt macht, auch aufmerksam gemacht wird. Ich finde aber auch, da ist schon unheimlich viel passiert. Wir haben einen guten öffentlichen Auftritt, der was mit Imagepflege des Jugendamtes zu tun hat. Es ist im freien Bereich viel passiert. Den Kiezatlas finde ich eine sehr gelungene Einrichtung, die deutlich zeigt, wie die Dinge hier organisiert sind. Und wenn es uns gelingt, diesen weiterhin aktuell zu halten und auch das Vorhaben uns gelingt, für alle Einrichtungen an einer Stelle einen Veranstaltungskalender zu führen, dann haben wir schon wichtige Sachen erreicht. Wir sollten mehr darüber reden, was wir tun. Denn wir sind keine "Kinder-Klau-Behörde", wie es gern in den Negativ-Nachrichten rüber kommt, sondern wir wollen, dass Kinder und Jugendliche unter möglichst optimalen Bedingungen aufwachsen. Dafür tun wir viel! Aber das wird öffentlich kaum wahrgenommen. Da freue ich mich, wenn zum Beispiel in der Öffentlichkeit auch mal gelobt wird, weil aus unserem Jugendamt sehr schnell Elterngeld gezahlt und Kita-Gutscheine erteilt werden. Gerade weil ich auch weiß, unter welchem großen Druck die Kolleginnen und Kollegen in diesen Bereichen stehen und arbeiten.

KiTS:      Wie sind Ihre fachlichen Visionen für das Jugendamt?

Rainer Schwarz:               Das müsste klargeworden sein: Stärkung und Leben des sozialräumlichen Ansatzes. Hierfür praktischen Wege finden: Das, was als Matrixorganisation vorgeprägt ist, in eine gute und für alle Beteiligten effektive, also mit guten Wirkungen versehene Arbeitsweise umzuwandeln. Es läuft hierbei noch nicht alles rund. Das hat damit zu tun, dass es viele personelle Umbesetzungen gegeben hat. Neue Personen müssen sich in ihre verantwortungsvollen Arbeitsfelder einarbeiten und hierin zurechtfinden. Ich finde, wir sind insgesamt sehr gut aufgestellt und ich glaube, dass alle hier ein großes Interesse haben, in absehbarer Zeit voranzukommen. Ich finde jedoch, wir haben ein paar Dinge zu erledigen, die in den nächsten Jahren auf uns zukommen. Wir sind eine wachsende Stadt, wir haben erfreulicherweise steigende Kinderzahlen zu verzeichnen, wir bemühen uns die personelle Ausstattung der regionalen Sozialdienste zu verbessern und neuen Mitarbeitenden den Einstieg in dieses Arbeitsfeld zu erleichtern. Wenn wir mehr Jugendliche bekommen, kommen auch mehr und neue Aufgaben auf uns zu. Wenn immer behauptet wird, dass diese Stadt jung und sexy ist, dann passiert das nicht nur aus sich heraus. Da muss man schon etwas dafür tun. Und klar, da möchte ich schon ganz gerne dabei sein!

KiTS:  Wir danken für das Interview und wünschen alles Gute!

Das Interview führte Thomas Moser (5. Juni 2015)

Fotos: Dirk Hupka

Das Interview ist in der Jugendamts-Sommerausgabe 2015 von KiTS erschienen...vom Jugendamt Tempelhof-Schöneberg

Hier kann Sie heruntergeladen werden: LINK

Hier kann man die regelmäßigen aktuellen Ausgaben von KiTS bestellen: LINK

 

Bis 15.7. "Bobbele" Boris Becker: 30 Jahre Tennisgeschichte im MedienPoint Tempelhofe

Der MedienPoint Tempelhof ist ein soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V.

Mit dem Wimbledon-Sieg von Boris Becker

vor 30 Jahren am 7. Juli 1985,

begann in Deutschland ein „Tennis-Hype“,

der kurze Zeit später mit Steffi Graf komplettiert wurde

Kl. Hommage im MedienPoint Tempelhof

 bis zum 15. Juli 2015.

Der Wimbledon-Sieg Beckers 1985 hat in Deutschland einen unvergleichlichen Boom ausgelöst, von dem Tennisvereine und die Industrie profitiert haben.

Er hat die Siegerehrung sichtlich genossen. Begriffen, was er geleistet hat, hatte er kaum. Boris Becker hatte gerade eben erst Geschichte geschrieben, schon wartete der erste Journalist auf sein Interview. Als Boris den Centre Court verlässt, trägt er „seinen“ Pokal, Schläger und Tasche werden vom Zeremonienmeister getragen. Curren schultert seine Sachen selber. Das Los des Verlierers.

 An der Tür, wo beide Finalisten knapp 4 Stunden vorher den heiligen Rasen betreten haben, steht Bud Collins vom Fernsehsender NBC, der Becker mit einem sehr amerikanischen "Boris über alles" auf Deutsch in Empfang nimmt. Ihm steht Boris Becker auf Englisch zu seinem ersten Interview als frischgebackener Wimbledonsieger Rede und Antwort.

Bud Collins: Glückwunsch Champion! Wie fühlst Du Dich jetzt in diesem Moment?

Boris: Ich kann es gar nicht beschreiben. Es ist wie im Traum. Ich bin einfach nur glücklich.

Bud Collins: Warum denkst Du, hast Du gewonnen?

Boris: Ich denke, ich wollte mehr gewinnen als Kevin. Ich bin gehechtet, ich habe gefightet und habe alles getan um ihn zu schlagen. Vielleicht hatte ich auch etwas mehr Glück, aber letztlich habe ich ihn geschlagen.

Bud Collins: Gab es einen Punkt, an dem Du wusstest, dass Du gewinnst, oder bist du schon mit dem Gefühl "des gewinnen könnens" ins Finale gegangen?

Boris: Kevin war am Anfang etwas nervös und ich habe ihm gleich im zweiten Spiel des ersten Satzes den Aufschlag abgenommen. Dann hatten wir einen sehr engen zweiten Satz, den ich ebenso hätte gewinnen können. Und als er mir im dritten Satz den Aufschlag abgenommen hat, dachte ich mir: Auf jetzt. Ich hab dann einige gute Passierschläge gehabt und ihn dann geschlagen.

Bud Collins: Kannst Du dir vorstellen was es für Dich als 17 jährigen bedeutet? Es hat noch keiner vor Dir geschafft. Was erwartest Du jetzt?

Boris: Ich glaub, ich habe jetzt jede Menge Verantwortung für das Spiel. Mit 17 Wimbledon zu gewinnen ist ja schon etwas Besonderes. Der Druck wird jetzt bestimmt größer, aber ich hoffe, dass ich mein Bestes geben kann.

Als Bud Collins Boris am TV nochmal die Reaktion seiner Eltern nach dem verwandelten Matchball zeigt, muss er lachen. Vater Karl-Heinz zeigte die gleiche Jubelpose wie er selbst. Mit einem "Danke" verabschiedet Collins dann den Jüngling in sein "neues" Leben als Erwachsener, was zweifellos einige Minuten zuvor auf dem ramponierten Rasenplatz von Wimbledon begonnen hat.

Die Washington Post schrieb in den nächsten Tagen dazu: "Vielleicht war er zu jung, um zu wissen, dass er zu jung war, Wimbledon zu gewinnen."

Der Weg zu seinem ersten Wimbledon-Titel war schwer für Boris Becker. Doch am Ende hat er sich den Einzug in "sein" neues Wohnzimmer auf dem Centre Court mit Dramatik und einem großen Kämpferherz verdient.

Sein Weg ins Finale:

1. Runde gegen Hank Pfister (USA) 4:6, 6:3, 6:2, 6:4

2. Runde gegen Matt Anger (USA) 6:0, 6:1, 6:3

3. Runde gegen Joakim Nyström (SWE) 3:6, 7:6, 6:1, 4:6, 9:7

1/8-Finale gegen Tim Mayotte (USA) 6:3, 4:6, 6:7, 7:6, 6:2

1/4-Finale gegen Henri Leconte (FRA) 7:6, 3:6, 6:3, 6:4

1/2-Finale gegen Anders Jarryd (SWE) 2:6, 7:6, 6:3, 6:3

Im Finale siegt er gegen Kevin Curren (USA) mit 6:3, 6:7, 7:6, 6:4

Bei seinem Sieg hat Boris Becker übrigens so viele Sätze verloren wie vorher nur der US-Amerikaner Ted Schroeder, der bei seinem Wimbledon-Sieg im Jahre 1949 ebenfalls 8 Sätze seinen Gegnern überlassen musste.

Ion Tiriac, Beckers Manager, sitzt fast anteilnahmslos in der Spielerbox auf dem Centre Court. Sein Gesicht wirkt versteinert, dabei hat doch sein Schützling gerade ein Wunder vollbracht. Boris, der Held von Wimbledon. Tiriac scheint diese Tatsache eher nüchtern, geschäftsmännisch zu begutachten, als er sein Kinn auf die Hand legt.

MedienPoint Tempelhof,

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik.

Montag - Freitag 10-18

 

10. Multi-Kulturenfest in Mariendorf

Es war nicht vorherzusehen, dass nach den regnerischen Tagen das 10. Multi-Kulturenfest auf dem Gelände des Jugendfreizeithauses Bungalow am Mariendorfer Damm vom angenehmen Wetter überrascht wurde. Am Sonntag, den 21. Juni, regnete es nicht und kurz vor dem Ende ließ sich sogar die Sonne blicken.

Die Wertschätzung, die das nun zum zehnten Male stattfindende Fest genießt, sieht man an der Beteiligung der Bezirksprominenz, den immer wieder aktiv teilnehmenden Gruppen und an der noch immer zunehmenden Besucherzahl, darunter auch einige Flüchtlingsfamilien.

Bei der Veranstaltung geht es nicht nur um Spiel und Spaß, sondern auch um die Ehrung von engagierten Kindern, die als Konfliktlotsen/Streitschlichter und Buddy`s an den Mariendorfer Grundschulen tätig sind.

Jugendstadtrat Oliver Schworck begrüßte im großen Saal der Jugendeinrichtung die mit Urkunden bedachten Kinder. Die Moderation übernahmen dieses Mal Cindy und Yasemin, die schon lange eng mit CdM42 verbunden sind und auch schon für den Weltmädchentag am 9.10.2015 „gebucht“ sind. Hans-Ulrich Schulz, Sozialraumkoordinator des  Jugendamtes für die Region Mariendorf, hatte insgesamt 92 Urkunden vorbereitet und die Aktivitäten im Saal, gemeinsam mitOutreach, bestens organisiert.


Es gab, neben anderen Auftritten (Eckener-Gymnasium, Dt.-Tamilische-Gesellschaft, ein Solo eines Tanzmädchens), auch wieder eine tolle Entertainment-Tanzeinlage von Romeo und seinem Schüler Andre von Samuels Dance Hall e. V., der alle geehrten Kinder mit einem wertvollen Tanzkursgutschein beschenkte. Gleich zwei Schulleiter und verschiedene Lehrer der Mariendorfer Grundschulen beglückwünschten und freuten sich mit ihren Schülerinnen und Schülern über diese öffentliche Anerkennung.



Neben der Hüpfburg gab es eine ganze Reihe von Angeboten wie Schminken, Reifenrollen, Jonglieren, Balancieren, Frisbee-Golf, Torwand schießen, Basketball, Schatzsuche und Märchenerzählen im Saal durch den Nachbarschaftstreff Britzer Straße und Outreach. Der VBU bot unter anderem Tipp-Kick an und Femia diverse orientalische Köstlichkeiten. Im Zelt von Outreach konnte man sich wieder in kunstvollen arabischen Schriftzeichen seinen Namen schreiben lassen und es wurde stimmungsvoll getrommelt.

Die Präventionsbeauftragte des Polizeiabschnitts 44, Frau Fäller, war zur Ehrung vor Ort und ihr Kollege führte einen Parcours als Angebot durch. Die DLRG ließ die Besucher wieder Kisten erklettern, Leben Lernen hatte ein Glücksrad mit immer wieder spannenden Fragen rund um das Thema „Liebe“ mitgebracht. Zusätzlich gab es Kaffee, selbstgemachten Kuchen, Würstchen und Popcorn.

Alle Angebote, bis auf das Essen, waren wieder kostenlos, viele von CdM42 Kids betreut, und die wahrgenommenen Aktivitäten wurden auf einer Spielkarte abgestrichen. Am Ende gab es dann für jeden Teilnehmer einen Preis. 

Wieder war dieses Fest ein voller Erfolg und sowohl Teilnehmer als auch Besucher gingen froh und zufrieden nach Hause, im Ohr das Grußwort vom Jugendstadtrat Oliver Schwork, der sich eine Fortsetzung dieses Familienfestes noch für viele Jahre wünscht.

Veranstalter des Multi-Kulturenfestes ist die Kinder- und Jugendversammlung Mariendorf CdM42 - Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf in Kooperation mit dem Jugendamt und den Einrichtungen Bungalow, KiJuM, Sonnetreff, sowie Outreach Mariendorf und dem Schülerclub „Villa“ der Rudolf- Hildebrand-Grundschule.

Zur Geschichte der Kinder -und Jugendversammlung Mariendorf CdM42 (Club der Mariendorfer): Diese Gruppe ist aus der 1. Kinder- und Jugendversammlung Mariendorf heraus im November 2005 als Mitbestimmungs- und Beteiligungsprojekt entstanden. Seitdem ist so einiges geschehen: Die Kinder und Jugendlichen organisieren mit pädagogischer Unterstützung der beteiligten Einrichtungen in Mariendorf die Feten für 9 bis 15 jährige Schülerinnen und Schüler, haben im November 2007 und 2009 mit selbst gestalteten Workshops weitere Kinder- und Jugendversammlungen durchgeführt und Pläne für einen Spielplatz entworfen, der im Mai 2008 in der Ringstraße eingeweiht werden konnte.

Darüber hinaus haben sie erfolgreich Seminare zu den Themen "Toleranz und Akzeptanz", "Demokratie und Mitbestimmung" sowie diverse Teamtage durchgeführt und beteiligen sich maßgeblich an der U18-Wahl im Bezirk.

In den letzten Jahren fanden diverse Projekte zur historischen Spurensuche statt (Hörspiel über Mariendorf, sowie erfolgreiche Ausstellungen zum Thema "Mariendorfer Kinder und Jugendliche in der NS- und Nachkriegszeit", „Verfolgung von Kindern und Jugendlichen im Nationalsozialismus“, „Schicksale junger Menschen im KZ Ravensbrück“, Film über Ravensbrück, Teilnahme und Aktionen anlässlich der 70. Jahr-Feier zur Befreiung des KZ Ravensbrück).


Im Gespräch vom Jugendamt Fachleiter Jugendförderung Manfred Schulz, Sozialraumkoordinator Uli Schulz, Regionalleiterin Claudia Dorow und der ehemalige Jugendamtsdirektor Wolfgang Mohns.

Quelle, KiTS aktuell Text: Petra Steinborn

Fotos Thomas Moser

 

10.7.: Lions und Sternekoch Wolfgang Müller im NUSZ der ufaFabrik

Lions laden ein zum Charity Event  mit Sternekoch Wolfgang Müller ins Nachbarschaftszentrum ufafabrik in Berlin-Tempelhof

Seit fünf Jahren wird das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufafabrik e.V. vom Leo Club Berliner Bär mit vielen Aktionen unterstützt. Die Einsätze der Jugendorganisation des Lions Clubs in Einrichtungen unseres gemeinnützigen Vereins reichen von ehrenamtlichen Streichaktionen, Hausaufgabenbetreuungen und Spenden bis hin zur Unterstützung auf dem Berliner Karneval der Kulturen. 2014 geschah dies mit einer Beteiligung an einem Doppelstocktruck mit 150 Personen, 5 Bands und vielen Tänzern, Die Leos unterstützten dabei wieder tatkräftig. Die Mutter eines Leos, selbst Mitglied der Lions, wurde über dieses Gemeinschaftsprojekt auf uns aufmerksam.

Dem folgten erste Kennenlern-Treffen mit Mitgliedern des Lions Clubs Berlin - Großer Stern und Geschäftsführerin Renate Wilkening und Projektmanager Patrick Pesch vom Nachbarschaftszentrum ufafabrik (NUSZ). Beide Organisationen waren sich sofort darüber einig: Zusammen bewegen wir mehr! Die Umsetzung von gemeinsamen Projekten ist ein wesentliches Ziel dieser Kooperation.

Seit April 2015 tagen die Lions einmal monatlich im Familientreffpunkt des Nachbarschaftszentrums auf dem Gelände der ufafabrik in Tempelhof.

Die Lions Mitglieder Annette Ebert und Thomas E. Finnmann vom Lions Club Berlin-Großer Stern sind die Projektbeauftragen für das NUSZ. Neuer Präsident seit 01.07.2015 ist Dr. Tillmann Stock.

Die erste Möglichkeit einer Spende des Lions Clubs ließ nicht lange auf sich warten. Als es darum ging, die Gruppenreise der Mariendorfer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in das Jugendzeltlager Behrensdorf/Ostsee in den Sommerferien zu unterstützen, sagten sie sofort zu und ermöglichen somit 30 jungen Menschen einen Ausflug in den Hansapark.

Im Familientreffpunkt des Nachbarschaftszentrums findet am 10.07.2015 ab 19:30 „Lions laden ein zum Charity Event mit Sternekoch und Metzger Wolfgang Müller“ statt. Wolfgang Müller grillt hausgemachte Würste. Desweiteren bereichert der junge, aufstrebende Koch "Anton kocht" die Veranstaltung mit einer veganen Suppe. Fritz Blomeyer wird mit seinem Unternehmen „Blomeyer's Käse“ leckere Käseplatten bereithalten. Für Getränke  sorgen der Weinhändler Martin Michel mit seinem Weinhandel „Weinmichel“ und "Brew Baker Berlin" mit Bieren. Der Erlös wird für Projekte im Nachbarschaftszentrum ufafabrik gespendet!

 Am 10.10.2015 werden die Lions das 10 jährige Jubiläum der NUSZ Einrichtung "OGB Schulburg" mit einem weiteren Charity Highlight bereichern. Was das genau sein wird, wird noch nicht verraten.

 
Über mich
Hier wird über die Nachbarn von Berlin-Lichtenrade berichtet und informiert
Mehr über mich
21Publish - Cooperative Publishing