5 Jahre MedienPoint Tempelhof: Ruheloser Ruhepunkt im Kiez


Bei Verheirateten nennt man es die „Hölzerne Hochzeit“, wenn das Fünfjährige gefeiert wird. Alles andere als Hölzern kommt jedoch der MedienPoint Tempelhof daher. Am 30. Oktober 2015 wurde in der Werderstraße 13 richtig gefeiert und der Laden vom Trägerverein „Kulturring Berlin“ hatte auch allen Grund dazu.


Die Schirmherrin der Veranstaltung, die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer, ließ es sich nicht nehmen persönlich dabei zu sein. Sie ist dem MedienPoint und dem Frontmann Henning Hamann freundschaftlich verbunden und hat schon öfter mit persönlichem Engagement und privater finanzieller Unterstützung Ausstellungen und Aktionen gesponsert und bereichert. Weitere bezirkliche Politikprominenz fördert den MedienPoint. Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler musste sich zwar für das Jubiläum entschuldigen, ist hier aber öfters Gast, bringt selbst Bücher und Spiele vorbei und nimmt immer wieder gerne an Kinderaktionen teil. Auch die stellvertretende Bürgermeisterin und Stadträtin Jutta Kaddatz und Stadtrat Oliver Schworck unterstützen mit Kräften den MedienPoint Tempelhof und sind gerne gesehene Gäste.

Das Jubiläum bezieht sich auf den jetzigen Standort. Den MedienPoint Tempelhof gibt es schon seit 7 Jahren.

MedienPoint – Was ist denn das?

Was ist in diesem eher kleinen und gemütlichen Ladengeschäft überhaupt los, das in unmittelbarer Nähe von der ufaFabrik liegt? Gute Frage und auch gar nicht so einfach zu beantworten.

Der MedienPoint ist Medienumschlagsplatz, Bibliothek, Kaffeetreffpunkt, Kiez-Oase, Galerie der tausend Ausstellungen, Sozialladen, Antiquariat und generationsübergreifende Institution. All das trifft irgendwie zu. Aber angestaubt und in die Jahre gekommen ist der MedienPoint keinesfalls! Der beliebte Kieztreffpunkt ist zwar als Ruhepunkt für Erwachsene und Kinder ausgezeichnet geeignet, aber andererseits auch umtriebig, engagiert und ein wenig ruhelos. Immer wieder werden neue interessante Ausstellungen zu den unterschiedlichsten aktuellen Jubiläen initiiert. Ob Beatles oder Rolling Stones, James Last und Udo Jürgens, Harry Potter oder Tennis in Wimbledon, Tom Jones oder Elvis Presley, Nutella oder Langnese, die Tonband-Kassette oder 70 Jahre Frieden …. Hier werden viele Jubiläen und Besonderheiten im Schaufenster und in den Räumlichkeiten des MedienPoints fantasievoll und interessant aufbereitet und präsentiert. Fast 90 Aktivitäten fanden in diesen Jahren statt. Schon manche Sammler haben hier ihre Schätze eine Zeitlang zur Verfügung gestellt.

Jetzt feiert sich der MedienPoint mal selbst!

Bei all den Aktivitäten sei es den Machern gegönnt, dass sie sich nach 5 Jahren auch mal selbst feiern.

Der Pressedienst Paperpress schrieb erst kürzlich treffend vom „Farbtupfer in der eher tristen Werderstraße.“ Und besonders bunt wird es hier immer bei den Kinderaktionen, die dann Nikolausi, Osterhasi oder Nutella-Jubiläum heißen.

Bei den MedienPoints vom Kulturring Berlin können täglich drei Medien (also hauptsächlich Bücher, aber auch CDs und Spiele) einfach so mitgenommen werden. Ja, die MedienPoints sind zwar soziale Einrichtungen mit dem Schwerpunkt für Menschen mit geringem Einkommen, aber sie stehen jederzeit der gesamten Bevölkerung im Kiez offen. Hier wird nicht auf das Einkommen oder auf die Herkunft geschaut, hier sollen Bücher und Spiele halt ein Stück länger leben können und Freude schenken. Für diesen Medien-Kreislauf ist es wichtig, dass Bücher, die sonst im Keller verstauben würden oder weggeschmissen werden, in den MedienPoint gebracht werden. Hier werden sie in die Regale einsortiert, damit die Interessenten nicht im Wust des Angebotes die Orientierung verlieren. Für diese ganz alltäglichen Arbeiten im MedienPoint werden vom Jobcenter sogenannte MAEs, bekannter als „1-Euro-Jober“, und Menschen über den Bundesfreiwilligendienst beschäftigt. Den Rahmen bietet der Kulturring Berlin. In Tempelhof ist der ehrenamtliche Turbo-Motor für all die Aktivitäten der ehemalige Radiomann Henning Hamann. Im MedienPoint in Tempelhof sind die vielfältigsten liebevoll gestalteten Ausstellungen das I-Tüpfelchen in der Tempelhofer Kulturlandschaft.

Der MedienPoint beteiligte sich auch sehr erfolgreich bei den Spielfesten des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg. Seit 2011 erscheinen monatlich kostenlos „Werdi Newsletter“ mit vielen Informationen und interessanten Geschichten und Tipps.

Jetzt aber erstmal zum Jubiläum

Zur Jubiläumsfeier waren viele langjährige Freunde und Unterstützer gekommen.


Kulturring-Geschäftsführer Ingo Knechtel begrüßte die Gäste, die Schirmherrin Petra Dittmeyer und besonders den „Ideen-Frachter“ Henning Hamann. Geschäftsführer Knechtel brachte eine Geburtstagstorte mit und zeigte seinen Stolz über diese besondere Kultureinrichtung. Die größte freudige Botschaft war, dass das Jobcenter auch im nächsten Jahr die Maßnahme weiter fördert. Die Förderung ist keine Selbstverständlichkeit und jedes Jahr wieder eine kleine Zitterpartie. Bei diesem geförderten Projekt sind die Jobcenter-Mittel gut angelegt. Über 40.000 Besucherinnern und Besucher, nur in Tempelhof, haben über 170.000 Medien ausgeliehen beziehungsweise mitgenommen. Eine Rekordzahl für ein kleines Ladengeschäft mit begrenzten Kapazitäten.

Die Schirmherrin Petra Dittmeyer betonte die sinnvolle Tätigkeit für die hier Beschäftigten und freut sich besonders über dieses kostenlose Angebot für die Menschen, die sich sonst nicht einfach mal neue Bücher kaufen können. Sie dankt dem Kulturring Berlin für das Engagement, immer wieder die bürokratischen Hürden bei der Beantragung im Jobcenter zu meistern und würdigt besonders das „Netzwerk Hamann.“ Sie greift das Bild von den drei Freunden von der Tankstelle auf, die vor Jahrzehnten im Film sangen: „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt.“ Damit spielte sie darauf an, dass der MedienPoint mehr als nur „Geschäft“ ist, sondern von vielen freundschaftlichen Verbindungen lebt. Mit ihrem Geschenk wollte sie einfach nur danke und „merci“ sagen.

Kiezgrößen versammeln sich im MedienPoint

Mit einigen launigen Ausführungen erzählte Ed Koch (PaperPress-Herausgeber) von seinen ganz persönlichen Bindungen zu Henning Hamann.


So haben sich beide im Jugendclub Bungalow am Mariendorfer Damm kennengelernt. Koch war Einrichtungsleiter vom Jugendclub und Hamann legte als Diskjockey „Smokie I“ Platten bei so manchen Feten auf. Henning Hamann machte dann als Radiomann beim Sender „Hundert,6“, beim RIAS und der „Ostseewelle Rostock“ als Moderator Karriere. Henning Hamann und Ed Koch wurden nach langen Jahren vom Lokalreporter der Berliner Woche, Horst-Dieter Keitel (besser als „HDK“ bekannt), wieder zusammen gebracht.

Ed Koch unterstützt nun Henning Hamann an allen Ecken und Kanten, zumal die finanzielle Ausstattung für diese Menge und Qualität der Ausstellungen bei Weitem nicht ausreicht. In seinem Jubiläumsartikel schreibt Ed Koch von PaperPress: „Auch wenn der Begriff abgedroschen klingen mag, der MedienPoint ist eine Erfolgsgeschichte, die im Wesentlichen auf Henning Hamann basiert, dessen Gesundheit seit langem angeschlagen ist, den 64-jährigen aber nicht daran hindert, ein Tempo an Aktivitäten vorzulegen, in dessen Windkanal so manch Jüngerer straucheln würde. So bleibt nur eines zum Jubiläum zu wünschen übrig: Gesundheit, Schaffenskraft und Freude am Leben!“ Da kann ich mich nur anschließen!

Dank an die vielen Unterstützer

Henning Hamann bedankt sich bei all den vielen Unterstützern aus der Politik und freut sich sehr über die persönliche Anwesenheit von Petra Dittmeyer. Ein besonderer Dank geht an die gesamte bezirkliche Presse, die den MedienPoint Tempelhof sehr gerne und wohlwollend begleitet. So wird nicht nur Gutes getan, sondern die Öffentlichkeit erfährt auch davon.

Aber auch bei den anderen Unterstützern bedankt sich Hamann. Da gibt es beispielsweise die Kiezgrößen Lothar Nest (Foto) von der Sportschule Nest und den Lichtenrader Volksparkchef Wolfgang Spranger, der immer da ist, wenn konkrete Hilfe benötigt wird. Auch Juppy von der ufaFabrik ist dem MedienPoint sehr verbunden.


Besonderer Dank geht an Carsten Sikora und Thomas Jaeschke von den Nachbarn „Walter Confiserie.“ So bringt Geschäftsführer Thomas Jaeschke als besonderen Jubiläumsgruß extra angefertigte Jubiläums-Schokoladen-Taler“ mit einer „5“ vorbei.

Ein besonderer Dank und ein dicker Blumenstrauß gehen an Dr. Ulrike Stutzky, die als Kuratorin der MedienPoint-Ausstellungen tatkräftig Henning Hamann unterstützt.

Das derzeitige MedienPoint-Team: Alicia Zamorska, Olaf Gründel, Annett Vogt, Dorit Kelsch, Marion Kureshi, Henning Hamann, Christine Junghannß, Ingo Stoik, Christiane Müller, Anne Frühauf und Fotograf Thomas Freimuth (hinter der Kamera).

Nicht zuletzt ist es Henning Hamann aber wichtig, sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des MedienPoints zu bedanken. Insgesamt 78 Menschen arbeiteten und arbeiten beim MedienPoint in Tempelhof. Sie haben immer wieder nur halbjährliche Förderzusagen vom Jobcenter, was es sicher für Henning Hamann nicht immer leichtmacht. Etwa acht Mitarbeiter sind hier jeweils zeitgleich beschäftigt.

Zum heutigen Jubiläum wurde von den Mitarbeitern im Straßenbereich vor dem Laden und im gesamten MedienPoint liebevoll eine bunte Geburtstagsparty-Atmosphäre gezaubert und viele leckere Kuchen gebacken. Ein MedienPoint-Geschenk an die Besucher waren ausgesuchte Fotos von den vielen Aktionen, die in einer kleinen Zusammenstellung den gemütlichen Teil des Abends einleiteten.

Ich wünsche dem MedienPoint und besonders Dir, lieber Henning, alles Gute, viel Gesundheit, Freude und Schaffenskraft.

Thomas Moser (auch Fotos-bis auf MP-Gruppenfoto)



Dem MedienPoint, Ingo Knechtel und Henning Hamann geht noch längst nicht die Luft aus. HDK schaut genau zu...

James Last-Fan und Ausstellungsunterstützer Günter Krüger mit Ehefrau Karin

Ein besonderes Geschenk aus alten 100,6-Tagen von Petra Dittmeyer




Taler von Thomas Jaesche

Blumen für die engagierte Dr. Ulrike Stutzky


Ed Koch...mit seinem trockenen Humor...


Lothar Duclos hat ein Geschenk mitgebracht. Er hat hier schon viel fotografiert.

Karl-Heinz Kronauer vom Tempelhofer Journal; im Hintergrund Horst Lindstedt, der für tolles Licht bei vielen Ausstellungen sorgt.



 

Tolle Aussichten waren das! Historische Modellbahnausstellung in Marienfelde! Auch wieder 2016

Einige Fotoimpressionen von der diesjährigen historischen Modellbahnausstellung in der Marienfelder Gustav-Heinemann-Oberschule.


Genau zur Hälfte der Berliner Herbstferien war es wieder soweit. Die TRIX EXPRESS Freunde Berlin, rund um Dieter Weißbach (Foto oben), und die Modellbahn-AG luden auch dieses Jahr zu einer historischen Modellbahnausstellung mit internationaler Beteiligung in die Marienfelder Gustav-Heinemann-Oberschule ein.

Eine neue Errungenschaft -Ein Berliner Fundstück- von Dieter Weißbach über Ebay erworben...Ein Nachbau einer 2 C 1 Lokomotive auf der Brücke als bewegliches Modell um 1930, im Rahmen eines Wettbewerbes gebaut (Walters Stabil-Metallbaukasten)
Mittlerweile hat die Ausstellung, die von den „TRIX-Express Freunden Berlin“ veranstaltet wird, eine kleine Tradition. Das Hauptthema war diesmal „80 Jahre TRIX EXPRESS“, der Geburtstag der ersten modernen Modelleisenbahn im späteren H0-Maßstab. Auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1935 wurde die TRIX EXPRESS-Bahn erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Dies war der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die durch zahlreiche Erfindungen und weitere beispielhafte Entwicklungen begleitet wurde. Auf der historischen Modelleisenbahnausstellung in der Marienfelder Gustav-Heinemann-Schule wruden viele „Leckerbissen“ für begeisterte Eisenbahnfans aufgebaut. Da leuchteten die "Kinderaugen" von 8 bis 80-zig, also die  Smartphone-Generation und die Seniorenherzen waren begeistert! Diese Bahnen sind fast sinnlich.

Ob aus Holz oder Blech gebaut, elektrisch, zum Aufziehen oder Schieben, die Spielzeuge sind Zeugen ihrer Epochen und nehmen die Zuschauer mit auf eine Zeitreise. Und das ganz ohne App und Computeranimation. Es war wieder ein wahrer Augenschmaus für Eisenbahnfans und sogenannte Pufferküsser. Im nächsten Jahr wieder vormerken. Zur Hälfte der Herbstferien (22. und 23. Oktober 2016) wird es wieder an der Gustav-Heinemann-Schule richtig dampfen.

Und die große Anlage der Schule, die im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft immer erweitert wird, ist auch wieder dabei (auf dem Foto nur ein kleiner Ausschnitt).

Thomas Moser (alle Fotos!)

http://trixstadt.de

Weitere Fotos von Thomas Moser











 

 

Jugendberufsagentur: Großer Bahnhof für eine große Aufgabe

Die ersten vier Berliner Bezirke haben am 15. Oktober 2015 die regionalen Standorte der Jugendberufsagentur (JBA) eingerichtet.

Die feierliche Eröffnung fand zentral am Tempelhof-Schöneberger Standort in der Alarichstr. 12-17 statt. In der Jugendberufsagentur werden vier Institutionen: die Agentur für Arbeit, das Jobcenter mit seinem U-25 Bereich, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, sowie die bezirkliche Jugendhilfe unter einem Dach kooperativ zusammenarbeiten. Ein Novum in Berlin! Die hellen und freundlichen Räume, direkt am Teltowkanal, bieten einen sehr ansprechenden Rahmen.


Viel politische Prominenz ließ es sich nicht nehmen, bei der Eröffnung dabei zu sein: die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (3.v.lks), der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (re), die Senatorinnen Dilek Kolat (lks; Arbeit, Integration und Frauen), die Jugend- und Bildungssenatorin Sandra Scheeres (Mitte), die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof Schöneberg, Angelika Schöttler (2.v.re), die Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (2.v.lks; Spandau) und Stefan Komoß (3.v.re.; Marzahn-Hellersdorf) sowie die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit Jutta Cordt (4.v.lks). Neben den genannten Bezirken geht auch noch Friedrichshain-Kreuzberg an den Start.


In den Räumen des Jugendamtes: v.lks.: Bez.Bürgermeisterin Schöttler, Jugendamtsmitarbeiterin Birgit Fechner-Barrère, Jugendstadtrat Oliver Schworck, JA-Mitarbeiter Alkabir und Jugendamtsleiter Rainer Schwarz
Vom Jugendamt Tempelhof-Schöneberg kamen zur Eröffnung Stadtrat Oliver Schworck, Jugendamtsleiter Rainer Schwarz und der Bereichsleiter der Jugendförderung Manfred Schulz. Sie besuchten auch die Räumlichkeiten der sozialpädagogischen Berater_innen des Jugendamtes und vom Beratungszentrum „Check Up“, überreichten Blumen und wünschten den Kolleginnen und Kollegen bei der Arbeit viel Erfolg.

Bürgermeisterin konnte auch auf bewerte Partner zurückgreifen

Für die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist die zentrale Botschaft: Niemand soll verlorengehen!

Dazu erläutert sie auch ihre jahrelangen Aktivitäten im Jugendbereich: „Das meinen wir ernst und das spornt uns an.“ Weiter führt sie in ihre Begrüßungsrede aus: „Mit der Jugendberufsagentur wollen wir allen jungen Menschen auf ihrem vielleicht wichtigsten Lebensabschnitt, dem Übergang von der Schule in den Beruf, begleiten. Keiner soll verloren gehen. Kurze Wege und gebündeltes Fachwissen werden eingesetzt, um das Eintrittsalter in die Ausbildung von derzeitig 21 Jahren zu verringern sowie die hohe Abbruchquote bei Ausbildungen zu reduzieren. Dieses Ziel vertreten wir alle gemeinsam. Wir in Tempelhof-Schöneberg können auf ein gut funktionierendes Netzwerk verschiedener Partner zurückgreifen und werden diese gewachsenen Strukturen in das „neue Haus“ gewinnbringend einbringen. Wir ziehen mit allen beteiligten Institutionen und Gruppierungen für unsere Jugend an einem Strang und ich bin sicher, dass wir Erfolge erzielen werden.“

Auch die Gymnasien sind systematisch in das Netzwerk der Jugendberufsagentur eingebunden und bieten vielfältige Unterstützung und Hilfe an. Freie Träger werden auch Hilfen bei Verschuldung, psychosozialen Problemen und Suchterkrankungen ermöglichen.

Arbeitslosigkeit schmerzt mich

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller konnte in seinem Grußwort von sinkenden Arbeitslosenzahlen berichten.


Er betont jedoch auch: „Wir dürfen uns nicht und ich werde mich nicht damit abfinden, dass immer noch knapp 190.000 Menschen in unserer Stadt ohne Arbeit sind. Es schmerzt mich, dass die Arbeitslosigkeit der unter 25-jährigen seit Jahren besonders hoch ist. Aktuell sind über 14.000 junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet.“

Für Michael Müller ist die Zusammenarbeit der vielen Stellen auch mit den Schulen an der Schnittstelle zur Ausbildung sehr wichtig: „Diese Art der Zusammenarbeit ist neu.“ Michael Müller betont: „Wichtig ist mir die Botschaft: Alle werden gebraucht. Niemand wird zurückgelassen. Jede und jeder bekommt eine zweite Chance. Allerdings: Wir erwarten auch, dass sie genutzt wird!“ Er begrüßte auch verschiedene Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaften, Berufskammern und Verbände. Weiter führt der Regierende Bürgermeister aus: „Für einen gelingenden Start in ein Leben auf eigenen Beinen sind ein Schulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung entscheidend. Zu viele Jugendliche und junge Erwachsene beenden die Schule noch immer ohne Schulabschluss, finden keinen Ausbildungsplatz, lösen ihren Ausbildungsvertrag vorzeitig, brechen ihr Studium ab oder sind trotz Berufsabschluss arbeitslos gemeldet. Die Ursachen sind vielfältig. Mit der neuen Jugendberufsagentur setzen wir an einem wichtigen Punkt an – der Berufsvorbereitung und dem Übergang von der Schule ins Berufsleben.“ Abschließend wünschte er den neuen Jugendberufsagenturen viel Erfolg und auch im laufenden Betrieb eine gute Zusammenarbeit.

Qualität: Was draufsteht, ist auch drin!

Die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles war sichtlich begeistert vom Berliner Weg, zumal hier auch das drin ist, was draufsteht. In anderen Kommunen hat sie auch schon erlebt, dass ihr manchmal nur ein Internetauftritt als Jugendberufsagentur „verkauft“ wurde.

Ihre Kernbotschaft lautet: „Wo Jugendberufsagentur draufsteht, muss Qualität drin sein!“ Andrea Nahles ist vom Erfolg der Jugendberufsagentur überzeugt „…wenn alle an einem Strang ziehen.“ Sie betont die Zusammenarbeit vom Bund, Berlin und den Bezirken, die hier alle kooperativ eng zusammenarbeiten, und wünscht viel Erfolg: „Alles Gute Ihnen für Ihre wichtige Arbeit!“ Die Hilfe aus einer Hand und feste Ansprechpartner, die nicht zuerst nach Zuständigkeiten fragen, sind für sie der Schlüssel für sinkende Jugendarbeitslosigkeit. Ihr erklärtes Ziel ist es, dass flächendenkend Jugendberufsagenturen eingerichtet werden. Berlin hat sich nun auf den Weg gemacht und die anderen Bezirke werden nachziehen.

JBA soll halten, was wir versprechen

Von der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit sprach die Vorsitzende der Geschäftsführung Jutta Cordt: „Zunächst danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Projekt JBA gestemmt haben und die Infrastruktur geschaffen haben.“


Sie erläuterte, dass die Beratung aus einer Hand für Jugendliche und deren Eltern sehr wichtig ist. Abschließend sagte Jutta Cordt: „Ich wünsche uns allen, dass die Jugendberufsagentur, die wir gemeinsam in den letzen Wochen und Monaten „gebaut“ haben, das hält, was wir heute versprechen. Ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam unser Bestes geben.“ Anschließend wurde die Eingangsstele gemeinsam enthüllt.


Dem Festakt schloss sich noch ein größerer Rundgang an, bei dem sich die Politikerinnen und Politiker über die täglichen Erfahrungen der Beschäftigten informierten.

Geöffnet ist Montag bis Mittwoch jeweils von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr, Freitag bis 12.30 Uhr.

Wir wünschen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendberufsagentur viel Freude und Erfolg bei der Arbeit!

Thomas Moser (auch alle Fotos - weitere Fotos in KiTS aktuell / folgt in Kürze)

Weitere Fotos:



Diskussionsrunde mit Senatorinnen und Bezirksbürgermeister_in

Jugendamtsmitarbeiterin Birgit Fechner mit Jugendstadtrat Oliver Schworck

Jugendförderung-Bereichsleiter (Jugendamt) Manfred Schulz bringt Blumen als Dank und zum Start...




 

6.11.: Konzerte "back on stage" von der Leo Kestenberg Musikschule in der Weissen Rose

 


Ein Geheimtipp soll u.a. NeverKnow sein. Wir schauen uns die Gruppe näher an. Seid Ihr dabei?

 

Rathaus Schöneberg: Teil des Lichterfestivals „Berlin leuchtet“

Eines der schönsten Rathäuser von Berlin -zumindest ein sehr geschichtsträchtiges-, das Rathaus Schöneberg, erstrahlt im herbstlichen Lichterglanz. Im Rahmen des Lichterfestes Berlin leuchtet“, in der Zeit vom 7. bis zum 18. Oktober, ist das Rathaus kunstvoll beleuchtet.

Erstmals nimmt das Rathaus Schöneberg an der Lichtershow von "Berlin leuchtet" teil.

Kunstbeleuchtung von Wall gesponsert

Gesponsert ist das Kunstvorhaben von der Firma Wall AG (Stadtmöblierer und Außenwerber), die auch einige Springbrunnen in Berlin sprudeln lässt. Der Startknopf für die Lichtinstallation wurde von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gedrückt.

Bereits zum 100-jährigen Rathausjubiläum wurde beim Open-Air-Konzert das Rathaus im April 2014 ein beleuchtetes Kunstobjekt. Das Motto vom damaligen Konzert lautete: „GlockenKlang - Freedom Bells & Wisdom Voices“. Die Musiker Steve Schroyder, er gilt als Pionier der Elektronischen Musik und wirkte bei Tangerine Dream mit, Klangkünstler Wolfgang Spyra und Udo P. Leis, sowie die Musiker B. Ashra und Rainer von Vielen hatten sich speziell für dieses Konzert zusammengefunden und ein, im wahrsten Sinne des Wortes, einmaliges Stück aufgeführt. Das war „gestern“. Über ein Jahr später ist das Rathaus Schöneberg, wo früher die West-Berliner Politik gemacht wurde, nun wieder ein Hingucker.

Zusätzlich Tango und Swing

An zwei Tagen hat die bezirkliche „Dezentrale Kulturarbeit“, in Person von der umtriebigen und engagierten Ute Knarr-Herriger, sich wieder zusätzlich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Am 9. und 10. Oktober hieß das Motto „Berlin leuchtet – Schöneberg tanzt!“

Die dezentrale Kulturarbeit ist im Bezirk ein wahres Schatzkästchen! Trotz angespannter Finanzlage entstehen durch großen persönlichen Einsatz immer wieder kleine Kunst-Wunder.

Am Freitag waren alle Tanzbegeisterten eingeladen, auf dem Rathausvorplatz zur Musik vom „Community Tango Orchestra" ein Teil des Lichterglanzes zu werden.

Die Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Kulturstadträtin Jutta Kaddatz eröffnete den Tanzabend und bedankte sich bei der Organisatorin Knarr-Herriger.

Jutta Kaddatz mit Ute Knarr-Herriger

Tango-Musik vom Feinsten!

Am Sonnabend wird von 19-21 Uhr die Damencombo „In Flagranti" mit Musik von Swing bis Jive die Lichtinstallation musikalisch begleiten.

Eine tolle Aktion, die auch viele Fotografen begeistert!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Und noch andere Sichtweisen in s/w:


 

Medaillen-Serie Sonderprägung zur 25 Jahre Wiedervereinigung: Kunstwerk an der B 96

Das Mauerdenkmal an der Bundesstraße 96 im Landkreis Teltow-Fläming ziert eine Gedenkmünze, die am 24. September 2015 im Rahmen eines Pressegespräches der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Der Silberling ist Bestandteil der Medaillen-Serie "25 Jahre Wiedervereinigung", die anlässlich des 25. Jahrestages der Deutschen Einheit von der Firma EuroMint – Europäische Münzen und Medaillen GmbH als Sonderprägung herausgegeben worden ist.


Drei Motive aus dem ehemals geteilten Deutschland werden auf dieser Serie auf den Vorderseiten abgebildet:

  • die Nikolaikirche in Leipzig“
  • eine Trabi-Kolonne“ auf der Autobahn und das
  • Mauerdenkmal an der B 96.


Michael Knippschild, Landrätin Kornelia Wehlan, Bildhauerin Kerstin Becker und Bürgermeister Ortwin Baier (v. l. n. r.-Foto: Gemeinde Blankenfelde-Mahlow)

Landrätin Kornelia Wehlan und Kreis-Beigeordneter Holger Lademann bei der Übergabe der Medaille durch Michael Knippschild (Foto: Landkreis TF)

„Ich freue mich sehr, dass unser Mauerdenkmal als Motiv für diese Sonderprägung ausgewählt wurde“, so Landrätin Kornelia Wehlan. Das Kunstwerk, geschaffen von der diplomierten Bildhauerin Kerstin Becker, wurde anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls im November 2009 direkt an der Grenze zwischen Berlin Tempelhof-Schöneberg und dem Landkreis Teltow-Fläming feierlich enthüllt. Die Grundidee des Kunstwerkes ist das Überwinden, Durchdringen und Öffnen von Mauern. „Man muss das Kunstwerk von allen Seiten betrachten, wenn man diese Entwicklung sehen und miterleben möchte“, so die Künstlerin. Auch Bürgermeister Ortwin Baier ist stolz darauf, dass dieses Denkmal in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow steht. „Und nun sieht man es auch noch auf einer Medaille!“

Zum Kunstwerk an der B 96

Das Kunstwerk war im Rahmen eines großen Bürgerfestes aus Anlass des 20. Jahrestages des Mauerfalls am 6. November 2009 in Anwesenheit des damaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, eingeweiht worden. Als Standort wurde die ehemalige Grenzübergangsstelle an der B 96 zwischen der Gemarkung Mahlow und Berlin-Lichtenrade gewählt.

Vorausgegangen war ein Aufruf des Landkreises Teltow-Fläming zu einem Wettbewerb „Kunst im öffentlichen Raum“ Anfang des Jahres 2009. An diesem Wettbewerb beteiligten sich insgesamt 14 Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis Teltow-Fläming. Vorschläge von sieben Künstlern kamen in die engere Wahl.

Am 3. Juni 2009 tagte eine Jury und entschied sich für den Entwurf der Diplom-Bildhauerin Kerstin Becker aus Wildau-Wentdorf. Dass er einst auch noch eine Medaille zieren würde, war seinerzeit wohl nicht zu vermuten...

Informationen zur Medaille

„Der Vertrieb der Medaillenserie erfolgt deutschlandweit“, so Michael Knippschild von der EuroMint GmbH. Die Feinsilbermedaillen werden in der Größe von 30 mm Durchmesser und einem Gewicht von 8,5 Gramm in höchster Prägequalität angeboten. Sie sind ab sofort zum Preis von 39,90 (inklusive MwSt) im Schmucketui und mit einem Echtheitszertifikat erhältlich. Auf Bestellung sind die Medaillen auch in reinem Feingold 999,9 in gleicher Größe und Ausführung wie in Silber lieferbar. Der aktuelle Preis beträgt hier 899 € (inklusive MwSt.).

Die drei Feinsilbermedaillen sind auf jeweils 500 Exemplare limitiert und auf den Zertifikaten entsprechend nummeriert. Die drei Goldmedaillen sind limitiert auf jeweils 50 Exemplare. Erhältlich sind die Medaillen ab sofort im Shop der Berliner Zeitung, bei ausgesuchten Zeitungsverlagen bundesweit sowie direkt bei der Firma Euromint in Bochum.

 

Berlin leuchtet – Schöneberg tanzt!

Das Leben ist bunt! Erst Recht jetzt im Herbst.

Viel Projekte bereiten ihre Uraufführungen vor, die Galerien und Ateliers öffnen ihr Türen,

das Rathaus Schöneberg freut sich darauf endlich zum 1. Mal bei der großen Lichtershow der Stadt mitwirken zu können.

Das wird gefeiert!

Berlin leuchtet – Schöneberg tanzt!

Freitag, den 9. Oktober und Samstag, den 10. Oktober - 19 Uhr – 21 Uhr


Hier bekommt das Illuminieren eine neue, besondere Bedeutung. Alle Tanzbegeisterten sind herzlich eingeladen sich Open-Air zur Musik zu bewegen. An diesem Wochenende werden die Tanzenden zur Projektionsfläche. Sie tanzen mit und im Licht. Das einzelne Individuum, es verschmilzt spielerisch in den Wogen aus Licht, Musik und Lebensfreude.

 Freitag 9. Okt   19 Uhr – 21 Uhr       Community Tango Orchestra  Tango

Samstag 10. Okt   19 Uhr – 21 Uhr       Damencombo In Flagranti  mit Bettina Erchinger  von Swing bis Jive

Der Rathausvorplatz wird zu einem großen Ganzen, einem fließenden Teppich aus Licht, Freude und Musik. Sein Sie ein Teil des Ganzen!   Kommen Sie vorbei!   Sagen Sie es weiter!!!!!

 Weitere, immer aktuelle Informationen unter www.dezentrale-kulturarbeit.de

 

 

24. und 25.10.: Historische Modellbahnausstellung in Marienfelde

Es ist höchste Eisenbahn! Ohne Bahnstreik und ohne Verspätung wird während der Herbstferien zu einer historischen Modellbahnausstellung mit internationaler Beteiligung in die Marienfelder Gustav-Heinemann-Oberschule eingeladen.

Mittlerweile hat die Ausstellung, die von den „TRIX-Express Freunden Berlin“ veranstaltet wird, eine kleine Tradition.

Das Hauptthema ist diesmal „80 Jahre TRIX EXPRESS“, der Geburtstag der ersten modernen Modelleisenbahn im späteren H0-Maßstab.

Auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1935 wurde die TRIX EXPRESS-Bahn erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Dies war der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die durch zahlreiche Erfindungen und weitere beispielhafte Entwicklungen begleitet wurde.


Auf der historischen Modelleisenbahnausstellung in der Marienfelder Gustav-Heinemann-Schule werden viele „Leckerbissen“ für begeisterte Eisenbahnfans aufgebaut. Da leuchten garantiert auch die Kinderaugen der Smartphone-Generation und Seniorenherzen beginnen zu rasen! Diese Bahnen sind fast sinnlich. Ob aus Holz oder Blech gebaut, elektrisch, zum Aufziehen oder Schieben, die Spielzeuge sind Zeugen ihrer Epochen und nehmen die Zuschauer mit auf eine Zeitreise. Und das ganz ohne App und Computeranimation.

Es wird wieder ein wahrer Augenschmaus für Eisenbahnfans und sogenannte Pufferküsser werden. Versprochen!

Historische Modellbahnausstellung

mit internationaler Beteiligung

Samstag  24.10.2015 von 10:00 - 18:00 Uhr

Sonntag  25.10.2015  von 10:00 - 16:00 Uhr

in der Gustav-Heinemann-Oberschule

Waldsassener Straße 62, 12279 Berlin-Marienfelde

www.trixstadt.de

Fotos vom Vorjahr (Thomas Moser) - TRIX-Schild vom Veranstalter

 

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