Die Berliner Geschichtswerkstatt lädt ein: 5.1. zum 71. Todestag von Julius Leber

Mit einer Lesung erinnern wir an den 71. Todestag Julius Lebers. Er wurde nach Verhaftung, Folter und Schauprozess vor dem Volksgerichtshof von den Nazis wegen seines Widerstands gegen die NS-Herrschaft  am 5. Januar 1945 hingerichtet.

 Lesung

aus Briefen von Julius Leber

am 5. Januar 2016, 19.00 Uhr im Café Peppe,

Torgauer Str. 2/Ecke Gustav-Müller-Straße

 Aus den Briefen Julius Lebers an seine Frau Annedore liest

Pfarrer Olaf Hansen (Königin-Luise-und-Silas-Gemeinde)

 Um 18.30 Uhr treffen wir uns am Haus der ehemaligen Kohlenhandlung der Lebers in der Torgauer Straße 24-25. (Bitte Windlichter mitbringen.)

Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Stadtteilverein Schöneberg e.V.

Arbeitskreis Lern- und Gedenkort Annedore und Julius Leber

 

Kooperationsvereinbarung zwischen Bezirk und Naturwacht Berlin e.V.

Die langjährigen Bemühungen um den Erhalt der Naturschutzstation Marienfelde am Diedersdorfer Weg und zur Sicherung der Tätigkeit des Naturrangers Bjorn Lindner sind zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen.

Die BVV Tempelhof-Schöneberg hat im Rahmen der Haushaltsberatungen entschieden, dass der Bezirk Tempelhof-Schöneberg die finanzielle Grundausstattung der Station für zunächst 2 Jahre sicher stellt. Das bezirkseigene Betriebsgrundstück wird der Station weiterhin kostenfrei zur Nutzung überlassen.

Die Naturschutzstation wird zukünftig vom neu gegründeten, gemeinnützigen Verein Naturwacht Berlin e.V. betrieben.

NaturRanger Björn Lindner und Stadtrat Oliver Schworck bei der Neueröffnung des Pavillons im Marienfelder Naturschutzpark (September 2013-Foto: Thomas Moser)
Ziele und Einzelheiten der Zusammenarbeit sind in einer auf 10 Jahre angelegten Kooperationsvereinbarung festgelegt, die vom Bezirksstadtrat Oliver Schworck und dem Verein Naturwacht Berlin e.V. am 17. Dezember 2015 um 12 Uhr im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, Raum 112, 12099 Berlin unterzeichnet wird.

Durch die Kooperationsvereinbarung und bezirkliche Finanzierung werden der Betrieb der Station und die Arbeit des Naturrangers Björn Lindner langfristig gesichert. Die bewährten Angebote, wie z.B. die „Grünen Klassenzimmer“, die Betreuung der „Juniorranger“ und die „Grüne Schule“ in den Sommer- und Herbstferien, können auch zukünftig genutzt werden. Darüber hinaus wird die Station regelmäßig geöffnet sein, aber auch Führungen und Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit anbieten. Durch die Präsenz der Stationsmitarbeiter ist weiterhin eine Betreuung der naturfachlich wertvollen Flächen im Freizeitpark Marienfelde und der Marienfelder Feldmark gewährleistet.

 

Hommage im MedienPoint Tempelhof: CURD JÜRGENS zum 100. Geburststag

Hommage vom 12. Dezember – 04. Januar 2016

im MedienPoint Tempelhof,

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik.

Montag-Freitag  10-18 (außer Feiertage) – Tel: 7889 3194

Geänderte Öffnungszeiten   28.-30.12.2015   12-18 Uhr

Geschlossen am 24.12. und 31.12.2015


Der Kiez-Treffpunkt MedienPoint Tempelhof in der Werderstr.13, ein soziales Projekt des Kulturring Berlin e.V., präsentiert ganz aktuell eine kleine Hommage zum 100. Geburtstag von CURD JÜRGENS.

Henning Hamann, MedienPoint Frontmann: „Er war „Des Teufels General", der vielleicht beste „Jedermann", den es jemals in Salzburg gab, die Hauptfigur im meistgesehenen „Tatort" der Geschichte und ein eindrucksvoller Bond-Bösewicht in „Der Spion, der mich liebte": Die Rede ist von Curd Jürgens, der am 18. Juni 1982 in Wien starb.

1982 war das Jahr, in dem sich der Tod besonders viel Charisma holte. Damals verlor die Filmwelt einige ihrer ganz Großen. Alle viel zu früh: Romy Schneider, Grace Kelly, Ingrid Bergman, Rainer Werner Fassbinder und eben auch ihn: Curd Jürgens. Er war erst 66.

Die beste Rolle seines Lebens spielte Jürgens im Alltag und nicht auf der Bühne oder Leinwand: die des Lebemanns, der den Luxus und die Frauen liebte, das charmante Raubein mit dem „Strahleblick“, ein Mann, der allein mit seinem Auftreten und seiner Aura beeindruckte.

Neben zahlreichen Affären brachte er es auf fünf Ehen: Er war mit den Schauspielerinnen Lulu Basler, Judith Holzmeister und Eva Bartok verheiratet sowie mit dem Model Simone Bichéron und zuletzt mit Margie Schmitz.

In seinem Nachlass fanden sich auch Liebesbriefe der jungen Romy Schneider, mit der er 1959 die Zaren-Schmonzette „Katja, die ungekrönte Kaiserin" drehte. Die Presse berichtete über eine „bislang geheim gehaltene Liebesaffäre". Im Sommer 1957 sollen „Womanizer“ Curd Jürgens und Romy Schneider eine „sehr intensive Liebesbeziehung" in Südfrankreich gehabt haben, im Ferien-Domizil von Curd Jürgens auf Cap Ferrat

 

Tempelhof-Schöneberg wird Fairtrade Town!

Der Verein 'Essen mit Biss' besteht seit 12 Jahren und hat sich zum Ziel gesetzt, die kindliche Wahrnehmung besonders mit Blick auf Nahrungsmittel zu fördern: Lebensmittel erkennen, erleben und wertschätzen - genussvolle Verwendung statt Verschwendung.


Frau Bischoff, Ihr Verein beschäftigt sich seit Jahren mit der Idee des Sinnes-Wandels durch Sinnes-Wahrnehmung. Wann kamen Sie zum ersten Mal mit FairTrade in Berührung?

Bei einer Reise durch die Schweiz in den 70-er Jahren. Dort sind heute mehr als 2000 FairTrade-Artikel erhältlich. Inzwischen gibt es auch hier eine bunte Produktpalette. Im Focus stehen jedoch solche wie Kaffee, Schokolade, Bananen, Nussmus, Rohrzucker und Cookies aus Fairem Handel.

Menschen wie du und ich sorgen mit dem Einkauf von fair gehandelten Produkten für einen Festpreis, mit dem sich die Kleinbauern aus den Herkunftsländern auch kleine Investitionen leisten können und sie im Gegenzug auf Kinderarbeit und den Einsatz von Pestiziden verzichten müssen, wenn sie als Kooperative darüber hinaus Mittel von Fairtrade-Produzenten für ihre Entwicklung beziehen.


Susanne Bischoff (Foto:D.Deom)

Frau Bischoff, warum ist Ihnen der faire Handel im Umgang mit Kindern so wichtig?

Ich finde, es sollte so früh wie möglich eine Bewusstseinsbildung stattfinden. Die Gegenüberstellung verschiedener Leben von Kindern in den Ländern und Kulturen dieser Welt. „Fairness“ ist hier das Schlüsselwort. Dazu gehört der faire Umgang mit den Erzeugern in den Herkunftsländern. Und Kinder sollen dort die Möglichkeit bekommen, normal aufzuwachsen, das heißt ohne Kinderarbeit und mit dem Besuch einer Schule.

Und was wünschen Sie sich, wenn Sie im fairen Handel kaufen, Frau Bischoff?

Wichtig ist, dass die Prämien bei den Bauern ankommen. Die Erkenntnis, dass es ein Geben und Nehmen zwischen Erzeugern und Verbrauchern geben muss. Es kann nicht sein, dass die Erzeuger auf Monokulturen umsteigen, um unseren Bedarf möglichst billig zu decken.

Welche konkreten Projekte bestehen? Und welche neuen sind angedacht?

Unsere Vereinsarbeit umfasst Beratungstätigkeit, Ess-Schule für Kinder, Schulung für ErzieherInnen, KöchInnen, Eltern und Kinder sowie die Aktionstage und Kulturabende dazu. In unseren Projekten und öffentlichen Aktivitäten motivieren wir zum ökofairen Einkauf nach den Kriterien von Fair-Trade. Es werden ständig Projekte in Kitas mit jahreszeitlichem Essen angeboten, aber es bestehen auch umfassende Projekte, die unterschiedliche Themenbereiche umfassen. Zum Beispiel Geographie mit was wächst wo? Biologie mit welche Tiere und Pflanzen leben in den Herkunftsländern? Wahrnehmungsübungen wie haptisches Erkennen mit was ist das? Wie riecht das? Dabei geht es darum, Gemüse, Obst, Getreide bei geschlossenen Augen erfühlen. Der ökologische und kulturelle Hintergrund wird stets einbezogen, die Schönheit der Lebensmittel wird dargestellt. Hierbei wird Handwerkliches mit der Zubereitung von leckeren Menus verknüpft.

Welche Botschaft zu Weihnachten geben Sie uns mit auf den Weg?

Weihnachten ist das Fest der Freude, da gehört der bunte Teller mit vielen süßen Leckereien einfach dazu. Mein Geheimtipp: Fruchtmischungen wie 'Secrets of Tibet Mix' oder 'Super Fruit' bieten faires Naschen mit viel Genuss und Energie für den Winter!

Selbstverständlich gibt es auch die beliebten Schokoladen-Weihnachtsmänner und Weihnachtsschokoladen. Der Kaufmann um die Ecke hält eine Vielzahl leckerer Fairtrade-Säfte, Gebäck, Kakao und Fairtrade-Bananen bereit, die am Fairtrade-Schokobrunnen ihre Verfeinerung erfahren.

Und für die Menschen in den Erzeugerländern wünsche mir den Umgang, das anhaltende Vertrauen zwischen Erzeugern und Kooperativen, die Wertschätzung der Böden dort sowie dass Transparenz in Sachen Fairtrade bestehen möge und dass nichts verwässert wird.


Das Interview führte Doris Deom, Angehörige der Kleinen und Großen Steuerungsgruppe des Bezirks für die Umsetzung der Kriterien zur Bewerbung von Tempelhof-Schöneberg um Fairtrade Town.

 

Weißgerber Lesezirkel zu Gast bei tv.berlin

Inhaberin Ute Weißgerber-Knop im Gespräch mit Peter Brinkmann

(Berlin – 10. Dezember 2015): Am Samstag, den 12. Dezember um 18.15 Uhr, lädt der tv.berlin Moderator Peter Brinkmann, in seiner Sendung Standort Berlin, Ute Weißgerber-Knop, Inhaberin des Weißgerber Lesezirkel und diesjährige Gewinnerin der Franz-von-Mendelssohn-Medaille 2015 ein, um mit ihr über ihr vorbildliches soziales Engagement zu plaudern. Der Weißgerber Lesezirkel ist ein Berliner Familienunternehmen, dass dieses Jahr sein 90-jähriges Firmenjubiläum feiert.

Er wird von der Urenkelin, Ute Weißgerber-Knop, in vierter Generation geleitet. Das Unternehmen vermietet Zeitschriften an Gewerbetreibende, Privathaushalte und alle die gerne lesen. Der Weißgerber Lesezirkel übernimmt sei vielen Jahren soziale Verantwortung und hilft lokalen Einrichtungen mit Arbeitskraft, Werbung und finanzieller Unterstützung.

Auch für Lichtenrader Einrichtungen hat der Weißgerber Lesezirkel oft gespendet!

Foto: Weißgerber

 

Mechthild Rawert und Tag des Ehrenamtes

Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember erklärt Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg:

Vor 30 Jahren haben die Vereinten Nationen den Internationalen Tag des Ehrenamtes ausgerufen. Er soll auf die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements hinweisen und denjenigen danken, die sich in unserer Gesellschaft für Andere engagieren.

In Deutschland sind über 23 Millionen Menschen ehrenamtlich aktiv. „Gäbe es  keine ehrenamtlich Tätigen in den Sportvereinen, in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, bei den Kirchen, in Verbänden, in Schul- und Kitafördervereinen, in der Altenhilfe und an vielen anderen Stellen wäre unsere Gesellschaft sehr viel ärmer an Lebensfreude. Das mitmenschliche Wirken und der soziale Beitrag der Engagierten sind aller Ehren wert und verdienen Respekt und Würdigung.“, so Rawert. „Auch in der stressigen Vorweihnachtszeit lässt das freiwillige Engagement nicht nach. Das freut mich ungemein. Deshalb unterstütze ich zum Beispiel den Verein „Friedenau integrativ“ bei seinem Vorhaben für die Kinder der Willkommensklassen der Friedenauer Gemeinschaftsschule als auch für die 200 Kinder im Übergangswohnheim Marienfelder Allee Weihnachtsfeiern zu organisieren. Im Vorfeld hat hierzu eine intensive Kooperation mit den jeweiligen Hauptamtlichen stattgefunden, damit das Vorhaben auch allen tatsächlich Freude bringt.“, erklärt Rawert.


Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert präsentiert zum SPD-Neujahrsempfang im Januar 2015 die Beitrittserklärung für den "THW Förderverein Tempelhof-Schöneberg e.V.".
Gerade in diesem Jahr erleben wir, wie Politik und Verwaltung angesichts der stark gestiegenen Anzahl geflüchteter Menschen an vielen Orten darauf angewiesen sind, dass bürgerschaftliches Engagement wichtige Aufgaben übernimmt. „Als einen Lückenbüßer für staatliche Aufgaben dürfen wir das Engagement aber keinesfalls begreifen“, so Rawert weiter.

Politik muss auf allen föderalen Ebenen dafür Sorge tragen, dass das bürgerschaftliche Engagement besser koordiniert und unterstützt wird. „Wir dürfen die Ehrenamtlichen nicht hängen lassen“, meint Rawert. Mit der Bereitstellung von 10.000 zusätzlichen Stellen im Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFD) hat Familienministerin Manuela Schwesig bereits reagiert. Zudem benötigt das Ehrenamt kompetente AnsprechpartnerInnen und hauptamtliche KoordinatorInnen, um die Engagementstrukturen zu verstetigen. Die kürzlich beschlossene Finanzierung solcher KoordinatorInnenstellen über den Haushalt der Integrationsbeauftragten Aydan Özoğuz ist daher der richtige Weg. „Jeder Cent, den wir hier bereitstellen, hilft uns, das Engagement nachhaltig zu stärken“, ist sich Rawert sicher.

 

Kinderstau in der Werderstraße

Vor dem MedienPoint des KulturRing in Berlin e.V. in der Tempelhofer Werderstraße 13 stauten sich regelrecht am Mittag des 4. Dezember die aus den umliegenden Kitas ankommenden Kinder.


Da der 6. Dezember in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, an dem der MedienPoint geschlossen ist, fand die Nikolaus-Party schon zwei Tage früher statt. Schirmherrin und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler verteilte Nikolausmützen an die Kinder.


Mit rund 200 Kindern hatte MedienPoint Leiter Henning Hamann gerechnet, letztendlich waren es rund 300. Und das, obwohl pünktlich zu Beginn der Veranstaltung um11 Uhr Nieselregen einsetzte. Das hat die Kinder überhaupt nicht gestört. Getröstet wurden sie ja mit Leckereien von Walter Confiserie aus der benachbarten Burgemeisterstraße. Auch Äpfel und Mandarinen wurden verteilt. Über die große Resonanz freuten sich das ganze Team des MedienPoints, die Bezirksbürgermeisterin, Henning Hamann und Reno Döring vom KulturRing.

Mit dieser tollen Nikolaus-Party hat der MedienPoint Tempelhof mal wieder sein Standing im Kiez bewiesen.

Jetzt geht es erst einmal weiter mit dem „Kerngeschäft“ des MedienPoints, nämlich Bücher, CDs usw. an Interessenten abzugeben und einzusammeln.

Von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr ist der MedienPoint geöffnet. Weihnachten und Silvester bleibt der Treffpunkt geschlossen und zwischen den Jahren vom 28. bis 30. Dezember kann

man von 12 bis 18 Uhr vorbeischauen.

Zurzeit läuft noch die Ausstellung zum 100sten Geburtstag von Frank Sinatra. Diese wird durch einen anderen 100jährigen am 13. Dezember abgelöst. Dann wird an den normannischen Kleiderschrank Curd Jürgens erinnert.

Fotos: Ed Koch und MedienPoint Text: paperpress

MedienPoint Tempelhof-Chef Henning Hamann, Schirmherrin Angelika Schöttler und Sponsor Ed Koch

 
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