Neujahrsempfang der Grünen

BERICHT MIT FOTOS HIER!

Die Bezirksverordneten-Fraktion von „Bündnis 90/Die Grünen“ aus Tempelhof-Schöneberg hat zum ersten politischen Neujahrsempfang des Jahres im Bezirk geladen. Im Rathaus Schöneberg begrüßten der Fraktionsvorsitzende Jörn Oltmann und die Kreisvorsitzende Catherina Pieroth-Manelli die Gäste aus Politik, auch von den anderen Fraktionen aus der Bezirksverordnetenversammlung, und die verschiedensten Aktiven von bezirklichen Initiativen und Verbänden.
Jörn Oltmann gab einen Rückblick auf wichtige Eckpfeiler der Grünen-Politik. Als Lichtenrade-Thema sprach er die Erfolge rund um die Bahnhofstraße an. Hier stehen in den nächsten Jahren für die Entwicklung dieses Gebietes rund 20 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogramms „Aktiven Zentren“ zur Verfügung. Besonders betonte Oltmann die gute Zusammenarbeit mit den SPD-Fraktionsvorsitzenden in der BVV Jan Rauchfuß. Grüne und SPD bilden eine Zählgemeinschaft.
In einer Ansprache ging die Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz auf Erfolge und strittige bezirkliche Positionen ein. Ihre Betroffenheit äußerte sie zu den großen Schwierigkeiten in Berlin zur Bewältigung der Flüchtlingssituation. Sie betonte jedoch auch den unermüdlichen Einsatz der Beschäftigten in diesen Bereichen und von den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Bei den Schwierigkeiten in der Flüchtlingskrise zeigt sich, so Sibyll Klotz, dass jahrelang im Land Berlin nicht in Personal investiert wurde. Die Situation im Bezirk habe die Zählgemeinschaft positiv verändert. Für die Stadträtin war dies der letzte Neujahrsempfang in ihrer jetzigen Funktion. Die Stadträtin steht für eine Neuwahl im September 2016 nicht mehr zur Verfügung. In einer lockeren kurzen Rede sprach die Bundestagsabgeordnete Renate Künast.
Insgesamt war vom bevorstehenden Wahlkampf, bis auf die Vorstellung der Kandidaten, nicht viel zu merken. Viele Kontakte konnten bei den anschließenden Gesprächen aufgefrischt und geknüpft werden. Für den leckeren Imbiss sorgte die Schülerfirma „Prignitzeria“, alles Schüle_innen mit Förderbedarf von der Prignitz-Schule aus Schöneberg, mit der Schulleiterin Frohmut Scupin.
Bei bester Akustik sorgte für eine gute musikalische Unterhaltung wieder die „Ivy Sixt Dixie Band“.
Thomas Moser

 

Kondolenzbuch für Siegmund Jaroch im Rathaus Tempelhof

TRAUER UM SIEGMUND JAROCH - LANGJÄHRIGER BEZIRKSBÜRGERMEISTER STIRBT IM ALTER VON 89 JAHREN

Aus Anlass des Todes von Siegmund Jaroch, früherer Bezirksbürgermeister von Tempelhof, wird im Foyer des Rathauses Tempelhof ein Kondolenzbuch ausgelegt.

Siegmund Jaroch hat lange im Rathaus Tempelhof gewirkt und im Bezirk viel bewegt. Der CDU Politiker hat 1948 seine Ausbildung im Bezirk begonnen und „von der Pieke auf“ der Berliner Verwaltung gedient.

Von 1959 bis 1965 war er Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin und ab 1965 als Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Finanzen in Tempelhof tätig.

Nach 4 Jahren als stellvertretender Bezirksbürgermeister übernahm er von 1975 bis 1991 das Amt des Bezirksbürgermeisters von Tempelhof. In seine fast 26 jährigen Mitgliedschaft im Tempelhofer Bezirksamt fielen z.B. die Bundesgartenschau 1985 und die Entwicklung des Bezirks Tempelhof zum zweitgrößten Industriestandort Berlins. Für seine Verdienste um die deutsch-amerikanische Beziehung erhielt er einen hohen „Air-Force-Orden“ für Zivilisten, den „Scroll of Appreciation“.

Am 09. Januar 2016 verstarb Siegmund Jaroch im Alter von 89 Jahren.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

„Siegmund Jaroch hat das politische Leben und den Bezirk Tempelhof stark geprägt. Ein „Tempelhofer-Urgestein“ ist von uns gegangen und hinterlässt eine große Lücke in unserem Bezirk.“

Am Montag, dem 18. Januar 2016 wird sich um 10 Uhr die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg Angelika Schöttler als Erste in das Kondolenzbuch eintragen.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus und CDU-Kreisvorsitzende von Tempelhof-Schöneberg, Florian GRAF:

"Die CDU-Fraktion trauert um das ehemalige Mitglied der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, den langjährigen Bezirksbürgermeister von Tempelhof sowie Stadtältesten von Berlin, Siegmund Jaroch Siegmund Jaroch wurde am 20. November 1926 in Stettin geboren. Er starb am 9. Januar 2016 in Berlin. Seit 1947 war er Mitglied der CDU. Von 1959 bis 1965 und von 1991 bis 1995 war er Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Von 1965 bis 1975 war Jaroch Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Finanzen in Tempelhof. Von 1971 bis 1975 war er hier auch stellv. Bezirksbürgermeister. 1975 wurde er zum Bezirksbürgermeister gewählt. Dies blieb er bis 1991. Am 31.03.2000 wurde er zum Stadtältesten von Berlin ernannt. Wir verneigen uns vor einem guten Freund, einem hoch engagierten Politiker und Demokraten. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren."

Danach haben die Berliner_innen bis Freitag, den 22. Januar 2016 täglich von 8 bis 18 Uhr die Möglichkeit, zu kondolieren.

Das Buch wird im Foyer des Rathauses Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin, ausgelegt.

Eine eher persönliche Erinnerung von Ed Koch: "Ein Dorfschulze, wie er im Buche steht"


Erinnerung...Foto-Fundstück/Karte von S. Jaroch im Volkspark Mariendorf/Thomas Moser

 

MedienPoint Tempelhof: Erinnerungen an David Bowie

Die Anteilnahme am Tod von David Bowie ist, gerade in Berlin, sehr groß. Viele Blumen wurden an der Schöneberger Hauptstraße 155 niedergelegt und sogar schon ein Straßenschild mit seinem Namen versehen. Abseits des großen medialen Gedenkens gibt es auch die kleineren Geschichten am Rande, zum Beispiel die der Heike Jensen aus Lichtenrade.

Daniel Gäsche (Foto lks), bekannter Moderator des RBB, erhielt, als vor zwei Jahren im Tempelhofer Medienpoint schon einmal eine Ausstellung über David Bowie lief, einen Anruf von Brunhilde Jensen (Foto re.). Sie hatte in der Berliner Woche einen Artikel über die Ausstellung gelesen.

Ihre Tochter Heike war im Alter von nur 47 Jahren an Krebs gestorben. Heike war ein begeisterter Fan von David Bowie und sammelte alles, was ihr zu ihrem Idol in die Hände fiel, darunter auch limitierte Tonträger. Daniel Gäsche, in Lichtenrade ansässig wie Brunhilde Jensen, schaute bei der Nachbarin vorbei und staunte nicht schlecht über die vorhandenen Exponate. Sie wanderten von Jensens Keller in den von Gäsche mit dem Versprechen, sie niemals zu veräußern. Geplant war, zu Bowies 70sten Geburtstag im Januar 2017 eine Ausstellung mit den von Heike Jensen gesammelten Platten, Zeitungsartikeln, T-Shirts etc. im MedienPoint zu veranstalten. Es kam anders.

Als am 11. Januar die Meldung vom Tod David Bowies bekannt wurde, handelten Henning Hamann und Daniel Gäsche schnell. Innerhalb weniger Tage entstand eine beeindruckende Ausstellung, die noch bis zum 5. Februar täglich ab 10 Uhr bei kostenlosem Eintritt in der Werderstraße 13 zu besichtigen ist.

Zur Ausstellungseröffnung am 15. Januar kam auch Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD-Foto rechts neben MedienPoint-Macher Henning Hamann), der sich als Fan von David Bowie bekannte.


Nicht entgehen ließ sich das Gedenken an David Bowie auch der CDU-Bezirksverordnete Matthias Steuckardt (Foto rechts). Er bringt am 20. Januar einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung ein, eine Gedenktafel in der Hauptstraße 155 anzubringen.

Brunhilde Jensen freut sich über die Aufmerksamkeit und Würdigung, die die von ihrer verstorbenen Tochter gesammelten Exponate im MedienPoint des KulturRing Berlin finden. Nur ein Teil der vielen Stücke wird in der Ausstellung gezeigt. Vielleicht sollte man deshalb an dem ursprünglichen Plan, zu Bowies 70sten Geburtstag eine Ausstellung anzubieten, weiter verfolgen. David Bowie und seine Musik werden auch noch 2017 und weit darüber hinaus aktuell und hörenswert bleiben.

Text und Fotos: Ed Koch - paperpress


 

DLRG-Neujahrsempfang 2016 und keine Scheu vorm nassen Element!

Die DLRG ist auch beim bezirklichen Spielfest in Mariendorf dabei!

Die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft, kurz DLRG, hat schon viele Leben gerettet. Im Landesverband Berlin gibt es den sehr aktiven Bezirk Schöneberg, der im Jahr 2015 mit fast 15.000 Stunden eine sehr wichtige ehrenamtliche Arbeit geleistet hat.

Zum Neujahrsempfang wurden am 9. Januar Freunde, Förderer und Vernetzungspartner in die Geschäftsstelle am Priesterweg 8, in unmittelbarer Nachbarschaft von Möbel Kraft, eingeladen. An der Feuerschale und im Container konnten sich die Gäste von außen erwärmen und Grillwürstchen, Glühwein und Kinderpunsch sorgten für das leibliche Wohl.

Neben den Einsatz von vielen Rettungsschwimmern in den Wasserrettungsstationen ist ein weiterer Schwerpunkt die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, die von 31 Ausbildern durchgeführt wird. In Schöneberg finden die verschiedensten Schwimmausbildungen immer am Freitag, in der Zeit von 18.50 Uhr bis 20.30 Uhr, in der Sport- und Lehrschwimmhalle am Sachsendamm statt. Hier wird präventiv dafür gesorgt, dass Notfalleinsätze im Zusammenhang mit Wasser möglichst vermieden werden. Neben der praktischen Ausbildung finden theoretische Unterweisungen statt. Es werden auch Erste-Hilfe-Kurse angeboten.

Neben den praktischen Aufgabenfeldern präsentiert sich die DLRG immer wieder bei öffentlichen Veranstaltungen. Für die Öffentlichkeitsarbeit zeichnet sich Thomas Schüler verantwortlich: „In diesem Jahr werden wir zum Beispiel im Bezirk Tempelhof-Schöneberg beim Maifest am Rathaus Schöneberg und auch wieder beim Spielefest im Volkspark Mariendorf dabei sein. Nur um einige Beispiele zu nennen.“ Ein weiter Höhepunkt ist das sogenannte „Havelcrossing“ im September, wo über eine Strecke von 800 Metern die Havel durchschwommen wird.


Die DLRG Schöneberg beim Spielfest im Volkspark Mariendorf
Die Schöneberger DLRG-Bezirksgruppe ist eine sehr aktive Gruppe, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit besonders auszeichnet. Und so ganz nebenbei waren sie auch ein sehr sympathischer Gastgeber beim ersten Neujahrsempfang im Bezirk.

Ein passendes Motto für 2016 hat die Schöneberger DLRG von Johann Wolfgang Goethe übernommen: „Wasser ist ein freundliches Element, für den, der es zu beherrschen weiß!“

Nach über 100 Jahren DLRG in Berlin, mit über tausend Mitglieder allein in Schöneberg, ist man noch längst nicht in die Jahre gekommen und wird bei diesem engagierten ehrenamtlichen Einsatz sicher auch nicht untergehen! Danke und viel Erfolg für die ehrenamtliche Arbeit!

Thomas Moser (auch Fotos)

Beispiele der Aktivitäten 2016 vom DLRG Bezirk Berlin-Schöneberg:

7. und 8. Mai: Straßenfest Akazienstraße

10. und 11. Mai: Maifest im Stadtpark Schöneberg am Rathaus Schöneberg

9. und 10. Juli: Spielfest (Rocktreff) im Volkspark Mariendorf

Weitere Information, auch zur Mitgliedschaft und Anmeldung zu Kursen: www.schoeneberg.dlrg.de

 

27.1. in der Friedenauer Stierstraße: ERINNERUNG BRAUCHT EINEN ORT!

Der 27. Januar ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Datum erinnert an die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945 durch die Rote Armee.

Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert ehrt in jedem Jahr die Opfer der NS-Gewaltherr­schaft mit einer Veranstaltung an einem Erinnerungsort in Tempelhof-Schöneberg.

Erinnerung braucht einen Ort! Jeder in das Pflaster unserer Gehwege eingelassene Stolperstein ist Bestandteil einer öffentlichen Erinnerung und gilt dem Gedenken an Millionen von der NS-Diktatur verfolgten und ermordeten Menschen.

57 Stolpersteine, jeder einzelne mit dem Namen und Daten eines Opfers der Nazi-Gewaltherrschaft versehen, wurden bis jetzt dank des intensiven Engagements der Initiativgruppe Stolpersteine Stierstraße verlegt. Jeder Lebensweg wurde im Vorfeld intensiv recherchiert.

Diese aktive Gedenkarbeit einer Straße, die die AnwohnerInnen, benachbarten Schulen und die Kirchengemeinde mit einbezieht, weist den Weg auf vom Gedenken hin zur Erkenntnis, dass menschenverachtende Gewalt in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf.

PROGRAMM

Begrüßung Pfarrer Paul Klaß, Evangelische Philippus-Nathanael Kirchengemeinde

Begrüßung Mechthild Rawert, Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg

„Das Gedächtnis der Stierstraße“, Angelika Hermes und Petra Fritsche, Initiativgruppe Stolpersteine Stierstraße

Musikalische Darbietung - Gangway–Schöneberg e.V. unter der Leitung von Hüseyin Yoldaş

„Flucht und Vertreibung“, Worte des Gedenkens, Mechthild Rawert, MdB

Gang zur Stolperschwelle - Erinnerung an den ehemaligen jüdischen Betraum in der Stierstraße 21

Schweigeminute und Blumenniederlegung

Ausklang und Einladung zu Gesprächen bei Kaffee, Tee und Kuchen

 

9.1.: aus Rio Reisers unveröffentlichten Tagebüchern

Samstag, 9.Januar, 14.00 Uhr

Lesung zum 66. Geburtstag

aus Rio Reisers unveröffentlichten Tagebüchern

sowie

Konzert am Grab

mit

AnniKa von Trier:  Chansons mit Akkordeon

Gert Möbius, Bruder von Rio,

liest aus unveröffentlichten Tagebüchern von Rio

Alter St.Matthäus-Kirchhof

Großgörschenstr.12, (U/S  Yorckstr./Großgörschenstr..)

Kostenbeitrag 8,- €

Eine Veranstaltung für den Förderverein EFEU  

 www.efeu-ev.de

Gerhard Moses Heß

Tel. 0163 34 17 053

 

Begabungsorientierte Schüleraufnahme an der Gustav-Heinemann-Schule

Begabungsorientierte Schüleraufnahme an der Gustav-Heinemann-Schule in verschiedenen Interessenprofilen für das Schuljahr 2016/17

 Die Gustav-Heinemann-Schule orientiert sich an den Begabungen und Talenten der Schülerinnen und Schüler und nimmt zum nächsten Schuljahr für die 7. Klassen über fachbezogene Aufnahmetests auf sowie für die Klassen ohne Profil über die Förderprognose.

In den drei Profilklassen Englisch bilingual, Musik (Bläserklasse) und Mathematik/Informatik erhalten die Schülerinnen und Schüler in diesen Profilfächern jeweils zwei Stunden zusätzlichen Unterricht. Da die Klassenzusammensetzungen somit auch Interessengemeinschaften darstellen, wirkt sich dies sehr positiv auf das Klassenklima aus.

Einzigartig in Berlin nimmt die Gustav-Heinemann-Schule auch wieder eine 5. Klasse auf, in der alle Schülerinnen und Schüler als 2. Fremdsprache Japanisch lernen.

Über die einzelnen Profile (Inhalte, Aufnahmeverfahren) informiert die Gustav-Heinemann-Schule alle interessierten Eltern, Schülerinnen und Schüler bei den folgenden Informationsabenden:

Spezielle Informationsveranstaltungen für die neuen Profilklassen der Gustav-Heinemann-Schule, die ab September 2016 beginnen:

Bilingualer Zug ab Klasse 7:                                  Mittwoch, 13. Januar 2016

Musikbetonter Zug ab Klasse 7:                            Donnerstag, 14. Januar 2016

Mathematik-Informatik-Zug ab Klasse 7:             Montag, 18. Januar 2016

Japanisch ab Klasse 5:                                          Dienstag, 19. Januar 2016

(jeweils um 19.00 Uhr im Haus A, Raum 60/61)

Gustav-Heinemann-Schule, Waldsassener Str. 62, 12279 Berlin

Tel.: 030/90277-4132, Fax: 030/90277/4133

Homepage: www.ghoberlin.de

E-Mail: sekretariat@ghoberlin.de

 

Im MedienPoint Tempelhof: Howard Carpendale zum 70. Geburststag

Howard Carpendale zum 70. Geburtstag

Kl. Hommage vom 05. Januar bis 18. Januar 2016

im MedienPoint Tempelhof,

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik.

Montag-Freitag  10-18 (außer Feiertage) – Tel: 7889 3194

Das neue Jahr beginnt im MedienPoint Tempelhof mit einem Großen der deutschen Pop- & Schlager-Szene: Howard Carpendale.

Seine größten Single-Hits hatte er in den deutschsprachigen Ländern in den 1970er und 1980er Jahren. Mit Alben ist er seit den 1980er Jahren weitgehend durchgängig erfolgreich. Im Laufe seiner Karriere konnten von ihm über 25 Millionen Tonträger verkauft werden.

Auf Facebook zählt er über 130.000 Anhänger, er schätzt sie auf „zwischen 35 und 55". Was ihn sichtlich erfreut. 400 Menschen bezeichnet er als echte Fans, die alles sammeln, jedes Bild, jeden Artikel, jeden Zeitungsschnipsel. Die sich einbilden, alles über ihn zu wissen.

Howard Carpendale (lks) mit Henning Hamann im Sender
Ex-Radiomann und MedienPoint Motor Henning Hamann erinnert sich: „Es waren spannende Interviews, er nahm kein Blatt vor den Mund. Die Telefone standen nicht still und die Zeit verging wie im Flug. Ein Kunststück bei Sendelängen von 60 - 180 Minuten. Unvergessen seine Auftritte in meiner „VolldampfRadio Sendung“, jeden Samstag von 9-12 auf RIAS 1. Er scheute sich auch nicht, wenn er z.B. am Vorabend in Hamburg auftrat, sich am Samstagmorgen um 6 Uhr wecken zu lassen, um dann mit dem Auto schnell nach Berlin zu düsen, um dann pünktlich um 9.05 Uhr bei mir vor dem Mikro zu sitzen um dann über den Äther zusagen: „Das mache ich auch nicht für jeden, da kannst Du Dir was drauf einbilden“.

Sein Erfolg mag auch mit der Authentizität zusammenhängen, die Carpendale lebt: keine Skandale, die Alkoholkrankheit seiner Lebensgefährtin hat er immer schamlos thematisiert, selbst über seine depressive Phase spricht er mit erstaunlicher Offenheit.

Die wilde Zeit der Sechziger und Siebziger, exzessive „Sex-and-Rock'n'Roll-Partys“, hat er nicht vergessen. Es gibt aus jener Zeit Hunderte Storys, aber er bleibt stets Gentleman.

 
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