18. und 19.8.: COMEDY Fil Dawn of the Dutt

Die beste, böseste und gleichzeitig lustigste Show von Fil bisher – und letzte Möglichkeit, sie in Berlin zu sehen: Dawn of the Dutt. Ein Lied über das harte Leben des Heterodaseins, der Dutt als Lösung unserer großen aktuellen Krise. Flüchtlinge, Kümmerlinge und kleine Feiglinge. Terroristen, Touristen und Polyamoristen und der dufte neue Lern - Hip Hop. Sowie Neues aus der Welt der alten Männer und jungen Frauen. Ach so, und Männer mit Dutt kommen selbstverständlich darin vor, aber nicht als die Helden, soviel sei schon mal verraten.
" Während nahezu alle anderen Comedyvögel mitleiderregende Arschlöcher zu sein scheinen, die weder eine eigene Meinung noch auch nur einen Funken Talent besitzen macht Fil seine Sache ganz ordentlich. Man könnte ihn als eine Art King bezeichnen." Fil
Als Spaß machender Songwriter, Entertainer, Comic-Zeichner und seit neuestem auch Autor, genießt FIL seit vielen Jahren Kultstatus. Was läge da näher als sich der beeindruckenden Altersweisheit von Fil vertrauensvoll hinzugeben. In seinem aktuellen Programm nimmt der FILosoph sein Publikum an die Hand und führt es traumwandlerisch durch die Irrungen und Wirrungen die das Leben bereithält. Mit Witz und Charme präsentiert der Urberliner Polit-Comedy vom Feinsten, frei nach Schnauze! Nichts und niemand ist vor Fils Humor sicher.
Fil ist Urberliner, kommt aus dem Ghetto, den Milchschaumplantagen des Märkischen Viertels. Dennoch ist er kein Gangsta-Rapper geworden; da gibt er schon eher den Verse knittelnden Politbarden. Im gallischen Dorf würde man den selbst ernannten Singer/Songwriter für seine Gesänge knebeln und an den Baum binden. In Berlin wird Fil dafür von seinen Fans geliebt.

Do + Fr, 18. +19.8. Beginn: 20:00

Eintritt: 20,-, erm. 16,- Euro, Stud. 12;- (nur VVK)
Überdachte Sommerbühne der ufaFabrik
Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin
Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84
Zuschauer- & Ticket-Telefon  030 • 75 50 30   www.ufafabrik.de

 

20./21.8.: COMEDY Özcan Cosar Du hast dich voll verändert

Wo warten Karriere-Chancen, wenn man mit einer Extraportion Talenten und Interessen gesegnet ist, aber mitten im „hab-noch-nicht-alles-ausprobiert-Modus“ steckt? Was tun, wenn der Vater auf Familienrettung durch eine Bankerlaufbahn des Sohnes hofft? Oder die Kumpels dem in der Kneipe jobbenden Deutsch-Türken knallhart vor Augen führen: „Was, Du wärst damit zufrieden Dein Leben lang Tabletts zur tragen?“

In seinem zweiten Programm nimmt Özcan Cosar die Zuschauer mit auf die Reise der beruflichen Selbstfindung eines jungen Mannes zwischen zwei Kulturen, der vor den alles entscheidenden Fragen steht: Auf welchen Zug springt man da auf? Wie kriegt man die Kurve? Özcan hat sich immer wieder „voll verändert“, denkt laut darüber nach und erzählt von seinem bisherigen beruflichen Werdegang: Vom gewitzten Barkeeper über die bodenständige Zahnarzthelferin (kein Witz!), dem coolen DJ, ambitionierten Sportlehrer und begnadet guten Breakdancer bis hin zum inzwischen mehrfach preisgekrönten Comedian!

Sein biografisches Crossover setzt Özcan Cosar – geboren am Bosporus, aufgewachsen am Neckar, ausgebüxt aus mindestens vier Berufen – facettenreich und umwerfend witzig in Szene: Mit pointiert erzählten Geschichten über seine Mehrgleisigkeit und Wandlungsfähigkeit, mit Kostproben seines Schauspieltalents, mit akrobatischem Können, bitterbösem Sprachwitz und sehr viel Charme! Dabei beherrscht er die Kunst, blitzschnell die Rollen zu wechseln, stellt die deutsche und türkische Kultur liebevoll gegenüber, spricht mal astreines Schwäbisch, mal Multikulti-Slang, authentisch garniert mit „Wallah“, „ey Alter“ oder „Moruk“.

Er karikiert, erfindet eigene Figuren und wirft nonchalant mit Fachbegriffen aus der Sportmedizin um sich - doch damit nicht genug! Ein absolut sehenswertes Highlight ist Özcan Cosars Performance zur Filmmusik „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Voller Poesie und Komik zugleich mixt er darin Stilelemente des klassischen Balletts mit pantomimischen und Breakdance-Einlagen. Praktizierte Toleranz auf dem Parkett! Sehen Sie selbst!

Sa+So, 20. + 21.8. Beginn: 20 Uhr So, 19 Uhr
Eintritt: 20,-,  erm. 16,- Euro, Stud. 12,- (nur VVK)

Überdachte Sommerbühne der ufaFabrik
Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin
Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84
Zuschauer- & Ticket-Telefon  030 • 75 50 30   www.ufafabrik.de

 

3.-6.8.: Kiezgeschichten – Ein echt Berliner Mix

Mit: Michael Hatzius & der Echse, Judith Bach u. Markus Barth
Eine neue Staffel der überaus beliebten Erfolgs-Show „Kiezgeschichten“ feiert Premiere! Dieses Mal führt der Puppenspieler Michael Hatzius und sein Alter Ego „Die Echse“ durch das Programm. Gemeinsam mit Judith Bach und Markus Barth präsentieren schräge Kiezhelden, urkomische Begebenheiten und zündende Musiknummern. Krachend komisch und unkonventionell – eine Liebeserklärung an Berlin!
Michael Hatzius, mehrfach preisgekrönter Puppenspieler und Comedian ist wieder bei den Kiezgeschichten zu Gast. Angeführt wird sein tierisches Ensemble wie gewohnt von der allwissenden mürrisch-charmanten Echse. Sie wird großmäulig neue Anekdoten aus ihrem bunten Leben zum Besten geben, thematisch durch die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft surfen, und dabei auch nicht den entlegensten Winkel unmöglicher Gedankengänge auslassen. Die Echse hat natürlich stets ein offenes Ohr für das Publikum, denn Improvisation ist die große Leidenschaft von Michael Hatzius und so wird jeder Abend einzigartig. Das Publikum hat seine Freude, wenn Hatzius mal mit, mal ohne Puppe groteske Figuren darstellt und absurde Geschichten erzählt, die frei erfunden und doch so dicht am Leben sind.
Judith Bach als „Claire Alleene“ Claire genießt ihr zweites Solo bei den Kiezgeschichten und macht da weiter, wo sie mit ihrer Kollegin Olli aufgehört hat. Auf der Bühne. Am Klavier... „Janz alleene meene Beene“ singt sie frech und schwärmt von ihrem Lieblingskiez, natürlich Tempelhof. Die Berliner Göre aus Bern und Kapstadt haut alleene nicht minder virtuos in die Tasten, singt, spielt und kostet ihre neue Freiheit dank der Abwesenheit von ihrer Chefin voll aus. „Icke bin icke“ stellt sie fest, doch was heißt das eigentlich genau, wenn man sich nicht streiten kann, erwachsen sein sollte und plötzlich alles selbst bestimmen darf?  
Ein turbulentes Programm über Bauchgefühl, Teebeutelweisheiten und Bachfugen.
Lustig und schlau - das muss ja kein Widerspruch sein: Markus Barth denkt nun mal gerne nach. Und wenn die eigenen Freunde plötzlich Sätze sagen, die man nur von seinen Eltern kennt, im Netz das Kommentier-Tourette grassiert und sogar der eigene Hund irgendwie depressiv guckt, kann man sich schon mal fragen: „Muss das eigentlich alles so?“
Sollte man im Job wirklich Aufputschmittel schlucken, oder lieber den Chef sedieren? Brauche ich am Handy einen Fingerscanner, oder eher einen Alkomat? Und was ist die größere Leistung: Auf einem Kometen landen, oder abends um sechs einen Parkplatz in der Innenstadt finden?
So pflügt Markus Barth fröhlich durch sein und unser Leben und macht ganz schnell klar: Nichts bringt all die Welterklärer und Meinungströter so nachhaltig aus der Fassung, wie ein gut gelaunter Zweifler.

Live und Open-Air! - auf der schönen überdachten Sommerbühne ist ein Theaterbesuch bei sommerlichen Temperaturen einfach ideal!  Nicht nur Technik und Bühne wurden neu gestaltet, auch die Zuschauer profitieren von den Neuerungen. Unter einem luftigen Zeltdach sitzt das Publikum geschützt und gleichzeitig im Grünen an der frischen Luft. 

Mi-Sa, 3. - 6.8., Beginn: 20:00
Eintritt: 20,-, erm. 16,- Euro

Überdachte Sommerbühne der ufaFabrik
Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin
Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84
Zuschauer- & Ticket-Telefon  030 • 75 50 30   www.ufafabrik.de

 

12.8.: KABARETT & MUSIK Hans Werner Olm & Band Vorspiel

Kabarett und Livemusik ist die Devise! In seinem aktuellen Programm vereint Olm Kabarett und Musik – und nutzt die schöne Open Air Bühne in der Berliner ufaFabrik, um seinem Publikum verborgene musikalische Schätze aus der humorigen Wundertüte zu präsentieren. Er widmet sich der Rock & Pop Geschichte, die Generationen mit ihrer Subkultur geprägt hat. Dabei geht es um die großen und kleinen erfolgreichen Songs, die häufig als „Vorspiel“ für irre Erlebnisse und Dramen den musikalischen Background boten.

Hans Werner Olm kennt all‘ die Rock-, Pop- und Schlagerperlen vergangener Dekaden. Er komprimiert diese in waghalsigen Interaktionen und Geschichten gekonnt mit seinem Publikum zu einer abenteuerlichen Erlebnisreise durch eine Zeit, in der man seine Träume noch ausleben durfte, wollte, musste und vor allem konnte. Selbstverständlich werden auch gegenwärtige Highlights aus dem sogenannten „Business“ gepflegt durch den nimmersatten Humor - Wolf gedreht. Sei es die nervende Comedy - Schwemme oder der nicht enden wollende Trällerdung medial gezüchteter Gesangslabor-Ratten. Schlussendlich zeigt der Meister des gepflegten Tabubruchs in gewohnter Manier seine Sicht auf die Menschen und ihrem oft fragwürdigen Tun.

An Olm darf man sich vergnüglich reiben. Seine Kritiker sitzen immer noch ratlos in den Kulturetagen der Feuilletons, während seine Fans im Theater frenetisch jubeln. An Olm zeigt sich anschaulich, dass der pawlowsche Reflex mühelos alle sozialgesellschaftlichen Schranken überwindet. Olm ist künstlerisch nicht greifbar – soll heißen: Olm ist unfassbar. Unfassbar originell.    

„Ein Lästermaul in Hochform - Er nimmt kein Blatt vor den Mund, benutzt Sprache in ihrer kompletten Bandbreite&. Tabus kennt er nicht. Er setzt das Skalpell an und schneidet, rasiermesserscharf, mitunter derbdeftig und er lässt niemanden aus. & Danke, Olm!“ Märkische Allgemeine Zeitung   
                                                                                                                   
Fr, 12.8. Beginn: 20:00
Eintritt: 19,-, erm. 16,- Euro

Überdachte Sommerbühne der ufaFabrik
Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin
Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße, Bus: M170, N6 und N 84
Zuschauer- & Ticket-Telefon  030 • 75 50 30   www.ufafabrik.de

 

9.9.: Ehrenamtsbörse in der URANIA

Ehrenamtsbörse Tempelhof – Schöneberg

Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren findet auch dieses Jahr wieder eine bezirkliche Ehrenamtsbörse am Freitag, dem 9. September 2016, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr, in der URANIA statt.

Eine Vielzahl von Vereinen und Organisationen stellen sich und ihre ehrenamtlichen Aufgabenbereiche vor und geben Auskunft zu den Einsatzmöglichkeiten.

Viele Menschen würden gerne etwas Gutes tun, wissen aber nicht so genau, an wen Sie sich wenden können.

„Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich auf unserer Börse über Einsatzmöglichkeiten in Tempelhof-Schöneberg zu informieren. Die Tempelhof-Schöneberger Ehrenamtsbörse erleichtert die Kontaktaufnahme und vermittelt einen guten Überblick über das bezirkliche Angebot und die vielfältigen Engagementmöglichkeiten“, freut sich die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Vom Ehrenamtsbüro aus dem Rathaus Schöneberg warten Enno Skowronnek und Christine Fidancan auf Sie...
Die Ehrenamtskoordinatoren der Vereine und Freien Träger informieren aus erster Hand und geben einen Einblick in die Freiwilligenarbeit. Vom Besuchsdienst verschiedener sozialer Einrichtungen über Jobmentoring und verschiedene Patenschaftsmodelle bis hin zum Engagement in der bezirklichen Flüchtlingsarbeit ist alles vertreten.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Ansprechpartner: Ehrenamtsbüro, Tel. 90277- 6050 / 6051

 

Psychose- Seminar Tempelhof

2. Semester 2016 22.08. – 12.12.2016

Das Seminar ist ein Forum aus drei Blickwinkeln für Psychoseerfahrene, Angehörige und professionelle BegleiterInnen (Trialog). Erfahrungen austauschen, Hintergründe aufzeigen, Sicherheit gewinnen Psychosen stellen für alle Beteiligten eine ungewöhnlich belastende Erfahrung dar. Die eigene Wahrnehmung wird oftmals zur einzig gültigen Realität. Das führt zu Verwicklungen und macht das gegenseitige Verstehen schwer.
Das trialogische Psychoseseminar gibt eine Möglichkeit, sich über Erfahrungen mit Psychose bei sich selbst oder bei anderen auseinander zu setzen.

Das Psychose-Seminar Tempelhof findet montags im 14-tägigen Rhythmus statt
Themen und Termine
22.08.2016
Alternativen zur Klinik
05.09.2016
Psychose und Partnerschaft
19.09.2016
Psychose im Verlauf des Lebens
03.10.2016
kein Psychose-Seminar, da Feiertag
17.10.2016
Erfahrungen mit Diagnosen
31.10.2016
Psychose und Sinnsuche
14.11.2016
Psychose und Sucht
28.11.2016
Grenzen der Belastbarkeit
12.12.2016
Was tut gut und was stärkt?
Der nächste Zyklus beginnt am 06.02.2017

Sie sind herzlich eingeladen, müssen aber nicht regelmäßig teilnehmen.Eine Anmeldung ist nicht nötig – schauen Sie einfach mal vorbei. Besonders Angehörige und professionelle BegleiterInnen
möchten wir zur Teilnahme einladen.

Uhrzeit: 18.00 – 19.30 Uhr (mit Pause)
Wir bitten um pünktliches Erscheinen.
Ort: Hiram Haus
Hofbausaal hinter dem Restaurant
(Zugang durch die linke Tür neben dem Restaurant)
Alt-Tempelhof 28, 12103 Berlin
Verkehrsverbindung:  U-Bahn: Alt-Tempelhof (U6), Bus: M46, 140, 184, 246
Kontakt:
Psychose-Seminar Tempelhof
ps.tmp@kabelmail.net
Wechselnde Moderation

Internetforum:
www.trialog-psychoseseminar.de

 

Über 500 mal Daumen nach oben... mit Facebook immer schnell informiert!

Man mag diese neue Netzwerke ablehnen, es ist halt auch nur ein Angebot. Der Lichtenrade Kiezreporter Thomas Moser stellt jedenfalls aktuelle Berichte hier immer kurz ein; so können Sie sich dann über den Link schnell genauer in der Lichtenrader Internetzeitung über aktuelle Berichte informieren. Es ist nur ein zusätzlicher Service. Dafür müssen Sie sich jedoch bei Facebook anmelden, falls Sie es noch nicht sind. Dann einfach den https://www.facebook.com/KiezReporter.Moser liken und Sie sind informiert.

Aber keiner muss müssen; sonst schauen Sie einfach weiter direkt hier in der Internetzeitung nach. Egal wie, ich freue mich jedenfalls über Ihren Besuch.
Ihr Kiezreporter Thomas Moser

Der LINK zu Facebook... einfach LOGO klicken.

Danke an Frank Giebel dafür, dass er mir die FB-Seite gebaut hat und auch dieses tolle Logo konzipiert hat! DANKE FRANK!

Und logo, Twitter geht auch: https://twitter.com/berlinlira

 

Heimatlieder Allstars in der ufaFabrik

Berlin-Tempelhof, 15. Juli 2016 Seit 2013 erobert das Berliner Kunstprojekt „Heimatlieder aus Deutschland“ die Theater- und Opernbühnen stets in neuen Formationen.

Für die überdachte Open- Air-Bühne in der ufaFabrik war es dann doch zu kalt, so traten die „Heimatlieder Allstars“ im großen Theatersaal auf. Die 40 Künstlerinnen und Künstler präsentierten Heimatlieder, wie sie bisher nicht gespielt wurden. Neben ihrem Repertoire haben sich die in Berlin beheimateten Musikerinnen und Musiker auch des deutschen Liedguts angenommen und Lieder ausgegraben, die nicht jeder kennt. „Ich habe die Nacht geträumet“ wurde beispielsweise in der Heimatlieder Allstars Version zu einer orientalischen Reise aus 1001 Nacht mit einer Spur südamerikanischem Son.

Der sehr unterhaltsam moderierte Abend in der ufafabrik machte richtig Lust auf mehr. An der einen oder anderen Stelle konnte man sich einfach nicht der Gänsehaut erwehren und wollte es auch nicht. Lebendige Lieder, traurige und banale Weisen, alles war dabei. Die viele Musik aus der weiten Welt brachte aber keine ungewöhnlichen Klänge, sondern die Stimmen und Instrumente brachten die schönsten Klangfarben zum klingen. Erstklassige Musiker, die alle keine Profis sein sollen. Man mag es kaum glauben, so professionelle Musik wird hier auf die Bühne gezaubert. Heimatlieder können so schön sein, auch wenn der hohe gelbe Wagen nicht dabei war. Aber wer weiß, was beim nächsten Konzert passiert? Das kann keiner sagen, denn bei den Auftritten der „Heimatlieder Allstars“ passieren immer wieder wundersame Dinge, neue Sachen werden spontan ausprobiert, die Musiker vermischen sich und werden zu einem Welt-Heimatlieder-Ensemble. Toll!



Sänger, Musiker und Instrumentalisten treffen auf Berliner Bands und Chöre, portugiesischer Fado trifft auf Volkslieder aus Syrien, vietnamesischer Quan-Họ Gesang auf kubanischen Son, Gnawa-Musik aus Marokko auf arabisch-andalusische Folkmusic und serbischen Ethnogesang. „Schon beim zurückliegenden Konzert im Theaterhaus Stuttgart waren Lava Mouslam und Bashar Ismail mit syrischen Volksliedern dabei und sind seitdem Bestandteil des Heimatlieder aus Deutschland Kollektivs“, sagt Jochen Kühling, Initiator und künstlerischer Leiter des Projektes. Außerdem dabei sind: Trio Fado (Berlin/Portugal), die Ethnogruppe Gora (Berlin/Bosnien), der Dao Quan Họ Chor (Berlin/Vietnam), La Caravane du Maghreb (Berlin/Marokko), Ricardo y Rafael y Pedro (Berlin/Kuba). Und auch Überraschungsgäste, die vor einem Jahr das letzte Mal dabei waren, bereicherten den Abend mit ihrem Gesang.

Die „Heimatlieder aus Deutschland“ sind längst modernes und stets begeistert gefeiertes Musikexportgut der Stadt Berlin: Thalia Theater Hamburg, ausverkauft. Theaterhaus Stuttgart: ausverkauft. Schauspiel Köln: ausverkauft. Komische Oper Berlin: ausverkauft. Einen haben sie noch: Rheinisches Landestheater Neuss: ausverkauft. Sie stehen wie kaum ein anderes Musikprojekt für die kulturelle Vielfalt der Hauptstadt und sind dabei stellvertretend für jede andere deutsche Stadt, aus der sie bei Auftritten außerhalb Berlins immer wieder Künstler in ihre Show einladen.

Ein einmaliger musikalischer Abend!

Mehr Informationen: www.heimatliederausdeutschland.de

Fotos Thomas Moser

 

 

1. Tempelhofer Sommer - Das Sommerfest am Te-Damm

Die Tempelhofer Damm Unternehmer-Initiative hat den 1. Tempelhofer Sommer auf die Beine gestellt. Beachtlich, was der Verein innerhalb kurzer Zeit organisiert wurde. Auch mit dem Publikumszulauf war man am ersten Tag durchaus zufrieden, zumal genau dieser Abschnitt am Tempelhofer Damm nicht unbedingt die Menge an „Laufkundschaft“ erreicht.


Das Wetter spielte mit und die Besucher schienen sichtlich gute Laune zu haben. Jahrelang fand vor oder am Rathaus Tempelhof keine größere Veranstaltung für die Bürger statt. Dieses Fest lässt hoffen, dass auch das Rathaus einen Attraktivitätsaufschwung erhält.


Engagierte Kollegen vom Tempelhofer Journal (auch Mitglied der UnternehmerInitiative), Marlies Königsberg und Karl-Heinz Kronauer, entspannen sich...


... und sind immer in Kontakt vielen Tempelhofer; hier mit Editha Hahn-Fink und Robert Hahn von Hahn-Bestattungen. Hahn-Bestattungen ist auch Mitglied in der Te-Damm Initiative; Robert Hahn ist auch im Vorstand.

Es gab einige Stände, auch von der Unternehmer-Initiative und den Mitgliedsfirmen, einen eigenen schönen Spielbereich für Familien und Kinder, auf der Bühne Unterhaltung und Live-Musik, und als ein Höhepunkt das Feuerwerk am Samstag, das vom angrenzenden Haus abgefeuert wurde.



Auch eine kleine „Parteiengasse“ war genau vor dem Rathaus aufgebaut.

Und am Abend war richtig Stimmung...



Super-Stimmung bei Super-Rockmusik...


... und vom Hahn-Haus gab es ein richtig gutes 8minütiges Feuerwerk von Potsdamer Feuerwerk...



Nach dem 1. Tag postet die UI: "Der 1. Tag des 1. Sommerfestes am Te-Damm ist vorüber, hier einige Impressionen des durch und durch erfolgreichen Tages. Danke an die unterstützenden Mitglieder, den Organisator 2sense, den kompetenten Moderator Swen Mai, dem hervorragendem Bühnenprogram, dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller für seinen Besuch, danke an alle Gäste und vor allem dem Wettergott! :) Heute geht es übrigens weiter, ab 12.00 Uhr erwartet uns ein weiteres tolles Bühnenprogramm und der Besuch von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler."

Die Schirmherrin Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

„Ich danke der Unternehmerinitiative Tempelhof für Ihr außerordentliches Engagement für den Standort Tempelhofer Damm. Seit Ihrer Gründung vor zwei Jahren haben Sie viel für den Te-Damm geleistet und dies ehrenamtlich neben der Arbeit in Ihren eigenen Betrieben. Hier wird mit viel Herz für die Attraktivitätssteigerung des Lebens- und Wirtschaftsstandortes und für die Gemeinschaft gearbeitet.“

In ihrem Statement hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler aber auch darauf verwiesen, wie wichtig es ist, dass alle Tempelhofer_innen  ihren Te-Damm aktiv unterstützen: „Gehen sie aber auch wirklich hier einkaufen!“

Tobias Mette von der Initiative Tempelhofer Damm hat in seinem Statement verdeutlicht, dass Lage der Einkaufsstraße phantastisch sei. Er fragte:„Wer hat schon einen Hafen direkt an der Einkaufsstraße?“ Auch dass sie direkt an einem Park läge sei einzigartig und müsse noch stärker in den Fokus geraten. Die Initiative wird sich erneut bei „MittendrIn Berlin“ bewerben und im Herbst den neuen Te-Damm-Taler herausbringen. Ideen gäbe es viele, jetzt müssten diese den Kräften nach, Schritt um Schritt umgesetzt werden.

Die Unternehmer-Initiative Te-Damm ist ein Zusammenschluss mehrerer Geschäftsleute, Anwohner, Eigentümer und Dienstleister am Gewerbe- und Wohnstandort am Tempelhofer Damm zwischen den Straßenabschnitten des Tempelhofer Feldes und dem Ullsteinhaus. Die Projekte des Vereins waren und sind die beliebten Te-Damm-Taler, die Winterbeleuchtung an der Straße und jetzt stehen auch die Gewinner der Te-Damm Trophäe fest. Ziel ist es, dass gemeinsam die Attraktivität des Standortes für die Wirtschaft und auch als Lebensraum zu erhöhen. Der Verein wird von Tobias Mette (Vorsitzender), Robert Hahn (stellv. Vorsitzender) und Andrea Jensch (Schatzmeisterin) engagiert vertreten.

Thomas Moser (auch Fotos)

http://ui-tempelhoferdamm.de






 

Bikini-Ausstellung eröffnet: Ein wenig verrückt war die Idee schon…

70 Jahre Bikini - Am 18. Juli 1946 wurde der Bikini als Gebrauchsmuster geschützt.

Der MedienPoint Tempelhof und der unermüdliche Motor und Manager Henning Hamann organisieren „so ganz nebenbei“ die verschiedensten Ausstellungen zu Geburtstagen, Jubiläen und Todestagen. Ob James Last, David Bowie, Klaus Hoffmann, Nutella oder Langnese… die MedienPoint-Fans sind Vieles gewohnt.

Nun kam die Idee auf, zum 70jährigen Bikini-Jubiläum eine Ausstellung mit den unterschiedlichsten Bikinis durchzuführen. Ein Aufruf wurde gestartet, Bikinis zu spenden oder auszuleihen. Das kam nicht bei Jedem an und einige wunderten sich über diese ganz andere, vielleicht etwas schräge Idee; auch lehnten einige MedienPoint-Fans die Aktion ab.

Den Aufruf unterstützte jedoch ganz prominent an erster Stelle die Tempelhof-Schöneberger BVV-Vorsteherin und Freundin vom MedienPoint, Petra Dittmeyer, mit einigen Bikini-Exemplaren und einem „Werbefoto.“


© Dittmeyer

Nun sind die verschiedensten Modelle zusammen gekommen und es ist eine sehr rund und ansprechende Ausstellung entstanden. Unter dem Motto „Sommer, Sonne, Badespaß - Der Bikini wird 70 Jahre jung“ kann man sich persönlich davon in den Räumen vom MedienPoint Tempelhof überzeugen. Damit wird man feststellen, dass auch so ein Thema ansprechend präsentiert werden kann.In den letzten Tagen war das Team des MedienPoints Tempelhof in der Werderstraße fleißig und sortierte die gespendeten Teile für die Jubiläums-Schau: „Allen Damen, die ihre Bikinis zur Verfügung gestellt haben, sagen wir: DANKE!!!!“


Fotos MedienPoint Tempelhof

In der Werbung zur Ausstellung heißt es : „Kommt vorbei und bestaunt die Vielfalt dieses Kleidungsstücks, von dem sein Schöpfer Louis Réard sagte: „Der Bikini ist so klein, dass er alles über die Trägerin enthüllt bis auf den Geburtsnamen ihrer Mutter!“ Am 18. Juli 1946 bekam der neue Badeanzug unter der Nr. 19431 und dem Namen 'Bikini' auf dem französischen Patentamt sein Copyright.“

Im MedienPoint kann man „einfach so“ kostenlos drei Medien, zum Beispiel Bücher, mitnehmen. Der MedienPoint nimmt aber auch gerne gut erhaltene alte Bücher entgegen. Der Nachbarschaftstreffpunkt, ganz in der Nähe der ufafabrik, ist bekannt durch seine vielen Ausstellungen und seine erstklassige Öffentlichkeitsarbeit. So gibt es einen monatlichen Newsletter mit interessanten Berichten, den man kostenfrei abonnieren kann. Über Facebook kann man das „Treiben“ beobachten und unterstützten (Werdi Newsletter auf facebook: https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl). Erst kürzlich war der MedienPoint Tempelhof auf dem bezirklichen Spielfest äußerst erfolgreich und hat hunderte Bücher unter die interessierten Besucher gebracht. Auch gibt es für Kinder Nikolausi- und Osterhasi-Aktionen, die mittlerweile viele kleinen Besucherkinder anzieht.

Als kleines Dankeschön für sein Engagement wurde dem ehemaligen Radiomann Henning Hamann die Verdienstmedaille des Bezirks verliehen. Eine Entscheidung, die mehr als verdient ist!

Thomas Moser

Zur Bikini-Geschichte:

Der 1897 geborene Louis Réard war ein französischer Maschinenbauingenieur und gilt als Erfinder des Bikinis.

Réard gab dem Kleidungsstück seinen Namen und wagte die Präsentation durch das Revuegirl Micheline Bernardini am 5. Juli 1946 in Paris in einer Zeit, als das Tragen eines Bikinis ein Skandal war. Das Schockierende an der neuen Badebekleidung war offensichtlich das Spannungsverhältnis zwischen Nacktheit und Verhüllung. So sagt Réard treffend bei der Vorstellung im Schwimmbad: „Der Bikini ist so klein, dass er alles über die Trägerin enthüllt bis auf den Geburtsnamen ihrer Mutter!“

Danach ließ er sich beim französischen Patentamt am 18. Juli 1946 unter der Nr. 19431 und dem Namen Bikini den neuen Badeanzug als Gebrauchsmuster schützen. Dieser Schutz hielt nur wenige Jahre, denn schnell wurde das revolutionäre Modell, das mehr zeigte als verdeckte, weltweit von den Modemachern kopiert und von den Frauen akzeptiert.

Obwohl Réard als Erfinder des Bikinis gilt, belegen anderen Quellen, dass die erste Version der Badebekleidung bereits 1940 in Deutschland getragen wurde. Er entstand aus der Schöpferkraft, wo aus Knappheit an Materialien einfach ausgefalle Kleidungsstücke genäht wurden. Damals nannten ihn die Frauen „Zweiteiler“.

MedienPoint Tempelhof, Werderstr. 13, 12105, ein soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V.

Montag - Freitag 10-18  (außer Feiertage)

 

 

Berlinweites „Faires Frühstück“ auf der Carl-Zuckmayer Brücke

Ein „Faires Frühstück“ für ein faires Berlin –

Zivilgesellschaft fragt Politik!

Am 2. Juli 2016 fand das erste berlinweite „Faire Frühstück“ in Berlin-Schöneberg statt. Das Frühstück ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einem berlinweiten „Fairtrade Towns“ Titel. Trotz des wechselhaften Wetters, wurde die Veranstaltung gut angenommen.

Gastgeberin und Schirmherrin der Veranstaltung, Bezirksbürgermeisterin Angelika  Schöttler begrüßte die Aktiven und Gäste auf der Carl-Zuckmayer Brücke im Rudolph-Wilde-Park. „Wir freuen uns sehr heute Gastgeber zu sein. Für immer mehr Menschen ist es wichtig, verantwortungsbewusst zu konsumieren. Mit der Kampagne wollen wir unseren Teil dazu beitragen, dass Erzeuger_innen in den Herkunftsländern einen fairen Lohn für ihre Produkte erhalten. Dazu müssen wir im Gegenzug bereit sein, einen fairen Preis für diese Produkte zu zahlen und uns bewusst machen, dass Billigware zu Lasten der Menschen vor Ort hergestellt wird. Auch unser Bezirk bewirbt sich gerade um den Titel. Wir hoffen, ihn noch in diesem Sommer erhalten zu können.“

(Foto Wirtschaftsberatung Tempelhof-Schöneberg): Moderator Klaus Brückner (Vorsitzender d. Beirats Entwicklungszusammenarbeit) und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler im Gespräch.

In einer kurzen Einführung erläuterte Volkmar Lübke, ehem. Mitglied des Vorstands von transfair e.V., die Kriterien, die zum Erlangen des stadtweiten Fairtrade Titels erfüllt werden müssen. Dazu werden zwei Drittel der Bezirke oder zwei Drittel der durch die Bezirke repräsentierten Bevölkerung, die den Titel „Fairtrade-Bezirk“ erlangt haben benötigt und es muss einen Beschluss im Abgeordnetenhaus geben.

Danach fand eine angeregte Diskussionsrunde mit Mitgliedern des Berliner Abgeordnetenhauses statt. Stefan Evers, Sprecher für Stadentwicklung, Nicole Ludwig, Sprecherin für Wirtschaft, Haushalt und Tourismus sowie Marion Platta Umweltpolitische Sprecherin und Fabio Reinhardt, Sprecher für Integrations- und Flüchtlingspolitik beantworteten Fragen zum Thema „Fairer Handel“.

Die Veranstaltung wurde organisiert von Helena Jansen, Fachpromotorin kommunale Entwicklungspolitik, Kurt Damm, Referent Fairer Handel; Volkmar Lübke, ehem. Vorstandsmitglied von transfair e. V.; Weltladen A. Janela; Engagement Global GmbH, dem Verein Fairtrade für Lichtenrade e.V. und vielen engagierten Helfer_innen vor Ort.

 

Jugendberufsagentur Berlin – Standort Tempelhof-Schöneberg zeigte die „Welt der Ausbildung“

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die Geschäftsführerin vom Jobcenter, Elena Zavlaris, sowie der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Berlin Süd, Mario Lehwald eröffneten am 29. Juni 2016 die Informationsveranstaltung „Welt der Ausbildung“.







Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist begeistert von Veranstaltung und schnuppert gleich bei einigen Berufsbildern rein.


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler schnuppert in den Logistikbereich rein...

Sie erläuterte: „Eine gute Ausbildung ist der Schlüssel für beruflichen Erfolg im Leben und zur Sicherung des späteren Lebensstandards überaus wichtig. Die „Welt der Ausbildung“ ist ein tolles Angebot für alle jungen Menschen, für die der Übergang von Schule zum Beruf ansteht, aber auch für jene, die bisher noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Ich freue mich über die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.“

Der Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Berlin Süd, Mario Lehwald, führte aus: „Mit unserer Einladung in die Welt der Ausbildung möchten wir alle Jugendlichen in Tempelhof-Schöneberg auf die Reise zur erfolgreichen Ausbildungsplatzsuche begleiten. Seit acht Monaten unterstützen wir mit der Jugendberufsagentur Berlin am Standort Tempelhof alle jungen Menschen mit einem kompakten Beratungsangebot unter einem Dach. Es ist uns wichtig, dass sie die Dienstleistungen der JBA kennen und für sich nutzen.“

Elana Zavlaris, Geschäftsführerin des Jobcenters Tempelhof-Schöneberg, ergänzte: „Die Welt der Ausbildung ist nur eine der vielfältigen Möglichkeiten, mit der JBA Berlin am Standort Tempelhof-Schöneberg in Kontakt zu kommen und bietet auch unseren asyl- und bleibeberechtigen Jugendlichen eine gute Gelegenheit, ihre Ansprechpartner kennen zu lernen. Nutzen Sie den Nachmittag und die Unterstützungsangebote wie zum Beispiel den Bewerbungscheck oder die kostenlosen Bewerbungsfotos auf dem Weg in eine attraktive Ausbildung.“



Auch Jugendstadtrat Oliver Schworck besuchte die Jugendberufsagentur und interessierte sich für die attraktiven Infostände. Jugendamtsleiter Rainer Schwarz besuchte ebenfalls die informativen Stände.





Geboten wurde den Jugendlichen die Möglichkeit, sich über verschiedenste Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten an Informationsständen zu informieren, einen Bewerbungsunterlagen-Check zu durchlaufen, Bewerbungsfotos kostenfrei anfertigen zu lassen, an einem Quiz teilzunehmen oder sich im Berufe-Kino zu entspannen.

Zusätzlich stellte sich die Jugendberufsagentur Tempelhof-Schöneberg mit allen Kooperationspartnern wie der Berufsberatung (Arbeitsagentur), dem Jobcenter U 25 Bereich, der Senatsverwaltung für Bildung, Schule und Wissenschaft und der Jugendberufshilfe (Jugendamt) mit dem Träger Check Up vor. / ToM

Alle Fotos: Thomas Moser



 

Der Infopoint vom Jugendamt wurde offiziell eröffnet!

Zentrale Anlaufstelle für Familien geht an den Start


Im Eingangsbereich des Hauses der Gesundheit und Familie in der Mariendorfer Rathausstraße 27, 12105 Berlin, wurde am 30. Juni 2016 der neu geschaffene Infopoint des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg eröffnet.


Foto v.lks.n.re.: Oliver Schworck, Dr. Sibyll Klotz, Dr. Sina Bärwolff und Rainer Schwarz

Der Bezirksstadtrat Oliver Schworck erläutert das Ziel dieser zentralen Anlaufstelle: „Der Infopoint ermöglicht den Bürgerinnen und Bürger einen leichteren, zentralen Zugang zu den vielfältigen Leistungen des Jugendamtes.“

Im Infopoint werden die Bürgerinnen und Bürger zum Antragsverfahren bei Kita-, Tagespflege- oder Hortbetreuung beraten, es wird Hilfe bei der Buchung von Terminen geleistet und eine Erstberatung für die verschiedensten Leistungen des Jugendamtes angeboten.


Stadtrat Oliver Schworck und

Jugendamtsleiter Rainer Schwarz

Der Bezirksstadtrat Oliver Schworck eröffnete den Infopoint gemeinsam mit dem Jugendamtsleiter Rainer Schwarz. Beide berichteten über die Leistungen und Angebote des InfoPoints.

Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz

Gesundheitsamtsleiterin Dr. Sina Bärwolff
Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz, die für die Abteilung Gesundheitswesen zuständig ist, und die Gesundheitsamtsleiterin Dr. Sina Bärwolff stellten auch kurz ihre Bereiche im Haus vor. Anschließend erfolgte eine Führung durch das Haus.

Leistungen und Erreichbarkeit des Infopoints: Lotsen im Jugendamt

Zwei Mitarbeiterinnen stehen Dienstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr für die Bürgerinnen und Bürger des Bezirks Tempelhof-Schöneberg als persönliche Ansprechpartnerinnen für die Leistungen des Familienservice (Eltern- und Betreuungsgeld, Unterhaltsvorschuss, Beistandschaften, Beurkundungen, Vormundschaften, Pflegschaften, Kosteneinziehung) und der Tagesbetreuung für Kinder zur Verfügung und lotsen durch die Leistungen und Angebote des Jugendamtes.



Außerhalb der Sprechzeiten sind die Mitarbeiterinnen des Infopoints auch telefonisch unter der Telefonnummer 90277-4000 sowie unter der Mailadresse info-jugendamt@ba-ts.berlin.de zu erreichen.

Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, vergeben viele Bereiche des Jugendamtes inzwischen Termine. Den Bürgerinnen und Bürgern wird daher empfohlen, sich möglichst per Mail oder telefonisch an den Infopoint zu wenden. Sie erhalten dann schnellstmöglich eine Antwort mit Terminangeboten.

5.000 persönliche Beratungen

Der neue Infopoint wird von den Bürger_innen sehr gut angenommen. Seit Aufnahme des Testbetriebs des Infopoints Mitte Februar 2016 bis Ende Juni 2016 haben sich über 5.000 Bürger_innen persönlich an den Infopoint gewandt. Das sind im Monat im Durchschnitt knapp 1300 Bürger_innen und pro Sprechtag durchschnittlich 100 Personen. An Spitzentagen waren es auch schon mal über 200 Bürger_innen. Dazu kommen viele Mailanfragen und telefonische Auskunftsersuchen.

Was können die Bürger_innen konkret erwarten?

Im Infopoint werden die Bürger_innen zum Antragsverfahren bei Kita-, Tagespflege- oder Hortbetreuung beraten, es wird Hilfe bei der Buchung von Terminen geleistet und Erstberatung für die verschiedenen Leistungen des Jugendamtes angeboten oder die Bürger_innen werden an die zuständigen Mitarbeiter_innen (Backoffice) im Haus weitergeleitet.

Die Funktion der Mitarbeiterinnen in dieser Anlaufstelle des Jugendamtes ist mit der eines Lotsen vergleichbar.


Im Infopoint versammelten sich Stadtrat Oliver Schworck, Leiterin vom Familienservice Margit Neuhold, Jugendamtsleiter Rainer Schwarz, Gesundheitsamtsleiterin Dr. Sina Bärwolff und Stadträtin Dr. Sibyll Klotz

Wie kam es zum Infopoint?

Im Rahmen der Umstrukturierung des Jugendamtes 2014 hatte die Leitung des Jugendamtes beschlossen, den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks den Zugang zu den vielfältigen Leistungen des Jugendamtes zu erleichtern.

Die räumlichen Möglichkeiten ergaben sich aufgrund des geplanten Umzugs der genannten Bereiche in das Haus der Gesundheit und Familie nach Mariendorf. Der Ausstattungsbedarf wie z. B. die Installation eines Infopoint-Tresens wurde in die Bauplanung des sanierungsbedürftigen Gebäudes aufgenommen, so dass nach dem Umzug der genannten Jugendamtsbereiche aus dem Rathaus Friedenau und der Strelitzstraße 15 in die Rathausstraße 27 der Infopoint seine Arbeit im Testbetrieb Mitte Februar aufnehmen konnte.

Nach Fertigstellung der technischen Infrastruktur und des Leitsystems sowie der Ausstattung des Wartebereichs mit modernen Sitzelementen konnte der Infopoint nun offiziell eröffnet werden.

 

Fotos: Thomas Moser/Jugendamt

 
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