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Mechthild Rawert auf Anti-Rassismus-Tour durch Friedenauer Geschäfte

Rassismus kommt nicht in die Tüte! 

Anlässlich ihrer Anti-Rassismus-Tour durch Friedenauer Geschäfte erklärt die Bundestagsabgeordnete und Mitglied der AG Strategien gegen Rechtsextremismus der SPD-Bundestagsfraktion und SPD-Direktkandidatin für Tempelhof-Schöneberg, Mechthild Rawert:

„Rassismus kommt nicht in die Tüte!
Unter dem Motto ´Handel(n) verbindet´ verteile ich im Rahmen meiner Anti-Rassismus-Tour zusammen mit Vertreterinnen der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin in der Friedenauer Rheinstraße Stofftaschen der Initiative ´Handeln statt wegsehen´, einer Kooperation der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin mit der Industrie- und Handelskammer.
Die neue Kampagne will Geschäftsbesitzerinnen und Angestellte ermutigen, sich im Arbeitsalltag gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu engagieren. Ein kostenloser Stoffbeutel mit dem Slogan „Rassismus kommt nicht in die Tüte“ ist gefüllt mit Informationsmaterial zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung. Auch rechtliche Möglichkeiten und Handlungstipps für die Geschäfte finden sich darin. Zudem bietet die Initiative Workshops, Argumentationstrainings und umfangreiche Beratung an.“

Es gibt zudem einen Schaufensteraufkleber, der den Slogan auf sich trägt. Die Aktion fand am 8. August 2013 statt, nachdem es in den vergangenen Monaten immer wieder zu rechtsradikalen Vorfällen in Friedenau gekommen ist. Mechhild Rawert wurde von Marijke Höppner, von der SPD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg, begleitet.

Diese Aktion sollte eine Hilfestellung für unsichere Geschäftsleute sein: „Gerade deswegen enthalten die Taschen wichtige Handreichungen zur Information und Aufklärung,“ erläutert Rawert. Auch in Friedenau ist es in den vergangenen Monaten immer wieder zu rechtsextremen Vorfällen gekommen. In Friedenau wurde der Rabbiner Alter brutal zusammengeschlagen, soziale und kulturelle Einrichtungen wie das arabische Frauenprojekt Al Nadi, das türkische Frauenprojekt Kidöb und das muslimische Kulturzentrum in der Hedwigstraße wurden, genauso wie Stolpersteine, beschmiert. ToM

Fotos: Thomas Moser

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